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Sonntag, 7. Juni 2020

Privatschnüffelei der NSA mit 850 Milliarden Daten

Die US-Regierung warnt vor der Technologie von Huawei aus China.
"Die wollen euch nur abhören!" Dennoch hat der Konzern viele Verträge für den Aufbau von 5G-Netzen bekommen, vor allem in Europa.
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2020-02/huawai-netzausbau-5g-boykott-usa

Wie sieht es denn mit dem Abgehörtwerden durch die USA aus?

Suchmaschine der NSA arbeitet wie Google.
Sie soll das Verhalten von Menschen voraussagen

Die NSA hat im Geheimen über mindestens sieben Jahre eine an den Internet-Riesen Google angelehnte Suchmaschine namens "Icreach" aufgebaut, in der rund 1000 Analysten von 25 US-Sicherheitsbehörden aus mittlerweile rund 850 Milliarden E-Mail-, SMS- und Internet-Chat-Nachrichten schürfen können. Das berichtete das Enthüllungsportal "The Intercept", von Ebay-Gründer Piere Omidyar finanziert und vom Snowden-Vertrauten Glenn Greenwald geführt.

Weil in der Datenbank, die sich ausdrücklich nicht auf die Abwehr von Terrorismus beziehe und keiner richterlichen Kontrolle unterliege, auch Aufenthaltsorte und Gewohnheiten (Fahrwege, Religion, politische Haltung) von Menschen erfasst würden, könnten damit komplette Bewegungsprofile erstellt werden, weltweit. Gleichgültig, ob jemand einer Tat verdächtigt wird oder nicht. Ziel sei es, das Verhalten von Menschen möglichst umfassend vorauszusagen, schreibt "Intercept".

Dabei kommen auch Daten zur Verwendung, die von befreundeten Geheimdiensten in England, Australien, Kanada und Neuseeland abgefangen wurden. "Icreach" sei in der Lage, bis zu fünf Milliarden Datensätze zu verarbeiten - täglich.

Laut "Intercept" funktioniert die bevorzugt von der CIA, der Drogenfahndung DEA und der Bundespolizei FBI genutzte Suchmaschine im Prinzip wie Google. In einem Suchfeld wird die E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer einer Zielperson eingegeben, "Icreach" spuckt all das aus, was Dutzende NSA-interne Überwachungsprogramme im In- und Ausland, die nach und nach via Edward Snowden enttarnt wurden, über die Person gesammelt haben; etwa alle Telefonverbindungsdaten.

Für Befürworter eines stärkeren Schutzes der Privatsphäre ist das der Super-GAU. Brian Owsley, ein ehemaliger Bundesrichter, hält die laxe Zugriffsmöglichkeit diverser Behörden auf den riesigen Daten-Pool der NSA für "unzumutbar".
Quelle: WP.de 27.08.2014 - 00:23 Uhr

Web-Link
Wikipedia

... und so schnüffelt Google:



Google speichert jede Suche ihrer Suchmaschine mit jedem Computer auf Jahre.
Genau wie Youtube sich jedes Video merkt, das man sich angesehen hat. Aus eigener Erfahrung waren das alle Videos der letzten 3 Jahre. Bis zu 8 Jahre waren es Videos, in deren Titel Begriffe wie Bombe, Terror, Waffen, Israel usw. vorkommen.

Freitag, 13. Januar 2017

Russischer Konzern will im Wattenmeer nach neuem Öl suchen

auf Anregung Titel und Schlagzeile getauscht 13.01.2017, 10:05 Uhr
Thema: auf Bild-Niveau

Vor Cuxhaven
Die "AkademikerBild" berichtet von der Ölsuche im Wattenmeer

Nein, die Schlagzeile ist nicht von BILD, jedenfalls nicht vom Original - sie ist von der ehemaligen "Bild für Akademiker" von SPIEGELONLINE.

Darf im streng geschützten deutschen Wattenmeer nach Öl gebohrt werden? Bei der Frage geht es nicht nur um Umweltschutz und Profite für einen Ölkonzern, sondern auch um üppige Steuereinnahmen.

Danach folgt etwas Gesülze und dann heisst es:

... Sie ahnen kaum, dass ein paar Tausend Meter unter ihnen - mittendrin im Nationalpark -, ein Milliardenschatz liegen könnte, für den sich der russische Ölkonzern Dea interessiert.
Dea fördert bereits seit 1987 Öl aus dem Watt.

Aha - DEA - ein russischer Ölkonzern? Aber schon 1987?
Weiter:
Von der fest auf dem Schlick stehenden Mittelplate aus - einer Plattform, die bei Ebbe theoretisch sogar zu Fuß erreichbar ist. Sie befindet sich nördlich von Cuxhaven - bis zur Dithmarscher Küste sind es sieben Kilometer.

Der Ölkonzern bohrt aber auch vom Festland schräg unters Watt. Neun Kilometer lang sind die in die Erde getriebenen Löcher. Die bislang ausgebeuteten Lagerstätten liegen zwei bis drei Kilometer unter dem Schlick.

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen

Bei Wikipedia heisst es:
    DEA ist ein deutsches Öl- und Gasunternehmen. Die DEA Deutsche Erdöl AG besteht seit 1899 und wurde 2015 von der luxemburgischen LetterOne – deren Haupteigentümer indirekt über die Alfa Group der russische Oligarch Mikhail Fridman ist – übernommen. Von 1988 bis 2015 war es eine RWE-Tochtergesellschaft und trug den Namen RWE Dea AG. Innerhalb des RWE-Konzerns war sie weltweit verantwortlich für Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas.
Jahrzehntelang hat es Niemanden interessiert, wenn in der Nordsee von wem auch immer nach Öl gebohrt und Öl gefördert wurde. Jetzt, wo man bei "Regierungshuldigern" meint, irgendwelchen Russen ans Bein pinkeln zu können, wird es auf einmal zum Aufreger.

Preisfrage:
Worin unterscheiden sich BILD und SPIEGELONLINE?
Im Niveau? In der Hetze? In der Natopropaganda? In der US-Hörigkeit?

Worüber wollen die berichten, wenn es das "Fake-News-Gesetz" erst gibt?
Solche Portale können dann doch schließen und viele Journalisten einer "Anschlussverwendung" zuführen. Oder wird es für regierungs-, nato- und us-treue Berichterstatter Ausnahmen geben?
Ab wann wird es ein "Welt- oder EU- Wahrheitsministerium" unter US-Führung geben, dass darüber entscheidet, was wahr und was Fake ist?

Dienstag, 10. Mai 2016

change.org - bitte rettet Schwedeneck

 
ich bin Linda Maria Koldau, wohne an der wunderschönen Küste Schwedenecks und engagiere mich für Umwelt und Tiere. Als Professorin der Musik- und Kulturgeschichte arbeite ich inzwischen hauptberuflich in der Tierheilkunde und habe das Glück, dadurch täglich mit Tieren, Menschen und der Natur Kontakt zu haben.
Mittlerweile ist aber unsere Küstenregion, die zu den europäisch geschützten NATURA 2000-Gebieten gehört, in ernster Gefahr: Der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck hat dem Öl-Konzern DEA die Erlaubnis erteilt, in Schwedeneck Öl zu fördern – und das, obwohl sein eigenes Ministerium die Ölförderung in Schwedeneck aus Gründen des Natur- und Artenschutzes ausschließt! Mit dieser Bewilligung hat die DEA einen Rechtsanspruch auf die Genehmigung zur Förderung von Erdöl. Minister Habeck, der gleichzeitig die oberste Fachaufsicht über das Bergamt hat, behauptet, dass er an das Bergrecht gebunden sei – in Wirklichkeit aber weigert er sich, die Vorgaben dieses Rechts angemessen umzusetzen. Seine Bewilligungspolitik, die nicht nur Schwedeneck, sondern auch die Nachbarregionen trifft, umfasst zwischenzeitlich rund ein Drittel der Landesfläche von Schleswig-Holstein.
Wir, die Menschen in Schwedeneck und den Nachbarregionen, sind Habecks industriefreundlicher Politik hilflos ausgeliefert. Habeck nennt die Ölförderung „relativ umweltverträglich“ – dabei ist bekannt, dass Menschen in Öl- und Gasförderungsgebieten zunehmend an Krebs erkranken, Schäden durch Erdbeben erfahren, kein gesundes Trinkwasser mehr haben und dauerhaft unter Luftverschmutzung und Lärm leiden.
Wenn Minister Habeck nicht endlich seine Verantwortung wahrnimmt, FÜR die Umwelt und damit für die Gesundheit der Bevölkerung einzutreten und weitere Ölförderungsprojekte in Schleswig-Holstein zu stoppen, wird unsere Region sterben.
Am 9. Mai überreichen wir, die Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“, ihm unsere Petiton „Rettet Schwedeneck“. Bislang haben über 50.000 Menschen diese Petition unterzeichnet.
Bitte unterzeichnen und teilen Sie unsere Petition, damit wir bis zur heutigen Übergabe 75.000 Unterschriften erreichen.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Linda Maria Koldau
Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie unter: https://haendewegvonschwedeneck.wordpress.com/aktuelles/termine/