Posts mit dem Label Benzin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Benzin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 29. März 2023

Anne Will - 26.03.2023 - Schluss mit Gas, Öl, Diesel und Benzin – Hat die Ampel dafür einen Plan?

Anne Will - 26.03.2023 - Schluss mit Gas, Öl, Diesel und Benzin – Hat die Ampel dafür einen Plan?

Die Gäste im Studio

Foto: Screenshots . Text: ARD

von links

  • Jens Spahn (CDU)
    MdB und stellv. Fraktionsvorsitzender
  • Petra Pinzler
    Korrespondentin im Hauptstadtbüro „Die Zeit“
  • Konstantin Kuhle (FDP)
    MdB und stellv. Fraktionsvorsitzender
  • Jürgen Trittin (Bündnis 90/ Die Grünen)
    MdB und ehem. Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
  • Lamia Messari-Becker
    Professorin für Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen
  • Der Weltklimarat wird deutlich: Um das angestrebte Ziel einer begrenzten Erderwärmung von maximal 1,5 Grad zu erreichen, sei weltweit eine wirklich drastische Reduzierung des CO2-Ausstoßes noch in diesem Jahrzehnt nötig. Welche klimapolitischen Maßnahmen in Deutschland konkret eingeführt werden sollen – darüber gibt es Streit in der Bundesregierung. Vizekanzler Robert Habeck von den Grünen hat den Ampel-Partnern Verhinderung von Fortschritt vorgeworfen. Ist diese Kritik berechtigt? Ist das für kommenden Januar angedachte Verbot des Einbaus von herkömmlichen Öl- und Gasheizungen sinnvoll, ist es umsetzbar? Hat Deutschland in der Debatte um das Verbrenner-Aus Glaubwürdigkeit in Europa verloren?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Pressestimmen

    Focus.de

    Bei „Anne Will“
    Als Spahn vom Verbrenner schwärmt, lässt Grünen-Politiker ihn auflaufen

    Schluss mit Gas, Öl, Diesel und Benzin. Über das Verbrenner-Aus hat ARD-Moderatorin Anne Will am Sonntagabend mit ihren Gästen diskutiert. Mit dabei unter anderem: Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin und CDUler Jens Spahn.

    Als es um E-Fuels, Elektromobilität und Verbrenner-Motoren geht, liefern sich die beiden einen harten Schlagabtausch. Als Spahn beginnt, von Deutschlands Verbrenner-Motoren zu schwärmen, lässt der Grünen-Politiker ihn auflaufen.

    „Es ist auch für die Automobilbranche von Bedeutung. Sie müssen sich mal klarmachen, was für einen Rückstand wir haben“, warnt der Grünen-Politiker und berichtet von seiner jüngsten China-Reise. Dort hätten Gespräche mit den Chefs von VW und Daimler in China offenbart, wie sehr Deutschlands E-Mobilität hinterherhinkt. „Wir haben fünf bis sieben Jahre Rückstand, weil China zehn Jahre vorher angefangen hat mit Elektromobilität“, erklärt Trittin.


    Frankfurter Allgemeine

    TV-Kritik: „Anne Will“:
    Deutschland ist nicht Dänemark
    Von Philipp Krohn

    Manchmal ist vielleicht auch zu viel Konsens. Etwa die Hälfte der Talkshow „Anne Will“ im Ersten am Sonntagabend geht es trotz kontroverser Themen äußerst sachlich zu. Es macht sich ein Eindruck breit, die Ampel könne wirklich die Fortschrittskoalition werden, die sie sich zu sein vorgenommen hat.

    Dann spitzt sich die Situation durch taktisches Ins-Wort-Fallen, Anprangern und Betreten ausgetrampelter Diskurspfade wieder erheblich zu, und der anfängliche Effekt verpufft. Beim Publikum bleibt hängen: Das gemeinsame, durchaus auch mehrstimmige Ringen um Konzepte bringt uns weiter als die Frage, ob Wolfgang Kubicki nach seinem Habeck-Putin-Vergleich noch Vizepräsident des Deutschen Bundestages bleiben kann.

    Eingeladen hatte die Redaktion einige Haudegen der im Zentrum stehenden Debatte über eine Vereinbarkeit von Klimaschutz und Entfaltung der Bürger. Jürgen Trittin (Grüne) verfügt als ehemaliger Bundesumweltminister über eine jahrzehntelange Erfahrung mit dem Thema. Jens Spahn (CDU) und Konstantin Kuhle (FDP) sind herausgehobene Vertreter ihrer Fraktionen.


    WeLT.de

    Deutschland Konstantin Kuhle
    „Die E-Fuels Debatte wird als Glaubenskrieg geführt“

    Von Dominik Lippe

    Trotz der Einigung im Verbrenner-Streit mit der EU reißt die Diskussion über E-Fuels nicht ab: FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle wirbt bei „Anne Will“ für eine ideologiefreie Diskussion. CDU-Politiker Spahn wirft der Bundesregierung vor, Ansehen verspielt zu haben.

    „Der Weg ist frei: Europa bleibt technologieneutral“, erklärte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), nachdem sich die Ampel-Regierung am Freitag mit der EU-Kommission im Verbrennerstreit geeinigt hatte. Auch nach 2035 dürfen Neuwagen mit Verbrennungsmotoren zugelassen werden – sofern sie treibhausgasneutrale Kraftstoffe wie E-Fuels nutzen.

    Wie zukunftsträchtig synthetische Kraftstoffe sind – und welche Rolle sie beim Weg in die Klimaneutralität spielen können, war Thema im ARD-Polittalk „Anne Will“ am Sonntagabend. „Schluss mit Gas, Öl, Diesel und Benzin – Hat die Ampel dafür einen Plan?“ lautete die Frage, über die die Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin (Grüne), Konstantin Kuhle (FDP) und Jens Spahn (CDU) sowie die „Zeit“-Journalistin Petra Pinzler und Lamia Messari-Becker, Professorin für Gebäudetechnologie und Bauphysik diskutierten.


    cicero.de

    Klimaschutzdebatte bei Anne Will
    „Künstliche Verknappung mit sozialen Härten und ohne Klimaschutz“

    Am Abend des gescheiterten Berliner „Klimaentscheids“ wird auch bei Anne Will über Strom, Wärme und Antriebstechnologien diskutiert. Konsens herrscht etwa darüber, dass Deutschland bei der Wärmewende hinterherhinkt. Ein Glück, dass zudem eine echte Expertin dabei war.

    VON BEN KRISCHKE am 27. März 2023

    Wieviel Schmerz kann ein „Aktivisti*“-Herz ertragen? Erst scheitert der „Klimaentscheid“ in der Hauptstadt an dieser nervigen Nebensächlichkeit namens Bürgerwillen, weil jedem halbwegs vernünftigen Menschen eben klar ist, dass eine Stadt wie Berlin nie und nimmer bis zum Jahr 2030 – also 15 Jahre früher als angedacht – klimaneutral werden kann. Jedenfalls nicht, ohne die halbe Bevölkerung nach Brandenburg umzusiedeln, wo sie dann mit Spaten und Schaufeln die gesamte Region mit Windrädern zuspargelt, statt „irgendwas mit Medien“ oder Kunst oder Aktivismus oder allen drei zu machen.

    um ab hier weiterlesen zu können, muss man sich anmelden

    » der Kommentar des Blogschreibers «

    Liebe Leser,
    ich habe die Sendung diesmal wieder nicht gesehen, nur kurz das Video angeschaut um die Screenshots von den Gästen zu machen. Ich betrachte diese Regierung als Lakaien der USA, die Allem dienen, nur nicht Denen, auf die sie einen Eid geleistet haben, von denen sie sich aber Monat für Monat fürstlich bezahlen lassen. Einen Märchenbuchautor, der noch nie was von Deutschland gehalten hat, der von dem Job null Ahnung hat, zum Minister für Wirtschaft und Umweltschutz zu machen passt genauso, wie eine Betrügerin zur Außenministerin.

    Was die Zensur der Redaktion betrifft: das passt zur Politik dieser Regierung und dem gesamten, rot/grün-versifften, Öffentlich-Rechtlichen-Selbstbedienungsladen. Überprüfbare Fakten sind nicht erwünscht und werden zensiert, Diffamierungen und Beleidigungen gegenüber ausgesuchten Gegnern, die nicht der befohlenen Richtung folgen, werden freigeschaltet.
    Kurz gesagt: es macht bald keinen Spass mehr

    Ich habe diesmal nur einen zensierten Kommentar erhalten und habe mir auch das Raussuchen interessanter Kommentare erspart. Alle Kommentare als PDF zum Lesen und/oder herunterladen sind am Ende des Beitrags verlinkt.
    Nur soviel: unbearbeitet, also noch mit der heißen Luft der vielen Leerzeilen, war die Datei 291 DIN-A4 Seiten lang. Nachdem ich die Luft rausgelassen hatte, sind es noch 209 Seiten. Da sieht man wieviele leere Seiten das Geltungsbedürfnis der Pseudo-Experten füllt.

    Kommentare

    Seite 75
    Bernd L. schrieb am 26.03.2023 23:22 Uhr: - - ZENSIERT - -
    Worüber auch in dieser Diskussionsrunde kein Wort verloren wurde:
    Kriege bedrohen nicht nur die Zivilisation, sondern auch Umwelt und Klima. Wie wichtig das Thema ist, zeigt nicht nur der Ukraine-Krieg.
    https://www.stern.de/panorama/wissen/krieg-und-klima--wie-militaerische-konflikte-unseren-planeten-belasten-32908382.html
    Schon aus diesem Grund wäre es besonders wichtig, nicht weiter Waffen und Munition an die Ukraine zu liefern, sondern zu verhandeln und wenigstens zu einem Waffenstillstand zu kommen.
    Gerade die Partei, die 2021 noch auf ihren Plakaten schrieb: „Keine Waffen und Rüstungsgüter in Kriegsgebiete“ sind die treibenden Kräfte für Waffenlieferungen. Wenn es wenigstens E-Panzer gäbe. Aber der Leopard-Kampfpanzer z.B. ist ein großer Klimakiller. Er braucht 410l/100km und in schwerem Gelände gar 530l Diesel. D.h. 1 Panzer verbraucht so viel wie 70 (!!!) Diesel-PkWs. Können sich die Aktivisten der „letzten Generation“ nicht mal an Panzer kleben anstatt den Weg zur Arbeit zu blockieren?
    Wer alle Kommentare ohne das lästige Weiterblättern lesen oder herunterladen möchte, bitte hier klicken

    Die Seitenzahlen in roter Schrift sind die aus dem Anne Will Gästebuch


    Donnerstag, 3. November 2016

    Benzin- und Dieselfreie Zukunftsträume deutscher Politikerdarsteller

    Thema: Zukunftsträume

    Zukunftsbericht 2050 aus dem Ministerium
    für Energiezuteilung und Mangelwirtschaft

    2030 soll sich der letzte Zündschlüssel in einem neu zugelassenen Auto mit Verbrennungsmotor drehen, danach sei Schluss mit Diesel und Benzin. Es wird natürlich selbst dann noch eine ganze Weile dauern, bis es nur noch Verbrenner-Autos mit historischen „H-Kennzeichen“ auf unseren Straßen geben wird und Benzin wieder wie vor 1900 nur in der Apotheke zu kaufen ist, doch das Ziel des ganzen Decarboninsierungswahns ist unter anderem eine 100%ige Elektromobilität. So steht es geschrieben in diversen chlorfrei gebleichten Strategiepapieren der Parteien und dann machen wir das auch so! Aber wie würde das in der Praxis aussehen? Wie würde sich die Gesellschaft verändern? Gäbe es Gewinner und Verlierer eines solchen Umbaus? Begeben wir uns also kurz ins Utopia von Katrin Göring-Eckardt, Anton Hofreiter und Angela Merkel und legen den Schalter um von Öl auf Ökostrom.

    Wir gehen in der Rechnung zunächst davon aus, dass die Deutschen es sich nicht nehmen lassen wollen, selbst über Tag und Stunde bestimmen zu können, zu der sie ihre Fahrzeuge bewegen und dass es sich dabei immer noch um größtenteils private Fahrzeuge handeln wird. Aber selbst wenn diverse Car-Sharing-Dienste besonders in den Großstädten zunehmen würden, dürfte die pro Person zu erbringende Transportleistung kaum kleiner werden. Dadurch verringert sich nur die Anzahl der PKW, nicht die Anzahl der gefahrenen Kilometer oder der Energiebedarf. Wir müssen also die Energie, die im Jahresverbrauch an Diesel und Benzin steckt, in Form von elektrischem Strom bereitstellen. Im Jahr 2014 sah der Verbrauch von Kraftstoffen in Deutschland so aus (energetische Umrechnung siehe hier):

    43,2 Milliarden Liter Dieselkraftstoff je 9,86 kWh = 425,9 Milliarden kWh sowie
    25 Milliarden Liter Benzin je 8,77 kWh = 216,25 Milliarden kWh

    Zusammen also 642 Milliarden kWh. Aber keine Bange, diese Energie wird technisch bedingt wegen des Verbrennungsmotors nur zu etwa 30% genutzt, während ein Elektroauto auf stolze 85% Energieeffizienz kommt. Probleme mit Außentemperatur, füllstandabhängigem Verbrauch und Selbstentladung vernachlässige ich hier mal. Wir können den Energiebedarf also durch 2,4 teilen und müssten so nur noch 267,58 Milliarden kWh pro Jahr bereitstellen, damit sich auf den Straßen die Räder drehen. Ob das viel oder wenig ist, spielt zunächst mal keine Rolle. Auf jeden Fall ist es Energie, die zusätzlich zu den etwa 2015 erzeugten 646 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt und bereitgestellt werden muss. Das entspricht etwa einem Drittel des derzeit jährlich in Deutschland erzeugten Stroms. Oben drauf. Das ist ein dickes Stück Energie und das muss irgendwo produziert werden. Nur wie, das ist die Frage.

    Ein durchschnittliches Kernkraftwerk hat eine Nennleistung von 1 Gigawatt und man kann pro Jahr mit etwa 8.000 Betriebsstunden rechnen. Macht also 8 Milliarden kWh pro Jahr. Wir bräuchten somit etwa 33 neue Kernkraftwerke, um die Energie zu erzeugen, die wir im Jahr 2014 in Form von Benzin und Diesel verbraucht haben. Rechnen wir nicht in Kernkraftwerken, von denen haben wir uns ja dank eines kurzen Nachdenkens von Frau Merkel verabschiedet. Wir schalten lieber 17 AKW ab als 33 neue zu bauen! Rechnen wir auch nicht in Kohlekraftwerken, denn die erzeugen CO2, was uns bei der „Decarbonisierung“ leider gar nicht hilft. Aber kann man in Windanlagen rechnen? Oder in Quadratmetern Solarvoltaik? Im spanischen Weltreich des 16. Jahrhunderts ging die Sonne bekanntlich niemals unter, dieses Privileg haben wir in Deutschland leider nicht. Auch der Wind ist ein sehr unzuverlässiger Geselle, selbst dann, wenn wir die Offshore-Kraftwerke in der Nordsee nehmen…im schlimmsten Fall ist es möglich, dass kein einziges der wind- und sonnenabhängigen Kraftwerke Strom liefert. Zumindest weht der Wind bei Tag und Nacht gleichermaßen wahrscheinlich, was man von der Einsatzbereitschaft einer Solaranlage kaum sagen kann. Deshalb rechnen wir ab jetzt der Einfachheit halber nur mit der Windenergie weiter.

    Ein On-Shore Windrad leistet heute etwa 3 Megawatt und kommt auf 1500-5000 Volllast-Betriebsstunden pro Jahr. Eigentlich kann man mit keiner einzigen Kilowattstunde wirklich rechnen (obwohl man auch mit allen Volllastbetriebstunden fertig werden muss) und es gibt erhebliche Regel-Probleme nach oben und unten, wir rechnen aber mal sehr optimistisch und nehmen an, dass jedes Windrad 3000 Stunden läuft und so pro Jahr insgesamt 9 GWh (0,009 TWh) erzeugen kann – wann immer das auch sein mag oder wie über das Jahr verteilt. Um die benötigten 267 TWh für unsere Elektromobilität zu erzeugen, bräuchte man also etwa 29.666 große Windanlagen – theoretisch, Sie wissen schon. Denn leider sind Wind- und Solaranlagen nicht grundlastfähig, weil sie den Strom nicht dann erzeugen, wenn er gebraucht wird – und andererseits, wenn er erzeugt wird, er auch sofort verbraucht werden muss. Autos laden geht also nur, wenn der Wind weht – das zu regeln muss das „intelligente Netz“ der Zukunft leisten.

    Willkommen in Nordkorea

    Derzeit schaffen die 26.800 installierten Windanlagen einen Anteil von 13.3% an der deutschen Stromproduktion. Um den Anteil auf theoretische 100% zu steigern, wären weitere 115.000 Anlagen notwendig, plus die 29.666 Anlagen für unsere Elektromobilität, macht etwa 171.500 Anlagen oder je 2,1 km2 in Deutschland ein Windrad oder alle 1,45 km in jede Richtung ein Windrad, egal ob Hochgebirge, Münchner Innenstadt, Naturschutzgebiet oder Arena auf Schalke – herzlichen Glückwunsch, auch an euch, liebe Zugvögel! Außerdem würde Deutschland bei Windstille vom Weltall aus betrachtet nachts so aussehen wie Nordkorea.

    Alles intelligent geregelt – das volatile Stromnetz der Zukunft

    Wenn Sie sich daran gewöhnt haben, sich morgens zu einer bestimmten Zeit mit dem Auto auf Ihren Weg zur Arbeit zu machen, werden Sie sich umstellen müssen. Denn nur, wenn über Nacht genug Kapazität im Netz war, hat Ihr Auto aufladen können. Außerdem hingen zur selben Zeit so viele andere Autos am Tropf, dass das „Intelligente Netz“, welches es heute noch gar nicht gibt, ausgerechnet Ihrem Auto das Laden verweigerte. Pech gehabt, mehr Glück beim nächsten Mal. Vielleicht reden Sie mal mit Ihrem Chef, ob er für ein saftiges Entgelt Ihre Ladepriorität im Ministerium für Energiezuteilung und Mangelwirtschaft erhöhen lassen könnte. Denn Sie wissen ja: Grüne Minister und VIP Stromkunden werden zuvorkommend beliefert. Für die VIP‘s entfallen auch die Zwangspausen auf längeren Reisen oder im Büro, wenn das intelligente Netz zwecks Abbau von Netzüberkapazitäten alle Autofahrer von der Straße und aus den Büros holt. Freie Fahrt, auch bei Schwach- oder Starkwind – daran erkennt man die mobile Oberklasse im Jahr 2050.

    Da Sie nun nicht zur Arbeit fahren können, haben Sie die Gelegenheit, mal ausgiebig zu frühstücken. Leider konnte der Bäcker keine Brötchen backen, ihm fehlte die Energie. Aber die Prognose des intelligenten Netzes sagt, dass es so gegen 11 Uhr soweit sein könnte, der Bäcker wird rechtzeitig automatisch geweckt, um sein Energiefenster optimal nutzen zu können. Ihre Netz-Energieuhr sagt Ihnen sowieso gerade, dass jetzt noch nicht die Zeit zum Frühstücken ist. Legen Sie sich also wieder hin, decken Sie sich gut zu und denken nicht mal an die Heizung. Die gehorcht Ihren Wünschen nämlich nur dann, wenn es Strom dafür gibt. Ab 11 Uhr vielleicht. Denn für „Heizung um Sieben“ reicht Ihr Gehalt ausgerechnet heute nun wirklich nicht!

    Da es nach abgeschlossener Energiewende kaum noch grundlastfähige Kraftwerke gibt, dienen die wenigen Wasserkraftwerke vor allem dazu, das intelligente Netz zu erhalten und die Energie für die Regelprozesse und IT zu liefern. Die Steuerung sämtlicher Energieprozesse (Einspeisung und Verbrauch) musste an das Netz übergeben werden, welches nun genau und automatisiert regelt, wann eine Waschmaschine läuft, ein E-Auto geladen (oder entladen) wird und ob und wann ein Rock-Konzert stattfinden darf. Letzteres kann nur gesichert stattfinden, wenn alle Besucher die Restkapazität ihrer E-Autos an die Bühnenanlage abgeben – vielleicht reicht es ja sogar noch für den Heimweg, wenn die Band auf die Zugabe verzichtet. Jederzeit müssen die Verbraucher sich an die extremen Energieangebots- und Preisschwankungen anpassen, die Taschenlampen-App am Smartphone wird so sicher zur wichtigsten Funktion im Jahr 2050.

    Musste man früher nur einen Schalter umlegen, um Strom zu verbrauchen, ist der Schalter in der Zukunft nur noch dazu da, den Wunsch nach Verbrauch anzukündigen. Den Rest regeln das Netz, Ihre Stellung im System und der Zufall des Gleichgewichts an Energieangebot und Energienachfrage. Das Netz sorgt auch schon mal dafür, dass mitten in der Nacht alle Lichter angehen, weil eine gigantische Kapazitätsblase die Netze zu überlasten droht, da mal wieder ein „Sturm mit Namen“ über Deutschland fegt. In dem Fall werden Sie aber zuverlässig automatisch geweckt, denn Lichtzeit ist Lesezeit! Nutzen Sie die Gelegenheit, schlafen können Sie morgen früh, wenn der Wind sich wieder gelegt hat!

    Auf unsere Nachbarn in Europa können wir im Energienotfall übrigens nicht mehr hoffen. Die haben sich mittlerweile von unserem Netz abgekoppelt, weil die Unberechenbarkeit unserer Import/Export-Strommengen die Stabilität in ihren eigenen, nicht so stark geregelten Netzen ständig gefährdete. Energie-Insel Deutschland. Energiespeicher? Immer noch nicht in Sicht. Nicht für diese Kapazitäten. Außerdem ist einfach kein Platz für große Pumpspeicherkraftwerke, weil überall Windkraftanlagen stehen oder der Juchtenkäfer siedelt. Eine entwickelte menschliche Gesellschaft, die weitestgehend unabhängig von Tageslicht, Temperatur, Jahreszeit, Wind und Flaute funktioniert, konsumiert, verbraucht und „einfach so“ lebt, wird es dann nicht mehr geben. Jedenfalls nicht für alle.

    Weniger ist das neue mehr, gemeinsam das neue individuell

    Aber vielleicht führt uns diese Mangelenergie-Utopie auch gleich einen Schritt weiter. Vielleicht bauen wir mehr als nur unsere Energiewirtschaft um, dann müssen wir nicht ganz so viele Windkraftanlagen bauen. Zunächst einmal stellen wir sicher, dass es keine Notwendigkeit mehr für Individualverkehr gibt. Jeder wohnt maximal 10 Kilometer von seinem Arbeitsplatz entfernt. Private Autos brauchen wir dann nicht mehr, das Fahrrad übernimmt die Kurzstrecke. Die energieaufwendige Versorgung eines jeden einzelnen Haushaltes mit Lebensmitteln und anderen Gütern muss wegfallen. Wir kochen und essen viel effizienter in Gemeinschaftsküchen, die zentral beliefert werden können. Supermärkte gibt es auch nicht mehr, so fällt noch ein Transportschritt weg. 99% der Menschen in Deutschland wohnen dann in Metropolen mit mindestens 500.000 Einwohnern, eine Reise „weit weg“ wird für die meisten genauso undenkbar sein wie vor 200 Jahren, denn aus energetischen Gründen bewegen wir uns nur selten aus unserer Home-Zone heraus. Vor 200 Jahren war es der Mangel an Transportmöglichkeiten – es gab nur das Pferd – in Zukunft ist es der Mangel an Energie, der uns an einen Ort fesselt.

    Tschüss Autoindustrie, es war schön mit dir all‘ die Jahre. Das war’s dann Tourismus, die Welt gibt’s nur noch bei GoogleEarth. Auf Nimmerwiedersehen, chemische Industrie und Pharmazie! Euren Bedarf an ununterbrochener Energiezufuhr können wir nicht mehr befriedigen. Metallurgie und Maschinenbau, macht‘s gut! Euer Stahl will einfach nicht so schmelzen, wie Wind und Sonne dies gestatten. Ihr alle werdet schon ein Plätzchen finden auf dem Planeten und die Fachkräfte aus Deutschland werden sicher gern hinterherkommen. Aber das Flüchtlingsproblem, das ist gelöst. Wenn die Migranten erst sehen, wohin die Decarbonisierung Deutschlands Industriegesellschaft gebracht hat, biegt man mit seinem Traum vom eigenen BMW spätestens in Libyen lieber nach rechts in Richtung Indien ab. Dort erfüllt sich der Traum vom neuen 5er Modell vielleicht noch. Mit einem Auto aus den Bangalore Motoren Werken.

    Fazit

    Die Rechnungen hier können Sie aufgrund des vorliegenden Zahlenmaterials leicht selbst nachvollziehen. Es braucht nicht viel mehr als Dreisatz. Mir ist völlig klar, dass ich mit meinen Annahmen meilenweit danebenliegen könnte. Ich bin sicher, dass ich versehentlich einige Fehler übernommen habe, die das Ergebnis mehr oder weniger beeinflussen, aber mein Ansatz ist ja auch nicht streng wissenschaftlich, sondern empirisch. Allerdings habe ich bereits ähnliche Rechnungen mit ähnlichen Ergebnissen von seriösen Wissenschaftlern gesehen. Im besten Fall ist das alles hier Humbug und die Energiewende wird am Ende tatsächlich genau wie geplant funktionieren, weil Skeptiker wie ich irgendetwas Entscheidendes übersehen haben. Vielleicht ist es aber auch genau umgekehrt und der „Große Plan“ hat am Ende nicht mehr Substanz und Wirklichkeitsbezug als ein Fünf-Jahres-Plan des Zentralkomitees der SED. Vielleicht haben die Initiatoren der Energiewende und der Decarbonisierung ihrerseits etwas Wichtiges übersehen und wir gehen gerade einen sehr gefährlichen Weg – dass wir ihn derzeit fast allein gehen, könnte ein Indiz dafür sein. Vielleicht zeigt der epische Irrtum des Jürgen Trittin, der meinte, die Energiewende werde jeden Bundesbürger monatlich „nicht mehr kosten, als eine Kugel Eis“ aber auch, dass es genauso gut seine Seite sein könnte, die komplett danebenliegt.

    Und wie immer gilt: wer es besser weiß, darf meine Zweifel gern mithilfe stichhaltiger Kommentare zerstreuen.

    Mit freundlicher Genehmigung des Autors, ursprünglich erschienen auf: unbesorgt.de

    Sonntag, 22. Februar 2015

    Keine Satire: Grüne fordern höheren Diesel-Preis

    Thema: ausgerechnet die
    T-Online
    Es liest sich wie eine Satire - es ist aber keine
    Positionspapier veröffentlicht
    Grüne fordern höheren Diesel-Preis

    Die Grünen wollen den Dieselpreis auf Benzin-Niveau anheben. Namhafte Vertreter der Partei haben ein Papier veröffentlicht, in dem sie nicht nur Teuerungen fordern, sondern auch die Förderung von öffentlichen Verkehrsmitteln.

    "Ernsthafter Klimaschutz muss auch unbequeme Wege gehen", heißt es in einem gemeinsamen Papier des politischen Bundesgeschäftsführers Michael Kellner und der Bundestagsabgeordneten und Klimaexpertin Annalena Baerbock. "Wenn wir Grüne weiter Treiber in der Klimapolitik sein wollen, dann gilt es, die Diskussion über Preise, die auch die ökologische Wahrheit sagen, wieder stärker zu thematisieren", schreiben sie.

    Deshalb plädieren die Grünen-Politiker für ein Ende der "Besserstellung von Diesel gegenüber Benzin, obwohl die Verbrennung von Diesel mehr CO2 freisetzt". Außerdem sollen die Steuerbefreiung für Kerosin in Deutschland abgeschafft und Bahnfahrten steuerlich gefördert werden.



    Bündnis '90 die GrünInnen - das beste Beispiel eines Werteverfalls

    Thema: verlorener Idealismus

    Der Weg einer Friedens-
    und Protestpartei zum
    Kriegsbefürworter


    Ob Petra Kelly und Gert Bastian
    das gewollt hätten?






    * * *


    Die Verstrickung Vernetzung der "Führungskräfte"



    Ausgerechnet die Partei der einstigen Steinewerfer und Bahngeleise-Saboteure,
    die sich mittlerweile in Luxuskarossen eingenistet haben,
    fordert höheren Diesel-Preis?
    Eine Dreistigkeit höchsten Ausmaßes!


    Wirtschafts Woche
    Die grüne Partei ist eine ausgeprägte Hass-Partei, die mit den vielen positiv besetzten Öko-Blümchen daher kommt.
    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-der-gruene-hass/8899878-5.html
    Einige Zitate der Grünen Deutschlandhasser

    “Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.”
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen

    “Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.”
    Rezension zu Joschka Fischers Buch “Risiko Deutschland” von Mariam Lau.

    “Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”
    Vorstand der Bündnis90/Die Grünen von München.

    Die Abschaffung der Eidesformel “Zum Wohle des deutschen Volkes” wird im NRW-Landtag einstimmig beschlossen.
    Arif Ünal, Bündnis90/Die Grünen, war Antragssteller.

    “Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.”
    Sieglinde Frieß, Bündnis90/Die Grünen vor dem Parlament im Bundestag, Quelle: FAZ vom 6.9.1989.

    “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”
    Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen

    “Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen.”
    Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen, Wunschvision zum Tag der Deutschen Einheit, Artikel in der Welt am Sonntag vom 6.Februar 2005.

    Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.
    Nargess Eskandari-Grünberg, Kommunalpolitikerin von Bündnis 90/Die Grünen, Frankfurter Rundschau:

    Integration fängt damit an, dass Sie als Deutscher mal türkisch lernen!
    Renate Künast in der Sendung „Beckmann“ vom 30.08.2010

    Danke Klaus für die Unterstützung