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Dienstag, 4. Dezember 2018

campact - Schwein kleben - Biene retten




Hallo liebe Leser,
unsere tote Riesenbiene geht wieder auf Tour – und dieses Mal ist sie nicht alleine: Eine bunte Riesenraupe fliegt neben ihr durch die Luft. Schon am 19. Januar ist es wieder soweit. Die jährliche „Wir haben es satt“-Demo steht an. Richtig, schon wieder! Solange Bienen und andere Insekten sterben, lassen wir nicht locker.
Mit Monokulturen und Pestiziden zerstören Agrarbarone den Lebensraum heimischer Arten. Doch bald könnte sich das ändern: Die EU verhandelt gerade über die Zukunft der Landwirtschaft. Sie entscheidet, wie viel Geld in den nächsten sieben Jahren in umweltfreundliche Betriebe fließt. Und: Ob die Agrarriesen noch mehr Geld bekommen. Deswegen tragen wir die Agrarwende im Januar in Berlin auf die Straße.
Auch in 2019 wollen wir wieder richtig viele sein. Dafür brauchen wir schon jetzt ganz viele Unterstützer/innen, die die „Wir haben es satt“-Demo bekannt machen. Bitte bestellen Sie gleich hier ein kostenloses Mobilisierungs-Paket: ein Plakat am schwarzen Brett, Flyer beim Bäcker um die Ecke oder ein Sticker am Briefkasten – mit Ihrer Hilfe wird die Demo richtig groß!
Der Zeitpunkt ist gut gewählt: Mitte Januar treffen sich die Cheflobbyisten aus Agrar- und Lebensmittelindustrie zur Landwirtschaftsmesse „Grüne Woche“ in Berlin. Dort reden die Vertreter/innen von Massentierhaltung und Glyphosat auf CDU-Agrarministerin Julia Klöckner ein: Sie wollen bloß keine Reform. Wir schon! Deswegen bilden wir draußen das Gegengewicht – und zeigen, dass die konventionelle Landwirtschaft keine Zukunft hat.
Zehntausende Bürgerinnen und Bürger wollen die Agrarwende. Landwirt/innen, Umwelt- und Tierschützer/innen, Essensretter/innen, Entwicklungsorganisationen – sie alle gehen gemeinsam auf die Straße: für eine solidarische, umwelt- und klimafreundliche Landwirtschaft. Damit nicht nur Raupen und Bienen am Leben bleiben.
Helfen auch Sie uns, die Demo groß zu machen! Bestellen Sie gleich hier kostenlos Flyer und Plakate und machen Sie die Demo bekannt.
Ich freue mich darauf, Sie am 19. Januar in Berlin zu sehen.
Herzliche Grüße
Victoria Gulde, Campaignerin
PS: Wie wichtig eine echte Agrarwende ist, hat sich gerade erst wieder gezeigt. Der Bundestag hat am Freitag zugestimmt, dass Ferkel noch bis Ende 2020 ohne Betäubung kastriert werden dürfen.[1] Wir haben Agrarindustrie satt. Sie auch? Dann bestellen Sie gleich jetzt unser kostenloses Mobilisierungs-Paket.
[1] „Bundestag erlaubt Ferkelkastration ohne Betäubung bis 2020“, Spiegel Online, 30. November 2018
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Samstag, 3. September 2016

"Mitgefühl ist kein Verbrechen" in Kanada steht eine Frau deshalb vor Gericht

Thema: Mitgefühl

"Mitgefühl ist kein Verbrechen"
Weil sie durstigen Schweinen Wasser gab, steht eine Frau in Kanada nun vor Gericht

Mit dem Hashtag #PigTrial und der Petition "Compassion Isn't a Crime" rufen Tierrechtsaktivisten derzeit im Netz zur Solidarität mit Anita Krajnc auf. Die Kanadierin wurde verhaftet, nachdem sie Schweinen in einem Tiertransporter zu trinken gab.


Im kanadischen Ontario steht derzeit eine Tierrechtsaktivistin vor Gericht. Ihr Vergehen: Sie hat Schweinen Wasser gegeben. Der Vorfall ereignete sich an einem heißen Tag im Juni 2015. Mit einigen Gleichgesinnten nähert sich Anita Krajnc einem Tiertransporter auf dem Weg zum Schlachthof. An einer Ampel geben die Aktivisten den durstigen Schweinen Wasser. Doch der Fahrer steigt aus und beginnt eine Konfrontation.

Anita Krajnc wird verhaftet, der Farmer erstattet Anzeige. Ursprünglich drohten ihr zehn Jahre Haft, nun fordert die Staatsanwaltschaft sechs Monate sowie 5000 Dollar Geldstrafe. Krajnc ist Aktivistin bei der Tierrechtsorganisation "Toronto Pig Save". Diese fordert Schweine nicht als Sachen und Eigentum zu behandeln, sondern als Individuen mit Rechten.

Mit dem Hashtag #PigTrial und der Petition "Compassion Isn't a Crime" , zu deutsch "Mitgefühl ist kein Verbrechen", rufen Unterstützer zu Solidarität mit Anita Krajnc auf. Mehr als 170.000 haben die Petition bislang unterschrieben.
Quelle: Focus.de

Hier können auch Sie Ihrem Protest Ausdruck verleihen: TorontoPigsave