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Sonntag, 4. Februar 2018

Zum Sonntag mal wieder eine Überraschung, die Moranbong Band

Thema: Musik

Liebe Leser,
ich kann jedem nur raten, das folgende Video einmal ganz vorurteilsfrei anzuschauen und nicht immer der Propaganda der deutschen Hofberichterstatter unhinterfragt zu vertrauen. Vielleicht reicht es, erst am Ende zu erfahren woher die jungen Damen dieser weltklasse Band kommen und dann zu staunen.

World Famous Songs Collection - Moranbong Band


von Rumoaohepta am 06.05.2017 veröffentlicht
Kategorie Musik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Die Moranbong Band, auch als Moran Hill Orchestra bekannt, ist eine rein weibliche Musikgruppe in Nordkorea, deren Mitglieder vom obersten Führer des Landes ausgewählt wurden. Mit Interpretationen von Pop, Rock und Fusion sind sie die erste ausschließlich weibliche Band aus der DVRK und haben am 6. Juli 2012 ihr Weltdebüt gegeben. Ihr abwechslungsreicher musikalischer Stil wurde als symphonisch bezeichnet, weil sie "anders zusammenstellt" Arten von Klängen und endet in einem harmonischen, erfreulichen Ergebnis.

North Korean Moranbong Band spielt die berühmtesten Melodien der Welt. (Songs aus USA, Brazil, Russia...) Wir brauchen auf nichts neidisch zu sein in dieser Welt

- Kim Hyok Symphony No. 40, 1st movement
- Wolfgang Amadeus Mozart Rondo alla Turca
- Wolfgang Amadeus Mozart Those Were The Days
- Boris Fomin Dark eyes
- Evheniy Grebenka Isle of Capri
- Wilhelm Grosz Red river Valley
- American folksong Tico
- Tico no Fubá
- Zequinha de Abreu Swan lake
- Pyotr Ilyich Tchaikovsky The Skaters' Waltz
- Émile Waldteufel O sole mio
- Eduardo di Capua Radetzky Marsch
- Johann Strauss Carmen Overture
- Georges Bizet Brilliant motherland
- Ri Myon-sang

Sonntag, 20. August 2017

Kaum zu glauben: Girlband "Moranbong" aus Nordkorea erobert das Ausland

Thema: Musik

Scharfe Waffe der Musikindustrie:
Girlband aus Pjöngjang erobert das Ausland

Die Girlband Moranbong, auch als Moran Hill Orchestra bekannt, hat Kim Jong-un am 6. Juli 2012 persönlich zusammengestellt. Selbst in Japan, wo der Hass auf die Nordkoreaner in den Medien am Größten ist, gibt es Fans der Band und dieser Form des Lifestyles.

Die Band ist nach dem Moranbong, zu Deutsch: Pfingstrosenhügel, im gleichnamigen Park in Pjöngjang benannt. Den Namen, wie auch die Mitglieder der Girlband aus Nordkorea, wählte Kim Jong-un persönlich aus. Sein Ziel bei der Gestaltung der Musikgruppe war es, traditionelle Elemente koreanischer Musik mit internationaler Popkultur zu verbinden.

Das Besondere an der Band sind die militärischen Dienstränge. Nach ihrer Auswahl sollen die Musikerinnen und Sängerinnen auch im Militär befördert worden sein. Während der Auftritte tragen sie glitzernde Kleider oder Uniformen. Interviews gibt die Band aber keine. Mit der Band wollte Kim Jong-un auch dem südkoreanischen K-Pop etwas entgegensetzen. Moranbong besingen das Vaterland Nordkorea und die Kampfbereitschaft.


Aber auch im Ausland erfreut sich die Band wachsender Beliebtheit. Gerade in Japan, wo die nordkoreanische Bedrohung allgegenwärtig erscheint und zum Topthema der Medien geworden ist, gibt es eine Fangemeinde.

Als "Sengun Joshi" werden Frauen bezeichnet, die von der Kultur Nordkoreas und dem Militär fasziniert sind. Joshi女子 bedeutet Mädchen, Sengun千軍 kann als eine Serie von Kämpfen verstanden werden.

Chunhun, ein japanischer Online-Star, fühlt sich etwa durch die kämpferischen Lieder Moranbongs angetrieben. Sie ist das Sprachrohr der japanischen Bewegung für ein neues Verständnis Nordkoreas:
Selbst wenn ich einen sehr anstrengenden Tag vor mir habe, kann dies leicht in eine aggressive Stimmung umschlagen. Diese Lieder ermutigen mich, Feinde zu eliminieren und versichern mir, dass ich den großen General an meiner Seite habe.
Chunhun ist fasziniert vom nordkoreanischen Lifestyle. Sie will, dass die Japaner realisieren, dass die Nordkoreaner gute Menschen sind und nicht für die Handlungen ihrer Regierung verantwortlich gemacht werden können. Das Interesse für Nordkorea hatten Poster der Regierung in Chunhun geweckt.

Als Kunststudentin war sie von der Schönheit und künstlerischen Qualität der Poster fasziniert. Bei einem Besuch Nordkoreas machte sie sich ein eigenes Bild des Landes und pries dessen Gastfreundschaft. Der Preis für ihre Faszination von Nordkorea sind für Chunchun hingegen jede Menge Hassbotschaften.

Quelle: RT-Deutsch