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Samstag, 14. September 2019

Wasserstofftechnologie - zu Unrecht in der Nische

Wasserstofftechnologie - zu Unrecht in der Nische
Panorama 3 | NDR


ARD
Am 11.09.2019 veröffentlicht

Wasserstoff soll bei der Energiewende die Zukunft gehören. Das Dilemma: Bisher werden nur Einzelprojekte von der Bundesregierung gefördert. Die erfolgreiche Technologie fristet ein Nischendasein.

https://www.ndr.de

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Powermonkey
Endlich mal ein sinnvoller Beitrag zur Wasserstofftechnologie. Das wird die Zukunft sein, in wenigen Minuten getankt und ein paar hundert Kilometer mit der Tankfüllung gefahren. Alles so wie bisher, nur halt emissionsfrei. Leider findet die Entwicklung nicht in der BRD statt, weil wir uns Strategen und Parteien wie Altmaier / CDU leisten. Schade eigentlich...

hsyeswellitsme
Die Schweizer haben es drauf, wir haben den Altmaier.

Fantom Shepherd
Typisch Deutschland. Neue Technologien zu Gunsten der alten Pfründe und trägen selbstzufriedenen Wirtschaft behindern und schlecht reden. Also immer weiter auf den Abgrund zu und dabei immer noch glauben, wir wären anderen überlegen. Und anstatt vom eigentlichen Wasserstoffpionier Daimler kommen die Trucks jetzt aus Asien.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Forschung an Künstlicher Intelligenz - in Deutschland mit echten Daten?

Thema: Politik » Deutschland

Getagt wird geheim:
Bundeskabinett will Bürgerdaten für Forschung an ‚Künstlicher Intelligenz‘ freigeben

"Es werden derzeit die Claims weltweit neu abgesteckt. Die künstliche Intelligenz wird zu einer grundlegenden Basisinnovation für das Industriezeitalter", so Peter Altmaier. Das Bundeskabinett will der Wirtschaft Zugriff auf Daten der Bürger geben, um die KI zu fördern.

Das Bundeskabinett will der Wirtschaft Zugriff auf Bürgerdaten geben, damit die Forschung an „Künstlicher Intelligenz“ (KI) vorankommt. Das geht aus dem Entwurf eines Eckpunktepapiers hervor, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wird, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio.

„Es werden derzeit die Claims weltweit neu abgesteckt. Die künstliche Intelligenz wird zu einer grundlegenden Basisinnovation für das Industriezeitalter“, so Altmaier. An Hochschulen sollen deshalb neue Lehrstühle für künstliche Intelligenz entstehen, der Mittelstand soll geförderten Zugang zur Künstlichen Intelligenz bekommen.

Getagt wird im Geheimen – entgegen dem Antrag von Linken, AfD und Grünen

Ende November soll die Strategie zum Umgang mit KI fertig erarbeitet sein. Erst am 28. Juni hatte die Bundesregierung sogar eine Enquete Kommission zur Künstlichen Intelligenz eingesetzt. Sie soll Handlungsempfehlungen für den Umgang mit KI formulieren.

19 Mitglieder des Bundestags und 19 Sachverständige sitzen in dem Ausschuss. Allerdings wird die Kommission geheim tagen. Entgegen dem Antrag von Linken, AfD und Grünen, die öffentlich tagen wollten. Es dürfte nicht der letzte Konflikt sein zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

Eckpunktepapier zur KI

„Deutschland soll zum weltweit führenden Standort für KI werden“, heißt es gleich auf Seite 1. Die konkrete politische Forderung in dem Papier:
    Die Menge an nutzbaren, qualitativ hochwertigen Daten muss deutlich erhöht werden, ohne dabei Persönlichkeitsrechte, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung oder andere Grundrechte zu verletzen“.
Dabei stehen laut Entwurf auch die Daten der Bürger im Fokus: „Daten der öffentlichen Hand und der Wissenschaft werden verstärkt für die KI-Forschung geöffnet und deren wirtschaftliche und gemeinwohldienliche Nutzung im Sinne einer Open Data Strategie ermöglicht“.

Kooperation zwischen Staat und Privatwirtschaft bei Datenpool

Angestrebt ist laut des Berichts des ARD-Hauptstadtstudios auch eine Datenkooperation zwischen Staat und Privatwirtschaft im Sinne eines öffentlich-privaten Datenpools.

Angesprochen auf den Entwurf will sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zu den konkreten Details vor Kabinettsbeschluss und Veröffentlichung nicht äußern, sagt aber: „Wir reden nicht über Daten von konkreten Personen, wir reden über anonymisierte Daten die durch die Digitalisierung in großer Zahl anfallen. Und die werden der Rohstoff der Zukunft sein, wenn es darum geht neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. neue Erkenntnisse im Bereich der Medizin zu gewinnen, in der Forschung, in der Verkehrsentwicklung, in der Stadtplanung. Mit Daten kann man bares Geld verdienen, allerdings in einer Form, die auch mit dem Datenschutz vereinbar ist.“

Die gerade in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung in der EU sei nur ein erster Schritt.

In den kommenden Jahren soll ein Gesetz die Grundlage schaffen, Daten zu schützen, aber Unternehmen auch den Zugriff ermöglichen, etwa: „Wenn ein junges Unternehmen mit Daten, die bei öffentlichen Nahverkehrsgesellschaften anfallen, bessere Fahrpläne und neue Geschäftsmodelle entwickeln möchte“, sagte Altmaier.

Den gläsernen Bürger wolle man nicht: „Wir wollen im Gegenteil, dass der Bürger weiß, was der Staat über ihn weiß. Wir haben uns vorgenommen ein Bürgerkonto einzurichten, wo jeder Bürger sehen kann: Welche Daten sind im öffentlichen Raum gespeichert und er kann sehen wer auf diese Daten Zugriff nimmt.“

Was ist mit der Sicherheit der Daten?

Das große Risiko, das auch Datenschützer immer wieder sehen ist die Sicherheit der Daten. Selbst der Bundestag wurde bereits gehackt und Daten dort abgegriffen. Ob Datenschutz und Datensicherheit, der gläserne Bürger, die Vernichtung von Arbeitsplätzen, die Entstehung neuer Berufe, all das wird den vertrauten Alltag in rasanter Geschwindigkeit auf den Kopf stellen.

Computer sprechen bereits heute mit uns, und wir merken nicht mal, dass Stimme und Gedanken von einem Chip kommen und nicht aus einem Gehirn und von echten Stimmbändern. Siri und Alexa lauschen ununterbrochen über daueraktive Mikrophone in unsere Wohnzimmer und begleiten intimste Momente, werden mit jedem Geräusch immer perfekter.

Doch Geld verdienen im Moment vor allem die anderen: „Im Bereich der Verknüpfung von Nutzerdaten haben amerikanische und asiatische Firmen in den letzten Jahren eine weltweite Dominanz und einen Vorsprung vor deutschen und europäischen Unternehmen erlangt, der ihnen auch bei der weiteren Nutzung von KI-Technologien aktuell Wettbewerbsvorteile verschafft“, so die Bilanz laut Entwurf des Eckpunktepapiers. (dts)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Montag, 7. Oktober 2013

Günther Jauch: 06.10.2013 - Deutschland auf Stand-by. Wie läuft das Spiel um die Macht?



Thema: Demonstration, wie Öffentlich-Rechtliches-Fernsehen Politik gestalten will


die Gäste am 06.10.2013
Die Günther Jauch Redaktion schreibt:

Der Kampf um die Macht ist in vollem Gange: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) führt erste Gespräche mit der SPD, nächste Woche auch mit den Grünen. Eine Schlüsselrolle im Ringen um eine neue Bundesregierung spielt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft – sie äußert sich bisher skeptisch zu einer Großen Koalition, sitzt für die SPD aber mit am Verhandlungstisch.

Gäste der Sendung:

  • Hannelore Kraft, SPD Ministerpräsidentin in Nordrhein-Westfalen
  • Peter Altmaier, CDU Bundesumweltminister
  • Theo Waigel, CSU Früherer Finanzminister
  • Michael Jürgs, Journalist
  • Bernhard Bueb, Theologe, Pädagoge, Philosoph

  • Gleich vier Mann reden auf die starke Frau der NRW-SPD ein um ihr eine Zusage zur "Großen Koalition" abzuringen. Eine solch offensichtliche Manipulation der gesamten Sendung, dass wohl nur Hardcore-CDU-Fans und das Schönredner-Team-Merkel unbeschadet bis zum Schluss dabei bleiben konnten. Waigel tat sich besonders auffällig mit Wortabschneiden und vom-Thema-ablenken hervor.

    So schreibt die Welt am 07.10.2013:
      Kraft tut so, als habe die SPD die Wahl gewonnen 
      Hannelore Kraft dürfte mit ihrem Auftritt bei Jauch Nervosität bei der Union auslösen: Die SPD-Schlüsselfigur zauderte bei Schwarz-Rot arg und beharrte stur auf Steuer- sowie Finanzideen ihrer Partei.
      Am Ende der Talkshow von Günther Jauch sprach Hannelore Kraft ihr ganz persönliches politisches Glaubensbekenntnis. "Ich habe ein sehr entspanntes Verhältnis zur Macht. Weil ich Macht haben möchte, um Dinge zu verändern. Weil ich angetreten bin, um die Welt zu verbessern."
    um dann doch wieder diese Spekulation nach zu schieben:
      Ein Credo, das eigentlich nur einen Schluss zulässt: Die bislang nur in Nordrhein-Westfalen als Ministerpräsidentin mächtige Kraft wird die SPD doch in die große Koalition schicken, um auch in Berlin schalten zu können. Doch wer Kraft in der knappen Stunde vor diesen Sätzen hörte, bekam einen anderen Eindruck: An dieser Landeschefin könnte die Neuauflage der großen Koalition scheitern.
    und Spiegel-online zitiert im Titel Krafts Worte:
    Sondierungs-Talk bei Jauch: "Selten so viel Unsinn"
    In Berlin wird sondiert - und getalkt. Bei Günther Jauch saßen Vertreter von Union und SPD und stritten die These kaputt, eine Koalition beider Lager sei eine heimliche Liebesheirat. Und was führt eigentlich Hannelore Kraft im Schilde?


    einige Kommentare aus dem Günther-Jauch-Blog

    211 Gerd 49 06.10.2013, 13:34 Uhr
    Wie das Spiel um die Macht läuft?
    … ist leicht erklärt: Es läuft mit allen Tricks.
    Die Medien wollen nicht neutral berichten, sie wollen Politik aktiv gestalten. Dazu manipulieren sie auf Teufel komm raus. Wer sie dazu beauftragt und ein waches Auge darauf hält? Man kann nur spekulieren.
    Schaut man auf die nüchternen Zahlen, dann sieht man Beschämendes, nämlich dass Nicht- und Ungültigwähler mit 29,403% die zweitgrößte Gruppe der Wahlberechtigten bilden.
    Die grösste Gruppe mit 30,192% sind die drei Parteien der vermeintlichen Wahlverlierer, SPD, Linke und Grüne und erst die drittstärkste Gruppe bilden die angeblichen Wahlgewinner, CDU zusammen mit CSU mit 29,331%, wobei die CSU gerademal mit 5,239% die 5% Hürde übersprungen hat.
    Wie gesagt, aller Wahlberechtigten.
    Zweifellos hat dabei die CDU mit 14.913.921 die meisten Stimmen einer Partei bekommen.
    Wie die Medien aus dieser Stimmenverteilung ableiten, dass „der Wähler“ eine große Koalition haben will, ist mir eine Rätsel. Vielleicht sagen sie uns aber auch mal, wer denn dieser geheimnisvolle Wähler ist und ob er eventuell Bertelsmann heisst.
    Übrigens, seit Wahlabend und vorläufigem Endergebnis ist von Wählern nur noch äußerst selten die Rede, man hört nur noch von Parteien, Macht und wer mit wem.
    Ist der Sinn unserer "Demokratie" die Macht der Parteien oder das "Wohl des Volkes"? Das sollte auch mal geklärt werden.



    232 Marie 06.10.2013 14:28
    Zitat von Gerd 49
    …
      Wie die Medien aus dieser Stimmenverteilung ableiten, dass „der Wähler“ eine große Koalition haben will, ist mir eine Rätsel. Vielleicht sagen sie uns aber auch mal, wer denn dieser geheimnisvolle Wähler ist und ob er eventuell Bertelsmann heißt.
    Der heißt Friede-Jain-Fitchen-Bertelsmann-Springer, in gekürzter Version, früher hieß "der Wähler" Friede-Ackermann-Bertelsmann-Springer.

    421 NonReg 06.10.2013, 22.35 Uhr
    Hofberichterstattung vom Allerfeinsten!
    Sorry, aber diese "angeblich neutrale" Talkshow zeigt einzig den Charakter der Hofberichterstattung.
    Gleiches gilt für den "CDU/CSU-Journalisten" Jürgs.
    Mehr als 46 Millionen Wahlberechtigte (inkl. Nichtwähler) haben "NICHT" für Frau Merkels Parteiorgan gestimmt.
    Vielleicht sollte das mal jemand in der Sendung würdigen.
    Und stellt bitte den Jürgs ab.

    426 Beatrice 06.10.2013, 22:42 Uhr
    Was für ein Affentheater
    weshalb wird immer behauptet, eine große Koalition wird mehrheitlich gewünscht ? Unglücklicherweise wurde einfach das bessere Übel Frau Merkel gewählt, thats it., also bitte schön Frau Merkel Verantwortung übernehmen mit einer Minderheitsregierung, das wäre doch mal mutig?
    Aber dazu hat die CDU vermutlich keinen Schneid, lieber noch einen
    mit ins Boots nehmen, falls was schief läuft... kann man das Leid ja teilen.
    Eigentlich wollte ich immer mein Recht zu Wählen ausüben, wenn das so
    weiter geht mit diesen Versprechen und Lügen vergeht es mir dieses Recht
    zu Nutzen.
    Immer dieselbe Situation, Diskussionen und Stillstand, kennen wir ja schon von den vergangenen 4 Jahre.

    427 Werner 06.10.2013, 22:42 Uhr
    Ich habe auch abgeschaltet nach 20 Minuten. Man hat deutlich gemerkt, dass die SPD von jedem Mainstreamsender in die grosse Koalition gequatscht werden soll!!!! Ha-Ha- Armselig Herr Jauch. Stottern und "dumme" Fragen. Die einzige Person mit Intelligenz und Ehrlichkeit ist Frau Kraft. Sie ist an ehrlicher sozial gerechter Politik interessiert. Sollte die CDU weiter regieren wird es das nie geben. ROT-ROT-GRÜN, die Mehrheit hat das so entschieden.
    Die CDU hat die letzten Jahre nur Mist regiert. Lobby-Politik. Herr Altmaier will die Energiewende so gestalten, dass die Konzerne profitieren und die Bürger haben das nachsehen. Energie verstaatlichen in die Hände der Bürger, so bleiben die Kosten bezahlbar und keiner kann uns mehr verarschen. Keine grosse Koalition!! Für Europa haben andere Staaten auch Verantwortung!! Für unser Land kann es nur mit Rot-Rot-Grün geben, damit unser Land sich nicht weiter schämen muss!

    430 Reini 06.10.2013, 22:44 Uhr
    Lachnummer
    Oh, ich habe Altmaier vergessen...den Wendeverhinderer! Der ist ja wohl die größte Lachnummer! Lässt die Bürger die Energiewende zahlen und wird immer noch nicht von den Medien als das bezeichnet was er ist.....ein Schaumschläger der viel redet, aber nichts sagt!
    Er muss im Auftrag von Merkel und den Energiekonzernen die EEG Umlage auf die Bürger abwälzen....und das macht er super...