Posts mit dem Label Kinderarbeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kinderarbeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 12. August 2017

Fördert der Trend nach Elektroautos in Europa die Kinderarbeit in Afrika?

Thema: Elektroautos

Elektroautos brauchen Kobalt aus dem Kongo:
Anstieg der Kinderarbeit vorprogrammiert

Von Vera Lengsfeld
Während man in Deutschland für saubere Autos wirbt, verheimlicht man gleichzeitig, dass dieser neue Industriezweig sich enorm durch Arbeitssklaven in Afrika nähren wird. In Großbritannien ist der Ausstieg aus Benzin- und Dieselfahrzeugen bis 2040 bereits beschlossen. Andere europäische Länder, auch Deutschland, werden demnächst ähnliche Beschlüsse fassen. Wenn es nach den Grünen ginge, würde ein Verbot von Verbrennungs-Motoren ab 2030 festgelegt werden. Ein Fall von Doppelmoral?

Deutsche Medien, die im Augenblick Elektroautos in den Himmel heben, ohne die Frage aufzuwerfen, geschweige denn zu beantworten, wo der Strom verlässlich herkommen soll, wenn der Atom- und Kohleausstieg komplett ist, haben bislang das Elend von mindestens 40 000 afrikanischen Kindern ausgeblendet. Ob aus Absicht oder Unwissen, ist eine sekundäre Frage. Vielleicht ist sogar latenter Rassismus im Spiel, der die Gesundheit des eigenen Nachwuchses höher bewertet, als das Wohlergehen von anderen Kindern.

Außerdem gibt es in Deutschland mehr und mehr Kampagnenjournalismus, der Ideologien befördert, statt sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen.

Man muss heutzutage britische Medien, wie die Mail on Sunday verfolgen, wenn man sich ein objektives Bild machen will.

Die Kinder, die täglich in den Minen der Demokratischen Republik Kongo arbeiten, sind ab vier Jahre alt. Sie suchen mit bloßen Händen die abgesprengten Steine nach den schokoladenfarbenen Streifen Kobalt ab, das für die Batterien von Elektroautos gebraucht wird.

Dabei brennt giftiger roter Staub in ihren Augen, sie riskieren Augen-, Haut- und Lungenleiden.

Zu befürchten ist, dass diese Arbeitssklaven demnächst sehr viel mehr werden, denn z.B. in Großbritannien ist der Ausstieg aus Benzin- und Dieselfahrzeugen bis 2040 bereits beschlossen. Andere europäische Länder, auch Deutschland, werden demnächst ähnliche Beschlüsse fassen. Wenn es nach den Grünen ginge, würde ein Verbot von Verbrennungs-Motoren ab 2030 festgelegt werden.

Was für den Westen eine angeblich saubere Energie ist, wobei sich das nur auf das abgasfreie Fahren bezieht, nicht darauf, wie die Energie erzeugt wird, bedeutet für die Kobalt-Bergwerker ein Leben unter höllischen Bedingungen und einen frühen Tod.

Fast alle großen Elektroautoproduzenten beziehen ihr Kobalt aus dem Kongo. Die Handy-Produzenten übrigens auch. Aber während ein Handy nur 10 Gramm Kobalt benötigt, enthält eine Autobatterie 15 kg. Im Kongo liegen 60% der Weltvorräte. Die durch Bürgerkriege verarmte Republik ist dringend auf die Kobalt-Förderung angewiesen. Das heißt, immer mehr Kinder werden bei der Kobaltgewinnung eingesetzt werden, damit der Westen ein ruhiges ökologisches Gewissen haben kann.

Mehr zum Thema:
Umfrage: Elektroautos verlieren an Attraktivität
Prämie für Elektroautos weiter kaum gefragt

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Dienstag, 30. August 2016

Kinderarbeit für Modekette / das alte Lied der FDP

Thema: Kinderarbeit

Für Modekette H&M nähen 14-Jährige

Von André Anwar
Stockholm. Die günstigen Kleider der schwedischen Modekette Hennes und Mauritz (H&M) haben ihren Preis. Der Billigkleiderkonzem lässt Kinder bis zu 14 Stunden am Tag in Fabriken in Myanmar für sich arbeiten. Das zeigt das Enthüllungsbuch „Modesklaven“ der schwedischen Journalisten Tobias Andersson Akerblom und Moa Kärnstrand. „In Myanmar ist dies eigentlich gesetzlich verboten und wird laut internationaler Konvention als eine der schlimmsten Formen der Kinderarbeit klassifiziert“, sagt Andersson Akerblom dieser Zeitung.

Zulieferfirmen untersucht

Kurz nach den Enthüllungen reagierte der Modekonzern auf die Anschuldigungen und lies seine Zulieferfirmen untersuchen. Tatsächlich bestätigten die Kontrolleure das Geschriebene. Der Konzern erklärte allerdings, dass ‚die Kinder sich bei ihrer Anstellung mit falschen Ausweisen älter gemacht hätten. Außerdem beruft sich die Modekette darauf, dass es in Myanmar erlaubt sei, Kinder ab 14 Jahren in den Fabriken arbeiten zu lassen. „Die erlaubte Altersgrenze ist 14 Jahre“, sagte eine Sprecherin von H&M: „Deshalb handele es sich hier nicht um Kinderarbeit“‚ sagte sie.

Der Konzern bemühe sich durch Tausende von jährlichen Kontrollen Missstände bei Zulieferem aufzudecken, unterstreicht die Sprecherin.

H&M hat nun die Zusammenarbeit. mit den zwei explizit im Buch genannten Fabriken ausgesetzt.



Das alte Lied der FDP: Steuersenkung

FDP will Steuerlast um 30 Milliarden pro Jahr senken

Berlin. In der Debatte um Steuersenkungen fordert der FDP-Vorsitzende Christian Lindner deutlich stärkere Entlastungen als bislang diskutiert:

„Ein Entlastungsspielraum von 20 bis 30 Milliarden Euro pro Jahr bis zum Ende des Jahrzehnts wäre möglich, ohne dass man auf höhere Investitionen verzichten müsste“, sagte Lindner dieser Zeitung. Der FDP-Chef geht damit weit über die Forderungen aus der Union hinaus. Der Wirtschaftsflügel von CDU und CSU hatte Steuerentlastungen von insgesamt 50 Milliarden Euro für den gesamten Zeitraum bis 2020 gefordert. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann kündigte ein Sozialdemokratisches Steuerkonzept für nächstes Jahr an.. Die staatlichen Mehreinnahmen sollten für Investitionen genutzt werden und zur Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen. Im ersten Halbjahr 2016 verzeichnete der Staat einen Überschuss von 18,5 Milliarden Euro. jule

Quelle für beide Beiträge: gedruckte Westfalenpost am 26.08.2016

» der Kommentar des Blogschreibers «

Er muss die deutschen Wähler schon für ziemlich blöd halten, der FDP-Vorsitzende, wenn er meint, sie fielen nochmal darauf rein. Wer darf sich denn diesmal zu den Begünstigten zählen? Wieder eine Hotelkette oder doch ein Industriekonzern, der die Alterssicherung nach der Politik übernimmt, wenn es das "Politiker-Endlager Brüssel" nicht mehr geben sollte?
PS: Der Herr Vorsitzende kennt sich ja mit Geld, was ihm nicht gehört, bestens aus, denkt man an seine Zeit als Geschäftsführer beim Pleiteunternehmen "Moomar" und dem Kredit der KfW in Höhe von 1,4 Mio Euro. Wikipedia Dieser Kredit aus öffentlicher Hand musste aufgrund der Insolvenz nicht zurückgezahlt werden. Und was macht der Herr Vorsitzende, statt in Demut vorm Volk zu versinken? Er hat schon wieder eine große Klappe.