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Montag, 8. März 2021

Presseclub - 07.03.2021 - Alles auf Anfang: Wie startet Deutschland in das Superwahljahr?

Presseclub - 07.03.2021 - Alles auf Anfang: Wie startet Deutschland in das Superwahljahr?
So. 7. März 2021, 12.03 - 13.00 Uhr

Alles auf Anfang: Wie startet Deutschland in das Superwahljahr?


Moderation:
Ellen Ehni
WDR-Chefredakteurin
Bilder: Screenshots

Vor den wichtigen Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sinkt die Zufriedenheit der Deutschen mit den Regierenden. Das hat auch damit zu tun, dass in der Bevölkerung die Coronapolitik von Bund und Ländern zunehmend als chaotisch und uneinheitlich empfunden wird. So zeigt der aktuelle Deutschlandtrend: 50 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, 49 Prozent üben Kritik. Das ist der schlechteste Wert für das Berliner Kabinett seit Ausbruch der Pandemie im vergangenen Jahr. Die Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird weiterhin positiv gesehen, aber mit 64 Prozent Zustimmung fällt die Kanzlerin auf den niedrigsten Zustimmungswert seit April letzten Jahres.

Gradmesser für die politische Stimmung im Land

Auch wenn Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) beliebt sind in ihren Bundesländern, kann es sein, dass sie Federn lassen müssen bei den Landtagswahlen am 14. März. Die Wahlen gelten als Gradmesser für die politische Stimmung im Land – und sie sind Auftakt zu einem Superwahljahr mit sechs Landtagswahlen und der Bundestagswahl im September, bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mehr antreten wird.

Wie ist die politische Stimmung in Zeiten der Pandemie? Welche Bedeutung haben die kommenden Landtagswahlen für die Bundestagswahl? Ist schwarz-grün eine Option im Bund oder hat die rot-grün-gelbe Ampelkoalition, wie Malu Dreyer sie in Mainz führt, eine politische Zukunft? Kann es eine Renaissance der Sozialdemokratie geben oder setzt sich der Niedergang der Genossen fort? Wie geht die AFD, die der Verfassungsschutz bundesweit beobachten will, in das Superwahljahr? Und welche Partei kann am besten mit den großen Herausforderungen der Coronakrise umgehen?


665 Kommentare, davon 131 Kommentare und Antworten zensiert

Kommentar 268
Freddy schreibt am 07.03.2021, 11:00 Uhr :
Warum gibt es eigentlich soviel Beisshemmung gegenüber Frau Merkel, Herrn Spahn, Herrn Scheuer und Herrn Altmeier, bei Wulff, Guttenberg, Röttgen gab es das nicht....... Jede Sekunde gibt es wirkliche Opfer, die gab es bei Wulff, Guttenberg und Röttgen nicht.
    Antwort von
    Heinz Becker schreibt am 07.03.2021, 11:44 Uhr :
    Wie man diese Woche von Herrn Reichelt (BILD) lesen und sehen konnte, hat er mit dieser Regierung die Geduld verloren. Friede Springer dann wohl auch. Es gibt also Hoffnung, schließlich haben die schon mal einen Bundespräsidenten "abgeschafft".

Kommentar 547:
Urs Dellson schreibt am 07.03.2021, 13:23 Uhr :
INTELLIGENZ zweifelt, DUMMHEIT ist sicher. Was ist in diesem Land los. Corona auf allen Ebenen oder wenn der Staatssekretär Wissenschaftler zu „maximaler Kollaboration“ aufruft. Maskenskandal mit Eigenbereicherung zu Lasten der Bürger. Höchste Steuerquote, höchste Energiepreise, Wohnungsmangel wegen Menschenverdichtung im Land. Altersarmut und größtes Parlament der Welt, MoA Menschen ohne Abschluss bestimmen uns, die AFD wird isoliert in allen Ebenen wo es geht. Wenn Linke Reiche erschießen möchten, ist das ein ein Fauxpax. Bei der AFD ist alles Nazi. Es ist unterste Schublade, niemals die Zuschreibungen zu begründen. Auch die Kollaboration zw.Medien und VVS sollte thematisiert werden. Und an die Erinnerungskultur für die Medien: Erich Mende (FDP) Vizekanzler trug bei offiziellen Anlässen sein Ritterkreuz! Jürgen Girgensohn (SPD) war als SS Mitglied Kultusminister in NRW! Welche Demokratiedefizite werden diesen Parteien jetzt unterstellt? Moralisieren heißt nicht selbst Moral zu haben.
Kommentar 543:
Nadja Uhl schreibt am heute, 13:21 Uhr :
Wer wird denn nun Kanzler? Sollte man sich da noch bewerben?
    Antwort von
    Volker Graf , geschrieben am 07.03.2021, 13:28 Uhr :
    Wenn sie Politikwissenschaftler oder Extremismusforscher sind haben sie gute Chancen LOL
    Antwort von
    Paul Friedmann , geschrieben am 07.03.2021, 13:44 Uhr :
    Dieser Herr Rezo könnte es doch mal versuchen, regiert wird dann über YouTube und Modem.
    Antwort von
    Heinz Becker , geschrieben am 07.03.2021, 13:52 Uhr : - - ZENSIERT - -
    Volker Graf, oder "Grüninnenmitglied" da Bildung keine Bedingung.
    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

Kommentar 570
Heinz Becker schreibt am 07.03.2021, 13:29 Uhr :
Wenn Herr Hebel der Meinung ist die AfD sei eine rechtsextreme Partei, dann empfehle ich ihm das Wahl- und Regierungsprogramm der CDU von 2005 zu lesen, sich die Reden der Frau Merkel von damals anzuhören und uns dann zu erklären, warum die CDU damals nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wurde.
Kommentar 619:
Maik Gotzes schreibt am 07.03.2021, 14:28 Uhr :
Mindestens zwanzig von 69 Parlamentariern der Linken-Bundestagsfraktion sind bekennende Unterstützer von Organisationen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Drei Abgeordnete sind selbst Gegenstand der Beobachtung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Grund dafür ist deren Nähe zur in Deutschland illegalen Kurdischen Arbeiterpartei PKK. Dies berichtet die Welt am Sonntag.Das BfV macht extremistische Strukturen innerhalb der Partei Die Linke aus, darunter die Antikapitalistische Linke, die Kommunistische Plattform, Marx21 sowie die Sozialistische Linke. Die letztgenannte nennt als ihr Ziel die Abschaffung der marktwirtschaftlichen Ordnung. Um das zu erreichen, würden „möglichst breite Bündnisse im linksextremistischen Spektrum“ gebildet, wie der Verfassungsschutzbericht notiert. Nach Erkenntnissen des Inlandsgeheimdienstes zählt die Sozialistische Linke gegenwärtig etwa eintausend Mitglieder.
    Kathrin_1 , geschrieben am 07.03.2021, 14:45 Uhr :
    Dies müßte genauso oft erwähnt werden, wie es für die AfD genannt wird.

Kommentar 608:
Axel Schulte schreibt am 07.03.2021, 14:10 Uhr :
Glückwunsch zu dem heutigen Presseclub: Das Thema war aktuell und wegweisend zugleich, die Diskussionsteilnehmer waren hervorragend informiert und ihre niveauvollen Argumente überzeugten, die Gesprächsleitung war brillant. Und auch die launigen Anrufe erfreuten. Weiter so, bitte.

    Antwort von
    Fabian Relgnef , geschrieben am 07.03.2021, 14:30 Uhr :
    he? Habe ich eine andere Sendung gesehen? Was hat die Sendung so phantastisch gemacht? Ach sie meinen viel Propaganda und Eierkuchen nur die armen Gastronomen und die einbrechende Wirtschaft, die Kinder die vor die Hunde gehen, die sind natürlich nicht so wichtig erwähnenswert gewesen, ansonsten weiter mit vollgas gegen den Eisberg oder?
    Antwort von
    Volker Graf , geschrieben am 07.03.2021, 14:30 Uhr :
    Hallo Axel, hier dürfen nur Frauen loben LOL
    Antwort von
    Jörg W. Schill,Hamburg , geschrieben am 07.03.2021, 14:33 Uhr :
    @Axel Schulte Na, dann sind Sie wahrscheinlich ein Wähler der Union, denn nur diesen konnte die Sendung gefallen haben. "wegweisend" ????? Wem sollte welcher Weg gewiesen werden ?

Kommentar 601:
Bärbel Fischer schreibt am 07.03.2021, 14:01 Uhr :
Eines wundert mich schon sehr, dass im PresseClub nur immer Leute zu Wort kommen, die "auf Linie " sind. Ihre Fragen beanstanden meist, dass die Regierung nicht scharf genug gegen Kritiker vorgeht. Sind diese Leute gecastet, also auf Konformität vorgetestet? Oder melden sich Kritiker des Regierungshandelns gar nicht mehr beim P-Club? Und warum melden sie sich nicht mehr? Gerade heute fiel mir auf, dass ein Hörer fragte, ob und wie sich die Regierung davor schützt, dass die AfD bis zur BTWahl Stimmen gewinnt. Antwort: Alle widerlichen Verleumdungen und Ausgrenzungen vonseiten der Altparteien werden der AfD eher Stimmen zuführen, als sie schädigen. Allein eine Politik, die das Wohl der Menschen im Auge behält, könnte die AfD schwächen. Aber danach sieht es leider nicht aus. Denn sonst hätte unsere Regierung alles getan, um Lockdowns zu vermeiden. Allein auf 1 km meiner Straße sind 3 Geschäfte bereits tot. Stimmen verliert man durch menschenverachtende Politik.

    Antwort von
    Sa-biene Märzen , geschrieben am 07.03.2021, 14:40 Uhr :
    Ich habe es aufgegeben anzurufen,man wird nicht zurrückgerufen wenn die Meinung nicht passt. Und wenn, wird diffamiert.Bei den Tagesgeprächen werden auffällig oft die selben (sic!)Anrufer mit der politisch genehmen Meinung zugeschaltet.So ensteht für den ahnungslosen Hörer die Einheitsmeinung derer sich die tumbe Masse anschließt. In den Redaktionen wie in der Politik ist man gerne "chez nous". Ich Frage mich warum die linientreue Gleichschaltung im Politik-Medien Komplex entweder nicht auffällt, oder erwünscht wird, besonders im Hinblick der deutschen Vergangenheit und zweier Diktaturen?
    Antwort von
    Renate meile , geschrieben am 07.03.2021, 14:55 Uhr :
    @Sa-Biene:
    Deshalb hat man beim TG ja auch das Gästebuch abgeschafft, da gab es zu viele andere Meinungen. Hier ist die Moderation doch noch recht liberal beim löschen und gibt vor allem meistens eine Begründung an.

Kommentar 604:
Gerhart schreibt am 07.03.2021, 14:06 Uhr :
Für 12,5 Milliarden Euro sind Testmittel gelagert. Für wie viele Millarden werden so nach und nach Impfstoffe gespritzt? Ds glaubt man ja nicht, wie pervers die Gewinnerwartungen geworden sind. Dieses Mal machen die Investoren ihren Raibach. Seit einem Jahr wird brutal für Impfungen geworben, als hätten alle den Verstand verloren. Na ja, Verstand. Viel ist da ohnehin nicht zu erwarten.
Kommentar 602:
Knut Albers schreibt am heute, 14:02 Uhr :
Ich empfehle allen, besonders den Journalisten der Sendung, einen Artikel von Martin Neuffer, ex NDR Intendant und laut SPIEGEL linker Sozialdemokrat zu lesen (3 Minuten). Titel "Die Reichen werden Todeszäune ziehen" bei SPON. Das sagt viel über den heutigen Zeitgeist und sehr viel über unsere heutigen Probleme und die, weniger wichtig, Probleme der SPD.
    Antwort von
    Otto Lange , geschrieben am 07.03.2021, 14:26 Uhr :
    Martin Neuffer war ein echter Visionär. Er starb leider schon 2004.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Anne Will - 15. Oktober 2017 - Zwischen Mitte und rechter Flanke - Wohin steuert Merkel Deutschland?


Sendung am 15. Oktober 2017 | 21:45 Uhr
Der Abschluss im Superwahljahr - Wird jetzt mal wieder Politik gemacht?
Foto: Screenshot
    die Gäste im Studio

  • Wolfgang Kubicki (FDP) Stellvertretender Bundesvorsitzender
  • Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) Fraktionsvorsitzende im Bundestag
  • Volker Bouffier (CDU) Ministerpräsident von Hessen
  • Olaf Scholz (SPD) Erster Bürgermeister von Hamburg
  • Albrecht von Lucke Publizist

Ab kommender Woche ist der Weg frei für Sondierungen zwischen Union, FDP und Grünen, denn Angela Merkel hat zu Gesprächen erst nach der Landtagswahl in Niedersachsen eingeladen. Sind die Parteien zu sehr mit dem Taktieren beschäftigt? Welches politische Ziel verbindet die möglichen Koalitionspartner und wo liegen rote Linien? Wird Jamaika das Land weiter spalten oder kann diese mögliche neue Regierung Gräben schließen?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)

1153 Kommentare
Kommentare aus dem Blog

Karl K. schrieb am 13.10.2017 14:35 Uhr:
"Wird Jamaika das Land weiter spalten oder kann diese mögliche neue Regierung Gräben schließen?" Gräben schließen? Nehmen wir die SPD und die Agenda 2010: Es wird für die Partei im Bund erst wieder aufwärts gehen, wenn sie sich ihrer Vergangenheit stellt und sich von der Agenda 2010 lossagt bzw. den Spuk von Hartz IV & Co. beendet.
Ähnliches gilt für die anderen etablierten Parteien: Erst wenn die Flüchtlingspolitik rückabgewickelt und ihre verheerenden Folgen beseitigt sind, werden die Parteien wieder wählbar, lassen sich Gräben schließen. Da die etablierten Parteien bisher leider keinerlei Anstalten unternehmen, auf massenhafte "Geschenke" aus Afrika zu verzichten, wird die Spaltung nicht gestoppt, sondern stattdessen beschleunigt. Jeder Deutsche wird sich entscheiden müssen, auf welcher Seite er/sie steht.

Karl K. schrieb am 13.10.2017 14:54 Uhr:
"Wird jetzt mal wieder Politik gemacht?"
Wie denn? Wie soll das Porzellan, das Merkel zerschlagen hat, jemals gekittet werden? - Die Sozialsysteme liegen danieder, das Bildungswesen mit seinen vor sich hin bröckelnden Bauten bewegt sich direkt auf den Bildungsnotstand zu. Wie kaputt das Gesundheitssystem ist, mussten vermutlich selbst die Eliten am Rande des Wahlkampfs zur Kenntnis nehmen, als plötzlich der Pflegenotstand in die Schlagzeilen geriet - und damit das gesamte marode Gesundheitssystem. Vom Debakel der Arbeitslosigkeit, dem Rentendesaster und der Wohnungsmisere usw. ganz zu schweigen.
Man kann nur hoffen, dass keine Politik mehr gemacht wird. Die Politdarsteller sind die Ursache des Elends, wie kann man annehmen, dass sie die Lösung sein könnten? Den Medien fällt am Ende die "ehrenvolle" Aufgabe zu, das Elend unter den Teppich zu kehren, lang und breit über die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen zu berichten und ansonsten die schöne heile Welt des reichen Deutschland zu preisen. Gleichzeitig, als wolle man die Bürger verhöhnen, will man dann auch noch ausgerechnet die Fake News anderer Medien entlarven ...

    klaus Winkler schrieb am 13.10.2017 18:31 Uhr:
    Eine keineswegs übertriebene Bestandsaufnahme.
    Bleibt noch anzumerken, daß auch der wirtschaftliche Aufschwung der gepriesen wird eine Seifenblase der Notenbanken ist.
    Es gab wohl noch nie eine Situation wo sich die Leute mehr darin getäsucht haben was die Stunde eigentlich geschlagen hat.

Klaus Keller schrieb am 15.10.2017 23:45 Uhr:
Das war vom Thema her eigentlich eine überflüssige Sendung. Die meiste Zeit war es auch ein mehr oder wenig interessantes Geplaudere. Die letzten paar Minuten hatten mehr Wert - ich möchte fast sagen als alle Talk-Shows der letzten Monate zusammen. Ich habe gedacht, ich höhre nicht richtig - Anne Will stellt die richtige Frage!
Wie üblich bei langweiligen Diskussionen war ich mit etwas anderes beschäftigt; Computerspiele - eine Mahjongg-Variante. Frau Will fragte (in etwa), ob der Familiennachzug nicht verantwortungslos ist, wenn man mit Duldung ohnehin wieder das Land verlassen muss. (Anspruch auf Asyl haben nur wenige).
Genau das ist der richtige Punkt!
Bei Krieg gibt kein Asyl nach der Genfer Flüchtlingskonvention sondern nur Duldung nach nach dem Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten - nach dem Krieg müssen alle wieder zurück.
Erst wenn das geklärt wird kann man sich fragen, ob ..
- diese Duldung auf anderen Kontinenten Sinn macht
- dann eine lebensgefährliche Schlepperreise Sinn macht
- ob oft Jahrzehntelange Gerichtsverfahren Sinn machen
- ob Geld für Integration hier Sinn macht, wenn dem UNHCR das Geld fehlt
- und, und, und
Darüber kann man ja Diskutieren; aber niemals wenn schon im Ansatz Asyl, Duldung und "die Suche nach einem besseren Leben" laufend vermischt werden.
Schon klar; mein Bauchgefühl sagt mir, dass sich Frau Will eine "Bleibeperspektive" auch für Kriegsflüchtlinge vorgestellt hat. Die Frage war trotzdem gut.

    Paulus schrieb am 16.10.2017 00:26 Uhr:
    Klar ist auf jeden Fall: Merkel muss zurücktreten, ihre politische Irrfahrt muss abrupt beendet werden. Mit Merkel erlebt die CDU ihr Waterloo - sie und ihre Partei sind fertig.
    Gruß Paulus

blueshift774 schrieb am 16.10.2017 07:33 Uhr:
Einmal redet man von der CSU als eigener Partei, bei Jamaika auf Bundesebene dann wieder von einer vorgeeinten Union. Das ist verfassungswidrig! Wer nicht bundesweit wählbar ist, darf keine bundesweite Kompetenz übernehmen! Der Klima-Schutz ist kein Thema! Alle Parteien reden ständig davon, was unsere Kinder an Lasten zu tragen haben. Ein verfehlter Klimaschutz heute ist definitiv der schwerste und nachhaltigste Schaden, den wir unserer Zukunft hinlassen werden! Eine "Chain Migration" darf es nicht geben. Es darf grundsätzlich nie eine Migration durch Asyl geben, weil Asyl grundsätzlich kein Bleiberecht hat. Kinder, die im Asyl geboren werden, müssen das Staatsbürgerrecht der Asylfamilie bekommen - keine deutsche Staatsbürgerschaft! Die Kinder gehen bei Asylende zurück.
Wer in Deutschland dauerhaft leben will, muss einen Einwanderungsantrag stellen. Der hängt nicht von humanitären, sondern Wirtschaftsfaktoren und gesellschaftlichen Obergrenzen ab.
Daher darf es auch keinen Familiennachzug für Asyl geben. Ein "subsidiäer Status" ist politischer Blödsinn! Die Integration der Einwanderung darf nur von der Wirtschaft finanziert werden - nie über die Sozialversicherungen! Diese Frage hat Klärungsvorrang!
Die Union hat zur Wahl die AfD-Nazikarte gespielt, um die SPD zu drücken. Jetzt fliegt allen der braune Haufen um die Ohren. Das ist richtig so. Das ist kein Dadaismus!
SPD, du bleibst in der Opposition - auf biegen und brechen - das das klar ist !!

Christa C. schrieb am 17.10.2017 13:55 Uhr:
Wir jetzt mal wieder Politik gemacht?
Jetzt wird erst mal versucht, die Wahlergebnisse so zurecht zu interpretieren, dass sie in die gewünschte Politikrichtung passen. Und danach kommen endlose, vermutlich wochenlange Koalitionsverhandlungen, um am Ende festzustellen, dass Jamaika hauptsächlich an der Flüchtlingspolitik scheitern muss. Wie soll man Grüne wie G.E. davon überzeugen, dass die Aufnahmefähigkeit in unserem Land nicht grenzenlos ist? Wir brauchen schon jetzt viel mehr Wohnungen, Polizisten, Lehrer, Erzieher, Schulen, Kindergärten, mehr, mehr, mehr von allem. Und G.E. scheint nicht zu wissen, dass Wohnungen erst gebaut werden müssen (und dass das ziemlich lange dauert, bis sie fertig sind), neue Polizisten, Lehrer und Erzieher erst jahrelang ausgebildet werden müssen und sagt wie ein kleines trotziges Kind „ich will aber“. Beispiel Polizei. Die Ausbildung dauert drei Jahre und in den nächsten Jahren gehen 30% der Polizisten in Ruhestand, so dass die verbleibenden Polizisten die Mehrarbeit zu leisten und die neuen Polizisten anzulernen haben. Die Sicherheitslage verbessert sich also auch nicht und wir müssen uns wohl an Schreckensmeldungen wie nicht verhinderte Attentate gewöhnen. So die Aussage eines Vertreters der Polizei in den RTL-Nachrichten. So sieht das modernisierte Deutschland aus.
... und dann war noch die Seite 16

Marie Luise Müller schrieb am 14.10.2017 17:19 Uhr:
„Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!“ ließ Goethe Gretchen im Faust sagen.
Vielleicht hat sich Twesten (@Moderation: Danke. Ordnung muss sein. ;) es zur Aufgabe gemacht, den Klassiker Faust in die Realität zu transportieren. Jahrelang quälte Twesten sich mit den Grünen (nicht ausgedacht, sondern ihr eigenes mediales Bekunden) und zog jetzt daraus die Konsequenzen. Schlupfte von einer (WG)Bude in ein wohl eingerichtetes Eigenheim. Da ergibt sich doch ein tolles Charakterbild dieser Frau, dass ich unter asozial zusammenfasse. Das manche Leute in ihrem Streben nach Höherem nicht mitbekommen wollen, sie bringen es nicht, den Klassikern auch nur das Wasser reichen zu können, landen die immer in einer Schmierenkomödie. Die Twesten ist aber nicht alleine. Siehe Petry. 19.09. eigene Blaue Partei gründen, sich am 24.09. über AfD-Liste wählen lassen und am 25.09. Austritt verkünden. Hauptsache, das Geld (hier Diät) landet in Petrys Tasche. Zu den Linken. Denen schwimmen in NS die Felle davon. Also ist Jammern angesagt. Hoffen wohl auf Mitleidspunkte. Aber erinnert man Ehepaar Lafoknecht an deren Worte und Aktionen von gestern bis vorvorgestern.Sofort stehen die und vor allem deren Groupies mit (verbalem) Gewehr bei Fuß. Kurzum. Besser als Politik sich vor NS-Wahl, Petry-Partei und die Linken sich gaben, kann nicht gezeigt werden, wie Politik den Wähler verarsch… O.K., hätte es gleich so schreiben können. Hätte mir Arbeit erspart.
MLM

    Marie schrieb am 14.10.2017 19:28 Uhr:
    Welche Felle sollen den Linken in NS "davon schwimmen"? Die waren bisher nicht im Parlament und haben durchaus Chancen, dass sich das bei dieser Wahl ändern kann. Fast alle Umfragen sehen die Linke in Niedersachsen bei 5 % (bei der letzten Wahl hatten die nur 3,1 %). Sollten sich die Umfragen bestätigen, hätten die Linken in Niedersachsen einen Zuwachs von immerhin mehr als 60% gegenüber der letzten Wahl. Die aktuellste Umfrage der HAZ vom 13.10. sieht die Linke gar bei 5,7 % - gemeinsam mit Spiegel online und dem Meinungsforschungsinstitut Civey wurden da immerhin mehr als 5000 Menschen befragt, deutlich mehr als von den sonstigen Wahlumfrageinstituten, deren Stichproben lediglich bei jeweils rd. 1000 Menschen liegen, was zu einer höheren möglichen Fehlerquote führen kann. Da scheint mir nach derzeitigem Infostand doch eher der Wunsch des Vaters des Gedanken von den davon schwimmenden Fellen.
    Nach dieser Umfrage hätten übrigens SPD, Linke und Grüne (ohne Twesten) einen hauchdünnen Vorsprung vor CDU, FDP und AfD. Schaun wir mal.
Die Antwort von "Marie" (von welcher Marie eigentlich?) wurde freigeschaltet, der folgende Beitrag von Willi Meyer aber nicht, seltsam oder?
- zensiert -

Wiili Meyer schrieb am 14.10.2017 22:00 Uhr:
@Marie
Bei MLM ist es so mit den Linken, wie bei dem Schüler, dessen Hobby die Würmer sind. Als er einen Vortrag über Elefanten halten sollte , begann er: Der Elefant hat einen Rüssel. der sieht aus wie ein Wurm. Es gibt Regenwürmer, ....
Hier ist das Thema und die Frage: "Wird Jamaika das Land weiter spalten?" usw.
Aber egal wie das eigentliche Thema lautet, MLM landet immer - mit Duldung der Blogmoderation - bei den bösen Linken. Trösten Sie sich, da kann man nichts machen.
    Marie Luise Müller schrieb am 14.10.2017 17:58 Uhr:
    Als Antwort @G. Leonhardt S. 12 gedacht. MLM

    G.Leonhardt schrieb am 14.10.2017 21:14 Uhr:
    Danke.
    Jetzt hab ich´s verstanden

    Zilli schrieb am 15.10.2017 19:17 Uhr:
    @Marie Luise Müller
    Bitte beim Thema bleiben!
    Thema ist nicht ihre Dauerhetzerei gegen die Linke und die AfD.