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Donnerstag, 8. März 2018

Die Münchner Tafel schlägt Alarm

Thema: Tafeln

Glaubt man dem Gesülze einiger Politikerdarsteller, dann ist
Deutschland eines der reichsten Länder der Welt


Die Zahl der in Armut lebenden Menschen in München wächst stetig an. Somit sind auch immer mehr Menschen auf die Hilfe der Münchner Tafel angewiesen, die Spenden und ehrenamtliche Helfer benötigt.

Kategorie Nachrichten & Politik
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» der Kommentar des Blogschreibers «

Da fragt man sich aber doch ernsthaft: "warum gibt es in einem der reichsten Länder der Welt Kinderarmut, Rentnerarmut, Tafeln? Was ist da schief gelaufen? Warum wird das, statt korrigiert zu werden, immer weiter angefeuert?"

Was sind das für Leute die sich Regierung nennen, denen ihre Mitmenschen anscheinend völlig egal sind, Hauptsache sie haben die Taschen voll?

Es müsste für die doch ein Leichtes sein, statt den Militärhaushalt aufzustocken, Milliarden ungeprüft für andere Länder zu verschleudern (Ukraine, EU), erstmal für eine ausreichende Versorgung des eigenen Volkes zu sorgen.

Anstatt eine Bank nach der anderen zu retten, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, und nicht nur, wie bereits jahrelang geschehen, davon zu faseln.

Oder spielen die uns nur, allerdings gut finanziell abgesichert, die Regierung vor und in der Realität sind sie nur die Lautsprecher der Investoren (die scheuen Rehe), Industriebosse, Wirtschaftsführer und Banken und die treffen die Entscheidungen?

Denkbar wäre das schon bei der Qualität des Ensembles, wo anscheinend Jeder jede Rolle übernehmen kann. Es wird wohl heißen: "Lasst uns mal so tun, als könnten wir über die Milliarden frei verfügen."
Nur in diesem Fall meint die Regisseurin auch noch, sie sei für das "Laientheater Deutschland" nicht zuständig. Sie fühlt sich zu Höherem berufen und möchte am "Staatstheater Europa" Regie führen.
Dabei hat sie aber immer noch nicht gemerkt, dass sie selbst auch nur eine Spielfigur ist, die 2003, als sie als CDU-Vorsitzende in Washington beteuerte, mit ihr als Bundeskanzlerin wäre Deutschland beim Irakkrieg dabei, ganz gezielt ausgesucht und aufgebaut wurde. Sie spielt bei der globalen Verarsche die Rolle "Europas Heldin", die alle anderen Staatschefs überdauert. Wie es allerdings aussieht, ist das Trauerspiel bald zu Ende.

Kommentare

Albert Brettl
Diese Zustände sind ein Skandal! In einem der reichsten Länder der Welt!! Wenn jemand seine Meinung kundtut wird er als Rechter oder als Populist abgestempelt,aber ich bin überzeugt dass die Politik ihren Preis wird zahlen müssen! Man muss sich wirklich fragen wo sind wir eigentlich hingekommen! Diese abgehobene Regierungschefin nimmt die Probleme in der Gesellschaft gar nicht mehr wahr (Rente, Mieten, Kinderarmut, Pflege usw...., usw....:)dann betont Frau Merkel ständig ihre Partei wäre eine Volkspartei, es tut mir leid Frau Merkel, erzählen sie das den Normalbürger der sich schwer tut noch eine leistbare Wohnung zu finden! Oder den Rentner der im Handwerk berufstätig war, und mit Mitte 50 verrentet wurde, weil der Körper nicht mehr mitmachte!!! Der steht an der Tafel und kann Pfandflaschen sammeln gehen!!! Meine Meinung, das geht nicht mehr allzu lange gut! Und ich bin kein Nazi!!

David
Hauptsache der Etat des Bundestags hat sich zuletzt verdoppelt.
Eine Schande, dass es Tafeln überhaupt braucht.

Leonor Soproni
Da kann über Orban jeder sagen was er will! Orban hat argumentiert dass er keine Flüchtlinge aufnimmt,er könne nicht mal sein eigenes Volk versorgen....

Freitag, 2. März 2018

SAT 1 zum Tafelskandal - Claus Strunz redet Klartext

Thema: Essener Tafel

Claus Strunz zum Tafel-Skandal in Essen


Infokanal 31
Am 28.02.2018 veröffentlicht

Der Tafel-Skandal von Essen beweist: Merkel ist zur DOPPELTEN MUTTI geworden - hart und ungerecht zu Deutschen, gütig und fürsorglich zu Flüchtlingen. Ein Kommentar von Claus Strunz aus dem SAT1-Frühstücksfernsehen
Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Martin Spenlein
Vielen Dank Herr Strunz für Ihren Mut zur Wahrheit!!!! Hatte schon die Hoffnung aufgegeben, in unseren öffentlichen Medien so etwas zu hören. Sehr geehrter Herr Strunz - lassen Sie sich nicht beirren. Sagen Sie weiter die Wahrheit. Damit erfüllen Sie die eigentliche Aufgabe der Medien. Das Volk steht hinter Ihnen - wie die überwiegende Anzahl der Kommentare nicht nur hier, sondern auch überall da, wo Kritik an unserer Regierung gewagt wird, beweist. Weiter so Herr Strunz!

v Dodenstein
No brain, no headache... Wie kann man 2018 noch von Flüchtlingen sprechen? Diese Menschen sind tausende Kilometer unterwegs auf dem Weg hierher, durchqueren etliche sichere Staaten. Dass in Deutschland permanent gegen Art 16(a) 2 GG vertoßen wird, wie können Bürger das hinnehmen? Wo führt unser Weg hin, wenn die Exekutive Recht mißachtet (nicht allein in der Migrantenfrage)? Warum bewirbt die Regierung bei Migranten die Einreise nach Deutschland?
Selbst für die meisten Kriegsflüchtlinge gilt: schon 50km entfernt vom Heimatort fallen weder Bomben noch Schüsse, also warum der Exodus nach Deutschland???
Migranten überweisen per Western Union Milliarden (4 Mrd. in 2017) in die Heimatländer. Daraufhin sind sie dann angewiesen, bei den Tafeln aufzuschlagen und Alte, Kranke und Frauen von dort zu verdrängen.

Sonja Meinz
Die Thematik an sich, ist schon traurig genug. Wir als ein der reichsten Länder der Welt, haben eine bedürftigen Tafel…
Zurzeit wird viel über Flüchtlinge in den Medien gesprochen…. Wird aber darüber gesprochen, dass es hier in Deutschland genügen Kinder gibt, die ohne Frühstück, sonstiges in die Schule gehen.
Das eine Frau Merkel, eine Essner Tafel , rügt ist ein Armutszeugnis an sich! Freiwillige, die Ihre Zeit zur Verfügung stellen, sich dumm anmachen lassen müssen … die öffentlich ohne jemanden beleidigt zu haben, nur auf die Missstände aufmerksam machen. Müssen sich als NAZIS beschimpfen lassen? Gehts noch ? Was hat Herr Strunz so falsches gesagt bitte? Einer der ehrlich den Finger in die Wunde legt…….Ich kann nur sagen, armes Deutschland

Merkel will nicht wahrhaben, dass die Leute eine Demokratie haben wollen

Thema: Flüchtlinge

Tagesdosis 28.2.2018 –
Was Merkel nicht wahrhaben will
Ein Kommentar von Rüdiger Lenz bei KenFM

Habt ihr es auch gesehen, ja gelesen? Da gab es vor kurzem eine Tafel, die ankündigte, dass bedürftige Inländer sich das Essen nehmen dürfen, was ihnen bedürftige Flüchtlinge an Essen übrig lassen. Aus religiösen Gründen können diese nicht alles essen, was Inländer jedoch essen, schmeißen es oft weg oder essen es schlichtweg nicht, so dass Essen bei der Tafel weggeschmissen werden müsste. Und das wolle man dadurch verhindern, dass man Gruppen von Flüchtlingen sozusagen beim Essensausschank bevorzuge.

Jetzt hat dieses Thema seine bisherige Blüte erreicht. Man nennt ihn „Der Fall Essener Tafel“. Denn dort wolle man an keine weiteren Ausländer Essen ausschenken. Bedürftige Inländer, so die Kritik, würden nicht mehr zum Essen kommen, weil sie von den Ausländern dort verdrängt würden. Flüchtlingsproblem das Tausendste, so könnte man resümieren. Und die Linken in diesem Land dürfen sich wieder freuen und „Nazi“ schreien so laut sie können. Doch ist das Nazitum?
Hier weiterlesen und hören

Dienstag, 27. Februar 2018

Klartext zum angeblichen Tafel-Skandal

Thema: Klartext

Klartext zum angeblichen Tafel-Skandal


Bananen Republik
Am 24.02.2018 veröffentlicht
Serge Menga: 2018 wird spannend
Kategorie Nachrichten & Politik
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Sonntag, 12. November 2017

Wenn das Geld nicht mehr fürs Essen reicht

Thema: "Deutschland ist ein reiches Land"

Armut
Wenn das Geld nicht mehr fürs Essen reicht

Hagen/Siegen. Das junge Paar wirkt verloren. Amina spielt nervös mit ihren Händen, Dennis, ihr Freund, vermeidet jeden Augenkontakt. Aber zumindest haben beide jetzt keinen Hunger mehr. Der 27-Jährige hat seine Freundin heute zum ersten Mal in die Hagener Suppenküche begleitet, also dorthin, wo Bedürftige eine warme Mahlzeit bekommen.

„Ich schäme mich, obwohl wir hier alle im gleichen Boot sitzen“, sagt Dennis. Beide haben vor Kurzem ihre Wohnungen verloren, derzeit kommen sie bei einer Freundin unter. Noch. Ihr Geld reiche vorne und hinten nicht, noch nicht einmal für eine regelmäßige warme Mahlzeit. „Es ist schwer, sich das Problem einzugestehen und hierher zu kommen“, sagt die 23 jährige Amine.

Großes Team steht zur Seite

Sechs Tage die Woche hat die Hagener Suppenküche geöffnet. In den vergangenen 21 Jahren ist sie zu einer Institution geworden. Täglich kommen rund 250 Menschen vorbei, am Monatsende werden es mehr, Weil den Bedürftigen das Geld ausgeht. 16 Ehrenamtliche kümmern sich täglich um die Essensausgabe, ehrenamtlich. Insgesamt 75 Personen ist das Team groß. „Es ist wirklich erstaunlich, wie hilfsbereit die Menschen in Hagen sind“, schwärmt Ulrich Kramm, Vorstandsmitglied der Suppenküche. Jugendliche absolvieren hier Praktika, der Großteil der Helfer ist im Rentenalter. Die älteste Freiwillige ist Ingeborg Otto, 97. Nach einem Sturz Anfang des Jahres hilft sie zwar nicht mehr in der Küche, aber sie schaut immer noch regelmäßig vorbei. „Ich fühle mich dem Ort verbunden, und möchte meinen Dank gegenüber den anderen Helfern zeigen“, sagt sie.

Die Tafeln in der Region

Das Motto der Tafeln lautet: „Lebensmittel retten. Menschen helfen.“ Sie entstehen auf Initiative von Bürgervereinen oder gemeinnütziger Träger aus der Wohlfahrt. In NRW gibt es 167 Tafeln, in der Region unter anderem in Sundern, Arnsberg, Siegen, Warstein, Schwelm und Hagen.

Die Herzlichkeit der Helfer merken die Gäste schnell, Amina ist heute zum vierten Mal da und kommt ins Schwärmen: „Hier ist jeder zuvorkommend und nett“. Heute gab es Nudeln mit Gemüse und Fleischbällchen, dazu Rohkost. „Das ist lecker“, sagt sie, „und gesund. Viele hier achten ja nicht mehr so auf ihre Gesundheit“.

Für Peter, der nebenan sitzt, ist der Besuch der Suppenküche zu einem Ritual geworden, hier ist sein Stammtisch. Der 54-jährige kommt jeden Tag vorbei, seit zehn Jahren. Einige der Gäste kennt er fast genauso lang. Damals verlor er seine Arbeit, später seine Frau. „Hier fühle ich mich wohl“, sagt, der Arbeitslose.
In die Hagener Suppenküche kann jeder kommen, ein Berechtigungsschein wie bei der Hagener Tafel ist nicht nötig. Dort gibt es bis zu drei Mal die Woche die Chance, Lebensmittel für eine Woche zu erhalten. Die nötigen Scheine stellt der Caritasverband aus. Derzeit gibt es über 3.500 angemeldete Personen in Hagen.

Wie sieht es in der Region aus?

Viel Andrang herrscht auch bei der Siegener Tafel. „Wir verteilen pro Monat 80 Tonnen Essen. Wöchentlich haben wir mit rund 5.000 Bedürftigen zu tun“, sagt Sylvia Klein von der gemeinnützigen Organisation. Die Besonderheit in Siegen ist, dass es eine Hauptausgabestelle gibt und 15 weitere Ausgabeplätze. Auffallend für Sylvia Klein ist, dass sich die Klientel zuletzt geändert habe: „Heute kommen vermehrt Alleinerziehende und ältere Menschen. Da liegt vieles im Argen.“

Das belegen auch die Zahlen: In Siegen sind über 41 Prozent aller Haushalte von Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern auf unterstützende Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen, so das Ergebnis einer Studie der Stadt.

Auch das Projekt FoodSharing Siegen hilft hungrigen Menschen - und zwar mit Lebensmitteln, die sonst im Müll landen würden. Täglich freuen sich 20 bis 30 Leute über die gespendete Ware. Der Verteilerpunkt liegt derzeit am Campus, hier greifen auch Studierende zu. „Einige von ihnen müssen auf ihr Geld achten“, erklärt Malte Niessing von Food-Sharing Siegen.

In der Hagener Suppenküche verlassen derweil die ersten Gäste langsam den Speisesaal. Auch Amine und Dennis verabschieden sich. Satt und zufrieden. Höchstwahrscheinlich werden sie morgen wiederkommen.

Quelle: Westfalenpost, 04.10.2017

Zu dem Beitrag schrieb Ulrich Kaiser folgenden Leser-Kommentar:
Vielen Dank für den erschütternden Bericht aus der Hagener Suppenküche. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten der freiwilligen Helfer kann man nicht hoch genug loben.
In diesem Zusammenhang wirkt das Motto „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ doch wie blanker Zynismus.