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Sonntag, 3. Februar 2019

Willi Wimmer im Telefoninterview zur Lage in Venezuela

Thema: Venezuela

Willy Wimmer: In Venezuela kämpft die indigene Bevölkerung gegen spanische Eliten


Mad Madursklix
Am 26.01.2019 veröffentlicht

Berlin geißelt Maduro - Willy Wimmer: „Keine eigenständige Politik“ - EXKLUSIV Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro wird von westlichen Mächten weiterhin unter Druck gesetzt. Auch die Bundesregierung schließt sich diesen an und erwägt die Anerkennung des selbsternanntem Präsidenten Juan Guaidó. Empört darüber zeigt sich Staatssekretär a.D. Willy Wimmer (CDU). Maduro kennt er höchstpersönlich.

Die Bank of England hat einen Antrag des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro abgelehnt, Goldbarren im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar auszuhändigen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Quellen. Die US-amerikanischen Beamten versuchen laut Bloomberg nun, die im Ausland aufbewahrten Vermögenswerte von Venezuela an Juan Guaidó zu entsenden, der sich zum Übergangspräsidenten Venezuelas erklärt hatte.
https://de.sputniknews.com/politik/20...

Kategorie Bildung

Kommentare

Pastor Pocke
Herr Willy Wimmer - einer der ganz klugen, weitsichtigen und sehr mutigen Kenner unserer Weltpolitik ! Ich bin ihm für seine wichtige Arbeit unendlich dankbar ! Meine Hochachtung ! Ebenso alle Menschen und Medien, die ihn unterstützen und beschützen : Großer Dank und Respekt ! May God bless you all !

́lchnaweker
danke herr wimmer für ihre klaren worte und ihrem mut !
ich wünschte die relevante volksmasse hätte in europa soviel mut und rückgrat wie sie, dann wären korrupte politiker/innen, schnell schnee von gestern !

Carlos Dohrenburg
Bester Beitrag über Venezuela, den ich in irgendeinem europäischen Medium gesehen habe. Eine Klarstellung aber: Amerika ist ein Kontinent, Venezuela ist eines von ca. 35 Länder in Amerika; die USA ist ebenso eines von diesen ca. 35 Ländern, der Präsident der USA ist also EIN, nicht DER, amerikanischer Präsident. die imperiale Politik der Machthaber in Washington ist KEINE amerikanische Politik. Umgangsprachlich nennen wir in Amerika am häufigsten GRINGO bzw GRINGA alles USA-Zugehöriges, die offizielle Bezeichnung auf Spanisch und Portugiesisch ist estadounidense

willy winzig
1. Es geht den Amy nicht ums Öl, sondern um die KONTROLLE des Öls. So war es im Irak, in Libyen, mit den Sanktionen gegen Russland und dem Iran. Öl haben die USA selbst genug. Es geht nur um den US-Dollar, und dass das Öl in US-Dollar gehandelt wird!

2. Maduro und vorher Hugo Chaves haben den gleichen Fehler wie ihre Vorgänger gemacht. Die haben nur auf den Ölverkauf gesetzt, und vergessen, die Landwirtschaft und Industrie ihres Landes zu entwickeln. Heute ist Venezuela auf Lebensmitteleinfuhren angewiesen.

3. Die USA haben seit Bill Clinton Latein-Amerika (den Hinterhof der USA) vernachlässig. Deshalb konnten sich dort sozialistische Regierungsformen etablieren, wie z.B. die Kirchners in Agentinien. Lulu da Silva, Dilema Roussef in Brasilien usw. usf. Diese Experimente in Argentinien und Brasilien wurden schon unter Obama beendet. Jetzt ist Venezuela und der Rest dran. Denn dort hatte China und Russland zu viel Einfluß. Die USA werden aber niemals zulassen, dass sich Russland oder China im Hinterhof der USA festsetzen. Es gilt nämlich noch immer die Monroe-Doktrin. Die USA haben doch nicht in den letzten Jahrhunderten Kriege in Latainamerika geführt, um jetzt zuzulassen, dass sich China und Russland sich dort festsetzt und sich Militärstützpunkte auf dem amerikanischen Kontinent zu schaffen.

4. Deutschland "darf" hier nur der NATO-Doktrin (=USA-Doktrin) folgen, wie im Fall Skripal in GB, mit der sinnlosen Ausweisung von russischen Diplomaten.

5. Die Abkehr vom Dollarsystem ist schon lange fällig, nur fehlt den deutschen Politikern der Mut dazu. Der Schlüßel dazu ist die Kontrolle über das Öl, und wissen die USA auch.

Dienstag, 22. Januar 2019

Willi Wimmer (CDU) im Interview: Wir sind auf dem falschen Weg

Thema: Der falsche Weg

Willy Wimmer
Wir sind auf dem falschen Weg


DeutschlandBuschFunk
Am 17.01.2019 veröffentlicht
Wimmer war von April 1985 bis Dezember 1988 verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und konnte internationale Kontakte knüpfen, auf die er später als Parlamentarischer Staatssekretär (1988–1992) unter Verteidigungsminister Gerhard Stoltenberg und als OSZE-Vizepräsident (1994–2000) aufbauen konnte.

Als Verteidigungsminister übungshalber nahm Wimmer 1986 an der NATO-Übung WINTEX im Regierungsbunker Marienthal teil. Im Verlaufe dieser NATO-Übung habe das NATO-Hauptquartier in Brüssel die Zustimmung zu einem Einsatz von Nuklearwaffen gegen Dresden und Potsdam erbeten. Wimmer lehnte es ab, sich weiter an der Planung eines Atomwaffeneinsatzes auf deutschem Boden zu beteiligen. Bundeskanzler Helmut Kohl habe daraufhin entschieden, dass sich die Vertreter der Bundesregierung sofort aus der weiteren Übung zurückziehen sollten. Die Übung sei dann ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt worden.

Vom 19. Dezember 1988 bis 1. April 1992 war Wimmer Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung mit den besonderen Schwerpunkten: Integration der Streitkräfte in Deutschland und Zusammenarbeit mit der Westgruppe der Truppen (ehemals Sowjetunion, nunmehrige Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) im Kabinett Kohl III und Kabinett Kohl IV. Am 1. April 1992 schied er gemeinsam mit dem damaligen Bundesverteidigungsminister Gerhard Stoltenberg aus dem Amt.

In seiner Monografie und in der Dokumentation der Äußerungen eines Zeitzeugenforums durch den Militärhistoriker Hans Ehlert wird aus der Sicht Wimmers dargestellt, dass er die meisten Punkte des Verhandlungsprogramm des Verteidigungsministeriums durchsetzen konnte. Er scheiterte allerdings mit seinem Konzept, einzelne NVA-Offiziere in die Bundeswehr zu übernehmen. Ursprünglich hatten DDR-Offiziere gegenüber Wimmer die Übernahme der NVA in die Bundeswehr vorgetragen. Bertram Wieczorek, Parlamentarischer Staatssekretär beim Ministerium für Abrüstung und Verteidigung der DDR, lobte Wimmers umfassenden Bericht der Ereignisse, der frei von Legendenbildung sei. Wimmers Absicht, Generale und Admirale aus der NVA in die Bundeswehr zu übernehmen, scheiterte seiner Aussage nach am Einspruch Hans-Dietrich Genschers. Einige Generale und Admirale der NVA seien für mehrere Jahre als Berater beim Bundesministerium der Verteidigung eingesetzt, dann aber auf Wunsch der NATO entfernt worden. Bei der Umkleidung der NVA-Soldaten in Westuniformen sei Wimmer nach eigener Darstellung gegen die Tricks und Kniffe der Militärbürokratie vorgegangen, die diesen Vorgang behindert hätten.

Wimmer war Stellvertretender Leiter der Delegation des Deutschen Bundestages bei der Parlamentarischen Versammlung der OSZE und war von Juli 1994 bis Juni 2000 Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE.

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

H. M.
Willy, das war noch CDU, aber heute ein links grüner Haufen mit einer Kriegsverbrecherin als Kanzlerin.

Unbekannt Unbekannter
Einer der wenigen Männer der Altparteien, der genau sagt was bei uns falsch läuft! Ein Wunder das er noch was sagen darf.

Rainer Griebel
Das war schon immer so! England und Frankreich koennen kein starkes Deutschland tolerieren

Peter Silie
Auf kluge und weise Männer (H. Schmidt, R. von Weizsäcker, P. Scholl Latour, ...) hören die Linksversifften nicht. Die halten sich für neunmalklug, obwohl sie NICHTS gelernt haben, z.B. Claudia Roth: Theaterwissenschaft abgebrochen, keine Ausbildung, dafür jetzt Bundestagsvizepräsidentin mit 250.000/Jahr.

willy winzig
Ich bin der Meinung, dass Frankreich, Italien, England und die USA die Flüchtlinge aufnehmen muß.
Die haben Gaddafi, und Saddam Hussein gestürzt und ermordet! Die Kriege in Syrien und der Ukraine haben die auch zu verantworten.
Warum muß Deutschland dafür bezahlen?
"Unsere" Politiker sind so blöd und so USA-Hörig.
Die haben ihren Kopf so tief in den Ar... der USA dass die gar nichts mehr mitbekommen!