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Mittwoch, 3. Februar 2021

Menschenleben zählen nicht – Der große Profit der Pharmakonzerne

Menschenleben zählen nicht – Der große Profit der Pharmakonzerne

Sahra Wagenknecht

Endlich mal eine gute Nachricht: Die in Deutschland derzeit verfügbaren Impfstoffe scheinen auch gegen die neuartigen Mutationen des Coronavirus zu wirken. Die schlechte Nachricht: Es ist nicht genug von diesen Impfstoffen verfügbar, um alle Menschen, die dies wünschen, in überschaubaren Zeiträumen zu impfen. Und ausgerechnet ältere Menschen, die eine sichere Impfung am dringendsten brauchen, wurden in den Studien der Pharmakonzerne auch kaum berücksichtigt. Wieder einmal hat die Bundesregierung große Versprechungen gemacht, die sich nun in Luft auflösen. Mit 750 Millionen Euro an öffentlichen Steuergeldern wurden allein in Deutschland im letzten Jahr diverse Pharmakonzerne subventioniert, damit sie Impfstoffe herstellen. In der gesamten EU wurden über 6 Mrd. Euro an öffentlichen Geldern bereit gestellt. Doch nun weigern sich diese Konzerne, genügend Impfdosen zu liefern. Dabei wäre es an sich kein Problem, die Produktionskapazitäten schnell und massiv auszuweiten. Doch weil sich dies für die Pharmakonzerne nicht rechnet, bleiben derartige Investitionen aus. Aus denselben Profitgründen werden Patente nicht freigegeben, so dass auch andere Hersteller weltweit nicht in der Lage sind, diese Impfstoffe zu produzieren.

Es sind nicht die fehlenden Kapazitäten, es ist die Komplizenschaft der Politik mit der Pharmaindustrie, die für die Knappheit an Impfstoff und die hohen Kosten verantwortlich ist. Außerdem rächt sich jetzt, dass die Politik einseitig auf Impfstoffe gesetzt hat, während die Erforschung von wirksamen Medikamenten gegen Covid-19 nicht gefördert wurde und wird.

Mein Video der Woche über das Impfstoffchaos und warum wir den Pharmakonzernen, die schon in der Vergangenheit über Leichen gegangen sind, wenn es nur hohen Profit brachte, nicht länger Schlüsselentscheidungen über unser Leben und unsere Gesundheit überlassen dürfen.

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Kommentare

Fred ́s Threads
unsere jetzige Regierung besteht aus korrupten Lobbyisten. Egal, welcher Bereich!
Natascha S
Danke Frau Wagenknecht. Ich wünschte Sie wären an der politischen Spitze. Ich möchte mich nicht nötigen lassen, zur Impfung. Ich bin 32 Jahre jung und kerngesund. Für mich ist die Nutzen-Risiko Abwägung nicht verhältnismäßig. Und erst Recht nicht möchte ich die Pharmalobby unterstützen.
Herr Janosch
Big Pharma ist nur eines der großen Übel. Die anderen sind Big Tech, Big Media und die Banker.
John Deere
Unglaublich....die Frau hat den Durchblick und, sie denkt vernetzt. Ich Frage mich einfach, warum überhaupt noch jemand Söder zuhört. Frau Wagenknecht ist definitiv eine andere Liga als dieser machtbesessene Blender😤
Rosemarie Mueller
Entwicklung und Produktion von Medikamenten gehören in öffentliche Hand ,Gesundheit darf nicht profitabhängig sein .
Ösyl Murat
Ist doch alles Lug und Trug. Um die Gesundheit der Menschen geht und ging es noch nie. Das einzige was zählt ist ein maximaler Gewinn, und da gehen diese Lobbyisten auch über Leichen.

Donnerstag, 1. September 2016

OXFAM - Zentralafrika: Wegschauen kostet Menschenleben




Wir müssen jetzt handeln, um die Hungerkrise zu stoppen!







Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund,

als die Terrorgruppierung Boko Haram ihr Dorf im nigerianischen Bundesstaat Borno angriff und ihren Mann tötete, wagte Zarah Isa eine gefährliche Flucht, um ihren sechs Kindern das Leben zu retten. Nun ist sie eine von 2,7 Millionen Menschen in Zentralafrika, die der Gewalt entkommen sind, nur um einer neuen Gefahr ins Auge zu blicken: Hunger.
 

Hungerkrise in Zentralafrika:
Jetzt spenden!


Nachdem Zarah alles aufs Spiel gesetzt hat, um ihre Kinder zu retten, muss sie nun zusehen, wie sie hungern.  „Ich würde sofort zurückgehen, wenn die Regierung unsere Sicherheit garantieren kann.“, sagt sie. „Zuhause haben wir Felder und können unser Essen selbst anbauen.“ Stattdessen lebt die Familie nun zusammengedrängt in einem Raum mit löcherigem Dach. Sie haben kaum Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Oft reicht es nicht einmal für zwei einfache Mahlzeiten aus Mais oder Maismehl am Tag.

Zarahs Geschichte ist kein Einzelfall: Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit droht inZentralafrika eine akute Hungerkrise. Rund 2,7 Millionen Kinder, Frauen und Männer sind in Nigeria, Niger und im Tschad auf der Flucht. Auch den Gastgemeinschaften, die diese Menschen aufgenommen haben, fehlt es am Nötigsten.

Oxfam ist seit Anfang 2015 vor Ort. Unsere Teams liefern Lebensmittel, Trinkwasser und wichtige Hilfsgüter, errichten Latrinen und Waschgelegenheiten. Mehr als 250.000 Menschen konnten wir bereits erreichen, doch der Bedarf ist riesig. Noch viel mehr Vertriebene brauchen dringend Unterstützung.

Wir müssen schnell handeln, um Menschen wie Zarah und ihre Kinder vor dem Hunger zu bewahren. Bitte spenden Sie jetzt für Oxfams Nothilfe und helfen Sie uns, Leben zu retten! Wir brauchen dringend finanzielle Mittel, um mindestens 1,5 Millionen Kinder, Frauen und Männer zu versorgen.


Ich danke Ihnen von Herzen.

Ihre

Portrait Marion Lieser





Marion Lieser
Geschäftsführerin, Oxfam Deutschland e.V.

PS: Allein in Borno werden nach UN-Schätzungen dieses Jahr 244.000 Kinder unter lebensbedrohlicher Mangelernährung leiden. Bitte unterstützen Sie Oxfams Nothilfe mit Ihrer Spende!