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Sonntag, 3. September 2017

change.org - Petition gegen Plastikmüll! So reagiert Bundeskanzlerin Merkel:



Petition gegen Plastikmüll!
So reagiert Bundeskanzlerin Merkel: 

Hallo liebe Leser,
Schauspieler Hannes Jaenicke übergab am Dienstag über 150.000 Unterschriften an Angela Merkel. „Unsere Ozeane sind keine Müllkippe!“, sagte er.

Mit der Kamera hielt ich fest, wie die Bundeskanzlerin reagierte. Das Video hat in dieser Woche besonders hohe Wellen geschlagen. Aber sehen Sie selbst:
Video abspielen

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Schreiben Sie uns in den Kommentaren, was Sie gegen Plastikmüll unternehmen würden.

Viele Grüße!
Sebastian Schütz
Campaigner, Change.org e.V.

Dienstag, 29. August 2017

campact - Fwd: Mikroplastik im Blut

 


 
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Liebe Leser,

etliche Tonnen Plastik schwimmen im Meer – und es wird jeden Tag mehr. Jetzt könnte sich etwas Entscheidendes tun: Im September trifft sich die EU-Kommission mit Herstellern und Umweltverbänden in Brüssel. Ein Plan soll her, was die EU gegen den Müll im Meer unternehmen wird. Aber die vielen Lobbyist/innen der Plastik-Industrie werden versuchen, wirksame Maßnahmen zu verhindern.
Schon 310.541 Menschen aus ganz Europa haben unseren Appell „Plastik-Flut stoppen“ unterzeichnet. Um ein Gegengewicht gegen die Plastik-Lobby zu schaffen, werden wir diesen Appell während des Treffens auf über hundert Werbeflächen in Brüssel plakatieren. Unterzeichnen Sie bis Mittwoch unseren Appell – dann gehört Ihre Stimme noch zu denen, die wir auf dem Plakat mitzählen! 400.000 wollen wir dafür erreichen.
Genauere Infos finden Sie in der E-Mail, die wir Ihnen kürzlich zum Thema Plastik geschickt haben. Ich habe sie Ihnen hier noch einmal angehängt.

Herzliche Grüße
Daniela Antons, Campaigning

Liebe Leser,
ein Wal strandet in Norwegen, er ist vollkommen abgemagert. In seinem Bauch: 30 Plastiktüten.[1] An Plastik verhungert – so ergeht es auch jeden Tag unzähligen Seevögeln, Schildkröten und Fischen. Sogar in winzig kleinen Partikeln ist Plastik eine Gefahr für das gesamte Ökosystem: Mikroplastik bleibt für Jahrhunderte in der Natur, Tiere nehmen es auf – so landet es auch auf unserem Teller. Selbst im menschlichen Blut ist Plastik nachweisbar.[2]

Europa ist weltweit der zweitgrößte Plastik-Produzent – bis jetzt. In den kommenden Wochen entwirft die EU-Kommission ihre Plastik-Strategie.[3] Das könnte ein großer Wurf werden oder eine herbe Enttäuschung. Die EU will das Müllproblem bekämpfen. Doch hinter den Kulissen kämpft die Hersteller-Lobby für ihre Interessen – zum Beispiel gegen ein Verbot von Einweg-Plastik. Es liegt an uns, ob sie damit durchkommt.

TTIP, CETA, Glyphosat – die EU-Kommission hat nicht ohne Grund ein ziemlich ramponiertes Image. Dieses würde sie gerne aufpolieren. Darin liegt eine Chance: Wir können der Kommission jetzt zeigen, dass die Plastik-Frage das Zeug zum Mega-Thema hat. Deswegen haben wir gemeinsam mit unseren Partnern einen europaweiten Appell gestartet. So zeigen wir: Hunderttausende fordern eine starke Strategie gegen Plastik. Bitte unterstützen Sie den Appell und unterschreiben Sie jetzt!
Eingeschweißte Gurken, Einwegflaschen, Mikroplastik in der Sonnencreme – Kunststoffe begegnen uns praktisch überall in unserem Alltag. Seit den fünfziger Jahren wurden weltweit über acht Milliarden Tonnen Plastik produziert. Nur ein kleiner Teil davon wurde recycelt, fast 80 Prozent befinden sich jetzt als Müll in der Umwelt oder auf Deponien.[4]

Selbst die verstecktesten Winkel der Erde, wie die Arktis, die Tiefsee oder unbewohnte Inseln, sind mit Plastikmüll übersät.[5] Plastik verrottet nicht – es zerfällt allenfalls zu Mikroplastik. Doch auch dann bleibt es gefährlich: Die winzigen Stückchen werden von Plankton aufgenommen[6], von Fischen gefressen und landen somit in unserer Nahrungskette. Eine Bedrohung für unsere Gesundheit: Denn viele Plastiksorten tragen giftige Zusatzstoffe mit sich.[7]
Jetzt liegt es bei der EU, effektive Lösungen gegen Plastikmüll zu beschließen. Dabei sind drei Punkte zentral:[8]
  • Die EU muss gegen den Verpackungswahnsinn vorgehen, damit der Verbrauch insgesamt zurückgeht. Es müssen Gesetze zur Reduktion von Einweg-Plastik und Mikroplastik her.
  • Plastikprodukte müssen frei von giftigen Zusatzstoffen, langlebig und recycelbar sein.
  • Es muss deutlich mehr Plastik gesammelt und recycelt werden, damit es nicht in der Umwelt freigesetzt wird. 
Die EU kann einen riesigen Beitrag für eine Welt ohne Plastikverschmutzung leisten. Doch dafür muss sie jetzt konsequent bleiben und darf sich nicht von der Plastik-Lobby weich machen lassen. Nicht nur das Pariser Klimaschutzabkommen hat gezeigt: Wenn Europa sich nicht rührt, passiert nichts. Jetzt muss die EU eine effektive Plastik-Strategie beschließen – dann werden ihr andere Staaten folgen. 
Bald berät sich die EU-Kommission mit Herstellern und Umweltverbänden in Brüssel. Diese Zeit nutzen wir: Auf Großplakaten machen wir unseren Protest in der ganzen Stadt sichtbar – am Flughafen, an der Bahnstation im Europaviertel und vor der EU-Kommission. Die Flächen sind begehrt: Wir müssen sie so schnell wie möglich buchen. Die Plakate wirken nur, wenn tausende Menschen unterzeichnen. Bitte unterstützen Sie die Aktion und unterschreiben Sie jetzt unseren Appell!
Herzliche Grüße
Dr. Gerald Neubauer, Campaigner
PS: Pro Minute werden weltweit rund eine Million Plastikflaschen produziert.[9] Jede dieser Flaschen kann zur Todesfalle für Fische oder Vögel werden, wenn sie ins Meer gelangt. Bitte helfen Sie uns, den Tod von zehntausenden Tieren zu verhindern!
[1] „Wal hatte 30 Plastiktüten im Magen“, Spiegel Online, 2. Februar 2017
[2] „Bisphenol A, In unserem Blut fließt Plastik“, Wirtschaftswoche, 30. Oktober 2013
[3] „Roadmap, Strategy on Plastics in a Circular Economy“, Europäische Kommission, 26. Januar 2017
[4] „Globale Statistik: Plastik-Welt“, Spiegel Online, 19. Juni 2017 
[5] „Die Tiefsee ist ein Endlager“, Zeit Online, 18. Juli 2017
[6] „Wer Fisch isst, konsumiert Mikroplastik mit“, Die Welt, 1. Juni 2015
[7] „Bisphenol A, In unserem Blut fließt Plastik“, Wirtschaftswoche, 30. Oktober 2013
[8] „Open Letter: Rethink Plastic’s summer challenge for the commission“, Rethink Plastic Alliance, 10. Juni 2017 
[9] „A million bottles a minute: world’s plastic binge ‘as dangerous as climate change’“, Guardian, 28. Juni 2017
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Mittwoch, 16. August 2017

WeMoveEU - Plastikmüll tötet

Unsere Meere und Flüsse werden zu Müllkippen - Fische und Vögel verenden qualvoll, weil sie Plastikmüll essen. Die EU-Kommission unternimmt zu wenig, um diesen Wahnsinn zu stoppen. Sie steht unter gewaltigem Druck durch die Plastikindustrie. Gemeinsam können wir für Gegendruck sorgen:
Liebe Leser,
kürzlich verendete ein Wal, völlig abgemagert, an Norwegens Küste. 30 Plastiktüten und weitere Plastikabfälle wurden in seinem Magen gefunden [1]. Verhungert mit vollem Magen: Diesen qualvollen Tod erleiden unzählige Vögel, Schildkröten und Fische jeden Tag. Plastik ist eine Gefahr für das ganze Ökosystem: Es zersetzt sich nicht, es zerfällt nur in kleine Partikel, die für Jahrhunderte in der Umwelt bleiben. Tiere nehmen die Partikel auf, die schließlich in unserem Essen landen. Plastik ist sogar im menschlichen Blut nachweisbar [2].

Europa ist der weltweit zweitgrößte Plastik-Produzent. Jahr für Jahr wird mehr Plastik verbraucht. Doch jetzt haben wir eine Chance, etwas dagegen zu unternehmen. In den kommenden Wochen erarbeitet die EU-Kommission ihre neue Plastik-Strategie [3]. Das könnte eine echte Verbesserung bringen - oder eine bittere Enttäuschung. Die EU will gegen das Plastikmüll-Problem vorgehen, aber hinter den Kulissen kämpft die Plastiklobby für ihre Interessen - zum Beispiel gegen das Verbot von Einwegplastik. Es ist an uns, jetzt für Gegendruck zu sorgen!

Wir werden dafür sorgen, dass wir wahrgenommen werden. Die EU-Kommission will Hersteller und Umweltgruppen in Brüssel anhören, und wir werden diese Chance nutzen, um unseren Protest vor Ort unübersehbar zu zeigen - mit großen Plakatwänden - am Flughafen und direkt vor dem Kommissionsgebäude. Die Werbeflächen sind sehr gefragt, deshalb müssen wir sie so schnell wie möglich buchen. Unsere Botschaft auf den Plakaten wird nur funktionieren, wenn Tausende mitmachen. Bitte unterstützen Sie unsere Aktion und unterschreiben jetzt den Appell!

Unterschreiben Sie hier gegen Plastikmüll!

Gurken, die in Plastik eingeschweißt sind; Flaschen, die nur einmal benutzt werden; Sonnencreme, die Mikroplastik enthält - wo man auch hinschaut, Plastik ist allgegenwärtig. Seit den 1950er Jahren wurden mehr als acht Milliarden Tonnen davon weltweit produziert. Nur ein kleiner Teil wurde recycelt. Fast 80 Prozent landeten in der Atmosphäre oder auf Mülldeponien. [4]

Sogar die entlegensten Gegenden des Planeten sind mittlerweile von Plastik überschwemmt - ob Arktis, Tiefsee oder unbewohnte Inseln. Plastik verrottet nicht, es zerfällt höchstens in Mikropartikel. Und die sind weiter gefährlich. Die kleinen Partikel werden vom Plankton aufgenommen, von Fischen gefressen und gelangen so in unsere Nahrungskette. Das hat unabsehbare Risiken, denn Plastik enthält oft giftige Zusatzstoffe.

Die EU hat jetzt über effektive Maßnahmen gegen die Plastikflut zu entscheiden. Drei Punkte sind besonders wichtig: [5]
  • Die EU muss gegen den Verpackungswahnsinn vorgehen und den Plastikverbrauch insgesamt senken. Wir brauchen klare Regelungen, die den Gebrauch von Einwegverpackungen und Mikroplastik begrenzen.
  • Plastikprodukte dürfen keine giftigen Zusatzstoffe enthalten; sie müssen haltbar und recycelbar sein.
  • Deutlich mehr Plastik muss gesammelt und recycelt werden, damit es gar nicht mehr erst in die Umwelt gelangt.
Die EU kann einen wesentlichen Beitrag leisten, damit die Welt nicht in Plastikmüll erstickt. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass die Plastiklobby verliert. Das Pariser Klimaabkommen hat gezeigt: Wenn Europa sich nicht bewegt, passiert nichts. Die EU muss jetzt eine effektive Plastik-Strategie auf die Beine stellen - andere Länder werden dann folgen. 

Unterschreiben Sie hier gegen Plastikmüll!

TTIP, CETA, Glyphosat - dass das Image der EU-Kommission angeschlagen ist, kommt nicht von ungefähr. Jetzt sucht sie nach Möglichkeiten, wie sie das ändern kann. Das ist eine Chance für uns: Wir können der Kommission klar machen, dass sie bei dem Plastikproblem richtig punkten kann. Aus diesem Grund starten wir diese Kampagne gemeinsam mit vielen Partner aus ganz Europa und fordern aus allen Regionen des Kontinents eine starke Strategie gegen die Plastikflut. Unterschreiben Sie den Aufruf und leiten Sie diese E-Mail dann an Ihre Freunde und Familienmitglieder weiter! Sorgen wir gemeinsam für einen unübersehbaren Appell zum Stopp des Plastikwahnsinns!
Voller Hoffnung grüßen herzlich aus vielen Ländern Europas

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Doina Proorocu (Bukarest)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Bologna)
Marine Gauthier (Paris)
für das gesamte WeMove.WeMove.EU-Team


Referenzen:
[1] "Sterbender Wal an der Küste Norwegens gefunden, mit 30 Plastiktüten im Magen”, The Telegraph, 3. Februar 201
http://www.telegraph.co.uk/news/2017/02/03/whale-found-dying-coast-norway-30-plastic-bags-stomach/
[2] “BPA ist gut, wenn man die meisten Studie darüber ignoriert”, www.newsweek.com, 3. April 2015
http://www.newsweek.com/2015/03/13/bpa-fine-if-you-ignore-most-studies-about-it-311203.html
[3] “Roadmap, Strategie zu Plastik in einer Kreislaufwirtschaft”, European Commission, 26. Januar 2017
http://ec.europa.eu/smart-regulation/roadmaps/docs/plan_2016_39_plastic_strategy_en.pdf
[4] “Fast das gesamte Plastik, das seit 1950 produziert wurde, befindet sich immer noch in der Umwelt”Pacific Standard, 17.July 2017
https://psmag.com/environment/almost-all-of-the-plastic-produced-since-1950-is-still-in-landfills
[5] “Offener Brief von Rethink Plastic an die EU-Kommission”, Rethink Plastic Alliance, 10. Juni 2017
http://ecostandard.org/wp-content/uploads/rethink-plastic-letter-to-first-vp-frans-timmermans-10-july.pdf
WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.
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Mittwoch, 14. Juni 2017

change.org - ich brauche Ihre Unterstützung gegen Plastikmüll


Hallo liebe Leser,
haben Sie genauso wie ich die Schnauze voll von der allgegenwärtigen Plastikpest? Wo man hinschaut, sieht man es, sei es das in Plastik eingeschweißte Biogemüse oder der ganze Plastikmüll im Meer, am Strand, Straßenrand, Flussufer!

Meine Bitte an Sie: Vermeiden Sie so gut es geht PET-Flaschen, Plastiktüten und sonstige überflüssigen Plastikverpackungen. Es ist leichter als man denkt. Jeder von uns kann etwas beitragen, um die Umwelt zu schützen. Unterschreiben Sie hier gegen Plastikmüll

Es ist absoluter Unsinn, Wasser-Sixpacks mit 1,5-Liter-PET-Buddeln zu kaufen, die nicht nur schwer sind, sondern auch noch aus giftigem Plastik bestehen und zusätzlich darin eingeschweißt sind. Das Zeug ist ein Öl-Produkt und nachweisbar gefährlich für die Natur, die Tiere und am Ende auch für uns. Eine Plastikflasche braucht 450 Jahre, bis sie vollständig abgebaut ist - und jede Stunde werden 675 Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren entsorgt. PET ist so ziemlich die größte Umweltsauerei unserer Zivilisation –  wir sollten endlich was dagegen tun.

Unterstützen Sie bitte diese wichtige Petition – wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und Deutschland und Österreich von unnötigem Plastikmüll befreien. Doch dafür muss auch die Politik endlich was tun.

Bisher konnten wir schon mehr als 50.000 Leute überzeugen – wir brauchen aber noch viel, viel mehr! Also – machen Sie mit, engagieren Sie sich, sagen Sie selbst Goodbye zu Plastikflaschen – und unterzeichnen und teilen Sie die Petition!
Viele Grüße
Hannes Jaenicke
Schauspieler und Umweltaktivist




Wollen Sie etwas bewegen?
Starten Sie eine Petition.

Change.org   ·   548 Market St #29993, San Francisco, CA 94104-5401 · VSA

Mittwoch, 13. August 2014

change.org - 6.000.000.000 Plastiktüten jährlich, allein in Deutschland

Liebe Leser, dieser Aufruf wurde vor kurzem auf Change.org von Stefanie gestartet. Wir dachten, Sie möchten sich vielleicht engagieren?

Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks: Nein zu kostenlosen Plastiktüten

Stefanie Albrecht und Deutsche Umwelthilfe e.V.
Berlin, Deutschland
Ich bin Stefanie Albrecht (Studentin) aus Berlin. Durch die Dokumentation "Plastic Planet" und die Arbeit der Deutschen Umwelthilfe bin ich auf die Invasion der Plastiktüten aufmerksam geworden. Je mehr ich darüber lerne, desto mehr sehe ich es: Plastik vermüllt unseren Planeten. Im Sommer bedecken Teppiche aus Plastik öffentliche Parks und in Strudeln durchzieht es unsere Meere. Vögel und Fische, die das Plastik für Nahrung halten, verenden qualvoll.
Plastiktüten tragen einen besonders hohen Anteil an der Landschaftsvermüllung und der Umweltverschmutzung. In Deutschland gehen 17 Millionen Einweg-Plastiktüten täglich über die Ladentheken – beim Klamottenkauf, im Shoppingcenter, in der Apotheke. Das sind im Jahr unvorstellbare 6.100.000.000 (sprich 6,1 Milliarden) Plastiktüten. Viele dieser Tüten werden gratis herausgegeben. Dabei bestehen Plastiktüten meistens aus Rohöl, einer wertvollen, immer knapper werdenden Ressource. Nach kürzester Nutzungszeit werden sie einfach weggeschmissen. Achtlos in der Natur entsorgt, benötigen sie Hunderte von Jahren zum Abbau.
Es geht auch anders.
Dass es auch ohne Plastiktüten geht, haben andere Länder bereits bewiesen. Irland hat 2002 eine Abgabe auf Plastiktüten eingeführt und dadurch den Verbrauch um mehr als 90 Prozent gesenkt! Heute nutzt jeder Ire im Durchschnitt nur noch 16 Tüten pro Jahr. Bei uns dagegen sind es 76. Nur, wenn Plastiktüten wirklich etwas kosten, werden wir uns Gedanken machen, ob wir sie überhaupt benötigen.
Die EU diskutiert gerade, wie es mit Plastiktüten weitergehen soll. Doch das kann dauern. Lasst uns in Deutschland schon jetzt ein eindeutiges Zeichen gegen die Ressourcenverschwendung setzen! Deshalb fordert mit mir gemeinsam von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks das Ende der kostenlosen Plastiktüte. 
Sobald ich 50.000 Unterschriften mit meiner Petition gesammelt habe, übergebe ich sie zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe an die Bundesumweltministerin Dr. Hendricks.
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Die DUH hat analysiert, warum ein Verbot von Plastiktüten nicht funktioniert und wie man stattdessen gegen die Plastikflut vorgehen kann. Mehr dazu findet Ihr auf der Kampagnenseite www.kommtnichtindietuete.de und bei Facebook unter www.facebook.com/kommtnichtindietuete. 
Mehr Infos: Berlin unternimmt etwas gegen die Plastiktütenflut und unternimmt am 20. September 2014 auf dem Tempelhofer Feld einen Weltrekordversuch als Zeichen gegen Einweg-Plastiktüten: www.berlintuetwas.de.
NGOs, wie die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), sind auf Spenden angewiesen, um eine Vielzahl an Umwelt- und Verbraucherschutzthemen zu bearbeiten. Die DUH freut sich über eine Spende zur Unterstützung ihrer Arbeit. Hier online spenden! DUH Spendenkonto: VoBa Konstanz-Radolfzell | Kto. 210677216 | BLZ 692 910 00 | Stichwort: Plastiktüte