Posts mit dem Label EU-Politiker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label EU-Politiker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 27. März 2018

In der Slowakei - Festnahmen im Mordfall Kuciak

Menschen ziehen nach dem Tod des Journalisten Kuciak bei einer Demonstration gegen Korruption durch Bratislava - Foto:ARD
In der Slowakei wurden Wohnungen durchsucht und zehn italienische Geschäftsmänner festgenommen. Sie sollen im Material des ermordeten Journalisten Kuciak auftauchen.

Der Journalist Kuciak arbeitete - wie die ermordete maltesische Journalistin Galizia - schwerpunktmäßig an der Verbindung von EU-Unwesen, EU-Politikern, Steuerhinterziehung im ganz grossen Rahmen durch Konzerne, Wirtschaftsprüfungfirmen, die in Zusammenarbeit mit EU und nationalstaatlichen Ministerien Gesetzeslücken herstellen.

 Seit den Luxleaks, den Panama und den Paradise-Papers, seit Wikileaks und Snowden ist das ungeheure, reale Gesamtausmaß der Malaise bekannt.

Unter den Augen aller werden den Bürgern Billionen an Steuergeldern entzogen, die für Gesundheit, Rente, Bildung, Infrastruktur etc. bitter fehlen. Die schere zwischen reich und arm wird immer größer. Und die, die es aufdecken und veröffetnlichen, werden abgeschossen - im wörtlichen wie indirekten Sinn.

Weblink:
Mordfall Kuciak: Festnahmen und eine "italienische Spur"

Blog-Artikel:
Präsident fordert nach Journalistenmord Neuwahl in der Slowakei

Investigativ-Journalist in der Slowakei ermordet

Bratislava an der schönen Donau

Blog-Artikel-Slowakei:
Slowakei
Eingestellt von Blogger vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Montag, 5. März 2018

Investigativ-Journalist in der Slowakei erschossen

Thema: Pressefreiheit

Foto ARD
Der slowakische Journalist Kuciak hatte über Fälle von mutmaßlichem Steuerbetrug berichtet - jetzt ist er tot. Er und seine Verlobte wurden in ihrem Privathaus erschossen.

Es geht um eine neue Aufdeckung von Steuerbetruegerei in die ganz offenbar etliche EU-Politiker verwickelt sind und ein Unternehmer will schmutzige Wäsche gegen den waschen:

"Die Ermordung eines Journalisten ist ein schwerwiegendes Zeichen dafür, dass sich das Verbrechen gegen eine der wichtigsten Säulen der Freiheit wendet: die Redefreiheit und das Recht der Bürger, die Mächtigen und diejenigen, die das Gesetz missachten, zu kontrollieren", heißt es in einer kurzen Erklärung der Chefredaktion des Nachrichtenportals Aktuality.sk zum Tod des jungen Reporters.

Der 27-jährige Enthüllungsjournalist hatte für "Aktuality" regelmäßig über Fälle von mutmaßlichem Steuerbetrug berichtet.

Dieser Mann wurde im Stich gelassen - nicht nur von seinem Land, sondern auch von der EU.
Dass die EU-Staaten nicht selbst ausreichend gegen Steuerbetrug vorgehen, sondern diese gefährliche Arbeit Investigativjournalisten überlassen, ist eine Schande.

Genau wie nach dem Anschlag in Malta, wird dieser Vorfall aber schon bald in Vergessenheit geraten und weitergemacht wie bisher.

Eingestellt von Blogger ehemals Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Dienstag, 30. September 2014

Rebecca Harms ist "Unerwünschte Person" in Russland

Thema: Gegensanktion
Nicht nur das Handelsblatt berichtete:

Russland hindert EU-Politiker an Einreise
26.09.2014
Die Grünen-Europapolitikerin Rebecca Harms geht von einer „Stopp-Liste“ aus, die Russland anwendet, um unliebsame EU-Politiker an der Einreise zu hindern. Sie selbst stehe auch auf der Liste.

Brüssel Die russische Regierung hat nach Angaben der Grünen-Europapolitikerin Rebecca Harms (57) eine „Stopp-Liste“ angelegt, um unliebsame EU-Politiker an der Einreise zu hindern. „Das hat mir die deutsche Botschaft in Moskau mitgeteilt“, sagte Harms am Freitag in Brüssel vor Journalisten. Sie wisse aber nicht, wer außer ihr auf dieser Liste stehe.
[...]
Harms sagte unter Berufung auf die deutsche Botschaft, die russischen Behörden hätten am Donnerstagabend offiziell über die Existenz einer „Stopp-Liste“ berichtet. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich bereits zwangsweise auf dem Rückflug nach Brüssel. Sie sei auf dem Moskauer Flughafen von einem Mitarbeiter des Außenministeriums gefragt worden, ob sie im EU-Parlament für Sanktionen gegen Russland gestimmt habe und habe dies bejaht - dies sei einer der Gründe für die Einreiseverweigerung.


Kommentare Handelsblatt:

Herr C. Falk
Tja, so richtig "entrüsten" kann man sich nicht, obwohl man natürlich liebend gerne wollte.
Aktion-Reaktion. Sanktion-Gegensanktion. So läuft jetzt eben das Spiel. Wer es nicht gewußt hat,ist eben ein "Greenhorn" in der Politik wie offensichtlich die grüne Dame, die wieder nach Hause fliegen darf.

Herr Revo Luzzer
Kann es sein, dass sich die Dame im Land geirrt hat? Ich sah sie mit einer Ukraine-Fahne im Europaparlament posieren, also soll sie doch nach Kiew fliegen. Was hat diese Tussi in Moskau verloren, wenn sie so sehr gegen dieses Land und seinen Präsidenten ist?

Herr Teito Klein
Persona non grata
------------
Es gehört nicht viel Fantasie zu der Vorhersage, dass Harms wohl auch von Brüssel oder Berlin aus zu dem Schluss kommen wird, dass es sich um eine Art Schauprozess handelt und daran Kritik übt. Im 21. Jahrhundert lassen sich Informationen auch auf anderem Wege als durch Augenzeugenschaft gewinnen.
Für Aufregung sorgte am Vorabend des Gas-Treffens die verweigerte Einreise der Grünen-Europapolitikerin Rebecca Harms (57) nach Russland. „Nach drei Stunden Warten am Moskauer Flughafen wurde ihr erklärt, dass sie eine „unerwünschte“ Person in Russland sei und ihre Einreise ein „krimineller Akt“ wäre“, teilte ihre Fraktion in Brüssel mit.
Wundert das jemand?
Sie steht auf der "schwarzen Liste".
Nachdem die EU Einreiseverbote und Kontosperrungen für Oligarchen und Putin-Vertraute erlassen hat, sind dies die Gegensanktionen.

» der Kommentar des Blogschreibers «
Vielleicht liegt es aber auch an ihrem Besuch der Ukraine vom 19.07.2014.
Sichtlich gerührt ist sie vom Faschistengruß "Slava Ukraini", extra für sie.
Es fehlt nur noch, dass sie den Arm zum Hitlergruß hebt.
Frau Harms arbeitet ja schon fleißig an der Renazifizierung.
Schauen Sie das Video, (ab Minute 2:10 des Videos sieht man ihre Gerührtheit)


Frau Rebecca Harms (GRÜNE) beim Empfang am 19.07.2014 in Charkow:



Danke Klaus für den Link