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Montag, 17. April 2017

Europäischen Rundfunkunion - ESC 2017 ohne Russland

Thema: Eurovision Song Contest

Eurovision 2017:
Ohne Russland

Die Europäische Rundfunkunion hat gegenüber RT bestätigt, dass Russland nicht am Eurovision-Wettbewerb teilnimmt. Kiew hatte der russischen Kandidatin Julia Samojlowa den Zutritt verweigert, weil sie vor drei Jahren auf der Krim sang.

Gegenüber RT bestätigten am Donnerstag Vertreter der Europäischen Rundfunkunion (EBU), dass Russland nicht am diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in der Ukraine teilnehmen wird. Die ukrainischen Behörden hatten der russischen Kandidatin den Eintritt ins Land verweigert. Kiews Geheimdienste begründeten dies mit einem Auftritt von Samojlowa auf der Krim im Jahr 2015, den sie als illegal bewerteten.

Zuvor hatte Russlands Kanal Eins erklärt, dass es den Eurovision-Wettbewerb aufgrund der Maßnahme Kiews nicht ausstrahlen wird.
    Kanal Eins betrachtet die Weigerung der Ukraine [die russische Kandidatin einreisen zu lassen] als absolut grundlos. Es ist ein Versuch der Ukraine, den Wettbewerb zu politisieren. Angesichts der jetzigen Situation erachtet Kanal Eins es als unmöglich, die Eurovision 2017 zu übertragen", erklärte der öffentliche russische Rundfunksender.
Die EBU schrieb in einer Stellungnahme an RT, dass sie Russland zwei Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen hatte:
    Entweder per Satellit teilzunehmen oder einen anderen Kandidaten zu wählen, der legal in die Ukraine einreisen kann.
    Leider lehnte Kanal Eins beide Vorschläge ab und erklärt nun, den Eurovision Song Contest 2017 nicht zu übertragen."
    "Leider bedeutet dies, dass Russland nicht am diesjährigen Wettbewerb teilnehmen kann", fügte die Behörde hinzu.
Frank Dieter Freiling, Vorsitzender der Eurovision-Reference-Group, verurteilte Kiew wegen seiner Weigerung, die russische Kandidatin einreisen zu lassen:
    Wir verurteilen die Entscheidung der ukrainischen Behörden, ein Einreiseverbot gegen Julia Samojlowa zu verhängen, da wir glauben, dass es die Integrität und nichtpolitische Natur des Eurovision Song Contests und seine Mission untergräbt, alle Nationen in einem freundlichen Wettbewerb zu verbinden", erklärte Freiling.
Die Vorbereitungen für die Eurovision würden dennoch weitergehen, fügte Freiling hinzu, da das Hauptziel immer noch sei, "einen spektakulären Eurovision Song Contest zu produzieren".

Kiew besteht darauf, dass Samojlowa bei den ukrainischen Behörden eine Sondergenehmigung für ihren Auftritt auf der Krim beantragen müssen hätte.

Quelle: RT-Deutsch

Sonntag, 9. April 2017

change.org - Skandal beim Eurovision Song Contest:

Hallo liebe Leser, dieser Aufruf wurde vor kurzem auf Change.org gestartet. Wir dachten, Sie möchten sich vielleicht engagieren?

Präsident der Ukraine Petro Poroshenko: Lassen Sie Yulia singen!


Наталья Водянова
Frankreich
Die Ungerechtigkeit der folgenden Geschichte hat mich so berührt, dass ich nun etwas unternehmen möchte. Glücklicherweise sind wir heutzutage alle miteinander verbunden und können uns zusammenschließen, um für Gerechtigkeit zu kämpfen. Kunst steht über der Politik! Die russische Sängerin Yulia Samoilova soll Russland beim Eurovision Song Contest in Kiew vertreten. Im März 2017 wurde ihr von den ukrainischen Behörden ein Einreiseverbot in die Ukraine ausgesprochen. Das ist auf verschiedenen Ebenen ungerecht! 
Die ukrainische Sicherheitsbehörde hat angedeutet, dass das Einreiseverbot mit Yulias Auftritt auf der Krim in 2015 zu tun hat.
In den Regeln des Eurovision Song Contest steht, dass das Gastgeberland sicher stellen muss, dass alle Künstler für die gesamte Zeit der Veranstaltung ein gültiges Visum bekommen. Das Einreiseverbot verletzt nicht nur die Regeln des Eurovision Song Contest, sondern auch die Rechte einer Musikerin und eines Menschen.
Wenn der einzige Grund für das Einreiseverbot die aktuelle politische Lage zwischen Russland und Ukraine ist, macht das Yulia zur Geisel dieser Situation. Wir müssen uns zusammen tun und gemeinsam fordern, dass Yulia am Eurovision Song Contest teilnehmen darf. Dann können wir die Situation verändern!
Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contest ist “Celebrate diversity” (dt. „Vielfalt feiern“). Ich finde das toll! Gleichzeitig ist der Spalt zwischen dem Motto und der Realität gigantisch. Es fühlt sich so an, als wenn der Eurovision Song Contest sich in Eurodivision („Eurospaltung“) verwandelt.
Menschen in der Ukraine und Russland müssen sich gegenseitig unterstützen, jetzt mehr als jemals zuvor. Wir müssen einander lieben, auch wenn Schmerz, Leiden, Entfremdung und Hass vorherrscht. Wenn wir Menschen ihre Rechte entziehen oder sie vernachlässigen, egal woher sie kommen, lassen wir diese Menschen und uns selbst als Gesellschaft im Stich.
In meinen Augen werden die Russen und die Ukrainer immer ein Volk sein.
Die heutige Situation tut mir sehr weh. Ich bin russisch und meine Großmutter ist Ukrainerin. Die Hälfte meiner Verwandten lebt in der Ukraine.
Der Erfolg dieser Petition wird zeigen, dass Menschen aus der Ukraine, Russland und Europa diesen Konflikt nicht wollen und zurück zu friedlichen Zeiten kehren wollen. Jede einzelne Unterschrift fordert nicht nur Gerechtigkeit, sondern ist auch eine Stimme gegen die Feindseligkeit zwischen unserer Nationen und gegen politische Spielchen oder Manipulationen.
Yulia soll singen!

Kommentare

Weil der Contest politisch missbraucht wird. Doch hätte der EBU auch nur einen Funken Anstand, was auch für die anderen Teilnehmer gilt, so hätten sie diesen Contest absagen bzw. boykottieren müssen.
Das sich hier niemand darum schert, zeigt die russophobe Gesinnung, die derzeit unsere westlichen Gefilden bestimmen. Dann noch von westlichen Werten zu philosophieren, ist an Hohn und Spott nicht mehr zu überbieten.
Der Contest avanciert zusehend zu einer Farce.
MfG Claudio Nicolli, Deutschland

Ich unterschreibe, weil ich es unmöglich finde, dass ein Land, das sich angeblich nach Westeuropa orientieren will, pauschale Einreiseverbote erlässt. Donald Trump lässt grüßen...
Ludwig Hoffmann, Deutschland

Warum können sich die Menschen auf der Welt nicht vertragen, warum muss durch Krieg alles kaputt gemacht werden und soviel Leid über die Menschen gebracht werden. Warum können sich die Menschen, die so nah nebeneinander wohnen nicht friedlich einigen? Gerade der Eurovision Song Contest ist ein friedliches Ereignis.
Margritta Fickel, Deutschland

Mittwoch, 18. Mai 2016

change.org - Petition gegen das "politische Ergebnis" des ESC

Petition richtet sich an European Broadcasting Union European Broadcasting Union und an 1 mehr


Make Eurovision Song Contest revise the results of the song contest 2016


This petition is dedicated to European Broadcasting Union from all the fans that not agree with the results from Eurovision Song Contest 2016. We understand that jury voting and televoting process is a hard and emotional one, but the amount of people who've signed this shows that how many people are sure that this year's "winner" is not the one who should really win the contest. We have no doubt on the justice and privacy of contest that's why we think that there's need to revise the results.

Diese Petition wird versendet an:
European Broadcasting Union
Eurovision Song Contest

Dort erfahren Sie auch den Zwischenstand

Diese Petition ist von allen Fans, die nicht mit den Ergebnis des Eurovision Song Contest 2016 einverstanden sind, an die "European Broadcasting Union" gerichtet.
Wir verstehen, dass die Jury- und Televoting- Abstimmungen ernst und emotional sind, aber viele Menschen die mitgestimmt haben, sind sich sicher, dass der diesjährige "Gewinner" nicht derjenige ist, der wirklich den Wettbewerb gewonnen hat.
Wir zweifeln nicht an der gerechten Vorgehensweise beim Wettbewerb und sind deshalb der Meinung, dass das Ergebnis noch einmal überprüft werden sollte.

Arthur Hovhannisyan startete diese Petition mit einer einzelnen Unterschrift und hat nun weit über 300.000 Unterstützer/innen. Starten Sie heute eine Petition, um sich für Ihr Anliegen einzusetzen.

Kommentar

EBU shouldn't allow explicitly political songs to be in the contest. It's a song contest, not politics contest. People shall support the artist(s), because of the quality, not because of politics.
Jason Park, Chiang Mai, Thailand

Ergänzung 18.05.2016 | 19:00 Uhr
EBU lehnt Petition ab: Ukraine ist und bleibt Sieger beim ESC
Die EBU hat das Begehren einer Online-Petition abgelehnt, das diesjährige Resultat des ESC zu korrigieren. Bis Mittwoch Nachmittag hatten 360.000 Menschen die Petition unterzeichnet.

Quelle und weiterlesen: Deutsche Wirtschafts Nachrichten