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Montag, 28. November 2016

Presseclub 27.11.2016 - Dauerbaustelle Rente – Welche Reform braucht sie wirklich?



Dauerbaustelle Rente –
Welche Reform braucht sie wirklich?
Presseclub - So. 20.11.2016, 12.03 - 13.00 Uhr

Zu Gast:

  • Dorothea Siems, Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik, "Die Welt/Welt am Sonntag"
  • Birgit Marschall, Parlamentskorrespondentin, "Rheinische Post"
  • Cornelia Schmergal, Redakteurin im Hauptstadtbüro von "Der Spiegel"
  • Thomas Öchsner, Hauptstadtkorrespondent, "Süddeutsche Zeitung"

  • Moderation:
    Volker Herres
    Bilder: Screenshots

    Das Thema Rente steht bei der Großen Koalition gerade ganz weit vorne. Am Freitag hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles ihr neues Rentenkonzept vorgelegt.

    Sie möchte das Rentenniveau in Zukunft auf 46 Prozent festzurren – so auch die Beiträge. Doppelte Haltelinie heißt das im Politikersprech. Zudem hat ein Koalitionsgipfel am Abend zuvor Änderungen bei der Rente beschlossen. Erwerbsgeminderte sollen Zuschüsse bei der Rente erhalten und die Ostrenten bis 2025 an das Westniveau angeglichen werden.

    Doch sind damit bereits die Probleme mit der Rente gelöst? Wie muss die Altersvorsorge verändert werden, damit auch die Jüngeren sich darauf verlassen können? Und wie soll das finanziert werden?

    Kommentare

    Marius D. 27.11.2016, 09:38 Uhr:
    Merkels "Erfolge":
    • aus Rentenreform wurde Altersarmut,
    • aus privater Vororge wurde ein Verlustgeschäft für alle,
    • aus Bankenrettung wurde Dauerrettung,
    • aus Griechenlandrettung wurde Griechenland versenken,
    • aus Energiepolitik wurden Preiserhöhungen für Kleinverdiener,
    • aus Willkommenskultur wurde Fremdenfeindlichkeit,
    • aus Klimarettung mittels Elektroauto wurde ein Ladenhüter,
    • aus Wohnungsbaupolitik wurde Wohnungsnot,
    • aus Arbeitsplätzen wurden Niedriglohnjobs auf Dauer,
    • aus dem starken Euro wurde ein schwacher Euro,
    • aus ihrer Europapolitik wurde Brexit,
    • aus Ukrainepolitik wurde ein starkes Rußland mit Krim,
    • aus ihrer Ungarnkritik wurde ein starker Orban mit der funktionierenden Lösung,
    • aus Energieeinsparung wurden Innenstädte voller 20 Liter SUVs,
    • aus Vertrauen aussprechen wird immer ein Dolchstoß,
    • aus alternativlos wurde unbelehrbar,
    • aus ihrem Trumpbashing wurde Wahlsieger Trump,
    Ich habe selten eine größere Versagerin gesehen. Im Amt bleibt sie trotzdem.

    Volkhard Ehlert, 27.11.2016, 14:16 Uhr:
    Niemand sägt gern an dem Ast auf dem er sitzt, auch Andrea Nahles nicht: Die Rentenreform wird deshalb von Politikern nicht angefasst, weil dann die viel größere Ungerechtigkeit der Beamtenpensionen sichtbar werden würde. Das Problem ist jedoch: Die Altersversorgung von Politikern ist noch viel höher und ungereimter als die von Beamten. Zusätzlich sind viele Politiker auch Beamte, bzw. sie sind von Beamten abhängig

    Ingeborg Kussmann, 27.11.2016, 13:56 Uhr:
    Vor dem Hintergrund der immensen Geldverschwendung an Zugereiste, ist das Argument, für dieses oder jenes Vorhaben, das der deutschen Bevölkerung nutzen würde, sei kein Geld da, unerträglich. Außerdem wurde ein wichtiger Grund für Altersarmut nicht genannt: während die Altersbezüge, nach Medienberichten, in den vergangenen Jahren um ca 20% erhöht worden sind, haben sich die Kosten für den täglich Gebrauch um ca 100% erhöht. Es wird immer von Lebensarbeitszeit geredet, allerdings ohne zu berücksichtigen, daß die jungen Leute heute, im Gegensatz zu früheren Generationen, wesentlich später in das Erwerbsleben eintreten. Demzufolge kann sich das Renteneintrittsalter ausschließlich nach den geleisteten Beitragszeiten richten. Insofern halte ich es für ziemlich unredlich, statt 45 Beitragsjahre zu erwähnen, immer nur von der "Rente mit 63" zu reden.

    Hannah Schmidtmeier, Bonn, 27.11.2016, 13:41 Uhr:
    Geld ist genug da, es wird aber leider für Dinge ausgegeben von denen wir Innländer wenig haben. Beispiel Flüchtlings/ Migrantenkosten. Der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Prof. Rüsselhofen rechnet mit Kosten ( Incl. Famieliennachzug) bis 2030 von 900 Milliarden Euro. Auch die 90 Milliaren die wir Griechenland gepumpt haben können wir wohl abschreiben. Hinzu kommen die vielen Mrd. die wir irgentwelchen Despoten zahlen ( Erdogan ) damit sie uns die Flüchtlinge vom Hals halten bzw. ihre Bürger wieder zurücknehmen.

    Jana T., 27.11.2016, 13:37 Uhr:
    Beamte kommen niemals auf 45 Jahre Arbeitsleben, Wenn es 35 Jahre werden ist es schon viel und dann 70 % vom letzten Lohn.Ich lach mich schlapp. Es wird keinen Beamten geben der bis 70 Jahre arbeiten wird. Ich sage nur eins, was hier abgeht in diesem Land, auch D genannt, ist für mich eine einzige Täuschung im Rechtsverkehr.

    Kathrin, 27.11.2016, 13:28 Uhr:
    Kleiner Zusatz zum Thema Beamte: Während sich die Arbeitnehmerrente nach dem Lebenseinkommen ermittelt, bemisst sich die Beamtenpension nach der letzten Besoldungsgruppe. Aus diesem Grund erfolgen kurz vor der Pensionierung noch viele Beförderungen. Selbstverständlich benötigt der Staat für die Erledigung hoheitlicher Aufgaben Beamte. Dies kann man jedoch auf Polizei, Zoll usw, beschränken. Nicht nachvollziehbar ist in diesem Zusammenhang die Verbeamtung von Lehrern und kommunalen Mitarbeitern.

    Ulf Lindermann, 27.11.2016, 13:21 Uhr:
    Werden 2017 SPD und CDU überhaupt noch die 5 %-Hürde schaffen, wenn die Parteifahnenflucht ihrer Mitglieder so weitergeht wie bisher ? Nicht jeder dieser Parteibasismitglieder kommt nämlich psychisch damit zurecht, den Millionen Opfern der asozialen Groko-Politik seine Hilfe verweigern zu müssen geschweige denn diese existenzvernichtende menschenverachtende Groko-Politik noch in irgendeiner Weise rechtfertigen zu können. All diese selber betrogenen CDU- und SPD-Parteimitglieder können weit mehr für das deutsche Volk in der AfD tun, anstatt dem Staatsausverkauf und Volksverrat Merkels noch länger tatenlos zuzuschaun

    Catrin H., 27.11.2016, 13:20 Uhr:
    Ich finde es traurig, dass die Diskutanten nicht richtig informiert sind. In der Schweiz zahlen alle steuerpflichtig Beschäftigten (auch Selbständige, Beamte, Aerzte, Anwälte, Vorstände, CEOs etc.) in die AHV (Grundsicherungsrente) ein und zwar sind das z.Z. 10,5% vom zu versteuernden Bruttoeinkommen (hälftig Arbeitnehmer / Arbeitgeber oder 10,5 % für den selbständig Erwerbende) Allerdings erhält jeder Arbeitnehmer aus der AHV lediglich die derzeitige Höchstsumme von ca. 2.300 SFR für Einzelpersonen bei ununterbrochener Einzahlung ab dem 20. bis zum 65. Lebensjahr unabhängig davon, wieviel er tatsächlich in die AHV-System eingezahlt hat. Hier liegt ein grosser Vorteil dieses Solidarsystems... Ausserdem sind Arbeitgeber verpflichtet ihre Arbeitgeber zusätzlich in einer Pensionskasse zu versichern.. auch hier sind die Beiträge hälftig verteilt. Zusätzlich wird haben viel Schweizer noch eine sog. 3. Säule die steuerbefreit ist und auch bei Renteneintrittsalter ausbezahlt wird.

    Güngör, 27.11.2016, 12:59 Uhr:
    Es ist leider eine nicht angesprochene Tatsache und Realität das jeder der kurz vor seiner Rente stirbt oder 1 Jahr nachher für die Rentenkasse und die Politiker ein Grund zum feiern ist, weil sie dadurch wieder hundert Tausende an Euro sparen können. Was meint ihr warum die Politiker das Rentenalter immer höher ansetzen möchten. Jetzt ist schon Rente mit 70 in Gespräch, wohlwissend das die meisten Bürger eh nicht lange Leben werden. Das nennt Mann Gerechtigkeit. Leute wacht endlich auf.

    Samstag, 24. September 2016

    Die zukünftige Rente gemäß Andrea Nahles - ein Trauerspiel - aber Politiker, Beamte und öffentlich-rechtlich Beschäftigte nicht betroffen *1

    Thema: Renten

    Erschreckende Prognose
    Nahles rechnet mit Rente unter 40 Prozent des Einkommens

    Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will in Kürze neue Berechnungen über die künftige Entwicklung des Rentenniveaus veröffentlichen. Die Zahlen dürften heftige Diskussionen auslösen.

    Laut den Berechnungen des Arbeitsministeriums könnte das Rentenniveau auf einen Wert unter 40 Prozent des aktuellen Durchschnittseinkommens - gemindert um Steuern und Sozialabgaben - sinken. Das berichtet die "WirtschaftsWoche".

    Derzeit arbeitet Nahles' Ministerium an einer Fortschreibung der Prognose bis zum Jahr 2045. Prognosen für einen solch langen Zeitraum sind zwar mit Vorsicht zu genießen, aber eine Entwicklung können sie abbilden. Und die geht in Richtung eines deutlichen Absinkens des Rentenniveaus. Das Papier soll im Rahmen eines Gesamtkonzepts zu Reformmöglichkeiten im Herbst vorgestellt werden.

    Derzeitige Prognose geht bis 2029

    Bisher reicht die offizielle Prognose für die Entwicklung des Rentenniveaus bis zum Jahr 2029. Bis dahin wird ein Absinken von derzeit knapp 48 Prozent auf dann 43 Prozent vorhergesagt. Das Rentenniveau beschreibt, wie hoch eine Standardrente im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen der Erwerbstätigen im selben Jahr ist.

    Grafik: Screenshot

    Wenn das Rentenniveau weiter sinkt, droht damit immer mehr Menschen in Deutschland die Altersarmut. Schon bei einem Rentenniveau von 43,5 Prozent, wie es für 2030 vorhergesagt wird, fiele laut Berechnungen des WDR jeder zweite Rentner allein mit den gesetzlichen Rentenbezügen unter die Armutsgrenze. Heute bessern fast eine Million Rentner ihre Bezüge mit Minijobs auf.

    AWO will Rentenniveau erhöhen

    Der Sozialverband AWO forderte, das Absinken des Rentenniveaus müsse gestoppt werden. Die Erwartungen an die Riester-Rente und die betriebliche Altersvorsorge, mit denen die Versorgungslücken im Alter geschlossen werden sollten, hätten sich nicht erfüllt. "Die Rentenanpassungsformel muss so verändert werden, dass das Rentenniveau nicht weiter abgesenkt sondern schrittweise wieder erhöht wird", erklärte der Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

    Die Rente könnte in den kommenden Monaten eines der größten Streitthemen der Koalition werden und dürfte auch den Bundestagswahlkampf 2017 prägen. Aus der SPD kommt der Vorschlag, das Rentenniveau nicht wie geplant bis 2030 auf 43 Prozent abzusenken. CSU-Chef Horst Seehofer hat zudem die private Riester-Vorsorge in Frage gestellt. Gerungen wird auch über die im Koalitionsvertrag angekündigte Rentenangleichung zwischen Ost und West.

    Die Spitzen der Koalition haben vereinbart, die offenen Fragen etwa bei der Angleichung der Renten noch im Herbst zu klären.

    Quelle: t-online.de

    » der Kommentar des Blogschreibers «

    War er nicht schon immer verlockend, der Griff in die Sozialkassen? Würde alles über Steuer finanziert, dann würden ja auch Politiker, Millionäre, Beamte und andere (xxx) daran beteiligt. Bei den Sozialkassen trifft es nur die sozialversicherungspflichtig Beschätigten. Von denen ist kaum Widerstand zu erwarten.
    • In den 90er Jahren griff Helmut Kohl für die Wiedervereinigung in den Rentenkasse statt sie über die Steuer zu finanzieren.
    • In den letzten Jahren wird für die Mütterrente aus der Rentenkasse finanziert d.h. auch die "Frau des Arztes meines Vertrauens", Frau Apotheker, Frau Rechtsanwalt, Frau Steuerberater u.s.w., die nie auch nur einen Cent eingezahlt haben, werden vom arbeitenden Teil der Bevölkerung Zusatzversorgt.
    • Zur Zeit läuft der Griff in die Kassen der Krankenversicherten für die Asylsuchenden (...)
    und nun will Herr Schäuble auch noch die Anpassung der Ostrenten vom Beitragszahler finanzieren lassen, man kann es kaum glauben!
    (xxx) Setzen Sie hier Bezeichnungen ihrer Wahl ein
    *1 wegen des Verweis' in der Überschrift, siehe FAZ: Öffentlich-rechtliche-Rentneranstalt


    Kommentare

    rolandhegmann
    Die ganze Bande abwählen und unsere sauer erarbeiteten Steuergelder auch an uns verteilen, auf keinen Fall weiterhin die Welt damit retten oder die EU finanzieren.

    Johann1
    Hauptsache Bemte bekommen weiterhin 75% ihrer letzten Bezüge

    Nachgefragt
    Früher nannte man das Betrug!

    feldt
    Beamte, und Politiker oder Beamte die Politiker sind haben diese Problem nicht, sie entscheiden über Ihre eigenen Pensionen und bedienen sich Unverfrohren und unverschämt !!!!

    Nachdenker007
    Für Bankenrettung, marode ausländische Staaten von anderem ganz zu schweigen, ist Geld da. Nur nicht für die eigene Bevölkerung! Sie treiben es so lange, bis eine Französische Revolution 2.0 Ausgabe deutsch erfolgt! Aber Leute vergesst dann bitte nicht die Banken!

    NonGruen
    Prognosen bis 2045 sind unseriös, weil niemand weis was die Zunkunft bringen wird, vor allem nicht Frau Nahles. Das ist Stimmungsmache der SPD, die nach hinten los geht!

    jueheller
    Reiches Deutschland. Und immer nur Geld für Fremde. Das eigene Volk ist nichts wert.

    bubi323
    wunderts jemanden? In Deutschland ist Altersarmut, Kinderarmut, Brücken sind alle kaputt, Rente wird ganz ganz mager aber wir haben Milliarden für Asylanten.

    Montag, 18. April 2016

    Presseclub 17.04.2016 - unser marodes Rentensystem - droht Millionen Deutschen die Altersarmut?

    Thema: Rentensystem



    Ist unser Rentensystem gescheitert?

    Was muss passieren, damit nicht Millionen Deutsche im Alter in die Armut abrutschen?
    Und kann die SPD mit ihren Reformplänen punkten?

    Presseclub - So. 1.04.16, 12.00 - 13.00 Uhr
    Die Zahlen sind erschreckend. Für fast die Hälfte aller jüngeren Arbeitnehmer in Deutschland wird im Alter ihre gesetzliche Rente unterhalb der Armutsgrenze liegen. Wer 40 Jahre lang einzahlt und 2100 Euro oder weniger verdient, würde ab dem Jahr 2030 als Rentner zum Sozialfall - sofern er nicht privat vorsorgen konnte oder geerbt hat. Das hat diese Woche eine große Untersuchung im Auftrag des WDR ergeben.

    Um die Beiträge zur gesetzlichen Rente niedrig zu halten, hatte die Bundesregierung unter Kanzler Schröder vor 15 Jahren beschlossen, das Rentenniveau immer weiter abzusenken. Im Jahr 2030 wird es nur noch bei 43 % des Durchschnittslohns liegen - heute sind es 48 %.

    Das fehlende Geld fürs Alter sollten die Deutschen eigentlich privat ansparen, mit Hilfe der Riester-Rente und Betriebsrenten. Doch heute wird klar: Die Riester-Rente ist offenbar gescheitert. Sie lohnt sich wegen hoher Kosten kaum, und gerade Geringverdiener nutzen diese Vorsorge nicht. Zudem haben die Betriebsrenten größte Probleme, die geplanten Zinsen zu erwirtschaften - eine dramatische Folge von Mario Draghis Null-Zins-Politik.

    Darüber diskutiert ARD-Programmdirektor Volker Herres am Sonntag im "Presseclub" mit:


  • Sven Afhüppe, Handelsblatt

  • Heike Göbel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

  • Elisabeth Niejahr, Die Zeit

  • Thomas Öchsner, Süddeutsche Zeitung

  • Fotos: Screenshots
    In Berlin bastelt Arbeitsministerin Nahles eifrig an Reformvorschlägen. Die Rente könnte das große Thema des kommenden Bundestagswahlkampfes werden. Denn die SPD sucht angesichts desaströser Umfragewerte dringend ein Thema, um bei den Wählern wieder zu punkten. Viele Fachleute aber halten nichts von punktuellen Reformen. Sie fordern, das Rentensystem zu einer Art „Deutschlandrente" umzubauen. In diese sollten dann alle einzahlen - auch Beamte und Selbständige.

    Ist unser Rentensystem gescheitert? Was muss passieren, damit nicht Millionen Deutsche im Alter in die Armut abrutschen? Und kann die SPD mit ihren Reformplänen punkten?

    Kommentare

    Susanne Herschbach
    Auf einmal sorgt Merkel sich um die Rente ! Was hat diese Frau eigentlich elf Jahre getan ?

    Susanne
    Die OECD umfasst 34 entwickelte Staaten. Deutschland liegt auf dem vorletzten Platz vor Mexico!!! Unser Rentensytem ist mittelalterlich und zutiefst ungerecht! 9 europäische Staaten haben vorbildlich, ganz anders aufgebaute Säulen Komponeten Systeme, die für 79-95 %Netto Rentenniveau sorgenstatt 48% unseresNiveau! Monitor stellte die gut augestellte österreichische gesetzliche Rente vor!Normale Angestellte, Renter, Arbeitslose stellen proportional die Bevölkerunggsmehrheit, wir müssen unsere Volksvertreter zwingen für die Merheit gute Politik zu machen! Es handelt sich um sozialen Sprengstoff, der VOR der Wahl gelöst werden muss!

    Maria Tamkro
    @ Neuester
    D. Schulz, heute, 21:47 Uhr: Ich bekomme einen Zorn wenn selbst Politker behaupten die Regierung würde jedes Jahr 80 M. in die Rentenkasse einzahlen. Das ist Blödsinn hoch 3, sie zahlen für die Entnahme für versicherungsfremde Leistungen nur einen Teil zurück. Sie haben und tun es auch immer noch, sie bestehlen die Beitragszahler. Und hier wird gefragt ob es zukünftige Altersarmut gibt. Die gibt es heute schon. Riester ist erledigt und Maschmeyer hat alle abgezockt. Wie war das nochmal mit seiner AWD. Der Riesterfaktor muß sofort wieder zurück genommen werden. Die Kürzung ebenso.
    Sie bringen es auf den Punkt. Und die größte Unverschämtheit ist es, dass die viel zu geringe Rückzahlung der Entnahme für gesamtgesellschaftliche Aufgaben auch noch Bundeszuschuss genannt wird.

    Pavel Deutscher
    Je mehr Ungerechtigkeit in einem Land herrscht umso größer wird die Armut. So einfach ist das! Geht Deutschland auch diesen Weg?

    Nicole B.
    Nadine Schöhler, 20:43 Uhr: "Seit 1957 finanziert der Bund aus den Renten-Beiträgen allgemeinstaatliche Aufgaben, die nach §213 SGB VI durch einen Bundeszuschuss zurück bezahlt werden müssen."
    Ja und dafür gibt es unzählige Quellen. Es dürften nur an diejenigen Renten ausgezahlt werden, die auch eingezahlt haben. Alle anderen Beträge sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben und müssen daher aus dem Steueraufkommen bezahlt werden. Zu den vielen Fremdleistungen zählen Renten an Aussiedler, die neue Mütterrente, Reha-Maßnahmen usw. usw. es gibt eine ellenlange Liste, die bei den verschiedenen Quellen zu finden ist. Das ist Enteignung der Rentner, die jetzt mit einer Hungerrente entwürdigt werden. Was für ein Betrug. Würde? Was ist das denn? Das braucht nicht jeder, entscheidet die Politik.

    Ulrich
    Eine auf den Kopf gedrehte Alterspyramide hält kein System aus, da muss man doch nicht herum reden. Wir sind stolz auf unsere Wirtschafts und Arbeitsmarktpolitik, unter was für einen Preis? So verkehrt ist die damalige Werbung der CDU, Kinder statt Inder, nicht gewesen. Stattdesssen machten sich unsere Politiker lieber Gedanken um Homo-Ehen u.s.w. Und trotzdem wäre jetzt immer noch genug Geld da um die Menschen vernünftig zu versorgen denen wir den heutigen Wohlstand zu verdanken haben. Kein Geld in Afghanistan ,,verbrennen, keine Entwicklungshilfe für Länder wie China, und keine ,,ihr Kinderlein kommet " Politik bei den Flüchtlingen. Dann hätten wir genug Geld.

    Maria
    Das Thema Rente soll zum Wahlkampf Thema werden. Ich als Wähler will kein Wahlkampfthema das nur genutzt wird um auf Stimmenfang zu gehen sondern will ernstgemeinte Politik die nicht nur bis zum Wahlabend ernstgemeint ist. Wen interessiert den die Rentner im normalen Leben sie sind doch nur das dumme Wahlvolk auf das die Parteien vielleicht noch hoffen können. Sonst würde man nicht schon seit Monaten Politik gegen das Volk machen.

    Rolf Heinz
    Urplötzlich kümmern sich Politiker diesem Thema. Es geht jedoch nicht in erster Linie darum sondern um 2017 Wählerstimmen zu bekommen und die eigenen Pfründe und die der Beamten und Pensionäre zu sichern. Das 3-Säulenmodell gehört sofort abgeschafft weil es untauglich ist da nur abhängigig Beschäftige einbezahlen, Betriebsrenten für AN in Kleinbetrieben sind Utopieh und die private (Riester, etc) nichts bringen. Der abhängig Beschäftigte wird doppelt bestraft, durch zwangsweise Einzahlung in dieses System und über Steuern für Ruhestandsgelder für Abegeordnete und Pensionen. Dies alles wird uns verkauft als Gerechtigkeit. Es wird höchste Zeit für eine Rentensystem a la Österrech in das ALLE einbezahlen. Also abhänigig Beschäftigte und Rentner: ran an die Wahlurnen und der Politik die rote Karte zeigen und wer der Souverän ist; nicht Politiker und Beamte sondern IHR!!!

    André
    Es ist schon verblüffend da wird von dem BVG wegen der Ungleichbehandlung von Pensionen und Renten in Sachen Steuer die Renten als Steuerpflichtig hingestellt und dann nimmt die Politik/Expertenkommission eine so niedrige Pension die es in Deutschland gar nicht gibt nur um die Renten zum großenteil in die Steuerpflicht zu bringen und treibt dabei die Rentner die eine normale Rente haben auch noch in die Altersarmut.Unsere Politik ist unfähig weil sie sich zusehr auf Lobbyisten und die eliten verlassen und das Volk dabei mit voller absicht Übervorteilen um die Reichen noch reicher zu machen und ihre persönliche Anschlußverwendung zu verbessern.Ekelhaft dieses ganze System.

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