Posts mit dem Label Ausweisung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ausweisung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 13. Mai 2014

Change.org - Integrationslotsin Simran Sodhi soll nicht ausgewiesen werden


AKTUELL: rbb Bericht zur drohenden Ausweisung Sodhis

Petition von with WINGS and ROOTS

Herr Frank Henkel,

Simran Sodhi muss in Deutschland bleiben!

Die Berliner Ausländerbehörde will die indische Staatsbürgerin, die in Treptow-Köpenick als Integrationslotsin tätig ist, Ende des Monats aus Deutschland ausweisen.

Begründet wird dies damit, dass sie als Akademikerin für diese Tätigkeit als Integrationslotsin in Treptow-Köpenick überqualifiziert sei, sie zu wenig verdiene und darüber hinaus kein “öffentliches Interesse” an ihrer Weiterbeschäftigung bestehe.

Als Integrationslotsin unterstützt Simran Migrant_innen unter anderem bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, begleitet sie bei Behördengängen und berät bei Diskriminierungserfahrungen. Die 27-Jährige kam 2008 nach Deutschland und kann damit aus ihren persönlichen Erfahrungen schöpfen. Sie spricht fließend Hindi, Urdu, Englisch und Deutsch, lebte ein Jahr lang in der Türkei und hat Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Seit über zwei Jahren ist sie beim Film und Bildungsprojekt 'with WINGS and ROOTS' aktiv und führt Workshops für Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Rassismus- und Diskriminierungserfahrung durch. Damit verfügt sie über genau die Kenntnisse, die für ihre Tätigkeit als Integrationslotsin notwendig sind. Simran, die erst Anfang des Jahres ihre Arbeit begonnen hat, ist derzeit die einzige Integrationslotsin im Bezirk Treptow-Köpenick. Sie leistet dort Pionierarbeit! Gerade in diesem Bezirk, der laut dem Zentrum für Demokratie “im Vergleich zu anderen Regionen eine deutlich sichtbare und aktive rechte Szene” (1) aufweist und die Bundeszentrale der NPD in Köpenick beherbergt, ist ihre Arbeit von unschätzbarem Wert und besonderer Bedeutung für alle dort lebenden Migrant_innen.

Wir halten das Vorgehen der Behörden in Simrans Fall für widersprüchlich! Auf der einen Seite wird immer wieder beteuert, wie wichtig „Integration“ für Deutschland ist, auf der anderen Seite stellt der Berliner Senat aber nur begrenzt finanzielle Mittel für diese Arbeit zur Verfügung. Simrans Arbeitgeber kann sie daher nicht höher bezahlen. Dass Simran nun aus diesem Grund Deutschland verlassen soll, ist unserer Ansicht nach absurd. Wir sind überzeugt, dass ein großes öffentliches Interesse an Simrans Arbeit als Integrationslotsin besteht und dass ihr Weggang eine große Lücke in der Berliner Zivilgesellschaft hinterlassen würde. Daher fordern wir die Verlängerung von Simrans Aufenthaltstitel!

Unterstützt Simran Sodhi durch Eure Unterschrift!


Das Berlin Team von 'with WINGS and ROOTS'

www.withwingsandroots.com

Aletta, Alex, Canan, Christina, Claire, Hanna, Isa, Kerstin, Kevin, Lotti, Marc, Olga, Pasquale, Regina, Siya, & Serkan

Unterstützer:

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.
Korientation e.V.
Migrationsrat e.V.


Die Petition wird initiiert vom Team des deutsch-amerikanischen Film- und Bildungsprojekts  with WINGS and ROOTS bei dem Simran Sodhi aktiv ist.  Simran ist seit Jahren ein hoch geschätztes Mitglied unseres Teams und setzt ihre Fähigkeiten ein, den Dialog zwischen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte anzuregen.

Quellenangaben und weitere Informationen:

(1) Pressemitteilung des Zentrums fuer Demokratie zur Situation in Treptow-Koepenick: http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/presse/archiv/20130304.1325.381967.html

(2) Pressemitteilung des Vereins offensiv'91 e.V., Simran Sodhis Arbeitgeber, zur drohenden Ausweisung Sodhis: http://www.zentrum-für-demokratie.de

(3) rbb Bericht zur drohenden Ausweisung Sodhis: http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20140509_1930/sbschiebung-integrationslotsin.html

(4) rbb Bericht zur Einrichtung der Stelle einer Integrationslotsin in http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2014/02/Berlin-Integration-Treptow-Koepenick-Integrationslotsin.html

(5) Porträt Sodhis in der Berliner Woche: http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-treptow-koepenick/artikel/37746-integrationslotsin-simran-sodhi-unterstuetzt-zuwanderer-im-bezirk/

Update 13.05.2014, 15:02 Uhr

Vielen Dank für die breite Unterstützung, wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen ihre Stimmen gegen diese absurde Entscheidung der Behörde erheben! Wir arbeiten alle daran, so viel Unterstützung wie möglich zu organisieren und werden euch über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Wir möchten den Raum hier nutzen, um auf die vor der Gedächtniskirche in Berlin protestierenden Geflüchteten zu verweisen, die bisher leider nicht so viel zivilgesellschaftliche Unterstützung erhalten haben. Sie fordern die Anerkennung als Geflüchtete nach §23 des Aufenthaltsgesetzes. Diese Menschen kennen wir vielleicht nicht persönlich, doch sie brauchen dennoch unsere Solidarität und Unterstützung. Die Gründe, warum sie nicht in Deutschland bleiben dürfen, sind genauso absurd und menschenverachtend!

Wir solidarisieren uns mit den protestierenden Aktivisten und hoffen, dass ihr sie auch unterstützt, indem ihr ihre Petition unterzeichnet und teilt: http://chn.ge/1gyGG35

Das with WINGS and ROOTS Team Berlin


Mittwoch, 15. Januar 2014

Unerwünscht: Russland verweist US-Journalist des Landes

Thema: AKTUELL

Der US-Journalist und bekannte Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin, David Satter, ist nach eigenen Angaben aus Russland ausgewiesen worden. Der regierungsfinanzierte US-Sender Radio Free Europe/Radio Liberty berichet, Satter sei in Russland „unerwünscht.“


Putin verweist einen US-Journalisten des Landes, David Satter sei in Russland nicht mehr „erwünscht“. (Foto: dpa)
Der US-Journalist und bekannte Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin, David Satter, ist nach eigenen Angaben aus Russland ausgewiesen worden. Satter berichtete am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter, ihm sei nach einem Besuch in der Ukraine die Wiedereinreise nach Russland verweigert worden. Der regierungsfinanzierte US-Sender Radio Free Europe/Radio Liberty, für den Satter als Berater gearbeitet hatte, berichtete, dem Journalisten sei von russischen Konsularbeamten in der Ukraine erklärt worden, er sei in Russland unerwünscht. Das russische Außenministerium kommentierte die Berichte zunächst nicht.

Satter hatte unter anderem für die Financial Times aus Moskau berichtet. Er ist Autor von drei Büchern über Russland und die Sowjetunion.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers«
... nur ganz kurz: Machtspiele, nichts Ernstes

Marcus Junge sagt:
“Bekannte Kritiker” von Putin erweisen sich regelmäßig als von der US-Regierung finanzierte / gesteuerte IM’s der CIA / Foreign Office.

heide sagt:
tja, ist nicht mehr alles wie gehabt für den (ex) weltimperialisten! hatte da nicht jemand die olypischen spiele für unsicher erklärt?
Was an informationen wird schon von einem REGIERUNGSFINANZIERTEN medium verbreitet werden? und da soll rußland tatkräftig mithilfe leisten???
es wird zeit die stirn zu bieten. in diesem sinne: richtig so!

Trecker sagt:
Wussten Sie, dass der Autor Trojanow in den USA unerwünscht ist und keine Einreisegenehmigung bekommen hat? Er hat u.a. kritische Bücher über die US-Spionage geschrieben.
Aber mit dem Finger auf Russland zeigen.

Tatanka sagt:
Die Russen lassen sich halt nicht gerne bespitzeln. Hierzulande geht die Überwachung weiter. No Spy Abkommen gescheitert. Immer schön Facebook nutzen und alles toll finden, was über dem grossen Teich rüberkommt…

Mal ehrlich: Putin sagt:
ist nicht Russland und Merkel nicht Deutschland; dass mir da keiner was verwechselt! Und in Fakebook halten sich nur uninteressante Personen auf, da können sie sich mit Milliarden täglicher Dämlichkeiten ruhig die Zeit verblödeln, wenn das Volk dort bereit ist, dass Geld weiterhin beim Fenster für solche Nutzlosbeamten, die dem eigentlich über ihnen stehenden Staat nicht einmal mehr gehorchen, ja, ihn sogar erpressen, hinauszuwerfen.

AndrasHofer2013 sagt:
aber Putin ist mehr Russland als Merkel Deutschland

Mittwoch, 12. Juni 2013

AVAAZ: Wie dreißig 11-jährige die Welt verändert haben

Liebe Freundinnen und Freunde,



Dreißig 11-jährige aus Hamburg haben gerade einen ihrer Mitschüler gerettet – dazu bedurfte es nur einer Petition und einiger Tausend Unterschriften. Begonnen hat alles mit einem einfachen Schritt. Klicken auch Sie unten, um in nur 2 Minuten selbst eine großartige Kampagne zu starten, die jemandes Leben oder die Welt verändert.

eine 5. Klasse aus Hamburg hat gerade ihren Klassenkameraden Gleb vor der Abschiebung gerettet – dazu bedurfte es nur einer Petition und einiger Tausend Unterschriften.

Gleb floh wegen seiner lebensbedrohlichen Leukämie-Erkrankung nach Deutschland. Mit einer Operation konnten die Ärzte sein Leben retten und er begann in Hamburg zur Schule zu gehen -- schnell wurde er zum Klassenbesten. Aber dann wollte ihn die Regierung wieder nach Russland abschieben. Um seine Ausweisung noch zu stoppen, starteten seine Klassenkameraden eine Bürgerpetition an die Politiker in Hamburg.

Als die Petition ins Rollen kam, wurden die Politiker aufmerksam. Und innerhalb weniger Wochen war Gleb gerettet und kann nun die so dringend benötigte Behandlung fortsetzen. Seine Freunde haben ihm eine Zukunft geschenkt, und alles begann mit einem ganz einfachen Schritt. Klicken auch Sie unten, um eine Kampagne zu einem Thema, das Ihnen wichtig ist, ins Leben zu rufen, oder leiten Sie diese E-Mail an einen Freund weiter. Man kann nie wissen, wer die nächste großartige Kampagne ins Leben ruft, um jemandes Leben oder die Welt zu ändern!

http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?cl=2934101728&v=25731

In nur wenigen konzentrierten Minuten haben Glebs Klassenkameraden eine Kampagne ins Rollen gebracht, die zu einem eindrucksvollen Sieg geführt hat. Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn jeder von uns sich ein paar Minuten Zeit nehmen würde, um eine Kampagne zu starten – die Möglichkeiten, etwas zu verändern, sind grenzenlos!

Eine Kampagne ins Leben zu rufen, dauert nur ein paar Minuten, aber sie kann eine Veränderung auf Jahre hinaus bewirken. Wenn die Kampagne genügend Unterstützung erhält, besteht die Möglichkeit, dass sie von den Avaaz-Mitarbeitern aufgegriffen wird und somit strategische Unterstützung und die Aufmerksamkeit der Medien erhält oder sogar an eine größere Anzahl von Avaaz-Mitgliedern verschickt wird. Wir haben massenhaft Tipps und Ratschläge, mit denen wir Ihnen behilflich sein können – Sie müssen lediglich anfangen, Ihre Leidenschaft teilen und schon sind Sie auf dem besten Weg etwas zu verändern – auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.

Senden Sie diese E-Mail an alle Bekannten, die eine Idee haben, wie man diese Welt zu einem besseren Ort machen kann -- oder klicken Sie auf den Link, um selbst daran teilzunehmen:

http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?cl=2934101728&v=25731

Viele Avaaz-Kampagnen sind von Avaaz-Mitgliedern ins Leben gerufen worden: Hunderte Arbeiter konnten sicher aus Bahrain nach Indien zurückgebracht werden. In New Mexico hat eine Kampagne erreicht, dass Menschen mit Ihren inhaftierten Partnern im Gefängnis in Kontakt bleiben konnten. All dies hat immer nur wenige Minuten gedauert. Schließen wir uns alle zusammen, um die Welt zu verbessern und multiplizieren wir unseren Einfluss ums Tausendfache.

Mit Hoffnung und Begeisterung für alles, was wir zusammen erreichen können.

Emma, Oli, Dalia, Patri, Laura, Ricken, Luis, Chris und das gesamte Avaaz-Team


Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 22 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.