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Montag, 25. Mai 2020

Presseclub 25.05.2020 - Krisengewinnler trotz Corona: Besiegelt ein Virus Chinas Aufstieg zur Weltmacht?



So. 24. Mai 2020, 12.03 - 13.00 Uhr

Krisengewinnler trotz Corona:
Besiegelt ein Virus Chinas Aufstieg zur Weltmacht?


Moderation:
Ellen Ehmi
Chefredakteurin des WDR
Mitglied Atlantikbrücke
Bilder: Screenshots

Vom nationalen Volkskongress in Peking soll eine klare Botschaft ausgehen: Seht her, wir haben die Coronakrise im Griff. Kaum noch Neuinfektionen, und die Wirtschaft springt langsam wieder an. Zum ersten Mal seit 30 Jahren gibt es dieses Mal zwar kein offizielles Wachstumsziel, stattdessen soll ein Investitionsprogramm die Konjunktur ankurbeln. In der Tat: Im Vergleich mit den USA kann sich Chinas Bilanz im Umgang mit der Pandemie sehen lassen. Heute nähert sich die Zahl der Covid19-Toten in Amerika der 100.000-Marke, 38 Millionen Amerikaner sind arbeitslos. Von Überwindung der Krise kann keine Rede sein. Dieser Absturz hat vor dem Hintergrund des heraufziehenden Wahlkampfes in Washington zu einem beispiellosen Zerwürfnis im amerikanisch-chinesischen Verhältnis geführt. Trump beschuldigt Peking, die Pandemie durch einen Laborunfall ausgelöst zu haben, während China Washington unterstellt, amerikanische Militärs hätten das Virus ins Land gebracht. Zugleich versorgt China die notleidenden europäischen Staaten mit Masken und medizinischem Material, spendet Geld und verspricht, einen Impfstoff mit allen zu teilen. Und Trump? Er kappt die finanzielle Unterstützung für die WHO und beansprucht die Vaccine für sein Land zuerst.

Mittendrin stehen Deutschland und die EU

Auf der einen Seite die USA, die aufgrund von politischer Ignoranz in der Coronakrise versagt haben und die internationale Zusammenarbeit aufkündigen. Auf der anderen Seite China, das die Pandemie besiegt zu haben scheint, sich als Wirtschaftspartner anbietet, gleichzeitig aber Kritiker durch Repression und Desinformation mundtot macht. Beispiel Hongkong.

Wie wird das Virus die globalen Machtverhältnisse verändern? Besiegelt Corona den Abstieg der Amerikaner und den Aufstieg der Chinesen? Wie können sich Berlin und Brüssel behaupten?

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Ein China-Bashing ohne Gleichen - besonders von den Mitgliedern der Atlantikbrücke

Kommentare

696 Kommentare, davon 146 gesperrt und 71 nicht gezählt

Kommentar 674:
Heinz Becker schreibt am 24.05.2020, 14:53 Uhr :
Gehört es auch zur Nettiquette, dass seit heute 11:00 Uhr 62 Kommentare in der Auflistung fehlen, somit eine höhere Anzahl vorgegaukelt wird? Entsprechen die auch alle, zusätzlich zu den Gesperrten, nicht der Meinungsvorgabe?
    Antwort von Admin , geschrieben am 24.05.2020, 14:55 Uhr :
    Diese Kommentare stammen von einem Troll. Diese Beiträge bleiben unbearbeitet im System, um die Diskussion nicht auszubremsen. Sie werden gesammelt bearbeitet, wenn das Gästebuch geschlossen ist. (die Redaktion)
    Antwort von Walter Pilchner , geschrieben am 24.05.2020, 14:57 Uhr :
    All diese Fragen verstoßen wie alles hier gegen die Netiquette !

Kommentar 693:
MariA schreibt am 24.05.2020, 14:59 Uhr :
Einige meiner Kommentate/ wurden nicht einmal gesperrt, sondern gleich gar nicht erwähnt... Wie immer, Merkel-Medien. Sch. auf Art. 5 GG!

    Antwort von Admin , geschrieben am 24.05.2020, 15:07 Uhr :
    Diese Kommentare stammen von einem Troll. Diese Beiträge bleiben unbearbeitet im System, um die Diskussion nicht auszubremsen. Sie werden gesammelt bearbeitet, wenn das Gästebuch geschlossen ist. (die Redaktion)

Kommentar 692:
Ines Klütz schreibt am 24.05.2020, 14:59 Uhr :
China wird seine geostrategischen und wirtschaftlichen Ziele weiter vehement verfolgen. Genauso wie die USA ihre Ziele seit Jahrzehnten weiter verfolgen und dabei zerstörte Länder, hunderttausende Tote und Invaliden verursacht haben. Auch mit Unterstützung devoter NATO-Partner und dem Kriegsstützpunkt Ramstein. Deutschland und Europa sollten sich von diesen undemokratischen Kräften so wenig wie möglich abhängig machen. Innenpolitisch sollten die Wähler genau beobachten was von den Ankündigungen der Politik hinsichtlich Tarifverträgen für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen und Pflegebereich sowie der Abschaffung von Werkverträgen auch tatsächlich umgesetzt wird. Und denen, die hier immer meckern empfehle ich eigene politische Aktivität.
Kommentar 685:
B.Tester schreibt am 24.05.2020, 14:58 Uhr :
Kopfkino an: Dieses Gästebuch hat zur Zeit 664 Kommentare= 664 Seite. Fast jede 3 Seite wird vom Zensor hier geschwärzt oder die Seiten rausgerissen. Somit wird das Buch unleserlich weil nicht mehr vollständig. Das Buch (Gästebuch) ist Makulatur und wird seitens der Moderation auch so behandelt. Das der Zensor noch in den Spiegel schauen kann, der müsste vor Schamesröte in Grund und Boden versinken.
Kommentar 662:
H. Stoltenberg schreibt am 24.05.2020, 14:45 Uhr :
Die chinesische Zensur ist im Vergleich zum PC Gästebuch ganz sicher nicht liberal. Andererseits tut China aber auch nicht so, als sei das Land eine Demokratie.
Kommentar 656:
Udo Zindler schreibt am 24.05.2020, 14:41 Uhr :
China baut größere Flughäfen als den in Berlin in nur 4 Jahren, dort fahren die Züge schneller und pünktlich. Deutschland ist auf dem absteigenden Ast und die Coronakrise zeigt nur, wie labil das Wirtschaftssystem in Deutschland geworden ist.
Kommentar 637:
B.Tester schreibt am 24.05.2020, 14:25 Uhr :
So wie in diesem Forum hemmungslos zensiert wird, stelle ich mir eine Gästebuch im Staats-TV in China vor. Glückwunsch WDR. Was heisst Zensur auf chinesisch, weiß das jemand hier? Gefühlte 20 % der Kommentare sind warum auch immer, schneller ergraut als man gucken kann. Jaja, von China lernen heißt siegen lernen, mit der unsäglichen Zensur fängt das schon mal an. Der Wdr sollte nur weitermachen, wird sicherlich noch mal als Berater gebraucht....

Montag, 18. März 2019

Geschlossene Gesellschaft - Über den Aufstieg der Elite

Der Mythos von den Leistungseliten: Spitzenkarrieren und soziale Herkunft in Wirtschaft, Politik, Justiz und Wissenschaft

Was wir schon immer ahnten, wird hier mit empirischen Studien wissenschaftlich belegt: Nicht die individuelle Leistung zählt für den Aufstieg, sondern die soziale Herkunft. Eine Generation nach dem 68er-Aufbruch sind wir noch weit von der offenen Gesellschaft entfernt. Die Vetternwirtschaft kostet Unsummen und verhindert, dass Spitzenposten wirklich von Spitzenleuten eingenommen werden.


Der Mythos von den Leistungseliten
Der Stallgeruch macht's! - Die Elite ist eine geschlossene Gruppe und bleibt unter sich. Bei dem Aufstieg der Elite wird nichts dem Zufall überlassen, sondern es ist alles genau geregelt und streng reglementiert. Nur Menschen mit der richtigen Kleidung und den passenden Hobbys haben Chancen auf eine Spitzenposition in der Wirtschaft.

Man muss sich nur genug anstrengen. Dann kommt der Erfolg ganz von selbst. Etwa nicht? Der Soziologe Michael Hartmann beschäftigt sich seit zwanzig Jahren mit den Eliten in unserer Gesellschaft. Sein Fazit klingt düster: Geht es um Spitzenposten in der Wirtschaft, zählt am Ende nicht die Leistung, sondern die Herkunft.

Eliten sind Personen, die aufgrund ihres Amtes oder ihres Eigentums gesellschaftliche Entwicklungen maßgeblich beeinflussen. Das können Bundesrichter sein, Vorstände eines Großunternehmens oder Spitzenpolitiker. Es mag auch einzelne Intellektuelle mit großem Einfluss geben, aber das sind Ausnahmen.

Bei der Frage, wie man zur Elite wird, ist dies ohne Hochschulabschluss fast unmöglich. Aber dieses Kriterium erfüllen inzwischen viele, mehr als ein Fünftel eines Jahrgangs. Daher kommen ganz besondere Persönlichkeitskriterien zum Zuge.

Wer kommt hier zum Zuge? - Die Kenntnis von den Verhaltensweisen, den sogenannten Codes der besseren Kreise, ein breites bildungsbürgerliches Wissen, eine optimistische, unternehmerische Einstellung und Souveränität. Das letzte Kriterium ist das entscheidende.

Wer souverän ist, verhält sich wie jemand, der weiß, dass er dazugehört. Er kann mit der Kleiderordnung und den Verhaltenscodes auch spielerisch umgehen. Jedes der genannten vier Kriterien begünstigt Bewerber, die aus dem großbürgerlichen Milieu stammen, ganz enorm. Denn sie wissen von Kindesbeinen an, worauf es ankommt, weil sie es verinnerlicht haben. Ein Aufsteiger wirkt dagegen unsicher.

Nun wissen wir es genau: Souveränität wird also vererbt. Die Studie erklärt, warum Top-Führungskräfte fast nie aus Arbeiterfamilien stammen. Letztlich läuft es darauf hinaus, daß sich das Bürgertum reproduziert. Der Stallgeruch macht's!

Weblink:

Der Stallgeruch macht's - www.sueddeutsche.de/karriere/

Literatur:

Der Mythos von den Leistungseliten:

Spitzenkarrieren und soziale Herkunft in Wirtschaft, Politik, Justiz und Wissenschaft

von Michael Hartmann


eingestellt von Blogger auch unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Sonntag, 10. Februar 2019

Angela Merkel - wie 1989 ihr Aufstieg begann

Thema: Kalter Krieg

Angela Merkel -
Die wahre Story ihres Aufstiegs


DeutschlandBuschFunk
Am 01.02.2019 veröffentlicht

Vera Lengsfeld kennt Angela Merkel persönlich aus früheren Zeiten. In diesem Video erzählt sie die wahre Geschichte des Aufstieges von Angela M. Eine Nähe zur CDU war bei ihr dabei nie erkennbar. Der Weg an die Spitze erfolgte bei Merkel nicht über die Partei, denn Mitglied der CDU wurde sie erst, nachdem sie dort bereits einen hohen Posten inne hatte.

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

M. E.
Merkel, verlogen von Anbeginn... ein Fähnlein im Wind. Und dieses Fähnlein zerstört nun ein ganzes Land, eine ganze Nation und vor allem mit ihren neuen Lieblingen, ganze Familien!

Barbara Giese
Wenn die Aussage stimmt, Merkel würde vom Ende her denken, dann hat sie von Anfang an vorgehabt Deutschland zu einer DDR 2.0 zu machen. Das hat Merkel zwischenzeitlich erreicht :Medien sind gleichgeschaltet, Meinungsfreiheit ist nicht mehr gegeben. Merkel will aber jetzt noch mehr. Sie will eine sozialistische, zentralistische EU in der Nationen nicht mehr das Sagen haben.

Karla Kuhn
Frau Lengsfeld, wie immer große Klasse. Das mit der SPD wurde bereits vor Jahren veröffentlicht. Merkel war eine Agit-Prop der FDJ, sie soll bis zum 34 ! Lebensjahr FDJ lerin gewesen sein, ergo hat sie schon damals "Sitzfleisch" bewiesen. Aber ich habe es gefühlt schon HUNDERT Mal gesagt, WER diese Frau gewählt hat, bekommt jetzt die Rechnung, nur LEIDER auch ich und alle anderen, die sie NICHT gewählt haben !! Merkel durfte (habe ich gelesen) in Rußland studieren, ich glaube, sie war eine ganz Linientreue !! Ich darf gar nicht an diese Frau denken !!

klaus ahau
Die Frau wurde nie gewählt. Wann wird IM Erika endlich zur Anzeige und in den Knast gebracht.

Autumn Belgiqe
Merkel war Zeit ihres Lebens immer eine Priviligierte und sie hat absulut NICHTS mit den wirklich sehr mutigen Bürgern der"ehemaligen DDR"zu tun.In einem Video was ich leider nicht mehr finde sagte sie ja auch,dass sie das,was die DDR-Bürger da gemacht haben(sie meinte,dass sich das Volk erhebte zu Demonstrationen) nicht gut fand.Wenn es nach ihr gegangen wäre,hätte sie dieses in meinen Augen sehr mutige Vorgehen dieser Bürger komplett verboten.Sie hat es eigenartigerweise immer wieder geschafft,sämtliche Krisen bezüglich ihrer Person zu überstehen.Weil es leider immer wieder irgendwelche Pfeifen gab,die ihr vollste Rückendeckung gaben.So kann man sich natürlich auch durchs Leben lügen,ohne jegliche Konsequenz. Das kann man heute ganz besonders gut erkennen !

Ich bin ENTSETZT
Und ich dachte, die war Widerstandskämpferin wie Gauck 🤔
Ironie off 👻

Mittwoch, 10. Mai 2017

Geschlossene Gesellschaft - Über den Aufstieg der Elite

Thema: Leistungselite

Der Mythos von den Leistungseliten

Der Mythos von den Leistungseliten:
von Michael Hartmann
Was wir schon immer ahnten, wird hier mit empirischen Studien wissenschaftlich belegt: Nicht die individuelle Leistung zählt für den Aufstieg, sondern die soziale Herkunft. Eine Generation nach dem 68er-Aufbruch sind wir noch weit von der offenen Gesellschaft entfernt. Die Vetternwirtschaft kostet Unsummen und verhindert, dass Spitzenposten wirklich von Spitzenleuten eingenommen werden.

Der Stallgeruch macht's! - Die Elite ist eine geschlossene Gruppe und bleibt unter sich. Bei dem Aufstieg der Elite wird nichts dem Zufall überlassen, sondern es ist alles genau geregelt und streng reglementiert. Nur Menschen mit der richtigen Kleidung und den passenden Hobbys haben Chancen auf eine Spitzenposition in der Wirtschaft.

Man muss sich nur genug anstrengen. Dann kommt der Erfolg ganz von selbst. Etwa nicht? Der Soziologe Michael Hartmann beschäftigt sich seit zwanzig Jahren mit den Eliten in unserer Gesellschaft. Sein Fazit klingt düster: Geht es um Spitzenposten in der Wirtschaft, zählt am Ende nicht die Leistung, sondern die Herkunft.

Eliten sind Personen, die aufgrund ihres Amtes oder ihres Eigentums gesellschaftliche Entwicklungen maßgeblich beeinflussen. Das können Bundesrichter sein, Vorstände eines Großunternehmens oder Spitzenpolitiker. Es mag auch einzelne Intellektuelle mit großem Einfluss geben, aber das sind Ausnahmen.

Bei der Frage, wie man zur Elite wird, ist dies ohne Hochschulabschluss fast unmöglich. Aber dieses Kriterium erfüllen inzwischen viele, mehr als ein Fünftel eines Jahrgangs. Daher kommen ganz besondere Persönlichkeitskriterien zum Zuge.

Wer kommt hier zum Zuge? - Die Kenntnis von den Verhaltensweisen, den sogenannten Codes der besseren Kreise, ein breites bildungsbürgerliches Wissen, eine optimistische, unternehmerische Einstellung und Souveränität. Das letzte Kriterium ist das entscheidende.

Wer souverän ist, verhält sich wie jemand, der weiß, dass er dazugehört. Er kann mit der Kleiderordnung und den Verhaltenscodes auch spielerisch umgehen. Jedes der genannten vier Kriterien begünstigt Bewerber, die aus dem großbürgerlichen Milieu stammen, ganz enorm. Denn sie wissen von Kindesbeinen an, worauf es ankommt, weil sie es verinnerlicht haben. Ein Aufsteiger wirkt dagegen unsicher.

Nun wissen wir es genau: Souveränität wird also vererbt. Die Studie erklärt, warum Top-Führungskräfte fast nie aus Arbeiterfamilien stammen. Letztlich läuft es darauf hinaus, daß sich das Bürgertum reproduziert. Der Stallgeruch macht's!

Empfehlenswert das Interview mit dem Autor des Buches in der Süddeutschen:
Der Stallgeruch macht's - www.sueddeutsche.de/karriere/ Literatur:
Der Mythos von den Leistungseliten: Spitzenkarrieren und soziale Herkunft in Wirtschaft, Politik, Justiz und Wissenschaft von Michael Hartmann

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