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Freitag, 19. April 2019

Dr. Daniel Stelter: Das Märchen vom reichen Deutschland

Thema: Deutschland

Dr. Daniel Stelter -
Das Märchen vom reichen Land oder wie die Politik uns ruiniert


SeeGespräche
Am 17.03.2019 veröffentlicht

Das Märchen vom reichen Land oder wie die Politik uns ruiniert Wir leben in Deutschland in der scheinbar besten aller Welten, doch schon bald werden wir feststellen, dass wir nicht das reiche Land sind. Ungedeckte Versprechen, unnötige Lasten, verfallende Infrastruktur – wenn wir weitermachen wie bisher, wird nicht nur unsere Wirtschaftskraft in den kommenden Jahren rapide sinken, sondern nachfolgende Generationen werden die finanziellen Lasten nicht stemmen können.

In seinem neuen Buch zeigt Daniel Stelter, einer der klarsten und profiliertesten Denker in Sachen Ökonomie: Wenn wir weitermachen wie bisher, wird nicht nur unsere Wirtschaftskraft in den kommenden Jahren rapide sinken, sondern nachfolgende Generationen werden die finanziellen Lasten, die uns heutige Politiker aufbürden, nicht stemmen können. Es droht der volkswirtschaftliche Kollaps. Doch der Bestsellerautor entlarvt nicht nur das Märchen vom »reichen Land« als eben solches, er zeigt auch konkrete Wege auf, wie wir dem Albtraumszenario entgehen können.

Dr. Daniel Stelter (* 29. Mai 1964 in Berlin) ist ein deutscher Makroökonom und Strategieberater. Als Autor zahlreicher Expertenbeiträge und Sachbücher liefert er einen unverstellten Blick auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen unserer Zeit. Laut FAZ zählt er zu den 100 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands.

Herzlichen Dank für die Einladung an die Stiftung für Freiheit & Vernunft im Rahmen der Münchner Wirtschaftsgespräche. http://stiftungfreiheitvernunft.de/

Wir möchten Sie bitten, uns mit einer Spende zum Ansehen der Produktion zu unterstützen. Da wir keine GEZ-Einnahmen haben oder über finanzierte Werbeblöcke verfügen ist es so finanzierbar. Die Youtube-Werbung reicht nicht aus.

Ab 20 € Unterstützung, als Filmpate, veröffentlichen wir auf Wunsch, im nächsten Video auch gerne den Spender. Ab 100 € für Firmen auch mit dem Link zur Homepage. Eine Quittung folgt auf Anfrage.

Spenden bitte: ►per Paypal: http://PayPal.Me/seegespraeche/ ►per Banküberweisung: IBAN: DE69700202700015128571 BIC: HYVEDEMMXXX Kontoinhaber: Wonderful Events Als Verwendungszweck bitte: Zuwendung - Unterstützung der Seegespräche-Produktion Ganz besonders wichtig ist eine mtl. Unterstützung für uns. Dann können wir leichter kalkulieren. Wer sich regelmäßig engagieren mag, nutzt bitte diesen Link bei Paypal: ► http://bit.ly/Seegespraeche

Weitere Sponsorenmöglichkeiten erörtern wir gerne persönlich. Bitte unter info@seegespraeche.de melden.

Veranstaltungsinfos sind unter: http://wonderfulevents.org © Wonderful Events GmbH/SeeGespräche Unterwegs 2018

Kategorie Nachrichten & Politik

Dienstag, 30. Oktober 2018

Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert

Thema: Deutschland

Dr. Daniel Stelter:
„Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert“


Privatinvestor TV
Am 23.09.2018 veröffentlicht

Selten wurde in Friedenszeiten so viel Wohlstand vernichtet wie von den Regierungen unter Angela Merkel. Wirtschaftlich, politisch und sozial stehen uns daher stürmische Zeiten bevor. Davon ist Dr. Daniel Stelter, den die FAZ zu den 100 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands zählt, überzeugt. In seinem aktuellen Buch „Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert“ rechnet der Strategieberater gnadenlos mit den Eliten ab. Privatinvestor TV hat den Vordenker in Berlin getroffen.

Kategorie Bildung

Sonntag, 25. März 2018

Freie und unabhängige Presse? - Schon immer ein Märchen

Thema: John Swinton

Angesichts des vorherigen Beitrags möchte ich einmal an einen Großen der Branche erinnern. Jeder, der seinen Beruf als Journalist einigermaßen ernst nimmt, wird ihn kennen. Sein Name ist John Swinton. Nichts von dem, was er einst gesagt hat, hat an Bedeutung verloren, obwohl seitdem viele Jahre vergangen sind.
Lesen Sie, was Wikipedia über John Swinton schreibt: Wikipedia - John Swinton
Ein Ausschnitt aus Wikipedia:

John Swinton war US-amerikanischer Journalist, Zeitungspublizist und Redner. Seinen größten Einfluss auf die öffentliche Meinung hatte er während der 1860er Jahre als Hauptleitartikler der New York Times
Geboren: 12. Dezember 1829, East Saltoun and West Saltoun
Gestorben: 15. Dezember 1901, Brooklyn Heights, New York City,
New York, Vereinigte Staaten

Die Rede im Twilight Club 1883

Bekannt wurde besonders seine für das Jahr 1883 überlieferte Rede im Twilight Club, der am 12. April 1883 im D'Orville's Restaurant im Mills Building in New York zusammentraf. John Swinton, Mitbegründer des Clubs, war als Ehrengast eingeladen, Teilnehmer waren Journalistenkollegen. Jedes Treffen des Clubs hatte ein intellektuelles Diskussionsthema, das nach dem Essen behandelt wurde. Redebeiträge sollten nicht länger als 5 Minuten dauern, „mit dem ausdrücklichen Einverständnis, dass jeder Redner seine innerste Überzeugung ohne Zögern und Zurückhaltung ausspricht und mit der vollständigen Versicherung der Hochschätzung und des Wohlwollens aller Zuhörer.“ Thema war: „Einige Dinge, die ein Herausgeber nicht zu besprechen wagt.“ Swintons Beitrag war eine Stellungnahme zur „Unabhängigkeit der Presse“, nachdem angeblich jemand vor ihm diese erwähnt hatte.
„So etwas wie eine unabhängige Presse gibt es in Amerika nicht, außer in abgelegenen Kleinstädten auf dem Land. br /> Ihr seid alle Sklaven. Ihr wisst es und ich weiß es. Nicht ein einziger von euch wagt es, eine ehrliche Meinung auszudrücken. Wenn ihr sie zum Ausdruck brächtet, würdet ihr schon im Voraus wissen, dass sie niemals im Druck erscheinen würde.

Ich bekomme 150 Dollar dafür bezahlt, dass ich ehrliche Meinungen aus der Zeitung heraushalte, mit der ich verbunden bin. Andere von euch bekommen ähnliche Gehälter um ähnliche Dinge zu tun. Wenn ich erlauben würde, dass in einer Ausgabe meiner Zeitung ehrliche Meinungen abgedruckt würden, wäre ich vor Ablauf von 24 Stunden wie Othello: Meine Anstellung wäre weg.

Derjenige, der so verrückt wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, wäre auf der Straße um einen neuen Job zu suchen. Das Geschäft des Journalisten in New York ist es, die Wahrheit zu verdrehen, unverblümt zu lügen, sie zu pervertieren, zu schmähen, zu Füßen des Mammon zu katzbuckeln und das eigene Land und Volk für sein tägliches Brot zu verkaufen, oder, was dasselbe ist, für sein Gehalt. Ihr wisst es und ich weiß es; Was für ein Unsinn, einen Toast auf die ‚Unabhängigkeit der Presse‘ auszubringen!

Wir sind Werkzeuge und Dienstleute reicher Männer hinter der Bühne. Wir sind Hampelmänner. Sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Fähigkeiten, unser Leben, unsere Möglichkeiten sind alle das Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

Hier der Originaltext:
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“There is no such a thing in America as an independent press, unless it is out in country towns. You are all slaves. You know it, and I know it. There is not one of you who dares to express an honest opinion. If you expressed it, you would know beforehand that it would never appear in print. I am paid $150 for keeping honest opinions out of the paper I am connected with. Others of you are paid similar salaries for doing similar things. If I should allow honest opinions to be printed in one issue of my paper, I would be like Othello before twenty-four hours: my occupation would be gone. The man who would be so foolish as to write honest opinions would be out on the street hunting for another job. The business of a New York journalist is to distort the truth, to lie outright, to pervert, to villify (sic!), to fawn at the feet of Mammons, and to sell his country and his race for his daily bread, or for what is about the same – his salary. You know this, and I know it; and what foolery to be toasting an ‘Independent Press’! We are the tools and vassals of rich men behind the scenes. We are jumping-jacks. They pull the string and we dance. Our time, our talents, our lives, our possibilities, are all the property of other men. We are intellectual prostitutes.”
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