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Sonntag, 23. Januar 2022

Schlachtfeld Politik - Die finstere Seite der Macht

Schlachtfeld Politik - Die finstere Seite der Macht

dbate

In der NDR-Dokumentation „Schlachtfeld Politik – Die finstere Seite der Macht“ geben Politiker ungewöhnlich offen Auskunft über ihre Niederlagen. Sie sprechen über ihre Rücktritte – und über die Spuren, die der andauernde Kampf um Macht und Ansehen hinterlässt. Einige Politiker berichten von schweren körperlichen und seelischen Problemen. Unabhängig von der jeweiligen Parteizugehörigkeit sagen alle Befragten: Die schwersten Verletzungen führen sich Parteifreunde untereinander zu.

Politiker inszenieren sich gerne als Macher, als durchsetzungsfähige Erfolgsmenschen. Über ihre Niederlagen reden sie dagegen nur sehr ungern. Für die vom Norddeutschen Rundfunk in Auftrag gegebene Dokumentation „Schlachtfeld Politik – die finstere Seite der Macht“ von Autor Stephan Lamby haben mehrere Politiker eine Ausnahme gemacht und sprechen detailliert über Intrigen, Loyalitätsverletzungen und Rücktritte.

Die Dokumentation lief erstmals 2012 in der ARD.

Kommentare

TEST-Acc.
Ich mag Fr. Fischer nicht sonderlich, aber den einen Satz finde ich sehr gut: Intrigen und Machtkämpfe gibt es auch in der Wirtschaft bzw. allen großen Organisationen. Nur sind sie dort nicht öffentlich!
Stefan Janny
In Parteien herrscht ein harter Wettbewerb um Positionen. Das ist oft noch härter als der Wettbewerb mit dem politischen Gegner. Es geht dabei um viel. Da geht es leider oft nicht zimperlich zu.
Alpha Bet
Andrea Fischer.... wie kann man nur so damit „prahlen“ und sich darüber lustig machen, dass man komplett unqualifiziert war für ein so wichtiges Amt wie das des Bundesgesundheitsministers!
Peter Pahn
Es ist doch schön zu sehen, dass im Kampf um die Macht,der Konkurrent nicht mehr mit dem Dolch ermordet wird.

Sonntag, 19. Mai 2019

Der neoliberale Weg führt in eine gesellschaftliche Sackgasse


Die Oberschicht zerstört den Planeten.

Viele haben noch nicht mal begriffen, dass sie ein Teil des Problems sind.


Der neoliberale Weg führt genauso in eine gesellschaftliche Sackgasse wie die chauvinistische Idiotie der Rechten, denn der soziale Kahlschlag seit der Zeit der Eisernen Lady, der unter einem Etikettenschwindel der klassischen sozialdemokratischen Parteien fortgeführt wurde, ist hauptsächlich mitverantwortlich für den Erfolg der Rechtspopulisten.

Sollte Macron diesen Etikettendchwindel von "New Labour" & Co. in einer französischen Variante fortführen, wird sein Erfolg nichts anderes als der letzte Sargnagel gewesen sein, bevor die Rechten wieder die ganz große Bühne bekommen werden.

Es erscheint ist schleierhaft, dass beispielsweise dieser Etikettenschwindel, der durch "New Labour" oder damals die "Neue Mitte" betrieben wurde, in dem man das als fortschrittliche sozialdemokratische Erneuerung verpackt, der Bevölkerung verkaufte, bis heute mehrheitlich entweder nicht als solche nicht erkannt wird.

Die Arroganz der deutschen Politiker und auch der Medien ist schwer erträglich. Während Deutschland absehbar verarmt, predigt die Politik - und die Medien folgen ihnen -, wie gut es uns und Europa unter der aktuellen Politik geht.

Wer meint, uns geht es auch zukünftig gut, der hat keinen Rentenbescheid oder kann ihn nicht lesen. Bitte von der Zahl die dort steht, dann noch die Sozialabgaben und die Steuern abziehen. Wieviel? Im Zweifelsfall 25%. Frankreich hatte die Chance den Politiksumpf abzuwählen, diese Chance haben wir in Deutschland nicht, hier ist nur Sumpf.

Die Politik hat sich wirklich sehr große Mühe gegeben, das Volk auseinanderzusparen. Viele können sich ein Aufstehen nicht mehr leisten, weil sie durch das Flaschensammeln und zu den Tafeln laufen entkräftet sind. Die Sozialgerichte wurden an vielen Orten geschlossen und anderen Gerichten zugeordnet, damit der Bürger es nicht mehr so einfach hat, seine Rechte durchzusetzen.

Literatur:

Warum Europa eine Republik werden muss: Eine politische Utopie
Warum Europa eine Republik werden muss: Eine politische Utopie
von Ulrike Guérot

Eingestellt von Blogger, auch unter Torpedo - informativer Gesellschafts- und Politik-Blog mit aktuellen Themen 
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.