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Montag, 10. April 2017

Presseclub 9.04.2017 - Amerikas Gegenschlag – Leichtsinn oder starkes Zeichen?

So. 9.04.2017, 12.03 - 13.00 Uhr

Amerikas Gegenschlag –
Leichtsinn oder starkes Zeichen?

Zu Gast:

  • Stefan Kornelius. Ressortleiter Außenpolitik, Süddeutsche Zeitung
  • Juliane von Mittelstaedt, Stellvertretende Leiterin des Auslandsressorts, Der Spiegel
  • Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift "Internationale Politik"
  • Andreas Zumach, Freier Journalist

  • Moderation:
    Jörg Schönenborn
    Bilder: Screenshots

    Bei dem mutmaßlichen Giftgas-Angriff auf die nord-irakische Stadt Idlib, am 04.04.2017, starben dutzende Menschen

    Am Dienstag war die syrische Stadt Chan Scheichun aus der Luft angegriffen worden. Bei dem Angriff soll der chemische Kampfstoff Sarin zum Einsatz gekommen sein. Russland und das Assad-Regime bestreiten dies. Mindestens 86 Menschen wurden laut Quellen, die der syrischen Opposition nahestehen, bei dem Angriff getötet und Hunderte verletzt.

    Nachdem eine Resolution zur Untersuchung des Vorfalls im UN-Sicherheitsrat an Russland scheiterte, drohte die Trump-Regierung mit einem Gegenschlag. Donnerstagnacht ordnete Präsident Donald Trump dessen Durchführung an. Nur ein Warnschuss? Oder ist das die Kehrtwende in Trumps Außenpolitik? Vor dem mutmaßlichen Giftgas-Einsatz hatte die Trump-Regierung stets betont, sich nicht in Syrien einmischen zu wollen und sich grundsätzlich gegen amerikanische Interventionen in Nahost ausgesprochen.

    Welche Folgen hat der amerikanische Eingriff für den Krieg in Syrien? Bedeutet er eine Eskalation oder kann er der erste Schritt zum Frieden sein? Wie wird Russland reagieren? Und was bedeuten die Entwicklungen in Syrien für Europa?

    Kommentare

    André
    Es ist unmöglich welche Fake News der ÖRR hier immer wieder sendet.Das Sarin war nicht aus syrischen Beständen dies ist ein Fakt von GB Geheimdiensten.Sie wollen alle, ausser Zumach, das es Assad war weil er der Gaspipline im wege steht die unsere "Freunde" die USA mit den Golfstaaten dort bauen wollen.Diese Tempel ist nur noch eine Zumutung und Belastung für eine angeblich "freie Presse".

    Gunnar Hoffmann
    Das Thema Syrien wird uns noch lange erhalten bleiben. Eines sollte immer präsent sein: Die US-Regierung und die türkische Regierung arbeiten nachweislich mit Terroristen zusammen. Das spricht für sich. Es gibt noch Politiker und Journalisten die sich mit Krieg als Mittel der Politik nicht abfinden wollen. Menschen die sich der Wahrheit und den Menschenrechten verpfichtet fühlen. Aufrichtige Kämpfer gegen Kriegstreiber und den Militärisch-Industriellen Komplex. Zwei davon sind heute Abend bei Anne Will zu Gast: Jan van Aken und Michael Lüders. Ihren Ausführungen kann man am ehesten Glauben schenken.

    Thomas Schmitz
    Die Pro Kommentare hier muß die Redaktion anscheinend schon selber schreiben. Fehlt nur noch die "launige Runde" Ist schon bitter, wenn den Schmonzes keiner mehr glauben will. Den Schreibern im Gästebuch Uninformiertheit zu unterstellen ist dann der größte Witz. Was allerdings wirklich ärgerlich ist, ist das man öffentlich rechtlichenTV und Rundfunk nicht wie die Presse durch Beendigung des Abos oder nicht Kauf abstrafen kann. Ich muß den Quark auf alle Fälle bezahlen, ob ichs anschau, oder nicht.

    Dieter M.
    Wie wäre es damit wenn alle Waffenhersteller,Rüstungsindustrie aus DE mindestens 50% ihres Profit an den Staat abgeben müssen um die Schäden an Mensch und Infrstruktur wieder auszugleichen den sie mit ihrer menschenverachtenden Produktion erziehlt haben.Auch noch rückwirkend.Müsste man weltweit ausweiten.

    Gerhard Reiners
    "Make America great again!" Als Amerika noch groß war hat es mit seinen Napalmbomben Millionen von Vietnamesen umgebracht. (Ohne dafür eines Kriegsverbrechens bezichtigt worden zu sein.) Und um diesen Status wieder zu erreichen befiehlt Trump einen Bombenangriff gegen ein anderes Land.

    Karin Handrich
    Da ruft der Moderotor zu "Tyrannenmord" gegen einen gewählten Vertreter eines Landes öffendlich in einer Live-Sendung auf. Ohne Wiederspruch ! Im öffentlich rechtlichem Fernsehen; von uns finanziert. Deutschland macht sich mitschuldig ! Wie weit sind wir gesunken

    Thomas Schubert
    Was für eine absurde Sendung! Der Leiter der Runde zieht die Ermordung des Präsidenten eines souveräen Landes in Betracht (sollte man Herr Schönenborn da nicht ablösen?) und -mit Ausnahme von Herr Zumach- sind hier Assadhasser vereint, die überaus einseitig und fern der Realität sind. Ich denke, Frau Tempel und Frau v. Mittelstaedt waren und sind eine Katastrophe für eine solche Sendung. Ich werde mir nie wieder eine Sendung anschauen, in der eine dieser beiden Frauen auftritt. Was ist aus dem Presseclub geworden?

    Gertrud Schweizer
    Sicherlich eine Sendung auf niedrigstem Kriegspropagandaniveau. Genau das, was wir oft erleben: Die Bomben der USA auf Syrien sind gut! Denn es wurden Syrer getötet. An Menschenverachtung war diese Sendung nicht zu übertreffen.

    Alle Kommentare stehen hier

    Mittwoch, 6. August 2014

    Putins Vergeltung + Nato Waffen nach Norwegen

    Thema: Ukraine in der Krise
    T-Online

    Sanktionen wegen Ukraine-Krise
    Putin droht dem Westen mit Vergeltung

    05.08.2014, 19:49 Uhr | AFP, dpa
    Nun holt Wladimir Putin zum Gegenschlag aus: Nachdem der Westen Sanktionen gegen sein Land beschlossen hat, droht der russische Präsident mit Vergeltung.

    Nun holt Wladimir Putin zum Gegenschlag aus: Nachdem der Westen Sanktionen gegen sein Land beschlossen hat, droht der russische Präsident mit Vergeltung.

    Russland müsse eine Reaktion auf die in der Ukraine-Krise verhängten Strafmaßnahmen vorbereiten, sagte Putin laut russischen Nachrichtenagenturen. Sein Regierungschef Dmitri Medwedew forderte ebenfalls, über Gegenmaßnahmen nachzudenken.

    "Im Interesse unserer Produzenten"

    "Die russische Regierung hat bereits eine Reihe von Gegenmaßnahmen vorgeschlagen zu den sogenannten Sanktionen, die von gewissen Ländern verhängt wurden", sagte Putin bei einer Reise nach Woronesch südlich von Moskau.

    Unter den "aktuellen Bedingungen" sollte "im Interesse unserer Produzenten" darüber nachgedacht werden. "Ich habe heute eine entsprechende Anordnung erteilt", sagte Putin, der die westlichen Wirtschaftssanktionen als "inakzeptabel" kritisierte.

    Überflugverbot als Reaktion?

    Als Reaktion auf westliche Sanktionen könnte Russland zum Beispiel europäischen Airlines den Überflug über sein Territorium verbieten, berichtete die Moskauer Tageszeitung "Wedomosti". Das würde dann auch die Lufthansa betreffen. Ein entsprechender Schritt werde im Transport- und im Außenministerium geprüft, hieß es.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow äußerte sich aber skeptisch. "Man muss alle Vor- und Nachteile abwägen, um nicht den Amerikanern und Europäern zu ähneln und sich mit Sanktionen selbst den Hammer auf den Kopf zu schlagen", sagte Peskow. Regierungssprecherin Natalia Timakowa sagte, dem Kabinett liege kein solcher Vorschlag vor.

    Ähnlich äußerte sich Michail Brjatschak vom staatlichen Komitee für Transport. "Russland hat sich in internationalen Abkommen verpflichtet, seinen Luftraum zur Verfügung zu stellen", sagte er. Bei einem Verbot würden dem größten Land der Erde jährlich rund 300 Millionen US-Dollar (etwa 224 Millionen Euro) Gebühren aus den Überflugrechten entgehen. "Das sind gute Einnahmen", sagte Peskow.

    Sanktionen könnten Russland in Rezession stürzen

    Russische Regierungsvertreter zeigten sich bislang demonstrativ unbeeindruckt von den Sanktionen. Internationale Experten erwarten jedoch, dass die russische Wirtschaft wegen der Strafmaßnahmen in die Rezession stürzt.

    Die USA und die EU beschlossen im Juli weitreichende Wirtschaftssanktionen, um Moskau zur Änderung seines Verhaltens in der Ukraine-Krise zu zwingen. Der Westen wirft Putin vor, die pro-russischen Separatisten im umkämpften Osten der Ukraine mit Waffen und Kämpfern zu unterstützen.
    T-Online


    Ria Novosti
    US-Transportschiff bringt schwere Waffen zu Nato-Stützpunkten in Norwegen

    Nato verstärkt Aktivitäten an Russlands Grenzen

    Panzer M1A1 Abrams im Irak (Archivbild) © Flickr/ U.S. Forces Iraq / Timothy Koster
    MURMANSK, 05. August (RIA Novosti).
    Das US-Transportschiff PFC Dewayne T. Williams wird in dieser Woche zu den Nato-Militärlagern in Norwegen schwere Panzer M1A1 Abrams, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzer bringen, wie norwegische Massenmedien unter Hinweis auf Quellen im Verteidigungsministerium des Landes berichten.

    „Die amerikanischen Erfahrungen bei dem Krieg in Afghanistan diktieren die Notwendigkeit eines Austauschs von Waffen“, schreibt die norwegische Tageszeitung „Adresseavisen“ unter Berufung auf eine Quelle im Verteidigungsministerium Norwegens.

    Das Schiff soll am 10. August eintreffen in Namdalseid. An seinem Bord hat es schwere Panzer M1A1 Abrams, Schützenpanzerwagen, Schützenpanzer und andere Technik.

    „Das sind modernere und schwerere Waffen als jene, die sich auf Stützpunkten in Zentralnorwegen befinden“, schreibt die Zeitung weiter.

    Stale Ulriksen, Experte am norwegischen Institut für internationale Politik, den die Zeitung um einen Kommentar ersuchte, ist der Auffassung, dass der Transport neuer Waffen von einem „düstereren“ Blick der USA auf die Entwicklung der Situation in Europa zeuge.

    „Das kann mit dem Konflikt in der Ukraine zu tun haben“, führt die Zeitung die Worte des Experten an.


    » der Kommentar des Blogschreibers «
    Muss man das verstehen?
    Mit lautem Geschrei weisen die Heuchler auf russische Truppenaufmärsche innerhalb Russlands, "in der Nähe der ukrainischen Grenze" hin, selber aber sitzt die Nato mitsamt dem CIA schon lange mittendrin in Kiew und stationiert schwere Waffen in den Ländern rund um Russland.
    Handelt so eine christlich jüdische Wertegemeinschaft von der unser aller Kanzlerin bei jeder sich bietenden Gelegenheit schwadroniert? Woher nimmt diese Kanzlerin, "ich will die Bundeskanzlerin aller Deutschen sein", eigentlich die Legitimation für ihr Sanktionschaos?