Thema:
Renten Ost / West
Liebe Leser,
bezüglich Rentendiskussion erhielt ich folgende Beiträge
Betreff:
BILD 6.4.19 Ausgabe Berlin-Brandenburg S.2 und 3
Die BILD vom Samstag hat mal wieder bezüglich Hetze und Propaganda gegen die Ostrentner den Vogel abgeschossen. Da wird eine Ingenieurökonomin aus Halle(Saale) präsentiert, die angeblich 2400€ RENTE bekommt. Dazu noch ein Rentnerehepaar aus Chemnitz, die zusammen 2700€ Rente haben. Alles aus der GRV. Als Westrentner werden dann wesentliche Ärmere präsentiert, aber allen geht es gut und sie haben am Monatsende immer noch was übrig. Man betreibt ganz offen das Geschäft der Beamten und Politiker, die von ihren fetten Pensionen abblenken wollen.
Zuerst mal dazu dieser Link:
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/...
Da ist zu Ost-Rentnern zu lesen:
"Zahlbetragsbegrenzung
Bereits zum 1.7.1990 wurde durch das Rentenangleichungsgesetz ein Anspruch auf Leistungen aus einem Zusatzversorgungssystem begrenzt. Der maximale Zahlbetrag aus der Zusatzversorgung und der Rente aus der Sozialpflichtversicherung betrug 2.010,00 DM. ......
Diese Zahlbetragsbegrenzungen wurden als Reaktion auf verschiedene Entscheidungen des BSG durch das Rentenüberleitungs-Ergänzungsgesetz (Rü-ErgG) verändert. Der Höchstbetrag wurde von 2.010,00 DM auf 2.700,00 DM heraufgesetzt."
2.700 DM entsprechen 1.350 € !
Eine Rente von 2.400 € für eine Ingenieurökonomin ist auch mit der Zusatzversorgung für technische Intelligenz der DDR völlig illusorisch. Dass die Rente des Mannes in den 2.400€ mit enthalten sein müsste, hat das Lügenblatt wohlweislich vergessen. Selbst als Summe der Renten beider betrachtet, liegt 2400€ wesentlich über dem Durchschnitt von Sachsen/Anhalt mit 976€(Männer) und 859€(Frauen). Das ergibt nur 1.835€.(Quelle: Deutsche Rentenversicherung 2017)
https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/...
Dasselbe gilt auch für das Ehepaar aus Chemnitz. 2.700€ liegen weit über den sächsischen Durchschnittsrenten von 982€ (Männer) und 865€ (Frauen). Das ergibt zusammen 1.847€.
Dazu muss man den Machern der BILD eine strahlende Dummheit attestieren, diese Lügen nun gerade in Ost-Ausgaben der Zeitung den Leuten vorzusetzen, die sehr gut selbst wissen, wie hoch oder besser gesagt niedrig ihre Renten sind. Man arbeitet fleißig am Ruf der Lügenpresse und der weiteren Auflagenverringerung des Schmierblattes.
https://www.wuv.de/medien/bild_auflage_sinkt_deutlich
„Deutschlands größtes Print-Medium büßte dabei weiter kräftig an Auflage ein. Springers Bild-Zeitung verlor rund neun Prozent seiner Auflage und verkaufte im zurückliegenden Quartal zusammen mit dem Schwestertitel B.Z. 1,5 Mio Exemplare.“
BILD 6.4.19 Ausgabe Berlin-Brandenburg S.2 und 3
Die BILD vom Samstag hat mal wieder bezüglich Hetze und Propaganda gegen die Ostrentner den Vogel abgeschossen. Da wird eine Ingenieurökonomin aus Halle(Saale) präsentiert, die angeblich 2400€ RENTE bekommt. Dazu noch ein Rentnerehepaar aus Chemnitz, die zusammen 2700€ Rente haben. Alles aus der GRV. Als Westrentner werden dann wesentliche Ärmere präsentiert, aber allen geht es gut und sie haben am Monatsende immer noch was übrig. Man betreibt ganz offen das Geschäft der Beamten und Politiker, die von ihren fetten Pensionen abblenken wollen.
Zuerst mal dazu dieser Link:
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/...
Da ist zu Ost-Rentnern zu lesen:
"Zahlbetragsbegrenzung
Bereits zum 1.7.1990 wurde durch das Rentenangleichungsgesetz ein Anspruch auf Leistungen aus einem Zusatzversorgungssystem begrenzt. Der maximale Zahlbetrag aus der Zusatzversorgung und der Rente aus der Sozialpflichtversicherung betrug 2.010,00 DM. ......
Diese Zahlbetragsbegrenzungen wurden als Reaktion auf verschiedene Entscheidungen des BSG durch das Rentenüberleitungs-Ergänzungsgesetz (Rü-ErgG) verändert. Der Höchstbetrag wurde von 2.010,00 DM auf 2.700,00 DM heraufgesetzt."
2.700 DM entsprechen 1.350 € !
Eine Rente von 2.400 € für eine Ingenieurökonomin ist auch mit der Zusatzversorgung für technische Intelligenz der DDR völlig illusorisch. Dass die Rente des Mannes in den 2.400€ mit enthalten sein müsste, hat das Lügenblatt wohlweislich vergessen. Selbst als Summe der Renten beider betrachtet, liegt 2400€ wesentlich über dem Durchschnitt von Sachsen/Anhalt mit 976€(Männer) und 859€(Frauen). Das ergibt nur 1.835€.(Quelle: Deutsche Rentenversicherung 2017)
https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/...
Dasselbe gilt auch für das Ehepaar aus Chemnitz. 2.700€ liegen weit über den sächsischen Durchschnittsrenten von 982€ (Männer) und 865€ (Frauen). Das ergibt zusammen 1.847€.
Dazu muss man den Machern der BILD eine strahlende Dummheit attestieren, diese Lügen nun gerade in Ost-Ausgaben der Zeitung den Leuten vorzusetzen, die sehr gut selbst wissen, wie hoch oder besser gesagt niedrig ihre Renten sind. Man arbeitet fleißig am Ruf der Lügenpresse und der weiteren Auflagenverringerung des Schmierblattes.
https://www.wuv.de/medien/bild_auflage_sinkt_deutlich
„Deutschlands größtes Print-Medium büßte dabei weiter kräftig an Auflage ein. Springers Bild-Zeitung verlor rund neun Prozent seiner Auflage und verkaufte im zurückliegenden Quartal zusammen mit dem Schwestertitel B.Z. 1,5 Mio Exemplare.“
Antwort von Ralf Nietzschmann:
Ich habe die Hoffnung über eine faire Rentendiskussion bezüglich des Ostens aufgegeben. Als Ostdeutsche müssen wir auch zur Kenntnis nehmen, dass viele unserer Mitbürger sich für Rente überhaupt nicht interessieren, egal ob es sich nun um gesamtdeutsche aber auch typische Ost Probleme handelt. Bestes Beispiel die Mütterrente. Wegen den 0,67 € rege ich mich doch nicht auf, so häufige Meinung der betroffenen Mütter. Sie erkennen eben nicht die Ungerechtigkeit im 30ten Jahr des Beitritts. Nimm die Renten der geschiedenen Frauen, kurz ein Wahlkampfaufhänger, aber schon wieder verpufft. Es löst sich ja biologisch.
Es gibt nur noch wenige Politiker, die ernsthaft Probleme lösen wollen. Eine davon ist Petra Köpping SPD zur Zeit Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.
Sie kämpft auf verlorenen Posten, um die Gewährung der Knappschaftsrente für ehemalige Mitarbeiter der Schwelerei in Esphenhain zu erzwingen. Die Schwelerei zur Kohleveredlung, war die dreckigste Arbeit im Kohlekombinat und hat nachweislich die meisten Krebserkrankungen hervorgebracht. Im Westen gehörte aber dieses Berufsbild nicht zum Beruf Bergmann und somit war es kein Bestandteil der Rentenberechnung.
P. K. einst SED und Bürgermeisterin von Großpösna wurde 1990 wegen ihrer SED Mitgliedschaft von den "Demokraten" in die Wüste geschickt.1994 mit großer Mehrheit als Bürgermeisterin von den Bürgern in Großpösna zurückgeholt als Bürgermeisterin, weil es mit den "Demokraten" doch nicht so geklappt hatte.
Nun will man sie wieder abschieben, sie ist im Kabinett zu unbequem. Angeblich soll sie OB von Leipzig werden, falls B. Jung SPD sich für einen besser dotierten Posten in der Wirtschaft entscheidet und nicht wieder kandidiert.
Im Moment ist man als nachdenkender Mensch auf verlorenen Posten, egal um welche Politikfelder es sich handelt. Leider kann man ja im Netz und in der Öffentlichkeit nicht laut aussprechen,was man so wirklich denkt und was passieren müsste. Ich wünsche mir für Deutschland die Gelbwesten, aber einen Deut schärfer als in Frankreich.
Gruß Ralf
Danke Franzi und Ralf für Beitrag und AntwortEs gibt nur noch wenige Politiker, die ernsthaft Probleme lösen wollen. Eine davon ist Petra Köpping SPD zur Zeit Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.
Sie kämpft auf verlorenen Posten, um die Gewährung der Knappschaftsrente für ehemalige Mitarbeiter der Schwelerei in Esphenhain zu erzwingen. Die Schwelerei zur Kohleveredlung, war die dreckigste Arbeit im Kohlekombinat und hat nachweislich die meisten Krebserkrankungen hervorgebracht. Im Westen gehörte aber dieses Berufsbild nicht zum Beruf Bergmann und somit war es kein Bestandteil der Rentenberechnung.
P. K. einst SED und Bürgermeisterin von Großpösna wurde 1990 wegen ihrer SED Mitgliedschaft von den "Demokraten" in die Wüste geschickt.1994 mit großer Mehrheit als Bürgermeisterin von den Bürgern in Großpösna zurückgeholt als Bürgermeisterin, weil es mit den "Demokraten" doch nicht so geklappt hatte.
Nun will man sie wieder abschieben, sie ist im Kabinett zu unbequem. Angeblich soll sie OB von Leipzig werden, falls B. Jung SPD sich für einen besser dotierten Posten in der Wirtschaft entscheidet und nicht wieder kandidiert.
Im Moment ist man als nachdenkender Mensch auf verlorenen Posten, egal um welche Politikfelder es sich handelt. Leider kann man ja im Netz und in der Öffentlichkeit nicht laut aussprechen,was man so wirklich denkt und was passieren müsste. Ich wünsche mir für Deutschland die Gelbwesten, aber einen Deut schärfer als in Frankreich.
Gruß Ralf