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Montag, 19. März 2018

Putin für vierte Amtszeit wiedergewählt

Thema: Russland

Präsidentenwahl in Russland
Putin für vierte Amtszeit wiedergewählt
Die Behörden in Moskau bestätigen: Wladimir Putin hat die Präsidentenwahl in Russland gewonnen.

Übersicht
  • Russland hat am Sonntag seinen Präsidenten gewählt. Wahlberechtigt sind etwa 109 Millionen Menschen.
  • Die Wahlleitung sprach Wladimir Putin nach Teilauszählungen 71,97 Prozent der Stimmen zu.
  • Nach ersten Zählungen lag die Wahlbeteiligung um 18 Uhr bei knapp 64 Prozent und damit etwas tiefer als vor vier Jahren.
  • Es galt als sicher, dass Amtsinhaber Putin die Wahl gewinnt und somit bis 2024 an der Spitze Russlands bleiben kann. Ihm wurde ein Stimmenanteil von etwa 70 Prozent vorhergesagt.
  • Die sieben anderen Kandidaten galten von vornherein als chancenlos. Der einzige ernsthafte Herausforderer Alexej Nawalny wurde von der Wahl ausgeschlossen.

Vierte Amtszeit

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich mit einem klaren Wahlsieg sechs weitere Jahre an der Macht gesichert. Ersten Hochrechnungen zufolge errang der 65-Jährige gut 72 Prozent der Stimmen, wie die zentrale Wahlkommission am Sonntag mitteilte.

Putins stärkster Herausforderer, der Kommunist Pawel Grudinin, kam demnach auf lediglich 15,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag der Nachrichtenagentur Tass zufolge bei knapp 64 Prozent. Die Opposition beklagte Unregelmässigkeiten bei der Abstimmung. Sie war auf den vierten Jahrestag der Krim-Annexion gelegt worden, die Putins Popularitätswerte in die Höhe schnellen liess.

Die übrigen sechs Kandidaten, darunter der Rechtsradikale Wladimir Schirinowski und die liberale TV-Moderatorin Xenia Sobtschak, erzielten nach Angaben der Wahlkommission lediglich Ergebnisse im einstelligen Prozentbereich. Politische Beobachter halten die Wahl ohnehin für orchestriert.

Putins wohl ärgster Widersacher Alexej Nawalny durfte nicht bei der Wahl kandidieren. Er war zuvor in einem von vielen als politisch motivierten Prozess verurteilt worden und rief daraufhin zum Boykott der Abstimmung auf.

Wahlbeteiligung tiefer als 2012?

Nach ersten Zählungen lag die Wahlbeteiligung um 18 Uhr bei knapp 60 Prozent und damit höher als 2012 zur selben Zeit. Insgesamt hatten damals 65,3 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt. Die Nachrichtenagentur Tass rechnet aber damit, dass diesmal insgesamt knapp 64 Prozent an die Urne gingen.

Die Wahlbeteiligung gilt als wichtiger Indikator für Putins Rückhalt in der Bevölkerung. Entsprechend beharrlich hatte die russische Führung die Bürger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.

2500 Verstösse

Bei der Präsidentenwahl in Russland haben Wahlbeobachter vor Schliessung der Wahllokale mehr als 2500 Manipulationsversuche registriert. Mitarbeiter der oppositionsnahen Beobachterstelle Golos dokumentierten besonders viele Vorfälle in Moskau, St. Petersburg und in der südrussischen Stadt Krasnodar, wie einer Karte der Organisation am Sonntag zu entnehmen war.

Zweitbester Kandidat mit 16 Prozent

Der kommunistische Präsidentenkandidat Pawel Grudinin hat nach ersten Auszählungen mit knapp 16 Prozent den zweiten Platz bei der Wahl in Russland erreicht. Das teilte die Wahlleitung in Moskau am Sonntag mit. Dahinter liegt der nationalistische Politiker Wladimir Schirinowski mit knapp sieben Prozent.

Die liberale TV-Journalistin Xenia Sobtschak erreichte demnach 1,4 Prozent. Die restlichen vier Kandidaten bekamen jeweils weniger als ein Prozent der Stimmen. Bereits im Vorfeld galt die Wiederwahl des Amtsinhabers Wladimir Putin als sicher. Niemand rechnete den Herausforderern realistische Chancen aus, mehr als zehn Prozent der Stimmen zu erhalten. Vor allem Protestwähler hätten für Grudinin gestimmt, sagten Experten in einer ersten Einschätzung.

Putin siegt deutlich laut Prognosen

Russlands Staatschef Wladimir Putin ist bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag ersten Prognosen zufolge mit fast 74 Prozent wiedergewählt worden. Putin kam den Nachwahlbefragungen zufolge auf 73,9 Prozent der Stimmen. Die Opposition und die Wahlbeobachtergruppe Golos hatten mehr als 2000 Verstösse bei der Wahl gezählt, darunter mehrfach abgegebene Stimmen und die Behinderung von Wahlbeobachtern.

Stimme aus der All

Anton Shkaplerov ist derzeit als einziger Russe auf der internationalen Raumstation ISS stationiert. Damit seine Stimme den Weg aus dem All auf die Erde fand, kontaktierte er einen Vertrauensmann per Video. Dieser setzte vor den Augen Shkaplerovs ein Häkchen an der von ihm gewünschten Stelle.

«Trefft die Urne!»

Auch die russische Fussballnationalmannschaft hat am Sonntag an der Präsidentenwahl teilgenommen. «Wir fahren wählen», hiess es auf dem offiziellen Twitterkonto der Sbornaja. Ein Foto zeigte, wie die Spieler in ihrem Trainingslager in einen Bus steigen.

Das rief sofort Beobachter auf den Plan, die die sportlichen Möglichkeiten der Sbornaja nicht sehr hoch einschätzen. «Verfehlt die Urne nicht!», twitterte ein User. «Das ist das einzige, was diese Holzfüsse treffen», entgegnete ein anderer.

Das Gastgeberteam der Fussball-WM im Sommer wird trainiert vom früheren Dresden-Torwart Stanislaw Tschertschessow. Es hofft, über die Gruppenphase mit Saudi-Arabien, Ägypten und Uruguay hinaus ins Achtelfinale zu kommen

«Ich oder das Chaos»

Seit 18 Jahren steht er an der Spitze des Landes, am Sonntag schickte sich Russlands starker Mann an, ein viertes Mal Präsident zu werden. Wladimir Putin verkörpert für viele Russen die wiedergewonnen Grösse ihrer Heimat nach den Jahren unter seinem Vorgänger Boris Jelzin. Damals herrschte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion der ungezügelte Kapitalismus, und der in den Medien omnipräsente Staatschef versteht es, immer wieder vor einem Rückfall in das Chaos der 90er Jahre zu warnen.

Geschickt führt der 65-jährige Putin das russische Wirtschaftswachstum ins Feld, das vor allem durch die sprudelnden Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft gespeist wird. Dass er unablässig die Karte nationaler Stärke spielt und sich sogar mit der Supermacht USA anlegt, bringt ihm bei einem grossen Teil der Bevölkerung Sympathien ein.

Dass kurz vor der Präsidentschaftswahl vom Sonntag die Nervengiftaffäre um einen ehemaligen russischen Agenten und Überläufer hochkochte und Grossbritannien umgehend Moskau die Schuld für den Anschlag gab, kam Putin im eigenen Land zugute. Seine Anhänger scharten sich umso fester um ihn. Schon frühere Wahlkämpfe hatte Putin mit dem Tenor «Ich oder das Chaos» geführt und gewarnt, die Opposition werde nichts als «Erniedrigung, Abhängigkeit und Zerfall» über Russland bringen.

Status quo oder Nichtwahl

«Das sind nicht wirklich Wahlen wie in westlichen Ländern», sagte Stepan Gonscharow vom unabhängigen Umfrageinstitut Lewada der Nachrichtenagentur AFP. Die Russen hätten keine echte Auswahl zwischen starken Präsidentschaftskandidaten. «Wenn sie ihr Missfallen ausdrücken wollen, gehen sie nicht hin», sagte Gonscharow.

2012 hatten nach offiziellen Angaben 65,3 Prozent der Wähler teilgenommen. Diesmal berichteten die Wahlbehörden durchgehend von einer höheren Beteiligung.

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Freitag, 9. Februar 2018

Annäherung Russlands an die EU nicht im Interesse der USA

Thema: Kalter Krieg

Krone-Schmalz:
Annäherung Russlands an die EU nicht im Interesse der USA


RT Deutsch
Am 31.01.2018 veröffentlicht

An dem Forum „Krieg und Frieden in den Medien“ der Vereinigung der Juristen gegen atomare Waffen (IALANA) am vergangenen Wochenende nach auch Gabriele Krone-Schmalz teil. Auf dem Panel des Forums sprach die Publizistin über das Verhältnis des Westens zu Russland.

Dabei wies die ehemalige Moskau-Korrespondentin der ARD darauf hin, dass die Vereinigten Staaten das Interesse formuliert haben, eine Annäherung Russlands an Deutschland beziehungsweise die EU zu verhindern.

Krone-Schmalz findet es nicht problematisch, dass die USA ein solches Interesse bekunden – schließlich folge die Außenpolitik eines Landes immer bestimmten Interessen. Problematisch sei hingegen, dass die USA ihr Interesse mit einem humanitären Deckmantel umhüllten und dieses in hiesigen Medien nicht diskutiert werde.

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Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Gerd P. - Diese Zeilen wurden mit der Bitte zum teilen ins Netz gestellt.

8. Mai 1945.
Deutschland hat in den schlimmsten Krieg aller Zeiten verloren. Eine ganze Generation Männer ist gefallen, verwundet oder in Gefangenschaft. Millionen Frauen, Kinder und Alte im über 3 Jahre dauernden alliierten Bombenterror gestorben. Alle deutschen Städte liegen in Schutt und Asche, die Hälfte der überlebenden deutschen Bevölkerung ist obdachlos. Hunderttausende deutsche Frauen wurden von den Siegern vergewaltigt. Es herrscht Hunger und unvorstellbare Not. Noch dazu werden Millionen Menschen aus ihrer Jahrhunderte alten Heimat in Ostpreußen, Schlesien, Pommern, Böhmen und dem Sudentenland grausam vertrieben mit nichts als den Sachen auf dem Leib. Doch anstatt aus dem eigenen Land abzuhauen, nehmen die Menschen ihr Schicksal an, suchen keine Vollversorgung im Ausland, sondern krempeln in Deutschland die Ärmel hoch und innerhalb weniger Jahre stampfen sie ein wirtschaftliches neues Land aus dem Boden.
Warum?
Ganz einfach;
Diese Generation hat an Deutschland geglaubt und nicht den Kopf in den Sand gesteckt. Für diese Menschen war Deutschland alles und sie hatten den Anstand und die Opferbereitschaft für ihr Schicksal selber gerade zu stehen. Heute, im Jahr 2018, haben wir eine Regierung welche die Arbeit, den Mut und den Glauben dieser einstigen Generation mit Füßen tritt. Die den Jahrzehnte langen Aufbau dieses Landes gegen die Wand fährt.

Die sich erpressbar macht von allen Ausländern, die fremde Religionen, fremde Werte und fremde Gesetze mehr achtet, als die eigenen. Eine Politiker-Klasse die das eigene Volk schon lange nicht mehr wahrnimmt und sich nur noch um die eigenen Posten kümmert. Die zulassen das türkische Politiker üble Reden in Deutschland halten, uns verhöhnen und unsere Toleranz über jede Schmerzgrenze hinaus ausnutzen.

Diese Liste könnte man endlos fortsetzen...
Aber nicht mehr mit mir. Ich liebe Deutschland. Das ist meine Heimat, das sind meine kulturellen und geschichtlichen Wurzeln und das deutsche Volk ist mein Volk. Und bin deswegen noch lange kein Nazi oder von Gestern!
Und ich werde mich nicht von so genannten Gutmenschen mundtot machen lassen.

Wolfgang Lettau
Ohh ja, dies kann ich nur bestätigen liebe Frau Krone-Schmalz. Spätestens seit Putins Rede 2001 im Deutschen Bundestag hätte man sofort den Schalter umlegen müssen/sollen! Ich musste fast weinen bei seinen letzten Worten. Und er beweist immer wieder, dass er für sein Volk da ist. Nicht so wie unsere alten Politik Marionetten

Orwells Neusprech
Eine echte Fachfrau. Kein Wunder dass sie in den deutschen Staatsmedien nicht mehr gehört wird. Da kommen nur noch ideologische Mietmäuler als "Experten" vor.

Tobias Hinz
Raus aus der NATO, rein in ein Verteidigungsbündnis mit Russland. Sollen die Amis sich doch ins Knie ficken, die sind als Partner nicht zu gebrauchen. Die Amis scheißen auf uns, die verfolgen nur ihre eigenen Interessen.
Und ich bin ein riesen Putin Fan, Putin ist supergeil!

blackwoodcity
Super, Frau Krone-Schmalz!

Raad babu
Wenn so eine Frau Bundeskanzlerin wäre,sie hat mehr politische Versand und Ahnung was Deutsche Interessen angeht als Merkel, Eine wünderbare Frau. (Bin nicht aus Russland)

O Bi
Als Junger Mann habe ich Frau Keine Schmalz, für skuril und als obskure Person gehalten. Je älter ich werde umsomehr verstehe, ich sie und bewundere sie auch Teilweise, weil unermüdlich Versucht zu Erklären und Aufzuklären. Das es nur ein dauerhaftes Frieden in Europa nur mit und nicht gegen Russland geben kann. Wir die Deutschen, hätten uns schon vor langer Zeit, Russland in Frieden und in Freundschaften die Hand reichen müssen. Und die Kriegsverbrechen der Amerikaner, Englands und ja auch Frankreich aufs allerschärfste Verurteilen müssen.