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Montag, 12. Juni 2023

Presseclub - 11.06.2023 - AfD im Aufwind: Woher kommt der Höhenflug?

Presseclub - 11.06.2023 - AfD im Aufwind: Woher kommt der Höhenflug?
So. 11. Juni 2023, 12.03 - 13.00 Uhr

AfD im Aufwind: Woher kommt der Höhenflug?


    Die Gäste von links

  • Katja Riedel
    Reporterin, WDR Investigativ, Recherche Kooperation WDR, NDR, SZ
  • Ulrich Reitz
    Chefkorrespondent, Focus online
  • Antonie Rietzschel
    Reporterin, Leipziger Volkszeitung
  • Volker Resing
    Leiter Ressort Innenpolitik „Berliner Republik“, Cicero
Moderation
Susan Link
Susan Link moderiert seit 2012 das ARD Morgenmagazins und seit 2017 auch den Kölner Treff.
Bilder: Screenshots. Text+Logo: ARD

Seitdem die Zustimmungswerte der AfD bundesweit zwischen 18 und 20 Prozent und damit gleichauf mit der SPD liegen, schieben sich die Parteien gegenseitig die Schuld in die Schuhe. CDU-Chef Friedrich Merz sieht die Ursache klar bei der Regierung und insbesondere bei den Grünen, weil die ihr Handwerk nicht gut machen würden. Andere sehen die Union in der Verantwortung, weil sie am rechten Rand fische und die AfD so erst stark mache. Der Bundeskanzler findet, dass die Leute in unsicheren Zeiten eben gerne die “Schlechte-Laune-Partei" wählen würden. Was aber sind die wirklichen Gründe? Ist es der Koalitionsstreit, das Heizungsgesetz, Sorgen um Migration, der Rechtsruck in Europa oder Ukrainekrieg, Energiekrise und Inflation? Und woran liegt es, dass die Zustimmungswerte im Osten besonders hoch sind? Was macht die Menschen dort so unzufrieden, dass viele die AfD wählen?

Sollte die AfD bei diesen Umfragewerten bleiben oder ihre Zustimmungswerte noch steigern, könnten die Landtagswahlen 2024 in drei ostdeutschen Bundesländern dramatisch werden. Wird die immer wieder beschworene “Brandmauer” zwischen AfD und CDU halten? Wird ein weiterer Rechtsruck durch die ostdeutschen Parlamente gehen? Und was würde das für das gesamte demokratische Gefüge in Deutschland bedeuten?

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» der Kommentar des Blogschreibers «

Eine gute Zusammenfassung der Sendung sind die folgenden Kommentare:

Kommentar 609:
Marianne Stiehl schreibt am 11.06.2023, 13:01 Uhr:
Wie nicht anders zu erwarten, nur Anti-AfD Stimmen, sowohl in der links-grün besetzten Runde als auch als zugeschalteter Zuseher und Wähler.
Kommentar 613:
Francis, K. schreibt am 11.06.2023, 13:02 Uhr:
Fünf Journalisten bekämpfen die AfD. Na, dann viel Glück! Macht nur weiter so!
ansonsten:
Wer die Sendung nicht gesehen hat, hat nichts verpasst, wer sie trotzdem sehen möchte, unterhalb der Kommentare ist das Video.

951 Kommentare + 604 Antworten = 1.555 Beiträge, davon 251 gesperrt

Kommentar 117:
Klaus Winkler schreibt am 11.06.2023, 10:07 Uhr:
Einige Foristen monieren was der Wähler denn will - es ginge uns doch so gut. Sagen wir mal so - sehr viele weigern sich zuzugeben, daß es ihnen schon lange nicht mehr so gut gebt. Und zudem - an der Börse und in der Politik wird nicht die Gegenwart, sondern die Zukunft gehandelt und die sieht gar nicht mehr gut aus. Das hat insbesondere die untere Hälfte der Bevölkerung begriffen und positioniert sich entsprechend. Der Deutsche reagiert immer erst, wenn er im Portemonnaie die Flaute spürt, ansonsten lässt er sich gerne indoktrinieren. Immer mehr Leute sehen aber den Widerspruch zwischen verordnetem Mainstream und Fakten und fühlen sich zusehends veräppelt.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 11.06.2023, 10:40 Uhr:
    Hundertprozentige Zustimmung. Gerade solange es "den Deutschen" nicht persönlich betrifft, hält er sich zurück und überlässt das Machen gerne "den Anderen". Führt das eventuell zum Erfolg, ist er der Erste, der sich dranhängt. Andernfalls hat er damit natürlich nichts zu tun.

Kommentar 116:
Barbara Denker schreibt am 11.06.2023, 10:07 Uhr: - - ZENSIERT - -
Dieser Kommentar wurde nachträglich gesperrt
Die AfD ist ein dankbares Auffangbecken für Antidemokraten, Protestwähler, Rechtsextreme, Bildzeitungsgeschädigte, vom Kreml gesponsorte Leute und unzufriedene ehemalige Wähler der etablierten Parteien. Die AfD mobilisiert den Mob und hetzt ihn auf den Reichstag nach dem Vorbild des kriminellen Trump in den USA. Haben diese Leute aus der jüngeren deutschen Geschichte nicht gelernt?
    insgesamt gab es 21 Antworten, von denen 5 gesperrt wurden
    Heinz Becker geschrieben am 11.06.2023, 10:52 Uhr:
    Die AfD-Wähler sind zum großen Teil Menschen, die dieses Land über Jahrzehnte aufgebaut haben und es sich nicht von einer Generation woker Fantasten unter Führung einer ideologiegesteuerten "Partei" innerhalb kurzer Zeit kaputtmachen zu lassen.
Kommentar 625:
Heinz Becker schreibt am 11.06.2023, 13:06 Uhr: - - ZENSIERT - -
Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)
Abnerkung zum letzten Satz der Sendung von der WDR-Journalistin Katja Riedel:
Mir wird ganz schlecht wenn ich nur daran denke, dass ich diese Frau durch meine Gebühren mitfinanzieren muss.
Kommentar 638:
peter hansen schreibt am 11.06.2023, 13:10 Uhr:
Es wird sich nichts ändern ,solange auch die CDU weiter noch mehr nach links driftet ,es bleibt dem Wähler keine andere Wahl ,die AFD zu wählen . Wer sich nach der Wahl ,den Grünen an biedert ,so wie in vielen Landtags Wahlen ,sollte sich selber fragen ,was hier in Deutschland schief läuft .
    Antwort von
    Heiner, geschrieben am 11.06.2023, 13:42 Uhr:
    Weiter nach Links driftet die CDU auch mit dem Merz als Transatlantiker und seiner Nibelungen-Treue zu den USA und den Machthabern Selensky und Klitschko in der Ukraine. Opposition sieht anders aus. Nicht alles müssen wir in Deutschland dulden wo unser Geld hingeht. HIER bei uns wird es dringend gebraucht für bestimmte verarmte Gruppen in unserer Gesellschaft und für die Infrastruktur. Die AfD deckt alles auf, womit sich von Seiten der Altparteien noch gar nicht beschäftigt wurde, deshalb hat sie es auch verdient mehr als einen Höhenflug zu erleben.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 11.06.2023, 15:21 Uhr: - - ZENSIERT - -
    diese Antwort erscheint gar nicht in der Liste
    Heiner, "Merz als Transatlantiker und seiner Nibelungen-Treue zu den USA und den Machthabern Selensky und Klitschko in der Ukraine" ist genau das, was ich vom ihm halte. Er ist Black Rock mehr verpflichtet als jedem deutschen Bürger. Black Rock hat, genau wie Bill Gates, ein Interesse am Ackerland der Ukraine und da muss alles andere hintenanstehen. Das die AfD solche Verstrickungen aufdeckt, passt weder der CDU noch den Regierungsparteien.

Kommentar 789:
Frl. Weber schreibt am 11.06.2023, 14:54 Uhr:
Seit dem Regierungswechsel kriselt es allerorten. Es war ja klar, dass man die Chefin einmal vermissen würde. Nur, dass es soo bald sein würde, ist denn doch überraschend.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 11.06.2023, 16:23 Uhr:
    Eines muss man ihrer Chefin lassen: So geräuschlos wie die gelernte FDJ-Sekretärin, in nur 16 Jahren, eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt in ein beinahe Entwicklungsland umstrukturiert hat, davon konnte ihr ehemaliger Parteivorsitzender nur träumen. Es geschah beinahe genauso geräuschlos, wie die Treuhand die lukrativen Industriebetriebe der "neuen Bundesländer" an westliche "Investoren" übertragen hat.

Kommentar 819:
Alice W. schreibt am 11.06.2023, 15:16 Uhr:
Im Ausland werde ich immer öfter nach der ausländerfeindlichen und antidemokratischen AfD gefragt. Ich schäme mich natürlich. Der Vorwurf kommt meistens, dass wir Deutschen aus unserer Geschichte des Hasses und der politischen Dummheit nichts gelernt haben.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 11.06.2023, 16:37 Uhr:
    Fragt man sie denn nicht danach, warum Polen und Ungarn ausländerfeindlich sind? Fragt man sie nicht, warum ein EU-Kandidat sogar die Sprachen von EU-Mitgliedsländern (Ungarn, Rumänien) im eigenen Land zu sprechen verboten hat? Dann sollten sie das von sich aus ansprechen.

Kommentar 844:
Nele schreibt am 11.06.2023, 15:49 Uhr:
Die AfD hat uns den Appetit verdorben, weil wir uns am Mittagstisch mit dem nationalsozialistischen Vokabular des AfD-Frontmanns Björn Höcke befasst haben. Wie man dem hinterherlaufen kann, ist uns allen ein Rätsel.
    Antwort von
    Heinz Becker, geschrieben am 11.06.2023, 17:16 Uhr:
    Sie müssen dem Bjorn Höcke nicht hinterherlaufen. Ihnen würde ich Robert Habeck empfehlen. Ist viel abwechslungsreicher, wenn man alle seine Verwandten und Bekannten in den Ministerien auch berücksichtigen will.



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Montag, 17. Juni 2019

Presseclub 16.06.2019 - Die Grünen im Höhenflug: politische Abstauber oder Volkspartei für einen neuen Zeitgeist?


So. 16. Juni 2019, 12.03 - 13.00 Uhr

Die Grünen im Höhenflug: –
politische Abstauber oder Volkspartei für einen neuen Zeitgeist?



Bilder: Screenshots

Moderation:
Volker Herres
ARD-Programmdirektor

40 Jahre nach ihrer Gründung sind die Grünen im Umfragehoch: Im ARD-Deutschlandtrend liegen sie vor der Union, ihr Parteivorsitzender Robert Habeck ist genauso populär wie Angela Merkel, die jahrelang Liebling der Deutschen war. Das muss man erst mal schaffen. Vergessen die mageren Ergebnisse bei der Bundestagswahl 2017, als sie nur knapp 9 Prozent der Stimmen holten. Bei der Europawahl bekamen sie 20,5 Prozent der Stimmen, mehr als doppelt so viel. Was ist in den vergangenen zwei Jahren geschehen, weshalb die Grünen Union und SPD das Fürchten lehren?

Die kleine Partei, die 1983 mit selbst gestrickten Pullovern und Turnschuhen in den Bundestag einzog, ist inzwischen zu einer mächtigen politischen Kraft geworden: In Stuttgart regiert ein grüner Ministerpräsident, die Grünen sind an neun Landesregierungen beteiligt. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wird mit Robert Habeck ein Grüner als potentieller Kanzlerkandidat gehandelt. Wer oder was ist für diesen Erfolg verantwortlich? Liegt es an der Schwäche von SPD und CDU oder haben die Grünen diesen Aufstieg aus eigener Kraft geschafft? Welche Rolle spielen die „Fridays for Future“-Proteste, die die Schwedin Greta Thunberg ins Leben gerufen hat? Interessant zu sehen, dass die Grünen ausgerechnet im Westen der Republik so stark sind, nicht aber im Osten, auch nicht im Rest Europas. Hat das Thema Umweltschutz inzwischen tatsächlich bei einer Mehrheit der Deutschen einen solchen Stellenwert erreicht, weshalb die Grünen zu einer neuen Volkspartei werden könnten? Wird das Jahr 2019 später einmal in die Geschichtsbücher eingehen als das „1968“ eines neuen grünen Zeitalters?

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759 Kommentare, davon 74 gesperrt

Gerd Dietrich schreibt am 16.06.2019, 12:43 Uhr :
Sind die Grüninnen mehr eine Partei oder eine Sekte? Ist mein Eindruck falsch, dass es bei denen mehr um Glauben geht als um Wissen?
Sonja Schumacher schreibt am 16.06.2019, 12:43 Uhr :
Im Jahr 2017 hat die Bundesregierung 630 Mio. € Entwicklungshilfe an China gezahlt. Es ist aber kein Geld für die Erforschung alternativer, umweltfreundlicher Treibstoffe da. China ist auf Einkaufstour durch Deutschland gereist und hat wichtige Unternehmen wie Kuka gekauft. Mit unserem Geld! Und die Volksparteien wundern sich, dass sie keinen Zulauf haben.

Gustav Höchster schreibt am 16.06.2019, 12:46 Uhr :
Journalismus in Deutschland - fest in ideologischer Hand der Grünen.

B.Tester schreibt am 16.06.2019, 14:51 Uhr :
Bei Frontal 21 hat die Redaktion das BVA Unterlagen zum Dieselskandal angefordert. Promte Lieferung, mehrere Ordner, 5000 Seite dick.Und nun kommt es noch dicker. Von den 5000 Seiten waren 28! Seiten lesbar, der Rest total geschwärzt. Das sind Tatsachen, das ist Fakt. Wer hat nun veranlasst dass das geschwärzt werden muss und die Öffendlichkeit im Dunkeln lässt, im wahrsten Sinne des Wortes. Ist das die gelebte Tranzparenz von der Bundesregierung zu den unzähligen Skandalen der Merkelregierung. Der Dieselskandal ist ja nur einer von vielen. Diese Reaktion auf das Rezo-Video ist nur noch unterirdisch schlecht. Dümmer geht nimmer. Die Leute haben hoffendlich ein Elefantengedächnis und der Wahltag war unmissverständlich Zahltag. Grün sah und siegte...

Tom Schmidt schreibt am 16.06.2019, 14:50 Uhr :
Danke an Frau Tutt, die zurecht an das Versagen der fachkenntnisfreien Öko-Laien erinnert hat! Unter Rot-Grün wurde in der Tat damals -ich denke 2002- eine sog. Ökosteuer eingeführt. 4 Jahre lang wurde die Mineralölsteuer um je 3 Cent erhöht. Dank der MwSt auf die Ökosteuer insgesamt 14 Cent. Für den Durchschnittsfahrer ergab sich zu jedem Jahr ein Mehraufwand von 3,50 € pro Monat für Sprit. Völlig belanglos, als das es eine Lenkungswirkung hätte erzielen können. Das Geld ging aber auch eh nicht in den Verkehr, Entwicklung von Umwelttechniken o. ä . Es ging in die Rentenkasse! Um der Rentenkasse was zu bringen durfte der Autofahrer also nicht ökologisch reagieren und sparsamer fahren. EIN MEGA-WITZ ! (Zeitgleich wurde noch die Tabaksteuer erhöht, für irgendwelche Auslandseinsätze.) Ich erinnere mich, das Guido Westerwelle treffsicher kritisierte: „Rauchen für den Frieden und Rasen für die Rente, das ist keine konstruktive Politik, das ist Gaga, was Sie da machen!"

Lisa Wiener schreibt am 16.06.2019, 14:28 Uhr :
Als Österreicherin schaue ich mir das Treiben in Deutschland an und weiß nicht, ob ich dieses belächeln oder fassungslos den Kopf schütteln soll. Ich freue mich schon auf einen Kanzler Habeck und die Ernüchterung, die anschließend in Deutschland stattfinden wird. Wieso lässt sich die deutsche Bevölkerung dermaßen beeinflussen - ja für dumm verkaufen? Die "" der beiden besonders Grünen-freundlichen Journalisten hat doch für jeden einigermaßen rationalen Menschen gezeigt, dass hier reiner Populismus betrieben wird, mit NULL (!!!) sachlichen Argumenten oder Lösungen. Der Spiegel-Journalist spricht von "Apokalypse", die es anscheinend nur in Deutschland gibt, bagatellisiert hingegen das einzige wirkliche Problem: das Bevölkerungswachstum in bestimmten Gebieten. Wer glaubt das bitte? Wer ist dermaßen naiv und unkritisch?

    Jonas Paul, geschrieben am 16.06.2019, 14:35 Uhr :
    Villeicht wird Österreich irgendwann mal noch ans Grünland angedockt?

    Ingo P. , geschrieben am 16.06.2019, 14:39 Uhr :
    Danke für Ihren Kommentar !

    Dr. Sigenau , geschrieben am 16.06.2019, 14:42 Uhr :
    Viele Menschen in Deutschland (auch ich) möchten den GRÜNEN-Anführer Herrn Habeck nicht (!) als Kanzler.

J. Baltek schreibt am 16.06.2019, 14:26 Uhr :
Warum hofieren die CDU und die Medien die Grünen seit vielen Monaten? Wegen der Umwelt, wegen der neuen Technologien, der Elektromotor ist über 100 Jahre alt? Nein. Es war absehbar, dass die SPD als nächster Koalitionspartner nicht mehr taugt. Es wurde also ein neuer gebraucht und planmäßig für die Öffentlichkeit aufgebaut. Die Merkelpartei ist den Großkonzernen und ihren Lobbyisten verpflichtet. Merkels ganze Politik all die Jahre war allein darauf ausgerichtet. Was wäre das schlimmste für diese Klientel? Grenzen um Staaten, der nicht vollkommen freie Austausch von Gütern und Arbeitskräften stören diese beim Geschäftemachen. Kollateralschäden werden eingeplant, stören aber nicht weiter, man kümmert sich nicht weiter darum. Dieses hat die CDU mit den Grünen gemeinsam. Allerdings ist das Motiv ein anderes. Bei den Grünen ist es reine Ideologie. Grenzenlos soll hier jeder leben wer will. Die hier schon länger Lebenden haben es zu akzeptieren. Nicht eingeplant war das. grüne Vorbeiziehen.

    Lisa Wiener , geschrieben am 16.06.2019, 14:34 Uhr :
    Das war mMn der einzige von der CDU gemeinsam mit den Medien geplante Hintergrund für den Hype. Die FPD kommt seit den gescheiterten Verhandlungen nicht mehr als Koalitionspartner in Frage, die SPD will man auch nicht mehr wirklich - also musste ein neuer potentieller Koalitionspartner her. Seit den letzten Wahlen gibt es eine massive Pro-Grünen Medienkampagne! Das muss doch bitte auch dem Unkritischten bereits aufgefallen sein, in welcher Vehemenz diese Partei seit den Wahlen medial beworben wurde (nachdem der sogenannte mediale "Schulz-Zug" am Abstellgleis landete). Jetzt wächst sogar der CDU das mMn selbst geschaffene Grünen-Gespenst über den Kopf. Sie haben sich selbst damit in eine Sackgasse manövriert. Ich wünsche den Deutschen viel Spaß mit einem Kanzler Habeck. Zum Glück kann ich mir das Geschehen inkl. großer Ernüchterung aus Österreich ansehen und hoffe nur, dass uns die deutsche Wirtschaftsentwicklung nicht ebenfalls betreffen wird.

685: Eberhard J. schreibt am 16.06.2019, 14:05 Uhr :
Robert Habeck als Bundeskanzler?? Der Habeck, der "Patriotismus zum kotzen" findet und nach eigener Aussage "mit Deutschland nichts anfangen kann "? Warum sollte man sich so jemanden zum Kanzler wählen, dessen Interessen im Amt bestimmt nicht denen des deutschen Volkes (Amtseid!) gleicht? Besser nicht, daher: nein danke!

    Petra , geschrieben am 16.06.2019, 14:13 Uhr :
    Genauso wie bei Merkel, die ihren Amtseid auch mißbraucht zu Lasten des deutschen Volkes.
    Ingo P. , geschrieben am 16.06.2019, 14:17 Uhr :
    Ja, es wäre ein Alptraum für Deutschland !

Jan Schröder schreibt am 15.06.2019, 17:40 Uhr :
Es wäre sehr erfreulich, wenn das Thema Klimawandel ihre Wichtigkeit bei den Menschen behielte. Noch erfreulicher wäre es, wenn die Politikjournalisten im Bereich Klima firm wären, so dass sie falschen Aussagen beispielsweise der AfD auseinandernehmen können, ohne auf die Einigkeit der Wissenschaftler verweisen zu müssen. Journalisten haben über den Klimawandel kaum Ahnung. Zu den Grünen, man kann auch davon reden, dass die Grünen nicht mehr unterbewertet sind. Jetzt wenden sich die Merkelgrünen von der CDU ab. Sicherlich hilft auch Sympathiebolzen Habeck, der kein Trittin ist. Die Grünen haben mit Gerhard Schick und der Finanzwende noch ein Ass im Ärmel, der im Herbst stechen könnte. Ich würde mir wünschen, wenn Merz Rentenkonzept kritischer betrachtet würde. Sein Arbeitgeber Blackrock profitiert, wenn mehr Geld in den Aktienhandel fließt.

    Dr. Sigenau , geschrieben am 15.06.2019, 17:48 Uhr:
    Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)
    Thomas Schmitz , geschrieben am 15.06.2019, 17:52 Uhr:
    Die Einigkeit unter den Wissenschaftlern bezgl. des menschengemachten Klimawandels ist Propaganda. Die gibt es nicht. (Siehe zB. Heidelberger Appell.)
    Dr. Sigenau , geschrieben am 15.06.2019, 17:54 Uhr:
    Anhand welcher Kriterien können Sie bewerten (Ihrer Meinung nach), welche Aussagen "wahr" und welche "nicht wahr" sind?
    Doro , geschrieben am 15.06.2019, 18:02 Uhr:
    @ Thomas Schmitz Beweisen Sie, dass 90 Prozent der Wissenschaftler weltweit beim Thema menschengemachter Klimawandel unrecht haben. Wir sind gespannt. Auch haben Sie offenbar die Emissionen durch den Flugverkehr übersehen, die Industrialisierung samt Dampfmaschine und Dreckschlote, den Autoverkehr, die Kreuzfahrtschiffe und die Abolzung der Regenwälder. All das gab es zuvor nicht in der Evolutio - und man bräuchte eigentlich noch nicht mal die Wissenschaftler, um selbst darauf zu kommen, warum wohl neun von zehn Temperaturrekorden in der Zeit seit dem Jahr 200 liegen.

    Harald Wehner, Frankfurt , geschrieben am 15.06.2019, 18:11 Uhr:
    Das Thema Klimawandel ist ein medialer Hype. Jeder weiss, dass es den Klimawandel schon immer gab. Übrigens auch die AFD im Grundsatzprogramm " "Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert. … Seit die Erde eine Atmosphäre hat, gibt es Kalt- und Warmzeiten." (S. 79) . Nur wird von dieser Partei der menschliche Anteil nicht so hoch angesetzt wie bei anderen Parteien, die daraus Hysterie und Panik machen. Dies wirkt vor allem bei jungen Menschen mit wenig Erfahrung für mediale Kampagnen. Manch einer der älteren Mitbürger wird sich an das groß angekündigte Waldsterben in den 1980er Jahren erinnern, ... dass dann doch nicht kam. Das heisst nicht, dass Umweltpolitik nicht wichtig ist. Aber wenn dadurch wichtige zivilisatorische Errungenschaften der Moderne kaputt gemacht werden fehlt einfach die Verhältnismäßigkeit und der Weitblick. Damit ist beispielsweise gemeint, nicht nur in Deutschland Umweltpolitik zu betreiben, da hier nur 2,5% Anteil am CO2. Die Welt muss sich beteiligen!

    Harald Wehner, Frankfurt , geschrieben am 15.06.2019, 18:24 Uhr:
    Der Großteil der Wissenschaftler wird nicht verneinen, dass es den menschengemachten Klimawandel-Anteil gibt. Aber es geht im Kern daraum, wir groß der Anteil des Menschen ist. Das ist sehr schwer messbar und daran scheitern auch die Klimawandel-Fanatiker.

    Thomas Schmitz , geschrieben am 15.06.2019, 18:34 Uhr:
    @Doro Andersherum wird ein Schuh daraus. Die menschengemachter Klimawandel Fraktion der Wissenschaft muß ihre Thesen beweisen. Diesen Beweis bleiben sie schuldig. Wenn Sie sich für das Thema interessieren, können Sie sich ja mal die Web Seite vom Europäischen Institut für Klima & Energie anschauen. Sehr informativ und erhellend.

    Dr. Sigenau , geschrieben am 15.06.2019, 18:35 Uhr:
    @ Doro: Die so genannte Meinungsmehrheit bei wissenschaftlichen Fragestellungen ist irrelevant zur Bewertung, ob eine Hypothese "wahr"oder "falsch" ist.

    Dr. Sigenau , geschrieben am 15.06.2019, 18:51 Uhr:
    @ Doro: Die CO2 als Ursache sehende Klimawandel-Fraktion der Wissenschaft ist aufgefordert, ihre Hypothese zu beweisen. Gibt es überhaupt einen vollständigen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass CO2 die Ursache sei, trotz des extrem geringen (kleiner als 0,1 % !!!) CO2-Anteils in der Atmosphäre? Der Weltklimarat IPCC ist eine politisch ideologische Organisation. Außerdem: Die Anzahl von Experten und Wissenschaftlern ist irrelevant zur Beurteilung der Frage, ob etwas "wahr" oder "falsch" ist. Das Institut EIKE (Europäisches Institut für Klima & Energie) hat sehr gute Argumente. Diese Argumente widersprechen dem Weltklimarat IPCC.