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Samstag, 29. September 2018

ARTE Reportage - Die Schlacht um Mossul

Thema: Syrien

ARTE Reportage -
Die Schlacht um Mossul


Doku Boss HD
Am 05.03.2017 veröffentlicht

Es dauerte vom 17. Oktober 2016, dem ersten Tag der Schlacht um Mossul, bis Mitte Januar, bis der Osten der Stadt endlich aus den Fängen Terrorregimes des IS befreit war. Zwischen diesen beiden Ereignissen kehrten Bernard-Henri Lévy und sein Team immer wieder an die Front zurück, zu den kurdischen Soldaten und auch zu den irakischen Spezial-Einheiten.

Hinweis Video mit Altersbeschränkung (gemäß Community-Richtlinien)

Kategorie Tiere

Kommentare

Mr. German
Diese Doku hat mich zu tiefst berührt. Ich kann es mit Worten gar nicht fassen. Danke Peshmerga, danke Jesiden, danke Christen und danke bei allen gemässigten Muslimen die sich gegen diese dreckigen ungläubigen IS Kämpfer stellen. Ich fand die Stelle sehr bewegend wo ein Kurde, ein Christ, ein Muslim und Jeside zusammen stehen und sich zusammen gegen die Kopfabschneider stellen. Ich wünsche diesen Menschen alles, alles erdenklich Gute auf dieser Welt und auch denen die es nicht geschafft haben. Der Mut und das Leid dieser Menschen kann ich mit Worten nicht beschreiben. Ich sag einfach DANKE.

Christof Classen
Meine Helden waren früher die Vietkong Kämpfer(innen), die den abartigen Amis in den Hintern getreten haben, heute sind es die KURDEN, die zeigen was ein ehrenvoller und mutiger MANN ist, indem sie das Böse vertilgen und AUCH für UNS die Kartoffeln aus dem Feuer holen, ohne dafür einen Lohn zu bekommen, außer vielleicht dafür mit dem eigene Leben bezahlen zu müssen !
SO SEHEN WAHRE HELDEN AUS, da kann ein AMERIKANER NIEMALS MITHALTEN, denn die Amis sind nur arrogante und feige "Maulhelden", die KURDEN sind ECHTE und wahre HELDEN !

Alexander Boje
Ich will den IS nicht gut heissen. Absolut nicht. Aber die Berichterstattung ist ziemlich einseitig. Es heißt immer "ein weiteres Dorf, welches der Is in Schutt und Asche gelegt hat". Dabei ist es die Koalition gewesen, die den Is mit Bomben angegriffen hat und sehr großflächig Kollateralschäden in Kauf genommen hat. Man sollte schon richtig berichten auch wenn der Is sich in der Menschenmasse versteckt hat.


Mittwoch, 1. März 2017

Die Terrormiliz IS missbraucht auch Tiere für ihre Attentate

Thema: Krieg im Nahen Osten

Kampf um Mosul
IS bindet Welpen Sprengstoff um

Die irakische Armee drängt den «Islamischen Staat» in Mosul immer weiter zurück. Die Terrormiliz setzt sogar auf Tiere für ihre Attentate.

Milizen der schiitischen Volksmobilmachung al-Hashd al-Shaabi entschärfen den Sprengsatz auf dem Rücken des Hundewelpen (Quelle: iraqinews.com)Screenshot.
Für den aussichtslosen Kampf um ihr Überleben in Mosul spannt die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) jetzt auch Streuner als Sprengstoffträger ein. Ein Video zeigt drei irakische Milizen, wie sie sich um einen Welpen kümmern, dem die Extremisten eine tierische Selbstmordweste umgebunden hatten: Der Hund trägt drei mit Sprengstoff gefüllte und mit Drähten verbundene Petflaschen auf dem Rücken.

Den drei Männern gelang es offenbar, den Sprengsatz zu entschärfen. «Tiere zu misshandeln, das ist das Neuste von Daesh (Akronym für IS)», sagt einer. Ein anderer wundert sich: «Was für eine Sünde der Hund wohl begangen hat?»

Iraqinews konnte die Authentizität des Videos nicht verifizieren. Dass die Kämpfer der Terrormiliz nebst Selbstmordattentätern und bewaffneten Drohnen auch auf Tiere für ihre Zwecke missbrauchen, deuten Beobachter als Zeichen der Verzweiflung, zumal die irakischen Sicherheitskräfte den IS in Mosul immer weiter zurückdrängen.

Kontrolle beider Brückenenden

Einheiten der Polizei brachten am Montag nach eigenen Angaben auch den westlichen Zugang zu einer der wichtigsten Brücken über den Tigris unter ihre Kontrolle.

Den Ostteil der nordirakischen Grossstadt hatte die irakische Armee bereits vor rund einem Monat erobert. Die Truppen hätten nun das Viertel Al-Dshusk erobert und kontrollierten auch den westlichen Zugang zu der teilweise zerstörten Brücke im Süden von Mosul, sagte Militärsprecher Jahja Rasul der Nachrichtenagentur AFP.

Dies bedeute, dass die irakische Armee die Brücke auf beiden Seiten kontrolliere. Die sogenannte vierte Brücke von Mosul ist die südlichste der fünf Brücken in der irakischen Stadt. Sämtliche Brücken sind durch die Kämpfe mit der Terrormiliz IS beschädigt und können nicht genutzt werden.

«Der Feind ist gebrochen»

Ingenieureinheiten sollen nun eine Pontonbrücke bauen, um die Soldaten an der Front auf der westlichen Seite mit den bereits eroberten Stadtteilen im Osten zu verbinden.

Nach Angaben Rasuls haben Eliteeinheiten des Innenministeriums zwei Viertel am westlichen Ufer vollständig erobert. Ein weiteres Viertel hätten die Anti-Terror-Einheiten unter Kontrolle gebracht. Die Strassenkämpfe seien «sehr intensiv», sagte Rasul. «Aber unsere Truppen sind tief im Westen, der Feind ist gebrochen.»

Die Offensive der irakischen Sicherheitskräfte läuft seit Mitte Oktober. Mossul ist die letzte Hochburg des IS im Irak. Sollten die sunnitischen Extremisten die Grossstadt verlieren, wären sie im Irak militärisch weitestgehend besiegt. (gux)

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch