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Montag, 6. Februar 2023

Gegen das Vergessen - Flo Osrainiks Buch „Chronik einer Abrechnung“ - Rubikon

Gegen das Vergessen - Flo Osrainiks Buch „Chronik einer Abrechnung“ - Rubikon https://www.rubikon.news/artikel/gegen-das-vergessen-4 Samstag, 04. Februar 2023, 15:59 Uhr
Gegen das Vergessen

Flo Osrainiks Buch „Chronik einer Abrechnung“ ist ein ungnädiges und dabei höchst präzises Stück Corona-Geschichtsschreibung.

von Roland Rottenfußer

Am Anfang der Krise war noch alles ganz neu, Politik und Medien konnten es also nicht besser wissen. Auf dem Höhepunkt der Krise sagten alle nur, was auch alle anderen sagten, und das konnte man ihnen doch nicht verübeln, oder? Und jetzt, gegen Ende der Virus-Hysterie, heißt es: „Wo ist das Problem? Ihr dürft doch wieder alles. Lasst uns lieber nach vorne schauen!“ Die Corona-Politik der letzten drei Jahre brachte eine Reihe schlimmer Taten hervor — offensichtlich aber keine Täter. In einer Zeit quälend langsam „ausschleichender“ Maßnahmen wollen sich die Verantwortlichen smart aus ihrer Verantwortung schleichen. Dies gelingt ihnen aber nur, wenn wir alle diese Verabredung zum Schweigen mittragen. Ohne eine genaue und schonungslose Aufarbeitung besteht die akute Gefahr, dass sich all das in neuem Gewand wiederholt. Flo Osrainik war einer jener wenigen Journalisten, die mit untrüglichem Instinkt schon sehr früh erkannten, was „gespielt“ wurde, und der über viele Monate in zahlreichen, bestens recherchierten Rubikon-Artikeln die verschiedensten Aspekte dieses beispiellosen Angriffs auf die Freiheit dokumentierte. Seine „Chronik einer Abrechnung“, die jetzt bei Sodenkamp & Lenz erschien, ist eine Zusammenstellung von Osrainiks journalistischer Arbeit seit Beginn der inszenierten Krise. Ein Buch, das hilft, sich zu erinnern und das Geschehene besser zu verstehen. Zugleich ein Immunschutz gegen drohende weitere Wahnwellen.


„Bis in das kleinste Detail beschreibt Osrainik den Elefanten im Raum,
den eigentlich niemand übersehen kann, der noch klar bei Verstand ist. Der Elefant ist Platzhalter für die unzähligen, nicht mehr zu leugnenden ‚Kollateralschäden‘, deren bis jetzt schon verheerende Bilanz alle potenziellen Coronaschäden um ein Millionenfaches übertrumpft.“

So loben Burak Erbasi und Nicolas Riedl in ihrem Vorwort zu Recht die Leistung des Buchautors Flo Osrainik. Denn nur allzu gern würden die Täter aus dem Elefanten ihrer monumentalen Fehlleistungen der Jahre 2020 bis 2022 eine Maus machen — vor allem jetzt, im Nachhinein, da viele ihrer perfiden Manipulationsversuche selbst dem sonst meist erkenntnisresistenten Mainstream aufgefallen sind.

Erbasi und Riedl sehen in dem Buch sogar einen künftigen Klassiker:

„Vielleicht zählt das hier vorliegende Werk eines Tages zu den bekanntesten Schriften, die den faschistoiden Coronaterror detailliert beschreiben. Vielleicht auch nicht. Vielleicht wird es zum Ende dieses Jahrhunderts aus einem Bücherregal gezogen, der Staub vom Einband gepustet und der Inhalt mit vor Staunen geöffnetem Mund und geweiteten Augen gelesen

Auf alle Fälle — und das ist entscheidend — überführt der Chronist Flo Osrainik den Wust an Unglaublichkeiten in das gedruckte Wort. Der Nachwelt wird damit klar, dass es zu diesem Zeitpunkt Dissens gab, und keinesfalls alle Menschen devot dem Coronatodeskult Folge leisteten. So liest sich die ‚Chronik einer Abrechnung‘ teilweise wie eine Anklageschrift, aber allzu oft auch wie ein spannender Krimi, und gewiss werden auch Kriminalliteraten der befreiten Nachwelt in genau solchen Werken nach spannenden Vorlagen für ihre dystopischen Thriller-Romane suchen.“

Ein Augenöffner

Nun, als eine „befreite Nachwelt“ können wir uns noch nicht bezeichnen, auch wenn wir aufgrund außergewöhnlicher staatlicher Gnade jetzt wieder ziemlich vieles „dürfen“. Dies sollte uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass weitere Angriffe gegen unsere Freiheit, gegen die Menschenrechte, gegen den inneren und äußeren Frieden und gegen unseren Verstand nicht nur drohen, sondern längst stattfinden. Zum Beispiel die Hetz- und Verdummungskampagnen, die wir im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg oder der inszenierten Energie-, Lebensmittel- und Medikamentenknappheit erleben. Wer die Prinzipien der Aufmerksamkeitslenkung, der Propaganda und Verhaltenssteuerung einmal begriffen hat, der kann sein Wissen immer wieder auch auf neue Fälle anwenden. Dazu braucht es aber Augenöffner wie das vorliegende Buch.

Regelmäßigen Lesern dieser Seite werden manche der im Buch ausgebreiteten Gedanken Flo Osrainiks bekannt vorkommen. Es handelt sich nämlich um eine Sammlung seiner Rubikon-Artikel seit Beginn der Corona-Inszenierung — veröffentlicht in chronologischer Reihenfolge. Auch ist der Autor durch seinen Spiegel-Bestseller „Das Corona-Dossier“, erschienen im Rubikon-Verlag, vielen ein Begriff. Worin besteht der Unterschied zwischen einem im Ganzen konzipierten Buch und einer Artikelsammlung? Letztere zeigt normalerweise einen Erkenntnisprozess in Entwicklung, geht stärker auf Tagesaktualität ein, folgt manchmal unmittelbaren Impulsen des Zorns oder des Entsetzens, ohne aus zeitlicher Distanz schon den großen Bogen spannen zu können. Das ist sonst eher dem mit langem Atem komponierten Sachbuch möglich.

Von Beginn an Opposition

So ist diese Zusammenstellung von Essays eine Art Corona-Tagebuch, jedoch journalistisch so gut aufbereitet, dass es sich nicht auf subjektive Aufwallungen der Art „Ich hab da was erlebt, das wollte ich euch erzählen“ beschränkt. Als essayistische Miniaturen können diese Texte für sich stehen, können durchaus durcheinander oder — wenn man so einen harten Stoff mit in die Nacht mitnehmen will — in kleinen Häppchen vor dem Schlafengehen „genossen“ werden. Osrainiks Buch zielt aber über die Tagesaktualität hinaus bereits erkennbar in Richtung Corona-Geschichtsschreibung. Aus vielen Puzzlesteinchen entsteht die Historie einer großen Verirrung.

Gleich mit dem ersten Aufsatz vom 24. März 2020 war der ganze Osrainik in seiner zornigen Wortkraft präsent, stets jedoch abgesichert durch sorgfältige Recherche. Dieses frühe Datum macht einiges deutlich:

Kein langsamer Erkenntnisprozess führte Flo Osrainik über die Umwege anfänglicher Virusangst, Drosten-Verehrung oder Lauterbach-Jüngerschaft zu der Einsicht, die er jetzt vor uns ausbreitet. Er musste sich nicht erst „vom Saulus zum Paulus“ wandeln, er startete gleich als „Paulus“ und scheint es von Anfang an gewusst zu haben.

Dies ist bewundernswert und wirft einen Schatten auf alle, die — sofern sie überhaupt etwas wie Einsicht zeigen — noch heute behaupten, es sei ja menschlich verständlich gewesen, dass man anfangs noch dem herrschenden Narrativ geglaubt hatte — schließlich sei damals alles noch ganz neu gewesen. Das war es nicht, wie zum Beispiel die Ausführungen des Autors über die nicht ganz so durchschlagenden Skandale Schweinegrippe und Vogelgrippe beweisen. Ja, es bedarf eines geübten kritischen Verstandes, der Medienkompetenz sowie humaner, an Freiheit und Menschenrechten orientierter Grundüberzeugungen, um das Spiel von Anfang zu durchschauen. Und es braucht Mut, um gegen alle Anfeindungen und den Ansturm anderslautender Meinungen durchzuhalten.

Richtige Fragen, differenzierte Antworten

Schon der erste Artikel hatte also das Zeug zum Klassiker, weil er nicht nur schon früh mit untrüglichem Instinkt die richtigen Frage gestellt und einen Teil der Antworten bereits geliefert hatte, sondern auch, weil er mit großem Fleiß und Recherchekompetenz Belege für die Nichtswürdigkeit dieser Inszenierung geliefert hatte. Osrainik hatte somit eine Keimzelle der kritischen „Corona-Literatur“ geschaffen, mit Erkenntnissen, die sich zum Glück in der Folge weiter ausbreiteten und mannigfaltige Früchte trugen.

War das Misstrauen gegen das von oben verordnete Narrativ erst einmal geweckt, konnte man durch die weiteren Phasen der Kampagne mit offenen Augen — angeschlagen zwar, doch im Kern ungebrochen — hindurchgehen. Nicht immer konnte sich das Lager der Corona-Skeptiker in der Folge durchsetzen. Es dauerte entsetzlich lange, bis auch nur die gröbsten Rechtsverletzungen aufgehoben wurden; jedoch konnte der Geist von Osrainik-Lesern nie mehr vollends durch die aufgeweichten Phrasen der Drahtzieher und Abnicker der Kampagne kolonialisiert werden.

Sehr viele Zitate aus dem Buch können hierzu als Kostproben herangezogen werden. Etwa folgendes, das dokumentiert, wie schnell man als zuvor unbescholtener Bürger durch Corana-Ketzertum zum Rechtsradikalen mutieren konnte:

„Als Nazi gilt ja schon, wer vor Zuständen wie zur Naziherrschaft warnt und wer Verfassungstreue fordert, wird als rechter Staatsfeind eingestuft, gegen den Regenten nicht nur mit Überwachung oder Schlägen vorgehen, man droht Spaziergängern auch ganz offen mit ‚Waffengewalt‘ der Staatsmacht.“

Osrainik geht dann weiter zur Analyse der Hintergründe:

„Und warum? Um das im Vor-Corona-Jahr 2019 still und heimlich fast schon wieder kollabierte Zins- und Zinseszins-Finanzsystem zu retten? Damit sich die winzige, aber gierige Milliardärskaste der Superreichen mit ihren Starphilanthropen einmal mehr an den Ruinen der Völker — Pleiten, Übernahmen, Staatsverschuldung, Minuszinsen, Inflation, Enteignung — skrupellos bereichert und zum Machterhalt gegen jede Revolutionsbemühung zur prophylaktisch möglichst totale Überwachung installieren lässt? Diesmal aber richtig, also global?“

Den Schleier der Lüge zerreißen

Flo Osrainik schrieb als Artikel-Autor mit einer Akribie und einem Willen zur Vollständigkeit, die geradezu nach dem Buchformat zu verlangen schienen.

Vor allem aber spürt er furchtlos Glaubwürdigkeitslücken im so sorgfältig gewobenen „Schleier der Lüge“ auf, wie Vaclav Havel die flächendeckende Propaganda im ehemaligen Ostblock bezeichnet hatte. Er tat, wozu Journalismus eigentlich da wäre, hätte er sich nicht großenteils mittlerweile selbst kastriert und auf Regierungssprecherfunktion reduziert.

So wendet sich Flo Osrainik der Zahlenakrobatik des Robert Koch-Instituts und anderer Protagonisten des Corona-Zwangssystems zu und zeigt auf, wie Statistiken auch mit eigentlich wahren Zahlen zu lügen verstehen („Die Meister der Zahlen“). Er verlangt Auskunft von Krankenhäusern über die Bettenbelegung auf Intensivstationen und dokumentiert genauestens, wie sich die Verantwortlichen um eine präzise Auskunft herumdrücken („Das Schweigen der Krankenhäuser“). Oder er beschreibt mit beißender Kritik die totalitäre Impfapartheid, die speziell im Winter 2021/2022 ihre Fratze zeigte („Die Impffanatiker“). Osrainik ist ein Journalist, der in den richtigen Situationen unbequem werden kann und es sich somit auch selbst nicht leicht macht, wo sich andere ausschließlich mit Gleichgesinnten in der Komfortzone suhlen.

Denn unbestechlich nach der Wahrheit zu suchen — so macht dieses Buch deutlich und so werden es auch viele unserer Leserinnen und Leser persönlich erlebt haben —, verlangt oft Opfer. Der Dissident gibt nicht selten jenen inneren Frieden preis, der durch eine relative Harmonie mit der ihn umgebenden Gesellschaft zustande kommt. Er opfert seine gute Meinung, seine Illusionen bezüglich Menschen, Institutionen und politischen Richtungen, denen er sich verbunden glaubte. Darüber schreibt Flo Osrainik in einer beeindruckenden Passage:

Eine Renaissance des Untertanengeists

„Was sich in den letzten zweieinhalb Jahren also sehr wohl verändert hat, das ist mein Verhältnis zu dieser Gesellschaft. Zu den Mitläufern und Untertanen, die nach Oscar Wilde zwar zu gut erzogen sind, ‚um mit vollem Munde zu sprechen‘, aber keine Bedenken haben, ‚es mit leerem Kopf zu tun‘. Und zu jenen, die jede Niedertracht und Schandtat, Hetze, Ausgrenzung und Apartheid betreiben, was im Übrigen schon so weit geht, dass einem herzkranken Kind die lebensnotwendige Operation in England, Israel und Deutschland verweigert wird, weil die gesunden Eltern nicht gegen Corona geimpft sind. Auch zum Bürgertum, das alles mit sich machen lässt und sei es, sich mit Maske und Mindestabstand im tiefsten Winter vor Konsumtempeln in meterlangen Warteschlangen aufzustellen. Im Freien! In der Kälte! Nur um später irgendwann am Eingang brav den Impfnachweis vorzuzeigen und Apartheid so zu legitimieren, anstatt zu boykottieren.“

Warum aber gibt es in einem derart konformistischen Umfeld nicht wenige Menschen, die sich von all dem unbeeindruckt zeigen, die ihre gesellschaftliche Außenseiterrolle also nicht nur ertragen, sondern sie ganz bewusst mit Überzeugung tragen — Menschen wie der Autor selbst? Mit dem US-amerikanischen Philosophen John Rawls glaubt Flo Osrainik:

„Ein ‚jeder Mensch besitzt eine aus der Gerechtigkeit entspringende Unverletzlichkeit, die auch im Namen des Wohls der ganzen Gesellschaft nicht aufgehoben werden kann‘.“

Von dem Geschehen in ihrer Würde und ihrem Gerechtigkeitsgefühl tief verletzt, bleiben solche Menschen doch im Kern unverletzlich. Enttäuscht, begrüßen sie das Ende einer Täuschung, die ihnen den Blick auf die Wahrheit bisher verstellt hatte.

Das Positive an der Krise

In ihrem Vorwort schreiben Burak Erbasi und Nicolas Riedl:

„Denn wer die Freiheit nicht versteht, der wird sie ohnehin kein Stück vermissen. Oder um es mit Rosa Luxemburg zu sagen: ‚Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht.‘ In der ‚Vor-Corona-Zeit‘ war die Spreu vom Weizen noch nicht getrennt. Menschen mit einem demokratischen Verständnis des gesellschaftlichen Zusammenlebens koexistierten noch relativ konfliktfrei mit den verkappten Totalitaristen. Hinter ihren trügerischen Fassaden, die sie aktuell bevorzugt bunt statt braun verzieren, verbargen sich, wie wir nun zweifelsohne wissen, feige und moralisch verwirrte Faschisten. Diese traumatisierten Persönlichkeiten haben bei der erstbesten Gelegenheit ihr wahres Gesicht gezeigt, aber gehorsam hinter einer Staubmaske versteckt.“

Was also sollen Menschen tun, die an Freiheit und Menschenrechten entgegen dem Zeitgeist tatsächlich noch interessiert sind?

„Die Demokraten können nun die Wunden lecken, das Positive an dieser Krise erkennen und eine neue Realität mit Gleichgesinnten schaffen. Flo Osrainik hat mit seinem Buch alles gesagt, was gesagt werden kann. Alles glasklar auf den Tisch gelegt. Wer nach dieser Lektüre immer noch nicht begreift, was Sache ist, dem kann niemand mehr helfen.“


Chronik einer Abrechnung
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Nina Sendling, Roland Rottenfußer, Jahrgang 1963, war nach dem Germanistikstudium als Buchlektor und Journalist für verschiedene Verlage tätig. Von 2001 bis 2005 war er Redakteur beim spirituellen Magazin connection, später für den Zeitpunkt. Er arbeitete als Lektor, Buch-Werbetexter und Autorenscout für den Goldmann Verlag. Seit 2006 ist er Chefredakteur von Hinter den Schlagzeilen und seit 2020 Chefredakteur vom Rubikon.
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

Dienstag, 29. Juni 2021

Rubikon - Die mRNA-Plandemie

Die mRNA-Plandemie https://www.rubikon.news/artikel/die-mrna-plandemie
Die mRNA-Plandemie

Der Coronavirus-Impfstoff von Moderna wurde möglicherweise bereits entwickelt, bevor das Virus überhaupt auftrat.
von Flo Osrainik

Ein „vertrauliches Dokument“ offenbart, dass das im Jahr 2010 unter der Bezeichnung ModeRNA Therapeutics gegründete Biotechnologieunternehmen Moderna aus Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts schon Wochen vor dem weltweit präsentierten Auftreten von COVID-19 sogenannte mRNA-Coronavirus-Impfstoffkandidaten im Rahmen eines geheimen Forschungsprojektes an die University of North Carolina gesendet hat. Das schreibt das Journalistenkollektiv Corona Transition unter Bezug auf einen Bericht vom 18. Juni 2021 in The Daily Expose. Das Dokument, die Echtheit vorausgesetzt, lässt das offizielle und zur einzigen Wahrheit erklärte Corona-Narrativ alles andere als wasserdicht aussehen (1, 2, 3). Ein Kommentar von Flo Osrainik, Autor des Rubikon-Bestsellers „Das Corona-Dossier“.


Um es kurz und knapp zu sagen: Moderna hat seinen mRNA-
Impfstoff womöglich „schon im Dezember 2019 entwickelt“. Das neue Coronavirus betrat die Weltbühne, wie mittlerweile allgemein bekannt, allerdings erst später — zumindest höchst offiziell. Im „Das Corona-Dossier“ schreibe ich dazu:

„Nach Angaben der World Health Organization (WHO) war das WHO-Büro in China seit dem 31. Dezember 2019 über Fälle von Lungenentzündungen unbekannter Ursache informiert. Am 7. Januar 2020 gaben chinesische Behörden ein neuartiges Coronavirus, das sie 2019-n CoV bezeichneten, offiziell als Erreger bekannt. Am 10. Januar 2020 wurde eine virale Genomsequenz zur sofortigen Unterstützung der öffentlichen Gesundheit online freigegeben. Am 12. Januar 2020 wurden vier weitere Genome in der Global Initiative on Sharing All Influenza Data (GISAID) hinterlegt, wobei die Genomsequenzen auf ein Virus hindeuteten, das eng mit den Mitgliedern der Virusspezies SARS-CoV verwandt ist.

Am 20. Januar 2020 hieß es, eine Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch sei aufgrund epidemiologischer Daten möglich. Bis dahin wusste die WHO von 282 laborbestätigten Fällen, unter anderem von Wuhan-Reisenden in Thailand, Japan und Korea. Das veröffentlichte Eurosurveillance, ein wissenschaftliches Magazin vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC), dem europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten. Am 30. Januar 2020 rief die WHO dann die internationale Gesundheitsnotlage aus und erklärte die bisherige Epidemie rund sechs Wochen später zur Covid-19-Pandemie.“

Nun gab es vor der Entdeckung der neuen Coronavariante zwar Pandemieplanspiele wie „Event 201“ am 18. Oktober 2019 auf Initiative des Johns Hopkins Center for Health Security — Bloomberg School of Public Health, des World Economic Forum (WEF) und der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) in New York, um, wie es der Zufall eben will, den weltweiten Ausbruch eines Virus mit dem Namen Coronavirus-assoziiertes Lungensyndrom oder im Original „Coronavirus Associated Pulmonary Syndrome“ zu simulieren. Dass Moderna nur kurz darauf Coronavirus-Impfstoffkandidaten verschickte, ist dann vermutlich nur geschäftsbedingte Hellseherei. Was sonst? The Daily Expose erlaubte sich auch die Anmerkung, dass es im Jahr 2019 kein einzigartiges Coronavirus gab, das für die Menschheit bedrohlich war und die Entwicklung eines entsprechenden Impfstoffs gerechtfertigt hätte.

Das veröffentlichte Dokument, eine Vertraulichkeitsvereinbarung, zeigt, dass „Moderna und das National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) am 12. Dezember 2019“ vereinbarten, gemeinsam entwickelte mRNA-Coronavirus-Impfstoffkandidaten an die University of North Carolina zu übermitteln. Und zur Erinnerung, so Corona Transition, „Direktor des NIAID ist Anthony Fauci.“

The Daily Expose hat dazu 153 Seiten online gestellt. Unter „Material Transfer Agreement“ heißt es auf Seite 105, dass die Anbieter NIAID und Moderna („Providers“) sich dazu verpflichten, dem Empfänger, der „University of North Carolina at Chapel Hill“ („Recipient“), folgende Forschungsmaterialien zu übermitteln: „mRNA Coronavirus-Impstoffkandidaten, die entwickelt wurden und sich im gemeinsamen Besitz von NIAID und Moderna befinden“. Das Material sei im Rahmen des Projekts auch nur für Forschungszwecke zu verwenden. Ein kommerzieller Gebrauch wäre dabei nicht vorgesehen und die Anbieter könnten vom Empfänger auf Anfrage einen Statusbericht über die Recherche des Forschungsprojekts verlangen.

Der Empfänger verpflichtet sich im Rahmen des Projekts für einen Zeitraum von drei Jahren zur Vertraulichkeit. Entsprechende Informationen über das Forschungsmaterial wären unter anderem als „confidental“, also „vertraulich“ oder „geheim“, zu kennzeichnen oder zu behandeln und gegebenenfalls zu löschen. Das Forschungsmaterial, also die mRNA-Coronavirus-Impfstoffkandidaten, würde ohne Gewährleistung geliefert und stellen eine „erhebliche Investition“ für die Anbieter da, weshalb die Weitergabe des Materials ohne Zustimmung nicht zulässig und nur den Anbietern vorenthalten bleibt. Entdeckungen oder Erfindungen, die aus der Verwendung des Materials entstehen, würden dem US-Patentrecht unterliegen, was Moderna schließlich mitzuteilen wäre.

Außerdem sei die US-Regierung schadlos zu halten oder im Fall der Fälle zu entschädigen. Das Papier wurde am 12. Dezember 2019 von Ralph Baric und am 16. Dezember 2019 von Jacqueline Quay von der University of North Carolina at Chapel Hill unterzeichnet. Für NIAID hat Amy Petrick, ebenfalls am 12. Dezember 2019, und Barney Graham ohne Datum sowie für Moderna Sunny Himansu und Shaun Ryan, beide am 17. Dezember 2019, unterzeichnet (4, 5, 6).

Erst am 6. Juni 2021 schrieb Corona Transition über NIAID-Direktor: „Anthony Fauci ist selbst in die Pandemie verwickelt, für deren Bekämpfung er beauftragt wurde. Zu diesem Fazit kam Tucker Carlson am Mittwochabend in seiner Late-Night-Show auf Fox News. Hintergrund dafür sind E-Mails, die die Nachrichtenseite BuzzFeed über den Freedom of Information Act erhalten hat und die den Zeitraum von Januar bis Juni 2020 abdecken.“

Demnach hätte Fauci Experimente unterstützt, die Corona erst ermöglicht haben, wobei er die Befürchtung hatte, dass die Öffentlichkeit vermuten könnte, das neuartige Coronavirus aus dem Institut für Virologie in Wuhan, China, stammt. Weshalb?

„Möglicherweise, weil Anthony Fauci genau wusste, dass er Gain-of-function-Experimente in genau diesem Labor finanziert hat“, so Carlson. Wie aus den E-Mails hervorgeht, teilten Top-Virologen und Fauci auch einen Beitrag von ZeroHedge, „indem die These vertreten wurde, dass Covid eine von Menschen gemachte Biowaffe sei“, weshalb ZeroHedge in den sozialen Medien verboten wurde, so Corona Transition (7, 8).

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Zitat von Robert Kadlec, Programmdirektor für Biodefense des Homeland Security Department und ehemaliger US-Biowaffeninspektor im Irak, in einem internen Strategiepapier des Pentagons aus dem Jahr 1998. Kadlec damals:

„Werden biologische Waffen unter der Tarnung einer räumlich begrenzten oder natürlich auftretenden Seuche benutzt, lässt sich ihr Einsatz glaubwürdig abstreiten. (…) Das Potenzial, schwere wirtschaftliche Verluste und in der Folge politische Instabilität auszulösen, verbunden mit der Möglichkeit, den Einsatz glaubwürdig abstreiten zu können, übertrifft die Möglichkeiten jeder anderen bekannten Waffe.“

Der Business Insider schrieb am 5. Mai 2020, dass Kadlec, der sich schon in der Vergangenheit für die Vorratshaltung von Impfstoffen aussprach und unter US-Präsident Donald Trump stellvertretender Sekretär des US-Gesundheitsministeriums wurde, es auch versäumte, den Kongress über seine frühere Tätigkeit als Berater für Emergent Biosolutions zu informieren. Das Büro von Kadlec schloss im Jahr 2019 unter anderem eine Vereinbarung für den Kauf eines Pockenimpfstoffs über 2,8 Milliarden US-Dollar mit „einer Firma, die Kadlec einst als Berater bezahlte“, so der Business Insider. Pikant war noch, dass Kadlec, nachdem er sein Amt unter Trump antrat, seinen Fokus auf Bioterrorismus legte und geplante Ausgaben für Infektionskrankheiten kürzte.

Aber zurück zu Fauci, Carlson und ZeroHedge. Tucker Carlson meinte nämlich auch, dass man nicht einmal spekulieren durfte, „dass Corona von Menschen gemacht sein könnte. Warum konnte man das nicht? Die Faktenchecker erlaubten es nicht. Warum nicht? Weil Fauci den Tech-Monopolen versichert hat, dass das Coronavirus nicht von Menschen gemacht sein kann. Und damit schlossen die Technologiemonopole das Thema“.

In den E-Mails soll Fauci aber auch zugegeben haben, dass Menschen, die Corona durchgemacht haben, wahrscheinlich bereits eine Immunität aufgebaut hätten und somit den Impfstoff nicht benötigten.“ Laut Carlson soll Fauci auch über die Gain-of-function-Experimente nicht die Wahrheit gesagt haben, etwa im US-Kongress. Es soll sich um Versuche handeln, die Übertragbarkeit oder Virulenz von Krankheitserregern zu steigern. Dabei verwies Carlson auf den US-Mikrobiologen und Immunologen Ralph Baric, der mit Shi Zhengli „zusammenarbeitet und entsprechende Experimente gemacht habe. Dies bestätigten auch die E-Mails“, so Corona Transition.

Außerdem: Als US-Senator Randal Howard Paul von Fauci wissen wollte, ob Gain-of-function-Experimente denn überhaupt stattgefunden haben, antwortete dieser: „Dr. Baric hat keine Gain-of-function-Experimente gemacht. Und falls doch, so habe er sich an die Richtlinien gehalten und diese in North Carolina durchgeführt“ (9, 10,11).

Aber wie sieht es mit Moderna aus? Dazu noch etwas aus dem „Corona-Dossier“:

„Allein ‚Meldungen aus den USA von Erfolgen mit einem Corona-Impfstoff beflügeln die Fantasie an den Börsen. Weltweit sind Forscher, Finanziers und Politiker im Einsatz bei der Operation Impfschutz. Es geht um Milliarden‘, schrieb die Deutsche Welle am 19. Mai 2020. Meldungen des US-Pharmakonzerns Moderna hätten die Börsen in New York, Tokio und Frankfurt sogar noch kräftiger bewegt: Die Aktie von Moderna stieg um fast 20 Prozent, nachdem ein Impfstoff-Kandidat der Firma bei ersten Tests vielversprechende Ergebnisse gezeigt habe.

Zwar gebe es ‚solche Tests auch in China, in Großbritannien und in Deutschland. Aber in den USA fließt besonders viel Geld in das Projekt Impfstoff gegen Covid-19.‘ Nach den Testergebnissen von Moderna stellte die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) eine beschleunigte Zulassung des Mittels in Aussicht. Moderna erhielt satte staatliche Zuschüsse über die US-Behörde Biomedical Advcanced Research and Development Authority (BARDA).“

Bedenken wegen der verkürzten Zulassung hatten die meisten Regierungen in der Coronakrise keine. Die Pharmabranche wurde sogar aus der Haftung für Impfschäden entlassen. Und Todesfälle nach Corona-Impfungen gab es ja schon zu viele.

In der Regel dauert(e) die Entwicklung von Impfstoffen mit allen klinischen Tests mehrere Jahre. Da aber auch „Donald Trump im internationalen Impfstoff-Rennen die Nase vorne haben wollte, ernannte er den Pharmamanager Moncef Slaoui, der früher bei GlaxoSmithKline (GSK) und bis kurz zuvor auch im Verwaltungsrat des Pharmaunternehmens Lonza aus Basel saß, zum Chef der ‚amerikanischen Impfoperation Warp-Speed‘. Und, so die Luzerner Zeitung: Slaoui wurde erst am 28. April 2020 in den Lonza-Verwaltungsrat gewählt. Am 1. Mai 2020 gab man dort die ‚strategische Partnerschaft‘ mit dem US-Impfstoffspezialisten Moderna bekannt, um ‚den Impfstoff m RNA-1273, den Moderna entwickelt hat, zu produzieren.‘

Nur vierzehn Tage später, am 15. Mai, ernannte Trump Slaoui zum Projektleiter der ‚Operation Warp-Speed‘. Nun würden die US-Behörden Druck ausüben, ‚damit sie zuerst mit dem Impfstoff beliefert werden‘, hieß es kurz darauf in der Schweiz. Und dann bestätigte Lonza, dass Slaoui sein Amt im Verwaltungsrat nach ein paar Tagen wieder niederlegte. Slaoui gab später noch weitere Ämter auf, etwa als Berater von Brii Biosciences, ‚einem Unternehmen mit beträchtlichen chinesischen Investitionen‘, wie die New York Times schrieb oder als Direktors bei Moderna.

Trotzdem besaß Slaoui noch Moderna-Aktien im Wert von rund 10 Millionen US-Dollar, denn mit Erlaubnis des US-Gesundheitsministeriums Department of Health and Human Services durfte Slaoui nach seiner Ernennung zum Chefberater der „Operation Warp-Speed“ seine Pharma-Aktien behalten. Nachdem Moderna im April 2020 also bekannt gab, „dass die US-Behörde BARDA der Firma 483 Millionen US-Dollar im Wettrennen um einen Corona-Impfstoff aus Steuergeldern schenkt, stieg der Aktienkurs des Unternehmens sprunghaft an. Allein der Wert von Slaouis Moderna-Optionen soll so um 184 Prozent zugelegt haben.

Slaoui versicherte Donald Trump bei seiner Vorstellung als Leiter der Abteilung Warp-Speed: „Herr Präsident, ich habe erst kürzlich Daten aus einer klinischen Studie mit einem Coronavirus-Impfstoff gesehen. Mit diesen Daten fühle ich mich noch zuversichtlicher, dass wir bis Ende 2020 einige Hundert Millionen Impfstoffdosen liefern können.‘ Slaoui bezog sich dabei vermutlich auf Daten von Moderna.“

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde das Unternehmen aus Massachusetts ein Top-Favorit der US-Regierung. Moderna kündigte dann an, seinen genbasierten Impfstoff in einer weiteren Probephase nun an 30.000 Freiwilligen zu testen. Ziel waren nach Unternehmensangaben bis zu einer Milliarde Impfdosen pro Jahr. Offiziell, so Moderna, kenne man bereits seit dem 13. Januar 2020 die Sequenz für mRNA-1273, also nur runde 48 Stunden, nachdem China die DNA-Sequenz des Virus bekannt gab.

Insgesamt hätte es 25 Tage von der Sequenzauswahl bis zur Impfstoffherstellung gedauert. „Und am 4. März 2020 gab die FDA bereits grünes Licht für klinische Tests, wobei die FDA auf Tierversuche vor der Testung des Impfstoffes am Menschen verzichtet haben soll. Am 16. März 2020 teilte die US-Regierungsbehörde National Institutes of Health (NIH) dann mit, dass die ersten ‚Teilnehmer‘ mit ‚m RNA-1273 dosiert wurden‘. Zwar sei ein kommerzieller Impfstoff wahrscheinlich erst in zwölf bis 18 Monaten verfügbar, aber in Notfällen könne das Mittel für einige Personen, etwa in Gesundheitsberufen, schon früher zugänglich sein.“

Jedenfalls trat dann auch alles genau so oder so ähnlich ein. Am 18. Dezember 2020 erteilte die FDA dem Moderna-Impfstoff eine Notfallzulassung, am 6. Januar 2021 ließ die Europäische Kommission den Impfstoff in der EU zu, am 8. Januar 2021 gab es die Zulassung für Großbritannien und „dank der hohen Nachfrage nach dem Covid-19-Impfstoff mRNA-1273 konnte Moderna im April 2021 erstmals einen Quartalsgewinn“ ausweisen, wie die deutsche Version der Wikipedia schreibt. Denn: „Moderna hat eine Vielzahl von mRNA-basierten Arzneimitteln in klinischen Studien. Das einzige vorläufig zugelassene Arzneimittel ist ein RNA-Impfstoff gegen das SARS-CoV-2-Virus“ mit der Bezeichnung mRNA-1273 (12).

Da auf dem globalen EU-Impfgipfel vom 12. September 2019 in Brüssel unter dem Motto „In Vaccines we Trust“, veranstaltet mit der WHO und 400 ausgesuchten hochrangigen Teilnehmern aus internationaler Politik, der Wissenschaft und ziviler sowie philanthropischer Organisationen wie der Bill & Melinda Gates Foundation oder der Impfallianz Gavi, eine „Roadmap on Vaccination“ mit einem gemeinsamen Impfausweis für EU-Bürger vereinbart wurde, läuft es für die Impfstoffhersteller und Moderna wie geschmiert. Dank Corona, den Medien und der Politik. Wie sagte Tedros Ghebreyesus, Direktor der WHO, bei dieser Gelegenheit doch: „Wenn wir über das Recht auf Gesundheit sprechen, sprechen wir über das Recht auf Impfungen.“

Immerhin könnten „Impffehlinformationen“ ja so ansteckend wie „Infektionskrankheiten“ sein, wie der WHO-Direktor Meinungsfreiheit mit einem Virus verglich, weshalb die WHO mit Facebook oder Pinterest zusammenarbeitet, um Nutzer gezielt auf „zuverlässige Informationen“ zu lenken. Sogar Jean-Claude Juncker, zu dieser Zeit noch Präsident der Europäischen Kommission, meinte, dass Impfskepsis ja nur an „Desinformationskampagnen“ liegt und die Kommission dieses Problem angeht. Immerhin: „Wir alle haben eine Rolle zu spielen“, so Juncker wenige Monate vor Corona.

Jedenfalls trägt Corona Transition weiterhin fleißig zusammen, was sich rund um die Boten-RNA-Impfstoffe (mRNA) „die seit Jahrzehnten entwickelt, aber nie für den Einsatz am Menschen genehmigt wurden“, so alles tut. Neue Untersuchungen würden laut „Harvard- und MIT-Wissenschaftlern“ etwa nahelegen, dass mRNA-Impfstoffe die DNA dauerhaft verändern können (13). Das mRNA-Vakzin, der mRNA-Impfstoff regt die Zellen anders als andere Impfstoffe, „durch eine Neuprogrammierung der RNA direkt zur Bildung von Antikörpern an, obwohl die Krankheit noch gar nicht da ist und vielleicht auch nicht kommt“.

Es wird also eine Krankheit behandelt, „die die meisten gar nicht haben“. Der mRNA-Impfstoff, eine Art Betriebssystem, würde dabei „die DNA und damit den Körper auf der Ebene seines grundlegenden Bauplans“ umprogrammieren.

Das sei keine Übertreibung. Denn: Moderna erklärt selbst „dass ihre mRNA-Technologieplattform eine ‚Software des Lebens‘ sei und ‚sehr ähnlich wie ein Betriebssystem auf einem Computer funktioniert‘.“

Nur: „Während der Organismus die Bildung der Antikörper in Art und Dosis genau auf eine vorhandene Krankheit ausrichtet, wird diese Harmonisierung bei der direkten Anregung zur Bildung von Antikörpern durch die mRNA ausgeschaltet. Der Organismus wird so programmiert, einfach mal Antikörper (...) zu produzieren, obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung gering ist. (Nur der kleinere Teil der Bevölkerung erkrankt überhaupt an Covid-19, und von ihnen haben rund 80 Prozent keine Symptome.) (...) Diese erzwungenen Antikörper, die keinen ‚Gegner‘ zur Neutralisierung finden, können sich dann gegen eigene Organe wenden und allergische Reaktionen auslösen, bis hin zum anaphylaktischen Schock“, also zu unerwünschten Nebenwirkungen oder mehr Todesfällen als erwartet führen. Offizielle Zahlen, etwa des US-Meldesystems VAERS, hätten bis Ende Januar 2021 gezeigt, dass „die für Impfungen geltende Schwelle von einem Todesfall auf 1 Million Impfungen“ bis dahin um das rund Fünfzehnfache „deutlich überschritten“ wurde.

Die nach klinischen Standards bisher nie getesteten mRNA-Vakzine sind also in der Lage, das menschliche Erbgut unkontrolliert zu verändern. Und Politik und Medien diskutieren diese Impfstoffe und eine Impfpflicht mit diesen Präparaten, die ohne Corona-Hysterie wohl auch aus ethischen Gründen nicht zugelassen würden.

Sogar der staatliche Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) fragte bei der deutschen Zulassungsbehörde Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nach, wie riskant die Corona-Gen-Impfstoffe wären? Ob die mRNA-Impfungen unbeabsichtigt eine Autoimmunerkrankung auslösen oder Menschen mutieren lassen können? Die Antwort des PEI:

„Selbst wenn aber die Impfstoff-RNA in das Genom integriert würde (was wirklich kaum vorstellbar ist), dann wäre das Ergebnis, dass das Spike-Protein von der Zelle hergestellt und vom Immunsystem erkannt würde und dann die betroffene Zelle abgetötet würde.“

Der MDR fasst zusammen: „Mutation durch mRNA möglich“. Auch wenn das Risiko vermutlich eher gering ist, die Chance besteht. Und Corona Transition dazu: „Würde. Könnte. Sollte. Vielleicht. Oder auch nicht. Dass angesichts derart wackeliger Wissensbasis auch nur ansatzweise über Massenimpfungen nachgedacht wird, ist unverantwortlich“ (14, 15, 16).

Übrigens: Einer der Pioniere der mRNA-Technologie, Luigi Warren, Präsident und CEO der Biotechnologiefirma Cellular Reprogramming aus Kalifornien in den USA, schrieb auf Twitter, dass „einige Geimpfte wegen Lymphozytopenie, ADE (infektionsverstärkenden Antikörpern) oder der Tatsache, dass die Impfstoffe nur eine Teilmenge der viralen Antigene exprimieren, vorübergehend zu Virus-Superspreadern“ werden. Was Warren, der im Jahr 2010 zusammen mit Derrick Rossi, einem Mitgründer von Moderna in einer vom Time Magazin und Science gelobten Arbeit schrieb, „wie Moleküle, die genetische Anweisungen für die Zellentwicklung im menschlichen Körper tragen, umprogrammiert werden können“, gefiel Twitter ganz und gar nicht. Der Tech-Konzern sperrte Warren, der ja wohl wissen sollte, wovon er spricht, so etwa India Today. Warren selber schrieb: „Der Tweet, für den Sie mich gesperrt haben, ist korrekt. Ich bin der Erfinder dieser Technologie, auf Basis derer Moderna entwickelt wurde — schauen Sie nach. Ich weiß, wovon ich rede.“

Wer verbreitet hier also „Impffehlinformationen“ oder unterdrückt Impfinformationen? (17, 18).

Aber egal. Während die Bundesregierung in ihrem Koalitionsausschuss vom 3. Juni 2020 vollkommen unabhängig eines wie auch immer definierten realen Pandemie-Verlaufs beschloss: „Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht“, was sich heute als eine Lüge herausstellt, da die Impfstoffe wie die „Pandemie“ samt ihren Maßnahmen da sind, meinte Mark Suzman, CEO der Bill & Melinda Gates Foundation, dass es sieben Milliarden Menschen auf dem Planeten gibt. Und wir werden fast jeden impfen müssen. Oder Angela Merkel am 23. Juni 2021 unter Applaus im Bundestag: „Also, dass (weiterhin) verschiedene (Corona) Varianten auftauchen, damit müssen wir rechnen, solange nicht die gesamte Weltbevölkerung geimpft ist.“

Mit Betrug, Heuchelei und Hunger müssen wir auf dieser Welt aber auch noch rechnen, Frau Merkel, denn ich schließe mich heute mal der Zeit an: „Mit sauberem Trinkwasser und Ernährungsprogrammen ließen sich also mehr Leben retten als mit Impfungen“ (19).




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Quellen und Anmerkungen:
  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Moderna
  2. https://corona-transition.org/modernas-mrna-impfstoff-war-schon-im-dezember-2019-entwickelt
  3. https://dailyexpose.co.uk/2021/06/18/confidential-documents-reveal-moderna-sent-mrna-coronavirus-vaccine-candidate-to-university-researchers-weeks-before-emergence-of-covid-19/
  4. https://s3.documentcloud.org/documents/6935295/NIH-Moderna-Confidential-Agreements.pdf
  5. https://sph.unc.edu/adv_profile/ralph-s-baric-phd/
  6. https://innovate.unc.edu/team_member/jackie-quay/
  7. https://corona-transition.org/neue-e-mails-zeigen-anthony-fauci-unterstutzte-experimente-im-wuhan-labor
  8. https://childrenshealthdefense.org/defender/tucker-carlson-emails-show-fauci-lied/
  9. apps.dtic.mil/dtic/tr/fulltext/u2/a358618.pdf (S.228, S.248)
  10. https://www.businessinsider.com/trump-official-awarded-2-billion-contract-to-a-former-employer-2020-5?r=DE&IR=T
  11. https://www.buzzfeednews.com/article/nataliebettendorf/fauci-emails-covid-response
  12. https://de.wikipedia.org/wiki/Moderna
  13. https://corona-transition.org/konnen-mrna-impfstoffe-die-dna-dauerhaft-verandern-neue-untersuchungen-legen
  14. https://corona-transition.org/das-mrna-vakzin-ist-kein-impfstoff-sondern-ein-medikament
  15. https://www.mdr.de/wissen/corona-gentechnik-risiko-rna-impfstoff-gering-impfkommission100.html
  16. https://corona-transition.org/mrna-impfstoffe-konnen-mutationen-im-menschen-auslosen
  17. https://corona-transition.org/pionier-der-mrna-technologie-geimpfte-konnten-zu-superspreadern-werden
  18. https://www.indiatoday.in/technology/news/story/mrna-technology-pioneer-says-covid-19-vaccinated-people-can-shed-spike-protein-twitter-says-delete-this-1809062-2021-05-31
  19. www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/who-unabhaengigkeit-bill-gates-film/komplettansicht

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Flo Osrainik Flo Osrainik, ist in München geboren und aufgewachsen. Der Deutsch-Österreicher ist heute als freier Journalist und Autor tätig. Er lebt und arbeitet in München und Istanbul. Er hat unter anderem Beiträge für RT Deutsch, junge Welt, Telepolis, amerika21, Hintergrund sowie das Weblog NEOPresse verfasst. Außerdem ist er Vorstandsmitglied von acTVism Munich und Mitglied bei Freischreiber e. V., einem Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten. Weitere Informationen unter www.floosrainik.net.
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Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News