Posts mit dem Label Sicherheitsrat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sicherheitsrat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Jerusalem-Resolution im Sicherheitsrat - USA legen Veto dagegen ein

Thema: UNO-Resolution

18.12.2017
USA legen Veto gegen Jerusalem-Resolution im Sicherheitsrat ein

Im UN-Sicherheitsrat wurde heute über die Jerusalem-Resolution beraten. Es wurden alle Länder aufgerufen, ihre Botschaften nicht nach Jerusalem zu verlegen.

In einer aktuellen UN-Resolution, die von Ägypten eingebracht wurde, wird jegliche einseitige Entscheidung zum Status von Jerusalem als rechtlich wirkungslos bezeichnet. „Jede Entscheidung und Handlung, die vorgibt, den Charakter, Status oder die demographische Zusammensetzung“ von Jerusalem „verändert zu haben, hat keine rechtliche Wirkung, ist null und nichtig und muss widerrufen werden“, hieß es in dem Entwurf.

Zugleich wurden alle Länder aufgerufen, ihre Botschaften nicht nach Jerusalem zu verlegen, wie es die USA tun wollen.

Israels Botschafter bei der UNO, Danny Danon, verurteile den Resolutionsentwurf scharf. „Keine Abstimmung und keine Debatte wird die klare Realität ändern, dass Jerusalem immer die Hauptstadt Israels war und sein wird“, erklärte Danon.

Die USA legte ihr Veto ein, die anderen 14 Ratsmitglieder im Sicherheitsrat der UN stimmten für die Vorlage.

Frankreichs UN-Botschafter François Delattre würdigte den ägyptischen Entwurf als „guten Text“, der in „vollkommener Übereinstimmung“ mit früheren UN-Resolutionen stehe. Ähnlich äußerte sich der britische UN-Botschafter Matthew Rycroft.

Rycroft äußerte die Erwartung, dass die USA „weiterhin eine extrem wichtige Rolle bei der Suche nach Frieden im Nahen Osten spielen“ würden.

US-Präsident Donald Trump hatte am 6. Dezember Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkannt und den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem angeordnet. Die Entscheidung hatte vor allem in muslimischen und arabischen Ländern heftige Proteste ausgelöst. (afp)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de


15.12.2017

EU-Chefs erkennen Jerusalem nicht als Israels Hauptstadt an

Die Haltung der EU zum Status vom Jerusalem bleibe "unverändert", bekräftigten die 28 EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Sie werden Jerusalem nicht als Israels Hauptstadt anerkennen. Unterdessen rief Bundespräsident Steinmeier "zum Kampf gegen Antisemitismus" auf.

Die EU bleibt in der Jerusalem-Frage auf Distanz zu den USA: Die Haltung der EU zum Status der Stadt bleibe „unverändert“, bekräftigten die 28 EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend bei ihrem Gipfel in Brüssel.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief am Freitag angesichts des Verbrennens israelischer Flaggen in Berlin „zum Kampf gegen Antisemitismus“ auf. In Jerusalem lieferten sich palästinenische Demonstranten neue Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften.

„Die EU-Chefs bekräftigen ihr festes Bekenntnis zu einer Zwei-Staaten-Lösung, und in diesem Zusammenhang bleibt die Haltung der EU zu Jerusalem unverändert“, schrieb Ratspräsident Donald Tusk im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die EU reagierte damit auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anzuerkennen.

EU-Vertreter hatten bereits direkt nach Trumps Entscheidung die Befürchtung geäußert, dass damit die Chancen auf eine Zwei-Staaten-Lösung und auf „Frieden“ in Nahost weiter schwinden. Der EU-Gipfel stellte sich am Donnerstagabend erneut mit Nachdruck hinter eine solche Lösung.

EU erteilt Israel eine Abfuhr

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die EU-Länder bei einem Besuch in Brüssel in der vergangenen Woche gedrängt, dem Beispiel der USA zu folgen. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini erteilte dem eine klare Absage und sagte, Netanjahu könne „sich seine Erwartungen für andere aufheben“.

Der Status von Jerusalem ist einer der größten Streitpunkte im israelisch-palästinensischen Konflikt. Israel proklamierte den Ost- und den Westteil der Stadt zur „ewigen, unteilbaren Hauptstadt“; für die Palästinenser ist Ost-Jerusalem hingegen die Hauptstadt ihres künftigen Staates.

In muslimischen und arabischen Ländern wird seitdem teils gewaltsam protestiert. Am Freitag demonstrierten erneut tausende Palästinenser in Jerusalem. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften.

Im indischen Hyderabad trampelten muslimische Männer vor den Freitagsgebeten auf Flaggen der USA und Israels herum. Sie riefen Slogans gegen die Entscheidung Trumps. Proteste gab es auch vor der US-Botschaft in Kuala Lumpur.

Auch in Deutschland hatte es zuletzt Proteste gegeben. Dabei waren vor der US-Botschaft in Berlin am Freitag vergangener Woche zwei israelische Fahnen verbrannt worden. Am Sonntag war bei einer Demonstration im Berliner Stadtteil Neukölln ebenfalls eine israelische Flagge angezündet worden.

Steinmeier verurteilt Flaggenverbrennung

Bundespräsident Steinmeier verurteilte die Flaggenverbrennung und rief zum Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland auf. „Der Antisemitismus ist nicht überwunden, auch nicht in unserem Land, und er zeigt sein böses Gesicht in vielfältigem Gewand“, sagte Steinmeier am Freitag in der israelischen Botschaft in Berlin.

Dass auf deutschen Plätzen israelische Fahnen brannten, „das erschreckt mich und beschämt mich“, sagte der Bundespräsident. „Antisemitismus darf keinen Platz haben in dieser Bundesrepublik“, forderte er. Steinmeier verwies auf die Verantwortung Deutschlands angesichts seiner Geschichte. „Diese Verantwortung kennt keine Schlussstriche für Nachgeborene und keine Ausnahmen für Zuwanderer.“

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sprach sich angesichts der antisemitischen Proteste dafür aus, den Holocaust in Integrationskursen für Zuwanderer stärker zu behandeln. Zur Identität Deutschlands gehöre, „dass wir keine Form von Antisemitismus akzeptieren und uns klar zum Existenzrecht Israels bekennen“, schrieb Maas in einem Beitrag für „Spiegel Online“.

Diese Grundsätze müssten nicht nur jedem deutschen Schüler vermittelt werden, sondern auch den nach Deutschland gekommenen Flüchtlingen. Jedem, der dauerhaft in Deutschland bleiben wolle, müsse klar sein, dass Deutschland „den braunen Antisemitismus der Neonazis“ bekämpfe und „auch keinen importierten Antisemitismus von Zuwanderern dulde“. (afp)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Samstag, 27. September 2014

Auslandseinsätze der Bundeswehr - aber womit denn?

Thema: Bundeswehr

Pannenserie der Bundeswehr beim Material
Lange Mängelliste


Airbus A400M © Julian Herzog • CC-Commons
Berlin. Angesichts der jüngsten Pannenserie bei der Bundeswehr wächst die Kritik an der Beschaffungspolitik des Verteidigungs-ministeriums - und zwar nicht nur in der Opposition. Eine aktuelle Auflistung des derzeit nicht einsatzbereiten Materials habe "gravierende Mängel" offenbart, die mir in dieser Form so nicht bekannt waren", sagte die Verteidigungspolitikerin Agrieszka Brugger (Grüne). Nach einigen Verzöge-rungen flog eine Gruppe von Ausbildern der Bundeswehr in den Nordirak. Das Team, das im Irak kurdische Kämpfer im Umgang mit deutschen Waffensystemen schulen soll, hatte wegen einer defekten Transall in Bulgarien auf eine Ersatzmaschine warten müssen.

Kommentar in der WP:
Die Bundeswehr fliegt hinterher
Im Oktober 1998 brach der Deutsche Bundestag mit einem Tabu. Deutsche Soldaten werden, so beschlossen es die Parlamentarier unter rot-grüner Führung, zu Kampfeinsätzen ins Ausland geschickt, und zwar ohne Legitimation durch den UN-Sicherheitsrat. Das Argument: Sofortige Hilfe im zerbrechenden Jugoslawien ist nötig, sonst droht ein Völkermord.

2014 ein ähnliches Bild: Deutschland beschließt, entgegen den Regeln, die Lieferung von Waffen in ein Krisengebiet, um das barbarische Morden der IS-Milizen einzudämmen. Das Argument: Es gibt eine Pflicht der Staatengemeinschaft, unmittelbar bedrohtes Leben ganzer Volksgruppen zu schützen. Genau wie 1998.

Leider gleichen sich auch andere Bilder: Damals wie heute war die Bundeswehr für solche Einsätze nicht gerüstet. Aber während die Außenpolitik und auch das Völkerrecht sich den neuen, asymmetrischen Kriegsszenarien angepasst und insofern Wandlungsfähigkeit bewiesen haben, kommt die Bundeswehr nicht hinterher. ln der Kosovo-Krise musste die Luftwaffe sich Flugzeuge bei befreundeten Staaten ausleihen, weil die Transportmaschinen dauernd defekt waren. Seitdem gab es ein milliardenschweres Programm für den Neubau eines Großraumfliegers für das Millitär. Bis heute gibt es ihn nicht.

Wer das beklagt, redet noch lange nicht einer militärischen Aufrüstung das Wort. Es wäre ja schon viel gewonnen, wenn das Gerät, das die Bundeswehr in ihren Beständen hat, auch funktionierte. Während karrierebewusste Verteidigungsminister an der Wehrpflicht herumfummelten, sind die Grundlagen zur Verteidigungs- und Hitfsfähigkeit unseres Landes ausgehöhlt worden.
(Quelle: Westfalenpost)


» der Kommentar des Blogschreibers «
Der höchste Mann im Staat fordert mehr Auslandseinsätze der Bundeswehr, sagt aber nicht womit sie durchgeführt werden sollen.
Kann es sein, dass der Sicherheitshype von den transatlantischen Freunden unserer Regierung ganz bewusst inszeniert wurde, um die mal wieder kurz bevorstehende Staatspleite abzuwenden und ihrer Waffenindustrie Aufträge zu beschaffen?

Was würde denn passieren, wenn die Natostaaten bereit wären sich stärker zu bewaffnen, aber die Waffen nicht in den USA sondern z.B. in China, Südkorea oder Russland kaufen wollen?


Dienstag, 22. April 2014

change.org: 8.000.000 syrische Flüchtlinge

Liebe Leser, diese Kampagne wurde gerade neu auf Change.org gestartet und wir denken, das könnte Sie interessieren.

Sicherheitsrat der Vereinten Nationen: SOS! Syrien stirbt! Internationale humanitäre Luftbrücken für Syrien!!!

Von Peter Scholl-Latour, Deutsch-Arabische-Gesellschaft DAG
Berlin


Luftbrücken für Syrien! Seit Frühjahr 2011 befindet sich Syrien in einem selbstzerstörerischen Krieg. Inzwischen sind schon 150.000 zumeist zivile Opfer zu beklagen. Ein Großteil des Landes, der Städte ist zerstört. Die Felder können nicht mehr bestellt werden; die Wirtschaft ist um vier Jahrzehnte zurückgeworfen.
عَرَبِيّ  中国的  росси́йский  English  Español  Français
Acht Millionen Binnenflüchtlinge hausen in Trümmerfeldern oder Zelten ohne jede Hoffnung auf ein Ende dieses Schreckens. Kinder können nicht in die Schule gehen. In den Nachbarländern Libanon, Jordanien, Türkei und Irak sind Millionen Menschen in eilends geschaffenen primitiven Notunterkünften gestrandet. Nur wenige Menschen haben es mit Schleppernetzwerken bis nach Europa geschafft.
Dem Libanon droht der Kollaps; ohne Hilfe von außen wird er als Staat physisch ersticken. An der türkisch-syrischen Grenze kauern in 38 unorganisierten Flüchtlingslagern viele tausende Menschen in ständiger Furcht vor Luftangriffen sowie der entmenschten Soldateska, gepeinigt von Angst und Hunger. Jordanien quillt über mit eilends in der Wüste eingerichteten Flüchtlingsstädten.
Wir fordern Deutschland, wir fordern die EU und die GUS-Staaten auf, wir appellieren an die Länder des UN-Sicherheitsrates sofort internationale Luftbrücken einzurichten, Hilfsgüter (Zelte, Baumaterial, Arzneimittel und Lebensmittel) an die türkisch-syrische Grenze, in den Libanon und nach Jordanien zu transportieren um die Not einzudämmen. Es geht hier um Überleben durch Mitmenschlichkeit.
Wir verlangen sofort internationale Luftbrücken zur Rettung der Menschen in Syrien! Bitte unterstützen Sie diese Petition. Wir werden sicher stellen, dass diese Petition an Ban Ki-moon und zahlreiche verantwortliche Politiker übergeben wird!
Die Erstunterzeichner:
Peter Scholl-Latour, Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG)
Rupert Neudeck, Grünhelme e.V.
Ulrich Kienzle, DAG-Vizepräsident
Gerhard Fulda, Botschafter a.D., DAG-Vizepräsident
Bassam Helou, DAG-Vizepräsident
Ibrahim El-Zayat, DAG-Vizepräsident
Sinan Carikci, DAG-Vizepräsident
Alexandra Thein, MdEP
Wolfgang Kubicki, MdL FDP-Fraktionsvorsitzender
Peter Gauweiler, stellvertr. CSU-Vorsitzender
Hans-Christof Graf Sponeck, DAG-Beirat
Günter Schenk
Aiman Mazyek, Zentralrat der Muslime in Deutschland
Mohamad Ashmawey, CEO Islamic Relief worldwide
Michael Lüders, Nahostexperte
Barbara Brustlein, Chefred. Missio
Wolfgang Hiller
Jörg Schäffer, Herausgeber zenith Zeitschrift für den Orient
Ekrem Senol, Chefreadkateur MiGAZIN
Dagmar Quentin, Chairwoman NIJMAH* e.V.
Dieter Oberndörfer, Vorsitzender Arnold Bergstraesser Institut
Iris Anna Kötter, Journalistin, internationale PR-Beraterin
Martin Breidert
Gisela Steffens
Samira Sammer
Harald Moritz Bock, DAG-Generalsekretär
Weitere Informationen finden Sie hier.