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Mittwoch, 2. August 2023

Prominente Täter

Prominente Täter

Unfassbar über was hier berichtet wird.
Journalisten der schweizer Wochenzeitung 20 Minuten hatten Chantal Frei lange interviewt, weitere Recherchen gemacht und wollten einen Artikel über das Thema drucken, nachdem sie noch zwei weitere Überlebende gefunden und befragt hatten. Wie Chantal berichtet, kam es nie zur Veröffentlichung des Artikels, weil es von der Chefetage gestoppt wurde.

Weil es so unglaublich klingt, habe ich den Pressetext und viele Links hinter den Kommentaren angefügt.


Jo Conrad

03.05.2022
Für die meisten Menschen scheint es unvorstellbar, daß in sogenannten “höchsten Kreisen” grausame Rituale stattfinden, Menschen geopfert und gegessen werden. Das Gesicht von Chantal Frei wird in diesem Gespräch verborgen, damit sie auf der Straße nicht erkannt wird. Erstmals nennt sie die Namen bekannter Sänger, Schauspieler, Royals und Politiker, die sie in Ritualen erlebt hat. Buchautor Dr. Marcel Polte ergänzt ihre Aussagen mit den Erfahrungen anderer Aussteiger.

Das Buch ICH REDE ist nur bei Amazon erhältlich

Kommentare

@TheWolloman
Danke Joe, Marcel und vor allem Chantal!!!!!!! Welch Mut diese Frau aufbringt!!! Es ist absolut wichtig das diese Dinge endlich in die Öffentlichkeit kommen!!!!
@sylviastranz1258
Die letzten zwei Jahre empfinde ich nur noch wie im Film. Alles was ich jetzt sehe, lese und selber recherchiere waren früher Filme. Jetzt ist es wahr und ich habe drei Monate gebraucht um zu verdauen, mir wurde mein heiles Weltbild genommen. Ich bin froh und dankbar aufgewacht zu sein. Vielen Dank für dein Mut. Ich wünsche mir das viel mehr sehen was hier alles passiert
@chteich1
Danke an Chantal, den Autor und an Jo! Es ist so wichtig, diese schlimmen Themen an die Öffentlichkeit zu bringen. Danke für euren Mut!!! Viel Kraft wünsche ich euch! 👍🏼☮️ LG C.
@wolffniemann
Leider passieren diese Dinge dennoch bleibt es unvorstellbar.... ich hoffe aus tiefsten Herzen, dass dies die breite Öffentlichkeit erfährt und die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Allerdings fehlt mir die Phantasie welche Strafe die richtige wäre... Vielen Dank für den Mut und die Offenheit darüber zu reden und auch zu berichten🙏🏽💕


pts20220509012 Medien/Kommunikation

Chantal Frei: "ICH REDE! Mein Leben und Ausstieg aus satanisch ritueller Gewalt" - Insider-Bericht einer Überlebenden

Satanisch-ritueller Kindesmissbrauch - "Victims Mission" berichtet aus der Schweiz

Genf (pts012/09.05.2022/11:00)

"Die in der Westschweiz aufgewachsene Autorin Chantal Frei (Pseudonym) war gerade sechs Jahre alt, als Satanisten entschieden, aus ihr eine 'Mother of Darkness' zu machen. Massive Folter hatte sie bereits überlebt. Deshalb erachtete der Kult sie als ausreichend stark, klug und intelligent, um sie im Kreise der Illuminaten auszubilden ... Bei grausamen Ritualen traf sie mit Staatschefs, Adligen und Prominenten zusammen ... Orte und Personen, die zum Teil auch von anderen Überlebenden genannt werden, verdeutlichen das erschreckende Ausmass eines abgrundtief dunklen Phänomens, das in der Fachliteratur als rituelle Gewalt bekannt ist." (Zitate aus den Cover-Texten)

Diese Publikation lässt in erster Linie die Autorin zu Wort kommen, indem Zitate aus ihrem Buch bzw. Videos angeführt werden. Dass Chantal Frei "redet", ist keineswegs selbstverständlich, unterlag sie doch lange Jahre einem durch Mindcontrol einprogrammierten Schweigegelübde. Die Todesdrohungen gegen sie sind nach wie vor aufrecht. Parallelen zu Berichten weiterer Überlebender, wie etwa im Fall Nathalie*, Gegenüberstellungen von Tatorten, ähnlichen Täterstrategien oder identen Täterkreisen sind Punkte für weitere Recherchen.

Achtung: Etliche Zitate können verstörend sein und sind nicht für Kinder geeignet.

Chantal Frei: "ICH REDE! Mein Leben und Ausstieg aus satanisch ritueller Gewalt"
Chantal Frei nennt in diesem Video vom 3. Mai 2022 mit Marcel Polte (Autor) und Jo Conrad (BEWUSST.TV) Namen prominenter Pädokrimineller:
https://www.youtube.com/watch?v=n1716262pBw

Zitate aus dem Buch:

"Meine besondere Widmung geht an alle meine Kinder! Ich kenne euch noch nicht alle! Ich musste euch im Kult zur Welt bringen. Seid euch gewiss: Ihr seid tief in meinem Herzen! Ich liebe euch! ... Dieses Buch schreibe ich im Gedenken an alle Opfer und für alle Überlebenden ... Mein wichtigster Dank geht zuerst und immer an Gott, meinem himmlischen Vater, der immer bei mir war, mir geholfen hat, da heraus zu kommen, und der mir immer wieder Mut und Zuversicht vermittelt hat ..." (Seite 19)

"Im Keller wurde ich in einen Käfig gesteckt ... Die Kapelle ist sehr alt und der Keller sah dementsprechend aus. An der Decke waren Stangen und Ketten aufgehängt ... wir wurden oft nackt in die Käfige gesperrt oder nur mit einem kurzen, weissen, blutbefleckten Kleidchen bekleidet ... Ich wurde aus dem Käfig geholt und angekettet. So hing ich dort nackt und wurde von einem oder mehreren Männern vergewaltigt ... Alle waren nackt ... aber trugen eine schwarze Sturmhaube ... Ich musste auch zuschauen, wie andere Kinder misshandelt, gefoltert, vergewaltigt und manchmal auch getötet wurden." (Seite 20)

"Gott zeigte mir auf, dass ich reden soll und wo ich damit anfangen solle. Das tat ich dann nach und nach und Stück für Stück löste sich somit auch mein Sprachproblem ... Ich hatte ja schon mein Leben lang unter meinem Schweigen gelitten. Damals aber löste Gott persönlich dieses Redeverbot auf ... heute rede ich! Mit Gottes Hilfe rede ich!" (Seiten 24, 25)

"Ich lag damals nicht in einem Tunnel, sondern in einem Flugzeug. Vermutlich in einem Frachtflugzeug oder in einem Gepäckladeraum. Das weiss ich nicht. Diese Männer gehörten zum Militär; es waren amerikanische Soldaten, die mich entführt hatten. Entführt von meiner Ursprungsfamilie ... Mein Vater [Fussnote: Damit meine ich hier und weiterhin meinen Kultvater, denn meine wirklichen Eltern habe ich bis heute noch nicht gefunden. Deshalb bezeichne ich auch im Folgenden mit Mutter, Eltern oder Familie eben jene Personen, bei denen ich aufgewachsen bin] stand Anfang 2000 vor Gericht ... Er wurde wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauch an seinen Kindern und an weiteren Kindern des Wohnquartiers angezeigt. Nach einigen Jahren polizeilicher Untersuchung wurde er wegen Mangels an Beweisen freigesprochen. Ich frage mich immer noch, was genau in diesen vielen Jahren untersucht worden ist. Was dauerte denn so lange? Und warum?" (Seiten 26, 27)

"Meine Grosseltern väterlicherseits waren beide Satanisten ... Heute weiss ich, dass auch mein Vater ein Satanist war ... der nachts Kinder sexuell missbraucht und gefoltert hat. Meine Mutter wurde wohl deshalb ausgewählt, weil sie vermutlich an dissoziativer Identitätsstörung litt [Fussnote: Eine psychische Störung, bei der Betroffene ungewollt mehrere Persönlichkeitszustände mit unterschiedlichen Identitäten annehmen] ... Mein mir nahestehender Onkel war auch im Kreise der Satanisten." (Seiten 28, 29)

"Unser Kinderarzt war ... ebenso ein Kultmitglied. So war ich bestens 'eingebettet' und alles war für Gewaltverbrechen perfekt organisiert. Alles wurde vertuscht. Jeder deckte jeden ..." (Seite 31)

"Ab und zu bekam ich ... einen süssen Sirup. Heute weiss ich, dass darin Drogen aufgelöst waren. Drogen werden den Kindern in diesen Kreisen oft verabreicht, um sie gefügig zu machen, aber auch um sicherzustellen, dass sie sich an vieles nicht mehr erinnern (wie zum Beispiel an den Ort, zu dem sie hingeführt wurden). Die Tür des VW-Busses wurde von meinem Vater geöffnet. Ich stieg in den Bus ... Mein Pyjama wurde mir vom Papa ausgezogen und ich bekam ein weisses Kleidchen. Vermutlich aus weissem Leinen. Überall in den Körper wurden mir kleine feine Nadeln gesteckt und es fing an zu bluten. Auf dem Kleidchen waren dann Blutflecken zu sehen ... Ich wurde auf ein Ritual vorbereitet. Das weisse Kleidchen mit den Blutflecken hatte eine besondere Bedeutung für die Männer dort im Keller ... Ich war die Auserwählte für diesen Abend. Ich blickte hinter die Gestelle im VW-Bus. Und da sah ich plötzlich Augen, die mich beobachteten. Es waren die Augen von anderen Kindern. Kinder, die mein Vater im Bus versteckt hatte. Kinder aus fremden Ländern. Ihre Haut war manchmal dunkler als meine. Sie sagten kein Wort. Wir Kinder wussten, dass wir nicht reden durften." (Seite 33)

"Einige in schwarz gekleidete Menschen versammelten sich vor dieser einen Kapelle in Valeyres-sous-Rances, VD in der Schweiz [Fussnote: VD ist das Kürzel für den Kanton Waadt in der Schweiz] ... Die Kinder, die im Keller geopfert wurden, wurden mit einem Messer getötet. Ich erinnere mich daran, wie ein Kind über dem Feuer an einer Kette hing, aufgehängt an den Füssen. Ein Täter nahm ein Messer und schlitzte das Kind von oben nach unten auf, vom Intimbereich her nach unten zum Kopf ... Ich schreibe hier kein Horrorbuch. Denn kein Horrorbuch könnte auch nur annähernd beschreiben, was ich dort erlebt und gesehen habe. Und ich weiss, dass so etwas immer noch passiert! ... Hier handelt der Abschaum der Menschheit ... Es ist noch böser als das zutiefst Böse ..." (Seiten 34, 35)

"Nach einer Weile wurde mein Vater wütend. Er sah es nicht gerne, dass wir Spass hatten. Er startete sein Auto und fuhr den Jungen an. Dieser fiel um und mein Vater überrollte ihn vor meinen Augen mit seinem Auto. Das geschah am helllichten Tag ... dieser Parkplatz bleibt in meiner Erinnerung als der Ort, an dem Kinder ausgetauscht wurden und wo ein Mord geschah." (Seite 39)

"Der Nachbar hatte mich gerufen ... Da lag in einem Nebenzimmer eines dieser Mädchen auf dem Holzboden ... Sie lag einfach da. Sie war tot ... Neben ihr sass der Nachbar. Er hatte ein grosses Messer in der Hand. Und eine Gabel. Er befahl mir, mich ihm gegenüber zum Mädchen hinzusetzen. Danach schnitt er aus ihrer rechten Hüfte ein Stück weg und fing an, das Fleisch zu essen. Ich wurde gezwungen, auch davon zu essen. Ich wurde zu Kannibalismus gezwungen. Ich hatte keine Wahl. Das ermordete Mädchen war etwa dreizehn Jahre alt, schätze ich. Ich war etwa zehn ..." (Seiten 39, 40)

"Als Betroffene nenne ich das Gehirnwäsche und Manipulation durch wiederholt herbeigeführte, gezielt eingesetzte Gewalt und Folter - und zwar sexuell, physisch, psychisch und spirituell - mit dem Ziel, die Opfer in völlige Abhängigkeit zu bringen, damit sie auf Kommando Befehle ausführen, die dem Kult dienen." (Seite 41)

"Wie bitte schön, kann ein etwa achtjähriges Mädchen Babys auf sexuellen Missbrauch vorbereiten? ... Geht das überhaupt? Die traurige Antwort ist: Ja, es geht! Und die Täter, unter denen Wissenschaftler, Psychiater, Psychologen, Ärzte und andere hoch gebildete Leute sind, wissen genau, dass dies funktioniert." (Seite 47)

"Hinter den Illuminati stecken mafiaähnliche Strukturen ... Sie haben genauso wie die Mafia loyale Personen, die in Politik, Polizei, Justiz, Industrie, Wissenschaft usw. tätig sind. So bilden sie eine mächtige Untergrundorganisation. Sie brauchen Sklaven für Pornographie, Pädokriminalität, Menschenhandel, Waffenschmuggel, Drogenschmuggel und -Verkauf, Leute die Codierungen (Militärcodes) geheim in sich tragen oder illegale Gelder in Organisationen schleusen. Es werden paramilitärische Gruppen trainiert und ausgebildet und dies schon im Kleinkindalter. Und es werden Auftragsmörder und Attentäter trainiert." (Seite 52)

"In den 'Snuff-Videos' ist zu sehen, wie Kinder oder Erwachsene missbraucht, gefoltert und bis zum Schluss gebracht und gefilmt werden. Bis zum Schluss gebracht heisst, sie werden vor laufender Kamera getötet. Davon war ich Zeugin ... Es wird Kinderhandel betrieben. Die brauchen von irgendwoher ihre 'Ware' ... Eine weitere Quelle sind Kinder aus den eigenen Reihen, die nicht registriert werden. Das funktioniert so: Sie spalten andere 'Ich-Zustände' ab und erschaffen so Persönlichkeitsanteile, welche ihrerseits Kinder für den Kult gebären. In Therapeutenkreisen sind diese Opfer als 'Brüterinnen' (engl. breeders) bekannt. Das ist auch mir passiert. Ich habe Kinder geboren, von denen ich nicht weiss, wo sie sind und was mit ihnen geschehen ist. Denn sie wurden mir gleich nach der Geburt weggenommen." (Seite 53)

"Als ich etwa sechs Jahre alt war, wurde ich zu einem Feriencamp nach Belgien gefahren. Es fand im Schloss Amerois statt ... Wir Kinder mussten uns da nackt ausziehen. Wir bekamen alle ein paar flache, braun-beige Schuhe und mussten die anziehen. Danach ging es in den Wald. Es war ein Jagd-Spiel angesagt. Da waren viele Rehe, Hunde und Jäger. Die Rolle von uns Kindern war es, die Rehe zu spielen. Wir wurden nackt durch den Wald gejagt. Ich erinnere mich daran, wie ich panische Angst hatte. So rannte ich um mein Leben ... Ich hörte Schüsse und Kinderschreie im Wald ... Der kleine Bub, der sich Marc nannte, zeigte mir einen grossen Haufen Laubblätter und gab mir zu verstehen, ich solle mich da drin verstecken ... Das war meine Rettung ... Mein rechter Oberschenkel schmerzte stark und Blut lief mir den Schenkel hinunter. Ich war angeschossen worden ... Mein Überleben wurde gefeiert. Und auch das Überleben von Marc. Das Feiern bestand aus Sex. Sex mit den Erwachsenen. Sex mit Tieren, und dann schliesslich Sex zwischen mir und Marc. Er bekam einen Stab in den Penis gesteckt und es wurde ihm befohlen, mich zu penetrieren ... In diesem Zustand von Schmerz und völliger Verwirrung wurde ich gefragt, ob ich in Zukunft alles machen würde, was sie von mir erwarteten. Im Gegenzug würden sie mir das Leben schenken." (Seiten 57, 58, 59)

"Es passierte auf dem Friedhof in Rances VD, Schweiz. Ich muss damals ca. sieben Jahre alt gewesen sein ... Jedenfalls erinnere ich mich, dass es dunkel war ... Man gab mir ein Messer in die Hand ... Ich erblickte einen kleinen etwa vierjährigen Buben mit blondem Haar ... Ich wusste, dass ich das tun musste; sonst würden sie meine Mutter oder meine Geschwister umbringen ... Ich musste dem Jungen die Kehle durchschneiden ... Das Blut des jungen Knaben wurde in einer Schale aufgefangen. Alle hatten daraus getrunken ... Ich wurde gezwungen, diverse sexuelle Handlungen an diesem Toten durchzuführen. Dies war mein Schweigeritual. Ich wusste, wenn ich mich weigere, werde auch ich in so einem Sarg landen. Und für immer schweigen. Das taten die Täter auch manchmal. Kinder in Särge legen und sie beerdigen. Auch dies habe ich erlebt. Nach gewisser Zeit - ich habe keine Ahnung wie lange es jeweils dauerte - wird man wieder herausgeholt. Oder eben nicht ... Ich habe gesehen, wie sie Kinder lebendig begraben haben." (Seiten 64, 65, 66)

"Ich weiss nicht mehr, an wie vielen Kinderopferungen ich bis zum Abschluss meiner 'Ausbildung' teilnehmen musste. An eine erinnere ich mich jedoch noch ganz genau. Sie fand in Six-Fontaines VD in der Schweiz statt ... Beide waren wir im selben Alter: etwa acht Jahre alt ... Das Fleisch der toten Kinder, was dann als 'Leib' verzehrt und geteilt wurde. Auf diese Weise musste ich mit Satanisten ihr 'Abendmahl' feiern. Möglichst unschuldiges Blut und unschuldiger Leib. Ein satanisches Abendmahl zur Ehre Satans, ihrem Gott." (Seite 68)

"Ich wurde auch Zeugin davon, wie Organe bei lebenden Babys entnommen wurden. Ich weiss ebenfalls, dass dahinter illegaler Organhandel steckt, der von sehr hoch angesehenen Leuten betrieben wird, unter anderem auch von Prominenten." (Seite 76)

"Ich hörte Musik und Gesang. Es war Feststimmung. Ich sass unten an einer Treppe mitten unter anderen Leuten, als mich ein Mann, der auf einer Art Bühne stand, aufforderte, zu ihm zu kommen. Ich bekam ein grosses gewölbtes Messer in die Hand ... Ich kannte den Mann. Es war ein sehr bekannter österreichischer Sänger und Entertainer, den ich hier Paul Heinrich nennen möchte. Ich weiss nicht mehr, wie es dazu kam, aber ich wusste dann, dass es eine Hochzeitsfeier war. Meine Hochzeit mit Satan. Ich habe keinen Satan in Person gesehen, aber Paul Heinrich hat für diese Zeremonie meinen Ehemann gespielt. Er hat die Feierlichkeiten moderiert und begleitet ... Einige Leute waren am Fest anwesend ... Bekannte Adelige, Politiker, Schauspieler, Profi-Sportler, ein Gründer einer Organisation für Organspenden ... , die Gattin eines Präsidenten ... Dieses Ritual fand in Barcelona in der Sagrada Familia statt." (Seiten 82, 84, 85)

"Das war im Wald bei Vuiteboeuf VD ... Die Hütte, in der wir Kinder warten mussten, habe ich bei meinen Recherchen auch wiedergefunden. Die Kinderjagden fanden damals am helllichten Tag statt."(Seite 93)

"Schweigen ist die stärkste Waffe der Täter. Und die setzen sie bei den Opfern gezielt und gekonnt ein. Immer wieder werden sogenannte 'Schweigerituale' durchgeführt. Und zwar schon im frühkindlichen Alter, wenn das Kind anfängt zu sprechen. Das heisst, dass nach einem Ritual nochmals ein Ritual durchgeführt wird, um das Geschehene unter Eid zu versiegeln. Dazu gehören Methoden wie lebendig begraben zu werden, fast erstickt zu werden oder fast ertränkt zu werden. Oder man wird Zeuge davon, was mit einem 'Verräter' passiert, wie er bei lebendigem Leib verbrannt oder geopfert wird oder wie ihm die Haut bei lebendigem Leib abgezogen wird. Werden solche Tötungen dann beispielsweise noch in einem violetten Raum durchgeführt, wird zugleich das Schweigen eines Opfers verstärkt, weil die schon vorinstallierte Farb-Programmierung auf ein neues Trauma trifft." (Seite 149)

"Die Täter sind Meister im Vertuschen und bis in hohe Etagen mit Polizei, Staatsanwaltschaften, Politikern organisiert. Wenn man als betroffene Person Anzeige erstatten will, hat man eine sehr schwere Entscheidung zu treffen. Erstens sticht man in ein Wespennest ... Zweitens wird einem auch sehr oft auf einer Polizeistation nicht geglaubt ... Da bei den Tätern Profis am Werk sind, fehlen fast immer handfeste Beweise. Aber das Hauptproblem besteht meiner Meinung nach darin, dass organisierte rituelle Gewalt als solche nicht zur Anzeige gebracht werden kann, weil es im Strafgesetzbuch gar keinen solchen Tatbestand gibt. Man kann zwar Vergewaltigung, Tötung, häusliche Gewalt und Ähnliches zur Anzeige bringen, aber all das wird separat angeschaut. Das hilft den Betroffenen nicht und sie geraten unter Umständen in grosse Gefahr, weil sie als Verräter nach den Regeln des Kultes bestraft werden müssen. Selbst das deutsche BKA [Fussnote: Bundeskriminalamt] verfolgt nach eigenen Angaben rituelle Gewalt nicht als eigenständiges Phänomen." (Seiten 173, 174)

"Heilungsprozess ... Danach, aber auch während dieses Prozesses, habe ich mit Gott darüber geredet. Ich durfte dann Seine unendlich grosse Liebe für mich erfahren und spüren. Ich habe gebetet und dabei den Schmerz darüber mit Ihm geteilt. Dieser Schmerz war gross. Es ist für mich das Allerschlimmste, dass ich Täterin werden musste ... Ich habe Ihm gesagt, wie unendlich leid es mir tut, was da alles geschehen ist. Ich habe Stunden, ja ganze Tage und Nächte geweint und gefleht ... Ich redete mit meinem Vater im Himmel von Herz zu Herz ... Ich fühlte mich angenommen und verstanden wie ein Kind von einem liebenden und guten Vater." (Seiten 197, 198)



Bestellmöglichkeit:
- https://www.amazon.de/ICH-REDE-Ausstieg-satanisch-ritueller/dp/B09MJ1LNZL/ref=bewussttv-21

Weitere Informationen:
Chantal Frei, dt.
(Ende)

Aussender: Verein VICTIMS MISSION
Ansprechpartner: Sissi Kammerlander
Tel.: +43 676 7807229
E-Mail: victimsmission@protonmail.com
Website: www.pressetext.com/pressmap?id=1486258
Verein VICTIMS MISSION


Freitag, 3. März 2023

Putins Plan - mit Europa und den USA endet die Welt nicht - Thomas Röper

Putins Plan - mit Europa und den USA endet die Welt nicht - Thomas Röper

Achtung Buch

24.02.2023
Buch kaufen: https://rb.gy/gilnbh
Wie das westliche System sich gerade selbst zerstört und was Russland wirklich will

In der Ukraine findet ein Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland statt. Dabei geht es nicht um die Verteidigung der Ukraine, das Land ist „nur“ das bedauernswerte Opfer in dem offen ausgebrochenen Krieg der Systeme. Uns wird erzählt, der Westen verteidige dort Demokratie und Menschenrechte. Aber wie steht es im Westen um Demokratie und Menschenrechte? Die Menschen im Westen erleben immer mehr Einschränkungen ihrer Freiheit, angefangen bei Sprachverboten über das absehbare Verbot von Bargeld bis hin zu kompletten Ausgangssperren und dem Verlust des in Jahrzehnten erarbeiteten Wohlstandes. Ist das westlich-neoliberale System wirklich demokratisch? Wurden die Bürger gefragt, ob sie all das wollen, ob sie zu Gunsten des neoliberalen Globalismus auf ihren Wohlstand und ihre Freiheiten verzichten wollen?

Wir erleben nichts weniger als den Kampf zweier Systeme, in dem Vladimir Putin der Welt eine Alternative zum neoliberalen Globalismus anbietet. Wofür steht der westliche Neoliberalismus wirklich? Was steckt wirklich hinter all den schönen Worten, mit denen Politik und Medien den neoliberalen Globalismus und seine „Werte“ als alternativlos bezeichnen? Und welche Alternative bietet Vladimir Putin der Welt an?

Der Frage, worum es in dem Endkampf der Systeme - den wir gerade erleben - wirklich geht, gehen wir in diesem Buch nach. Ein Mann steht den westlichen Eliten im Weg, weil er sich gegen ihre Pläne stellt: Vladimir Putin.

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Kommentare

Margit Wilfinger
360 grad putin, der normale mensch wuerde sagen: bleiben Sie so wie Sie sind
Ronolein
Absolut lesenswert wie alle seine Bücher. Man muss Putin nicht mögen, man sollte aber bescheid wissen weshalb was geschieht.
Kai Guleikoff
WARUM wird dieses Buch in DEUTSCHLAND nicht öffentlich diskutiert? Weil es keine Gegenargumente gibt! Würden im besten aller Deutschland wenigstens die Bücher der USA-Planungsstrategen bekanntgemacht werden, könnten Ereignisse - wie in der Ukraine - doch viel besser verstanden werden. ALLES die besten Beweise dafür, daß DEUTSCHLAND an einem Meinungsaustausch gar nicht interessiert ist!

Montag, 6. Februar 2023

Gegen das Vergessen - Flo Osrainiks Buch „Chronik einer Abrechnung“ - Rubikon

Gegen das Vergessen - Flo Osrainiks Buch „Chronik einer Abrechnung“ - Rubikon https://www.rubikon.news/artikel/gegen-das-vergessen-4 Samstag, 04. Februar 2023, 15:59 Uhr
Gegen das Vergessen

Flo Osrainiks Buch „Chronik einer Abrechnung“ ist ein ungnädiges und dabei höchst präzises Stück Corona-Geschichtsschreibung.

von Roland Rottenfußer

Am Anfang der Krise war noch alles ganz neu, Politik und Medien konnten es also nicht besser wissen. Auf dem Höhepunkt der Krise sagten alle nur, was auch alle anderen sagten, und das konnte man ihnen doch nicht verübeln, oder? Und jetzt, gegen Ende der Virus-Hysterie, heißt es: „Wo ist das Problem? Ihr dürft doch wieder alles. Lasst uns lieber nach vorne schauen!“ Die Corona-Politik der letzten drei Jahre brachte eine Reihe schlimmer Taten hervor — offensichtlich aber keine Täter. In einer Zeit quälend langsam „ausschleichender“ Maßnahmen wollen sich die Verantwortlichen smart aus ihrer Verantwortung schleichen. Dies gelingt ihnen aber nur, wenn wir alle diese Verabredung zum Schweigen mittragen. Ohne eine genaue und schonungslose Aufarbeitung besteht die akute Gefahr, dass sich all das in neuem Gewand wiederholt. Flo Osrainik war einer jener wenigen Journalisten, die mit untrüglichem Instinkt schon sehr früh erkannten, was „gespielt“ wurde, und der über viele Monate in zahlreichen, bestens recherchierten Rubikon-Artikeln die verschiedensten Aspekte dieses beispiellosen Angriffs auf die Freiheit dokumentierte. Seine „Chronik einer Abrechnung“, die jetzt bei Sodenkamp & Lenz erschien, ist eine Zusammenstellung von Osrainiks journalistischer Arbeit seit Beginn der inszenierten Krise. Ein Buch, das hilft, sich zu erinnern und das Geschehene besser zu verstehen. Zugleich ein Immunschutz gegen drohende weitere Wahnwellen.


„Bis in das kleinste Detail beschreibt Osrainik den Elefanten im Raum,
den eigentlich niemand übersehen kann, der noch klar bei Verstand ist. Der Elefant ist Platzhalter für die unzähligen, nicht mehr zu leugnenden ‚Kollateralschäden‘, deren bis jetzt schon verheerende Bilanz alle potenziellen Coronaschäden um ein Millionenfaches übertrumpft.“

So loben Burak Erbasi und Nicolas Riedl in ihrem Vorwort zu Recht die Leistung des Buchautors Flo Osrainik. Denn nur allzu gern würden die Täter aus dem Elefanten ihrer monumentalen Fehlleistungen der Jahre 2020 bis 2022 eine Maus machen — vor allem jetzt, im Nachhinein, da viele ihrer perfiden Manipulationsversuche selbst dem sonst meist erkenntnisresistenten Mainstream aufgefallen sind.

Erbasi und Riedl sehen in dem Buch sogar einen künftigen Klassiker:

„Vielleicht zählt das hier vorliegende Werk eines Tages zu den bekanntesten Schriften, die den faschistoiden Coronaterror detailliert beschreiben. Vielleicht auch nicht. Vielleicht wird es zum Ende dieses Jahrhunderts aus einem Bücherregal gezogen, der Staub vom Einband gepustet und der Inhalt mit vor Staunen geöffnetem Mund und geweiteten Augen gelesen

Auf alle Fälle — und das ist entscheidend — überführt der Chronist Flo Osrainik den Wust an Unglaublichkeiten in das gedruckte Wort. Der Nachwelt wird damit klar, dass es zu diesem Zeitpunkt Dissens gab, und keinesfalls alle Menschen devot dem Coronatodeskult Folge leisteten. So liest sich die ‚Chronik einer Abrechnung‘ teilweise wie eine Anklageschrift, aber allzu oft auch wie ein spannender Krimi, und gewiss werden auch Kriminalliteraten der befreiten Nachwelt in genau solchen Werken nach spannenden Vorlagen für ihre dystopischen Thriller-Romane suchen.“

Ein Augenöffner

Nun, als eine „befreite Nachwelt“ können wir uns noch nicht bezeichnen, auch wenn wir aufgrund außergewöhnlicher staatlicher Gnade jetzt wieder ziemlich vieles „dürfen“. Dies sollte uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass weitere Angriffe gegen unsere Freiheit, gegen die Menschenrechte, gegen den inneren und äußeren Frieden und gegen unseren Verstand nicht nur drohen, sondern längst stattfinden. Zum Beispiel die Hetz- und Verdummungskampagnen, die wir im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg oder der inszenierten Energie-, Lebensmittel- und Medikamentenknappheit erleben. Wer die Prinzipien der Aufmerksamkeitslenkung, der Propaganda und Verhaltenssteuerung einmal begriffen hat, der kann sein Wissen immer wieder auch auf neue Fälle anwenden. Dazu braucht es aber Augenöffner wie das vorliegende Buch.

Regelmäßigen Lesern dieser Seite werden manche der im Buch ausgebreiteten Gedanken Flo Osrainiks bekannt vorkommen. Es handelt sich nämlich um eine Sammlung seiner Rubikon-Artikel seit Beginn der Corona-Inszenierung — veröffentlicht in chronologischer Reihenfolge. Auch ist der Autor durch seinen Spiegel-Bestseller „Das Corona-Dossier“, erschienen im Rubikon-Verlag, vielen ein Begriff. Worin besteht der Unterschied zwischen einem im Ganzen konzipierten Buch und einer Artikelsammlung? Letztere zeigt normalerweise einen Erkenntnisprozess in Entwicklung, geht stärker auf Tagesaktualität ein, folgt manchmal unmittelbaren Impulsen des Zorns oder des Entsetzens, ohne aus zeitlicher Distanz schon den großen Bogen spannen zu können. Das ist sonst eher dem mit langem Atem komponierten Sachbuch möglich.

Von Beginn an Opposition

So ist diese Zusammenstellung von Essays eine Art Corona-Tagebuch, jedoch journalistisch so gut aufbereitet, dass es sich nicht auf subjektive Aufwallungen der Art „Ich hab da was erlebt, das wollte ich euch erzählen“ beschränkt. Als essayistische Miniaturen können diese Texte für sich stehen, können durchaus durcheinander oder — wenn man so einen harten Stoff mit in die Nacht mitnehmen will — in kleinen Häppchen vor dem Schlafengehen „genossen“ werden. Osrainiks Buch zielt aber über die Tagesaktualität hinaus bereits erkennbar in Richtung Corona-Geschichtsschreibung. Aus vielen Puzzlesteinchen entsteht die Historie einer großen Verirrung.

Gleich mit dem ersten Aufsatz vom 24. März 2020 war der ganze Osrainik in seiner zornigen Wortkraft präsent, stets jedoch abgesichert durch sorgfältige Recherche. Dieses frühe Datum macht einiges deutlich:

Kein langsamer Erkenntnisprozess führte Flo Osrainik über die Umwege anfänglicher Virusangst, Drosten-Verehrung oder Lauterbach-Jüngerschaft zu der Einsicht, die er jetzt vor uns ausbreitet. Er musste sich nicht erst „vom Saulus zum Paulus“ wandeln, er startete gleich als „Paulus“ und scheint es von Anfang an gewusst zu haben.

Dies ist bewundernswert und wirft einen Schatten auf alle, die — sofern sie überhaupt etwas wie Einsicht zeigen — noch heute behaupten, es sei ja menschlich verständlich gewesen, dass man anfangs noch dem herrschenden Narrativ geglaubt hatte — schließlich sei damals alles noch ganz neu gewesen. Das war es nicht, wie zum Beispiel die Ausführungen des Autors über die nicht ganz so durchschlagenden Skandale Schweinegrippe und Vogelgrippe beweisen. Ja, es bedarf eines geübten kritischen Verstandes, der Medienkompetenz sowie humaner, an Freiheit und Menschenrechten orientierter Grundüberzeugungen, um das Spiel von Anfang zu durchschauen. Und es braucht Mut, um gegen alle Anfeindungen und den Ansturm anderslautender Meinungen durchzuhalten.

Richtige Fragen, differenzierte Antworten

Schon der erste Artikel hatte also das Zeug zum Klassiker, weil er nicht nur schon früh mit untrüglichem Instinkt die richtigen Frage gestellt und einen Teil der Antworten bereits geliefert hatte, sondern auch, weil er mit großem Fleiß und Recherchekompetenz Belege für die Nichtswürdigkeit dieser Inszenierung geliefert hatte. Osrainik hatte somit eine Keimzelle der kritischen „Corona-Literatur“ geschaffen, mit Erkenntnissen, die sich zum Glück in der Folge weiter ausbreiteten und mannigfaltige Früchte trugen.

War das Misstrauen gegen das von oben verordnete Narrativ erst einmal geweckt, konnte man durch die weiteren Phasen der Kampagne mit offenen Augen — angeschlagen zwar, doch im Kern ungebrochen — hindurchgehen. Nicht immer konnte sich das Lager der Corona-Skeptiker in der Folge durchsetzen. Es dauerte entsetzlich lange, bis auch nur die gröbsten Rechtsverletzungen aufgehoben wurden; jedoch konnte der Geist von Osrainik-Lesern nie mehr vollends durch die aufgeweichten Phrasen der Drahtzieher und Abnicker der Kampagne kolonialisiert werden.

Sehr viele Zitate aus dem Buch können hierzu als Kostproben herangezogen werden. Etwa folgendes, das dokumentiert, wie schnell man als zuvor unbescholtener Bürger durch Corana-Ketzertum zum Rechtsradikalen mutieren konnte:

„Als Nazi gilt ja schon, wer vor Zuständen wie zur Naziherrschaft warnt und wer Verfassungstreue fordert, wird als rechter Staatsfeind eingestuft, gegen den Regenten nicht nur mit Überwachung oder Schlägen vorgehen, man droht Spaziergängern auch ganz offen mit ‚Waffengewalt‘ der Staatsmacht.“

Osrainik geht dann weiter zur Analyse der Hintergründe:

„Und warum? Um das im Vor-Corona-Jahr 2019 still und heimlich fast schon wieder kollabierte Zins- und Zinseszins-Finanzsystem zu retten? Damit sich die winzige, aber gierige Milliardärskaste der Superreichen mit ihren Starphilanthropen einmal mehr an den Ruinen der Völker — Pleiten, Übernahmen, Staatsverschuldung, Minuszinsen, Inflation, Enteignung — skrupellos bereichert und zum Machterhalt gegen jede Revolutionsbemühung zur prophylaktisch möglichst totale Überwachung installieren lässt? Diesmal aber richtig, also global?“

Den Schleier der Lüge zerreißen

Flo Osrainik schrieb als Artikel-Autor mit einer Akribie und einem Willen zur Vollständigkeit, die geradezu nach dem Buchformat zu verlangen schienen.

Vor allem aber spürt er furchtlos Glaubwürdigkeitslücken im so sorgfältig gewobenen „Schleier der Lüge“ auf, wie Vaclav Havel die flächendeckende Propaganda im ehemaligen Ostblock bezeichnet hatte. Er tat, wozu Journalismus eigentlich da wäre, hätte er sich nicht großenteils mittlerweile selbst kastriert und auf Regierungssprecherfunktion reduziert.

So wendet sich Flo Osrainik der Zahlenakrobatik des Robert Koch-Instituts und anderer Protagonisten des Corona-Zwangssystems zu und zeigt auf, wie Statistiken auch mit eigentlich wahren Zahlen zu lügen verstehen („Die Meister der Zahlen“). Er verlangt Auskunft von Krankenhäusern über die Bettenbelegung auf Intensivstationen und dokumentiert genauestens, wie sich die Verantwortlichen um eine präzise Auskunft herumdrücken („Das Schweigen der Krankenhäuser“). Oder er beschreibt mit beißender Kritik die totalitäre Impfapartheid, die speziell im Winter 2021/2022 ihre Fratze zeigte („Die Impffanatiker“). Osrainik ist ein Journalist, der in den richtigen Situationen unbequem werden kann und es sich somit auch selbst nicht leicht macht, wo sich andere ausschließlich mit Gleichgesinnten in der Komfortzone suhlen.

Denn unbestechlich nach der Wahrheit zu suchen — so macht dieses Buch deutlich und so werden es auch viele unserer Leserinnen und Leser persönlich erlebt haben —, verlangt oft Opfer. Der Dissident gibt nicht selten jenen inneren Frieden preis, der durch eine relative Harmonie mit der ihn umgebenden Gesellschaft zustande kommt. Er opfert seine gute Meinung, seine Illusionen bezüglich Menschen, Institutionen und politischen Richtungen, denen er sich verbunden glaubte. Darüber schreibt Flo Osrainik in einer beeindruckenden Passage:

Eine Renaissance des Untertanengeists

„Was sich in den letzten zweieinhalb Jahren also sehr wohl verändert hat, das ist mein Verhältnis zu dieser Gesellschaft. Zu den Mitläufern und Untertanen, die nach Oscar Wilde zwar zu gut erzogen sind, ‚um mit vollem Munde zu sprechen‘, aber keine Bedenken haben, ‚es mit leerem Kopf zu tun‘. Und zu jenen, die jede Niedertracht und Schandtat, Hetze, Ausgrenzung und Apartheid betreiben, was im Übrigen schon so weit geht, dass einem herzkranken Kind die lebensnotwendige Operation in England, Israel und Deutschland verweigert wird, weil die gesunden Eltern nicht gegen Corona geimpft sind. Auch zum Bürgertum, das alles mit sich machen lässt und sei es, sich mit Maske und Mindestabstand im tiefsten Winter vor Konsumtempeln in meterlangen Warteschlangen aufzustellen. Im Freien! In der Kälte! Nur um später irgendwann am Eingang brav den Impfnachweis vorzuzeigen und Apartheid so zu legitimieren, anstatt zu boykottieren.“

Warum aber gibt es in einem derart konformistischen Umfeld nicht wenige Menschen, die sich von all dem unbeeindruckt zeigen, die ihre gesellschaftliche Außenseiterrolle also nicht nur ertragen, sondern sie ganz bewusst mit Überzeugung tragen — Menschen wie der Autor selbst? Mit dem US-amerikanischen Philosophen John Rawls glaubt Flo Osrainik:

„Ein ‚jeder Mensch besitzt eine aus der Gerechtigkeit entspringende Unverletzlichkeit, die auch im Namen des Wohls der ganzen Gesellschaft nicht aufgehoben werden kann‘.“

Von dem Geschehen in ihrer Würde und ihrem Gerechtigkeitsgefühl tief verletzt, bleiben solche Menschen doch im Kern unverletzlich. Enttäuscht, begrüßen sie das Ende einer Täuschung, die ihnen den Blick auf die Wahrheit bisher verstellt hatte.

Das Positive an der Krise

In ihrem Vorwort schreiben Burak Erbasi und Nicolas Riedl:

„Denn wer die Freiheit nicht versteht, der wird sie ohnehin kein Stück vermissen. Oder um es mit Rosa Luxemburg zu sagen: ‚Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht.‘ In der ‚Vor-Corona-Zeit‘ war die Spreu vom Weizen noch nicht getrennt. Menschen mit einem demokratischen Verständnis des gesellschaftlichen Zusammenlebens koexistierten noch relativ konfliktfrei mit den verkappten Totalitaristen. Hinter ihren trügerischen Fassaden, die sie aktuell bevorzugt bunt statt braun verzieren, verbargen sich, wie wir nun zweifelsohne wissen, feige und moralisch verwirrte Faschisten. Diese traumatisierten Persönlichkeiten haben bei der erstbesten Gelegenheit ihr wahres Gesicht gezeigt, aber gehorsam hinter einer Staubmaske versteckt.“

Was also sollen Menschen tun, die an Freiheit und Menschenrechten entgegen dem Zeitgeist tatsächlich noch interessiert sind?

„Die Demokraten können nun die Wunden lecken, das Positive an dieser Krise erkennen und eine neue Realität mit Gleichgesinnten schaffen. Flo Osrainik hat mit seinem Buch alles gesagt, was gesagt werden kann. Alles glasklar auf den Tisch gelegt. Wer nach dieser Lektüre immer noch nicht begreift, was Sache ist, dem kann niemand mehr helfen.“


Chronik einer Abrechnung
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Nina Sendling, Roland Rottenfußer, Jahrgang 1963, war nach dem Germanistikstudium als Buchlektor und Journalist für verschiedene Verlage tätig. Von 2001 bis 2005 war er Redakteur beim spirituellen Magazin connection, später für den Zeitpunkt. Er arbeitete als Lektor, Buch-Werbetexter und Autorenscout für den Goldmann Verlag. Seit 2006 ist er Chefredakteur von Hinter den Schlagzeilen und seit 2020 Chefredakteur vom Rubikon.
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Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

Samstag, 21. Januar 2023

Eine Theorie der Gerechtigkeit - John Rawls

Eine Theorie der Gerechtigkeit
Eine Theorie der Gerechtigkeit
Eine Theorie der Gerechtigkeit - John Rawls

Eine Theorie der Gerechtigkeit

John Rawls Hauptwerk "Eine Theorie der Gerechtigkeit" ist zweifellos ein Klassiker der praktischen Philosophie. Auf der Grundlage der klassischen Vertragstheorie - mit allerlei Rückgriffen auf Kant, Locke und Rousseau - entwickelt Rawls entlang der Grundgedanken der Entscheidungs- und Spieltheorie eine moderne Konzeption der Gerechtigkeit und damit der gesellschaftlichen Institutionen insgesamt. Das Werk gilt als das Standardwerk der Gerechtigkeitsforschung des 20. Jahrhunderts, auf das sich alle weiteren Entwicklungen zum Thema Gerechtigkeit im 20. Und 21. Jahrhundert beziehen.

Es gilt als Verdienst von John Rawls, dass er der klassischen politischen Theorie, in denen die Klassiker von Platon und Aristoteles nach wie vor eine dominante Rolle einnehmen, eine Wiederbelebung in der Moderne verpasst hat. Mit seiner Theorie der Gerechtigkeit gelang ihm eine Symbiose von liberalem und sozialem Denken – oder einfacher ausgedrückt von „linkem“ und „rechtem“ Gedankengut.

Denn seine Argumentation, die er in seinen bekannten zwei Gerechtigkeitsgrundsätzen zusammenfasst, zielt sowohl auf eine möglichst große Zahl von Grundrechten und trägt somit dem liberalen Denken Rechnung als auch auf die soziale Gerechtigkeit, insofern er soziale Ungleichheiten im Staat nur dann für gerechtfertigt hält, wenn sie den sozial Schwachen zugutekommen. Zur Begründung seiner Grundsätze benutzt er ein fiktives Szenario, das er Urzustand nennt. In diesem beraten Protagonisten über das Modell eines künftiges Staates, ohne ihre soziale Rolle und ihre Fähigkeiten in diesem zu kennen. Sie beraten unter dem sog. „Schleier des Nichtwissens“.

Seine politischen Vorstellungen kommen im Ganzen sehr idealistisch daher, denn es scheint klar zu sein, dass eine größtmögliche Anzahl von Freiheits- und Grundrechten leider nur dann möglich ist, wenn bestimmte andere Freiheiten eingeschränkt werden. Völlige Freiheit würde Anarchie bedeuten, das wäre dann aber überhaupt kein Staat mehr und wohl auch nicht mehr im Sinne von Rawls. Gerechtigkeit und liberales Denken stehen demnach in einem gewissen Spannungsverhältnis, da eine wirklich liberale Gesellschaft – gemäß ihrer Überzeugung – auch gewisse Abweichungen vom Recht bzw. der Gerechtigkeit in Kauf nehmen sollte.

Auch die Forderung nach Verteilungsgerechtigkeit aus dem zweiten Grundsatz scheint insofern schwierig zu sein, da es schwer zu bemessen ist, wann soziale Ungleichheiten den sozial Schwachen auch nützen und ob eine derartige Regel überhaupt mit den vorherrschenden gesellschaftlichen Kräften durchsetzbar wäre. Daneben schweift Rawls auch noch in den Bereich der Ethik ab. Der gute Mensch ist für ihn gemäß seiner politischen Philosophie der „gerechte“ Mensch, der sich um der Gerechtigkeit willen für die beiden Gerechtigkeitsgrundsätze von Rawls - hier betreibt Rawls Werbung in eigener Sache - entscheiden würde, um somit eine liberale und zugleich soziale Gesellschaft zu ermöglichen. Die Theorie der Gerechtigkeit ist ein eindrucksvolles Plädoyer für eine liberal-soziale Gesellschaft – obgleich von hohem Idealismus getragen.

Wer sich für die egalitäre Gesellschaftstheorie interessiert, kommt an diesem Werk nicht vorbei. Der detaillierte Aufbau seiner "Theorie der Gerechtigkeit" lässt Rawls zu Recht als einen hervoragenden Denker und Theoretiker verstehen. Die Kritik seitens der Libertärianer, insbesondere Nozicks mögen für Manchen von Relevanz sein, sprechen aber dieser Gesellschaftstheorie, im Sinne einer Vertragstheorie nicht die Bedeutung für eine gerechtere Gesellschaft ab.

Rawls "Theorie der Gerechtigkeit" besagt, daß in einem Urzustand der menschlichen Gesellschaft zwei Grundsätze aufgestellt würden: Die Gleichheit der Grundrechte und -pflichten und der Grundsatz, daß soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten nur dann gerecht sind, wenn sich aus ihnen Vorteile für jedermann ergeben. Bestehende Ungerechtigkeiten sind dann noch sinvoll, wenn die Verteilung immer noch besser ist, wenn auch noch der schwächste der Gesellschaft davon profitiert.

Arg verkürzt lässt sich dies auf die Formel herunterbrechen: "Eine Gesellschaft ist dann gerecht, wenn es dem am schlechtesten Gestellten am besten geht (im Vergleich zu allen anderen möglichen Welten)." Damit stellt sich Rawls der Auffassung des klassischen Utilitarismus entgegen, wonach der höchste Grad an Gerechtigkeit erreicht wäre, wenn die größte Anzahl von Individuen das größtmögliche Maß an Glück erzielte.

"Die Grundlagen der Gerechtigkeit werden hinter dem Schleier des Nichtwissens gewählt."


Literatur:
Eine Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls

Video:
John Rawls' geniale Theorie der Gerechtigkeit einfach erklärt - Youtube

Gepostet von Blogger auch auf:
Torpedo - Gesellschafts- und Politik-Blog für Aufklärung mit tagesaktuellen Themen
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Freitag, 22. März 2019

»Alles könnte anders sein: Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen« von Harald Welzer

"Alles könnte anders sein: Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen"
Der Soziologe Harald Welzer sagt, daß wir in einer Welt leben, in der es den Menschen noch wie so gut geht in den Zeiten des Friedens und in der noch nie soviel Wohlstand geherrscht hat. Daher müsse es aber auch möglich sein, diese Gesellschaft weiterzuentwickeln. Die vielbeschworene »Alternativlosigkeit« ist in Wahrheit nur Phantasielosigkeit und ein Mangel an Mut, politisch Dinge zu verändern. Alles kann tatsächlich anders sein. Man braucht nur eine Vorstellung davon, wie es sein sollte. Und man muss es machen.

Eine bessere Gesellschaft ist keine soziale Utopie und so entwirft der Soziologe und erprobte Zukunftsarchitekt Harald Welzer eine gute, eine mögliche Zukunft und eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen. Anstatt nur zu kritisieren oder zu lamentieren, macht er sich Gedanken, wie eine gute Zukunft aussehen könnte: In realistischen Szenarien skizziert er konkrete Zukunftsbilder u.a. in den Bereichen Arbeit, Mobilität, Digitalisierung, Leben in der Stadt, Wirtschaften, Umgang mit Migration usw.

Erfrischend und Mut machend zeigt Welzer: Die vielbeschworene »Alternativlosigkeit« ist in Wahrheit nur Phantasielosigkeit. Wir haben auch schon viel erreicht, auf das man aufbauen kann. Es ist nur vergessen worden beziehungsweise von andere Prioritäten verdrängt. Es kann tatsächlich alles anders sein. Man braucht nur eine Vorstellung davon, wie es sein sollte. Und man muss es machen. Die Belohnung: eine lebenswerte Zukunft, auf die wir uns freuen können.

In drei großen Kapiteln ("Wiedergutmachen", "Alles könnte anders sein" und "Der neue Realismus") nimmt uns Harald Welzer mit in unsere Gesellschaft. In die wunderbare Welt der Gewaltenteilung, des Gemeinwohls, der Liebe und der Freundlichkeit und des Sinns.

Er sieht Sinn in der Tätigkeit von Stadtreinigern, Verkäuferinnen, in schlecht bezahlten Dienstleistungen und weniger Sinn in der Arbeit von Beratern, PR-Leuten, Lobbyisten - die selbst von der Erkenntnis geplagt werden, dass sie zwar gute Gehälter bekommen und zugleich das betrübliche Gefühl erfahren, eigentlich nichts dazu beizutragen, was die Welt besser macht. Hartmut Rosa nennt das "fehlende Resonanz" und Harald Welzer einen "Mangel an Selbstwirksamkeitsgefühl".

Ein atemberaubendes einzigartiges Buch, mit dem Welzer den Untergangspropheten die Uhr wegnimmt, die seit vierzig Jahren eh auf "5 vor 12" stehengeblieben ist und das Motto wählt: "Wenn es einfach wäre, könnten es ja auch die anderen machen" und geht einfach mal davon aus, "dass man das meiste wiedergutmachen kann, was aus Gedankenlosigkeit, Ignoranz, falscher Prioritätensetzung oder einfach Unwissen angerichtet wurde." Und weiter: "Es bleibt uns übrigens auch gar nichts anderes übrig. So einfach ist das. Für die Lamentierökos kann man Nölreservate einrichten. Da kann man hingehen, wenn man zu viel gute Laune beim aufräumen bekommen hat und mal wieder schlecht draufsein möchte. Und zum Schluß: "Die fetten Jahre sind vorbei' kann als frohe Botschaft verstanden werden."

Der Autor beschreibt offen und ehrlich unsere auf ständigen Wachstum ausgelegte Gesellschaftsordnung und weißt an vielen Stellen darauf hin, warum es so nicht weitergehen kann.

Was Harald Welzer ebenso macht; er beschreibt warum wir Menschen in dieser Ordnung mitlaufen und
stark im meckern sind, aber im allgemeinen nicht bereit sind neue Wege zu gehen.

Einige bekannte Wirtschaftsleute benennt Welzer freimütig mit Namen und kommt zu der Feststellung: "Mit den heutigen Typen kann man praktisch nichts Zukunftsfähiges anfangen."

Den auf ewigen Wachstum ausgerichteten Kapitalismus bringt Welzer mühelos in Zusammenhang mit
dem Zustand unserer Erde. Schwer ist das nicht, viele Leser werden dem Autor zustimmen, aber was ist zu tun?

Harald Welzer benennt klipp und klar Schritte für eine Revolution, die diese Schiene des ewig wachsenden Kapitalismus verlässt. Dazu braucht es Menschen die mit neuen Entwürfen und Ideen in die Zukunft schauen. Vor allem sollen sie nicht nur schauen, sondern real ins Geschehen eingreifen.
Literatur:
Alles könnte anders sein: Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen
von Harald Welzer

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