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Donnerstag, 14. November 2019

Münchner Sicherheitskonferenz 2019 - Rede von US-Vizepräsident Pence

Aufgrund eines Kommentars zum Anne Will Beitrag am 13.11.2019 das erklärende Video dazu

Münchner Sicherheitskonferenz 2019 -
Rede von "Trumps Bauchrednerpuppe"

(SpiegelOnline am 18.02.19)


phoenix
veröffentlicht 16.02.2019

Rede von US-Vizepräsident Michael Richard Pence auf der 55. Münchner Sicherheitskonferenz Kategorie Nachrichten & Politik

Aus gutem Grund ist bei diesem Video wohl die Kommentarfunktion ausgeschaltet.
67 Daumen hoch und 163 Daumen runter sind verzeichnet

Der Spiegel nennt ihn: "Trumps Bauchrednerpuppe"

und schreibt am 18.02.2019:
Seinen Auftritt bei der Münchner Sicherheitskonferenz nutzt US-Vizepräsident Mike Pence, seinem Boss Donald Trump zu huldigen - und den Europäern Anweisungen zu erteilen.

Vielleicht hätte es an der einen oder anderen Stelle Beifall gegeben. Vielleicht ein kurzes, freundliches Klatschen, um dem Redner da vorne am weißen Pult zu zeigen, dass er dazugehört. Dass er ein Verbündeter ist, ein Partner. Aber die Europäer können nicht klatschen. Wie sollen sie einem Mann zujubeln, der scheinbar in jedem Satz Donald Trump lobt? Bitte weiterlesen hier Spiegel.de

Sonntag, 16. Dezember 2018

Ein Geheimdokument belegt: Im Sommer 1990 fragte ein sowjetischer General an, ob Bonn Interesse an Ostpreußen habe

Thema: Wendezeit

Liebe Leser,

bei Recherchieren bin ich auf einen erstaunlichen Vorfall gestoßen, den ich hier einmal aufzeigen möchte.

Da uns seit einiger Zeit von den Hofberichterstattern immer nur nach Regierungsbefinden berichtet wird, ziehe ich öfter Akten aus einer Zeit zurate, als den etablierten Parteien die Wähler noch nicht in Scharen davongelaufen sind, als man den Berichten der Presse und auch den Öffentlich-Rechtlichen noch einigermaßen trauen konnte. Das war die Zeit nach der Wende, als sich eine Entspannung zwischen Ost und West abzuzeichnen begann und die Medien sehr viel seltener Natopropaganda rausposaunt haben.
Hier der Beitrag aus dem Spiegel, Heft 21/2010

Historischer Ballast

Ein Geheimdokument belegt: Im Sommer 1990 sondierte ein sowjetischer General, ob Bonn Interesse an Ostpreußen habe. War das ernst gemeint oder eine Falle?

Es ist eine ungewöhnliche Geschichte in einer ungewöhnlichen Zeit, und sie beginnt mit einer Tickermeldung, die im Pressereferat der deutschen Botschaft in Moskau eingeht. In jenem Mai 1990, vor 20 Jahren, ist die Mauer bereits offen, und die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs verhandeln mit der Bundesrepublik und der DDR über die deutsche Einheit. Hauptstreitpunkt ist die Nato-Mitgliedschaft eines geeinten Deutschlands; die Westmächte sind dafür, die Sowjets dagegen.

Doch nun besagt die Meldung, der SPIEGEL zitiere in seiner neuen Ausgabe den sowjetischen Generalmajor Geli Batenin, der erklärt habe, die "am meisten zu bevorzugende Variante" sei eine Aufnahme von ganz Deutschland in das westliche Bündnis. Deutet sich damit eine Neuausrichtung in Moskau an?
Hier weiterlesen: SpiegelOnline

Montag, 20. März 2017

Merkel bei Trump - freundliche Aufnahme sieht anders aus

Thema: unterschiedliche Ansichten

Am 18.03.2017 jubelte die Berliner Morgenpost noch:

Merkel hat Trump als freundlich und ihr zugewandt erlebt. Doch die Beziehung der USA zu Deutschland hat sich geändert – grundlegend.

Berliner Morgenpost

Schaut man sich diesen Teil der Pressekonferenz an, sieht das aber gar nicht nach "freundlich und ihr zugewandt" aus.


Nachdem viele Zuschauer die "Begrüssung" doch anders als die Jubelpresse sahen, schrieb die Berliner Morgenpost am 19.03. dazu:

Trump will Merkels Frage nach Handschlag überhört haben

Für die seltsamste Szene während des Besuchs von Angela Merkel bei Donald Trump hat der Sprecher des US-Präsidenten eine Erklärung.
Berlin. Das Weiße Haus ist Vermutungen entgegengetreten, US-Präsident Donald Trump habe Kanzlerin Angela Merkel in Washington absichtlich einen Handschlag verweigert, nachdem sie ihn danach gefragt hatte. "Ich glaube nicht, dass er die Frage gehört hat", sagte Trumps Sprecher Sean Spicer dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Berliner Morgenpost

Nur warum sie am 18.03. noch anders berichtet haben, dafür ist das keine Antwort.

Und so liest man bei SpiegelOnline:
Angela Merkel bei Donald Trump:
Drei Szenen des Unbehagens

18.03.2017 - Nach dem ersten persönlichen Treffen von Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Trump ist zumindest eines klar: Richtig gute Freunde verziehen weniger das Gesicht, wenn sie miteinander reden ...


Wer es sich antun möchte, hier ist die ganze Pressekonferenz:
(26,5 Minuten)



Freitag, 13. Januar 2017

Russischer Konzern will im Wattenmeer nach neuem Öl suchen

auf Anregung Titel und Schlagzeile getauscht 13.01.2017, 10:05 Uhr
Thema: auf Bild-Niveau

Vor Cuxhaven
Die "AkademikerBild" berichtet von der Ölsuche im Wattenmeer

Nein, die Schlagzeile ist nicht von BILD, jedenfalls nicht vom Original - sie ist von der ehemaligen "Bild für Akademiker" von SPIEGELONLINE.

Darf im streng geschützten deutschen Wattenmeer nach Öl gebohrt werden? Bei der Frage geht es nicht nur um Umweltschutz und Profite für einen Ölkonzern, sondern auch um üppige Steuereinnahmen.

Danach folgt etwas Gesülze und dann heisst es:

... Sie ahnen kaum, dass ein paar Tausend Meter unter ihnen - mittendrin im Nationalpark -, ein Milliardenschatz liegen könnte, für den sich der russische Ölkonzern Dea interessiert.
Dea fördert bereits seit 1987 Öl aus dem Watt.

Aha - DEA - ein russischer Ölkonzern? Aber schon 1987?
Weiter:
Von der fest auf dem Schlick stehenden Mittelplate aus - einer Plattform, die bei Ebbe theoretisch sogar zu Fuß erreichbar ist. Sie befindet sich nördlich von Cuxhaven - bis zur Dithmarscher Küste sind es sieben Kilometer.

Der Ölkonzern bohrt aber auch vom Festland schräg unters Watt. Neun Kilometer lang sind die in die Erde getriebenen Löcher. Die bislang ausgebeuteten Lagerstätten liegen zwei bis drei Kilometer unter dem Schlick.

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen

Bei Wikipedia heisst es:
    DEA ist ein deutsches Öl- und Gasunternehmen. Die DEA Deutsche Erdöl AG besteht seit 1899 und wurde 2015 von der luxemburgischen LetterOne – deren Haupteigentümer indirekt über die Alfa Group der russische Oligarch Mikhail Fridman ist – übernommen. Von 1988 bis 2015 war es eine RWE-Tochtergesellschaft und trug den Namen RWE Dea AG. Innerhalb des RWE-Konzerns war sie weltweit verantwortlich für Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas.
Jahrzehntelang hat es Niemanden interessiert, wenn in der Nordsee von wem auch immer nach Öl gebohrt und Öl gefördert wurde. Jetzt, wo man bei "Regierungshuldigern" meint, irgendwelchen Russen ans Bein pinkeln zu können, wird es auf einmal zum Aufreger.

Preisfrage:
Worin unterscheiden sich BILD und SPIEGELONLINE?
Im Niveau? In der Hetze? In der Natopropaganda? In der US-Hörigkeit?

Worüber wollen die berichten, wenn es das "Fake-News-Gesetz" erst gibt?
Solche Portale können dann doch schließen und viele Journalisten einer "Anschlussverwendung" zuführen. Oder wird es für regierungs-, nato- und us-treue Berichterstatter Ausnahmen geben?
Ab wann wird es ein "Welt- oder EU- Wahrheitsministerium" unter US-Führung geben, dass darüber entscheidet, was wahr und was Fake ist?