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Samstag, 27. Juli 2013

110 Milliarden Euro gesucht: Niemand weiß, wo die deutschen Goldreserven sind

zweiter Teil Thema: Gold
erster Teil siehe (hier)

Goldexperten hegen starke Zweifel, dass das Gold der Deutschen Bundesbank wirklich dort lagert, wo es die Bundesbank vermutet. Offenbar wurde das Gold in den vergangenen Jahren zu massiven Spekulationen genutzt. Die Bundesbank beruhigt: Man habe alles unter Kontrolle. Es geht um 110 Milliarden Euro aus deutschem Volksvermögen.


Schön sieht der Goldbarren aus, der in der Bundesbank zu sehen ist. Aber wie sieht es bei denen aus, die angeblich in den USA lagern? (Foto: DWN)
Mitte Juli sorgte der  amerikanische Hedgefonds-Manager William Kaye für Aufregung. Kaye, der früher selbst bei Goldman Sachs gearbeitet hat, sagte unter anderem, Deutschland werde das Gold der Bundesbank nie wieder sehen. Zentralbanken wie die Fed, wo der größte Teil der deutschen Goldreserven lagert, hätten Gold an US-Banken wie Goldman Sachs und JP Morgen verliehen. So sei das Gold auf den Markt gekommen, um den Goldpreis zu drücken und die Fed habe dafür Verbriefungen erhalten.

Die Deutsche Bundesbank will sich zu Kayes Behauptungen (hier) nicht äußern und verweist auf die „volle Transparenz“, die sie im Januar zu den Goldreserven geliefert habe. „Die Lage ist seitdem unverändert“, sagte ein Sprecher der Bundesbank den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Ende 2012 war die Bundesbank unter anderem auch von Bundesrechnungshof in die Kritik geraten, weil sich herausstellte, dass die im Ausland gelagerten Goldreserven nie von einem Mitarbeiter der Bundesbank persönlich geprüft worden und in der Bilanz der Bundesbank nicht berücksichtigt seien (mehr hier).

Auf die Frage, ob denn in der Zwischenzeit mal jemand von der Bundesbank in die USA oder nach Paris gefahren sei, um die Goldreserven persönlich zu prüfen, sagte der Bundesbank-Sprecher nach einer kurzen Pause: „Die Bundesbank hat hinsichtlich der Lagerung entsprechende Verwahr- und Lagerverträge“ mit den Zentralbanken, bei denen das Gold gelagert wird. Diese Verträge würden aber der Vertraulichkeit unterliegen. Zudem habe Carl-Ludwig Thiele, der Bundesbankvorstand für Bargeld, Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme, im Januar gesagt, er sei dagewesen, so der Bundesbank-Sprecher.

Peter Boehringer, der Co-Initiator und Sprecher der Bürgerinitiative „Holt unser Gold heim“ sowie Vorstand der Deutschen Edelmetall-Gesellschaft, sieht dies anders. Den Umstand, dass die deutschen Goldbestände gar nicht mehr in den USA in Form von Barren existieren, hält Boehringer für „absolut möglich“. „Es ist sogar stark zu vermuten, auch wenn die Bundesbank selbst behauptet, seit 2007/8 keine Verleihgeschäfte mehr getätigt zu haben, und auch zuvor nur ‚in geringem Umfang‘“, so Boehringer zu den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Die Bundesbank könne dies aber bezüglich ihrer Auslandsbestände selbst gar nicht sicher wissen, da es keine Überprüfungen der ausländischen Standorte gibt.

„Wir glauben der Bundesbank in ihren Aussagen, aber wir glauben nicht, dass die Bundesbank ihren Vertragspartnern glauben kann“, sagte Boehringer. Die Bundesbank könne einfach nicht sicher sein, dass die Goldvorräte in Form von Goldbarren noch bei der Fed lagern:
    „Sie behauptet dies noch nicht einmal offiziell bzw. kann ‚Sicherheit‘ bezüglisch physikalisch und buchhalterisch korrekter Lagerung nicht belegen. Uns wurde offiziell von der BuBa am 8.2.2012 mitgeteilt, dass die ausländischen Lagerstellen und Partner-Notenbanken eine ‚einwandfreie unzweifelhafte Integrität‘ genössen. Und dass unsere in Frageform geäußerten Zweifel ‚daher jeder Grundlage entbehren‘.“
Dass aber beispielsweise die Fed selbst seit etwa den 50er Jahren selbst keinen „offiziellen Audit ihrer Goldbestände mehr durchgeführt hat, scheint die BuBa dabei nicht zu stören“, so Boehringer. „Man kann den Lagerstellen nicht vertrauen, die Amerikaner trauen diesen auch nicht.“ Deshalb fordert Boehringer die Veröffentlichung aller Barrenlisten der BuBa an allen Lagerstellen im In- und Ausland:
    „Diese Listen existieren laut BuBa vollständig. Wir verlangen als notwendigen, nicht hinreichenden, Anscheinsbeweis und zwecks weiterer Prüfung die genaue Offenlegung der Barrennummern aller BuBa-Goldbarren, was die BuBa sehr leicht und ohne jedes Sicherheitsrisiko tun könnte und müsste – aber leider bislang nicht tut. Wir reden von nicht auditiertem, auditierbarem Volksvermögen in Höhe von mehr als 110 Milliarden Euro.“
Und die Überprüfung sei auch notwendig. Denn sollte tatsächlich im Zuge der Krise ein neuer Euro geschaffen werden müssen, sei man auch auf jeden Fall auf einen Teil der Goldreserven angewiesen, so Boehringer. Denn ein Teil müsse mit Gold gedeckt werden. Boehringer zufolge ist auch die von der Bundesbank angekündigte teilweise Rückholung der Goldreserven aus den USA und Frankreich „komplett ungenügend“. Es gebe keinen „Fahrplan, alles wird man dann erst im September 2020 sehen“, so Boehriger. „Die BuBa scheint eindeutig auf Zeit zu spielen.“ Denn wenn tatsächlich deutsche Goldreserven verbrieft worden sind, müssen sie erst zurückgekauft werden.

Ähnlich wie der Bundesgerichtshof beklagt in diesem Zusammenhang auch der Goldexperte und Berater der Stabilitas Fonds, Martin Siegel, dass es beispielsweise keine Veröffentlichungen über dies Verbriefungsgeschäfte gibt. „Es gibt keine Statistiken der Zentralbanken darüber, wie viel ausgeliehen ist“, sagte Siegel den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Dies sei ein grundsätzliches Problem bei den Zentralbanken. Zu bedenken gibt er auch, dass die Bundesbank 2001/2002 viel mehr Goldreserven zurückgeholt hat, als sie nun plant. Und die Öffentlichkeit wisse nicht, ob die Bundesbank nicht bereits damals auch Goldforderungen zurückgeholt hat.

Denn selbst bei der Bank of England und der Fed wisse man nicht, ob die Goldreserven in Form von physischen Goldbarren tatsächlich noch vollständig in den jeweiligen Lagerstätten sind. Aber das „kann, muss und wird auch nicht (von den Zentralbanken wie der Bundesbank) veröffentlicht, weil Hedge-Fonds, Investmentbanken und Zentralbanken zusammenarbeiten“, so Siegel.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
 

Kommentare


Lilly K sagt:
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!


jay twelve sagt:
Selbstverständlich wissen Schäuble & Co. wo das Gold aufbewahrt war, wer es verbraten hat und wozu. Mann muss sie nur reichliich unter Druck setzen oder verklagen.


Peppermint Bach Atomkraft und die D-Mark sagt:
„Die Bundesbank hat hinsichtlich der Lagerung entsprechende Verwahr- und Lagerverträge“ mit den Zentralbanken, bei denen das Gold gelagert wird. Diese Verträge würden aber der Vertraulichkeit unterliegen”.
Spätestens hier, muss man sagen, das dieses Gold nicht irgendwelchen Angehörigen der Bundesbank gehört. Das dies nicht, als Politiker getarnten Mitgliedern, irgendwelcher Vereinigungen, Sekten oder Weltverbesserern gehört, sondern dieses Gold gehört den Bürgern dieses Landes.
Bei den Zweifeln, über Standort und Existenz unseres Vermögens, gibt es keine Vertraulichkeit. Wem gegenüber hätte man denn eine Vertraulichkeit zu wahren? Doch wohl nur den Eigentümern, den Bürgern dieses Landes, die dieser Institution einstmals ihr Vertrauen geschenkt hatten und nun sehen, das ihr Volksvermögen, einfach in die Hände fremder Organisationen und Staaten gelegt wurde, und das dieses Gold, unser Vermögen, höchstwahrscheinlich überhaupt nicht mehr vorhanden ist.
Unser Vermögen, unser Gold, für das viele Generationen gearbeitet haben, wird vor seinen Eigentümern geschützt. “Diese Verträge würden aber der Vertraulichkeit unterliegen”.
Was für Verträge könnten das wohl sein, wenn sich über viele Jahrzehnte hinweg, niemand berufen fühlt, die Bestände zu kontrollieren.
“Ende 2012 war die Bundesbank unter anderem auch von Bundesrechnungshof in die Kritik geraten, weil sich herausstellte, dass die im Ausland gelagerten Goldreserven nie von einem Mitarbeiter der Bundesbank persönlich geprüft worden und in der Bilanz der Bundesbank nicht berücksichtigt seien”.
Da die Goldbestände nicht in der Bilanz berücksichtigt sind, dürften sie, bei kaufmännischer Buchführung, auch nicht vorhanden sein.
http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/bundesbank-das-geheimnis-des-deutschen-goldschatzes/5733552.htm
Aus der Wirtschaftswoche. LINK oben.
August 1971: US-Präsident Richard Nixon beschließt, Gold nicht mehr gegen Dollar herauszurücken. Damit ist das 1944 beschlossene, im Wesentlichen auf dem Edelmetall und der US-Währung basierende Weltwährungssystem nur noch eine Farce – und die Chance der Bundesrepublik, jemals an ihr in den USA lagerndes Gold zu kommen, ganz tief gesunken. Der Schatz war durch die deutschen Exporterfolge in der Nachkriegszeit entstanden. „Die Dollar, die bei uns anfielen, die hätte man einfach rigoros in Gold umtauschen müssen“, bedauerte der frühere Bundesbank-Präsident Karl Blessing schon vor Nixons Goldblockade in einem „Spiegel“-Interview. Den Worten folgten jedoch keine Taten. Der Grund: Amerikanische Truppen sollten die damals von der Sowjetunion bedrohte Bundesrepublik schützen, und Blessing hatte den Amerikanern mit Rücksicht darauf versprochen, kein deutsches Gold aus den USA abzuziehen.
Unklare Auskünfte über den Verbleib des Goldes
Danach dauerte es mehr als drei Jahrzehnte, bis einzelne Bundestagsabgeordnete wissen wollten, wo das deutsche Gold lagerte. Einer von ihnen: Martin Hohmann, damals CDU. Auf seine wiederholte Anfrage vom 1. Oktober 2002 erfuhr er von der Staatssekretärin Barbara Hendricks, SPD: „Die Deutsche Bundesbank hält einen großen Teil ihrer Goldbestände in eigenen Tresoren im Inland.“ Dann schwenkte Hendricks um: „An wichtigen Goldhandelsplätzen wie zum Beispiel London“ befinde sich ebenfalls deutsches Gold. Dazu verwies sie auf die Lagerung im Ausland „aus betriebswirtschaftlichen Gründen“. Das Frage-Antwort-Spiel endete nebulös. Schließlich wurde Hohmann aus der CDU verbannt, offiziell allerdings nicht wegen seiner Fragen nach dem deutschen Gold, sondern wegen einer Rede, in der seine Gegner rassistische Ansätze zu entdecken glaubten.


wolfgang eikmeier sagt:
Eigentlich ist es doch völlig egal, ob uns Bürgern das Gold nun noch gehört, oder nicht.
Die jeweilige Bundesregierung vereimert die völlig verblödete Bevölkerung, die wohl überwiegend nur noch ans Fressen, Saufen und sonstige wichtige Dinge denkt. Insofern ist es nicht wichtig, ob wir in Kürze mit 2, 3, 4, oder 5 Billionen Schulden in die Währungsreform schlittern, weil das bisschen Gold dann auch nichts mehr ändern würde.
Leid tun mir die Frauen und Männer, die für wenig Geld ihren Lebensunterhalt verdienen
und sich dabei abrackern. Mein Traum wäre es, wenn alle Bundesbürger von der Sozialhilfe abhängen würden und uns unsere Freunde in London und New York mit monatlichen Unterstützungsgeldern in Höhe von sagen wir mal 100 Milliarden Dollars unter die Arme greifen würden. Wofür hat man denn sonst “Freunde”???
Aber nun einmal ohne Scherz: Wetten, daß die CDU, CSU, FDP, Grüne, ach ja auch die SPD im Herbst alle wiedergewählt werden und das alles beim alten bleibt???


torsten widera sagt:
aha,die Verträge unterliegen der Vertraulichkeit.dann versteh ich nicht,warum die Bank den Bürger/das Volk nicht ins vertrauen zieht.den denen gehört das deutsche Gold und sie haben das recht zu erfahren,wo IHR Gold ist PUNKT



Bundesbank-Gold aus New York in China eingeschmolzen?

von Martin Mrowka, t-online.de


Die US-Notenbank Fed verwahrt auch große Bestände an deutschem Gold - vielleicht (Quelle: Federal Reserve Bank, New York)
Glaubt man der Bundesbank, liegen bei der Federal Reserve Bank in New York 1536 Tonnen deutsches Gold - genau 122.597 Gold-Barren, jeder zwischen 10,9 und 13,4 Kilo schwer. Etwa 24.000 Goldbarren davon sollen in den nächsten sieben Jahren nach Deutschland geschifft werden. Der in New York gelagerte Anteil der deutschen Goldreserven soll von derzeit 45 Prozent schrittweise auf 37 Prozent im Jahre 2020 sinken, kündigte die Bundesbank im Januar 2013 an. Doch glaubt man dem amerikanischen Hedge-Fonds-Manager William Kaye sind die deutschen Goldvorräte aus den USA gar nicht mehr abrufbar. Das Gold sei weg, genauer gesagt in China. Eine Verschwörungs-Theorie?



Im Januar 2013 holte die Bundesbank ein paar Goldbarren aus New York und checkte sie (Quelle: dpa)
Goldreserven in den USA nur eine Farce?

Die Vermutung ist nicht neu, dass das im Ausland lagernde Gold nicht mehr vollständig ist. Denn eine Überprüfung der Goldbestände in der Fed hat es bis heute nie gegeben. Nun sollen aber 300 Tonnen aus New York nach Deutschland gebracht werden. Doch William Kaye sagt, alles sei eine Farce, das deutsche und auch das dort gelagerte amerikanische Gold ist weg, wahrscheinlich eingeschmolzen in Hongkong und weitertransportiert nach Peking. Deutschland werde das Gold nie wieder sehen.

Geliehenes Gold weiter verkauft

In einem Gespräch mit Eric King, dem Gründer des US-Finanzportals "KingWorldNews", gibt Kaye auch die Begründung für seine Vermutung: Die Fed habe regelmäßig mehrere Tonnen Gold ganz legal "verliehen", um benötigte US-Dollar-Liquidität zu erhalten. Großbanken wie Goldman Sachs und JPMorgan waren die Abnehmer, sollten es aber jederzeit auf Verlangen der Fed wieder zurückgeben. Ein Großteil des im Keller der Fed gelagerten Goldes wurde jedoch weiterverliehen oder verkauft, so Kaye, der mehr als 20 Jahre für Goldman Sachs im Bereich Fusionen und Akquisitionen gearbeitet hat.

Nur vage Bestätigung

Das Gold landet an Plätzen wie Peking, heißt es in dem Beitrag bei "KingWorldNews". "Bevor es jedoch dahin gelangt, geht es oft über Hongkong. Wenn es über Hongkong geht, kommt es in unser Schmelzwerk (das der USA - die Red.), zu denselben Leuten die es auch für uns umschmelzen", so Kaye. Bezüglich des Goldes, das das Symbol der Bundesbank getragen haben könnte, bestätigte ein führendes Schmelzwerk, das mit der chinesischen Zentralbank PBOC zusammenarbeitet: "Ja, wir haben Gold erhalten. Wir haben es geschmolzen, wir haben es getestet. Es mag das Symbol der Bundesbank getragen haben, aber nun ist es geschmolzen."

Eric King fragte nach: "So haben sie also zugegeben, dass sie Barren der Bundesbank bekommen haben und sie schmolzen sie einfach?" Und Kaye antwortete: "Was sie getan haben, ist, dass sie die Bestätigung lieferten, dass alles, was ich Ihnen erzählt habe, korrekt ist. Sie bekommen Goldbarren von diversen Plätzen, einschließlich führender Zentralbanken, mit entsprechenden Stempelungen darauf und sie schmelzen sie ein."

Das großes Gold-Leasing-Geschäft
Die Geschäftsbanken machen nichts Ungesetzliches, sie dürfen mit dem Gold arbeiten, müssen nur eine "Leasing-Gebühr" in Form eines bestimmten Zinssatzes zahlen. Die Geschäftsbank wiederum verkauft nun das geliehene Gold auf dem Markt und legt den Erlös anderweitig an, um daraus einen höheren Gewinn zu erzielen (sogenannte Carry Trades). Ist die Laufzeit der Goldleihe verstrichen, kauft die Geschäftsbank das Gold zum fixierten Terminkurs zurück und reicht es an die Notenbank - den Verleiher - zurück. Soweit die Theorie.

Goldpreis wird gedrückt

In der Praxis werden diese Leihverträge immer wieder verlängert. Kritiker werfen dem Leihe-Geschäft schon seit langem vor, dass es systematisch den Goldpreis drückt. So komme Gold auf den Markt, das noch von den Notenbanken als Zentralbanken-Gold geführt wird. Dadurch entsteht ein Überangebot, das den Goldpreis belastet - von den Zentralbanken aber manchmal durchaus gewollt. Durch die Leihe kann ein Mehrfaches einer Jahresproduktion auf den Markt kommen.
Interessant in diesem Zusammenhang: Von den USA wurden im Zeitraum 1991 bis 2012 rund 6416 Tonnen Gold gewonnen, doch satte 5504 Tonnen Gold exportiert. Nie geklärt werden konnte öffentlich, aus welchen Quellen dieses ausgeführte Gold stammte.

China importiert in großem Maße Gold

Einer der größten Abnehmer der amerikanischen Goldverkäufe dürfte China gewesen sein. Das Land ist zwar selbst mittlerweile weltgrößter Goldproduzent, doch reichen die geförderten Metalle von jährlich etwa 400 Tonnen nicht aus. China importiert deshalb seit Jahren Gold - massenhaft.
Verlässliche Zahlen gibt es zwar nicht aus dem Reich der Mitte. Seit 2009 verharren die offiziell bekannt gegebenen chinesischen Goldreserven bei 1054 Tonnen, wie Yi Gang bestätigte. Der Vize-Chef der Notenbank könnte jedoch weitere Goldkäufe verheimlicht haben. Jedenfalls glauben an den internationalen Märkten alle Teilnehmer, dass China viel mehr Gold besitzt als es zugibt.

Krasse Gold-Schätzungen für China

William Kaye glaubt, dass China bereits 4000 Tonnen Gold besitzt, möglicherweise sogar 8000 Tonnen. Auch Vermögensverwalter Stephen Leeb schrieb in einem US-Blog bereits im Januar, dass China vermutlich schon die zweithöchsten Goldreserven der Welt hat - nach den USA, die offiziell 8133,5 Tonnen Gold lagern. Allein im vergangenen Jahr habe China "mindestens 1000 Tonnen Gold" importiert und niemand wisse, "wie viel Gold über andere Häfen als die offiziellen ins Land kam".
Lesen Sie hier weiter, warum China einen so großen Hunger auf Gold hat.
Quelle: von Martin Mrowka, t-online.de


Kommentare


silversky schrieb:
sind wir deutschen zu doof ein eigenen sicheren Lagerort zu bauen.dachte wir sind Hightech und immer allen voraus grübel-grübel.oder ist der Michel doch nur der Depp für die ganze Welt.


Fridericus_Rex schrieb:
Wundert sich denn jemand ernsthaft über diese Nachricht?
Das US-Geldsystem mit der FED ist ein krankes System, welches Geld aus dem "Nichts" schöpft um Einfluss auf die restliche Welt zu nehmen.
Wer die Wahrheit sagt und laut Ausspricht wer sich hinter US-Ostküsten Spekulantentum, Zinswucherern usw. steckt wird in diesem Land als Nazi und Antisemit bezeichnet!


Marola5650 schrieb:
Wundern würde es mich nicht das die Amis unser Gold verkauft haben-von den Griechen wurden wir ja auch schon vera.... .Die haben ja auch Gold von dem wir bis vor kurzem nichts gewusst haben.