Thema: Demokratieabbau
Quelle: Bildblog.de 10.03.2015
FAS - Journalismus im Sinne der Hegemonialmacht?
- oder auf gut deutsch "Lügenpresse"?
„Die Eier der Journalisten“
(ad-sinistram.blogspot.de, Roberto De Lapuente)
Roberto De Lapuente nimmt sich den Bericht „Offenes Tor für Terroristen“ (faz.net, Marco Seliger) vor, für den ein Journalist die Sicherheit des Flughafens in Frankfurt getestet hat: „Man spielt denen in die Hände, die es rigider wollen, die dafür sind, es polizeistaatlicher und repressiver zu gestalten. Denen, die die allgemeine Angst als Maßstab für deren Gesellschaftskonzept missbrauchen und Ordnung mit Furcht und Schrecken gleichsetzen.
Sie nennt ihren Beweis ein ‘offenes Tor für Terroristen’ und strickt damit weiter an der Absicht, die ganze Gesellschaft terrorfest zu machen. Auf Kosten der Freiheit natürlich.“
Zum Bericht in der F.A.S.:
„Fraport weist Vorwurf einer Sicherheitslücke am Flughafen Frankfurt zurück“ (fraport.de)
Die Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens Fraport weist einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS) zurück: „Nach einer umgehenden Überprüfung des in der Berichterstattung geschilderten Falls durch die Fraport AG in enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden befand sich der Redakteur zu keinem Zeitpunkt in diesem sicherheitskontrollierten Bereich, sondern lediglich auf einer Frachtabfertigungsfläche im Betriebsbereich. Er hätte auch den sicherheitsrelevanten Bereich ohne Befugnis und Sicherheitskontrolle auf keinem Weg erreichen können. Eine wie im Bericht dargestellte Lücke im Sicherheitszaun gibt es nicht, wie auf den beigefügten Bildern zu erkennen ist.“ Siehe dazu auch „Korrektur: Wie sicher ist der Frankfurter Flughafen?“ (faz.net) und „6 vor 9″ von Bildblog.
Quelle: Bildblog.de
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Sonntag, 15. März 2015
Sonntag, 14. Juli 2013
Dauerthema in Deutschland: Korruption - eine endlose Geschichte?
Verdacht auf Schmiergeldskandal am Flughafen: Razzia und Haftbefehle
t-online
schrieb
Der Verdacht auf einen Schmiergeldskandal um den Ausbau des Frankfurter Flughafens hat für eine internationale Razzia gesorgt. Dabei sind drei Männer in Untersuchungshaft genommen worden. Sie sollen Grundstücke im Frachtbereich Cargo-City Süd verschoben und die entsprechenden Schmiergeldzahlungen verdeckt haben, wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft berichtete. Neben dem Hauptvorwurf der Bestechung geht es wohl auch um Steuerhinterziehung, Untreue und Geldwäsche.
Bei der Aktion im Bundesgebiet und in Liechtenstein wurden demnach 28 Wohnungen und Büros durchsucht, unter anderem eine noble Villa an der Frankfurter Kennedy-Allee. Laut Staatsanwaltschaft waren 200 Polizisten und 14 Staatsanwälte im Einsatz. Sie sollten auch Vermögensgegenstände im Wert von 2,9 Millionen Euro sichern, die später zum Schadensausgleich verwendet werden können.
Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen zehn Beschuldigte, erklärte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu, die die gute Zusammenarbeit mit den Liechtensteiner Behörden lobte. Gegen drei Männer bestanden bereits vor der Razzia Haftbefehle, die übrigen sind auf freiem Fuß. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Bestechung und Bestechlichkeit sowie Untreue, Betrug, Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Zuerst hatte das Online-Portal "Bild.de" von einer Razzia bei bekannten Frankfurter Persönlichkeiten berichtet.
Unter den in Haft genommenen ist der mutmaßliche Haupttäter, ein 50 Jahre alter Ex-Mitarbeiter des Flughafenbetreibers Fraport. Der dort bis Juni 2008 beschäftigte Mann soll gegen Schmiergeld Erbbaurechte in der Cargo-City Süd an Interessenten verschoben haben. Er soll Vorstandsvorlagen für die Vergabe der Grundstücke erarbeitet und später die entsprechenden Verträge abgeschlossen haben.
Von mindestens zwei Firmen habe er dafür Schmiergeld erhalten und es von einer dritten verlangt, so die Ermittler. Auch bei einem anderen Grundstücksgeschäft in einem nahen Gewerbegebiet habe er die Hand aufgehalten. Unter den weiteren Verdächtigen ist kein anderer Fraport-Mitarbeiter, erklärte die Staatsanwaltschaft.
Ebenfalls verhaftet wurden ein 53 Jahre alter Frankfurter Immobilienkaufmann und ein 73 Jahre alter Treuhänder aus Liechtenstein. Sie werden beschuldigt, über Scheinrechnungen die Schmiergelder getarnt zu haben. Auf ein Liechtensteiner Geschäftskonto seien zunächst 630.000 Euro geflossen, von denen ein unbestimmter Teil weitergeleitet worden sei, erläuterten die Ermittler. Auch über Beraterverträge seien Zahlungen gelaufen.
Die Fraport bestätigte lediglich, dass ihre Geschäftsräume am Dienstag durchsucht worden sind. Das Unternehmen werde aber als Geschädigter angesehen und kooperiere im vollen Umfang mit den Behörden. In der 1996 eröffneten Cargo-City Süd sind laut Fraport mehr als 200 Luftfrachtunternehmen beheimatet. Die Grundstücke wurden zumindest teilweise per Erbbaurecht an die Unternehmen vergeben, die sich ihrerseits zu Bau und Betrieb von Frachteinrichtungen verpflichteten.
Quelle: dpa
Kommentare
Aber, aber liebe Leute, warum die Aufregung? Das ist doch in jeder Bananenrepublik so. In dieser kommt noch eine regionale Spezialität hinzu:
Je weiter man im Land nach nach Süden kommt, desto mehr Hände gibt es, die aufgehalten werden und desto größer werden diese Hände.
Oftmals sind diese Hände im zweiten Grad miteinander verwand oder auch verschwägert. Vettern z.B. machen gerne solche "Geschäfte", meistens auf Kosten der Allgemeinheit. Die Öffentlichkeit darf davon natürlich nichts wissen.
Pirat22 schrieb:
war die Baufirma, wo jetzt der alte Ministerpräsident jobbt, involviert?
Gesco schrieb:
Mir stellt sich nur eine Frage, wo wird in Deutschland eigentlich nicht geschmiert ?!
chamigo schrieb:
Ob da auch einige unsere Politiker und Abgeordnete involviert sind??
Aber, oh sorry, die selbst ja nicht, das ist dann irgendwo in deren Abteilungen nicht weitergeleitet worden. Unsere Marionetten sind ja so unschuldig.
Pirat22 schrieb:
Gab es zeitnah Spenden für die CDU?
Pfeiffer schrieb:
Kann man dort noch landen?Auf dem Willi Brandt Flughafen fing auch alles so an.
Farang schrieb:
......... und wieder geht keiner in den Knast
Versagerpack !
t-online
schrieb
Der Verdacht auf einen Schmiergeldskandal um den Ausbau des Frankfurter Flughafens hat für eine internationale Razzia gesorgt. Dabei sind drei Männer in Untersuchungshaft genommen worden. Sie sollen Grundstücke im Frachtbereich Cargo-City Süd verschoben und die entsprechenden Schmiergeldzahlungen verdeckt haben, wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft berichtete. Neben dem Hauptvorwurf der Bestechung geht es wohl auch um Steuerhinterziehung, Untreue und Geldwäsche.
Der Frachtbereich Cargo City Süd (links) am Flughafen Frankfurt/Main (Quelle: dpa/Fraport AG/ Stefan Rebscher)
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Bestechung, Untreue, Geldwäsche und weitere Vorwürfe
Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen zehn Beschuldigte, erklärte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu, die die gute Zusammenarbeit mit den Liechtensteiner Behörden lobte. Gegen drei Männer bestanden bereits vor der Razzia Haftbefehle, die übrigen sind auf freiem Fuß. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Bestechung und Bestechlichkeit sowie Untreue, Betrug, Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Zuerst hatte das Online-Portal "Bild.de" von einer Razzia bei bekannten Frankfurter Persönlichkeiten berichtet.
Unter den in Haft genommenen ist der mutmaßliche Haupttäter, ein 50 Jahre alter Ex-Mitarbeiter des Flughafenbetreibers Fraport. Der dort bis Juni 2008 beschäftigte Mann soll gegen Schmiergeld Erbbaurechte in der Cargo-City Süd an Interessenten verschoben haben. Er soll Vorstandsvorlagen für die Vergabe der Grundstücke erarbeitet und später die entsprechenden Verträge abgeschlossen haben.
Hauptverdächtiger soll auch bei anderem Grundstück kassiert haben
Von mindestens zwei Firmen habe er dafür Schmiergeld erhalten und es von einer dritten verlangt, so die Ermittler. Auch bei einem anderen Grundstücksgeschäft in einem nahen Gewerbegebiet habe er die Hand aufgehalten. Unter den weiteren Verdächtigen ist kein anderer Fraport-Mitarbeiter, erklärte die Staatsanwaltschaft.
Ebenfalls verhaftet wurden ein 53 Jahre alter Frankfurter Immobilienkaufmann und ein 73 Jahre alter Treuhänder aus Liechtenstein. Sie werden beschuldigt, über Scheinrechnungen die Schmiergelder getarnt zu haben. Auf ein Liechtensteiner Geschäftskonto seien zunächst 630.000 Euro geflossen, von denen ein unbestimmter Teil weitergeleitet worden sei, erläuterten die Ermittler. Auch über Beraterverträge seien Zahlungen gelaufen.
Offenbar keine Vorwürfe gegen Flughafenbetreiber Fraport
Die Fraport bestätigte lediglich, dass ihre Geschäftsräume am Dienstag durchsucht worden sind. Das Unternehmen werde aber als Geschädigter angesehen und kooperiere im vollen Umfang mit den Behörden. In der 1996 eröffneten Cargo-City Süd sind laut Fraport mehr als 200 Luftfrachtunternehmen beheimatet. Die Grundstücke wurden zumindest teilweise per Erbbaurecht an die Unternehmen vergeben, die sich ihrerseits zu Bau und Betrieb von Frachteinrichtungen verpflichteten.
Quelle: dpa
Kommentare
Aber, aber liebe Leute, warum die Aufregung? Das ist doch in jeder Bananenrepublik so. In dieser kommt noch eine regionale Spezialität hinzu:
Je weiter man im Land nach nach Süden kommt, desto mehr Hände gibt es, die aufgehalten werden und desto größer werden diese Hände.
Oftmals sind diese Hände im zweiten Grad miteinander verwand oder auch verschwägert. Vettern z.B. machen gerne solche "Geschäfte", meistens auf Kosten der Allgemeinheit. Die Öffentlichkeit darf davon natürlich nichts wissen.
Pirat22 schrieb:
war die Baufirma, wo jetzt der alte Ministerpräsident jobbt, involviert?
Gesco schrieb:
Mir stellt sich nur eine Frage, wo wird in Deutschland eigentlich nicht geschmiert ?!
chamigo schrieb:
Ob da auch einige unsere Politiker und Abgeordnete involviert sind??
Aber, oh sorry, die selbst ja nicht, das ist dann irgendwo in deren Abteilungen nicht weitergeleitet worden. Unsere Marionetten sind ja so unschuldig.
Pirat22 schrieb:
Gab es zeitnah Spenden für die CDU?
Pfeiffer schrieb:
Kann man dort noch landen?Auf dem Willi Brandt Flughafen fing auch alles so an.
Farang schrieb:
......... und wieder geht keiner in den Knast
Versagerpack !
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