Posts mit dem Label Kinderarmut werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kinderarmut werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 10. August 2018

Frau Merkel, hier können Sie lesen und sehen, wie gut es Deutschland geht

Thema: Kinder- Altersarmut

Hier bekommen Sie einen Überblick aus einer für Sie ungewohnten Perspektive

Rentner in Angst: COMPACT 8/2018


COMPACTTV
Am 27.07.2018 veröffentlicht

Hungern, betteln, Flaschen sammeln: Der Lohn eines langen Arbeitslebens – immer öfter bedeutet er Armut. Nach 2030 wird fast die Hälfte der Menschen über 65 ihren Lebensabend im Elend fristen. Die Politik schaut ungerührt zu. Lesen Sie die Analysen zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe, eine Reportage von der Scham älterer Menschen beim Besuch der Tafeln – und eine deprimiere Zusammenstellung sexueller Übergriffe auf Seniorinnen. Das Positive kommt nicht zu kurz: Wir stellen die unterschiedlichen Rentenkonzepte von Jörg Meuthen und Björn Höcke vor.

Beachten Sie auch die Schwerpunkt-Artikel zur CSU und Seehofer: „Das letzte Gefecht“.

Unterstütze die Produktion von COMPACT-TV mit einem Abonnement:
https://abo.compact-shop.de

Kategorie Nachrichten & Politik


Christopher Onkelbach schreibt am 27.07.2018 in der "Wesfalenpost" unter der Schlagzeile:

500.000 Kinder in NRW sind arm


Studie ermittelt einen neuen Höchststand. Zahl der Betroffenen im Ruhrgebiet deutlich gestiegen. Wissenschaftler warnt: Wir verspielen unsere Zukunft

"Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs und seit Jahren sinkender Arbeitslosenzahlen leben immer mehr Kinder in Hartz-IV Haushalten‚ erleben eine wachsende Spaltung der Gesellschaft“, sagt der Bochumer Sozialwissenschaftler Volker Kersting. "In manchen Stadtteilen lebt die Hälfte der Kinder und Jugendlichen 1n Armut“

Kersting ist Mitautor einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Kinderarmut in NRW, die dieser Zeitung vorliegt. Wurden bislang die Daten allein auf kommunaler Ebene erhoben, nimmt der „KeckAtlas Nordrhein~Westfalen“ nun erstmals das gesamte Bundesland in den Blick.

Demnach sind in NRW knapp 500.000 Kinder unter 15 Jahren von Armut betroffen, laut Studie ein „neuer Höchststand“; 70 000 Kinder mehr als im Jahr 2012 leben demnach in Bedarfsgemeinschaften, also in Haushalten, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch 2 (Hartz IV) beziehen. Mittlerweile sei das in NRW fast jedes fünfte Kind, und damit deutlich mehr als im Bundesvergleich (16 Prozent). Zwar spiele bei dem Zuwachs auch die Zuwanderung durch Flucht und Migration seit Ende 2015 eine Rolle, räumt Kersting ein, doch die Zahlen seien schon zuvor deutlich gestiegen.

Der Sozialwissenschaftler schätzt, dass der Anteil der Migrantenkinder an den jungen Hartz-IV-Empfängern in NRW etwa zehn Prozent ausmacht.

Anhand der Daten der Bundesagentur für Arbeit vom Dezember 2017 werde deutlich, dass Kinder überduxchschnittlich häufig von Armut betroffen sind. Während etwa zwölf Prozent der unter 65-Jährigen Sozialleistungen beziehen, gelte dies für 19 Prozent der unter 15-Jährigen und für 20,5 Prozent der Kinder untér sieben Iahren. Der Vergleich mit den Vorjahren zeige, dass immer mehr Kinder arm und zudem überdurchschnittlich lange auf Sozialgeld angewiesen sind. Angesichts der alarmierenden Entwicklung mahnt Kersting: "Wir verspielen unsere Zukunft.“

Quelle: Westfalenpost

Donnerstag, 17. Mai 2018

Braucht Deutschland die Migration wirklich? Sterben wir sonst aus?

Thema: Migration

"Wir brauchen die Migration, weil Deutsche zu wenig Kinder bekommen und die Bevölkerung überaltert", ist andauernd zu hören und zu lesen.
(Der Begriff "Flüchtlinge" wird immer seltener benutzt)

Könnte man das ändern? und wenn ja, wie?

Stellen wir uns einmal vor:

  • Kindergärten würden im selben atemberaubenden Tempo wie Asylheime aus dem Boden schießen
  • Neugeborene erhalten 2.500 Euro Willkommensgeld
  • Der Staat zahlt für jedes Kind 33 Euro/Tag für dessen Unterbringung
  • Das Kindergeld wird auf das Hartz IV-Niveau erhöht samt Wohnkosten
  • Hunderte Gutmenschen stehen mit Blumensträußen vor der Entbindungsklinik
  • Öffentliche Verkehrsmittel sind für Kinder kostenlos, genau wie Tageseinrichtungen, Sportvereine und Universitäten
  • Kinderfeindlichkeit wird als Volksverhetzung geahndet
  • Die Versorgung mit Mittagessen wird übernommen
  • Gutherzige Bürger spendieren das erste Fahrrad und Arbeitslose reparieren diese
  • Bei Lernschwachen erfolgt kostenlose Nachhilfe
  • Wenn Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen, stehen die Linken und Grünen mit Fressbeuteln bereits im Schulhof
  • Arme, hyperintelligente Kinder müssen nicht mehr als Fabrikarbeiter malochen, weil der Staat ihr Potential erkennt und die vollen Kosten ihrer Ausbildung übernimmt
  • Dumme, im Arbeitsleben Gescheiterte, müssten nicht mehr Politiker werden, weil für sie außerhalb der Politik ein menschenwürdiges Dasein gesichert würde, indem sie aber keinen größeren Schaden anrichten können
  • und die Gefängnisse wären leer, weil wir nicht mehr unser Augenmerk auf die Integration ausländischer Krimineller richten müssten, sondern auf die natürliche Integration unserer Kinder in eine solidarische Gesellschaft!
  • Es gäbe Arbeitsverhältnisse in Deutschland, damit die Auswanderungswelle der "akademisch gebildeten, hochqualifizierten Deutschen" gestoppt würde, von der man eh nirgends was sieht oder liest.

  • Das wäre doch eine zukunftorientierte, familienfreundliche Politik bei der ein Kind das Armutsrisiko nicht gravierend erhöhen würde wie zur Zeit!

    Brauchen wir dann noch Migranten?

    Mittwoch, 10. Mai 2017

    we ACT - NRW: Das müssen wir ausprobieren



    Wenn hier kein Bild angezeigt wird, müssen Sie die Anzeige von Bildern freischalten!
    Liebe Leser aus NRW,
    diese Kampagne wurde gerade auf WeAct – der Petitionsplattform von Campact – gestartet. Wenn Sie die Petition unterstützen möchten, können Sie hier unterzeichnen:

    Pilotprojekte zum Grundeinkommen in NRW
    An: An die Landtagsabgeordneten und die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen
    Gestartet von: Henrik Wittenberg
    Ich fordere die Adressaten auf, Planungen zur Konzeption und Durchführung wissenschaftlich begleiteter Pilotprojekte zum bedingungslosen Grundeinkommen (bGE), wie sie z.B. derzeit in Finnland und in Niederländischen Gemeinden stattfinden, in strukturschwachen Region Nordrhein-Westfalens in Angriff zu nehmen.
    „Die Pilotprojekte sollen herausfinden, ob sich auch in Deutschland das bGE als eine effiziente und effektive sozialpolitische Maßnahmen entpuppen würde, mit dessen Hilfe man Kinderarmut, Altersarmut, Erwerbsarmut und dem Verfall von strukturschwachen Regionen entgegenwirken könnte.“

    Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist keine Kampagne von Campact. Wir haben Sie und weitere 3.999 Campact-Aktive angeschrieben, um zu sehen, was Sie von der Petition halten. Ob wir die Petition weiteren Campact-Aktiven empfehlen, hängt auch von Ihrer Teilnahme ab. Wenn Ihnen das Thema wichtig ist, unterzeichnen Sie bitte und leiten Sie die Petition an Freundinnen und Freunde weiter.
    Unterstützen Sie das Anliegen von Henrik Wittenberg?
    Nein, eine Weiterempfehlung dieser Petition wäre ein großer Fehler.
    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Ihr Campact-Team
    Kampagnen | Über Campact | Spenden | Kontakt

    Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden

    Samstag, 17. September 2016

    Kinderarmut in Deutschland wächst trotz guter Wirtschaftszahlen

    Thema: Kinderarmut

    Kinderarmut wächst auch in Südwestfalen
    Trotz guter Wirtschaftszahlen sind mehr Kinder auf Hartz IV angewiesen

    Hagen. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist gut, die Arbeitslosenquote niedrig – und doch ist die Zahl der Kinder, die in Armut leben, in den vergangenen Jahren gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung aus Gütersloh. Auch in Südwestfalen sind immer mehr Kinder betroffen.

    Der Studie zufolge haben im vergangenen Jahr bundesweit annähernd zwei Millionen Kinder in Familien gelebt, die auf Arbeitslosengeld II angewiesen waren. Das ist gegenüber dem Jahr 2011 ein Anstieg um 0,4 Prozentpunkte. Noch deutlicher fällt die Steigerung in Nordrhein-Westfalen aus (+ 1,6 Prozentpunkte).

    Dabei bestehen zwischen den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW zum Teil erhebliche Unterschiede. Besonders betroffen sind hier Städte im Ruhrgebiet wie Gelsenkirchen mit einer Armutsquote von 38,5 Prozent. In der Stadt Hagen ist der Anteil der armen Kinder in den vergangenen Jahren laut Bertelsmann-Stiftung sogar um 4,7 Prozentpunkte in die Höhe geschnellt.

    Im ländlichen Südwestfalen liegt die Quote weitaus niedriger. So verzeichnet der Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen die zweitniedrigste Hartz-IV-Quote – hinter dem Kreis Coesfeld. Doch auch in Südwestfalen ist, obwohl hier doch mancherorts annähernd Vollbeschäftigung herrscht, der Anteil der armen Kinder in allen Landkreisen in die Höhe gegangen.

    Trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung sei aber die Zahl der Langzeitarbeitslosen nicht gesunken, erklärt Franz Schrewe, Landesvorsitzender des Sozialverbandes NRW aus Brilon, die zunehmende Kinderarmut. Ein weiterer Grund für den flächendeckenden Anstieg: Die Zahl der Alleinerziehenden nehme zu, sagt Christina Kruse von der Bertelsmann-Stiftung. Die Hälfte aller armen Kinder lebe bei einem alleinerziehenden Elternteil. Besonders betroffen seien zudem Kinder mit mehreren Geschwistern.

    Als Mittel gegen Kinderarmut fordert Christina Kruse von der Bertelsmann-Stiftung, bei der Existenzsicherung stärker die Teilhabeaspekte zu berücksichtigen, also zum Beispiel die Teilnahme am Vereinsleben, an Bildung und Kultur. Nina Grunsky

    Quelle: Westfalenpost.de

    » der Kommentar des Blogschreibers «

    Wäre es nicht auch Aufgabe einer Bundeskanzlerin, ihre Wähler darüber aufzuklären, woher das mit der wachsenden Kinderarmut kommt, anstatt immer wieder die gleichen, inhaltslosen Floskeln wie "Deutschland geht es gut", "Deutschland ist ein reiches Land" herunter zu beten?

    Werte Frau Bundeskanzlerin,
    bitte erklären Sie uns doch einmal wen Sie mit "Deutschland", dem es gut geht, meinen.

    Sie wollen doch "die Kanzlerin aller Deutschen" sein und nicht nur die der Konzerne. Dann erklären Sie ihrem Volk auch einmal die ungleiche Verteilung des Vermögens und warum durch Ihre Politik die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden.
    Das zu erfahren wäre doch sicher für alle interessant.