Sonntag, 24. Juni 2018

Whistleblower - wie überall wird mit zweierlei Maß gemessen

Thema: Whistleblower

Whistleblower, gut oder böse
unterschiedliche Behandlung je nach politischem Nutzen

Nach den „Enthüllungen über das russische Staatsdoping“ stellte ich mir die Frage:
Was macht einen Whistleblower aus? Vergleich Snowden mit Rodschenkow, der auch als Whistleblower bezeichnet wird. Meiner Meinung nach sollte er glaubhaft und nicht selbst in Schweinereien verwickelt sein.

Snowden:
Neben vielen Veröffentlichungen bis zu der Erkenntnis, dass selbst die Kanzlerin abgehört wurde, die darauf so reagierte:"Abhören unter Freunden, das geht gar nicht", haben die Veröffentlichungen des Whistleblowers Snowden einen positiven, aufklärerischen Effekt gehabt. U.a. https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-10/hintergrund-nsa-skandal/seite-3

Snowden lebt seit seinen Veröffentlichungen über die NSA in Russland. Der Rechtsstaat USA will ihn vor Gericht stellen und schreckte noch nicht mal davor zurück EU-Staaten zu zwingen, dem bolivianischen Präsidenten die Überflugrechte bei der Rückreise aus Moskau zu verweigern. Die Maschine , in der man Snowden vermutete, musste in Wien notlanden. Snowdens Veröffentlichungen führten zum NSA-Untersuchungsausschuss in Deutschland. Deutschland verweigerte Snowden vor dem NSA-Untersuchungs-ausschuss auszusagen, nur Ströbele konnte ihn in Russland besuchen. Merkels Kanzleramtsminister Pofalla verkündete , die USA hätten ein Nospy-Abkommen angeboten. Glatte Lüge, wie Obama in Anwesenheit Merkels feststellte . Alles Zeichen von "Souveränität" wie die von den USA erzwungenen Sanktionen gegenüber Russland, die der deutschen Wirtschaft schaden. (Aussage von Obamas Vize Joe Biden)

Rodschenkow:
Nun wird Rodschenkow, der ehemalige Leiter des Moskauer Dopinglabors, der seit 2016 in den USA lebt, auch als Whistleblower bezeichnet. Seine Aussagen, von Hajo Seppelt und der ARD verbreitet, führten zum Ausschluss russischer Sportler von den Olympischen Spielen in Rio 2016. Die gesamte Leichtathletikmannschaft durfte nicht antreten, ohne dass den Sportlern Doping nachgewiesen wurde. Medaillengewinnern von Sotschi 2014 wurden die Medaillen aberkannt. In einem Dokument , das auf der Webseite des Internationalen Sportgerichtshofs CAS veröffentlicht wurde, konnte man folgendes lesen: Rodschenkow wurde bei einer CAS-Anhörung laut dem Dokument zum sogenannten „Duchess“-Cocktail befragt, den er selbst entwickelt haben soll. Der Cocktail soll eine Mischung aus Alkohol und Doping sein. Rodschenkow antwortete, er habe diesen Cocktail den russischen Sportlern nie gegeben. Er habe auch nie gesehen, wie russische Athleten den Cocktail getrunken bzw. irgendwelche Anweisungen bekommen hätten, ihn zu trinken. Rodtschenkow sagte zudem aus, er habe nie gesehen, wie russische Sportler „schmutzige“ Doping-Proben durch „saubere“ Urinproben ersetzt hätten. Vor seinen Augen habe kein russischer Sportler seine Doping-Proben manipuliert.
http://www.tas-cas.org/fileadmin/user_upload/Award__5379__internet.pdf "317. In his oral evidence, Dr. Rodchenkov stated that he had never: (a) distributed the Duchess Cocktail; (b) seen an athlete take the Duchess Cocktail; (c) witnessed instructions being given to athletes and coaches to use the Duchess Cocktail; (d) seen an athlete give a clean urine sample; or (e) seen an athlete tamper with a doping sample. Dr. Rodchenkov did not indicate whether a benefit/risk analysis of the Duchess Cocktail was ever undertaken."
Diese Aussagen führten u.a. dazu, dass die russischen Sportler, die vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen ihre lebenslangen Olympiasperren klagten, rehabilitiert wurden. 

Nichts von Rodschenkows „Zurückrudern“ war in unseren Qualitätsmedien von Focus bis BILD zu lesen. Dagegen wetterte man gegen das CAS-Urteil. Aber was soll man von so einem Whistleblower halten und seinem Sprachrohr Hajo Seppelt? Nach Rodschenkows Aussagen vor dem CAS waren Seppelts Enthüllungen schlicht Erfindungen und Hetze gegen Russland. Er bekam aber danach das Bundesverdienstkreuz. Eigentlich wird das BVK vergeben für außergewöhnliche Leistungen für das Gemeinwohl des deutschen Gemeinwesens. Gehört Hetze gegen Russland dazu? Seppelt wollte zur WM nach Russland reisen, bekam kein Visum, weil er da eine unerwünschte Person ist. Ein Aufschrei der Empörung ging durch das Land bis zur Kanzlerin. Was für ein Unrechtsstaat! Danach bekam er das Visum, fährt aber nicht, weil er im Rodschenkow-Prozess aussagen soll. Da lohnt sich doch ein kleiner Vergleich mit dem Rechtsstaat Deutschland im Zusammenhang mit Edward Snowden. Aber Seppelt macht, bestätigt durch das BVK, unermüdlich weiter. Nun sind wegen der WM die russischen Fußballer dran. Während der WM am 18.6. wurde zwischen den Spielen bei der ARD ein neuer Bericht von Seppelt eingestreut.

https://www.sportschau.de/doping/doping-russland-fussball100.html Doping-Whistleblower Rodschenkow über Russlands Fußballer Urinaustausch offenbar auch bei Russlands Kambolov.
Es ging da um den Fußballer Kambolov, der gar nicht mehr zur russischen Mannschaft gehört, der 2014 gedopt haben soll auf die gleiche Weise (Loch in der Wand, wo die Proben angeblich ausgetauscht wurden) , die Seppelts Kronzeuge Rodschenkow nach eigener Aussage gar nicht gesehen hat.
Da erübrigt sich eigentlich jeder weitere Kommentar! Unter „Whistleblower“ ist bei WIKIPEDIA u.a. zu lesen:
Die gelieferten Informationen sind meist sensibler Natur und können etwa zur Rufschädigung von Personen und Institutionen beitragen. ... Daher versuchen die veröffentlichenden Medien, Organisationen oder Enthüllungsplattformen wie etwa Wikileaks in der Regel, die Glaubwürdigkeit und Echtheit der Informationen vor ihrer Publizierung gründlich zu überprüfen. Damit schützen sie sich auch vor späteren Vorwürfen mangelnder Sorgfalt und Manipulierbarkeit.

Dieser Beitrag wurde mir zugedandt.
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

» der Kommentar des Blogschreibers «

Ich bedaure diejenigen, welche in heutiger Zeit eine Ausbildung zum Journalisten machen. Es gibt wenige Berufe, in denen man seine Einstellung so verleugnen und so abartig lügen muss, wie gerade in dieser Branche. Ganz extrem ist es wohl in Deutschland, wo die Medien ursprünglich einmal "die vierte Macht im Staat" waren, heute aber zum größten Teil zu Hofberichterstattern der Regierung und der Nato geworden sind.
Ob jemand, der den Beruf in der Schweiz oder in Österreich erlernt hat, ohne Gehirnwäsche in Deutschland sofort eingesetzt werden könnte?
Dass in dem Metier schon immer und überall gelogen wurde, beschreibt das Zitat eines Großen der Branche:
“. . .Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füssen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiss es. . .”
John Swinton, (1829 – 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times, sagte das. Das koplette Zitat findet man hier bei Wikipedia

Und Paul Sethe, Gründungsherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, stellte 1965 fest:
„Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten“
Er ergänzte seine Aussage so:
„Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer größer und immer gefährlicher.“
Alles das, was sich schon seit etlichen Jahren abgezeichnet hat, sehen wir heute bei sämtlichen Medien, ob öffentlich-rechtlich Rundfunkanstalten oder der schreibenden Zunft. Es ist überall das gleiche Trauerspiel, aufgeführt von willigen Marionetten zur Freude des Geldadels und irgendwelchen Psychopathen die meinen, die Welt beherrschen zu müssen, und die, um das Ziel zu erreichen, vor nichts zurückschrecken, nicht mal davor, tausende Menschen toten zu lassen. Für sie zählt nur Macht und Geld. Solche Figuren wie Hajo Seppelt entlockt ihnen maximal ein amüsiertes Lächeln.

Samstag, 23. Juni 2018

Bundes-Pressekonferenz des Innenministeriums zur Rückführung von Ali B.

Thema: Bundes-Pressekonferenz

Rückführung von Ali B. -
Innenministerium redet sich um Kopf und Kragen


RT Deutsch
Am 20.06.2018 veröffentlicht

Der mutmaßliche Mörder von Susanna F. wurde in Rekordgeschwindigkeit vom Chef der Bundespolizei aus dem Irak nach Deutschland gebracht. Doch im Irak gilt eine Verfassung, die es, wie die deutsche in Artikel 16, verbietet, eigene Staatsbürger auszuliefern.

Bedenkt man, dass im Irak nichts gegen Ali B. vorlag und es kein deutsches Auslieferungsersuchen gab, war die Festnahme durch kurdische Sicherheitsleute –höchstwahrscheinlich illegal. Die Sprecherin des Innenministeriums, Eleonore Petermann, hatte bei den kritischen Nachfragen in der Regierungspressekonferenz keinen leichten Stand und kaum stichhaltige Argumente.

Kategorie: Nachrichten & Politik
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Kommentare

ANNO 1632
Einfach nur geil ... die Inkompetenz der Bundesregierung und der Ministerien

Terror Abraxas
Diese Demokratiedarsteller mit ihren Mietmäuler habe eine Agenda umzusetzen und müssen in diesem Wahnsinn noch die Simulation eines Rechtsstaates wahren, und dies scheitert kläglich.

Brummel Teddybär
Lügen über Lügen über Lügen. Nicht meine Regierung. Gute Arbeit von den fragenden Journalisten.

Bernd
Unfassbares Gestammel! Die Frau weiß das sie Lügt und versucht sich her raus zu winden.

Sockenschuss1970
Die lassen jeden rein, lassen sie nach schweren Straftaten wieder raus und setzen sich selbst bei der Festnahme in die Sch.....e.
Von so dämlichen Schwachmaten ist ganz Deutschland durchsetzt, deshalb geht es hier auch steil bergab!

Honeckers Rache - Angela Merkel

Thema: Making of der Planwirtschaft

Eine Supersatire


absetzer31
Am 25.03.2015 veröffentlicht

Kategorie: Unterhaltung
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Claus Kirsten
"Mit echten Waffen hätte im kalten Krieg ja auch SONSTWAS passieren können!" Herrlich ;)


Mehr Kommentare lohnen nicht hier zu veröffentlichen.
Die Meisten haben das Video ernst genommen


Freitag, 22. Juni 2018

Im Schatten der WM: EU soll Umsiedlungsprogramm beschließen

Thema: Umsiedlung

Die große WM-Verarsche:
EU soll Umsiedlungsprogramm beschließen



Oliver Janich
Am 18.06.2018 veröffentlicht

Kategorie Komödie
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Kommentare

Marc Lemand
Man kann nur erahnen was für eine Unfassbare schuld wir auf uns laden, dafür das wir das alles zulassen. In Zukunft wird man uns mehr verachten als man die Nazis heute verachtet.

Master Jazoo
Unfassbar die Zerstörung Europas geht weiter und weiter! Diese Schergen machen vor gar nichts halt.

Candyman Candyman
Dummland Gesetze - völlig fremde, in Sozial/Rentenkasen NIE einzahlende Einwanderer, bekommen genau das Gleiche, wie der 40-45 Jahre arbeitende Dumm-Deutsche Mitbürger.

ATS3788
Ja der dumme Michel kapiert das nicht, der möchte in seiner Wohl fühl Zone nicht gestört werden.

Satire vor Gericht - Das beginnende Ende der Meinungsfreiheit?

Thema: Satire

Satire vor Gericht

Die Strafverfolgung des Journalisten Ulrich Gellermann offenbart den zunehmend autoritären Umgang mit abweichenden Meinungen.
von Klaus-Jürgen Bruder

Wer Satiriker vor Gericht zerrt, weil er sich von einer Kritik angeblich „beleidigt“ fühlt, erreicht nicht immer eine Veruteilung des Gegners. Er erreicht aber zumindest eines: dass sich unter kritischen Geistern ein Klima der Angst breit macht und dass im schlimmsten Fall eine Vorzensur im Hirn des Schreibenden stattfindet. Der Süddeutsche Zeitung hat gegen Ulrich Gellermann die „Methode Erdogan“ angewandt. Dass dieser Prozess überhaupt stattfindet, ist ein Schlag gegen die Meinungsfreiheit in Deutschland.

Ulrich Gellermann ist Herausgeber und Redakteur des Online-Magazins Rationalgalerie , das sich kritisch mit der deutschen Gesellschaft auseinandersetzt. 1968 gehörte Gellermann zu den Mitgründern des Düsseldorfer „Republikanischen Centrum“. Als Herausgeber verantwortete er das Buch „Armut in der Bundesrepublik“ im Verlag Pahl-Rugenstein. Seit 1990 drehte er gemeinsam mit Angelika Kettelhack Portrait- und Dokumentar-Filme für TV-Sender.

Die Süddeutsche Zeitung geht gegen Ulrich Gellermann nun juristisch vor, weil er in der von ihm herausgegebenen Website Rationalgalerie am 12. Januar 2017 einen Kommentar veröffentlicht hatte, in dem ein Artikel derselben kritisch beleuchtet wird: Am 15. Juni 2018 sollte er, auf Antrag der Süddeutschen, wegen „Beleidigung“ vor ein Münchner Gericht. Vor dem Münchner Amtsgericht ist sie damit in erster Instanz erstmal erfolgreich gewesen: Das Gericht verurteilte den Beklagten Uli Gellermann zu 30 Tagessätzen á 30 Euro.
Man sollte meinen, die Zeiten seien längst vorbei, dass die Autoren satirischer Beiträge mit einer Klage rechnen müssen.
Aber nein! Ganz offensichtlich nicht, wenn Journalisten auf einen satirischen Beitrag mit einer Anklage wegen „Beleidigung“ reagieren. Aber das ist tatsächlich so geschehen mit Ulrich Gellermanns Kommentar zu dem Artikel von Hubert Wetzel „Hätte Putin Trump in der Hand - wegen eines heiklen Videos?“ in der Süddeutschen Zeitung vom 12. Januar 2017.

„Satire darf alles!“, hatte Kurt Tucholsky behauptet – vor inzwischen knapp 100 Jahren! Tucholsky wurde besonders eifrig zitiert, als es darum gegangen war, „Charlie Hebdo“ gegen die Mörder seiner Karikaturisten und Satiriker zu verteidigen – als ob es einer solchen Verteidigung bedurft hätte, denn Mord ist in keinem Fall zu rechtfertigen.

Wenn also heute Tucholsky doch wieder gilt, und Satire alles dürfe, könnte die Süddeutsche einwenden, dass deshalb noch lange nicht „alles“ Satire sei, was den Redakteuren und Herausgebern der Süddeutsche nicht gefällt.

Fraglos klingen Begriffe wie „postfaktisches Arschloch“ oder „Schmierblatt-Sau“ „beleidigend“, erkennt der Autor des satirischen Beitrags an. Aber dennoch sei dies keine Beleidigung. Vielmehr handle es sich um Satire, denn: „gemeint ist nicht der Redakteur, gemeint ist eine Methode, die den Leser und dessen Intelligenz beleidigt.“

Also ist zu vermuten, dass diese Unterscheidung für die Zeitung, für die der Journalist geschrieben hat, zu hoch ist.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Chefredakteure der Süddeutschen wissen sehr wohl, dass der vor den Kadi gezerrte Text die Methode auseinander nimmt, mit der dem Leser eine Meinung so dargereicht wird, dass er sie ohne weitere Nachfrage annehmen kann, denn es ist ja die Methode ihrer Wahl.
Genau das ist also das Delikt des Satire-Schreibers: Er hat die Methode auseinander genommen, derer sich die Kriegstreiber und Brunnenvergifter bedienen.
Weil Ulrich Gellermann die Methode der Schreiber der Süddeutschen entlarvt, können sie nicht auf Unterlassung der Entlarvung klagen. Deshalb fokussieren sie sich auf die Beleidigung eines Arschlochs, der nichts weiter getan, als die in der Süddeutschen geforderte und von ihr bezahlte Arbeit zu verrichten. Deshalb tun sie so, als wüssten sie nicht zwischen Methode und Person zu unterscheiden, die sich dieser Methode bedient.

Es ist jedoch untrügliches Zeichen für die Treffsicherheit seiner Analyse(n), dass die Süddeutsche Uli Gellermann dafür wegen „Beleidigung“ vor Gericht ziehen will.

Man kann nur noch konstatieren: So hat man sich wohl den Untergang der Produktionsweise „wie wir sie kennen“ vorzustellen, als Produktion von Fake und Verleumdung, rücksichtslose Verfolgung von Aufklärung und Widerstand, als Hölle der Verblendung voller Lüge, Hinterhalt, Rachsucht und Häme.

Klaus-Jürgen Bruder, Prof. Dr., studierte Psychologie, Soziologie und Politik in Würzburg und Heidelberg und lehrte an der Freien Universität Berlin. Er gilt als einer der profiliertesten Vertreter einer explizit gesellschaftskritischen Psychologie und ist erster Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP).

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Erschienen bei:
https://www.rubikon.news/artikel/satire-vor-gericht

Donnerstag, 21. Juni 2018

Niederlande lehnen gemeinsamen Euro-Haushalt ab

Thema: EU-Haushalt

Niederlande erteilt Euro-Haushalt und
anderen gemeinsamen EU-Finanztöpfen eine Absage


Die niederländische Regierung bekräftigt, dass sie einen Euro-Haushalt und andere gemeinsame Finanztöpfe für die Währungsunion ablehnt.

Kurz vor den deutsch-französischen Regierungsgesprächen über eine Reform des Euroraums hat die niederländische Regierung bekräftigt, dass sie einen Euro-Haushalt und andere gemeinsame Finanztöpfe für die Währungsunion ablehnt.

Er habe immer noch nicht verstanden, wofür solche gemeinsamen Mittel oder gar ein Euro-Haushalt erforderlich und sinnvoll seien, sagte der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe). „Mir konnte noch niemand sagen, welches Problem wir damit lösen sollen.“

Es sei entscheidend, an der langfristigen Robustheit der Währungsunion zu arbeiten. „Das erreichen wir aber nicht dadurch, dass wir mehr Geld ausgeben oder Mittel zusammenlegen. Am wichtigsten ist, dass alle Mitgliedstaaten ihr eigenes Haus in Ordnung bringen.“

Für Hoekstra stehen zusätzliche Mittel für die Währungsunion derzeit ohnehin nicht zur Diskussion. Daran ändere sich nichts, wenn sich Berlin und Paris in dieser Woche auf einen Kompromiss zur Euro-Reform der Währungsunion verständigten. Über die Zukunft der Währungsunion werde nicht von zwei, sondern von allen Euro-Staaten zusammen entschieden. „Es gibt keine halben Mitgliedstaaten, nur volle Mitglieder“, sagte Hoekstra.

Nach seiner Ansicht stehen ein Euro-Budget und andere Finanzierungsfragen kurzfristig gar nicht zur Debatte. Sie stünden weder auf dem Treffen der Euro-Gruppe an diesem Donnerstag noch auf dem Eurogipfel in zehn Tagen auf der Tagesordnung. „Wir haben einen Arbeitsauftrag von EU-Ratspräsident Donald Tusk abzuarbeiten. Der besteht in weiteren Entscheidungen zur Bankenunion und in der Frage nach der Zukunft des Euro-Krisenfonds ESM“, sagte Hoekstra.

Die Diskussion über einen Euro-Haushalt und ähnliche Finanztöpfe gehöre in die Verhandlungen über den mittelfristigen EU-Finanzrahmen 2021 bis 2027. Diese haben noch nicht begonnen; Entscheidungen werden frühestens im Frühjahr 2019 fallen. Zu den auf dem Treffen der Euro-Gruppe am Donnerstag bevorstehenden Verhandlungen über weitere Schritte zur Bankenunion sagte der Minister, er wolle „keinen Deal um des Deals willen abschließen“.

Einem Sicherungsnetz („Common Backstop“) für den Bankenabwicklungsfonds SRF aus Mitteln des ESM könne er nur zustimmen, wenn zugleich weitere konkrete Schritte zur Senkung von Bankenrisiken beschlossen würden. Erst danach könne auch die gemeinsame Einlagensicherung in Angriff genommen werden.

Hoekstra wiederholte die Forderung seiner Regierung, dass der Umfang des EU-Haushalts nach dem Brexit schrumpfen müsse. Die Budgetvorschläge der EU-Kommission seien nicht akzeptabel. „Mit Blick auf den Umfang des Haushalts gehen sie zu weit, und mit Blick auf die nötige Modernisierung gehen sie nicht weit genug.“ (dts)

Mit freundlicher Erlaubnis von EpochTimes.de

Ein Kommentar von Bernhard Loyen zu: Deutsche Medien & Bundespolitik

Thema: Medien

Tagesdosis 14.6.2018 -
Das Dream Team: Deutsche Medien & Bundespolitik


KenFM
Am 14.06.2018 veröffentlicht

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Heute startet die Fussball WM 2018. Eine wirkungsreiche Mannschaft besteht aus dem Trainer, den Spielern und einem Stab an Personen im Hintergrund. Medizinern, Presseverantwortlichen und den unterschätzten Wasserträgern. Spielanalysen erfolgen hierzulande in Der Sportschau und dem Aktuellen Sportstudio. Themenbezogene Informationen erhalten interessierte Bürger zudem durch die Zeitschrift 11 Freunde, oder den Kicker, sowie den Sportrubriken diverser Tageszeitungen.

WM Zeit ist leider auch Phrasenzeit. Beispiel 1: Münzt man diese Aufzählung politisch um, wäre Angela Merkel für dieses Land die Trainerin, die Minister und Ministerinnen ihre Mannschaft und die Presseverantwortlichen wären die Pressesprecher der jeweiligen Ministerien. Der Oberwasserträger heißt aktuell Steffen Seibert. Analysen der Regierungsarbeit erfolgen bei ARD & ZDF in wohl bekannten Sendungen. Wahrnehmungen und Bewertungen erfolgen in ebenso bekannten Publikationen, wie Magazinen und Tageszeitungen.

Der wesentliche Unterschied? Verliert eine Mannschaft beim Fussball, ist das Resultat offensichtlich und vor allem unumstößlich. Kritik und Analyse befassen sich mit dem endgültigem Ergebnis und den Gründen. In der Politik schaut es da jedoch ganz anders aus. Eine mehrheitliche Einschätzung der politischen Arbeit, bzw. Ihrer Umsetzung, muss nicht unbedingt seine Bestätigung erfahren. Sehr simpel in einem Beispiel ausgedrückt: Die Regierungsverantwortlichen sind mit ihrer Politik ausgesprochen zufrieden. Ein Grossteil der Bürger sieht das jedoch nicht so. Dies wird dann z.B. kritisch durch Pressevertreter in der Regierungspressekonferenz hinterfragt, aber der Regierungssprecher antwortet: das sehen sie völlig falsch. Wie erwähnt, Plattitüden Zeit...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis/

Kategorie Unterhaltung
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Kommentare

Eve Human
Das Ukrainer-Militär in Deutschland, das ist absolut zum Ko..., mit dreht sich der Magen um. Es ist genau das, was die Neocon-Amerikaner wollen, dass deutsche und russische Soldaten bald gegeneinander schießen und erst einmal auf dem Gebiet der Ukraine.
Die McMedien hetzen immer noch gegen Russland, ganz besonders jetzt zur Fußball WM, damit die Deutschen ja kein positives Bild zu Russland aufbauen können. Und das ist auch zum Ko....
Und dann auch noch israelische Kampfdrohnen, damit wir dieselbe Menschenverachtung gegen arabisch-sprechende Menschen entwickeln wie die Israelis.

Ringo Wunderlich
Ich bedauere den Seibert. Der muss sich doch Alk und Pillen am laufenden Band einschmeißen, um seinen Scheißjob aushalten zu können.

Heiner Richtloh
Ein tiefer Blick in das Gesicht reicht. Ich habe Mitleid mit Steffen Seibert, denn diesen Job möchte ich nicht haben. Er wirkt alles andere als glücklich. Er steht unter gehörigem Druck und ist absolut unfrei. Außerdem steht er als erstes in der Schusslinie und weiß doch überhaupt nicht, wem und was er dient. Dieses System wird bald abgelöst sein, ob friedlich hängt von uns ab.

Lydia Huber
ich hasse den fußball !!!BROT UND SPIELE FÜRS DUMME VOLK ;WEIL SIE SICH DANN AUSToBEN KÖNNEN u. für neue Gesetze die die Politiker etablieren,heimlich am Volk vorbei,nicht mehr zu erreichen sind.es ist die perfeckte Ablenkung auch wenn ein krieg zur hintertüre gemacht werden soll.kriege sind gesteuert u. gemacht,u. kommen nicht einfach so,kriege wollten die völker noch nie ,es sind immer die eliten die wieder Geld brauchen,u. kriege brauchen.


Mittwoch, 20. Juni 2018

Roland Tichy: Stunde der Wahrheit für Merkel

Thema: Merkel



Tichys Einblick
Am 13.06.2018 veröffentlicht

Kann Merkel ihre Politik der bedingungslos offenen Grenzen weiter gegen Innenminister Seehofer, den Koalitionspartner CSU und weite Teile ihrer eigenen Fraktion noch einmal durchsetzen? In dieser Woche entscheidet sich das Schicksal der Kanzlerin - oder das des Innenministers und seiner CSU in Bayern.

https://www.tichyseinblick.de

Kategorie: Nachrichten & Politik
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Kommentare

Sabine HH
Stimmt alles haargenau Herr Tichy. Der einzige Verein, bei dem man noch Gegenleistung für seinen Beitrag bekommt ist der Sportverein. Und auch hier dürfen unsere Neubürger sich kostenfrei betätigen, sofern sie es hinbekommen, pünktlich zu erscheinen.

KIDWITDEGUN
Die Gedanken über Merkels Ideologie sind nicht uninteressant, aber es fehlt eine Analyse über tatsächliche Elite, die keineswegs so naiv ist. Keiner weiß, ob Merkel überhaupt Ahnung von irgendetwas und einen Plan hat. Aber die Art, in der sich die westliche, heimliche Machtelite seit dem angeblichem Ende des Britischen Imperiums nach wie vor sehr professionell die Kontrolle über große Teile der Welt betreibt, lässt auf Tieferes schließen. Ich werde Tichy's Einblick seine Standhaftigkeit in der Asylkrise nie vergessen. Aber die Elitenforschung reicht nicht aus. RECENTR macht hierzu gute Arbeit.

L77kim77l
Bisher redete immer Seehofer, dann agierte ab der Drehhofer. Und die CDU-Granden wagten ja erst kaum "populistisch" (für das Volk) zu reden, geschweige denn zu handeln. Jetzt braucht es endlich die Revolte gegen Merkel, wobei der schon entstandene Schaden zwar nur minimiert werden könnte, aber immerhin. - Danke Herr Tichy!

KenFM im Gespräch mit:Prof. Dr. Michael Meyen

Thema: Medien im Gespräch

"Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand"


KenFM
Am 14.06.2018 veröffentlicht

Was braucht man für eine gute Fußball-Berichterstattung?

„3 Medienheinis, die mit den Spielern die fünf Antworten auswendig lernen, die auf die drei möglichen Interviewanfragen gegeben werden können.“ Was das Satiremagazin TITANIC hier locker-lässig als Witz formuliert hat, hat einen tieferen Kern. Gescripteter, abgesprochener Journalismus ist bei weitem nicht mehr nur Satire oder ausschließlich im Privatfernsehen zu finden. Vorgegebene, diktierte Meinungsmache ist real und begegnet uns beim Medienkonsum Tag für Tag.

Längst hat sich auch der politische Journalismus von der Wirklichkeit verabschiedet. Die Realität und unsere Haltung zu Putin, Trump, Kim und Merkel entstehen nicht einfach so, sie werden gemacht – und zwar von dem, was Presse- und PR-Agenturen schreiben und vor allem: was sie nicht schreiben.

Wie funktioniert das? Was muss seriöser Journalismus eigentlich leisten und wie unterscheidet er sich von klassischer Public Relations? Michael Meyen, ehemaliger Journalist und aktuell Kommunikationswissenschaftler an der LMU München, geht diesen Fragen auf den Grund.

In seinem Buch „Breaking News: Die Welt im Ausnahmezustand – Wie uns die Medien regieren“, beschreibt er, wie Werbung, Medien und Journalisten um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Er erklärt, wie einseitig die Gebührenzahler bei politischen Geschehnissen informiert werden und wie das große Theater, das uns tagtäglich von Tagesschau bis Weltmeisterschaft präsentiert wird, funktioniert. Er macht aber auch klar, dass wir uns mittels Achtsamkeit, Gehirn und eigenständigem Denken von diesen Manipulationen befreien können.

Haben wir erst einmal durchschaut, welche Rolle die Protagonisten auf der Theaterbühne des Journalismus spielen, welcher Journalist mit welchem Gehaltszettel eine Nachricht zur herrschenden Meinung und letztlich zu unserer eigenen Meinung macht, werden die Zusammenhänge klarer: Das Misstrauen steigt und die vielen Manipulationen verpuffen wie ein Abstoß ins Abseits.

Üben wir uns in Achtsamkeit. Lernen wir, die Dinge zu verstehen. Bestehen wir auf Transparenz. Und sehen wir die Weltmeisterschaft in Russland als eine Art Übung in Medienkompetenz. Auch das ist ein Weg zum Frieden.

Inhaltsübersicht:

0:06:24 Werbung muss sexy sein, Nachrichten auch
0:12:43 Sport –eine politische Bühne
0:22:03 Wirkung und Funktion von Journalismus, Presse & PR
0:30:40 Die Nachfrage nach PR-Jobs steigt
0:41:16 Was andere Journalisten über den aktuellen Zustand der Medien denken
0:54:03 Kontaktschuld und der "Raum des Sagbaren"
1:06:28 Der Kampf um die Deutungshoheit
1:15:43 Das Idealbild von Journalismus in einer demokratischen Gesellschaft
1:26:32 Medien und Terrorismus


Kategorie Unterhaltung
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Dienstag, 19. Juni 2018

Wurde der Mord an Isabelle vertuscht, um die üblichen Verdaechtigen zu schützen?

Thema: Isabelle


Menckbagger
Am 18.06.2018 veröffentlicht

Wurde der MORD an Isabelle vertuscht_ um die üblichen Verdächtigen zu schütze Upload vom Kanal: Oliver Flesch .mp4

Kategorie Nachrichten & Politik
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Oliver Flesch (* 24. Juni 1969 in Hamburg) ist ein deutscher Journalist, Blogger und Buchautor. Wikipedia

Kommentare

bella vita
Vertuschen gehört doch schon zur Tagesordnung in der gesammten Eu . Beispiel Italien um nur eines mal zu nennen : https://michael-mannheimer.net/2018/02/05/italien-nigerianer-vergewaltigt-und-schlachtet-18-jaehrige-maedchen-in-20-teile-zerstueckelt/ Ebenso in Deutschland wird alles vertuscht ! Wie hoch die Dunkelziffer wirklich ist , ich glaube wir würden alle nen Herzanfall bekommen ! Ich sage nichts mehr dazu .Unglaublich was abgeht !

vanilly5
es wird alles vertuscht....angeblich sind einige Hundert Frauen und Mädchen vermisst!

Dark Obyekt
Mein tiefstes Mitgefühl für die Angehörigen RIP Isabell

Chrisi die Nette
Grausam und keine Gerechtigkeit. Gerade bei solchen Verbrechen. Es müsste eine unabhängige Sonderermittler Gruppe geben, Art Cold case.

Kaya Kaia
Wie die Polizei mitgemacht haben, unfassbar


"Haben wir uns "abgeschafft"? - Thilo Sarrazin im Gespräch mit Robert Stein

Thema: Politik

"Haben wir uns "abgeschafft"?
Thilo Sarrazin im Gespräch mit Robert Stein


Stein-ZeitTV
Am 14.06.2018 veröffentlicht

Thilo Sarrazin (* 12. Februar 1945 in Gera) ist ein deutscher Volkswirt, Autor und ehemaliger Politiker der SPD. Von 1975 bis 2010 war er im öffentlichen Dienst tätig und von 2000 bis 2001 in leitender Position bei der Deutschen Bahn AG. Von 2002 bis April 2009 war Sarrazin für die SPD Finanzsenator im Berliner Senat und anschließend bis Ende September 2010 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank. Sarrazins kontroverse Thesen hinsichtlich Finanz-, Sozial- und Bevölkerungspolitik stießen bereits verschiedene gesellschaftliche Diskussionen an. Nachdem Sarrazin mit Ratschlägen an Hartz-IV-Empfänger überregional bekannt geworden war und mit „Deutschland schafft sich ab“ einen umstrittenen Bestseller geschrieben hatte, schied er aus dem Bundesbankvorstand aus.

Auf dem neuen Hambacher Fest haben wir uns mit Thilo Sarrazin unterhalten.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

FrancisJoa
NEIN ,,WIR" haben uns nicht abgeschafft. Merkel und ihre kommunistischen-khazar-jüdischen Machthaber (das Zentralbänkerpack) im Hintergrund versuchen dies zu tun.
Die deutsche Bevölkerung ist NIE gefragt worden.

chaukeedaar
Bravo Robert, ich gratuliere zum wichtigen Interview! Alle "führenden Denker" sollten vermehrt mit den Alternativen Medien reden - da können sie auch mal ausreden! Das ist implizit auch ein Aufruf an Sarah Wagenknecht ;-)
"Die Linksmedien schliessen die Wagenburg" - köstlich :-D


Ein Kommentar von Klaus Hartmann - Trump als russischer Agent entlarvt

Thema: Donald Trump

Gipfelstürme(r): Trump als russischer Agent entlarvt
Tagesdosis 15.6.2018


KenFM
Am 15.06.2018 veröffentlicht

Ein Kommentar von Klaus Hartmann.

Auch Genießen will gelernt sein. Ohne Mühe und ohne exakte Information kommt man nicht ans Ziel. Für nicht so Geübte bietet der jüngste „G7“-Gipfel im kanadischen Québec eine gute Lektion. Das mediale Wehgeschrei über den gescheiterten Gipfel hat zwar neuen Schlagzeilen über das Treffen Trumps mit Kim Jong-un oder über die Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft in Russland Platz gemacht, doch die Verwerfungen des Gipfels werden uns noch „nachhaltig“ beschäftigen.

Aber der Reihe nach. „G7“ ist ein typischer Fall, bei dem das Wort „selbsternannt“ aber mal sowas von zutrifft. Von niemandem gewählt oder beauftragt, pur selbstmandatiert, versammeln sich regelmäßig die sieben Staatschefs der USA, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens, Japans und Kanadas. Das wollen die „führenden Industriestaaten“ sein - obwohl der größte, nämlich China, fehlt. Jedenfalls ist es das Spitzenpersonal des ebenso selbsternannten „Freien Westens“ – wo allerdings Japan auch nicht gerade liegt. Aber in Zeiten, in denen Israel den Europäischen Trällerwettbewerb gewinnt, spielt Geografie eh‘ keine Rolle mehr.

Wer einen Gipfel erklimmt, muss zwangsläufig wieder runter. Freidenker erinnern gerne an den biblischen Moses, der soll immerhin Steintafeln zu Tal geschleppt haben. Mit der hoffnungsvollen G7-Seilschaft ging es hingegen recht unsanft bergab, und außer Scherben hatten sie nichts zum Vorzeigen. Von ihrem Häuptling aus den USA fühlen sie sich verraten und verkauft, ihre „Qualitätsmedien“ beklagen einen „beispiellosen Eklat“.

Hier also die kurze Gebrauchsanweisung: In analoger Anwendung der Weisheit „Wenn Dich Deine Feinde loben, hast Du etwas verkehrt gemacht“, sollten wir lernen, zu genießen: wenn die Herrschaftsmedien in Depression verfallen, sollten wir es mit Freude voll auskosten. Denn von einer Meldung „Trump zerstört die G7“ hätten hunderttausende Demonstranten in den letzten Jahren wohl nicht mal zu träumen gewagt.

Was war vorgefallen: Der US-Präsident zog seine Zustimmung zur Abschlusserklärung zurück, nachdem der gastgebende kanadische Präsident Justin Trudeau bei der Präsentation der Gipfel-Ergebnisse von „beleidigenden US-Strafzöllen“ gesprochen hatte. (Es geht die Sage, dass in Diktaturen die Regentschaft erblich sei. Papa Trudeau war auch schon Präsident.) Trump hielt dem „unehrlichen Trudeau“ darauf dessen 270%-Zölle auf die Milch der US-Kühe vor. Die dänische Zeitung „Jyllands-Posten“ stellte zumindest die Frage, ob es von Trudeau „weise war, sich auf einer Pressekonferenz aufzublasen“: „In der Geschäftswelt spricht man nicht schlecht von den Partnern, mit denen man gerade ein Abkommen geschlossen hat, schon gar nicht von Donald Trump". weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis/

Kategorie: Unterhaltung
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Montag, 18. Juni 2018

Absolut sehenswerte Bundespressekonferenz vom 11. Juni 2018

Thema: Pressekonferenz



Tilo Jung
Am 11.06.2018 veröffentlicht

Themen: Fall Skripal, Abschiebung des mutmaßlichen Mörders von Susanna F. aus dem Nordirak, Asylpolitik, neue Regierung Italiens, G7-Gipfel in Kanada, Verteidigungsfähigkeit Europas und Verteidigungsetat Deutschlands, Foto eines offiziellen Fotografens der Bundesregierung vom G7-Gipfel, Interview mit der Bundeskanzlerin in der Fernsehsendung „Anne Will“, Strafzölle der USA auf Stahl und Aluminium aus der EU, Verweigerung der Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen durch Italien, Masterplan Migration, Gespräch des Bundesverkehrsministers mit dem Daimler-Vorstandsvorsitzenden, Medienberichte über massenhafte Vernichtung neuwertiger Waren durch einen großen Internetversandhändler

Naive Fragen zu: Auslieferung/Abschiebung des Mörders von Susanna (ab 3:59 min)
  • Der Fall verwirrt mich. Könnten Sie bitte aus Sicht des Auswärtigen Amts beschreiben, wie der Mann zurück nach Deutschland gekommen ist? (ab 10:51 min)
  • aber die Polizei ist in Deutschland zuständig, nicht im Ausland. Deshalb müssen Sie da ja irgendwas beizutragen haben oder beigetragen haben...
  • wie kann die Bundespolizei im Ausland zuständig sein?
  • wer war mit den kurdischen Sicherheitskräften in Kontakt? Wer hat den Abschiebungsdeal eingefädelt? - ist das der Job der Bundespolizei?
  • Wann hat Frau Merkel von der Maßnahme erfahren? Von der Aktion von Herrn Romann (ab 22:30 min)
  • also im Nachhinein?
  • hat sie sich auch über die Rechtmäßigkeit der Maßnahme informiert?
  • Lernfrage: Wie viele Menschen wurden aus ihrem eigenen Land abgeschoben nach Deutschland im letzten Jahr? ist das jetzt ein Präsedenzfall? (ab 25:45 min)
  • Herr Seibert, haben Sie in der letzten halbe Stunde mitgenommen, dass wir uns fragen ob die irakische bzw kurdische Seite richtig gehandelt hat? Es geht um die Bundesregierung. Sind Sie der Meinung, dass Sie hier richtig und legitim gehandelt hat? (ab 35:00 min)
  • Sie selbst möchten auch nicht sagen, dass es rechtsstaatlich gelaufen ist? Menschenrettung auf dem Mittelmeer (ab 1:11:00 min)
  • wie unterstützt die Bundesregierung die deutschen NGOs auf dem Mittelmeer? "Jugend rettet", die Organisation die die Sea Watch betreibt, war ja schon zu Gast im Kanzleramt... (ab 1:13:20 min)
  • plant die Bundesregierung die deutschen NGOs bei ihren Problemen zu helfen? Wenn ja, wie?
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Kategorie Nachrichten & Politik
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» der Kommentar des Blogschreibers «

Eine riesiger Eiertanz! Man kann den Eindruck gewinnen, dass jede Abteilung, jedes Ministerium macht was es will.
"Deutschland ist ein Rechtstaat!" Dieser von Politikern gerne rausposaunte Spruch darf nach dieser Pressekonferenz doch stark angezweifelt werden.
So oft wie hier "das weiß ich nicht", "dazu kann ich Ihnen keine Auskunft geben" gesagt wurde, habe ich nicht erwartet.
Wenn das zu den "westlichen Werten" gehört, was hier abgelaufen ist und worüber gesprochen wurde, wenn man dann noch die Gesetzesbrüche der westlichen Regierungen dazurechnet, dann muss man staunen wie dehnbar die "Westlichen Werte" sind. Diese Mannschaft passt ausgezeichnet zur Kanzlerin. Gibt es einen Wettbewerb, wer die hohlsten Sprüche absondert? Dann liegen die Regierungssprecher, die Bundeskanzlerin und ihre Vasallen gleichauf.


Kommentare

Knut Essigsud mit Dill
Super Teamarbeit von allen fragenden Journalisten! Das ging ja mal richtig zur Sache! :D
Naiak Ethril
Meiner Meinung nach waren Herr Dimroth und Herr Plate immer besonders kompetente und gut vorbereitete Sprecher. Mit Frau Petermann hingegen hat sich das BMI echt keinen Gefallen getan

Timo Heinrich
Wie pervers war diese BPK denn? Frau Adebahr verwies nur ans BMI, Herr Seibert ist nur noch genervt und checkt nicht mal, dass keiner im Saal bestreitet froh zu sein, dass der Mörder gefasst wurde, Frau Petermann guckt nur in die Runde wie ein Reh im Scheinwerferlicht und hofft , dass jemand anderes für sie antwortet und Herr Kall kennt sich nur mit deutschem Recht aus. Das merkt ja selbst ein blinder Gehörloser, dass sich alle Regierungssprecher, bei den Fragen, nur noch unwohl gefühlt haben.

Bat Man
Der Chef der Bundespolizei hat gute Kontakte zu lokalen Warlords im Nord-Irak?

Cydia Frosch
Meine Fresse, was für ein Affentheater. Wir wissen nicht wann wir was erfahren haben und außerdem wissen wir auch nichts davon und wollen es auch nicht wissen. Ihr müsst doch alle entlassen werden.

Herkules
Man gewinnt den Eindruck, dass die Polizeibehörden nicht unter der Kontrolle irgendeines Ministeriums stehen, sondern vollkommen unabhängig und ohne nähere Kenntnis der Rechtslage agieren. Das ist sehr bedenklich!

Presseclub 17.6.2018 - "Seehofer gegen Merkel - wie lange hält die Union das aus?"

So. 17. Juni 2018, 12.03 - 13.00 Uhr

"Seehofer gegen Merkel -
wie lange hält die Union das aus?"


Bilder: Screenshots
Moderation
Volker Herres
ARD-Programmdirektor

Die WM in Russland hat gerade begonnen und Deutschland ist im Fußball-Fieber. Doch jetzt findet sich das Land mitten in einer Regierungskrise wieder, wie sie dramatischer nicht sein könnte. Die Koalition - nicht einmal 100 Tage im Amt - steht vor einer Zerreißprobe.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble warnte vor der „Auflösung“ der Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU. Denn der Machtkampf zwischen Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zu einem schweren Zerwürfnis zwischen den Schwesterparteien geführt. Seehofer will mit aller Kraft durchsetzen, dass Deutschland mehr Flüchtlinge an den Grenzen abweist. Zur Not auch gegen den Willen Angela Merkels.

Es wäre ein wichtiger symbolischer Sieg der CSU, die im Herbst Landtagswahlen in Bayern zu bestehen hat. Die CDU-Chefin hingegen will in den kommenden zwei Wochen eine Lösung auf europäischer Ebene suchen. Ende Juni findet ein EU-Gipfel statt.

Der Streit um die Asylpolitik ist nicht neu

Er schwelt seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015/2016. Damals drohte der CSU-Politiker mit einer Verfassungsklage, sollte der Bund den Zuzug nicht bremsen. Der aktuelle Konflikt könnte die Regierung sprengen. Denn Seehofer droht mit einem Ministerentscheid. Das könnte die Kanzlerin kaum akzeptieren, sie müsste ihren Minister entlassen.

Wie ernst ist die Lage? Gefährdet der Streit Merkels Kanzlerschaft? Könnte es sogar Neuwahlen geben? Oder kann Bundestagspräsident Schäuble zwischen den Schwesterparteien vermitteln? Kann es in der Frage der Flüchtlingspolitik einen Kompromiss in der Union geben?

Links
Sendungsseite
Gästebuch

Linktipps

cicero.de
Streit zwischen CSU und CDU um Grenzkontrollen

SpiegelOnline:
Flüchtlingsstreit.Merkel bekommt breite Unterstützung von CDU-Abgeordneten

Süddeutsche.de:
Sondersitzungen von CDU und CSU. Von der Leyen erbleicht, Lindner witzelt, Altmeier verschmilzt mit seinem Handy

Süddeutsche.de:
Prantls Politik: Ist die Union lebensmüde?

Welt.de
Das Ultimatum steht

ZeitOnline.de
CSU droht mit Alleingang im Asylstreit

Kommentare

georg schreibt am 17.06.2018, 12:56 Uhr :
9 von 10 Bundesbürgern stehen hinter Hr.Seehofer. (Deutschlandtrend)

Montgomery schreibt am 17.06.2018, 12:57 Uhr :
Marion Lau von der ZEIT spricht mir in allem aus der Seele. Merkels Zeit ist längst vorbei, sie klebt am Stuhl und wird nichts mehr, auch gar nichts mehr bewirken. Sie hält ihre Bveölkerung hin, doch nun ist Zeit für Sie, zu gehen.

Helmut da silva schreibt am 17.06.2018, 10:33 Uhr :
Fr. Merkel will mal wieder das Recht brechen. Seehofer hat Recht und will nur europäisches Recht umsetzen. Im Masterplan steht was lt. Schengenabkommen in der EU vereinbart wurde, nämlich dass immer das Land für Asylanträge zuständig ist, in dem der Flüchtling zuerst angekommen ist. Dort wird der Asylantrag bis zur Anerkennung/Ablehnung bearbeitet. Deshalb ist eine Zurückweisung an der Grenze nur korrekt, wie sonst sollen hier in der EU Asylanträge bearbeitet werden wenn der Flüchtling alle paar Monate in einem anderen EU-Land auftaucht und einen neuen Asylantrag stellt und zum Schluß auch Leistung in mehreren EU-ländern erhält. Ich wünsche nur dass Hr. IM Seehofer und die CSU standhaft bleibt. Das größte Problem in Deutschland heißt "Merkel".

B.Tester schreibt am 17.06.2018, 12:47 Uhr :
Wenn sich Merkel durchsetzt, so wird der Zustrom von Flüchlingen und Asylanten, Migranten unvermindert fortgesetzt, mit allen Konsequenzen daraus. Das juckt Merkel nicht die Bohne, mehr. Zitat vom September 2015:" Ist mir egal, ob ich Schuld am Zustrom der Flüchlinge bin. Nun sind sie halt da." Punkt, Aus. Das Spiel ist aus, mit Merkel, es hat sich ausgemerkelt. Die ganzen Kosten für diesen hausgemachten Schlamassel hat der Wähler und Bürger zu tragen, er wurde aber nie gfragt, und die Politiker wussten genau warum es dazu keine Volksbefragung gab. So langsam habe ich den Eindruck das Merkel mit uns allen ein gewagtes Experiment veranstaltet, wie weit sie ungehindert und ungebrenzt und unbestraft Politik betreiben kann ohne das es ihr schadet.Dafür aber uns allen und das auf Jahre hinaus. Wir sollten dieses Merkel-Expirement schnellstmögkich beenden, dem Spuk ein Ende bereiten.

Stephan Sonnabend schreibt am 17.06.2018, 12:47 Uhr :
Hochinteressante Sendung! Sehr auffällig ist aber, dass in dieser Runde mit keinem Wort das "Volk" bzw. das Volksempfinden" erwähnt wird. Es geht wie so oft nur um die Befindlichkeiten der Politiker! Obwohl es im Land brodelt wie noch nie, ist diese Tatsache für diese Runde anscheinend uninteressant oder bis an diesem Diskussionstisch noch nicht vorgedrungen. Ein weiteres Indiz, dass die öffentlich-rechtlichen nicht objektiv berichten, sondern immer aus der Position der Elitären die nicht sehen wollen, was an der Basis, in den Gemeinden tatsächlich passiert!

Maria Anna schreibt am 17.06.2018, 12:46 Uhr :
Es wird nur davon gesprochen was Merkel und Seehofer und die Welt daran interessieren muss, was das deutsche Volk will ist überhaupt nicht relevant! Es stimmt schon, wir Deutschen sind ein perfektes Untertanen Volk!!! Nach dem Motto Zuckerbrot und Peitsche... und dann ein bisschen aufbegehren, in dieser Rolle fühlen wir uns wohl. Da können wir etwas von den hochmütigen, arroganten, selbstbewussten Flüchtlingen lernen, wenn die bei uns ankommen wissen die genau was sie wollen und das ohne Bildung und ohne Studium.

Heiner Hesse schreibt am 17.06.2018, 12:44 Uhr :
Merkel-Versteher contra Realisten. Die Konstellation gab dem heutigen Presseclub eine gewisse Würze: eine Journalistin von der ehemals progressiven taz warb für die Kanzlerin, ebenso ein Hauptstadtkorrespondent der ARD. Dagegen argumentierten zwei faktensichere Gesprächsteilnehmer, die offenbar die Problematik einer insbesondere auch von Schleusern ausgenutzten, rechtswidrigen offenen Grenze zur Kenntnis nehmen.

Karl Schmidt schreibt am 17.06.2018, 12:44 Uhr :
Der Journalist vom Deutschlandradio (Öffentlich Rechtlicher Rundfunk) Hand in Hand mit der linken TAZ. Diese völlig einseitige Haltung erlebe ich auf allen Sendern jetzt schon seit Jahren. Natürlich hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung und Journalisten erst recht. Aber warum muss ich für diese (bis auf wenige Ausnahmen) völlig einseitige Berichterstattung auch noch GEZ - Gebühren bezahlen?

Sonntag, 17. Juni 2018

Endkampf der Verzweiflung - Bernd Baumann im Gespräch mit Robert Stein

Thema: Europa/EU

Im Endkampf der Verzweiflung -
Bernd Baumann im Gespräch mit Robert Stein


Stein-ZeitTV
Am 10.06.2018 veröffentlicht

Am 24. Oktober 2017 hielt mit Bernd Baumann erstmals in der Geschichte des Bundestages, ein AfD - Abgeordneter eine Rede im hiesigen Parlament. Auf dem neuen Hambacher Fest Anfang Mai 2018 stellte sich der erste parlamentarische Geschäftsführer der AfD in einem NuoViso Talk unseren Fragen.

Kategorie Menschen & Blogs
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Kommentare

Rot ist das wahre Braun
raus aus dem Euro , raus aus der drecks EU , und raus aus der NATO !!! Wir hatten schonmal Zeiten wo die Bundeswehr ( damals hieß sie noch anders ) in Auslands-Einsätzen tätig war . Und nein es sind keine friedensbringenden Missionen. Die Bundeswehr hat im Ausland NICHTS zu suchen. Wir wollen keine amerikanischen Kriege mitfinanzieren, ,und erst recht nicht unsere Soldaten ins Messer laufen lassen. Sorry , (schwangere ) Soldat*innen ... queer-inter-trans-Mann-Frau-Brigade-General*Inn

Juama Ahr
Einzige Kritik am Gespräch: die Wortwahl 'Regime' und 'Bürgerkrieg'. Nur am Rande, es ist ein Stellvertreterkrieg, unterlegt mit einigen False-flag-Interventionen

Klaus Tetzlaff
Auch ich habe die AfD gewählt, weil diese Vernichtungswelle gestoppt werden muss.
Was mir in diesem Gespräch allerdings fehlt, dass wäre die Aussage von Baumann, dass die Migrationswelle absichtlich, nach Planung der Vereinten Nationen und bestimmter Kreise, ausgelöst wurde und Merkel, mit ihren Einheitsmarionetten, die willfährigsten Verräter am eigenen Volk sind. Er tut so als wenn diese Misere einzig und allein dem Gutmenschentum und der Verdrehtheit der Grünen und Linken geschuldet ist.
Natürlich, sind das die maßgeblich treibenden Irrlichter, die der Merkel den Steigbügel halten. Aber sie sind nicht die primären Verursacher.
Noch etwas stört mich. Er bezeichnet die Assad-Regierung, genau wie der verflixte Mainstream, auch wieder als Blutregime.

Ist das bei der WM Deutschlands Fussball-"Nationalmannschaft"?

Thema: Fussball WM

oder wie nennt man politisch korrekt die Ansammlung von Fussballmillionären im gemeinsamen Outfit, die unter der Regie von Jogi Löw einem Ball hinterherhecheln?

Zum ersten Mal in meinem Leben ist mir der Spaß an der Fußball-WM gründlich vergällt, ich habe jedes Interesse daran verloren. Das liegt nicht nur am Austragungsland, an der Gündogan-Özil‘schen Ergebenheitsadresse für Erdogan, Hymnen-Verweigerern oder anderen plakativen Ärgernissen. Nein, was mir jede Freude raubt, ist die fehlende Qualifikation Deutschlands - und damit ist nicht die sportliche gemeint.

Bei einem internationalen Fussballwettbewerb treten Staaten gegeneinander an. Ihre Auswahl nennt sich - fast überall auf dieser Welt, außer in Deutschland - „Nationalmannschaft“. Und überall, außer in Deutschland, ist der Begriff „Nation“ positiv besetzt. Er steht für eine gemeinsame Identität, Kultur, Sprache, Herkunft und Zukunft. Für Liebe zum eigenen Land und die eigenen Leute, für Heimat. Und er steht für kollektiven Stolz auf das gemeinsame Erreichte, das sich - in diesem Fall fußballerisch, im sportlichen Wettstreit - stellvertretend zu behaupten sucht.

Wie aber soll man für ein Land fiebern, das seine eigene Kultur leugnet und verspottet? Ein Land, das Patriotismus mit Chauvinismus gleichsetzt, wo jedes vorrangige Eintreten für Belange der eigenen Bürger als Ausgrenzung anderer verunglimpft und Selbstachtung mit „Rassismus“ gleichgesetzt wird?

Eigentlich schien die Bundesrepublik auf einen guten Weg. Erstmals 2006, dann auch bei den zwei folgenden Weltmeisterschaften wurde international mit Genugtuung und Anerkennung vermerkt, dass die Deutschen lockerer wurden; dass sie aufgetaut sind; dass vor allem die jüngere Generation ein unverkrampftes Verhältnis zum eigenen Land, seinen Werten, seiner Offenheit und Freiheitsliebe erlangt hat. Schwarz-Rot-Gold, ohnehin seit 200 Jahren die Farben der Republik und deutscher Demokratie, galt nicht länger als die Trikolore der Ewiggestrigen, sondern plötzlich als cool und hip, ganz gleich ob sie als Tattoo daherkam, ob Teenies sie sich auf die Wangen schminkten oder ob sie hunderttausendfach als Wimpel, Fähnchen und Badetücher ins Auge sprang. Es waren rund zehn glückliche Jahre, in denen der Traum eines wahrhaft bunten, toleranten, freiheitlichen und sympathischen Deutschlands zum Greifen nahe schien; in dem Hedonismus und „Schland!“-Patriotismus unverzagt Hand in Hand gingen.

Davon ist nichts mehr übrig. 2018, im unseligen dreizehnten Jahr der Rautenherrschaft, kann von diesem lockeren Deutschland keine Rede mehr sein. Der Islam ist - dank eines Klimas der Anbiederung, des vorauseilendem Gehorsams oder purer Angst - überall auf dem Vormarsch; in Zentimeterschritten zwar und nicht mit Siebenmeilenstiefeln, doch unaufhaltsam, auch wenn die veröffentlichte Meinung dies beharrlich verleugnet. Die Innenstädte, wo noch vor acht Jahren ausgelassene Fanpartys stiegen, sind von Pollern und Betonsperren geprägt, von Schaufenstern, hinter denen Halal-Speisen angepriesen, Shishas geraucht oder morgenländische Männerbärte gestutzt werden. Das öffentliche Straßenbild wird Tag für Tag stärker von Kopftuchträgerinnen, orientalischen oder schwarzafrikanischen Männergruppen und kinderwagenschiebenden Vollverschleierten geprägt. Gewiss: Noch sind die Hiergeborenen dem Augenschein nach in der Mehrzahl; rechnet man aber die überalterte autochthone Bevölkerung heraus und wagt die Projektion, so wird rasch klar, dass jenes Deutschland, in dem wir groß wurden, in spätestens 20 Jahren aufgehört haben wird zu existieren.

Ethnische Diversität wäre dabei gar nicht das Problem, gäbe es eine überlegte, qualifizierte Einwanderung als notwendige Antwort auf demographische Entwicklungen. Doch dann würden unsere Migranten Deutschland als ihr Zuhause erleben, würden unsere Sprache sprechen, würden Aufgeschlossenheit gegenüber unseren Werten und Gepflogenheiten zeigen und würden sich aktiv mit Deutschland identifizieren. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Es blühen die Parallelgesellschaften und -milieus im Großen wie im Kleinen, geduldet und verhätschelt von den Multikulti-Aposteln einer verlogenen Offenheit und gefördert von einer grundfalschen Politik. Wir haben uns keine Frischzellenkur aus Leistungsträgern und Humanisten verabreicht, sondern haben ungebildete, strenggläubige, intolerante und durch Gewalterfahrungen sozialisierte Menschen fahrlässig in unsere Mitte geholt. Und die breiten sich aus, mit allen ihren Ansichten, Vorurteilen und Sitten. Sie prägen Deutschland, täglich mehr.

Auf welches Deutschland also - um den Bogen zur WM zurückzuspannen - soll man dieser Tage stolz sein? Die „Nationalelf“ welches gesellschaftlichen oder politischen Konstrukts, das sich „Deutschland“ nennt, will man beklatschen? Ein nicht unbeträchtlicher Teil von „Die Mannschaft“ hat selbst keinen inneren Bezug zu diesem Land und ist nicht mit dem Herzen dabei, quod erat demonstrandum; wozu sie anfeuern? Und die Bevölkerung, für die sie spielt, ist einem anhaltenden und unumkehrbaren Substitutionsprozess unterworfen (ohne dass man sie hierzu je nach ihrem Einverständnis gefragt hätte!). Wessen „Fan“ soll man heute als Deutscher sein?

Die schwarz-rot-goldene Fahne, sie taugt allenfalls noch als Leichentuch für ein Land, das gerade im Begriff ist, kulturellen Selbstmord zu begehen.

Text: Daniel Matissek
Danke Willi für die Zusendung

» der Kommentar des Blogschreibers «

Ich habe es schon oft geschrieben:
Deutschlands gröstes Problem ist: Hier bestimmen Minderheiten das politische Geschehen und die Mehrheit traut sich nicht, dagegen was zu unternehmen. Um des "lieben Friedens Willen" macht der gefügige Deutsche lieber einen Rückzieher und überlässt dem mit der größten Schnauze das Feld. Soweit hat die jahrelange, mediale Gehirnwäsche gewirkt und das anerzogene Duckmäusertum tut ein Übriges.
Nach Gerhard Schröder, "dem Genossen der Bosse", seiner Agenda 2010 und den neokapitalistischen Marktöffnungen ohne Gleichen, hatte man auf eine Heilsbringerin als Bundeskanzlerin gehofft. Die Realität zeichnete sich schon nach kurzer Zeit ab, aber niemand wollte es wahrhaben.
Die immer gleichen Lügen vor den Wahlen haben zwar zu immer weniger Zustimmung geführt, letztendlich hat es aber gereicht. So schnell ist der Schaden, den sie über dreizehn Jahre Aussitzen und Fehlentscheidungen angerichtet hat, nicht wieder gut zu machen.
Vielleicht hat sie tatsächlich geglaubt sie könne über Wasser laufen, als Forbes sie zu "mächtigsten Frau der Welt" gekürt hat. Als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschalnd jedenfalls hat sie sich nicht mehr gesehen.
Seit dieser Zeit fühlt sie sich zu Höherem berufen, zur Europakanzlerin, wenn nicht gar zur Weltkanzlerin, wenn man dem glaubt was sie alles noch meint retten zu müssen.
Sie wird sich zurückziehen, den Schaden beseitigen müssen andere denn sie weiss nicht, was sie hätte anders machen sollen.

Ein Trost bleibt mir, bis auf ganz wenige Ausnahmen haben andere Länder auch keine größeren "Lenker" in der politischen Führung. Die wirklichen Machthaber bleiben im Hintergrund, haben es gar nicht nötig selber zu regieren. Sie lassen regieren.

Samstag, 16. Juni 2018

Das Rumeiern der Bundesumweltministerin Svenja Schulze zur Klimaerwärmung

Thema: Klima

AfD-Abgeordnete Kotré, Hilse & Kraft befragen im Bundestag Bundesumweltministerin Svenja Schulze


HSM2k2
Am 13.06.2018 veröffentlicht
Deutscher Bundestag, am 13.06.2018
Steffen Kotré, Karsten Hilse, Rainer Kraft.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Marcus F.
Gibt es eindeutige wissenschaftliche Beweise für eine Klimaerwärmung, so die einfache Frage. Die Antwort war eine eindeutige Nullaussage und es waren viele Worte ohne Inhalt. So kennen wir das!

Juan Noseque Poneraqui
Sagt mal, war diese Frau etwa besoffen unterwegs?! Die wiederholt sich andauernd und wiederholt antwortet sie nicht auf die gestellten Fragen..

DER NAMENLOSE
Noch nie so nichtsagende antworten gehört

Tobias PePunkt
Mit dieser Misterin wird sich das Klima auf jeden Fall vor Wut erwärmen. Kann man die nicht einfach rausschmeißen? Nicht eine Frage vernünftig beantworten zu können, weil sonst die Maske fallen würde, zeigt, wie verlogen und durchtrieben diese Regierung ist. Hier hält der Staat und die ihm angeschlossenen Konzerne einfach nur die Hände auf, für etwas, was nicht existiert. Und wie funktioniert es? Indem man den Menschen ein schlechtes Gewissen macht. Das ist wie mit einer Religion.

Deutschland erhält erneut einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Thema: UNO Vollversammlung

Vollversammlung in New York

Die UNO Vollversammlung beschloss am Freitag, 08.06.2018 mit großer Mehrheit: Deutschland übernimmt in den kommenden beiden Jahren einen der nicht-ständigen Sitze im UN-Sicherheitsrat. Außenminister Heiko Maas dankte für das Vertrauen.

DEUTSCHLAND AB 2019 NICHT-STÄNDIGEN SITZE IM UN-SICHERHEITSRAT

Vom kommenden Jahr an ist auch Deutschland wieder Teil des Sicherheitsrates. Die UN-Vollversammlung wählte die Bundesrepublik wie erwartet auf einen der nicht-ständigen Plätze. 184 der 193 Mitgliedsstaaten stimmten dafür, nötig gewesen wären 126 Ja-Stimmen.

Bundesaußenminister Maas war bereits am Donnerstag nach New York gereist, um die deutsche Kandidatur zu unterstützen. Nach der Abstimmung bedankte er sich für das Vertrauen und erklärte, Deutschland habe jetzt "eine große Aufgabe und Verantwortung, der wir uns stellen".

FÜNF LÄNDER VERLASSEN DAS GREMIUM

Seit dem Verzicht Israels auf eine Bewerbung galt es als sehr wahrscheinlich, dass Deutschland für die nächsten zwei Jahre im UN-Gremium einen Sitz erhält. Ebenfalls neu gewählt wurden Belgien, Südafrika, die Dominikanische Republik und Indonesien. Bolivien, Äthiopien, Kasachstan, die Niederlande und Schweden werden Ende 2018 den Rat verlassen.

Mit einem Sitz im Sicherheitsrat können Länder in Fragen von internationalem Frieden und Sicherheit mitdiskutieren. Neben den fünf ständigen Mitgliedern USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien werden zehn weitere Staaten von der UN-Vollversammlung jeweils für zwei Jahre als nicht-ständige Mitglieder gewählt. Die ständigen Mitglieder haben ein Vetorecht. Deutschland gehört dem Gremium bereits zum sechsten Mal an.

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UNION UND SPD ERFREUT

Regierungssprecher Steffen Seibert stellte auf Twitter einen Zusammenhang zwischen dem Wahlergebnis der UN-Vollversammlung und dem deutschen "Engagement für Frieden und Sicherheit weltweit" her.

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Auch SPD-Chefin Andrea Nahles wertete das Wahlergebnis in Berlin als "ein klares Signal der Unterstützung für unseren Politikansatz, die führende Rolle der UN in Fragen von Frieden und Sicherheit zu bewahren und wo immer möglich zu stärken".

OPPOSITION ZEIGT SICH UNZUFRIEDEN

Der Linken-Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel zeigte sich hingegen kritisch. "Wer in den internationalen Beziehungen das Faustrecht unterstützt statt das Völkerrecht, hat im UN-Sicherheitsrat nichts verloren", soHänsel mit Blick auf die deutsche Türkei- und Syrien-Politik der Bundesregierung.

Die Grünen-Politiker Agnieszka Brugger und Frithjof Schmidt forderten die Bundesregierung auf, sie dürfe "im Sicherheitsrat auch dann nicht wegschauen, wenn das Völkerrecht von Bündnispartnern gebrochen wird". Außerdem müsse sich Deutschland in dem Gremium für das Projekt eines künftigen, ständigen europäischen Sitzes einsetzen.

Der FDP-Außenpolitiker Bijan Djir-Sarai betonte, eigentlich hätte Deutschland einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat verdient. Er verwies auf das entwicklungspolitische Engagement sowie die Rolle Deutschlands als viertgrößter Beitragszahler der Vereinten Nationen.

Quelle:Phoenix mit Material von tageschau.de

Freitag, 15. Juni 2018

Bundesanwaltschaft: Tunesier wollte biologische Waffen herstellen

Thema: Flüchtlinge

Der inhaftierte Tunesier, in dessen Kölner Wohnung hochgiftige Rizin-Substanzen gefunden wurden, ist laut Bundesanwaltschaft "dringend verdächtig, vorsätzlich biologische Waffen hergestellt zu haben".

Die Bundesanwaltschaft wirft dem in Köln festgenommenen Tunesier vor, „vorsätzlich biologische Waffen hergestellt“ zu haben.

Der 29-Jährige habe sich ab Mitte Mai dieses Jahres über einen Internetversand Geräte und Substanzen zur Herstellung von hochgiftigem Rizin beschafft, unter anderem tausend Rizinussamen und eine elektrische Kaffeemühle, teilte der Generalbundesanwalt am Donnerstag in Karlsruhe mit. Anfang Juni sei es Sief Allah H. gelungen, das Gift herzustellen.

Gegen den 29-Jährigen besteht darüber hinaus ein Anfangsverdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Hinweise auf konkrete Anschlagspläne gebe es bisher nicht.

Inwiefern H. plante, Rizin bei einem islamistisch motivierten Anschlag in Deutschland einzusetzen, „ist nicht abschließend geklärt“, teilte die Ermittlungsbehörde mit. Auch für eine Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gab es zunächst keine Anhaltspunkte.

Rizin ist eine extrem toxische Substanz, die bereits in kleinsten Mengen tödlich ist. Die giftige Substanz war in der Kölner Wohnung des Tunesiers gefunden worden. Gegen ihn wurde am Mittwochabend Haftbefehl wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz erlassen.

Medienberichten zufolge soll der 29-jährige Verdächtige im November 2016 nach Deutschland eingereist sein. Er war demnach polizeilich bislang nicht in Erscheinung getreten.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Ex-Bürgermeister Heinz Buschkowsky beim Sat1 Frühstücksfernsehen

Thema: Flüchtlinge



Freunde der Wahrheit
Am 10.06.2018 veröffentlicht

Buschkowsky: „Es wird die Zeit kommen, da werden sich noch viele die geschimpft haben bei Thilo Sarrazin zu entschuldigen haben!“

Kategorie: Menschen & Blogs
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Kommentare

Jörg A.
Der gute Herr Buschkowsky hat schon vor Jahren vorhergesagt, welche Zustände auf uns zu kommen (werden). Er hatte bis jetzt mit allem Recht gehabt. Er war immerhin Bezirksbürgermeister von Berlin Neukölln. Danke für das Video.

Menckbagger
Das sind unglaubliche Zustände in diesem Land. Ich werde das nicht weiter hinnehmen!

Snolak Liprika
Vielleicht sehen einige " Grüne, Linke" und Frau Merkel diese der Realität entsprechende Sendung. Ihnen wäre gut getan, die Erfahrungen und die Weitsicht von Herrn Buschkowsky sich zu eigen zu machen, zumindest die Ignoranz der Meinung vieler Deutscher gegenüber der völlig verfehlten Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik zu überdenken. Durch maßlose Selbstüberschätzung der Obengenannten, Verkennen und Negieren der Probleme in diesem Land, herabwürdigen und defamieren von Menschen, die sich berechtigte Sorgen um die Zukunft Deutschlands machen, sind die Worte "demokratisches Deutschland" nur noch eine Farce. Der alte Fritz sagte schon: " Man muß dem Volk auf's Maul schauen".

B. Ga.
Hauptsache Polizei steht am Flughafen und fischt Eltern raus die ihre Kinder vor den Ferien aus der Schule genommen haben um früher und günstiger in Urlaub fliegen zu können. Und verpassen denen eine Anzeige. Bravo. Immer schön weiter den kleinen auf die Füsse treten. Bravooooo

Danke Willi für den Link

Donnerstag, 14. Juni 2018

Christdemokratin Venja Lang zum Mord an Susanna

Thema: Mord an Susanna

Wie bescheuert muss man sein, um sowas zu verzapfen?

"Wäre Susanna nicht von einem Iraker ermordet worden, wäre sie halt irgendwie anders gestorben"

Venja Lang ist Mitglied des Landesvorstands der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), die sich selber als der Sozialflügel der CDU bezeichnen. In ihrem Kurzportrait heisst es: „Die menschliche Person hat eine einzigartige Würde, und der Wert jedes einzelnen Menschen ist unersetzlich“.

Zumindest Venny Lang aber scheint von dieser "einzigartigen Würde" nicht viel zu halten. Die Juristin erklärt im sozialen Netzwerk mit dem Argument vieler "Gutmenschen", die einfach nicht wahrhaben wollen, das Verbrecher die offenen Grenzen genutzt haben und mit ins Land gekommen sind: Susanna wäre ohnehin gestorben, denn hätte sie nicht dieser Iraker ermordet, wäre sie vielleicht von einem Auto überfahren worden oder jemand anderes hätte sie getötet.

Die massenhaften Übergriffe, Vergewaltigungen und Morde durch die "Flüchtlinge" hätte es auch durch Deutsche geben können, so die irre Denke der Venny Lang.

Nur noch krank sowas

Hier die gesamte Konversation auf dem mittlerweile nicht mehr zugänglichen Profil der Venny Venja Lang:


Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2018/06/09/cda-landesvorstand-waere/

Kim Jong Un auf Augenhöhe mit US-Präsident Trump

Thema: Der Gipfel von Singapur

Und plötzlich ist Kim Jong Un auf Augenhöhe mit US-Präsident Trump

Die Stellungnahme der EU ließ nicht lange auf sich warten - nein, nicht Angela Merkel - die EU-Außenbeauftragte Mogherini begrüßt das Ergebnis des Gipfels

Das Treffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim ]ong Un bestätige die Überzeugung der Europäischen Union, dass nur Diplomatie einen dauerhaften Frieden auf der koreanischen Halbinsel bringen könne, erklärte ‘Mogherini gestern in Brüssel. „Den Weg der Diplomatie zu gehen, ist oft eine Herausforderung, aber es ist immer lohnend.“ Ziel bleibe die völlige, überprüfbare und unumkehrbare nukleare Abrüstung der koreanischen Halbinsel. Die gemeinsame Erklärung Trumps und Kims gebe ein Signal, dass dieses Ziel erreichbar sei. Mogherini sagte die Unterstützung der EU für die nun folgenden Schritte zur Vertrauensbildung zu.

Der Gipfel von Singapur in Zitaten

„Richtig großartig hier. Wir werden eine großartige Diskussiön haben und ich glaube, großartigen Erfolg.“
(US-Präsident Donald Trump zum Auftakt seines Gipfeltreffens mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un am Dienstag in Singapur)

„Viele Leute in der Welt werden dies für eine Art Fantasie halten, aus einem Science-Flction-Film.“
(Kim zum Auftakt der Gespräche mit US-Präsident Donald Trump)

„Bekommt jeder ein gutes Bild? Also, sehen wir freundlich, attraktiv und dünn aus? Perfekt.“
(Donald Trump zu den Fotografen, vor dem gemeinsamen Mittagessen mit Kims Delegation)

„Ein ehrenwerterVerhandler. Sehr ehrenwerter, sehr smarterVerhandler. Wir haben einen großartigen Tag zusammen verbracht. Und wir haben sehr viel über einander und über unsere Länder gelernt."
(Trump über Kim)

Quelle: WP 13.06.2018


Mittwoch, 13. Juni 2018

Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz

Thema: Pressekonferenz

Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz am 12.06.18


phoenix
Am 12.06.2018 veröffentlicht

"Es gibt natürlich Themen, die uns beschäftigen werden, die wir uns nicht aussuchen können. Das ist zum ersten der Brexit und das ist zum zweiten die Verhandlung über den mehrjährigen Finanzrahmen – das EU-Budget. Darüber hinaus haben wir als Präsidentschaft natürlich die Möglichkeit auch einen nationalen Schwerpunkt zu setzen. Wir fokussieren hier ganz bewusst auf das Thema der Sicherheit, mit dem Motto - ein Europa, das schützt - als Ziel," so der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz in der gemeinsamen Pressekonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel. Neben der zukünftigen EU-Präsidenstschaft Österreichs war vor allem auch die Asylpolitik Europas ein zentrales Thema des Gesprächs.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Brief von Hamed Abdel-Samad, ein deutsch-ägyptischer Politikwissenschaftler und Publizist

Thema: offener Brief

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Sie wollen nach dem Mord von Susanna die Integration mehr ernst nehmen, sagten Sie gestern bei Anne Will. Erstens, Sie hätten die Integration mehr ernst nehmen müssen als Sie vor vielen Jahren Multikulti für gescheitert erklärt haben. Denn wenn ein Projekt scheitert braucht man ein neues Projekt oder zumindest ein neues Konzept. Beides haben Sie nach 12 Jahre Regierung nicht zustande gebracht.

Zweitens, hat der Mord von Susanna nichts mit mangelnder Integration zu tun, denn der Täter hätte von Anfang an keinen Anspruch gehabt, Deutschland zu betreten, und hätte nach der Ablehnung seines Antrags das Land verlassen müssen. Das gilt auch für den Fall Anis Amri und für viele der Täter der Silvesternacht in Köln und viele andere frühere und zukünftige Täter, die immer noch unter uns leben. Es ist Zeit, dass Sie handeln, Frau Merkel. Floskel, wie "Wir schaffen das" oder "Wir müssen genauer hinschauen" reichen nicht mehr aus. Die Grenzöffnung war Ihre Entscheidung, die Sie weder mit dem Parlament noch mit den Bürgern dieses Landes noch mit den europäischen Partnern ausgehandelt haben. Man kann verstehen, dass Sie damals unter Zeitdruck standen oder emotional ergriffen waren von den Bildern aus Ungarn. Aber Sie wurden nicht gewählt, um das Leid der Welt zu lindern, sondern um Schaden von Deutschland abzuwenden und um seinen Nutzen zu mehren. Erklären Sie uns, wie sie dies mit der Grenzöffnung geleistet haben!

Sie haben die Gefahren unterschätzt, die mit dieser Entscheidung verbunden waren. Die Gegner dieser Entscheidung haben Sie mit dem Satz erpresst "Das wäre nicht mein Land". Drei Jahre sind vergangen seit Beginn der Krise, auch viel Zeit seit die Ereignisse von Köln und dem Anschlag von Berlin, und es liegen immer noch keine Konzepte vor, wie Ihre Regierung mit diesen Phänomenen umgehen kann. Sie haben sowohl die Flüchtlinge als auch die Aufnahmefähigkeit Ihrer eigenen Bevölkerung unterschätzt. Sie haben sich auf die Einschätzung von Beratern und Studien verlassen, die die Lage nur kleinreden oder beschönigen und haben sich nie mit den Kritiker Ihrer Flüchtlingspolitik ernsthaft auseinandergesetzt. Sie und Ihre Berater sahen sich als die Guten und der Rest war Dunkeldeutschland. Einer Dame, die Ihnen von Ihrer Angst vor den Entwicklungen erzählte, sagten Sie, sie solle häufiger in die Kirche gehen und mehr Weihnachtslieder singen. Ist das alles, was ein Bürger von seiner Kanzlerin in Zeiten der Unsicherheit hören will?

Wir erwarten von Ihnen, Frau Bundeskanzlerin, klare Konzepte, damit sich das Leid von den Opfern von Berlin, Kandel, Freiburg, Wiesbaden und anderswo nicht noch einmal wiederholt. Wenn Sie diese Konzepte nicht haben, dann zeigen Sie Größe und übergeben Sie die Verantwortung an jemandem der es kann!
Sie waren und sind nicht alternativlos!

» der Kommentar des Blogschreibers «

Gerhard Schröder sagte schon am Wahlabend 2005: "Sie kann es nicht".
Genauso ist es gekommen. Die erste Periode verbrachte sie damit, eventuelle Konkurrenten zu beseitigen. Nach der ersten Wiederwahl 2009 gab es erstmal vertauschte Rollen. Der Vizekanzler und Außenminister Westerwelle kümmerte sich ums Interne, während sie in der Weltgschichte rumtourte. Nach einiger Zeit regierte ihr "Berater" Deutsche Bank Chef Josef Ackermann und bekam dafür eine Geburtstagsfeier im Kanzleramt ausgerichtet. 

Schon zu Beginn ihrer Kanzlerschaft bekam sie den Spitznamen "Präsidentenzäpfchen" weil es manchmal peinlich war, wie sie Geoge dabbelyou anhimmelte und nach dem Präsidentenwechsel geräuschlos bei Obama einzog. Erst Donald Trump hat ihr seinen Hintereingang verschlossen und ließ auch ihren Versuch, über seine Tochter Zugang zu bekommen, ins Leere laufen.
 

 Sie war es seit 2005 gewohnt Befehle auszuführen, Weisungen entgegen zu nehmen und alles Unangenehme, was über die Atlantikbrücke kam, klein zu reden.
Wie schnell war die Abhöraffäre des NSA um ihr Handy "vom Tisch", kein Thema in den Medien mehr, obwohl immer noch fleißig abgehört wird.
Bis zuletzt vor der Präsidentenwahl, und teilweise auch noch danach, wurde Trump in deutschen Medien verhöhnt. "Hassprediger" wurde er genannt Jetzt wo er sich weigert ihr bei sich uneingeschränktes Wohnrecht im Enddarm zu erteilen, läuft sie konzeptionslos durch die Gegend und will alles "auf europäischer Ebene" oder sogar "global" regeln, d.h. weiterhin die Verantwortung möglichst weit wegschieben.

Von Anfang an war es nicht ihr Ding selber die Richtlinien der Politik zu bestimmen. Sie war nur gerne Kanzlerin, hat die Befehle ausgeführt, die ihr andere gegeben haben.
Wie Volker Pispers schon sagte: "Mit regieren hat sie nichts am Hut. Politik ist nicht so ihr Ding. Sie ist einfach nur gerne Kanzlerin. Ihr ist es auch egal wer die Sänfte trägt, ob schwarz/gelb, schwarz/rot oder schwarz/gelb/grün, egal, Hauptsache sie sitzt drin.

Sie ist nicht gewählt worden um "Europa", die EU, europäische Banken, den Euro, andere Länder oder die ganze Welt zu retten, sie ist gewählt worden um ihre ganze Kraft für Deutschland einzusetzen. Darauf hat sie einen Eid geleistet, dafür wird sie bezahlt.
Wenn sie das nicht will, sollte sie schleunigst abtreten und nicht noch mehr zerstören. Es reicht!


Danke Willi für die Zusendung