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Sendung am 16. Februar 2020 | 21:45 Uhr
Politik im Krisenmodus –
wer hält das Land noch zusammen? |
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Die Gäste im Studio Chefredakteur "Die Zeit" Parteivorsitzende Bundesinnenminister a. D. Parteivorsitzende Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern |
Die Thüringen-Krise hat die Bundespolitik erreicht. Nachdem Annegret Kramp-Karrenbauer angekündigt hat, auf die Kanzlerkandidatur zu verzichten und sich als Parteivorsitzende zurückzuziehen, diskutiert die CDU über ihre künftige Führung und inhaltliche Ausrichtung. Auch die Abgrenzung zur AfD und zur Linken steht dabei - nicht nur in der CDU - auf dem Prüfstand. Wie kann eine verlässliche Politik der Mitte aussehen, die das Wählervertrauen wieder zurückgewinnt? Steckt das Parteiensystem in einer Krise? Drohen Union und damit auch die Große Koalition, handlungs- und regierungsunfähig zu werden?
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Süddeutsche Zeitung
TV-Runde bei "Anne Will"
Söders Plädoyer gegen Merz
Überraschend deutlich sät der CSU-Vorsitzende Zweifel an der Eignung von Friedrich Merz für den Chefposten der CDU. Auch bei der Kanzlerkandidatur der Union will Söder mitreden.
Markus Söder sagt ehrlich, dass er auf diesen Moment gewartet hat. Der Ministerpräsident aus Bayern bereitet sich auf Fernsehauftritte in der Regel gut vor und es war wirklich nicht schwer, diese Frage zu erahnen. Als Vorsitzender der CSU nimmt Söder quasi als Stargast an der derzeitigen Abriss-Party der Schwesterpartei CDU teil. Und nun fragt Moderatorin Anne Will, wer diese CDU künftig mit sich selbst versöhnen könne von den drei heiß gehandelten Chef-Kandidaten Jens Spahn, Armin Laschet und Friedrich Merz. "Was für eine überraschende Frage", charmiert Söder mit Ironie in Richtung Will, die sich auf das Spielchen einlässt: "Da habe ich lange darüber nachgedacht."
Frankfurter Allgemeine
TV-KRITIK: „ANNE WILL“
Die rätselhaften Einlassungen des Markus Söder
Die Parteichefs von CSU, SPD und Grünen diskutieren bei Anne Will mit zwei profilierten Linksliberalen über den Zusammenhalt im Land. Das bringt am Ende nur einen minimalen Erkenntnisgewinn.
Im Jahr 1979 unternahm der FDP-Politiker Gerhart Baum einen heiklen Schritt. Er führte mit dem verurteilten RAF-Mitglied Horst Mahler zwei Jahre nach dem „Deutschen Herbst“ ein langes Gespräch über die politischen Hintergründe des Terrorismus. Der damalige Bundesinnenminister war ein hohes politisches Risiko eingegangen, weil er sich zur Zielscheibe konservativer Kritiker gemacht hatte. Im anschließenden Bundestagswahlkampf von 1980 wurde Baum ein „Sicherheitsrisiko“ genannt, was noch zu den höflicheren Formulierungen gehörte.
Focus.de
"Anne Will"
Söder warnt vor Zusammenarbeit mit Linken und löst Aufschrei in Talkrunde aus
Die Talkgäste bei Anne Will diskutierten am Sonntagabend über die Thüringen-Krise und über die künftige Führung und inhaltliche Ausrichtung der CDU. Dabei war sich die hochkarätige Runde der Parteivorsitzenden von Grünen, SPD und CSU einig, dass die AfD in Deutschland konsequenter bekämpft werden und ihre Wähler zurückgewonnen werden müssen.
Für Thüringen mahnte CSU-Chef Söder an, dass eine mögliche Zusammenarbeit von CDU und Linke im Freistaat ein falsches Signal setzen könnte. Dafür schallte ihm von der gesamten Runde Widerstand entgegen. Allen voran vom 87-jährigen FDP-Politiker Gerhart Baum. Am Ende nahm Moderatorin Anne Will das Ruder in die Hand und erteilte dem bayerischen Ministerpräsidenten wieder das Wort.
Seite 27
Marie Luise Müller schrieb am 15.02.2020 21:57 Uhr:
@Dietmar 52 S. 23
Da muss ich mich mit niemandem in Verbindung setzen, keine Glaskugel bemühen. Es reicht ein Blick hier in dieses Forum und umgehend ist ein Nazi, ob mit oder ohne Tarnkappe, zu erkennen. Es liegt wohl am Stallgeruch der Standarte.
Zur Erbauung: wie Realität zur Satire wird https://www.koelner-abendblatt.de/artikel/politik/interview/hass-first-lebensqualitaet-second-das-schicksal-einer-afd-waehlerin-93416773.html 🤣
Zilli M. schrieb am 15.02.2020 22:50 - - - ZENSIERT - - -
Ist es eigentlich die Aufgabe eines Blogmoderators einer Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalt wiederholt alle Kommentare gegen Rechts freizugeben, aber die geringste Kritik gegen Links zu zensieren?
Was sagt der Rundfunkrat dazu?
Seite 48
Bart schrieb am 16.02.2020 17:03 Uhr:
@ Westcoast
Ich hatte Sie gebeten, doch mal im Klartext auszubuchstabieren, was denn diese von Ihnen erwähnte, obskure "deutsche Leitkultur" und ominöse "nationale() Identität" sein sollen, vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es sogar unter Biodeutschen eine Vielzahl unterschiedlichster Kulturen und Identitäten gibt. Kommt da noch was? Oder ist keine Antwort auch 'ne Antwort?
Seite 115
H.B. schrieb am 16.02.2020 22:57 Uhr:
Eines steht für mich fest: Eine demokratische Wahl darf niemals rückgängig gemacht werden. Wer dies wie unsere Kanzlerin fordert beschädigt die Demokratie. Warum dies von unseren Medien nicht heftig kritisiert wird ist nicht nachvollziehbar.
... und zum Schluß der Brüller der Woche
Seite 150
Heribert Meier schrieb am 18.02.2020 15:57 Uhr:
Im Bundestag haben sich alle Parteien gegen Hassmails, fakes (selbsterdachten Unsinn), Beschimpfungen und Beleidigungen gegen Politiker ausgesprochen. Umso erstaunlicher mutet es an, dass hier im Forum gegen jede demokratischen Grundwerte wie Toleranz verstoßende Kommentare bedenkenlos freigeschaltet werden. Ich bitte das im Sinne einer sauberen Demokratie einzustellen.
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Pressestimmen
Süddeutsche Zeitung
TV-Runde bei "Anne Will"
Söders Plädoyer gegen Merz
Überraschend deutlich sät der CSU-Vorsitzende Zweifel an der Eignung von Friedrich Merz für den Chefposten der CDU. Auch bei der Kanzlerkandidatur der Union will Söder mitreden.
Markus Söder sagt ehrlich, dass er auf diesen Moment gewartet hat. Der Ministerpräsident aus Bayern bereitet sich auf Fernsehauftritte in der Regel gut vor und es war wirklich nicht schwer, diese Frage zu erahnen. Als Vorsitzender der CSU nimmt Söder quasi als Stargast an der derzeitigen Abriss-Party der Schwesterpartei CDU teil. Und nun fragt Moderatorin Anne Will, wer diese CDU künftig mit sich selbst versöhnen könne von den drei heiß gehandelten Chef-Kandidaten Jens Spahn, Armin Laschet und Friedrich Merz. "Was für eine überraschende Frage", charmiert Söder mit Ironie in Richtung Will, die sich auf das Spielchen einlässt: "Da habe ich lange darüber nachgedacht."
Frankfurter Allgemeine
TV-KRITIK: „ANNE WILL“
Die rätselhaften Einlassungen des Markus Söder
Die Parteichefs von CSU, SPD und Grünen diskutieren bei Anne Will mit zwei profilierten Linksliberalen über den Zusammenhalt im Land. Das bringt am Ende nur einen minimalen Erkenntnisgewinn.
Im Jahr 1979 unternahm der FDP-Politiker Gerhart Baum einen heiklen Schritt. Er führte mit dem verurteilten RAF-Mitglied Horst Mahler zwei Jahre nach dem „Deutschen Herbst“ ein langes Gespräch über die politischen Hintergründe des Terrorismus. Der damalige Bundesinnenminister war ein hohes politisches Risiko eingegangen, weil er sich zur Zielscheibe konservativer Kritiker gemacht hatte. Im anschließenden Bundestagswahlkampf von 1980 wurde Baum ein „Sicherheitsrisiko“ genannt, was noch zu den höflicheren Formulierungen gehörte.
Focus.de
"Anne Will"
Söder warnt vor Zusammenarbeit mit Linken und löst Aufschrei in Talkrunde aus
Die Talkgäste bei Anne Will diskutierten am Sonntagabend über die Thüringen-Krise und über die künftige Führung und inhaltliche Ausrichtung der CDU. Dabei war sich die hochkarätige Runde der Parteivorsitzenden von Grünen, SPD und CSU einig, dass die AfD in Deutschland konsequenter bekämpft werden und ihre Wähler zurückgewonnen werden müssen.
Für Thüringen mahnte CSU-Chef Söder an, dass eine mögliche Zusammenarbeit von CDU und Linke im Freistaat ein falsches Signal setzen könnte. Dafür schallte ihm von der gesamten Runde Widerstand entgegen. Allen voran vom 87-jährigen FDP-Politiker Gerhart Baum. Am Ende nahm Moderatorin Anne Will das Ruder in die Hand und erteilte dem bayerischen Ministerpräsidenten wieder das Wort.
Kommentare
Seite 27
Marie Luise Müller schrieb am 15.02.2020 21:57 Uhr:
@Dietmar 52 S. 23
Da muss ich mich mit niemandem in Verbindung setzen, keine Glaskugel bemühen. Es reicht ein Blick hier in dieses Forum und umgehend ist ein Nazi, ob mit oder ohne Tarnkappe, zu erkennen. Es liegt wohl am Stallgeruch der Standarte.
Zur Erbauung: wie Realität zur Satire wird https://www.koelner-abendblatt.de/artikel/politik/interview/hass-first-lebensqualitaet-second-das-schicksal-einer-afd-waehlerin-93416773.html 🤣
Zilli M. schrieb am 15.02.2020 22:27 - - - ZENSIERT - - -
Allerdings trifft das mit dem Stallgeruch auch auf "Die Linke" bzw. deren Vorgänger SED zu. Es nuss tatsächlich daran liegen, aber viele werden den nicht mehr los, egal was sie anstellen, egal welche Tarnkappe sie sich aufsetzen.
Zilli M. schrieb am 15.02.2020 22:50 - - - ZENSIERT - - -
Ist es eigentlich die Aufgabe eines Blogmoderators einer Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalt wiederholt alle Kommentare gegen Rechts freizugeben, aber die geringste Kritik gegen Links zu zensieren?
Was sagt der Rundfunkrat dazu?
Seite 48
Bart schrieb am 16.02.2020 17:03 Uhr:
@ Westcoast
Ich hatte Sie gebeten, doch mal im Klartext auszubuchstabieren, was denn diese von Ihnen erwähnte, obskure "deutsche Leitkultur" und ominöse "nationale() Identität" sein sollen, vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es sogar unter Biodeutschen eine Vielzahl unterschiedlichster Kulturen und Identitäten gibt. Kommt da noch was? Oder ist keine Antwort auch 'ne Antwort?
W. Meyer schrieb am 16.02.2020 20:26 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
@Bart
Was erwarten Sie denn? Westcoast kann nur in ewig-gestrigen, oberflächlichen Kategorien des Kalten Krieges denken. Nach 30 Jahren ist die DDR immer noch „DDR“. Die Linkspartei ist die SED, obwohl inzwischen nur < 1% SED-Leute da sind und sicher wesentlich mehr aus Karrieregründen bei CDU,CSU,FDP,GRÜNEN,AFD gelandet sind. Über das Westvermögen der SED hatte Schalck-G., der in Bayern Asyl fand, sicher besseren Zugriff als Modrow, Gysi & Co. Stasi-IMs gab es bei der CDU mehr als bei der SED-PDS ( siehe S.10 Joachim Findeis). Über die redet keiner. Lt. W. hatten – siehe AW-Forum letzte Woche - 17- und 18-jährige NSDAP-Mitglieder, die später in der SED Aufnahme fanden, die gleiche Nazivergangenheit wie Globke,Kiesinger,Filbinger usw. Russland ist bei ihm noch die Sowjetunion. Es muss bei ihm eben alles ins anti-linke und anti-russische Weltbild passen. Deshalb hat er mit der AfD auch kein Problem. Wer dazu noch heute im ZDF „Berlin direkt“ gesehen hat, kann W. richtig einordnen.
Seite 115
H.B. schrieb am 16.02.2020 22:57 Uhr:
Eines steht für mich fest: Eine demokratische Wahl darf niemals rückgängig gemacht werden. Wer dies wie unsere Kanzlerin fordert beschädigt die Demokratie. Warum dies von unseren Medien nicht heftig kritisiert wird ist nicht nachvollziehbar.
Heinz Becker 16.02.2020 23:10 Uhr - - - ZENSIERT - - -
Wenn ein Hofberichterstatter es wagen würde auch nur den geringsten Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung ihrer Majestät zu äußern, ja was glauben sie, wie lange er dann noch Bericht erstatten darf?
Heribert Meier schrieb am 18.02.2020 15:57 Uhr:
Im Bundestag haben sich alle Parteien gegen Hassmails, fakes (selbsterdachten Unsinn), Beschimpfungen und Beleidigungen gegen Politiker ausgesprochen. Umso erstaunlicher mutet es an, dass hier im Forum gegen jede demokratischen Grundwerte wie Toleranz verstoßende Kommentare bedenkenlos freigeschaltet werden. Ich bitte das im Sinne einer sauberen Demokratie einzustellen.
Anmerkung der Moderation:
Wir prüfen vor Freischaltung die Beiträge, ob sie mit unseren Kommentarregeln vereinbar sind.
Heinz Becker schrieb am 20.02.2020 17:32 Uhr - - - ZENSIERT - - -
Es werden von ihnen ja auch nur die nach rechts pöbelnden Beiträge freigeschaltet, d.h. die scheinen nicht geprüft zu werden. Alle Beiträge, die geringste Kritik gegenüber linkem Verhalten üben, werden nicht freigeschaltet. Wenn sie die eigenen Kommentarregeln wirklich ernst nehmen würden, müssten fast alle Beiträge von MLM und Bart zensiert werden.