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Donnerstag, 4. September 2014

Ukraine erwartet elf Mrd. US-Dollar Hilfen

Thema: Ukraine
RIA Novosti
„Projekt Mauer“: Ukraine baut „echte Grenze“ zu Russland

„Projekt Mauer“: Ukraine baut „echte Grenze“ zu Russland © RIA Novosti. Valery Melnikov
MOSKAU, 03. September (RIA Novosti).
Vor dem Hintergrund der Kämpfe gegen Volksmilizen in der Ost-Ukraine will die Regierung in Kiew eine befestigte Grenze zu Russland bauen. Regierungschef Arsenij Jazenjuk hat am Mittwoch den Beginn des Projekts „Mauer“ angekündigt, das in sechs Monaten abgeschlossen werden soll.

„Wir beginnen das Projekt Mauer“, sagte Jazenjuk in einer Regierungssitzung in Kiew. „Es handelt sich um den Bau einer realen Grenze zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation.“ Ob das Projekt wirklich den Bau einer Mauer entlang der 2000 km langen Grenze vorsieht, blieb unklar. Zudem sprach sich Jazenjuk dafür aus, Russland in der neuen Militärdoktrin der Ukraine als „Aggressor“ zu definieren.

In der Ost-Ukraine dauern seit April Gefechte zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern an. Die ukrainische Übergangsregierung hatte Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Kiew aber auch die USA und EU-Staaten werfen Moskau vor, die Regimegegner in den Protestregionen Donezk und Lugansk zu unterstützen beziehungsweise nicht genug für eine Deeskalation zu tun. Moskau weist jede Verwicklung in den Ukraine-Konflikt zurück und fordert von Kiew ein Ende des Militäreinsatzes, der nach UN-Angaben vom Angang August mehr als 2000 Zivilisten das Leben gekostet hat.



RIA Novosti
Ukraine verlangt von Gazprom „transparenten und realistischen“ Gaspreis

© REUTERS/ David W Cerny
KIEW, 03. September (RIA Novosti).
Die Ukraine will durchsetzen, dass der russische Gaskonzern Gazprom bis Jahresende einen "gerechten Gaspreis" anbietet.
Zu diesem Zweck soll der Weg der Verhandlungen oder der Rechtsweg beschritten werden, wie aus einem Plan zur Erneuerung des Landes hervorgeht, der am Mittwoch auf der Webseite der ukrainischen Regierung veröffentlicht wurde.
Laut dem Dokument sollen „trilaterale Verhandlungen mit Russland unter Teilnahme der EU genutzt und der Mechanismus der internationalen Arbitrage in Gang gesetzt werden, damit eine Vereinbarung mit Gazprom über die Bildung eines transparenten und realistischen Marktpreises für Gaslieferungen und Gastransit getroffen werden kann“.



RIA Novosti
Kampf gegen Staatsbankrott: Ukraine erwartet elf Mrd. US-Dollar Hilfen

KIEW, 03. September (RIA Novosti).
Die Ukraine rechnet in diesem Jahr laut Regierungschef Arsenij Jazenjuk mit 10,7 Milliarden US-Dollar Hilfen, um einen Staatsbankrott zu vermeiden.

„Bis Jahresende werden 10,7 Milliarden Dollar aufgenommen werden. Mit 9,2 Milliarden Dollar davon wird die Ukraine Schulden begleichen, um nicht bankrottzugehen“, sagte Jazenjuk am Mittwoch in Kiew.


» der Kommentar des Blogschreibers «

"Die Ukraine erwartet, die Ukraine fordert, die Ukraine will durchsetzen ...
Ja, haben die noch alle Tassen im Schrank?
Was denken diese Herren wer sie sind?
Die Ukraine ist weder in der Währungsunion noch in der Europäischen Union und auch nicht in der Nato. Mit welchem Recht stellt das Faschistenregime derartige Forderungen?
Vor allem, wer soll das alles bezahlen?


Mittwoch, 21. Mai 2014

South Stream Pipeline für Gas aus Russland soll 2015 fertig sein

RIA Novosti Thema: Bau der South-Stream-Pipeline
Medwedew:
South Stream macht Gastransit aus Russland unabhängig von Ukraine


MOSKAU, 20. Mai (RIA Novosti).
Die Nord-Stream-Pipeline ist laut Russlands Premier Dmitri Medwedew eine der Garantien für sichere Gaslieferungen aus Russland nach Europa. Im Falle der Inbetriebnahme der South-Stream-Leitung würden die Gaslieferungen überhaupt nicht mehr von der Ukraine abhängen.

„Eine der Garantien für die Europäer, dass alles in Ordnung sein wird, ist das Bestehen von North Stream“, sagte Medwedew am Dienstag gegenüber dem Sender Bloomberg TV. „Wenn wir es schaffen, in den nächsten Jahren die South Stream in Betrieb zu nehmen, dann werden wir den Transit über die Ukraine nicht mehr nötig haben - wenn wir auch verstehen, dass die Ukraine dies nötig hat.“

„Wenn wir das erledigt haben, werden die Lieferungen an die Europäer jederzeit gesichert, unabhängig davon, wer in Kiew regiert“, so Medwedew. „Ich bin nicht sicher, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen können, wer in einem Halbjahr die Ukraine führen wird.“

Unter den jetzigen Verhältnissen werden die Europäer „in vollem Umfang das erhalten, was ihnen zusteht“, wenn der ukrainische Markt stabil wäre und die ukrainische Seite ihren Verpflichtungen nachkomme.

Momentan sehe Moskau seine Aufgabe darin, die Lage um die Ukraine zu beruhigen und eine Gaskooperation mit ihr zu vereinbaren, fügte er an.

„Die russische Regierung hat keinen Wunsch, den ukrainischen Behörden zu helfen, weil sie unseres Erachtens illegitim sind und sich vorerst nicht als faire und aufrichtige Partner bewährt haben“.

„Uns wird aber weh ums Herz beim Anblick dessen, was in der Ukraine vorgeht und was mit den dort lebenden Menschen geschieht“, betonte der Premier.

„Vom humanitären Standpunkt aus sind wir bereit, diverse Kooperationsformen zu diskutieren“, betonte der Premier. „Aber dazu müsste man die Absicht zeigen, ernst zusammenzuarbeiten und zu zahlen.“

zur Übersicht, hier klicken:
Gaspipeline South Stream - Infografik