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Freitag, 11. Oktober 2019

die nächste Gruppe linksradikaler Spinner ist im Anmarsch

"Extinction Rebellion" – nennen sie sich - "Klimaaktivisten" wollen sie sein.
Da werden ja die regierungstreuen Medien wieder reichlich berichten und einen weiteren Hype für die nächsten linksradikalen Spinner aufbauen.

Wer wird im Zuge der "Klimarettung" noch die Chance wittern, mal auf sich aufmerksam zu machen und sich als "Weltretter" zu präsentieren?

In dieser verrückten Zeit spielt es keine Rolle ob die "Klimaretter" schon mal irgendwas Sinnvolles geleistet haben. Sind die Argumente noch so sinnlos, wenn es überhaupt welche gibt, im Augenblick zählt nur Auffallen, Lautstärke und gegen Alles sein.

Party ist angesagt, Blockade, und Rebellion - wie damals die 68er ...

Was ist eigentlich aus denen geworden? ... Ach ja, ein Teil der Nichtsnutze ist übrig geblieben, nennen sich heute Bündnis 90 / die Grünen! und erleben jetzt ein Wiederaufleben längst vergangener Zeit ...


WELT THEMA:
Klimaaktivisten machen Druck auf Politik - Berliner bleiben cool


WELT Nachrichtensender
veröffentlicht am 07.10.2019

Zu Beginn der Klimaprotestwoche von Extinction Rebellion sind die Auswirkungen der Straßenblockaden in Berlin überschaubar geblieben. Etwa 3000 Demonstranten nahmen laut Polizei an den beiden Aktionen an der Siegessäule und am Potsdamer Platz teil. In ihrem Aufruf zum gewaltfreien zivilen Ungehorsam gegen die Klimakrise hatte es geheißen: «Wir blockieren Berlin, Paris, New York, Amsterdam, London.» Verkehrschaos und große Staus blieben in Berlin aber aus. Trotzdem gab es Kritik vom Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und aus dem Kanzleramt.

Die Berliner Polizei ließ die Aktivisten zunächst gewähren - obwohl die Demo an der Siegessäule mit etwa tausend Teilnehmern nicht angemeldet war. Durch die Sperrungen hätten Autofahrer auf den Umfahrungen bis zu 20 Minuten länger gebraucht, hieß es aus der Verkehrsinformationszentrale. In der Stadt sind gerade Schulferien, dadurch sind weniger Autos unterwegs als üblich. Am Abend drohte die Polizei damit, den Potsdamer Platz zu räumen. Hier hatten etwa 2000 Aktivisten die Kreuzung besetzt. Unter dem Motto «Unser Wohnzimmer» hatten sie Sofas, Topfpflanzen, Tische und Stühle aufgestellt.

In London und Amsterdam gab es am Montag zahlreiche Festnahmen. Die Aktivisten hatten in der britischen Hauptstadt etliche Straßen und auch mehrere Themse-Brücken blockiert. Es wurden mindestens 135 Menschen festgenommen. Extinction Rebellion (auf Deutsch etwa: Rebellion gegen das Aussterben) kommt ursprünglich aus Großbritannien. Nach eigenen Angaben gibt es die Gruppe seit November vorigen Jahres auch in Deutschland. Sie fordert unter anderem, dass die nationalen Regierungen sofort den Klimanotstand ausrufen.

Scheuer nannte die Straßenblockaden «unsäglich». «Sie blockieren frühmorgens Leute, die zu ihrer Arbeit fahren und die dafür sorgen, dass jeden Tag in Deutschland Wohlstand erwirtschaftet wird», sagte Scheuer im niederbayerischen Bad Birnbach. Kritisch äußerte sich auch Kanzleramtschef Helge Braun (CDU). Es sei in Ordnung für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. «Aber wenn man gefährliche Angriffe in den Straßenverkehr ankündigt, das geht natürlich gar nicht», sagte er im ZDF-«Morgenmagazin».

Die AfD forderte ein «konsequentes Durchgreifen» der Polizei gegen die Klima-Aktivisten, die die ganze Woche protestieren wollen. «Zehntausende Autofahrer standen heute Morgen im Stau, weil eine wirre Endzeitsekte sich selbst ermächtigt hat, Verkehrsknotenpunkte in Berlin zu besetzen», erklärte Vize-Parteichef Georg Pazderski. Das sei Nötigung und habe mit Recht auf Versammlungsfreiheit nichts zu tun.

Die Amsterdamer Polizei nahm etwa 50 Demonstranten bei einer Blockade-Aktion in Gewahrsam. Die Demonstranten hatten am frühen Montagmorgen eine wichtige Durchgangsstraße versperrt und Dutzende kleine Zelte aufgestellt. Die Stadt hatte die Protestaktion aber an dieser Stelle verboten.

Auch in Paris blockierten Aktivisten einen Verkehrsknotenpunkt in der Innenstadt. Sie hätten rund um den Place du Châtelet nahe der Seine Strohballen aufgestellt und sich auf die Straße gesetzt, wie die Zeitung «Le Parisien» berichtete. Auch in Australien und Neuseeland demonstrierten Hunderte Aktivisten, Dutzende wurden festgenommen, wie die Polizei mitteilte.

In Berlin erhielten die Aktivisten Unterstützung von Carola Rackete, die als Flüchtlingsretterin bekannt gewordene Kapitänin. «Es ist mehr als Zeit, dass die Regierung die Wahrheit sagt und den ökologischen Notstand ausruft», forderte Rackete bei ihrer umjubelten Rede an der Siegessäule. Sie sei froh, dass sich Extinction Rebellion dazu entschlossen habe, «die ganze Woche hier zu bleiben, um Berlin Tag und Nacht zu blockieren». Luisa Neubauer von Fridays for Future sprach am Potsdamer Platz. «Wir brauchen Menschen, die in Massen, in nie dagewesenen Massen auf die Straßen gehen und anfangen, Teil der Lösung zu werden.»

Aktionen sollte es unter anderem auch in Paris, Madrid, New York und Buenos Aires geben. Anders als andere Bewegungen wie Greta Thunbergs Fridays for Future, sind die Aktivisten von Extinction Rebellion nach eigenen Angaben bereit, Gesetze zu brechen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Kategorie Nachrichten & Politik


Mittwoch, 26. August 2015

AVAAZ - Kinder schlafen in den Trümmern


Im Gaza-Streifen leben Kinder in Trümmern, nachdem der Krieg von 2014 dort alles zerstört hat. Sie bezahlen den Preis für einen Konflikt, an dem sie unschuldig sind. Doch unsere Gemeinschaft hat diese Woche die einmalige Chance, diesen Kinder zu neuen Häusern, Schulen und Gesundheitseinrichtungen zu verhelfen. Machen Sie mit und unterstützen Sie mit Ihrer Stimme die Forderungen von Hilfsorganisationen: Stoppt die Blockade von Baumaterialien.

Jetzt unterzeichnen

Liebe Freundinnen und Freunde,

ein Jahr nach dem verheerenden Krieg im Gazastreifen schlafen immer noch Tausende von Kindern in den Trümmern ihrer zerstörten Häuser.

Obwohl es damit das Völkerrecht bricht, behindert Israel mit seiner Blockade den Import von grundlegenden Baumaterialien in den Gazastreifen. Doch kein Kind sollte in den Ruinen seines Zuhauses leben, in bombengeprägten Klassenräumen lernen oder keine Grundversorgung bekommen, weil Gesundheitszentren zerstört wurden.

Jetzt können wir etwas dagegen tun. Zusammen mit wichtigen Hilfsorganisationen im Gazastreifen, fordert Avaaz in einer Eilkampagne die Hauptgeberländer dazu auf, Baumaterialien ins Land zu bringen. Da sie den Wiederaufbau des Gazastreifens finanzieren, können sie auch darauf bestehen, dass Israel die Einfuhrbeschränkungen aufhebt.

Wenn wir unsere Entrüstung weltweit laut werden lassen, können wir unsere Regierungen zum Handeln bringen und für diplomatischen Druck sorgen, um die Blockade zu beenden. Unterschreiben Sie die Petition - zeigen wir unseren politischen Entscheidungsträgern, dass diese humanitäre Krise inakzeptabel ist.

https://secure.avaaz.org/de/gaza_blockade_loc/?baLosfb&v=63839

Von den 6.700.000 Tonnen Stahlbarren, Zement und Betonzuschlag, die für den Wiederaufbau der seit dem Krieg begangenen Zerstörung benötigt werden, sind bisher nur ganze 5 Prozent über die Grenze in den Gazastreifen gelassen worden. Wenn das so weitergeht, wird der Gazastreifen erst in 17 Jahren wiederaufgebaut sein.

Die palästinensischen politischen Parteien haben dabei versagt, den Wiederaufbau zur Chefsache zu machen, und Ägyptens Schließung seiner Grenzen hat eine weitere Einschränkung von Materialimporten bewirkt. Doch die größte Behinderung des Wiederaufbaus ist Israels Blockade. Israel behauptet, es täte dies aus Sicherheitsgründen, doch die Vereinten Nationen und das Internationale Komitee des Roten Kreuzes sehen in Israels Blockade eine eklatante Verletzung des Völkerrechts.
Diese Blockade wird seit 8 Jahren betrieben und bewirkt hat sie lediglich drei weitere tragische Kriege, sinnlose Zerstörung und Blutvergießen. Dabei lehrt uns die Geschichte, dass wenn man Menschen ihre Sicherheit und Zuversicht entzieht, dies nur zu weiterem Leid und Schmerz auf allen Seiten führt. Hintergrund der Blockade ist das Nullsummenspiel der Politik. Statt nach einer Lösung zu suchen, die für alle Vorteile bringt, werden Unschuldige für politische Zwecke missbraucht und ihr Leid in Kauf genommen.

Die Regierungen der wichtigsten Länder haben dieses Vorgehen verurteilt und bereits 3,5 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens zugesagt. Damit sie jedoch diese Position mit mehr Nachdruck vertreten und eine Veränderung bewirken, müssen sie wissen, dass das Thema ihren Wählern wichtig ist. Dabei kommen wir ins Spiel. Zeigen wir unseren Politikern, dass wir Taten sehen wollen, jetzt.

https://secure.avaaz.org/de/gaza_blockade_loc/?baLosfb&v=63839

Seit Jahren fordert unsere Gemeinschaft weltweit zusammen mit Avaaz-Mitgliedern in Palästina und Israel ein Ende der Unterdrückung und Gewalt, und die Mitwirkung der Weltengemeinschaft an Recht, Freiheit und Frieden. In den wahllosen Angriffen des letzten Jahres sind fast 500 unschuldige Kinder getötet worden, und noch heute hoffen traumatisierte Kinder verzweifelt auf unsere Hilfe. Lasst uns ihre Hilferufe in die Welt tragen und dafür sorgen, dass ihre Häuser wieder aufgebaut werden können.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit,

Fadi, Alice, Melanie, Wissam, Emily, Falastine, Ricken und das ganze Avaaz-Team

Weitere Informationen:

Obdachlos im Gazastreifen: Leben in Trümmern (TAZ)
http://www.taz.de/!5200540/
Hilfsgruppen kritisieren Staatengemeinschaft: Radikal neue Gaza-Politik gefordert (Tagesschau)http://www.tagesschau.de/ausland/hilfe-gaza-101.html

Hilfsorganisationen: Lockerung von Gaza-Blockade unzureichend (BRF)http://brf.be/international/156494/

Und auf Englisch:

Aid agencies sound alarm on Gaza amid fears rebuilding could take a century (The Guardian)
http://www.theguardian.com/global-development/2015/feb/26/aid-agencies-sound-alarm-on-gaza-amid-fears-rebuilding-could-take-a-century

Vital building in conflict damaged Gaza to take more than a century at current rate (Oxfam)
https://www.oxfam.org/en/pressroom/pressreleases/2015-02-26/vital-building-conflict-damaged-gaza-take-more-century-current

Rebuilding Gaza could take 100 years if Israel keeps blockade (The Telegraph)
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/israel/11437649/Rebuilding-Gaza-could-take-100-years-if-Israel-keeps-blockade-says-Oxfam.html

'Not a single destroyed home in Gaza has been rebuilt' (The National)
http://www.thenational.ae/world/middle-east/not-a-single-destroyed-home-in-gaza-has-been-rebuilt

Construction Material Tracking for Gaza
http://shelterpalestine.org/Upload/Doc/741ec903-0c96-47fa-93ee-e320417e7dc4.pdf



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