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Freitag, 6. März 2015

Campact: Das wäre Monsantos größter Coup

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Gentechnik-Verbot
04.03.2015 - Abonnent/innen: 1.620.746

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Gentechnik-Verbot bundesweit!
Agrarminister Schmidt plant ein Gesetz nach Monsantos Geschmack: Es würde das Gentechnik-Verbot komplett durchlöchern. Die Bundesländer können ihn auf der Agrarministerkonferenz stoppen – und wir können jetzt ihre Reihen schließen.
Unterzeichnen Sie für ein wirksames Gentechnik-Verbot...


Liebe Leser,
die EU erlaubt ihren Mitgliedsstaaten, Gentechnik auf ihren Feldern zu verbieten – ein Erfolg unseres jahrelangen Engagements. Doch Agrarminister Christian Schmidt ist dabei, diese riesige Chance zu verspielen: Geht es nach seinem Gesetzesvorschlag, sollen künftig die Bundesländer – und nicht die Bundesregierung – über ein Gentechnik-Verbot entscheiden.

Damit eine Gen-Sorte in Deutschland nicht auf die Felder kommt, bräuchte es dann 16 erfolgreiche Verbotsverfahren. Bayer, Monsanto und Co. könnten sie alle vor Gericht anfechten. Das würde den Konzernen gefallen, Gentechnik wäre kaum noch zu stoppen.

Schon am 19. März will Schmidt den Entwurf mit seinen Landes-Kolleg/innen bei der Agrarministerkonferenz diskutieren. Etliche haben sich bereits gegen die Pläne ausgesprochen. Andere schwanken noch. Diese Wackelkandidaten bilden in diesen Tagen ihre Meinung. Um ihnen zu zeigen, dass wir Bürger/innen nur ein bundesweites Gentechnik-Verbot akzeptieren, möchten wir ihnen 200.000 Unterschriften übergeben. Denn wenn die Länder Schmidt übernächste Woche geschlossen die Stirn bieten, wird er von seinem Vorhaben ablassen.

Hier klicken und Appell für bundesweites Gentechnik-Verbot unterzeichnen...
Dass Deutschland Gentechnik bundesweit verbieten kann, haben wir gemeinsam erkämpft. Als sich die Bundesregierung Anfang vergangenen Jahres in einer wichtigen Abstimmung in Brüssel enthielt und so den Weg für den Gen-Mais 1507 ebnete, erntete Sie einen Sturm der Entrüstung. Sie musste den Weg frei machen für eine neue Gentechnik-Richtlinie.

Diesen Erfolg bringt Schmidt nun in Gefahr: Dass eine Sorte in allen Bundesländern gleichzeitig verboten wird, ist kaum zu erwarten. Wenn Beamte in 16 Landesbehörden zeitgleich über dem selben Zulassungsantrag brüten, entsteht ein schwerfälliger bürokratischer Apparat. Außerdem machen Wind und Bienen nicht an Landesgrenzen halt – eine gentechnikfreie Landwirtschaft wird nahezu unmöglich.
Doch selbst unionsgeführte Länder reagieren in der Gentechnik-Frage sensibel auf die Stimme von uns Bürger/innen. Wenn wir die Länder in den nächsten Tagen auf unsere Seite bekommen, muss Schmidt einlenken – und den Weg frei machen für ein gentechnikfreies Deutschland. Bitte helfen Sie mit:

Unterzeichnen Sie direkt online für ein bundesweites Gentechnik-Verbot...
Mehr im 5-Minuten-Info...

Herzliche Grüße
Ihr Chris Methmann, Campaigner

PS: Was passiert, wenn Gentechnik nicht auf Bundesebene verboten wird, zeigt das Beispiel der US-amerikanischen Insel Maui im Bundesstaat Hawaii. Im November stimmen die Einwohner/innen in einer Volksabstimmung für ein Gentechnik-Verbot – was den Konzernriesen Monsanto nicht davon abhielt, gegen die demokratische Entscheidung der Insel-Einwohner/innen zu klagen. Kleine Länger gegen große Konzerne – so weit darf es in Deutschland nicht kommen...
Jetzt Appell unterzeichnen und Gentech stoppen...
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Mittwoch, 23. Juli 2014

keine Verschwörungstheorie: EU-Kommission will Färben von Ostereiern verbieten

Thema: EU-Kommission
- der Wahnsinn hat einen Namen: Brüssel

Neuester Vorschlag:
EU-Kommission will Färben von Ostereiern verbieten

Österreich und Deutschland lehnen Pläne der EU-Kommission ab, die biologische Landwirtschaft strenger zu kontrollieren. Den Plänen zufolge dürfen Bauern künftig nicht mehr zwischen biologischem und konventionellem Anbau wechseln. Agrarminister Schmidt fürchtet die Schließung von kleineren und mittleren Ökobetrieben.

Die EU-Kommission plant Änderungen am bestehenden Regelwerk für die Biolandwirtschaft. Sie will etwa die Ausnahmen abschaffen, die den Bauern den Wechsel zwischen biologischem und konventionellem Anbau erlauben. Österreich und Deutschland lehnen die Pläne ab.

Der deutsche Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sagte am Montag, er halte solche strengen Regeln „nicht für praktikabel und nicht für notwendig“. Gewisse Ausnahmen sollten weiter bestehen, zitiert ihn die Kronen Zeitung.

Würden die Vorschläge der EU-Kommission in dieser Form umgesetzt, deute das „in manchen Bereichen auf eine Aufgabe von Ökobetrieben im mittleren und kleinen Bereich hin“, zitiert n-tv den CSU-Minister.

Auch Österreichs Agrarminister Andrä Rupprechter kritisiert die „überbürokratischen“ Bestimmungen der geplanten Regulierung. Wenn die EU-Verordnung tatsächlich umgesetzt würde, müssten viele Biobauern in Österreich aufhören.

„Wenn ich mir überlege, dass in Zukunft das Färben von Ostereiern nicht mehr möglich ist, dann ist das einfach absurd“, so der Minister am Montag. Nach den Brüsseler Plänen sollen Biobauern ihre Ostereier nicht mehr färben dürfen, da das Färben selbst nicht als biologisch gilt.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN



» der Kommentar des Blogschreibers «

Wie war das nochmal, wieviel Euro bekommt so ein Kommissionsmitglied pro Monat? Man sollte tatsächlich einmal darüber nachdenken, zusätzlich zur Diätenkürzung die Prügelstrafe für solche sinnfreien Vorschläge einzuführen.

Kommentare

aha sagt: Die EU sucht sich wieder mal belangsloses um vom wichtigen abzulenken.
Pfui Teufel.

Irene Nelly sagt:
Ich kaufe,wenn überhaupt, Eier nur aus einem reinen Öko-Betrieb und warum diese nun nicht mehr gefärbt werden dürfen leuchtet mir erstmal nicht ein, zumal die verwendeten Farben wohl lebensmittelecht sind. Warum deswegen kleine Betriebe direkt schließen müßten, ist mir auch nicht klar, das kann ja wohl nicht allein vom Eier färben abhängen…

Alexandra Carstens sagt:
Naja das ist ja echt mal übertrieben. Einmal im Jahr zu Ostern bunte Eier und jeder kann doch selber entscheiden, ob er bunte Eier kaufen will oder nicht! Ausserdem färben viele Familien ihre Eier selber! Irgendwann wird uns wohl noch vorgeschrieben, wie lange der Vorgang des ein- u. ausatmens dauern darf. Die übertreiben es echt maßlos!

tafelgourmet sagt:
Ich bin der Unbeugsamen Meinung, dass in den Psychiatrien dieser Welt im Überwiegenden Maße die Falschen untergebracht sind!
Der Unterschied zwischen Psychiater und Patient: der eine hat die Schlüssel.
Blanche Bloor Schleppey
Psychiater sind Ärzte, die Leid mit Freud vertreiben wollen.
© Klaus Klages

Goebel sagt:
Wenn TTIP unterschrieben wird, haben wir gar nichts mehr zu lachen. Das muss verhindert werden! Unsere Politiker verraten und verkaufen uns! Ich habe eine Petition unterschrieben, um das zu verhindern, aber man muss mehr tun. KEIN Fracking in Deutschland und keine Privatisierung für Wasser. Unsere Grundrechte werden mit den Füssen getreten…
Und wenn’s nicht passt, dehnt, zerrt und verdreht die Politik unser Grundgesetz, bis es passt, ohne Rücksicht auf Verluste!!! Es ist schlimmer, als im ehemaligen Osten. Frau Merkel: STOPPEN SIE DIESEN WAHNSINN ENDLICH!!!
Wir brauchen das alles nicht…

Peter Müller sagt:
Es sind nicht die Farben der Ostereier, dahinter steckt das Kalkül nur noch Großbetriebe und Agrarkonzerne zu fördern. Das Ziel des bevorstehenden TTIP-Freihandelsabkommen ist es Gentechnik überall in der EU zu verbreiten und Konzerne brauchen nun mal große Flächen, für Genmonokultur oder Energiepflanzen. Kommt dann noch Fracking hinzu, können wir dann noch von Konzernen unsere verarbeiteten Lebensmittel und unser Wasser kaufen. Dann sind wir nur noch Systemsklaven.