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Samstag, 23. September 2017

Immer die gleichen Wahlversprechen und hohlen Worte - nichts hat sich geändert

Thema: Wahl 2017

"Asylmissbrauch beenden!" auf einem Plakat der CDU?
Ist das Plakat echt oder ein Fake der AfD?

In den sozialen Medien verbreitet sich rasend schnell dies Foto eines Plakats und verunsichert manchen User.

Aber ja, es ist echt!

Es handelt sich um ein offizielles Plakat zur Bürgerschaftswahl in Bremen am 29. September 1991.

Unter anderem forderte der damalige Spitzenkandidat Ulrich Nölle auf anderen Wahlplakaten ebenfalls:
  • „Wohnungsnotstand beseitigen“,
  • „Gleiche Chancen für Frauen“ und
  • „Wirtschaftskraft stärken“.


Ebenso unglaublich erscheint der folgende Text:

[Gemeinsames Wahlprogramm der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) und der Christlich Sozialen Union (CSU) für die Bundestagswahl 2002]
Leistung und Sicherheit - Zeit für Taten - Regierungsprogramm 2002/2006
Mai 2002
dort steht auf Seite 42

Wir werden die im Bündnis gegen den Terror seit dem 11. September 2001 bewährte strategische Partnerschaft mit Russland aktiv gestalten. Dazu gehört tatkräftige Unterstützung für den Prozess der Reformen und ein offenes Wort, wo immer er stockt. Das partnerschaftliche Verhältnis zu Russland muss der Größe, dem Potential und der Bedeutung des Landes Rechnung tragen. Wir wollen die demokratische und wirtschaftliche Entwicklung Russlands unterstützen und im Sinne einer "gesellschaftlichen Außenpolitik" vielfältige grenzüberschreitende Kontakte fördern.
Quelle: Dokumentenarchiv BRD



Passend zu dem Vorhergehenden folgendes Vidoe:

Angela Merkel -
Meinungswechsel und Lügen Zusammenschnitt



Aber auch die SPD ist nicht besser und hat vor Wahlen gelogen, dass sich die Balken biegen. Nur eins von hunderten Beispielen:

Kohl, Ypsilanti, Merkel?
2005: SPD schließt eine höhere Mehrwertsteuer aus

„Merkelsteuer, das wird teuer.“ So trommelten die Sozialdemokraten im Wahlkampf 2005. Denn CDU-Chefin Merkel kündigte eine Mehrwertsteuererhöhung um zwei Prozentpunkte an. Die SPD versprach: So etwas gibt es mit uns nicht.

Dann gingen Union und SPD eine Koalition ein – und siehe da, die Mehrwertsteuer wurde um drei Prozentpunkte erhöht, sie stieg von 16 auf 19 Prozent.

Es hagelte Kritik – und der SPD-Vizekanzler und Minister für Arbeit und Soziales Franz Müntefering beschwerte sich im September 2006: „Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair.“ Schließlich könne niemand in einem Bündnis seine ursprünglichen Ziele „reinrassig“ umsetzen.

Warum der Kompromiss zwischen zwei Prozentpunkten und keiner Erhöhung bei drei Prozentpunkte liegen musste, konnte er allerdings nicht erklären.

Quelle: Focus.de

Auch dies kann man kaum glauben:

Zuwanderung steuern und begrenzen

Deutschland ist ein weltoffenes und gastfreundliches Land. Mit einem Anteil der Ausländer an der Bevölkerung von 9 % nimmt Deutschland unter den großen westlichen Industrienationen den Spitzenplatz ein. Die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer hat seit 1972 von 3,5 Millionen auf 7,3 Millionen zugenommen, die der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer ist dagegen von 2,3 Millionen auf 2,0 Millionen zurückgegangen. Die Ausländerarbeitslosigkeit hat sich in dieser Zeit massiv erhöht und liegt heute mit rund 20% doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Die Zuwanderung erfolgte also überwiegend nicht in Arbeitsplätze, sondern in die sozialen Sicherungssysteme. Drei Viertel der Menschen aus anderen Ländern, die in Deutschland leben, kommen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union. Deutschland kann aufgrund seiner historischen, geographischen und gesellschaftlichen Situation aber kein klassisches Einwanderungsland wie etwa Australien oder Kanada werden.

Deutschland muss Zuwanderung stärker steuern und begrenzen als bisher. Zuwanderung kann kein Ausweg aus den demografischen Veränderungen in Deutschland sein. Wir erteilen einer Ausweitung der Zuwanderung aus Drittstaaten eine klare Absage, denn sie würde die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft überfordern. Verstärkte Zuwanderung würde den inneren Frieden gefährden und radikalen Kräften Vorschub leisten.

Rot-Grün will keine wirksame Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung. Rot-grün schafft mit der ungeregelten Aufgabe des Anwerbestopps Einfallstore für erweiterte Zuwanderung und mit der angeblichen "Härtefallregelung" und der Ausweitung der Aufenthaltsrechte über die Genfer Flüchtlingskonvention hinaus massive Anreize für Armutsflüchtlinge aus aller Welt. Dies würde in kurzer Zeit zu einer erheblich höheren Zuwanderung nach Deutschland führen, die nicht im Interesse unseres Landes ist. Wir werden unverzüglich nach der Wahl die falschen Weichenstellungen der rot-grünen Bundesregierung korrigieren.

Bei einer Arbeitslosigkeit von insgesamt fast 6 Millionen Menschen gibt es für Arbeitsmigration nach Deutschland nur in Ausnahmefällen eine Rechtfertigung. Angesichts staatlicher Programme zur Eingliederung Jugendlicher in den Arbeitsmarkt und einer wachsenden Arbeitslosigkeit bei Arbeitnehmern, die älter als 55 Jahre sind, ist mehr Zuwanderung nicht verantwortbar. Die Qualifizierung einheimischer Arbeitskräfte hat Vorrang vor Zuwanderung. Wir müssen in Zukunft nicht nur in Sport und Kultur, sondern auch zur Sicherung wissenschaftlicher Spitzenleistungen, hoher Innovationskraft und wirtschaftlicher Dynamik für ausländische Spitzenkräfte verstärkt offen sein.

Wir wollen Zuwanderungsanreize für nicht anerkennungsfähige Asylbewerber weiter einschränken. Nur staatliche Verfolgung darf einen Anspruch auf Asyl und Aufenthalt auslösen. Wir werden die verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen in Asylverfahren beschleunigen und dazu die gerichtlichen Zuständigkeiten zur Überprüfung von Asylentscheidungen konzentrieren, um den Missbrauch des Asylrechts zu bekämpfen.

Wir wollen Schleuserorganisationen das Handwerk legen. Dazu setzen wir auf eine europaweite Strategie. Die Außengrenzen der Europäischen Union müssen gegen illegale Zuwanderung und organisierte Einschleusung gesichert werden. Wir werden auf eine effizientere Zusammenarbeit von Grenzschutz, Polizei und Justiz der beteiligten Länder hinwirken.

Wir werden in das Asylbewerberleistungsgesetz mit den gegenüber der Sozialhilfe niedrigeren Leistungen alle ausländischen Flüchtlinge für die Dauer ihres nur vorübergehenden Aufenthalts einbeziehen. Die Leistungen sollen so ausgestaltet werden, dass von ihnen kein Anreiz ausgeht, nach Deutschland statt in ein anderes europäisches Land zu kommen.

Wir wollen eine faire Lastenteilung bei der Flüchtlingspolitik in Europa durchsetzen. In der gesamten EU müssen vergleichbare Regeln für Aufnahme, Aufenthalt und Aufenthaltsbeendigung gelten, um im Interesse des inneren Friedens und des Schutzes politisch Verfolgter die immer noch zu hohe Zahl unberechtigter Asylbewerber in Europa zu verringern. Dazu ist vor allem ein weitgehend angeglichenes, schnelles, rechtsstaatlichen Ansprüchen genügendes Asylverfahren zu schaffen. Ungleichgewichte bei der Aufnahme von Asylbewerbern und Flüchtlingen in den Mitgliedsländern der EU müssen durch eine Verteilung nach Quoten entsprechend der Bevölkerungszahl und Wirtschaftskraft ausgeglichen werden.

Nein, der Text stammt nicht von der AfD. Es ist gerade mal 15 Jahre her und ein Auszug aus dem CDU Wahlprogramm von 2002
Wahlprogramm 2002 http://www.documentarchiv.de/brd/2002/wahlprogramm_cdu_2002.html#6

Samstag, 16. September 2017

ARD-Wahlarena 2017 - AZUBI gegen FRAU MERKEL

Thema: Bundestagswahl 2017

Junger Pfleger treibt Merkel in die Enge

Ein Krankenpfleger fragt Angela Merkel, wieso sie nicht mehr für den Pflegeberuf tue. Ihre Antwort stellt ihn nicht zufrieden. Dann bringt der Mann die meist so souveräne Kanzlerin ins Schwitzen.

13 Tage vor den deutschen Wahlen stellte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in der ARD-Sendung «Wahlarena» den Fragen ausgewählter Bürger. Im Publikum sass am Montagabend auch Krankenpfleger Alexander Jorde (21). Er warf der CDU-Kandidatin vor, dass im Parteiprogramm die Probleme im Pflegewesen nicht seriös angegangen werden.

Jorde ist der Ansicht, dass aufgrund des akuten Personalmangels die Belastung der Pflegekräfte immens sei, andererseits aber auch «die Würde der Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen tausendfach verletzt» werde (siehe Video unten).

«Pflegekräfte fallen nicht vom Himmel»

Merkel gab daraufhin an, sich für Verbesserungen des Berufs und seiner Bezahlung einsetzen zu wollen. «Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass zum Schluss alles zur besten Zufriedenheit ist, aber es wird mehr Standard reinkommen. Ich hoffe, dass es in zwei Jahren besser ist», sagte sie.

Die Antwort stellte Jorde nicht zufrieden. Er hakte nach: «Wie wollen Sie es denn schaffen, dass in zwei Jahren schon mehr Pflegekräfte da sind? Die fallen doch nicht vom Himmel», kritisierte der junge Mann. Er forderte von der Politik, durch öffentliche Kampagnen für Pflegeberufe zu werben.

Pfleger erntet Lob im Internet

Für seine Hartnäckigkeit gegenüber der Bundeskanzlerin wird Jorde nun gelobt. «Deshalb wollte Merkel keine Bürger beim TV-Duell», kommentierte ein Twitterer. «Kann gar nicht funktionieren: Jorde entlarvt Beschwichtigung der Kanzlerin Merkel zur Pflege», schrieb die Gruppe PflegeZukunft.

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch



Merkel in Not, der junge Mann war genial -
das Versagen der Regierung in der Pflege


Volksentscheid in Deutschland
Am 12.09.2017 veröffentlicht
da kam nur noch von Merkel, "wir müssen, wir werden,, es wird.. Wir müssen reden, Beruf attraktiver machen, alles immer schön in die Zukunft verlagern"

Kommentare bei Youtube

Objektive Toleranz
Der junge Mann hat die „Eier“, die unseren „Qualitätsmedien“ fehlen!
    lupo neu
    BRAVO JUNGE, mein voller RESPEKT. Was Merkel in 12 Jahren nicht geschafft hat, will sie jetzt in 4 Jahren schaffen. Wir dürfen uns nicht weiter belügen lassen. Übrigens das Duell Merkel - Schulz wurde von Merkel vorher mit dem ZDF abgesprochen.

Die patriotin
Blablabla Frau Merkel. Bitte nicht werden (in welchem Jahrhundert)sondern müssen. GELD für Asylanten gibt es ja genug, aber für unsere deutschen Landsleute gibt es NICHTS. Sie lügen ohne rot zu werden. Schämen Sie sich. Ich habe mehr Respekt vor dem jungen Mann. Sie sind als Bundeskanzlerin eine Farce.

    lupo neu
    Es gab einen Beschluss der Bundesregierung das die Ost-Renten den West-Renten bis 2016 angeglichen werden. Das konnte nicht realisiert werden, weil angeblich das Geld fehlte. In diesem Jahr wurde beschlossen das jetzt die Ost- Renten bis 2025 angeglichen werden.Sicher in der Hoffnung das die meisten Rentner bis dahin tot sind. GELD für Asylanten, die sich niemals integrieren lassen, gibt es genug. Diese Regierung unter MERKEL ist eine Zumutung. In einem MERKEL- MÄRCHENLAND wollen die meisten nicht leben.

National Socialist Party of Albania
Respekt an diesen Mann!

Jack 1666
danke, junger mann, für die klare kante! :)

Rolf XXX
eigentlich kann man sie nicht mehr sehen und hören...

A. Dem
Das Geblubber ist unerträglich! Wir brauchen endlich Eier an der Regierungsspitze!!

Rattle Snake
Guter Junge, freut mich das es in der Jugend noch welche gibt mit Power zur ungeschönten Wahrheit, mit der Intelligens u. dem Mut diese auch auszusprechen ohne gleich ausfallend u. beleidigend zu werden. Ich weiß nicht ob ich mich so in der Gewalt hätte gegenüber der Kanzlerdarstellerin!

Mizou
Unsere alten Herrschaften, die unser Land aufgebaut und kräftig Steuern bezahlt haben, vegetieren bei billigstem Essen u wenig Zuneigung fast alle vor sich hin - egal, ob die Einrichtung 500 (kaum zu finden!) oder 5000 Euro (für was eigentlich??) kostet! Was für eine Freude einem alten Menschen alleine eine gute Butterbrezel macht, könnt Ihr Euch nicht vorstellen. Aber selbst die wird ihm verwehrt. Zu teuer. Ein Teebeutel für 3 l Wasser muss reichen. Alles wahre Begebenheiten! Wo sind da eigentlich die narzistischen Ehrenamtlichen? Denen sind unsere eigenen Leute wohl zu uninteressant. Es muss ja immer etwas Exotisches sein, mit dem man sich schmücken kann! 😡 Na, Hauptsache, die "Goldstücke" bekommen die Rundumversorgung und die finanzielle Zuwendung, die ihnen zusteht!! Natürlich mit unseren Steuergeldern! Fazit: Bloß weg mit der Raute des Grauens! 💩

Samstag, 9. September 2017

Hilfe zur Wahlentscheidung


Einige wichtige Dinge die Sie bei Ihrer Wahlentscheidung auch berücksichtigten sollten


Deutsche Politiker wollen sich auf Kosten der Steuerzahler profilieren. Deshalb schwafeln sie von menschengemachter Klimaerwärmung und Deutschland müsse Vorreiter sein.

Erinnert Ihr euch noch?
Wer hatte in Brüssel die Schadstoffausstossbegrenzung bis 2020 durchgesetzt?
Und wer hatte nach einer BMW-Parteispende an die CDU nichts Eiligeres zu tun als ihre eigene Forderung wieder Rückgängig zu machen?

Alleine die 16 größten Schiffe stoßen pro Jahr mehr Co2 aus, als alle Autos der Welt zusammen.
Warum spricht die ehemalige Klima- jetzt Autokanzlerin nicht mal darüber, oder dass alleine der weltweite Co2-Ausstoß der US-Armee höher ist als der gesamte Ausstoß Deutschlands?
Und wir sollen den Vorreiter machen?
Auf unsere Kosten?
Überlegt euch gut, ob Ihr eurem Geld so böse seid, dass ihr es diesen Profilierungsneurotikern überlasst.

Spricht noch jemand von Al Gore? 
Der Missionar des Klimawandels, Beinahe- Präsident der USA hat mit Zertifikatehandel seitdem Geld verdient, viel Geld.
75 Millionen Euro - im Monat!

Lesen kann man das bei Focus

"Carbon Market Watch" hat nachgerechnet: Der EU-Emissionshandel bescherte den energieintensiven Konzernen binnen der letzten sechs Jahre Zusatzeinnahmen in Höhe von 24 Milliarden Euro. Allein die deutsche Industrie profitierte mit 4,5 Milliarden. Es zahlten: die Verbraucher, also wir.
Klimaretter.info

Prominente wie Hedgefondslegende George Soros und Ex-Vizepräsident Al Gore, die bekennenden Weltverbesserer, investieren beide in CO2-Zertifikate und zocken an den Klimabörsen. Gore ist Mitgründer des Vermögensverwalters Generation Investment Management, der allein mit einem Fonds fünf Milliarden Dollar einsammelte. Er investiert nicht nur in Windräder, Solarzellen und CO2-Zertifikate, sondern auch in Allerweltsunternehmen wie Nestlé oder den Autozulieferer Johnson Controls, die besonders nachhaltig wirtschaften sollen. Ein bei Fonds mit grünem Label durchaus gängiges Verfahren.
Handelsblatt



Warum sind an Arbeitsplätzen in Industrie und Handwerk 950 Mikrogramm/m³ Stickoxide (NOx) acht Stunden täglich erlaubt, 23-mal mehr als auf der Straße (40 Mikrogramm/m³)?

Warum liegt in Büros der Grenzwert bei 60 Mikrogramm/m³ immerhin noch eineinhalb mal so hoch?

So wie es aussieht, geht es weder bei den Stickoxiden und dem Feinstaub noch beim Co2 um die Gesundheit der Menschen sondern einzig und allein
um Profit für Industrie und Wirtschaft.

In der Hoffnung, dass eventuell nach dem Ende der politischen Laufbahn noch ein lukrativer Job abfällt, lassen sich viele "Politiker" als nützliche Idioten missbrauchen und merken es noch nicht einmal.

Aber warum sollten wir die wählen?
Danke Willi für die Links

Donnerstag, 24. November 2016

Angie will noch 'ne Runde machen - ob die Bürger das auch wollen?

Thema: Merkel

Angie macht's noch einmal
Strategie der Kanzlerin
Was Merkels "Ich will wieder" bedeutet

Kanzlerin Angela Merkel macht's noch mal: Die 62-Jährige hat die Katze endlich aus dem Sack gelassen und erklärt, dass sie bei der Bundestagswahl 2017 für die Union als Kanzlerkandidatin an vorderster Front steht. Wie aber könnte ihre Strategie für die vierte Kandidatur aussehen?

Als Merkel gefragt wurde, was sie in einer vierten Kandidatur korrigieren wolle, antwortete sie etwas spitz. Es gehe überhaupt nicht um "korrigieren", sondern um "weiterentwickeln", sagte sie.

Allerdings kündigte die CDU-Vorsitzende an, dass ihr vierter Wahlkampf um eine Kanzlerschaft ganz anders werde als die vorherigen. Denn die Rahmenbedingungen haben sich entscheidend geändert. "Wir werden es mit Anfechtungen von allen Seiten zu tun haben - von rechts, von links", warnte Merkel - und fügte hinzu: auch aus dem Ausland.

Deshalb wird in der CDU-Zentrale an einer neuen Strategie für 2017 gebastelt. Als nahezu unmöglich gilt, dass die Union ihr Ergebnis von 41,5 Prozent aus dem Jahr 2013 wiederholen kann. Damals kam Merkel aus einer schwarz-gelben Koalition und sammelte auch viele enttäuschte FDP-Wähler ein. Zum anderen jubeln SPD-Politiker wie Ralf Stegner, dass Merkel seit der Flüchtlingskrise den "Mythos der Unbesiegbarkeit" verloren habe.

Weniger Merkel-Personalisierung

Eine pure Wiederholung des stark personalisierten Wahlkampfs von 2013 gilt deshalb in der CDU als schwierig. Zwar glaubt man in der Union durchaus, dass Merkel nach dem Ende des Streits mit der CSU und der schwächer werdenden Aufmerksamkeit für das Flüchtlingsthema wieder an Popularität gewinnen kann - worauf auch eine Emnid-Umfrage vom Wochenende hindeutete.

Aber unumstritten ist die vierte Kandidatur nicht mehr, schon weil Merkel selbst sagte, dass Demokratie vom Wechsel lebe. Also muss nach Ansicht der Unions-Strategen in Berlin wie in München ein weiteres Element dazu kommen: Die stärkere Betonung des "Sicherheits"-Profils der Partei. Damit ist neben der inneren und äußeren Sicherheit auch die verstärkte Absicherung einer verunsicherten Mittelschicht in den Sozialsystemen gemeint.

Kampf um die Konsens-Bürger

Ausdrücklich widersprochen wird in der Unionsspitze dagegen der Vermutung, Merkel müsse sich nun "neu erfinden" und besonders kämpferisch und ihrerseits emotionaler in die politische Auseinandersetzung eingreifen. "Zum einen stimmt der Begriff Polarisierung überhaupt nicht. Wir haben anders als die USA oder Großbritannien überhaupt keine Spaltung der Gesellschaft", sagt auch Forsa-Chef Manfred Güllner.

Es gebe stattdessen eine kleine Minderheit von AfD-Anhängern am rechten Rand und den großen Rest der Bevölkerung - "das wahre Volk". "Deshalb wird Merkel gerade den Kampf um die Konsenswähler in der Mitte forcieren", erwartet er. Merkel selbst sieht das offenbar ähnlich. Sie riet zur Mäßigung und verkündete, dass sie die politische Auseinandersetzung "im Ton von Demokraten" führen werde. Ihr Ziel sei es, die Gesellschaft zu einen. Das klingt nicht nach emotionalen Attacken gegen die Ränder des politischen Spektrums.

Dennoch Lagerwahlkampf.

Das schließt einen vor allem von der CSU geforderten Lagerwahlkampf aus Merkels Sicht nicht aus - aber eben nur innerhalb des bisherigen demokratischen Spektrums. SPD, Grüne und Linke würden 2017 eine Koalition bilden, wenn es dazu rechnerisch reiche, warnte Merkel auch am Sonntag. Die CSU warnt in drastischeren Tönen vor einer rot-rot-grünen "Linksfront". Letztlich scheint dies sogar im Interesse aller im Bundestag vertretenden Parteien zu sein. "Ich würde mich sehr freuen, wenn das Konservativ-Bürgerlich-Soziale und das Linksliberale wieder deutlicher als Alternativen erkennbar werden", sagte etwa Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linkspartei im MDR.

Aber anders als die CSU wirbt Merkel ausdrücklich auch um die "grüne Mitte". Die Kanzlerin betont dazu sehr stark die "Wertegebundenheit" ihres Handels, was nicht nur konservative Wählergruppen ansprechen soll, sondern etwa in der Flüchtlingskrise auch eher linkere Wählersegmente.

Lebender Rettungsschirm

Die meisten Bundesbürger haben derzeit laut Umfragen ein Gefühl von Unsicherheit, wenn sie in die Welt schauen. Krisen nutzen der Kanzlerin nach Ansicht aus der CDU und auch des Forsa-Chefs Güllner. "Sie wird als der lebende Rettungsschirm wahrgenommen", sagt Güllner. Dies habe 2009 in der Schuldenkrise und 2013 nach der Euro-Krise funktioniert.

Und auch jetzt empfänden viele Deutsche und Europäer sie als wichtigen Stabilitätsanker in einer Welt, die zunehmend von Männern wie Donald Trump, Wladimir Putin oder Recep Tayyip Erdogan geprägt werde. "Sie ist die Steuerfrau auf stürmischer See", sagte CDU-Vize Thomas Strobl mit Blick auf die Lage in Europa.

Merkel selbst sagte, dass sie sich auch wegen der schwierigen europäischen und internationalen Lage für eine vierte Kandidatur entschlossen habe. Das hat nicht nur etwas mit Pflichtbewusstsein zu tun, sondern auch mit der Einschätzung, dass ihre Chancen auf einen Wahlsieg 2017 durch die Krisen wieder steigen dürften

Quelle: t-online.de

Kommentare

einsamer-nie
Merkels erneute Kandidatur beweist wieder einmal, dass dieser Kanzlerin jegliche Kraft zur Selbstreflexion fehlt! Blickt man nur bis ins Jahr 2010 zurück, so muß der Eindruck entstehen, dass ihr jeder normative Kern fehlt! Seit dem Ausbruch der Griechenland-Krise im Mai 2010 und der danach verlorenen Landtagswahl in NRW ordnet sie jeden ihrer "überlegten" Schritte dem Opportunismus der Machterhaltung unter." Die Bürger sind nicht Politik verdrossen, sondern, lässt man die Riege führender Funktionäre aller Parteien Revue passieren, lediglich Politiker verdrossen!

Retter2017
Das ihr Umfeld ihre Parteigenossen und die Medien ihr nicht klar machen, " Das die Bürger" NICHT WOLLEN, es reicht!

Pferdemetzger
Begreift diese Frau denn gar nichts?

soweiter
Der Publizist Roland Tichy hat am Sonntag im Presseclub unter anderem bemerkt, die CDU sei ausgebrannt wie ein alter Ofen. Wie konnte ihnen das nur passieren Frau Merkel.?

Habundgut
Die Bedeutung des "Ich will" heißt nichts anderes als: "Diese blöden Wessis haben jeden Mist, den ich in letzter Zeit gemacht habe, gefressen. Das wird in auch in Zukunft so bleiben. Die ist doch die am meisten überschätzte Frau der Welt.


Montag, 22. August 2016

Putins Mitmischen bei der Bundestagswahl 2017? Eine Schwachsinnsstory hoch drei!

Thema: Volksverarschung

"Offene Einfallstore"
Wie stark mischt Putin bei der Bundestagswahl 2017 mit?

Seit den Unruhen nach der Lüge um die Vergewaltigung der jungen Russlanddeutschen Lisa durch Flüchtlinge sind deutsche Politiker gewarnt: Moskau versucht offenbar auf alle erdenklichen Arten und Weisen, Deutschland und die EU zu destabilisieren.

Das Hauptziel von Russlands Präsident Wladimir Putin: Bundeskanzlerin Angela Merkel und die von ihr hochgehaltene Politik der Sanktionen wegen des russischen Einmarsches auf die Krim.

"Denkbare Überraschungen" heißt eine Reihe von Studien der renommierten Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die die Bundesregierung berät (hier geht's zur Studie). Darin beschäftigen sich zahlreiche Experten mit den außenpolitischen Einflussversuchen Russlands. Eine von ihnen ist die Russland-Expertin Susan Stewart. In einem erdachten Szenario – die SWP nennt es "wissenschaftlich angeleitete Vorausschau" - beschreibt sie, wie Moskau versuchen könnte, auf die Bundestagswahl 2017 Einfluss zu nehmen.

Ihr Ergebnis: Über die "Einfallstore" der Flüchtlingsfrage, Parteien wie der AfD aber auch andere, sowie durch die Aufstachelung der Russlanddeutschen, könnte Moskau Stimmung machen, um die Wiederwahl der Kanzlerin zu verhindern. t-online.de sprach mit Stewart darüber, welche "Überraschungen" zu erwarten sind.

In Ihrem Szenario für 2017 beschreiben Sie, wie Moskau sich bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr einmischen könnte. Eine realistische Vorstellung?

Es ging nicht allein um eine Einmischung, um die Bundestagswahl zu beeinflussen. Es ging darum, aufzuzeigen, welche Einfallstore Russland nutzen kann, um Einfluss in Deutschland auszuüben. Dieses Szenario ist keine sichere Voraussage. Ich denke aber schon, dass Russland einige dieser Einfallstore je nach Entwicklung in Deutschland nutzen wird - und bereits jetzt versucht, zu nutzen.
Quelle: t-online
Lesen Sie den großen Schwachsinn hier weiter

Kommentare

Gewinner11
Lustig, Merkel sorgt doch selber schon mit allen Mitteln, dass sie nicht erneut gewählt wird. Da braucht Putin nichts zu machen.

servus tv
Es ist doch schön zu Lesen, wen man für eine eventuelle Niederlage oder starke Verluste bei der Bundestagswahl 2017 versucht verantwortlich zu machen. Aber selbst keine Fehler in der eigenen betriebenen Politik zu sehen.

querbeet
Einen größeren Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Der SWP eine Denkfabrik nach USA vorgaben, die uns erzählen will das Putin sich in die Wahl einmischen will.
Sowas kann nur einer Schreiben der selbst so was plant in der nächsten Russlandwahl. Da werden wir sehen wie sich die USA und Europa mit ihren Stiftungen und NGO Mafia versuchen werde in Russland die Wahl zu Gunsten der so demokratischen Länder im Westen zu beeinflussen. Da nur wir die lupenreinen Demokraten sind.

aragava
Und wie stark mischt Erdogan bei der Bundestagswahl 2017 mit?

Knorze
Will man uns veräppeln ? Die Amis destabilisieren gerade Europa und vor Allem Deutschland mit den Flüchtlingsmassen ! Und den Keil treiben ja Offensichtlich die Amis zwischen Russland und Deutschland mit den schwachsinnigen Sanktionen die nur der amerikanischen Wirtschaft nützen. Sorry ! Aber in diesem Beitrag werden gerade mal wieder die Fakten verdreht..

bertiboy
Immer weniger Leute lassen sich von den Medien beeinflußen. Man erreicht genau das Gegenteil. Immer mehr Leute werden bei den Wahlen 2017 das Kreuz dorthin setzen, wo es vorher noch nie war.

KADEEM
Die Angst wird von Tag zu Tag größer.
Und Merkel erklärte gestern, dass mit den Flüchtlingen keine Terroristen eingereist sind. Darüber wird aber hier nicht berichtet.

lemuren
was mich langsam ärgert, ist, daß man uns Bürger für so bekloppt hält, diesen Mist zu glauben, der einem ständig aufgetischt wird. Nach dem Motto, böse Russen, gute Amis.
Abendgruss
Und wie stark mischt die USA bei der Bundestagswahl 2017 mit?