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Donnerstag, 12. Januar 2023

quer - Der satirische Jahresrückblick 2022

quer - Der satirische Jahresrückblick 2022

quer

24.12.2022
In der letzten Ausgabe 2022 wirft "quer" einen satirischen Blick zurück auf die Themen, die das Jahr geprägt haben. Von A wie Autokraten bis Z wie Zeitenwende, von Putin, Pazifismus und Pipelinelöchern, einem Ozean der Weisheit namens Olaf Scholz und exklusiven Einblicken in verborgene Bereiche der Politik. "quer" zeigt, wo Friedrich Merz seine Brillen kauft, und wo die geheime Zensurbehörde der Ampel sitzt.

Mehr von quer:
BR Mediathek: http://www.br.de/quer-videos
quer beim BR: http://www.quer.de
Facebook: https://www.facebook.com/quer
Twitter: https://twitter.com/BR_quer
Instagram: http://www.instagram.com/quer_vom_br

Kommentare

Ingrid Feistner
Glückliches Bayern , hat es doch so einen Chronisten . Auch wenn ich seit vielen Jahren Ihre Sendung genießen darf , habe ich bisher nicht entscheiden können, ob mehr Fatalismus oder doch ein gnadenloser Optimismus hinter Ihren herrlichen Beiträgen steckt . Weiter so , lieber Süss und danke.
Geert Freyhoff
Supi! Wie schön, dass Bayern im Tausch gegen verlängerte Laufzeiten ihrer AKW das Endlager bei sich aufnimmt!
Guderian64
Grandios wie Herr Süß wieder den "Dr. Seltsam alias Herrn Merkwürdig" darstellte . Danke ! Danke!


Mittwoch, 8. August 2018

ARD Deutschlandtrend - Ein Debakel für die "Überheblichen" kündigt sich an

Thema: Umfrage

ARD-DeutschlandTrend:
Union auf Rekordtief, AfD auf Rekordhoch

Foto: Screenshot

Gesundheitspolitik und Pflege sind für die Deutschen die derzeit wichtigsten Themen. 74 Prozent der Befragten zeigen sich mit der Arbeit der Regierung unzufrieden. In der Sonntagsfrage erreicht die Union ein Rekordtief. Die AfD kommt auf ein neues Rekordhoch. Das sind Ergebnisse des ARD-DeutschlandTrends.

Quelle: www.br.de

Dazu schreibt Rainer Wendt:

Natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass dies nur Umfragen sind, die man ignorieren darf. So, wie man den Willen eines großen Teil desg deutschen Volkes seit langer Zeit ignoriert.

CDU und CSU gemeinsam unter 30 Prozent, das bedeutet, dass die ehemals große Volkspartei in Wahrheit längst bei 20 Prozent ist und den Weg darunter fest im Blick hat. Der SPD ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Und wenn daraus dann Wahlergebnisse werden? Seid Ihr dann zufrieden, Ihr selbstgerechten Amtsinhaber in den Zentralen? Wie lange glaubt Ihr, könnt Ihr Euch noch diese Chaoten-Koalitionen mit Grünen und anderen Versagern zusammenpfuschen, um Euch die letzten Tage an Eure Schreibtische zu klammern?

Es macht mich so wütend, wie ein stolzes großes Land mit seiner funktionierenden Demokratie einfach vor die Wand gefahren wird.

Und weiter bei Bayern

Die Union verliert bei der Sonntagsfrage einen Prozentpunkt gegenüber dem Vormonat und landet erstmals in der Geschichte des ARD-DeutschlandTrends unter der 30-Prozent-Marke, bei 29 Prozent. Bei der Sonntagsfrage wird nach der Wahlentscheidung gefragt, wenn kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Die SPD bleibt unverändert auf 18 Prozent. Beide Koalitionsparteien kommen auf 47 Prozent. Auch das ist der niedrigste Zustimmungswert, die für die Regierungsparteien gemessen wurden.

AfD und Grüne legen zu

Die AfD legt einen Prozentpunkt zu auf 17 Prozent und erreicht damit ihren neuen Rekordwert. Die Grünen legen um einen Punkt auf 15 Prozent zu, die Linke bleibt bei 9 und die FDP verliert einen Prozentpunkt auf 7 Prozent. Für die Sonntagsfrage wurden Montag bis Mittwoch dieser Woche 1508 Wahlberechtigte in Deutschland befragt.

Gesundheit und Pflege besonders wichtig

Aus Sicht der Deutschen sind Gesundheitspolitik und Pflege die drängendsten Themen - und das trotz großer Diskussion über Migration und Flüchtlinge der letzten Wochen. Doch Zutrauen in die Politik hat nur ein geringer Teil: 76 Prozent sind wenig oder gar nicht zufrieden mit der Regierungspolitik in diesem Bereich. Auf Platz zwei der wichtigsten Themengebiete steht die Renten- und Sozialpolitik. 64 Prozent der Befragten halten sie für sehr wichtig. Auch in diesem Bereich ist die Zufriedenheit mit der Arbeit der Regierung gering. 31 Prozent sind mit den Anstrengungen der Bundesregierung bisher zufrieden.

Kaum Zustimmung für die Regierungsarbeit

Die Regierungsarbeit insgesamt sehen 74 Prozent der befragten kritisch. Sie sind mit der Arbeit weniger oder gar nicht zufrieden. In einem Punkt zeigen sich die Befragten zufriedener mit der Regierung, bei den Maßnahmen der Regierung zum Schutz vor Kriminalität und Verbrechen: 47 Prozent sind damit zufrieden oder sehr zufrieden.

Zur Methodik: Die sieben Themen wurden gestützt abgefragt. Das heißt, den Befragten wurde ein Thema genannt. Sie mussten dann sagen, wie wichtig das jeweilige Thema für sie ist. Anders beim BayernTrend von Kontrovers. Da wurde offen, also ohne Vorgabe, nach den wichtigsten Themen gefragt. Die Ergebnisse der Themenumfragen Von Deutschland- und BayernTrend können deshalb nicht ohne weiteres miteinander verglichen werden.

Dienstag, 10. Mai 2016

BR-Medienstudie - Wie glaubwürdig sind die Medien in Deutschland?

Thema: Medien in Deutschland

BR-Medienstudie
Wie glaubwürdig sind die Medien?

Der Bayerische Rundfunk wollte wissen, was die Menschen über die Medien denken und für wie glaubwürdig sie Journalisten halten. Eine Studie vom Meinungsforschungsinsititut TNS Emnid im Auftrag des BR hat spannende Ergebnisse hervorgebracht: Einerseits setzen die Menschen ein hohes Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen und die Qualitätsmedien. Doch andererseits müssen sich die Medien auch zunehmend der Kritik stellen.

Die Ergebnisse

Die Klarmacher
Die große Mehrheit der Deutschen findet, dass die Journalisten verständlich und professionell berichten, also echte "Klarmacher" sind! Ein anderes Ergebnis, das vielleicht noch wichtiger in diesen turbulenten Zeiten, lautet: das Grundvertrauen der Nutzer in die Medien ist noch da.
[mehr]

Die Vormacher
B5 aktuell wird 25 Jahre - Anlass für den BR, Mediennutzer zu befragen. "Informationen fürs Leben" heißt die große Studie, deren Ergebnisse nun vorliegen. Positiv sind sie wahrlich nicht alle. Doch es wird auch deutlich: die etablierten Medien und gerade die Öffentlich-Rechtlichen gelten für viele als unverzichtbar, weil sie die wichtigen Themen setzen und als Orientierungshilfe vorangehen.
[mehr]

Die Mitmacher
Mittendrin statt nur dabei - mit in dem Fall eher negativen Folgen: Journalisten sind nach Ansicht der meisten Teil des Establishments. Entsprechend wirkt sich die Politikkrise auch auf die Medien aus. Noch härter treffen aber die Vorwürfe des Gelenktwerdens.
[mehr]

Die Regenmacher
Das Glas stets halb leer, überall Krisen, immer nur Regenwetterstimmung - Kritik, wonach die Medien zu negativ berichten, ist nicht neu. Sie wird nur zurzeit besonders laut geübt, verbunden mit dem Wunsch nach Lösungen. Was also tun?
[mehr]

Die Infomacher
Die Konkurrenz durch Internetangebote steigt, dennoch vermelden die Infosender der ARD zurzeit tendenziell gute Zahlen. Die Kombination aus Schnelligkeit und Verlässlichkeit ist derzeit für viele Hörer attraktiv. Da lohnt also der genau Blick - auf Macher und auf Hörer.
[mehr]

Die Studienmacher
Als Leiterin der BR-Abteilung Unternehmensanalyse und Medienforschung verantwortet Birigt van Eimeren die Studie "Informationen fürs Leben". Florian Haas hat mit ihr gesprochen: auch darüber, warum so ein großer Aufwand betrieben wurde.
[mehr]


Alle Beiträge sind von Florian Haas