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Mittwoch, 24. Juli 2019

Boris Johnson wird neuer britischer Premier

Boris Johnson ist neuer Chef der britischen Tories

Boris Johnson
Boris Johnson Foto: tagesschau.de
Mit 55 Jahren ist Boris Johnson am Ziel: Er siegte bei der Urwahl um den Tory-Parteivorsitz mit 66,4 Prozent gegen den Konkurrenten Hunt und wird neuer britischer Premier. Nun will er den Brexit liefern. Boris Johnson will auf jeden Fall zum 31. Oktober aus der EU austreten, mit neuem Abkommen oder ohne.

Daß Johnson gut reden kann, ist bekannt. Johnsons Problem ist aber: mehr als das kann er halt nicht -von Lügen und Blenden einmal abgesehen. Ein guter Redner allein macht noch lange keinen guten Premier. Sobald es konkret wird, rettet er sich in Witzchen und hohle Phrasen. Das reicht aber nicht. Sein Job ist jetzt Prime Minister, nicht Stand up-Comedian.

Boris Johnson hat mit seinen zahlreichen Lügen und Halbwahrheiten den Brexit voran getrieben. Jetzt muss er auch abliefern und kann an dem gemessen werden, was er denn vor dem Referendum so alles versprochen hat. Man darf gespannt sein, ob denn die EU ihrer Ansage, keiner Änderung des ausgehandelten Vertrages zuzustimmen, auch wirklich treu bleibt. Angesichts der Drohung, zur Not auch ohne Vertrag auszusteigen, ist leider zu befürchten, dass die Verhandlungspartner auf EU-Seite mal wieder mit fadenscheinigen Argumenten einknicken, in der Hoffnung, so ihre eigene Schwäche u. das eigene Versagen kaschieren zu können.

Es sollte nie vergessen werden das es sich bei den Briten um Nettozahler handelt. Trotz einige Sonderlocken die Thatcher herausgehandelt hat bleibt ein Loch von 7 Milliarden in der EU-Kasse wenn die Briten uns verlassen. Aber von Sparen in Brüssel keine Spur und schon werden Stimmen laut, daß Deutschland diese Summe auch noch stemmen soll. Man kann das Brüssel noch nicht mal verdenken, hat doch der Martin Schulz von der SPD damals während den Koalitionsverhandlungen vor der Presse verlauten lassen das Deutschland freiwillig mehr in die EU-Kasse zahlen wolle.
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Dienstag, 24. Oktober 2017

Zum 500-jährigen Jubiläum ist der 31. Oktober auch in NRW wieder ein Feiertag

Thema: Reformationstag

Reformationstag -
NRW bekommt einen Feiertag mehr

Ein wichtiges Ereignis jährt sich zum 500sten Mal.

Der Überlieferung nach hat der Theologe und Mönch Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen veröffentlicht, indem er diese an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) nagelte. Diese Tür war so etwas wie das „Schwarze Brett“ der Universität Wittenberg. Dadurch stieß Luther die Reformation der Kirche an. ...
Damit der 31. Oktober nach langer Zeit nun auch in NRW wieder ein Feiertag ist, hat der Landtag einem entsprechenden Gestzentwurf verabschiedet.

Somit ist der Reformationstag 2017 ist ein bundesweiter Feiertag. Das war bisher anders. Ein gesetzlicher Feiertag war dieser Tag seit der deutschen Wiedervereinigung nur in Bundesländern mit einem größeren evangelischen Bevölkerungsanteil - in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen....

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände kritisiert die Schaffung eines zusätzlichen Feiertags. Schließlich müssen die Betriebe für die Lohnkosten aufkommen, nicht die Politiker und auch nicht die Kirche.
Die zusätzlichen Kosten belaufen sich nach einer Darstellung der Bundesbank:
Bei kalkulierten 250 Arbeitstagen pro Jahr bedeute ein Arbeitstag weniger, dass das nominale Bruttoinlandsprodukt um 0,12 Prozent verringert wird - das entspricht rund 3 Milliarden Euro, bei einem einzigen Tag wohlgemerkt.

Glückliches Bayern - die Feiertage 2017 in Bayern im Überblick
Deutschlandweit hat der Freistaat am meisten Feiertage, Augsburg mit seinem eigenen Stadtfeiertag sogar noch einen mehr.
  1.   01. Januar: Neujahr,
  2.   06. Januar: Heilige Drei Könige,
  3.   14. April: Karfreitag,
  4.   16. April: Ostersonntag,
  5.   17. April: Ostermontag,
  6.   01. Mai: Tag der Arbeit,
  7.   25. Mai: Christi Himmelfahrt,
  8.   04. Juni: Pfingstsonntag,
  9.   05. Juni: Pfingstmontag,
  10.   15. Juni: Fronleichnam,
  11.   08. August: Ausburger Friedensfest,
  12.   15. August: Mariä Himmelfahrt,
  13.   03. Oktober: Tag der Deutschen Einheit,
  14.   31. Oktober: Reformationstag,
  15.   01. November: Allerheiligen,
  16.   25. Dezember: 1. Weihnachtstag,
  17.   26. Dezember: 2. Weihnachtstag,
Keine gesetzlichen Feiertage sind übrigens Aschermittwoch, Gründonnerstag. Heiligabend und Silvester....

Bleibt der Reformationstag ein bundesweiter Feiertag?...
Nein, schon 2018 gelten in Bayern und Co. wieder die alten Regelungen....

Quelle: DER WESTEN.de