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Montag, 15. Juli 2019

Auch in Schweden hat man wegen gestiegener Kriminalität "die Schnauze voll"

Thema: Rinwanderung

Zu viel Verbrechen: Volvo erwägt, Zentrale ins Ausland zu verlagern

Volvo erwägt, seine Unternehmens-Zentrale von Göteborg ins Ausland zu verlagern. Der Grund: Die steigende Zahl von Gewaltverbrechen in schwedischen Großstädten.

Laut seinem Vorstands-Chef Hakan Samuelsson erwägt der schwedische Autobauer Volvo, seine Unternehmens-Zentrale aus Göteborg ins Ausland zu verlagern. In einem Interview (1) mit der schwedischen Zeitung „SvD Näringsliv“ sagte der Manager, dass es angesichts der zunehmenden Gewalt immer schwieriger werde, neue Mitarbeiter für die Zentrale zu rekrutieren.

In den letzten fünf Jahren ist die Kriminalität in Schweden stark gestiegen. Laut Daten des „Bundesrats für die Verhinderung von Straftaten“ (2) ist die Zahl der Körperverletzungen seit 2014 um rund 25 Prozent gestiegen, die Zahl der Raubüberfälle um mehr als 50 Prozent. Besonders stark ist der Anstieg der Sexualdelikte: Er beträgt mehr als 300 Prozent.

Äußerst hoch ist die Zahl der Tötungsdelikte durch Schusswaffen: Sie beträgt – gemessen an der Bevölkerungszahl – rund das Vierfache von der in Deutschland. Die Aufklärungsquote ist mit 25 Prozent ausgesprochen niedrig (Deutschland: 95 Prozent). In den letzten fünf Jahren waren neun Opfer Unbeteiligte, für die die Kugeln gar nicht bestimmt waren. In Göteborg und der umliegenden Region wurden im Jahr 2014 14 Fälle von Schusswaffengebrauch registriert, 2015 waren es 34 Fälle. 2017 waren in circa 90 Prozent der Fälle von Schusswaffengebrauch die Täter nicht in Schweden geboren. Seit 2016 hat es darüber hinaus fast 40 Anschläge mit Handgranaten gegeben.

Sowohl unter den Tätern als auch den Opfern befinden sich überdurchschnittlich viele, die nicht in Schweden geboren wurden. Die Bandenkriege,(3) in deren Verlauf in den Jahren 2016 und 2017 in Malmö fast 20 Menschen den Tod fanden,(4) wurden so gut wie zwischen Zuwanderern ausgetragen.

Allein 2015 kamen 163.000 Zuwanderer ins Land; mittlerweile ist etwas mehr als jeder sechste Einwohner im Ausland geboren. Inzwischen hat Schweden seine Zuwanderungspolitik stark verschärft; seit 2016 nimmt das 10,25-Millionen-Einwohner-Land nur noch 30.000 Asylbewerber pro Jahr auf.

Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/07/12/zu-viel-verbrechen-volvo-erwaegt-zentrale-ins-ausland-zu-verlagern/

Links
(1)  https://www.svd.se/volvochefen-om-bristen-hur-sjutton-ska-vi-gora

(2)  https://www.bra.se/bra-in-english/home/about-bra.html

(3)  https://www.deutschlandfunk.de/schweden-der-schwierige-kampf-um-die-innere-sicherheit.724.de.html?dram:article_id=407658

(4)  https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/06/11/malmoe-mehrere-sprengstoffanschlaege-problemvierteln/

Sonntag, 12. November 2017

Flüchtlingspolitik - „Freundlichkeit wird als Schwäche missdeutet“

Thema: Flüchtlinge

„Freundlichkeit wird als Schwäche missdeutet“

Richard Schröder, SPD-Fraktionsvorsitzender der letzten DDR-Volkskammer, Theologieprofessor und zeitweise ehem. Landesverfassungsrichter in Brandenburg, fasst seine Haltung zur Zuwanderungspolitik zusammen.


veröffentlicht von Achgut.Pogo
Am 06.11.2017

Solo für Schröder: Die SPD bemüht sich derzeit darum, die Stimme ihrer Mitglieder zu vernehmen und veranstaltet sogenannte Regionalkonferenzen. „Wir wollen nach vorne diskutieren, was eine SPD ausmacht, die von den Menschen gebraucht wird“, heißt es. Die Veranstaltungen sind „nicht presseöffentlich“, was bedauerlich ist. Deshalb hier eine kleine Ein-Mann-SPD-Regional-Konferenz mit Richard Schröder. Er war unter anderem SPD-Fraktionsvorsitzender in der letzten DDR-Volkskammer, Theologieprofessor und zeitweise Landesverfassungsrichter in Brandenburg. Achgut.Pogo hat mit ihm über die Migrationsfrage diskutiert, die im Moment alle anderen Sorgen der Menschen überlagert. Schröders Analyse der Situation zeigt auf, wie Politik auch funktionieren könnte. In klarer Sprache und mit klarem Verstand werden die Probleme benannt und ohne Ressentiment wird erklärt, wie ein funktionierender Rechtsstaat mit der Situation umgehen müsste. „Freundlichkeit wird als Schwäche missdeutet“, sagt Schröder. Er hoffe darauf, dass die Bereitschaft wachse, sich humane aber dennoch einwanderungsbegrenzende Maßnahmen auszudenken, „gerade um denen weiterhin helfen zu können, die wirklich Hilfe brauchen.“
Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Kurt Hustle
Sehr guter Bericht. Vielen dank für soviel gesunden Menschenverstand. Da sucht man in den Öffentlich Rechtlichen zunehmend vergeblich.

Trini Dadd
Hätte das ein AfDler gesagt, wäre er aus dem medialen Verriss nicht mehr raus gekommen und die Antifa hätte nach dessen Leben und das seiner Familie getrachtet.

piramis
einer der wenigen der die Situation sehr real einschätzt und mit gesunden Menschenverstand nach Lösungen sucht, leider sieht unsere Realpolitik ganz anders aus...

Springbanker
solche klare , vernünftige Gedanken und solch gesunden Menschenverstand hab ich aus den Reihen der SPD seit der Schmidt Ära nicht mehr vernommen! schade, dass solch kluge Köpfe in der stegnerversifften Islamversteherpartei keine Lobby haben

Der Cherusker
Das ist exakt AFD Position und die ist auch richtig. Wenn das so weiter geht ist Deutschland und Europa am Ende. Dann bewahrheitet sich das Buch von Sieferle... Finis Germania

TheEagle1
Mit dieser Meinung wäre man 2015 als Nazi verunglimpft worden. Glücklicherweise kehrt man vielerorts wieder zu einer normalen Diskussion zurück. Und ich hoffe, dass FDP und AfD diese Themen auch im Bundestag ansprechen. Ein Flüchtling ist kein Migrant und muss daher auch nicht integriert werden.