Freitag, 8. Juni 2012

Heute mal etwas ganz Anderes


"ESM-Abstimmung und Fußball - EM"
dort unbedingt den Link zu den Videos anklicken, ansehen
und dann gegen ESM unterschreiben
Jetzt während der Fußball-EM müssen wir noch mehr aufpassen
denn sie werden die Zeit nutzen wollen, aber - wir bleiben dran
 
Manchmal habe ich den Eindruck, dass unsere Politikerdarsteller auch nur normale Menschen sind und keineswegs übermenschliche Fähigkeiten besitzen.

Sie zählen sich selbst zur „Elite“ weil es sonst keiner tut und auch wenn der Ein- oder Andere von sich glaubt auserwählt zu sein, sollte man ihm seinen Glauben lassen, solange er damit keinen Schaden anrichtet.
Mitunter kommt das überall vor, auffällig oft in den kleinen Parteien FDP und CSU und deren „Vordenker“ fühlen sich auch noch dazu berufen, fürs ganze Volk entscheiden zu dürfen, sie hätten den Wählerauftrag sagen sie. Ausgerechnet die, die sonst keiner für voll nimmt!
Selbst der ehemalige US-Präsident George W. Bush hielt sich ja für erleuchtet, nachdem ihn Gott angeblich vom Suff geheilt hat.

Nun habe ich mir gedacht: „In Krisenzeiten wird wieder so leichtfertig mit großen Zahlen umgegangen. Wer hat denn überhaupt eine Vorstellung davon, wie viel eine Billion ist?“

Erstaunlich, was Excel da so ausrechnet:







Schuldenuhr in Euro
2.097.835.401.178
Schulden

am
08.06.2012

1 Euro-Münze lt. Wikipedia



um
21:25 Uhr

ist dick
2,33
mm
=
0,00233
m

hat einen Durchmesser von
23,25
mm
=
0,02325
m

und ein Gewicht von
7,5
g
=
0,00750
kg







aufgeschichtet ergäbe das
4.887.956.485
m




nebeneinandergelegt
48.774.673.077
m




der Stapel würde wiegen
15.733.765.509
kg











oder in km hoch
4.887.956
km
> 



in km lang
48.774.673
km
> 
das hier sind Millionen!
Gewicht in Tonnen
15.733.766
t
> 










das ergäbe aufeinandergestapelt
14
Stapel bis zum Mond









und würde so viel wiegen wie
179
Flugzeugträger der Nimitzklasse



(von denen wiegt jeder ca. 88.000 Tonnen)







nebeneinandergelegt gäbe das
1.219
Ringe um die Erde









wohlgemerkt, alles in 1-Euromünzen






Wenn man diese Zahlen sieht und dann diejenigen, die damit umgehen, dann kann einem schon schlecht werden.
Ich glaube nicht, dass auch nur einer von denen eine Vorstellung davon hat wie viel eine Milliarde ist, außer vielleicht tausend-Millionen. Nur eine Billion sind tausend Milliarden!

Und glaubt jemand, man könne so eine Schuld jemals tilgen?
Wenn jeden Monat 100 Millionen getilgt würden, dauert das 1.748 Jahre ohne die zusätzlich dazu kommenden Zinsen. Wahnsinn, oder?
So ist das mit so großen Zahlen!

Donnerstag, 7. Juni 2012

Anne Will am 06.06.2012


"ESM-Abstimmung ist verschoben - Gefahr lauert weiter"
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und dann gegen ESM unterschreiben
... auch wenn sie glauben unsere Aufmerksamkeit ließe nach - wir bleiben dran

Noch reißerischer hätte es BILD auch nicht machen können!
 Titel der Sendung:
Nach dem Massaker von Hula, bei dem über hundert Zivilisten, darunter viele Kinder, ums Leben kamen, zeigt sich der syrische Staatschef Baschar al-Assad unbeirrt. Nun hat die syrische Opposition den UN-Friedensplan von Kofi Annan für gescheitert erklärt. Es droht eine neue Eskalation der Gewalt.
Soll das Volk wieder mal auf einen Krieg vorbereitet werden?
Soweit ich bisher recherchieren konnte, ist noch gar nicht klar, wer die Kinder getötet hat, aber die Redaktion der „Anne Will“ schreibt, es war Assad, der töten lies.
Da bin ich ja mal auf die Beweise gespannt.

Ich verweise auf den Beitrag vom 01.Juni 2012 Syrien und die nächste Runde der Eskalation
Das hatte ich schon vor der Sendung geschrieben. Jetzt nach der Sendung bin ich auch nicht schlauer.
Beweise hatte sie nämlich keine.

Wie Anne Will zugab, hat Jürgen Todenhöfer aufgrund des reißerischen Titels seine Teilnahme an der Sendung abgesagt und Peter Scholl-Latour sprang ein.
Was aber der Kriegshetzer von BILD da zu suchen hatte, der ständig nur Eingreifen forderte, aber sein eigenes Leben nicht riskieren würde, erschließt sich mir nicht.
Ich glaube auch nicht, dass Ebenfalls-Kriegsbefürworter Wolffsohn, sich persönlich einbringen würde; viel zu gefährlich.
Reicht es unseren Politikerdarstellern noch nicht, dass die Talkshows zur Massenverdummung und zur Rettung der „Mövenpickpartei“ eingesetzt werden, müssen sie jetzt auch noch Kriegshetze verbreiten?
Wann sehen wir die ersten Werbevideos von Heckler & Koch und Krauss-Maffai als Einspieler?

Was mit der Sendung erreicht wurde? Syrien ist, zumindest für kurze Zeit, in den Blickpunkt geraten.

Wie immer sind die wirklichen Ursachen für das Geschehen nicht besprochen worden. Peter Scholl-Latour hat’s mehrfach versucht, wurde sofort von Anne Will gestoppt.
Immer wenn er die wahren Gründe nennen wollte, hat sie ihn sofort unterbrochen. Gerne wüsste ich, wer sie dazu beauftragt hat.
So langsam muss doch jedem klar sein was in Deutschland läuft: unsere Regierungen geht für den Profit der Wirtschaft über Leichen.

Wegen der Nichtteilnahme am Irakkrieg hat sich Merkel noch beim Kriegstreiber Bush entschuldigt und wäre ihm am liebsten in den Hintern gekrochen. Und jetzt, zieht sie mit wehender Fahne voran?

Erschreckend ist, dass die mediale Gehirnwäsche bei einigen Zuschauern Auswirkungen zeigt, wie man im Anne-Will-Blog an manchen Beiträgen erkennen kann.
Erfreulich ist, dass der weitaus größte Teil das miese Spiel durchschaut und es in den Beiträgen auch zum Ausdruck bringt. Es lohnt sich auf jeden Fall da mal reinzuschauen.
Stellvertretend für sehr viele gute Beiträge folgender: (ich habe ihn etwas lesbarer gestaltet, aber 1:1 übernommen)

Hallo alle miteinander!

Ich fand die gestrige Diskussion sehr erschreckend, hinsichtlich der einseitigen Propaganda, verknüpft mit sehr wenigen Fakten. Mir tat auch ein Herr PST sehr leid. Der in dieser Runde wirklich der einzige Kompetente Mann war. Dem man leider nicht wirklich zu Worte kommen ließ.
Wahre Tatsachen in Syrien sind:
Es gibt eine Opposition, es ist allerdings nicht die Opposition, dass von den Imperialistischen-Kapitalistischen-Staaten bekannt gemacht werden. Diese sind in erster Linie Terroristen verschiedener Gruppierungen (die Masse davon Radikale-Islamisten). Diese werden über die Türkei eingeschleust und mit modernsten Waffen ausgestattet und von Westlichen-Geheimdiensten ausgebildet.
Finanzielle Hilfen gibt es von der USA, Katar und Saudi-Arabien. Die Massenmedien tun ihr übriges Zeigen große Demos das wirklich von der wahren Opposition friedlich durchgeführt wird, fügen dann andere Videos mit ein, wonach wirklich auf Menschen geschossen und umgebracht werden.
Allerdings sind das Terroristen, die teilweise sich als Assads-Armeangehörige verkleiden und äußerst brutal-tierisch gegen Zivilisten und Armee/Polizei vorgehen. Es ist fast immer die gleiche Vorgehensweise, wie zuletzt in Libyen.
Dank, der Modernen-Technik, kann man so vieles manipulieren. Es wird in Studios bearbeitet und dann über bestimmte Medien als erstes gesendet (Al Jazeera, CNN & Co.).

Im Jahre 2003 war der damalige Außenminister Colin Powell in Syrien bei Baschar al-Assad, wonach er ein zweiseitiges mit neun Artikeln vereinbartes Abkommen unterschreiben sollte. Was er aber kategorisch ablehnte, in dem er dieses Blatt nahm und es zerriss. Denn einer dieser Artikel sah die Zerteilung Syriens vor.
Was man auch damals einem Saddam Hussein vorlegte, der dieses ebenfalls, aus diesem Grund nicht unterschrieben hatte. Der Nachbar: Türkei, hatte dieses Abkommen unterschrieben, durch den damaligen Außenminister Abdullah Gül, der heutige Staatspräsident.

Es liegt einfach auf der Hand, die westlichen Staaten: USA, England, Frankreich etc. haben mehrfach Billionen von Schulden. Der Westen – ganz besonders die USA steht vor einem Kollaps. Im Nahen-Osten, Asien liegen ca. 60% unberührte Erdölreserven, zahlreiche Bodenschätze.
Diese möchte man in den jeweiligen Ländern durch die USA-EU treue Marionetten-Regierungen austauschen, um darauf aktiv Einfluss nehmen zu können.

Je nach dem, entweder diplomatisch oder ggf. mit Gewalt. Zum anderen möchte man sich an der Zeit rächen. Als die Christen zur seiner Zeit im Mittelalter auf diesem Territorium große Verluste hinnehmen mussten – besonders im zweiten Kreuzzug 12. Jhd.

Es geht hier um wirtschaftliche Interessen – in keinster Weise geht es hier um die Freiheit und Demokratie der Menschen. Ich sage dazu nur: Afghanistan, Irak, Libyen. Es wurden über eine Million Zivilisten getötet, darunter sehr viele Frauen und Kinder. 1000′de davon vergewaltigt und gefoltert. Das Töten geht auch heute noch weiter und es gibt keine Freiheit, keine Demokratie. Diese Nationen sind gespalten. Es wurde dadurch bewusst ein ethnischer und religiöser Konflikt ausgelöst.
Das, was auch ein Herr PST mal ansprechen wollte – als man ihn daraufhin gleich wieder geblockt hatte.
Gucken sich doch mal nach Bahrain und Jemen was dort täglich passiert. Weshalb unternimmt man dort nichts? Auch das wurde von Herrn PST angesprochen – wieder abgewürgt!
Aber mit Syrien lässt man sich im wahrsten Sinne des Wortes auf extrem explosives Spiel ein.

Noch legen im Sicherheitsrat Russland und China Ihr Veto-Recht ein. Verständlich, diese beiden Staaten haben in diesem Land und auch im Iran Mrd. investiert in verschiedensten Projekten, zudem geht es auch um Ihre eigene Sicherheit. Auch wenn man, dass jetzt nicht wahr haben möchte.
Es sieht ganz danach aus, dass man wie bereits in Libyen auch in Syrien gleichermaßen vorgeht. Nach Artikel 5 würde es der NATO erlauben, Syrien ohne eine Resolution des UN-Sicherheitsrates nach Kapitel 7 anzugreifen, was bisher von Russland und China verhindert wurde.
Meine eigene Einschätzung ist, dass die Welt, bis auf die Kubakrise, noch nie so nah einem Nuklearem-Krieg gegenüberstand. Noch ein Wort zum Herrn Michael Wolffsohn: Kriegstreiber! Man lügt, betrügt, manipuliert und alle Schafe ziehen mit – sehr traurig!

Um das Ganze besser nachzuvollziehen und meine Aussagen hier zu verstärken. Bitte ich mal um einen Blick auf diesen Link. Diese neue Nah-Ost Landkarte wurde erstmals im Jahre 1999 vom ehem. US-General Ralph Peters präsentiert.

Dienstag, 5. Juni 2012

Guenther Jauch am 03.06.2012


"ESM-Abstimmung ist verschoben - Gefahr lauert weiter"
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Thema:
„Kinderzimmer statt Kita – die Betreuungslüge der Koalition?
Glucke contra Rabenmutter: Die Frage nach der Betreuung von Kleinkindern wird schnell zur Grundsatzdebatte. Aktuell geht es um 100 Euro pro Kind und Monat für Eltern, die ihr Kleinkind nicht in eine Kindertagesstätte schicken. Das Geld diene der "wirklichen Wahlfreiheit" der Eltern, sagen die Befürworter. Die "Herdprämie" sei nichts als ein Zugeständnis an konservative Wähler, kritisieren die Gegner.

Es ging schon hoch her, in der Sendung genau wie im Blog. 686 Diskussionsbeiträge, kein schlechtes Ergebnis.

Da schreibt Dietmat R. in Beitrag #55:
„Konservativer Anachronismus und Treppenwitz
Seit Urzeiten/Generationen werden Kinder geboren, erzogen und ins selbständige Leben entlassen- eine originäre Aufgabe und Leistung der Eltern!

Der Staat hat Voraussetzungen zu schaffen, Eltern bei dieser Tätigkeit zu unterstützen und diese auch ein Stück zu entlasten: Kinderkrippen, Kindergärten und Ganztagsschulen sind hier die richtige Antwort, die kostenfrei den Eltern angeboten werden- das entspräche dem Duktus eines Sozialstaates und einer familienfreundlichen Politik mit Verfassungsrang und ließe den Eltern auch die erforderliche Wahlfreiheit, denn niemand ist per se gezwungen, sein Kind „abgeben zu müssen“, außer die wirtschaftliche Situation erfordert dies.. !

Eltern für eine ganz normale und originäre Tätigkeit zu „belohnen“ ist ein Witz- jemandem dafür, dass er ein Angebot nicht nutzt, eine Prämie zu bezahlen, ein Treppenwitz!

Dekuvrierend ist die diesbezügliche vor kurzem veröffentlichte UNICEF-Studie, die, anders als die Regierungspropaganda von Merkel u. Schröder, die beschämenden Verhältnisse in diesem so reichen Land darlegen!

Anstatt Milliarden für Kindergeld, Herdprämie und dergleichen zu verpulvern, wäre eine kindergerechte Republik, mit den vorstehend genannten Angeboten und Betreuungsprogrammen zu fordern, die bei allen Kindern auch tatsächlich ankommen und Wirkung entfalten.

Allein schon die Tatsache, Kinder als Kostenfaktor zu erfassen und in das familiäre Leben einzupreisen, zeigt wie diese Republik tickt und mit ihrer Zukunft umgeht!“

Und im „Stern“ kann man lesen:

„Welche Absicht steckt eigentlich tatsächlich hinter dem Betreuungsgeld? Angela Merkel und Familienministerin Kristina Schröder (CDU) sprechen davon, dass es für Familien dadurch "endlich eine Wahlfreiheit" gebe. Gegner bezweifeln das. In einem Online-Kommentar zur Jauch-Sendung war zu lesen: "Jemandem dafür, dass er ein Angebot nicht nutzt, eine Prämie zu bezahlen, ist ein Treppenwitz." Politikerin Schwesig sprach von einer "Fernhalteprämie" der Bundesregierung - um einen "Run" zu vermeiden, wenn ab August 2013 der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz in Kraft trete - und das bei so viel fehlenden Kita-Plätzen.

Kein Wunder, dass Jauch bei Dobrint nachfragte: "Zahlen Sie deshalb so gerne Betreuungsgeld, damit der Platz nicht in Anspruch genommen wird?" Und: "Was machen Sie, wenn nicht genug Plätze da sind?" Dobrint verwehrte sich gegen jegliche Schwarzmalerei. Für die CSU sei das Betreuungsgeld ein Herzensanliegen. Erziehung sei eine enorme Aufgabe, die wahnsinnig viel abverlange, das solle dem Staat etwas wert sein. Punkt. Während die Sendung lief, kamen gut 800 E-Mails in der Redaktion an. "Das ist ein Rekord", sagte Jauch. Bleibt zu hoffen, dass bei allem Pro und Contra in dieser leidenschaftlichen Debatte nicht die vergessen werden, um die es wirklich geht: die Kinder.“

Oder ist es doch ein weiterer Versuch der CSU, die absolute Mehrheit wieder zu erlangen?
Wie ich in meinen Beiträgen #48 und #632 schrieb?

#48 Christlich Soziale Peinlichkeit
Sie scheuen aber auch vor nichts zurück, die „Christlich-Sozialen“ aus dem südlichen Teil unseres Landes.
Die Partei, die jahrzehntelang wie selbstverständlich die absolute Stimmenmehrheit hatte und sich auf ihr „C“ im Parteinamen verlassen konnte, schützte damals seine Wähler vor dem Wissen dass es noch eine Welt nördlich des „Weißwurstäquators“ und außerhalb Bayerns gab, indem sich der Bayerische Rundfunk sehr oft aus dem laufenden Programm ausgeschaltet hat.
So konnten die Eingeborenen lange Zeit gar nicht erfahren, dass Bayern und ihre Hauptstadt München, nicht der Mittelpunkt der Welt sind.
Nun, vor einigen Jahren haben sie es erfahren und auch, dass es gar nicht so sicher ist, dass nur CSU-Wähler in den Himmel kommen. Jetzt kehren immer mehr der „christlichen“ Partei den Rücken.
Auch das Flehen Seehofer‘s nach einer Rückkehr Copy-Karl’s in die Politik, um mit dem Adelsbonus bei den Obrigkeitshörigen was zu erreichen, hat nichts genutzt. Sie glauben einfach nicht mehr alles.

Nun wieder eine Kampagne, die nur das Wort „Hohn“ verdient.


Für den Krippenausbau werden 350 Millionen Euro bereitgestellt.

Was aber sind 350 Millionen Euro gegenüber 2 Milliarden Euro, die das Familienministerium, mit Kristina Schröder an der Spitze, bereit ist für das Betreuungsgeld auszugeben?
Ein Hohn, ein armseliger!

#632 Liebe bayerische Mitmenschen,
In meinem Beitrag #48 schrieb ich, dass früher die Oberen dieser, nur in Bayern kandidierenden, „christlichen“ Partei, ihre Wähler auf verschiedene Art dumm gehalten haben. Nur um jahrzehntelang die absolute Mehrheit zu erreichen, waren ihnen viele Mittel recht.

Jetzt habe ich einen von ihnen, Alexander Dobrindt, bei Günther Jauch gesehen und gehört.

Wenn ich gewusst hätte, dass sie so grausam sind und bei Mehrheitsverlust euch mit Leuten wie ihn bestrafen würden, hätte ich das nicht geschrieben.
Was der an hohlen Sprüchen abgelassen hat, wie Westerwelle in seinen besten Zeiten! Ihr könnt einem schon echt leidtun.

Na ja, wenigstens habt ihr in Bayern genug Kitaplätze, oder hat er das auch gelogen?

In bayerischen Zeitungen kann man nämlich ganz was anderes lesen.
Der parteieigene Größenwahn lässt Seehofer schon wieder von der absoluten Mehrheit schwafeln. Ich glaube aber nicht dass Dobrinth wieder verschwindet, auch wenn ihr wieder alle CSU wählt, also hart bleiben.
Gruß an Don Quichotte

Sonntag, 3. Juni 2012

Schäuble und der Karlspreis 2012


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„Der Karlspreis als Orden wider den tierischen Ernst“ so lautet es bei den Nachdenkseiten zu dem jüngst vergebenen Orden an Bundesfinanzminister Schäuble.
Und weiter:
„[…] Bei Preisverleihungen preisen sich meistens die Preisverleiher durch den Gepriesenen selbst. Das gilt in besonderem Maße für den Internationaler Karlspreis der Stadt Aachen. Da sind in der Reihe der Preisträger nahezu alle (meist Repräsentanten des Konservatismus) vertreten, die zu ihrer Zeit eine besondere Prominenz erlangt hatten – von Adenauer, über König Juan Carlos, Helmut Kohl, Roman Herzog, Johannes Paul II., Angela Merkel, Jean-Claude Trichet bis zum gestern Gepriesenen Wolfgang Schäuble.“
Nun scheinen die Aachener in den letzten Jahren keine besonders glückliche Hand bei der Auswahl von Preisträgern gehabt zu haben, mit denen sie sich hätten schmücken können.
Beim anderen überregional bekannten Orden, den die Aachener verleihen, nämlich beim „Orden wider den tierischen Ernst“, haben sie in den letzten Jahren richtig Pech gehabt. Da wurde 2010 der damalige Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zum Ordensritter geschlagen, der wenige Monate danach sein Amt als Regierungschef von Nordrhein-Westfalen verlor und der danach von seiner eigenen Partei mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wurde. Geradezu zur Posse geriet diese Auszeichnung im Jahre 2011, als der ausgewählte Ritter, Karl-Theodor zu Guttenberg, den Orden gar nicht mehr selbst in Empfang nehmen wollte, weil es ihm, der kurz vorher an einer Plagiatsaffäre vom Amt des Verteidigungsministers zurücktreten musste, dann doch zu peinlich war, sich öffentlich feiern zu lassen.
Mindestens genauso peinlich müsste dem Direktorium der Karlspreisgesellschaft die schon vor längerer Zeit getroffene Auswahl für den diesjährigen Preisträger sein. Es wird sogar berichtet, dass über eine Absage der Preisverleihung nachgedacht wurde. Doch die Eitelkeit setzte sich offenbar gegen die Ehrlichkeit durch.

Beim WDR liest man:

„Karlspreis für Wolfgang Schäuble: "Ein europäischer Patriot"
Der Aachener Karlspreis ist am Donnerstag (17.05.2012) an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble verliehen worden. Der CDU-Politiker wurde für seine Verdienste um Europa ausgezeichnet. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker lobte ihn als "europäischen Patrioten".
„In Aachen geehrt: Wolfgang Schäuble (CDU)
Das Karlspreis-Direktorium ehrte Schäuble als großen Europäer. Europa sei für Schäuble eine "Herzensangelegenheit und innere Überzeugung", heißt es in der Begründung des Direktoriums. Er zähle auf nationaler wie auf europäischer Ebene zu den wenigen noch aktiven Politikern, die entscheidende Integrationsfortschritte schon ab den 1980er Jahren begleitet haben.“

In Realsatire macht den Aachenern so leicht keiner was vor.
Unter Anderen Westerwelle, Rüttgers, von und zu Guttenberg, beeindruckende Namen und Personen, die von ihnen in letzter Zeit Orden erhalten haben.
Nun war also Wolfgang Schäuble dran, der als ausgewiesener Experte für Schwarze Kassen so geschickt und klug war, dass er sich mit einem Geldkoffer erwischen ließ. Aber was hindert es Jemanden, den Gesetze sowieso nicht interessieren, Finanzminister zu werden. Es ging ja gar nicht um ihn, es ging ums Geld der Partei und da ist jedes Mittel recht, auch Korruption hat da noch nie eine Rolle gespielt.
Er gehört eben auch zur selbsternannten „Elite“ und die sonnen sich nun mal gerne im Schatten von wirklich Großen, in der Hoffnung wenigstens etwas Glanz abzubekommen.

Bielefeldblog schreibt dazu:
So guckten sie sich diesen Schäuble für den Karlspreis aus. Der ehren soll, wer sich für Europa einsetzt.
Da durfte dann dieser Schäuble unter bravem Beifall jene Ideale verkünden, , dessen Gegenteil er mit seiner Politik bewirkt. Sein ‘Parteifreund’ las ihm mit schmeichelnden Worten die Leviten – und das Publikum klatschte ebenfalls.  (http://www.nachdenkseiten.de/?p=13275) Ja, so sind unsere ‘Eliten’: sie hören, aber nicht hin – und kapieren nix.
Dabei sind Schäuble, Merkel & Co eben dabei, in ihrer ideologischen Borniertheit Europa vor die Wand zu fahren – brav sekundiert von der SPD, von FDP und Grünen mit getragen; wenn auch zuweilen mit Theaterdonner: ‘man’ muss sich ja profilieren. – Gut: Griechenland alleine mag man fallen lassen; wen interessiert schon, wenn dort die Rentner keine Rente kriegen; sie müssen halt sparen – den überzogenen Kauf deutscher U-Boote selbstverständlich ausgenommen. Und wieso soll Europa ein Land mit einer Wirtschaftskraft, die in etwa Baden-Württemberg vergleichbar ist, besonders interessieren – wo Europa doch deren ‘kreative Buchführung’ seinerzeit nicht nur schluckte, sondern noch verschönerte?! – Tatsächlich: Griechenland fallen zu lassen wird zwar teuer, ist aber noch verkraftbar. Nur folgen dann Italien, Spanien, Portugal, vielleicht noch andere Länder – die an deutschem Unwesen immer kränker wurden. Wird dieser Strudel losgetreten – kriegen die Banken Muffe ..
Für eines hat die Bundesregierung zuverlässig gesorgt; was auch immer geschieht: es wird immer teurer.

Warum nicht wenigstens einen „Karlspreis“ für einen „Schwarze-Kassenverwalter“ wenn schon der Friedensnobelpreis an einen Kriegspräsidenten verliehen wird?

Samstag, 2. Juni 2012

Nun tagen sie wieder, die Bilderberger


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Worüber im Ausland ohne Scheu berichtet wird, hat in Deutschland die Anhaftung von Verschwörungstheorie. Für deutsche Medien scheint es diese alljährlichen Treffen nicht zu geben. Von jedem Gipfel, ob G7, G8, G20 wird groß und breit berichtet. Vom Treffen von 150 der weltweit mächtigsten Personen aus Politik, Militär und Wirtschaft erfährt man - Nichts - . Wurden die Treffen früher sogar komplett geleugnet, gibt es jetzt eine offizielle Webseite http://www.bilderbergmeetings.org/meeting_2012.html
Nachtrag: 03.06.2012(Die Seite scheint im Augenblick nicht erreichbar zu sein) 04.06., funktioniert wieder

Auch eine Liste der bisher stattgefundenen Konferenzen gibt es bei Wikipedia.
Obwohl von deutscher Seite immer auch Politiker teilnehmen, Liste von Teilnehmern an Bilderberg-Konferenzen, erfährt weder der Steuerzahler, der die Teilnahme finanziert, noch das Parlament etwas über das Ergebnis.

„… Wer jedoch dieses Mal ganz besonders hervorsticht, ist Jürgen Trittin, der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. In einer Presseaussendung wurde zwar auf dessen USA-Reise verwiesen, Zusammenkünfte mit bekannten Persönlichkeiten, Kongressabgeordneten und Vertretern von Think Tanks, ein Hinweis auf seine Teilnahme bei der Bilderberg-Konferenz ist allerdings nicht zu finden. In einem Artikel bei der Welt ist nachzulesen, dass Trittin sich für höhere Steuern für „Reiche“ einsetzt. Nun wissend, in welchen Kreisen er verkehrt, dürfte er damit nicht wirklich Reiche, sondern eher den verbleibenden Mittelstand meinen.“

 „Die Konferenz wird sich vorwiegend mit politischen, wirtschaftlichen und sozialen Belangen befassen“, steht als Pressetext auf der Webseite bilderbergmeetings.org zu lesen. Und mehr spezifisch: Transatlantische Verbindungen, Entwicklung der politischen Landschaft in Europa und den USA, Mangel und Wachstum in aufstrebenden Ökonomien, Cyber-Sicherheit, Herausforderungen im Energiebereich, die Zukunft der Demokratie, Russland, China und der Nahe Osten.“ schreibt „The Intelligence“.
Und weiter:
„Im Pressetext findet sich wie üblich der Hinweis darauf, dass die Zusammenkunft deswegen in „privatem Rahmen“ (ein anderes Wort für Geheimhaltung) stattfindet, um eine „freie und offene“ Diskussion zu ermöglichen. So funktioniert schließlich jene Demokratie, mit der wir als Volk uns abzufinden haben."

Schon am 31.05.2012 schrieb „The Intelligence“:

„Zum 60. Mal findet dieser Tage das, bereits legendäre, Bilderberg-Treffen statt. Ebenso wie im Jahr 2008, wieder in Chantilly, Virginia, einem Vorort von Washington DC. Besorgnisse um die Sicherheit der Teilnehmer scheinen intensiver als gewohnt. Mail-Online berichtet, dass Maschinengewehre in Stellung gebracht wurden. Von offizieller Seite gibt es bislang keinerlei Informationen. Und, von wenigen Ausnahmen abgesehen, hüllt sich die Presse wie gewohnt in Stillschweigen. Welche Themenpunkte Behandlung finden werden, ist allerdings nicht schwer zu erraten.“

Auch auf die Gefahr hin, einer Verschwörungstheorie aufzusitzen empfehle ich diesen Link: Bilderberg 2012: Offizielle Teilnehmerliste
dort stehen unter Ähnliche Artikel weitere Links

Insgesamt sind es schon seltsame, rein private Besprechungen, deren Absicherung und Durchführung die Steuerzahler bezahlen müssen, von deren Ergebnis sie aber nichts erfahren dürfen. 
Jeder kann selber schauen, wann welcher Politiker an diesen Treffen teilnahm und welchen Verlauf seine Karriere danach nahm.

Freitag, 1. Juni 2012

Syrien und die nächste Runde der Eskalation


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Werte Leser, ergänzend zu meinem letzten Blog, in den ich die Email von AVAAZ, so wie sie kam, reingestellt habe, hier ein paar Bemerkungen zu Syrien:

Keiner weiß wohl so recht, um was es in dem Konflikt in Syrien überhaupt geht. Also muss man fragen: Wem nutzt es, wer hat am meisten davon?

Es scheint, als habe der Westen auch hier wieder seine schmutzigen Finger im Spiel und ist an einer Lösung des Konflikts gar nicht interessiert, im Gegenteil, möchte ihn möglichst lange am schwelen halten.
Das Einzige was zu interessieren scheint, ist der Waffenexport und da kennt auch unsere heuchlerische Regierung weder ein Kriegswaffenkotrollgesetz noch Menschenrechte.
Wenn’s nur dem Wachstum und dem Profit der Wirtschaft dient, ist auch für unsere Panzer-Export-Kanzlerin alles erlaubt. Vor Mikrofonen schöne Reden halten und dann im Stillen, ohne jedes Aufsehen, Kriegswaffenexporte in Krisengebiete genehmigen.

Bei iran-German-Radio liest man:
"Die UN spricht von einer „dritten Seite“, die außerhalb der Regierungstruppen und der  bewaffneten Oppositionsgruppe „Freie  Syrische Armee“ operiert. Vieles deutet darauf hin, dass Todesschwadronen nach einer bewährten Methode der „US-Aufstandsbekämpfung“ den Syrien-Konflikt anheizen."

Auf die Nachrichten aus westlichen Medien ist schon lange kein Verlass mehr, die reagieren immer nach dem altbekannten Muster und berichten das, was politisch gerade erwünscht ist, oft auch ohne jeden Beweis.

Die FAZnet schreibt am 30.05.2012:
„Überlebende hätten regierungstreue Schabbiha-Milizen für das Massaker verantwortlich gemacht.“

An anderer Stelle im selben Beitrag: „Augenzeugen aus der Gegend von Hula berichten, eine Räuberbande aus benachbarten Dörfern mit alawitischer Bevölkerung habe das sunnitische Dorf Hula überfallen, um einen Angriff auf ihre Gemeinden am Vortag zu rächen.“

So geht das weiter, je mehr man sucht, desto mehr Versionen findet man.

Einige Informationen, die die Lage aber auch nicht klarer machen, erhält man hier. Syrien: Die nächste Runde der Eskalation.

Dort findet man auch Einträge wie diesen:
„So führt Washington laut FAZ vom 20.5. bereits Gespräche mit Jordanien „über die dauerhafte Stationierung von kleinen Truppenkontingenten“. Sollte Assad fallen und ganze Landstriche unter die Kontrolle der Assad-feindlichen Rebellen oder auch Al-Kaida-Gruppen geraten, dann soll es Aufgabe dieser amerikanischen Spezialtruppen sein, die chemischen Waffen unter ihre Kontrolle zu bringen.“

Und weiter:
„Es war nicht Assad, der den Beobachtern den Zutritt zu seinem Land verwehrt hatte. Sie waren abberufen und nicht mehr zurückgeschickt worden. Und so wie der Bericht der Beobachtermission von niemandem im Westen zur Kenntnis genommen worden war, so wurde auch dem Besuch des Vertreters der syrischen Christen in Deutschland wenig Bedeutung beigemessen.

Dabei hätte man sich hier aus einer Quelle informieren können, die vermutlich über qualifiziertere und objektivere Kenntnisse verfügt als die unbestätigten Quellen, auf die sich die westlichen Medien ständig stützen bei ihrer Berichterstattung. Und obwohl den westlichen Medien das Schicksal der Christen in der arabischen Welt immer sehr am Herzen zu liegen scheint, wenn sie dort verfolgt werden, liegt ihnen scheinbar wenig daran, wenn sich eine andere Sicht auf die Verhältnisse ergibt.

„Wir leben in Syrien als Christen und Muslime schon über tausend Jahre zusammen, keiner kann uns Vorschriften machen, wie wir unser Zusammenleben gestalten“, sagte der Vertreter der Christen in Syrien, Patriarch Gregorius III. Aber das ist eine Sicht, die im Westen nicht gerne wahrgenommen wird. Der Frieden soll anscheinend in Syrien keine Chance bekommen. Und diese Gefahr kommt zunehmend von außen, nicht mehr von innen.“