am 23.01.2020 erhielt ich eine Email vom Umweltinstitut München, in der es um die Abschaltung der Kohlekraftwerke in Deutschland geht.
Wie schon sooft geschehen, wollte ich sie veröffentlichen, jedoch war mir die Überschrift doch etwas zu einseitig. Aus dem Grund habe ich nachgefragt und veröffentliche meine Email hier:
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An: Newsletter@Umweltinstitut.org Betreff: Kohleausstieg: 2038 ist es zu spät Sehr geehrtes Team des Umweltinstitut München, unter der Überschrift "Schwacher Fahrplan für den Kohleausstieg" erhielt ich eine Email in der Sie bemängeln, dass im schlechtesten Fall 2035 noch fast die Hälfte der besonders klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke am Netz sein werden! Zumindest in Deutschland. Warum schreiben Sie nicht, dass weltweit 1.380 neue Kohlekraftwerke in Planung sind? https://www.energiezukunft.eu/wirtschaft/weltweit-sind-1380-neue-kohlekraftwerke-in-planung/ Warum schreiben Sie nicht, dass es China und Indien ausdrücklich erlaubt ist, weit über 2035 hinaus "klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke" zu betreiben, und zwar in einer Anzahl, von der Europa nur träumen kann. Eine weitere Frage: Wie soll verhindert werden, dass der Co2- Ausstoß, z.B. durch Kohle- Kraftwerke in Indien und China, Einfluß auf das Weltklima und besonders das Klima in Deutschland nimmt? Schreiben Sie doch einmal, wie sehr sich die sofortige Abschaltung sämtlicher Kohle-Kraftwerke und die Stilllegung aller Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in Deutschland auf das Weltklima auswirken würde. Gerne werde ich Ihr Anliegen in meinem Blog weiterverbreiten, wenn Sie mir glaubhaft erklären können, wie sich Deutschland vor dem Ausstoß der "besonders klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke" anderer Länder, wie z.B. Polen, China Indien, Japan, Nordkorea, usw. schützen wird. Mit einer Vorreiterrolle, mit der sich sogenannte "Umweltschützer" auf Kosten aller Steuerzahler profilieren wollen, die schon Milliarden Euro gekostet aber so gut wie keine Auswirkung auf das Weltklima hat, bin ich nicht einverstanden. Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass der ehemalige Exportweltmeister Deutschland eine neue Führungsrolle in der Welt hat. Endlich ist es gelungen Dänemark beim Strompreis auf den zweiten Platz zu verweisen und die Spitzenposition zu übernehmen. Wenn auch letztendlich nicht die Erzeugung der "Erneuerbaren Energie" den Löwenanteil am Gesamtpreis hat, sondern Gebühren, Steuern und Abgaben, so kann das dem Endverbraucher egal sein, für ihn spielt die Zusammensetzung keine Rolle, ihm wird so oder so in die Tasche gegriffen. In Erwartung einer möglichst zügigen Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen aus dem Hochsauerland Gerd Dietrich PS: Ich werde diese Email in meinem Blog politikparadox.blogspot.de und eine eventuelle Antwort veröffentlichen |