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Samstag, 30. September 2017

Die dunkle Seite der Wikipedia - Was die meisten Nutzer nicht wissen

Thema: wie korrekt ist Wikipedia

Die dunkle Seite der Wikipedia
Ein Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer

Seit 2014 wird der Brockhaus, eines der renommiertesten Enzyklopädien der Welt, nicht mehr überarbeitet herausgegeben, also auf Papier gedruckt. Viele werden das gar nicht mitbekommen, denn sie informieren sich längst bei der Konkurrenz: Wikipedia, der größten Online-Enzyklopädie der Welt.
Das revolutionäre an Wikipedia gegenüber dem Brockhaus ist die Art und Weise, wie Informationen gesammelt und archiviert werden. Die Datenbank der Wikipedia basiert auf der Schwarmintelligenz. Jeder kann einen Artikel anlegen, redigieren oder ergänzen.
Damit man sich auf das Wissen von Wikipedia verlassen kann, existiert hinter der Datenbank ein Korrektiv, das Änderungen sämtlicher Nutzer vor der Freischaltung überprüft. Sinn und Zweck dieser Struktur hinter Wikipedia ist, dass die Datenbank neutral und wissenschaftlich korrekt bleibt. Nur ist sie das wirklich?


Die Filmemacher Markus Fiedler und Frank-Michael Speer weisen in ihrer Dokumentation „Die dunkle Seite der Wikipedia“ nach, dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein spezieller Personenkreis agiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat oder womöglich auch beauftragt wurde, jegliche Kritiker US-amerikanischer Politik zu diskreditieren.
Die Leistung der beiden Filmemacher besteht vor allem darin, die anonymen Wächter zu enttarnen.

Quelle - www KenFMde
https://www.youtube.com/watch?v=wHfiC...

Kategorie Menschen & Blogs
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz


Reaktion von Kopilot auf den Film

„Unwahrheiten auf Wikipedia“ -
Stellungnahme des Klavierlehrers

Am vergangenen Freitag berichteten wir in unserem Artikel über ein Video, in dem Vorwürfe erhoben werden, dass ein Klavierlehrer der Universität unsachliche Eintragungen bei Wikipedia geschrieben haben soll. Wir fassten die Aussagen der Autoren daraus zusammen und zeigten/verlinkten euch das Video.

Nachdem zuvor ein kurzfristiger Kontaktversuch fehl schlug (wir versuchten es über die offizielle Uni-Mailadresse), meldete sich der im Video beschuldigte Gerhard Sattler nach Veröffentlichung von selbst bei uns. Auf die Bekundung der Freude darüber, nun auch seine Position zu wissen und im Sinne einer neutralen Berichterstattung auch darüber berichten zu wollen und ihn zu Wort kommen zu lassen, folgte noch eine weitere Mail, in der er um die Veröffentlichung dieser im Wortlaut bittet.

Lesen Sie hier weiter Studentenleben-os.de

Kommentare

Gustav Landauer
Ich halte nun absolut nichts von der Wikipedia, aufgrund eigener schlechter Erfahrungen dort muss ich die angebliche Neutralität bestreiten. Doch dieses pluspedia ist eindeutig nicht besser und sogar rechtskonservativ, was man auf den ersten Blick leider am Artikel über Anarchismus dort erkennen kann, wo wieder einmal nur bürgerliche Vorurteile geschürt werden und aus purer Unwissenheit oder aber aus Kalkül unwahre Behauptungen aufgestellt werden z.B. der Mensch sei von Natur aus schlecht, da Eva damals in den Apfel biss und derartiger staatstragender Unsinn welcher dort wieder steht. Kein Stück zur unheimlich reichen Geschichte des Anarchismus. Starker Minuspunkt für pluspedia, wenn dort doch nur bürgerliche und rechte schreiben.

Alice Estate
Sehr gute Doku, mir war 2015/16 aufgefallen; nachdem ich Wikipedia immer als zuverlässige Quelle empfunden hatte, dass mir meine innere Stimme plötzlich sagte, hier stimmt was nicht mehr, wenn es um konservative Leute, Themen, Weltsichten geht.
Bin dabei auch nur Leserin, und keine Autorin. Mit dem Brexit und der inflationären Verwendung des Begriffs Nationalismus in allen Medien wollte ich dann wissen, wie Wikipedia wohl den jungen Nutzern heutzutage den Begriff Nationalismus erklärt. So nämlich: "Nationalismus bezeichnet Weltanschauungen und damit verbundene politische Bewegungen, die die Herstellung und Konsolidierung eines souveränen Nationalstaats und eine bewusste Identifizierung und Solidarisierung aller Mitglieder mit der Nation anstreben."
NEIN - mir als Jugendliche war noch erklärt worden, Nationalismus wäre das arrogante Herabblicken auf andere Nationen und Völker. DAS ist etwas anderes.
Bis 19. Oktober 2012 heißt es laut Verlaufsgeschichte dazu, dass der Begriff Patriotismus vom Begriff Nationalismus abgetrennt werden kann/soll/muss/darf. Aber plötzlich am 19.10.2012 nach 23 Uhr fügt jemand in Wikipedia die Unterkategorien "inklusiver" und "Exklusiver Nationalismus" hinzu, die mir unbekannt waren.
Dadurch wird Nationalstolz oder eben Patriotismus zum "Nationalismus" erklärt, nämlich zum "inklusiven Nationalismus". Während die Arroganz ggüber and. Völkern "exklusiver Nationalismus" sei. Puh, besser Buh! Bin froh, dass ich Lexika in Buchform besitze, um immer noch nen Gegencheck machen zu können. Und nehme mir vor auf jedem Flohmarkt, nach solchen Büchern Ausschau zu halten. In meinem Schülerlexikon von 1970 heißt es zu Nationalismus: "Die übermäßige Hervorhebung der eigenen Nation gegenüber anderen Völkern. Er ist schon oft die Ursache von Kriegen geworden."
Im meinem Lexikon von 2001: "Nationalismus, übersteigerte, aggressive Form des Nationalbewusstseins." Wenn ich einen Namen, der mir nix sagt, aufschnappe, dann google ich den sofort. Neulich ging es um irgendeinen Mann, der 1994 gestorben ist, dessen Name ich schon wieder vergessen habe, aber nicht dass er in Wikipedia als Neu Rechter bezeichnet wird, was mich natürlich hellhörig machte, weil 1994 dieser Begriff noch lange gar nicht benutzt wurde. Damals gab's Altnazis oder auch Neonazis. Ich schaute also in der Verlaufsgeschichte nach, um zu entdecken, dass dem Mann elf Jahre nach seinem Tod, also erst 2005, der Stempel "Neu Rechter" oder "der Neuen Rechten zuzuordnen" aufgedrückt wurde. Wer das nicht irgendwie unangebracht findet, dem kann ich nicht helfen.

Ray Scher
Da bekommt man doch ein deja vu, wenn man in so manchen Foren (einer großen österr. Tageszeitung) postet die offensichtlich von Interessengruppen bevölkert werden. Kritische/unerwünsche Beiträgen werden gelöscht, kritische Poster werden lächerlich/runtergemacht oder gesperrt. Es erscheinen auch immer wieder dieselben Poster die sich dann auch eher selber unterhalten. Oder es gibt auch "Poster" die nie etwas posteten aber einen große Menge mitleser haben!!?? Die Lösung des Problems wäre wohl endlich mit Klarnamen zu posten.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Die dunkle Seite der Wikipedia - ein Dokumentationsvideo

Thema: Strategien der Manipulation und Meinungsmache

Ich fand den Film durch diesen Artikel: Nachdenkseiten


Die dunkle Seite der Wikipedia

Ein Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer
Veröffentlicht am 21.10.2015
Seit 2014 wird der Brockhaus, eines der renommiertesten Enzyklopädien der Welt, nicht mehr überarbeitet herausgegeben, also auf Papier gedruckt. Viele werden das gar nicht mitbekommen, denn sie informieren sich längst bei der Konkurrenz: Wikipedia, der größten Online-Enzyklopädie der Welt. Das revolutionäre an Wikipedia gegenüber dem Brockhaus ist die Art und Weise, wie Informationen gesammelt und archiviert werden. Die Datenbank der Wikipedia basiert auf der Schwarmintelligenz. Jeder kann einen Artikel anlegen, redigieren oder ergänzen. Damit man sich auf das Wissen von Wikipedia verlassen kann, existiert hinter der Datenbank ein Korrektiv, das Änderungen sämtlicher Nutzer vor der Freischaltung überprüft. Sinn und Zweck dieser Struktur hinter Wikipedia ist, dass die Datenbank neutral und wissenschaftlich korrekt bleibt. Nur ist sie das wirklich?


In naturwissenschaftlichen Bereichen lautet die Antwort eindeutig ja. Hier ist Wikipedia durchaus eine Quelle, die als vorbildlich bezeichnet werden kann. Geht es allerdings um aktuelles Zeitgeschehen oder Personen, die sich mit aktuellem Zeitgeschehen auseinandersetzen, wird Wikipedia immer dann parteiisch, wenn Artikel, die sich zum Beispiel mit Terrorismus beschäftigen, vom Mainstream abweichen. Immer, wenn eine wissenschaftliche Arbeit in der Analyse einem US-amerikanischem Weltbild zuwider läuft, wird ausschließlich die Sicht der US-Organisation Wikipedia veröffentlicht. Der Autor der alternativen Sicht erhält im Gegenzug schnell einen Eintrag als Verschwörungstheoretiker oder wird zusammen mit Holocaust-Leugnern aufgelistet.

Dieses Mobbing dient der Verleumdung und hat System. Die Filmemacher Markus Fiedler und Frank-Michael Speer weisen in ihrer Dokumentation „Die dunkle Seite der Wikipedia“ nach, dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein spezieller Personenkreis agiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat oder womöglich auch beauftragt wurde, jegliche Kritiker US-amerikanischer Politik zu diskreditieren. Die Leistung der beiden Filmemacher besteht vor allem darin, die anonymen Wächter zu enttarnen.



Schauen Sie zum Thema auch hier:
Psiram, Wikipedia und die Ruhrbarone: das perfekte Denunziations-Netzwerk
und hier:
mmNews.de - Mobbing Netzwerk Wikipedia

» der Kommentar des Blogschreibers «
"Na ja" habe ich gedacht, "reingucken kann ich ja mal". Dann war der Film so spannend, dass ich ihn bis zum Ende geschaut habe. Was zeigt uns auch diese Dokumentation? Eigentlich ist es traurig das es Menschen gibt, die ihre ganze Zeit damit verbringen, anderen Menschen zu schaden. Traurig ist auch, dass bestimmte Leute sich für was Besseres halten und meinen überall ihre schmutzigen Finger drin haben zu müssen.

Genau durch solche Rechthaber und Besserwisser wie sie im Video genannt werden und die meinen, nur sie haben die Weisheit gepachtet, wird das Prinzip einer freien ‚Enzyklopädie‘, bei der jeder mithelfen kann, ad absurdum geführt. Wem soll es Spass machen mitzuhelfen, wenn sein Beitrag sofort wieder gelöscht und er für weitere Mitarbeit gesperrt wird?

Bei einem solchen, manipulativen und propagandistischem Verhalten der Admins soll die Allgemeinheit auch noch für Wikipedia spenden, unglaublich!
Das verbietet sich doch wohl von selber solange dort solche "Artikelwächter" die "Lufthoheit" über bestimmte Themen haben und meinen Menschen anprangern bzw. verleumden zu müssen, die nicht ihrer Denkweise entsprechen, oder schlimmer noch, die nicht einfach der politisch verordneten Denkrichtung folgen.


Hier ist der Link aus dem Kommentar von Jan Hanfeld "verlinkt"
https://www.change.org/p/transparenz-auf-wikipedia-wikitransparenz

Ergänzung 13.11.2015
Genauso wie Daniele Ganser erging es auch Claudia von Werlhof bei Wikipedia.
Diffamieren und Anprangerung schlimmsten Ausmaßes.

Aber dann, wie bereits angedeutet, hier der Spendenaufruf:
Liebe Leserinnen und Leser:

Verzeihen Sie die Störung. In dieser Woche ist unsere Spendenkampagne gestartet. Einmal im Jahr bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Um Wikipedias Unabhängigkeit zu schützen, gibt es keine Werbung. Wir finanzieren uns durch Spenden von durchschnittlich 20 €. Jetzt sind Sie in Deutschland gefragt. Wenn alle, die das jetzt lesen, einen kleinen Beitrag leisten, ist unsere Spendenkampagne in einer Stunde vorüber. Millionen von Menschen nutzen Wikipedia, aber weniger als 1 % spenden. Wenn Sie Wikipedia nützlich finden, nehmen Sie sich an diesem Freitag bitte eine Minute Zeit und geben Wikipedia mit Ihrer Spende etwas zurück. Vielen Dank!
Aber doch wohl nicht solange dort, so wie beschrieben, manipuliert und diffamiert wird!

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Die dunkle Seite der Wikipedia

Thema: Wikipedia

„Die dunkle Seite der Wikipedia“ –
Neuer Dokumentarfilm von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer

Mit dem Dokufilm „Die dunkle Seite der Wikipedia“ blicken die Filmemacher Markus Fiedler und Frank-Michael Speer in die Abgründe der Online-Enzyklopädie. Während das Nachschlagewerk in Bereichen wie der Naturwissenschaft oft erstklassige Artikel bereitstellt, ist die Wikipedia im gesellschaftspolitischen Bereich nicht selten zum Werkzeug für Rufmord und Denunziation verkommen. Am Beispiel des Wikipedia-Eintrages von Dr. Daniele Ganser zeichnen die Filmemacher einen solchen „Edit-War“ nach.

Bild: bendalls.com.au
Die Wikipedia ist das größte und, wie gemeinhin bekannt, bedeutendste Online-Nachschlagewerk der Welt und hat in nie dagewesenem Ausmaß Lexika im Printformat verdrängt.

Dabei ist, was ebenso bekannt ist, für eine Mitarbeit an dieser Enzyklopädie keinerlei fachliche Qualifizierung notwendig. Jeder, der die einfachsten Grundkenntnisse im Umgang mit öffentlichen Internetplattformen besitzt, kann hier mitarbeiten. Da alle Aussagen nach strengen Regeln formuliert und mit soliden Quellen belegt werden müssen, sollte trotzdem Sachlichkeit gewährt sein. Doch ist dem wirklich so?

Dieser Frage sind Markus Fiedler und sein Kollege Frank-Michael Speer nachgegangen und kamen zu dem Ergebnis, dass im naturwissenschaftlichen Bereich die freiwilligen und zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiter der Wikipedia gute bis hervorragende Arbeit leisten.

Doch wie steht es um gesellschaftswissenschaftliche Themen und um Fragen der jüngeren Geschichte, also um Sachbereiche, die politisch brisant sind? Und wie sorgsam geht Wikipedia hier mit Persönlichkeitsrechten um?

Die Filmemacher untersuchen beispielhaft den Wikipedia-Eintrag über Dr. Daniele Ganser. Der Schweizer Historiker und Friedensforscher analysiert unter anderem die Vorgänge um das Attentat am 11. September 2001. Im Film wird die Änderungsgeschichte seines Wikipedia-Artikels seit Januar 2014 nachvollzogen.

Schritt um Schritt zeigen die Filmemacher die hierarchische Struktur hinter den Kulissen der Wissensplattform auf und dokumentieren die Eingriffe einzelner Autoren. Beiträge auf der entsprechenden Artikel-Diskussion werden im Hinblick auf die Berücksichtigung des Wikipedia-Regelwerkes und seiner Kontroll-Mechanismen überprüft. Das Ergebnis scheint eindeutig.

Im Gegensatz zu den sachlichen Artikeldiskussionen im naturwissenschaftlichen Bereich (Bsp. Photosynthese), wo ein durchweg kollegialer Ton herrscht, geht es in der Artikelgeschichte zu Dr. Ganser gänzlich anders zu. Und das liegt ganz offensichtlich nicht nur am emotionalisierenden Charakter des Themas.

Mit der Verfolgung eines sogenannten „Edit-War“ schlägt der Film ein ziemlich dunkles Kapitel der Online-Enzyklopädie auf. Im Kampf um die vermeintliche Wahrheit scheint zumindest einer Seite jedes Mittel recht zu sein, bis hin zur absichtlichen Rufschädigung.

Der Film versucht auch, die Frage zu klären, welche Personen und Motive hinter den übereifrig schreibenden Pseudonymen stecken. Hier sind aufgrund des Anonymitätsprinzipes allerdings Grenzen gesetzt. Aber warum dürfen Mitarbeiter einer Enzyklopädie überhaupt anonym bleiben, wenn sie nachweislich Persönlichkeitsrechte verletzen?

Der Film wirft ein scharfes Licht in die anonymen Schreibstuben der Wikipedia und stellt alarmierende Fragen zur Glaubwürdigkeit dieser Plattform.

„Die dunkle Seite der Wikipedia“ wird für jeden Interessierten im Internet zugänglich sein. Der Veröffentlichungstermin ist zirka um den 20. bis 23. Oktober 2015 auf KenFM.

Quelle: RT-Deutsch