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Dienstag, 24. Januar 2017

Anne Will 22.01.2017 - Trump im Amt - Verändert das die Weltordnung?


Sendung am 22. Januar 2017 | 21:45 Uhr
Trump im Amt -
Verändert das die Weltordnung?
Bild: Screenshot
    Die Gäste im Studio

  • Dieter Kempf Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI)
  • Ralph Freund Vizepräsident "Republicans Overseas Germany"
  • Günter Verheugen (SPD) Ehemaliger EU-Erweiterungs-kommissar und Kommissar für Unternehmen und Industrie
  • Ursula von der Leyen (CDU) Bundesministerin der Verteidigung
  • Michael Wolffsohn Historiker

Mit seiner Vereidigung ist Donald Trump 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Wird seine Präsidentschaft die bisherige Weltordnung verändern? Inwieweit können EU und NATO noch auf den Partner USA setzen? Mit Sorge reagieren deutsche Entscheider in Politik und Wirtschaft auch auf Trumps Credo „America first“. Doch wem würde Trump mit einer Politik der Abschottung wirklich schaden?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)

Kommentare aus dem Blog

Peter Fischer schrieb am 21.01.2017 12:58 Uhr:
Wie sich doch die Ereignisse fast identisch wiederholen. Als damals in der ehemaligen UDSSR Herr Gorbatschow an die Macht am und seine Ideen verkündete keimte auch im Volk der ehemaligen DDR Hoffnung auf. Ganz im Gegenteil dazu die Führung der DDR. Und heute? Heute hat Amerika einen Präsidenten, der, wenn er auch nur ansatzweise das umsetzt was er ankündigt, für immer und ewig als Volksheld in die Geschichte eingehen wird. Zum ersten Mal tut ein Präsident nach der Wahl genau das, was er vor der Wahl versprochen hat. Ein wahr gewordener Alptraum für Transatlantiker und die deutsche Politik. Das deutsche Volk sieht wieder hoffnungsvoll nach Amerika und seinem Präsidenten.
Ich wünsche Amerika und Donald Trump alles erdenklich Gute und kann mir selbstverständlich ein wenig Schadenfreude angesichts der Hilflosigkeit der deutschen Politik nicht verkneifen!

    Nichtbürger schrieb am 21.01.2017 14:37 Uhr:
    Sie haben es beim BREXIT nicht kapiert. Eingesperrt im neoliberalen Denken, alles als "Rechts" abstempeln was gegen ihre Meinung und Macht ist.
    Das "Geschrei" der Medien (wieder im Gleichklang), als Hofberichterstatter des falschen Weges Europas zum Vorteil Einzelner, insbesondere der deutschen Wirtschaft, sollte auch hier richtig verstanden werden.
    Angst vor Veränderungen , gepaart mit Machtverlust.
    Bei Trump erkenne ich die Abkehr vom bisherigen Denken.
    Es kann und konnte nicht so weiter gehen.
    An Zufälle im politischen Geschehen glaube ich nicht, so passiert genau DAS, um das kapitalistische System zu retten, eine soziale Note hinzuzufügen.
    D hängt nun zwischen zwei Mächten, die ohne Notwendigkeit gebasht wurden, fest und hat sehr viel Vertrauen verloren. Und man macht munter weiter! Trump wird nicht der Retter der Welt sein, aber einen Anfang machen.
    "Handeln statt Phrasen" seine besten Worte, lassen hoffen.
    Persönlich freue ich mich immer über eine Wortmeldung von Dir.

    Paulus schrieb am 21.01.2017 19:31 Uhr:
    Der historische Vergleich Gortaschow/Trump und Merkel/Honni passt wunderbar. Lieb und teuer gewordene politische Moden alte Hüte inklusive, fliegen aus dem Schrank, müssen Platz schaffen für was?? Merkel und der Mainstream in der veröffentlichten Meinung in D wirken ratlos und verärgert. Darum werden Ratschläge über den Atlantik gereicht. Der Trump würde schon noch sehen........, so einfach ist das nicht mit dem Protektionismus - nein, nein. Da reden Blinde von der Farbe, die Überraschung nach dem Wahlausgang war riesengroß, für unsere "Profis" der Meinungs- und Stimmungsmache. Die unverschämt und unverhohlen H. Clinton "hochgejazzt" haben. Die Welt kann so ungerecht sein!!
    Gruß Paulus

Heiko Schilling schrieb am 22.01.2017 19:57 Uhr:
Verschiedene Medien berichten über die Verbindungen von Soros zu heutigen Protestdemos gegen Trump. Laut diesen Medien finanziert und organisiert Soros diese Demos in mehreren Staaten, weil er durch den Wahlerfolg Trumps eine Menge Geld verloren hat durch Fehlspekulationen. Er soll über 1 Milliarde Dollar verloren haben mit seinen Fehlspekulationen, da er von einer Niederlage Trumps ausging. Damit will er sich mit dieser Protestbewegung an Trump rächen. Es wäre sehr vernünftig wenn die ARD hier zur Aufklärung beiträgt! Die Mehrheit der linksorientierten Medien sollte endlich den monatelangen Anti-Trump-Modus beenden! Zur GEZ-Zahlung gezwungen erwartet man als Bürger eine sachliche Berichterstattung von den öffentlich rechtlichen Medien. Wenn SPIEGEL-, ``Neues Deutschland´´- und ``Junge Welt´´-Redakteure permanent in Richtung Weißes Haus ihre Propgandasalven abfeuern, dann kann man es bei der linken und linksextremen Einstellung dieser Medien verstehen. Aber von ARD, ZDF und den dritten Programmen erwarte ich endlich tiefgründige sachliche Informationen und keine Polemik und Propaganda! Gleiches betrifft auch die Berichterstattung über regierungs- und parlamentskritische Gruppen, Institutionen, Parteien und Personen! Schließlich leben wir nicht mehr in der DDR wo uns die Sender DDR1 und DDR2 ständig die Positionen des SED-Zentralkomitees in die Hirne zu pflanzen versuchten. Trump ist laut US-Verfassung demokratisch legitimiert und sollte den 100 -Tage-Bonus erhalten.

    Werner P. schrieb am 22.01.2017 20:10 Uhr:
    Ja, Soros hat eine Stiftung, die nennt sich Open Society und ist in unzähligen Ländern aktiv, u.a. war Soros auch in der Ukraine während der Maidan-Proteste aktiv - wohin dieses "Engagement" geführt hat, ist drei Jahre später sichtbar: Die Krim gehört zu Russland, große Teile der Ost-Ukraine ist besetzt und die Ukraine, immerhin ein Land mit 43 Mio. Einwohnern ist ein komplett gespaltenes Land. Ein Funken reicht und ein Szenario wie Anfang der 1990er Jahre im damaligen Jugoslawien bricht sich Bahn. DANKE Mr Soros, Sie sind ein wahrer Friedens- und Freiheitengel.

Florian aus Hamburg schrieb am 22.01.2017 20:42 Uhr:
Als ich die Antrittsrede von Trump gehört hatte, bekam ich eine Gänsehaut und dachte : so ein Bundeskanzler würde auch für unser Land gut sein.
Einer der nicht die Steuergelder seiner Bürger an die Griechen oder in die anderen sozialschwachen PIGS Staaten verschwendet.
Einer der nicht die Spargroschen seiner Bürger von der EZB vernichten läßt.
Einer der nicht die Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika mit einer Vollversorgung ins Land lockt, weil im eigenem Land nämlich auch nicht die große soziale Gerechtigkeit herrscht.
Einer der nicht die EU über alles machen läßt sonder, wie alle anderen EU Länder erstmal an das eigene Land denkt.
Einer der nicht die Steuergelder seiner Bevölkerung großzügig in den schwarzen Kontinent versenken will, weil da seit Jahrzehnten bereits Milliarden verschwendet wurden ohne die geringste Wirkung zu erreichen. So einen Kanzler bräuchten wir dringend.

Johnny English schrieb am 22.01.2017 20:50 Uhr:
Trump hat TTIP verhindert, was mit den korrupten Politikern hier nicht möglich gewesen wäre. Dafür: sänk ju wäri matsch!!!

Gerd 49 schrieb am 22.01.2017 11:51 Uhr:
Wo liegt eigentlich das Problem?
Seit fast 12 Jahren "regiert" Angela Merkel nach der Devise "America first" und weder Parteien noch Medien hatten was dagegen, im Gegenteil.
Auf einmal, wo ein amerikanischer Präsident offen ausspricht, dass er das zukünftig als seine oberste Priorität betrachtet, ist das Geheul der gleichen Leute riesengroß.

    Peter Fischer schrieb am 22.01.2017 12:20 Uhr:
    Zitat Gerd 49:
    "Wo liegt eigentlich das Problem?
    Seit fast 12 Jahren "regiert" Angela Merkel nach der Devise "America first"..."
    Zitat Gerd 49 Ende.
    Volle Punktzahl! Ein Elfmeter der Extraklasse!

Doris M. schrieb am 22.01.2017 22:45 Uhr:
Irgendwie verstehe ich gar nichts mehr. Das mit unsere (Welt)Politik was verdammt schief läuft, kann niemand leugnen. Viel weniger verstehe ich, dass ein Mann wie Donald Trump, der demokratisch von seinem Volk gewählt wurde, so durch den Sumpf gezogen wird. Seine Rede, am Freitag, was war daran falsch und Nazionalistisch? Ein Mann der für sein Land einsteht, dem sein Land uns seine Bewohner wichtig sind. Ich sehe auch keine Frauenfeindlichkeit, in dieser Hinsicht hat er doch recht. Man braucht sich ja nur die CPromis anschauen, die lassen sich nicht nur in den Schritt fassen, die essen und suhlen sich für Geld in Käfer, Schlangen und Dreck. Er sagt auch immer er mag Mexiko, ja glaube ich ihm, er hat nur die Flüchtlinge satt die illegal in das Land einreisen. Ja und gegen die Moslems, tja hierzu hat sich meine Meinung, seit letztem Jahr auch sehr schwer geändert und ich traue leider auch keinen mehr. Auch das mit den Schwulen und Lesben, nicht jeder kann damit umgehen, vorallem wenn es so öffentlich zelebriert wird wie in den letzten Jahren. Es würde unserem Deutschland auch ganz gut tun, wenn endlich Menschen an der Macht wären, die sagen "Deutschland und seine Bürger zuerst". Ausserdem ist es nicht zu ertragen, wie öffentlich auf allen Sendern und Sendungen gegen Donald Trump gehetzt wird. In den Socialen Medien will man gegen Hass- und Hetze vorgehen. Im Fernsehen geht das ganz öffentlich. Nein ich verstehe gar nichts mehr,....empfinde einfach nur Verarschung d.Regierung.

marchfeld schrieb am 22.01.2017 22:49 Uhr:
America first...was soll für einen amerikanischen Präsidenten an dieser Aussage falsch sein? Genauso wie - eigentlich - die deutsche Regierung zum Wohle des deutschen Volkes agieren sollte.
Was hatten wir denn in den vergangenen Jahrzehnten? Die Präsidenten handelten für und zum Wohle nicht des Volkes sondern der Wirtschaft. Allen voran: Der Banken, der Finanzindustrie, der Waffenindustrie und der Öl-Multis. Bei uns wurde dies als amerikanischer Egoismus missverstanden. Miss! - denn die Normalbürger in den USA profitierten zuletzt immer weniger vom Handeln ihrer Regierungen. Sam Brown ist genau so der gelackmeierte Depp wie Hans Müller. America first bedeutet in meinen Augen Politik für die amerikanischen Bürger.
Friedensnobelpreisträger Obama hat übrigens einen Rekord zu verzeichnen. Noch nie waren die USA in so vielen und langen Kriegseinsätzen "engagiert" wie in seiner Amtszeit.


Nachtrag 24.01.2017 um 22:30 Uhr

Anonym hat einen neuen Kommentar zu deinem Post "Anne Will 22.01.2017 -
Trump im Amt - Verändert da..." hinterlassen:

Nach den Kommentarregeln des AW-Blogs sind Beiträge, die von den thematischen Vorgaben des Blogs abweichen, nicht zugelassen. Das gilt aber offensichtlich nicht für Hetze gegen die Linken , Assad und die Russen. Das ist immer willkommen. Da scheint beim ÖR-TV ein “Erziehungsauftrag” für die Bevölkerung vorzuliegen. Bei jedem Thema haben die gegen die Linken, Russen und Assad im Blog tätigen Hetzer Westcoast und MLM freie Bahn für die Verbreitung ihres themenfremden geistigen Mülls. Auch beim ZDF wird so gearbeitet. Letzten Donnerstag bei Maybrit Illner liefen der Politiker Röttgen und die Journalistin Stelzenmüller bzgl. Russlandhetze zu Hochform auf. Der Gast Rodionow von RT Deutsch bekam am Ende der Sendung keine Möglichkeit mehr , auf die Attacken Röttgens zu antworten. Röttgen ist als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses eine Belastung für die deutsch-russischen Beziehungen, aber das ist wahrscheinlich gewollt.

Im AW-Blog wollte ich auf die arrogant dümmliche Hetze gegen S.Wagenknecht von MLM auf S.18 antworten. Das verhinderte die Zensur. Auf S.31 kam dann noch prompt die fehlende Querverbindung von Westcoast, dass die Linkspartei wie früher ihre Instruktionen vom Kreml bekommt. Er hat es , um besonders clever zu wirken, etwas verklausuliert geschrieben. Auf S.98 dann noch ein Plädoyer für Israel, dass durch seine Siedlungspolitik jedes Friedensabkommen verhindert. Lt. Westcoast sind tote Zivilisten, die von Islamisten in Ostaleppo als Geiseln gehalten wurden, Kriegsverbrechen der Russen, während dies natürlich bei toten Zivilisten im Gazastreifen gaaaanz anders ist. Vergessen wird auch von unseren christlichen Medien bei der Hetze gegen Putin und Assad, dass von der syrischen Regierung die Christen in Syrien weder verfolgt noch gesellschaftlich diskriminiert, sondern religiöse Minderheiten geschützt werden. Die würden aber sicher von den islamistisch dominierten Rebellen verfolgt und massakriert. Trotzdem genießen diese die Sympathie unserer Medien und unserer Regierung. Wie charakterlos ! Bei Veröffentlichung solcher Beiträge und der damit verbundenen offensichtlichen Steuerung der Meinungsbildung im ÖR-TV nicht von “Lügenpresse” zu sprechen, fällt schwer.

Hier mein nicht veröffentlichter Beitrag

Schmitti schrieb am 21.01.2017 20:20 Uhr:
Das hätte mich ja wirklich gewundert, wenn MLM "passend" zum Thema "Trump im Amt..." nicht gegen die Linken und speziell gegen Sahra W. gehetzt hätte. Sie bezog sich offenbar auf die Lanz-Sendung im ZDF vom 19.1., die man sich in der Mediathek ansehen kann. Lanz versuchte mal wieder in seiner penetranten Art, Sahra W. Dinge in den Mund zu legen , die sie nicht gesagt hatte, wurde aber souverän von ihr in die Schranken gewiesen . Vor 3 Jahren hatte er schon mal auf übelste Weise mit Jörges vom "Stern" dasselbe versucht. Damals hatten in einer Petition 300.000 TV-Zuschauer seine Absetzung gefordert, natürlich vergeblich. Diesmal hatte er in der Runde keine Hilfe, Sahra W. erhielt von Henry Hübchen und sogar vom Unternehmer Richenhagen Unterstützung . MLM muss wohl eine andere Sendung gesehen haben. Da war der Wunsch der Vater des Gedankens der Dame mit den "historischen Kenntnissen als Basis für logische Denkleistungen".

Putin-Trump fiel bei MLM bisher aus, das wurde schon von ihrem Freund Westcoast abgearbeitet. "Trump ist eine Marionette von Putin" lt. Clinton + Westcoast. Vielleicht sollten die ganzen Kaffeesatzleser, die ihrem Linken- und Russenhass Zucker geben, erst mal abwarten, was wirklich mit dem neuen US-Präsidenten abläuft. Positiv wäre auf jeden Fall, wenn Trump gemeinsam mit den Russen den islamistischen Terror bekämpfen würde. Das geht uns in Deutschland alle an. Es würde den Krieg in Syrien beenden und die Flüchtlinge könnten nach Hause zurückkehren.

Montag, 23. Januar 2017

Presseclub 22.01.2017 - Trump im Amt - Können wir uns auf Amerika noch verlassen?

So. 22.01.2017, 12.03 - 13.00 Uhr

Trump im Amt -
Können wir uns auf Amerika noch verlassen?

Zu Gast:

  • Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des
  • Constanze Stelzenmüller, Publizistin und Wissenschaftlerin, Brookings Institution
  • Miriam Meckel, Chefredakteurin, Wirtschaftswoche
  • Josef Joffe, Herausgeber, Die Zeit
  • Berliner Tagesspiegel

    Moderation:
    Volker Herres
    Bilder: Screenshots

    Nun hat das Rätselraten, wie die Politik von Donald Trump aussehen wird, ein Ende. Trump ist der 45. US-Präsident. Im Vorfeld haben seine Ankündigungen via Twitter oder Zeitungsinterviews bereits hohe Wellen geschlagen, wie in der letzten Woche als sein Gespräch mit der BILD-Zeitung veröffentlicht wurde.

    Das Verteidigungsbündnis der NATO bezeichnet Trump als „obsolet“. Deutsche Autobauer sollen sich gefälligst mehr in die USA orientieren. Eine kleine Twitter-Nachricht Trumps über den US-Flugzeugbauer Boeing reicht, um dessen Aktienkurs abstürzen zu lassen.

    Was bedeutet Trumps Politik für Deutschland? Muss Angela Merkel nun international stärker die Führung übernehmen? Drohen der deutschen Wirtschaft Einschränkungen durch Strafzölle? Muss Deutschland mehr Geld in die militärische Verteidigung investieren?

    Kommentare

    Michael
    Die Gästeliste ist grandios! Es fehlen nur noch George Soros u. eine Live- Schaltung von Hillary Clinton! Oh,diese unvoreingenommene Vielfalt im öffentlich rechtlichen Fernsehen ! GEZ sei dank. Es lebe die Demokratie!

    Erika R.
    Seit 12 Jahren regiert die abgehörte, ausspionierte Merkel nach dem Motto America First und jetzt soll das plötzlich ein Problem sein?

    Harald Voosen
    Es ist müßig über die Ergebnisoffenheit einer Runde zu philosophieren die aus Journalisten besteht und sich Presseclub nennt. Wie wissen alle was für eine Gesinnung der Qualitätspresse nach gesagt wird. Man hat sich sogar dazu durchgerungen einen Bericht zu senden in dem der Journalist feststellt an Hand von "Fakten", dass man natürlich keine "Lügenpresse" sei. Das Resümee des Journalisten war also wie erwartet das Gegenteil einer Überraschung. In so fern bedient die Presselandschaft eine Erwartungshaltung die sie selbst geschaffen hat aber vehement abstreitet und damit wieder bestätigt.

    Carmen Furini
    Ja haben denn die (neo-)liberalen Eliten gedacht, es könnte immer so weiter gehen mit der Entwicklung einer obszönen Ungleichheit in dieser Welt? Trumps Wahl ist mit anderen Phänomenen, die wir derzeit beobachten, ein Zeichen, dass das mitnichten so ist. Die Trumps und Le Pens dieser Welt sind selbst Ausdruck dieser Entwicklung und damit auch der Versäumnisse der liberalen Eliten, auch wenn sie die Opfer dieser Entwicklung nur demagogisch benutzen, aber letztlich ihre Interessen auch nicht vertreten. Eines dieser Versäumnisse war ja auch, dass ein Kandidat mit gewissem Anspruch, diese benachteiligte Mehrheit zu vertreten, frühzeitig ausgeschaltet wurde (Bernie Sanders) zugunsten einer Kandidatin, die für das neoliberale Elend mitverantwortlich gemacht wird. Auch Deutschland bzw. Europa sollte gewarnt sein, wohin es führt, an Kandidaten und ihrer Politik festzuhalten, die von den "Abgehängten" längst nicht mehr akzeptiert werden.

    Rüdiger Barthel
    Die Frage stellt sich doch gar nicht. Ist es nicht eher so, dass sich Europa und besonders Frau Merkel nach den USA richtet so oft sie kann und nicht umgedreht. Vielleicht ist es gut, wenn sich die USA mal 4 Jahre auf sich und ihre eigenen vielschichtigen Probleme konzentriert. Und unsere Regierung soll nun endlich mal Gesetze und Regelungen schaffen, die wirklich Verbesserungen bei den unteren Einkommensschichten bringen und nicht nur Sachen beschließen, die am Ende doch nur der Gewinnmaximierung und Sicherung bzw. Verbesserung der hohen Einkünfte bringen.

    Sandy
    Ich würde immer Donald Trump wählen-denn was sich unser scheidender Bundes-Präsident Gauck in seiner Abschiedsrede erlaubt hat,schlägt dem Fass den Boden aus. Über die Ungleichheit und Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft, über Soziales hat der Gauck überhaupt nicht einen Satz verloren. Gauck war kein Präsident des Volkes und meiner schon gar nicht.

    Dr. Peter Hamann
    Wir erleben gerade eine Runde, die die schaurige US-Berichterstattung der deutschen Medien in der letzten Woche fortsetzt: Medien in Kalten Krieg -alles, was wir in der Russland-Berichterstattung gewohnt sind, kommt jetzt in die Amerika-Publizistik ! Herr Herres hat eine Linie und ist zu unbeweglich, sie zu wechseln. Die anderen beiden Herren stehen, ohne es zu glauben, auf Positionen von g e s t e r n . Sie haben zum Beispiel die Warnung von Frau Lagarde in Davos nicht verstanden. Ich hielt Joffe immer für intelligent - er ist eingeschladfen ! Ein Lichtblick sind die beiden Frauen : die plötzlich entdeckte Amerika-Expertin Stelzenmüller scheint lernfähig zu sein und den Schuss gehört zu haben. Eine wirklich i n t e l l i g e n t e Position bezieht Frau Meckel !! Sie hat als einzige begriffen, dass man den Rahmen sprengten muss um kreativ zu denken ! Hut ab ! PS. Diese kluge Frau sollte einmal der US-Korrespondentin Ina Ruck eine Privatvorlesung anbieten ! Wer Ruck erlebt, ...

    Anna Elias
    Trump hat gesagt: "Die NATO ist obsolet!" Da hat er Recht!! Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde der Warschauer Pakt aufgelöst. Also hätte man den Gegenspieler NATO auch auflösen müssen!! Es ist aber nicht geschehen, sondern die NATO existiert weiter seit 26 Jahren und versucht überall auf der Welt den Polizisten zu spielen. Mit welchem Ergebnis sehen wir jeden Tag: Krieg im Irak, Libyen, Syrien, Drohnen in Pakistan (die schießt die USA aus Deutschland ab), die Liste wäre unendlich weiterzuführen. Letzte Woche schickten die USA noch 150 Panzer und 4000 Soldaten an die Russische Grenze als Provokation gegen Rußland. Vielen Dank Herr Obama!!! Geben Die endlich den Friedensnobelpreis zurück!! Also: WEG MIT DER NATO!!!!!!!!! Wenn Trump das schafft, gehört ihm der Friedensnobelpreis!

    Peter Carstens
    Respekt Frau Meckel: Die einzige in der Runde, bei der die Vernunft über Hysterie siegt. Bitte machen Sie weiter so, dann haben Sie ab sofort auch einen neuen Leser bei der WiWo!

    André
    Ist diese Gästerunde wirklich ihr Ernst? Herr von Marschall,Frau Stelzenmüller und ein Herr Joffe der ja jetzt nicht als unabhängig zu bezeichnen ist.Es sind ales transatlantiker die,die Wahl von Trump bis heute nicht aktzeptieren wollen.Der Fakt ist das die Medien ihre Macht verloren haben und somit die Wichtigkeit bei den Eliten dabei sind zu verlieren.Deshalb kommen die "Fake News" Debatte und die angebliche Russland einflußnahme durch Putin auf.Das die USA durch die 12 oder mehr Think Tanks die NSA/CIA die Macht hat, mit dem Millitärapperat und die 27.000 CIA Mitarbeiter in den Medien weltweit.Die bereit sind jede Nachricht zu lancieren die der CIA als richtig und für ihr jeweiliges Problem adäquat erscheint zu äussern.Herr Joffe gehört zum US-Establisment und mit den anderen Teilnehmern sieht dies nicht anders aus. Nennen sie das Qualitätsjournalismus den wir vom ÖRR den wir bezahlen erwarten dürfen?

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