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Samstag, 10. Dezember 2022

Die große Reichs-Spinner-Inszenierung

Die große Reichs-Spinner-Inszenierung
Provokations-Agenten: Im Kaiser- und Hitler-Gefolge
Autor: Uli Gellermann
Datum: 07.12.2022

Das hatten wir schon mal mit dem „NSU“: Eine Terrorgruppe aus dem Nichts, ein Nazi-Gespenst aus der Geheimdienst-Kiste; bis heute nicht richtig aufgeklärt, aber ganz eindeutig waren V-Leute des Verfassungsschutz an der Gründung beteiligt. Eine neue Terror-Gründung, die sich „Reichsbürger“ nennt, hat unter anderem einen echten Prinzen an der Spitze. Eine wirre Truppe, die angeblich einen bewaffneten Umsturz plante.

Deutsches Reich in den Hitler-Grenzen

Die sonderbaren Bürger glauben, dass das Deutsche Reich - mal in den Hitler-, mal in den Kaiser-Grenzen - immer noch bestünde und die Bundesrepublik müsse man deshalb nicht anerkennen. Der Reichs-Glaube hat zwei Kerne: Zum einen meinen diese Bürger, dass in Deutschland nicht die gewählten Regierungen das Sagen haben, sondern die ehemaligen Alliierten. Zum anderen berufen sie sich auf jenen Artikel 146 im Grundgesetz, der die Gültigkeit des GG bis zum Volksentscheid über eine Verfassung begrenzt.

NATO zeigt den Deutschen ihre Grenzen

Auch wenn die Reichsbürger ihren mentalen Zustand unter anderem durch die Gründung eines Königreichs manifestieren: Um festzustellen, dass die ehemalige Besatzungsmacht USA in Deutschland praktisch mehr zu sagen hat als die jeweilige Bundesregierung, muss man kein Reichsbürger sein. US-Instrumente wie die NATO zeigen den Deutschen immer wieder ihre Grenzen auf. Eine selbstständige Militär-und Außenpolitik wäre den Deutschen nur dann möglich, wenn sie sich von den USA lösen und die NATO verlassen würden.

Macht über die Medien wichtiger als Gesetze

Dass es eine politische Wirklichkeit gibt, in der die Mehrheit der Deutschen ihren Staat für legitim hält und dass die Mehrheit der anderen Staaten dies auch tun, das ignorieren die R-Bürger und ihre Anhänger. Sie begreifen nicht, dass geschriebenes Recht mit dem ausgeübten Recht nur begrenzt zu tun hat und dass zum Beispiel die Macht über die Medien unendlich viel mehr bedeutet, als die Einhegung der Staatsgewalt durch Gesetze.

Reichsbürger: nützlicher Popanz

Aber da die Reichsbürger mit den grotesken Klamotten des längst vergangenen Reichs kostümiert sind, da manche von ihnen Waffen sammeln und zuweilen benutzen, sind sie als Popanz nützlich. Als die Grundrechtebewegung im August 2020 auf einen Höhepunkt zusteuerte, genehmigte der Berliner Innensenator den Reichsbürgern eine Dauerkundgebung auf der Treppe des Reichstages. Das war der Senator, der Aktionen der Demokraten gern von seiner Polizei zerschlagen ließ und dessen Justiz die Kundgebungen der Grundrechtebewegung grundsätzlich nicht genehmigte. Natürlich verkauften die Mehrheitsmedien die staatlich erlaubte Aktion als „Sturm auf den Reichstag“.

Provokateure des Verfassungsschutz

Kenner des Staatsgefüges waren und sind sich sicher: Die Reichsbürger-Aktion vor dem Reichstag war von Provokateuren des Verfassungsschutz angemeldet und getragen, um die Querdenker zu diffamieren. Natürlich sollen unter den jüngsten Putschisten auch „Querdenker“ sein. Denn auch wenn die Grundrechtebewegung zur Zeit schwächelt: Sie ist immer noch die einzige Alternative gegen einen Staat, der mit dem Corona-Regime die Demokratie beschädigte und mit der NATO-Unterwerfung Deutschland in einen gefährlichen Krieg verwickelt. Solche Alternativen müssen diskreditiert und in den Reichsbürger-Topf geworfen werden, damit sie nicht ansteckend wirken.

Vertrauen in den Staat sinkt

Die Richtigkeit staatlichen Handelns wird in Deutschland zunehmend bezweifelt. Die Gesundheitsschädlichkeit der Corona-Impfung hat sich trotz einer hermetischen Medienlandschaft herumgesprochen. An das Märchen von der russischen Sprengung der eigenen Gas-Pipeline wollen immer weniger Menschen glauben. Auch deshalb werden jene antirussischen Sanktionen, die vor allem die deutsche Wirtschaft und den Bürger-Geldbeutel treffen, infrage gestellt. Das Vertrauen in den Staat sinkt. Aus mangelndem Vertrauen resultiert die Suche nach Alternativen, und daraus kann der Wunsch nach Auflehnung erwachsen.

Nancy Faeser sieht einen Abgrund

Bevor aus einem Wunsch wirkliche Auflehnung wird, müssen die Instrumente der Repression als notwendige Maßnahmen popularisiert werden. Dazu dient der vermeintliche Reichsbürger-Umsturz. Der gibt Existenzen wie der Bundesinnenministerin Nancy Faeser die Möglichkeit, solche Sätze abzusondern: "Die Ermittlungen lassen in den Abgrund einer terroristischen Bedrohung aus dem Reichsbürger-Milieu blicken" und weiter "Wir wissen uns mit aller Härte gegen die Feinde der Demokratie zu wehren.“

Kampf gegen eine Verfassungsschutz-Erfindung

Die „Härte der Demokratie“ wendet sich, wie man in den letzten Jahren auf Straßen und Plätzen gut beobachten konnte, gegen aktive Demokraten. Faeser benutzt jetzt eine Erfindung des Verfassungsschutzes für den Kampf gegen Demokraten.


vier Kommentare aus der Rationalgalerie

Der vom Helmholtzplatz
7. Dez 2022 | 23:39:56
Nachdem nun auch in den Mainstreammedien immer öfter von sog. Impfschäden der Gentherapie berichtet wird (das US-Militär stellt zweifelsfrei die Kausalität zw. Genspritze und Nebenwirkungen bzw. Ableben her) muss das Narativ der reichsbürgernden Querdenker und anderer Demokraten aufrecht erhalten werden. Ca. 450000 schwerwiegende Nebenwirkungen alleine in D, so eine Studie der Charité, müssen medial kaschiert werden. Da ist doch die rechte Hand der CDU, aka AfD, gerne behilflich. Da wird nun der allzu braune Unrat entsorgt und dann kann koaliert werden. Dienend und führend geht die rot gelb olivgüne Regierung zur Hand, wohlwissend bis zum Halse mit dabei zu sein. Faschismus ist Elitenherrschaft mit angeschlossenem Funkhaus. Und wer die Deutungshoheit hat der nutzt sie auch.
Anna Lyse
7. Dez 2022 | 23:24:25
Die Plandemie hat bewiesen: diesem Volk kann man alles erzählen - es glaubt jeden Mist! Der Staatsschutz hat uns vor einem geplanten Umsturz durch die Reichsbürger geschützt! Ein Umsturz, den 50 Leute vorhatten und der nun - dank unserer fürsorglichen Regierung nicht geklappt hat. Selbst das Ohnsortg-Theater war origineller.. Und doch: ich sehe meine Mitbürger vor den Fernsehern aufatmen - wir sind gerettet Diese gläubigen Vollidioten - ich möchte kein Schaf mehr beleidigen - bestimmen unser Leben mit und führen uns tatsächlich an den Abgrund; einen ganz anderen, als Frau Faeser meint. Vermutlich hoffen die Marionetten, dass sie ungeschoren davonkommnen - nicht wahrhabenwollend, dass sie bei Erreichung der Ziele der sog. Eliten völlig überflüssig geworden sind.

Christian B.
7. Dez 2022 | 23:22:07
Es ist nahezu lächerlich, ja sigar von entwaffnender Kindlichkeit zu glauben, eine handvoll "Reichsbürger" (zumal darunter wahrscheinlich 24 von 25 V-Männer des Verfassungsschutzes), und selbst sollten sie mit Musketen und Säbeln bewaffnet sein, könnten dem mühselig konfigurierten mehrdimensionalen transatlantischen Totalitarismus einfach so den Stock in die Speichen werfen.
Oder anders gesagt, stellen wir uns einmal vor, eine kleine Gruppe von Personen ohne jeglichen medialen und gesellschaftlichen Rückhalt versucht sich im Umsturz der BRD, millitärische oder ökonomische Macht ist ebenfalls nicht zu verzeichnen.
Fragestellung: Wie wahrscheinlich ist dies?
Nur ein durch und durch indoktrinierter Tagesschau-User kann dieser Kausalkette noch folgen.

Rold Haber
7. Dez 2022 | 19:36:30
Frau Faeser sollte noch einen Schritt tun, dann muss sie nicht mehr in der Abgrund sehen.

» der Kommentar des Blogschreibers «

Nachdem es nicht geheimgehalten werden konnte dass einer der, von den Olivgrünen gehätschelten, Goldstücke ein vierzehnjähriges Mädchen mit einem Messer umgebracht und eine Dreizehnjährige lebensgefährlich verletzt hat, musste ganz schnell eine Ablenkung geschaffen werden. Besonders auch, weil die Nationalität des Mörders bekannt wurde und es aus Eritrea keinen Fluchtgrund für ihn gab.

Weshalb jetzt plötzlich eine derartige Hektik an den Tag gelegt wird ist aber schon deshalb verwunderlich, weil doch erst am 4. November Deutschland, in der Person von Annalena Baerbock, in der UNO offen gegen eine Verurteilung der Ideologie des Nationalsozialismus und sogar dagegen, Rassismus zu verurteilen, gestimmt hat. 105 Staaten stimmten für den Entwurf, 52 dagegen u.A. Deutschland, 15 Länder enthielten sich und 20 fehlten bei der Abstimmung. Von allen US-Vasallen hat sich lediglich Südkorea der Stimme enthalten.

Sehr erstaunlich ist, mit welchen Mitteln die UN versucht zu verhindern, dass man die Abstimmungsergebnisse vom Internet her zu sehen bekommt.

Für den Antrag haben gestimmt 105 Länder:
Algeria, Angola, Argentina, Armenia, Azerbaijan, Bahamas, Bahrain, Bangladesh, Barbados, Belarus, Belize, Bhutan, Bolivia, Botswana, Brazil, Brunei, Cabo Verde, Cambodia, Cameroon, Central African Republic, Chad, Chile, China, Colombia, Costa Rica, Cote d’Ivoire, Cuba, Dem. PR [N.] Korea, Djirbouti, El Salvador, Equatorial Gunea, Eritrea, Ethiopia, Fiji, Gabon, Ghana, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, India, Indonesia, Iraq, Israel, Jamaica, Jordan, Kazakhstan, Kenya, Kuwait, Kyrgyzstan, Lao PDR, Lebanon, Lesotho, Libya, Madagascar, Malawi, Malaysia, Maldives, Mauritania, Mauritius, Mongolia, Mozambique, Namibia, Nauru, Nepal, Nicaragua, Niger, Nigeria, Oman, Pakistan, Paraguay, Peru, Philippines, Qatar, Russia, Rwanda, St. Kitts, St. Vincent, Saudi Arabia, Senegal, Singapore, Solomon Islands, S. Africa, Sri Lanka, Sudan, Surinam, Syria, Tajikistan, Thailand, Timor-Leste, Togo, Trinidad, Tunisia, Turkmenistan, Uganda, UAR, United Rep. Tanza, Uruguay, Uzbekistan, Vietnam, Yemen, Zambia, Zimbabwe

dagegen gestimmt haben 52 Länder:
Albania, Andorra, Australia, Austria, Belgium, Bosnia, Bulgaria, Canada, Croatia, Cyprus, Czechia, Denmark, Estonia, Finland, France, Georgia, Germany, Greece, Hungary, Iceland, Ireland, Italy, Japan, Kiribati, Latvia, Liberia, Liechtenstein, Lithuania, Luxembourg, Mali, Malta, Marshall Islands, Micronesia, Monaco, Montenegro, Netherlands, New Zealand, N. Macedonia, Norway, Papua, Poland, Portugal, Rep. Moldova, Romania, San Marino, Slovakia, Slovenia, Spain, Sweden, Ukraine, UK, U.S.

enthalten haben sich 15 Länder:
Antigua, Congo, Dominican Rep., Ecuador, Egypt, Mexico, Myanmar, Palau, Panama, Rep. of Korea, Samoa, Serbia, Switzerland, Tonga, Turkiye

abwesend waren 20 Länder:
Afghanistan, Benin, Burkina Faso, Burundi, Comoros, D.R. Congo, Dominica, Eswatini, Gambia, Grenada, Iran, Morocco, St. Lucia, Sao Tome, Seychelles, Sierra Leone, S. Sudan, Tuvalu, Vanuatu, Venezuela



Am Montag hat ein Asylbewerber in Illerkirchberg ein 14-jähriges Mädchen getötet. Wie bewerten Sie die mediale Berichterstattung zu dem Thema? lautet die Umfrage, die RT-deutsch im Internet gestartet hat.
Hier das vorläufige Ergebnis am 09.12.2022 um 16:30 Uhr:

  1. Die Berichterstattung ist gut. Themen wie der geplante Reichsbürger-Putsch sind eben wichtiger.
  2.   1,9 %

  3. Die Zurückhaltung ist angemessen. Flüchtlinge dürfen nicht unter Generalverdacht gestellt werden.
  4.   4,9 %

  5. Es war eben ein Einzelfall. Es gibt kein größeres Problem, wirklich nicht.
  6.   2,3 %

  7. Vollkommen unglaubwürdig. Wäre es ein "Rechter" gewesen, hätten wir das volle Programm mit Brennpunkt etc..
  8. 90,9 %


Mittwoch, 2. September 2020

Rubikon - Die Reichstags-Sturm-Inszenierung

Dienstag, 01. September 2020, 17:00 Uhr
Innensenator Geisel war informiert und verwickelt.
von Ulrich Gellermann

Die Kundgebung am 29. August 2020 vor dem Reichstag, die nichts mit der Aktion der GG-Verteidiger zu tun hatte, war bei den Berliner Behörden angemeldet. Die Anmelder kamen aus dem Kreis der „Reichsbürger“. Das wusste zumindest das Amt für Verfassungsschutz. Das Amt weiß auch, dass die Reichsbürger gern Waffen sammeln. Das Amt ermittelt auch gegen diese Bürger wegen Terrorismus. Das Amt weiß ebenfalls, dass am 19. Oktober 2016 in Georgensgmünd, Bayern, ein Beamter des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Nordbayern von einem Anhänger der Reichsbürgerbewegung erschossen und drei weitere Beamte angeschossen wurden.
Bannmeile am Reichstag nicht durchgesetzt

Das alles wusste mit Sicherheit auch der Berliner Innensenator
Andreas Geisel. Bekannt war ihm auch, dass es am Reichstag eine Bannmeile gibt. Die garantiert das „Gesetz über befriedete Bezirke für Verfassungsorgane des Bundes“. Dort sind Versammlungen unter freiem Himmel klar und eindeutig grundsätzlich verboten. Darauf weist auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages ausdrücklich hin. Und doch hat die Geisel-Behörde den Reichsbürgern eine Genehmigung in der Bannmeile erteilt, beziehungsweise keine Vorkehrungen gegen den „Sturm auf den Reichstag“ getroffen.
Von einer Fahndung, einer Vernehmung oder einer Anklage ist nichts bekannt
Auf einem der kursierenden Videos ist eine Frau an der Reichstagstreppe zu erkennen, die zum Sturm auf den Bundestag aufruft. Die Frau ist den Behörden bekannt. Sie kommt aus der Eifel. Von einer Fahndung, einer Vernehmung oder gar einer Anklage ist bisher aber nichts bekannt. Hat einer der Journalisten, die mit dem „Sturm auf den Reichstag“ die Verteidiger des Grundgesetzes in die rechtsradikale Ecke stellen, bisher den Senator nach dem Verbleib der Frau gefragt? Nein. Hat einer dieser Journalisten mal gefragt, warum ausgerechnet einer Gruppierung, der das Bundeskriminalamt „terroristische Aktionen“ zutraut, in der Bannmeile rund um den Reichstag ungehindert eine Genehmigung zu einer Kundgebung erteilt wird? Nein.
Wo war die Bundestagspolizei?
Senator Geisel hatte vor der Großkundgebung für das Grundgesetz steif und fest behauptet, an der Aktion würden Reichsbürger teilnehmen. Man hatte ihn also vorher informiert. Wer? Die Reichsbürger selbst? Die zuständigen Dienste? Und wenn Geisel das alles schon vorher wusste, warum hat der dann die Aktion der Reichsbürger, die sich ja brav angemeldet hatten, nicht verhindert? Ganz sicher hat Geisel ein Ziel erreicht: Die völlig friedliche Aktion der GG-Verteidiger mit brauner Soße zu bekleckern. Und doch bleiben Fragen, die selbst der regierungstreueste Journalist stellen müsste: Wer hat in der Polizeiführung dafür gesorgt, dass der Eingang zum Reichstag von nur drei (3) Polizisten gesichert wurde? Wo war die Bundestagspolizei? Die besteht aus 180 Personen, selbst wenn die Hälfte davon zufällig gerade dienstfrei hatte, wo war der Rest, mit dem man die paar Reichsbürger die Treppe hätte runterfegen können?
Zusammenarbeit des Verfassungsschutzes mit Rechtsradikalen ist bekannt
Spätestens seit dem Terror des NSU ist die Zusammenarbeit des Verfassungsschutzes mit Rechtsradikalen aller Art bekannt. Da die Ermittlungen gegen den Dienst für 120 Jahre gestoppt wurden, da der Prozess rund um den NSU mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet hat, muss man von einer stabilen Verbindung zwischen Staatsapparat und Rechtsradikalen ausgehen. Wer die Reichsbürger an ihrem „Sturm auf den Reichstag“ nicht gehindert hat, der ist in ihn verwickelt. Die für Geisel und andere nützliche Inszenierung ist ein Anschlag auf die Demokratie.

Ursprünglich verboten war die GG-Demo der Querdenker. Das Gericht hob das Verbot auf. Die Reichsbürger-Aktion hätte wegen des „Gesetzes über befriedete Bezirke für Verfassungsorgane des Bundes“ (Bannmeile) jederzeit separat verboten werden können.


Redaktionelle Anmerkung: Der Artikel erschien zuerst in der Rationalgalerie.


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Ulrich Gellermann Ulrich Gellermann, Jahrgang 1945, ist Journalist und Filmemacher. Er hat als Creative Director gearbeitet. Weitere Informationen unter www.rationalgalerie.de.
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

Samstag, 28. April 2018

Die Bewertung des mutmaßlichen Giftgasangriffs durch den ZDF-Studioleiter in Kairo, Hans-Ulrich Gack, geht dem Sender zu weit

Thema: Giftgas

Giftgas-Vorfall:
ZDF-Reporter berichtet differenziert über Duma – dem Sender geht das zu weit

Es passiert nicht oft, dass ein differenziertes Bild über den Krieg in Syrien in den großen Medien gezeigt wird. Der ZDF-Korrespondent Hans-Ulrich Gack machte es - jetzt meldet sich der Sender.

Der mutmaßliche Giftgasangriff auf die syrische Stadt Duma schlug hohe Wellen. Der Westen beschuldigte die syrische Regierung, den angeblichen Angriff durchgeführt zu haben. Syrien und Russland bestreiten das.

Nach dem Vorfall verbreiteten sich Fotos und Videomaterial im Internet – die einen angeblichen Chemieangriff des syrischen Militärs beweisen sollten. Auf Grund dieser Aufnahmen, bombardierten die USA, Großbritannien und Frankreich Syriens Hauptstadt Damaskus.

Doch es gibt Zweifel an der Geschichte – und erstmals wurde dies auch von einem ZDF-Reporter berichtet.

Der Leiter des ZDF-Studios in Kairo, Hans-Ulrich Gack, sagte am Freitagabend in der ZDF-Nachrichtensendung „heute“, dass er in einem großen Flüchtlingslager in der Nähe von Duma mit mehreren Menschen gesprochen hatte.

Die Leute dort erzählten ihm, dass islamistische Gruppen in Duma zum Zeitpunkt des Vorfalles einen „Kommandoposten“ besetzt hielten. Dort hätten die Islamisten Kanister mit Chlor aufgestellt und darauf gewartet, „dass dieser hoch interessante Ort von der syrischen Luftwaffe bombardiert wird. Das ist auch geschehen. Dabei seien die Chlorgas-Behälter explodiert,“ so Gack.

Der Journalist sagte auch: „Die Leute haben uns in einem Ton der Überzeugung erzählt, dass diese ganze Geschichte inszeniert wurde.“

Gacks Wertung über Duma gehen dem ZDF zu weit

Jetzt meldet sich das ZDF zu Wort. Auf Nachfrage von „Focus“-Online, sagte ein Sprecher des Senders: Der Korrespondent habe bislang keinen Zugang in die Stadt Duma bekommen und könne „deshalb die ihm vermittelten Informationen nicht durch eigenen Augenschein überprüfen“.

Zudem betonte der Sprecher: Live-Schaltungen aus einem Krisengebiet seien mit „besonders viel Druck“ für die Korrespondenten verbunden. Deshalb ging – unter diesen Bedingungen – „die Wertung des Korrespondenten in dieser Sendung zu weit.“

Auch Gack relativierte seine Aussagen in den nachfolgenden Sendungen.

Im Bericht „Spurensuche in Duma“ der am Sonntag ausgestrahlt wurde, heißt es unter anderem. Das „Regime“ in Syrien habe dem ZDF-Team Mitarbeiter des Krankenhauses für ein Interview geschickt.

Gack sagt in dem Bericht: „Sie schildern uns den Abend so, wie sie ihn erlebt hätten – wohl auch so, wie es die Assad-Regierung von ihnen erwartet. Abweichungen könnten für sie gefährlich werden.” (so)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de25.04.2018



ZDF-Reporter in Syrien:
Augenzeugen erzählen, Gasangriff in Duma war eine Inszenierung der Islamisten

ZDF-Korrespondent Uli Gack berichtet Interessantes aus Syrien. In Bezug auf den angeblichen Giftgasangriff auf Duma sagt Gack: "Die Leute haben uns in einem Ton der Überzeugung erzählt, dass diese ganze Geschichte inszeniert wurde."

In der ZDF Heute-Sendung am Samstag, sagte der Syrien-Korrespondent Uli Gack: Der Chemieangriff auf das syrische Duma könnte von Islamisten inszeniert worden sein.

Augenzeugen berichteten dem ZDF-Reporter, dass lokale Kämpfer den angeblichen Giftgasangriff in Duma inszeniert und als einen Chemieangriff der syrischen Armee dargestellt haben.

Während einer Live-Zuschaltung aus Damaskus sagte Gack: „Die Leute haben uns in einem Ton der Überzeugung erzählt, dass diese ganze Geschichte inszeniert wurde.“

Augenzeugen: Terroristen stellten Chlorgas-Behälter auf

Der Journalist besuchte ein Flüchtlingslager in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus, wo „etwa 20.000 Menschen aus Ost-Ghuta und besonders aus Duma“ leben.

Die Leute dort erzählten ihm, dass islamistische Gruppen in Duma zum Zeitpunkt des Vorfalles einen „Kommandoposten“ besetzt hielten. Dort hätten die Islamisten Kanister mit Chlor aufgestellt und darauf gewartet, „dass dieser hoch interessante Ort von der syrischen Luftwaffe bombardiert wird. Das ist auch geschehen. Dabei seien die Chlorgas-Behälter explodiert,“ so Gack.

Die Einheimischen sagten dem ZDF-Journalisten auch, dass die Extremisten bereits mehrmals solche Aktionen durchgeführt haben.

Falsche Beweise

Zudem berichteten die Menschen davon, dass Terroristen Zivilisten während einer sogenannten Trainingsübung absichtlich chemischen Substanzen aussetzen. Darauf hin wurden Filmaufnahmen der Zivilisten als vermeintliche Beweise für den angeblichen chemischen Angriff der syrischen Regierung am 7. April in Duma präsentiert.

Auf Grund dieser Videoaufnahmen und Fotos bombardierte Washington und seine Verbündeten am 14. April Damaskus. Auf eine Untersuchung der Organisation für das Verbot der chemischen Waffen (OPCW) wurde nicht gewartet.

Der Reporter bemerkte, er könne die Aussagen der Interviewten nicht überprüfen. Er könne auch nicht sagen, ob sie alle wahr seien. Aber, so Gack, die Menschen sprechen „in einem Ton der Überzeugung“ und „irgendwie scheint da schon was dran zu sein“.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de 23.04.2018

Dienstag, 13. September 2016

Die Inszenierung vom 11. September 2001 - eine deutsche Doku

Thema: 9/11

Die Inszenierung vom 11. September
Dokumentation 2016


Veröffentlicht am 17.01.2016
Kategorie Bildung
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Kommentare

S. W.
Wer ganze Völker vernichten will, der vernichtet auch mal eben 3000 Menschen, das ist der kranken Hochfinanz völlig egal.

Buddy
Es ist durchaus plausibel dass dies eine Inszenierung war: Der sog. "Anschlag" dient hier als Vorwand um einen Krieg mit Irak, Afghanistan, usw. anzuzetteln. Schließlich geht es den Amis immer nur um Ressourcen (Öl, ect.) zu sichern. Auch die Aussage von Bush der Saddam Hussain hätte schmutzige Bomben usw. Dies hat sich aber nicht bestätigt. Naja, von den Amis hab noch nie was gehalten.

Lennart Völlings
Interessante Doku. Die vielen Anhaltspunkte, die auf eine Verschwörung hindeuten bringen einen schon ins grübeln. Die politische Entwicklung seit den Anschlägen insbesondere der Irak-Krieg, der Afghanistan-Krieg, der Arabischer Frühling und jetzt der IS sind auch nur Teil dieser Inszenierung....

Lets_Survival
Ich finde, dass in diesem Video sehr viele Fragen gestellt werden, die berechtigt sind. Ob es so war oder nicht, ist eine andere Frage. Jedoch muss die US Regierung sich diesen Fragen stellen und es müsste offen Diskutiert werden, ob es dafür andere Erklärungen geben könnte.
Nur wenn das passieren würde, würde man die Argumente für oder gegen erst richtig bestätigen können.
Aber das wird nicht passieren, weil dann wäre es ja klar :(

Danke Klaus für den Link