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Samstag, 5. Dezember 2020

openPetition - ARD Sondersendung "Wie gefährlich ist Corona?" - Pressespiegel und Reaktionen

 

Pressespiegel und Reaktionen

Hallo liebe Leser,

Bastian Barucker hat Ihnen eine neue Nachricht zu dieser Petition "ARD-Sondersendung "Wie gefährlich ist Corona?"" geschickt:


Bild zur Neuigkeit



Liebe Unterstützende,

nun reagiert auch die Medienwelt auf unsere Petition. Ich werte das als einen kleinen Erfolg auf dem Weg zu einer echten Debatte zum Thema Corona. Danke auch an die vielen Zuschriften, die mich erreichen und mir für das Engagement danken. Ich danke zurück!

Ich bin gerade mit mehreren Menschen im Dialog und plane eine zweite Petition, die noch mehr Unterstützung bekommt. Ich bin immer noch der Meinung, dass es uns zusteht, alle Meinungen an einen Tisch zu bringen. Die Kritik an den Maßnahmen, am PCR-Test und der Rechtmäßigkeit des Vorgehens wird jeden Tag lauter. Es wäre auch gesamtgesellschaftlich friedensstiftend, wenn wir einfach miteinander reden würden und zwar fernab von Beleidigung, Herabwürdigung, Pauschalverurteilung und Rechthaberei. Dafür steht einfach zu viel auf dem Spiel. Sollte ich eine zweite Petition starten, brauche ich Sie und ihre Unterstützung ein weiteres Mal.

Persönlich wurde ich noch von einem Mitglied des Bundestages angeschrieben, der mit unterstellte ich würde Menschen zu Morddrohungen. Todeswünschen und zur Verharmlosung des Nationalsozialismus aufhetzen. Seine Unterstellungen gehen noch weiter und ich bat ihm darauf hin an, dass wir gerne öffentlich diskutieren können, inwiefern seine Behauptungen der Wahrheit entsprechen. Ich lasse gerade prüfen, ob ich seine Aussagen zitieren darf, da ich schockiert darüber bin, wie ein gewählter Volksvertreter selber Hetze betreibt, das wiederum jedoch mir vorwirft. Es scheint so, als würde ein Großteil dessen, was mir da unterstellt wird, eine Projektion sein, um nicht zu verstehen, dass diese Person selber beleidigt und diffamiert. Ich finde diese Art und Weise der Kommunikation sehr erschreckend und aggressiv. Ich würde mich liebend gerne mit diesem Menschen respektvoll auseinandersetzen, ihn verstehen wollen und erwarten, dass er auch mich verstehen will. Die Bereitschaft den ander en verstehen zu wollen ist die Grundlage für Dialog, birgt aber das Risiko, dass ich die Sichtweise des Anderen auch in mein Weltbild integrieren muss und evtl. Fehler einzugestehen sind. Ein Tabu in Deutschland. Schade!

Die einzige Redaktion, neben Übermedien.de, die mich angeschrieben hat, war die Redaktion des evangelischen Pressedienstes. Mein Schreiben an die Redaktion vom evangelischen Pressedienst finden Sie hier: nx2001.your-storageshare.de/s/xg8ZzeTC9ADQmGk

Ende der Woche kommt wahrscheinlich die offizielle Antwort auf den Petitionswunsch der ARD. Hier schon mal die aktuellen Reaktionen und Pressemeldungen zur Petition in chronologischer Reihenfolge.

Die mündliche Antwort auf einer Pressekonferenz von Jörg Schönenborn: www.youtube.com/watch?v=V9wnWI2TavM
“Es wird nicht passieren, dass wir ein Programm machen, wie es benötigt wird.” „Unsere Botschaft ist klar: Wir sind nah an Fakten, aber breit an Meinungen und Perspektiven. “ Er erläutert außerdem, dass eine Talkshow nicht das richtige Format sei. Ich finde das keine ausreichende Begründung, denn es gibt seit Monaten Talkshows dazu und da sitzen teilweise weit weniger kompetente Menschen als die, die ich vorgeschlagen habe

Artikel in der SZ: www.sueddeutsche.de/medien/corona-berichterstattung-ard-wdr-1.5131452

Artikel in die Welt: www.welt.de/vermischtes/article221605078/Schoenenborn-ARD-muss-denen-was-bieten-die-sich-ausgegrenzt-fuehlen.html

Erwähnung in Gespräch mit Wolfgang Kubicki und Gunnar Kaiser ab 1h 05: youtu.be/hrrZ606TNKY?t=3923

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet: www.rnd.de/medien/wdr-programmchef-schliesst-talkshow-mit-corona-kritikern-aus-N66UDFLNQ2FKGADJPXCSXZSLIE.html

RT Deutsch berichtet: de.rt.com/inland/110034-trotz-online-petition-wdr-programmchef-lehnt-corona-kritische-talkshow-ab/

Der Presseraum berichtet: www.presseraum.at/schonenborn-die-ard-muss-denjenigen-etwas-bieten-die-sich-ausgeschlossen-fuhlen/

Norbert Häring berichtet: norberthaering.de/news/ard-umgang-mit-kritikern/

Neues zu Corona

Eine sehr gute Zusammenfassung von Paul Schreyer: multipolar-magazin.de/artikel/was-steckt-hinter-der-corona-politik

Ein geplanter Dialog zwischen Dr. Wodarg und Dr. Mansmann wurde nun kurzfristiv verhindert. Ausgegangen war diese Initiative von der „studentischen Initiative Theatron Logou der Universität Witten/Herdecke. Sie freute sich auf einen spannenden Austausch und wünscht sich einen offenen, fairen Dialog zweier konträrer Positionen.“
„Verschiedene Stimmen der Universität haben die Veranstaltung torpediert. Einen besonderen Beitrag dazu hat die „Klarstellung“ des Präsidiums geleistet, zu der wir Stellung bezogen haben.“
www.youtube.com/watch?v=kSCYcz9CRJc&feature=youtu.be

Ich wünsche ein wunderschönes Wochenende und verbleibe

mit den ersten Schneegrüßen kurz vor Usedom

Bastian Barucker


Alle Informationen und Fortschritte zur Petition gibt’s hier.

Haben Sie eine Frage oder einen Hinweis zur Petition? Bastian Barucker hat die Petition gestartet. Klicken Sie hier, um Kontakt aufzunehmen.

Herzliche Grüße
Ihr Team von openPetition

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Donnerstag, 5. Dezember 2019

Heftige Reaktionen nach Aus für Uwe Steimle beim MDR

„Weitere Zusammenarbeit für uns unmöglich“:
Heftige Reaktionen nach Aus für Uwe Steimle beim MDR



Foto: Screenshot
Der MDR hat am Mittwoch verkündet, seine Zusammenarbeit mit dem im Osten populären Kabarettisten und Schauspieler Uwe Steimle zu beenden. Grund sei dessen Vorwurf, der öffentlich-rechtliche Sender sei zu wenig staatsfern. Zuschauer sehen diesen nun bestätigt.

Was der „Spiegel“ bereits Ende Oktober gemutmaßt hatte, ist seit Mittwochnachmittag (4.12.) offiziell: Der MDR hat seine Zusammenarbeit mit dem vor allem in Ostdeutschland populären Kabarettisten Uwe Steimle beendet. Auf Twitter teilt der Sender mit:

„Die @mdrde-Sendereihe „Steimles Welt“ wird 2020 nicht fortgesetzt. Der MDR sieht keine Basis mehr für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Zur Begründung heißt es weiter:

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Wiederholt hat Uwe Steimle in öffentlichen Äußerungen die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks infrage gestellt, so etwa 2018 in einem Interview mit der ‚Jungen Freiheit‘. In diesem Interview wirft Herr Steimle dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk unter anderem mangelnde Staatsferne vor. Der MDR hat schon damals öffentlich klargestellt, dass diese Aussage für ihn nicht akzeptabel ist.“

„Seit Wochen einen Grund gesucht, um mich loszuwerden“

Die „Bild“-Zeitung zitiert Programmchef Wolf-Dieter Jacobi mit den Worten: „Mit seinen neuerlichen öffentlichen Vorwürfen gegen den MDR wegen mangelnder Loyalität ihm gegenüber ist nun der Punkt erreicht, der eine weitere Zusammenarbeit für uns unmöglich macht.“ Jacobi und Unterhaltungschef Peter Dreckmann hätten Steimle am Mittwoch zu sich zitiert und ihm ihre Entscheidung verkündet.

Im Schweriner „Polizeiruf 110“ hatte Steimle 16 Jahre lang den Hauptkommissar Jens Hinrichs gespielt. Seit 2013 fährt er im Rahmen seiner eigenen Sendung „Steimles Welt“ in einem Wartburg 312 durch Sachsen und stellt dort Land und Leute vor. Steimles Sendungen garantieren bis dato überdurchschnittlich hohe Einschaltquoten.

Steimle äußerte sich gegenüber Bild „maßlos enttäuscht“. Dass, wie einige MDR-Zuschauer in sozialen Medien argwöhnen, sein Rauswurf drei Tage nach Vorstellung der „Kenia“-Koalition ein Willkommensgeschenk an die Grünen gewesen sein könnte, scheint er für wenig wahrscheinlich zu halten.

Er geht vielmehr davon aus, dass die Entscheidung von langer Hand geplant war:

„Meine Sendung war ein Farbtupfer, bildete unserer Lebenswirklichkeit ab. Ich habe meine Arbeit immer ordentlich gemacht. Die Entscheidung erinnert an fatale Zeiten. Man hat seit Wochen einen Grund gesucht, um mich loszuwerden.“ Twitter-Nutzer werfen MDR Dünnhäutigkeit vor.
Man habe versucht, ihn „in die rechte Ecke zu drängen“. Dass man so eine Sendung „opfert wegen einer Nichtigkeit“, zeige, „wie wenig Vertrauen man in seine Zuschauer hat“.

Bereits im August hatte der „Spiegel“ Ankündigungen des MDR, den Bereich Kabarett und Satire „inhaltlich neu aufzustellen“, dahingehend gedeutet, dass der in Ostdeutschland bekannte und populäre Kabarettist und Schauspieler künftig nicht mehr dort auftreten soll. Steimle bezweifelte diese Einschätzung und verwies auf vier geplante Sendetermine für das kommende Jahr.

In sozialen Medien regte sich nach Bekanntwerden der Entscheidung harsche Kritik am MDR. Ein Twitter-Nutzer „Kai“ erklärt:

„Ich bin fassungslos über die Kündigung eines kritischen Satirikers und Schauspielers. Mich erinnert all dies an die Maßregelung durch Staatsrundfunksender von totalitären Systemen und Diktaturen und bestätigt in fataler Weise Uwe Steimles These über die Nicht-Staatsferne des MDR.“

Eine weitere Nutzerin fordert, den „ör Rundfunk aufzulösen und die Pensionen für einen Fonds zur Entschädigung der Opfer des ör Rundfunks zu verwenden“.


Der „PinguMania Blog“ schreibt:
„#MDR beweist Humor:
Der aktuelle ARD-Chef ist zwar Merkels ehemaliger Pressesprecher, aber Aussagen zur ‚mangelnden Staatsferne‘ sind ‚nicht akzeptabel‘. 😄“

Politisch eher links orientiert

Ruben Blenheim meint:
„Er war nicht auf Linie, passt nicht ins Propagandafernsehen. Deshalb muss er gehen. Es ist wirklich beschämend, was Menschen, die sich mit Zwangsabgaben anderer durchs Leben schmarotzen, für Entscheidungen treffen.“
Steimle war politisch schwer einzuordnen. Auf der einen Seite eröffnete er als „Kommissar Hinrichs“ im Schweriner „Polizeiruf 110“ dem Publikum Erkenntnisse wie jene, dass zunehmender Metalldiebstahl Ausdruck eines „Abstiegs der Mittelschicht“ sei und ließ sich 2009 für „Die Linke“ in die Bundesversammlung entsenden. Andererseits unterzeichnete er zusammen mit Persönlichkeiten wie Thilo Sarrazin oder Henryk M. Broder die „Gemeinsame Erklärung 2018“, die sich gegen die Migrationspolitik von Kanzlerin Angela Merkel wandte, und kritisierte die politische Ausrichtung öffentlich-rechtlicher Medien.

Antiamerikanische und israelfeindliche Äußerungen, verbunden mit Sympathiebekundungen für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, brachten Steimle Vorwürfe ein wie jenen, zu einer „Querfront“ zu gehören oder „Verschwörungstheoretiker“ zu sein. Ein grüner Kommunalpolitiker aus Dresden erstritt sich vor Gericht das Recht, Steimle als „völkisch-antisemitischen Jammer-Ossi“ bezeichnen zu dürfen.

In Ostdeutschland schätzte man vor allem seine Authentizität. Das Publikum hatte bei Steimle stets den Eindruck, es mit jemandem zu tun zu haben, der die Befindlichkeiten der Ostdeutschen, insbesondere der Sachsen, kenne und diese zum Ausdruck bringe.

mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de