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Freitag, 18. Mai 2018

change.org - Bitte schreiben Sie eine Email an Herrn Tajani!

Sven Giegold hat gerade ein Update zur Petition „Geheim-Anhörung verhindern! Befragung von #Zuckerberg zu #Facebook im EU-Parlament muss öffentlich sein @EP_President @Europarl_EN @facebook ‏” veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

Bitte schreiben Sie eine Email an Herrn Tajani!


Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, schon über 23.000 Unterschriften in weniger als 24 Stunden. Super! Unser Druck zeigt Wirkung. Es zeichnet sich aktuell eine Mehrheit im Parlament für eine Übertragung der Anhörung von Mark Zuckerberg im Internet ab. Jetzt muss nur noch EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani zustimmen. Bisher hatte sich dieser für eine Anhörung hinter verschlossenen Türen...
Vollständiges Update lesen

change.org - Zuckerberg - Befragung im Europaparlament

Zuckerberg
Liebe Leser,

das dürfen wir Europäierinnen und Europäer uns nicht bieten lassen! Die Anhörung von Mark Zuckerberg im Europaparlament droht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattzufinden. In der Konferenz der Fraktionsvorsitzenden wurde mit einer Mehrheit aus Christdemokraten und Rechtspopulisten entschieden, Zuckerberg entgegen zukommen und die Anhörung im Geheimen durchzuführen.

Es ist erbärmlich, dass Zuckerberg mehr Transparenz verspricht, aber im EU-Parlament nicht öffentlich aussagen will. Facebook betreibt eine öffentliche Plattform und muss sich deshalb auch öffentlich für sein Handeln verantworten. Genau wie die amerikanischen Bürgerinnen und Bürger haben auch wir Anspruch auf eine öffentliche Anhörung Zuckerbergs!

Wir sind keine Facebook-Nutzerinnen und -Nutzer zweiter Klasse. Lassen Sie uns jetzt Druck auf EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani und die Christdemokraten machen, damit sie doch noch eine öffentliche Anhörung unterstützen. Das Europaparlament darf keine schlechtere Bedingungen für die Anhörung als der US-Kongress akzeptieren. In der Demokratie setzt das Parlament die Regeln, nicht Facebook.

Bitte unterschreiben Sie die Petition und teilen sie mit Freunden und Bekannten. Wir können die Christdemokraten und Zuckerberg noch von einer öffentlichen Anhörung überzeugen!

Mit hoffnungensvollen Grüßen
Sven Giegold, Mitglied des Europäischen Parlament
Petitionsseite anschauen

Montag, 9. April 2018

Presseclub 8.4.2018 - "Keine Likes mehr für Facebook – wer setzt dem Netzwerk Grenzen?"

So. 8. April 2018, 12.03 - 13.00 Uhr

"Keine Likes mehr für Facebook –
wer setzt dem Netzwerk Grenzen?"


Bilder: Screenshots
  • Klaus Brinkbäumer
    Der Spiegel
  • Ranga Yogeshwar
    freier Wissenschaftsjournalist
  • Miriam Meckel
    Wirtschaftswoche
  • Markus Beckedahl
    netzpolitik.org

  • Moderation
    Sonia Seymour Mikich

    Facebook ist seit Jahren in den Schlagzeilen – deren Ausrichtung sich in jüngster Zeit aber massiv geändert hat: Wurde Facebook-Chef Mark Zuckerberg noch nach der US-Wahl 2012 dafür gefeiert, dass sein Netzwerk demokratisierende Prozesse unterstütze, gab es nach der Wahl von Donald Trump nur vier Jahre später harsche Kritik. Die Vorwürfe: Über Facebook würden Propaganda und Lügen verbreitet; Russland etwa könne über das Netzwerk die Wahlentscheidungen der US-Bürger beeinflussen.

    Und jetzt die erneute Berichterstattung über „Cambridge Analytica“ und das Nutzen der Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern für deren Zwecke. Seitdem wird wieder verstärkt über den Umgang mit Facebook und persönlichen Daten diskutiert.

    Tatsächlich kehren Unternehmen und Bürger aber nur vereinzelt dem Netzwerk den Rücken zu - zumindest in Deutschland: Nur zwei Prozent der Internet-Nutzer geben laut aktuellem ARD-DeutschlandTrend an, Facebook wegen der aktuellen Berichte zu „Cambridge Analytica“ nicht mehr zu nutzen; zwölf Prozent nutzen Facebook seitdem weniger. Insgesamt haben 88 Prozent der befragten Facebook-Nutzer wenig oder gar kein Vertrauen, dass Facebook mit ihren persönlichen Daten verantwortungsvoll umgeht; nur 10 Prozent haben großes Vertrauen.

    Was ist im aktuellen Fall um „Cambridge Analytica“ genau geschehen? Ist Facebook gefährlich für die Demokratie - oder wird die Macht des Netzwerkes überschätzt? Müssen Facebook und Co. reguliert werden?

    Links
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    Gästebuch

    Kommentare

    Frank Maier, 08.04.2018, 14:42 Uhr:
    "Fake News" Im Gegensatz zu ARD und ZDF und all' den anderen "Qualitätsmedien" war die Kölner Silvesternacht 2015 schon am 1. Januar 2016 in den sozialen Medien ein Thema. ARD und ZDF brauchten hingegen 5 Tage, bis sie die Vorkommnisse in den Nachrichtensendungen erwähnten. Die Kölner Polizei hatte anfangs "Keine besonderen Vorkommnisse" in der Nacht gemeldet. Die Frage ist nun, was man genau unter "Fake-News" versteht und wer darüber entscheidet, ob etwas tatsächlich in die Kategorie der "Fake-News" fällt. Da weder Polizei noch Qualitätsmedien wie ARD und ZDF etwas meldeten, wären die Vorkommnisse in Köln somit als "Fake-News" abzutun gewesen. Es gab Zeiten, da verbreitete man schon "Fake-News", wenn man das heliozentrische Weltbild vertrat oder der Meinung war, dass die Erde eine Kugel sei. Was lehrt uns das? Auch eine 100%-Mehrheit kann sich irren.

    Holger Badstübner, 08.04.2018, 14:36 Uhr:
    Daß heute Facebook ein weltumspannendes soziales Netzwerk ist und allen Menschen auf der Welt unkomplizierte Kontaktaufnahme und Kommunikation untereinander über Grenzen und weite Strecken hinweg ermöglicht, ist doch toll. Da kann man doch nicht meckern. Und eine gemeinsame Weltwährung (Bitcoin ? Auch als Bargeld ?) und das weltweite BGE werden bald folgen.
    Anm. des Blogschreibers: Gott erhalte Dir Deine kindliche Naivität

    E.Dreier, 08.04.2018, 14:18 Uhr:
    Besonders negativ fällt doch der WDR-Sender auf bei dem kaum eine Sendung über den Äther geht, der nicht auf die Teilnahme bei Facebook hinweist, sei es daheim und unterwegs oder WDR-Aktuell. Das ist doch verdeckte Schleichwerbung und es hat trotz Negativschlagzeilen nicht nachgelassen.Es ist fast so als wenn der WDR einen Vertrag mit Facebook abgeschlossen hätte und der WDR im Auftrag von pol. Seite dazu hätte.Der eine Anrufer hat nur meine Meinung bestätigt und er hatte vermutlich auch recht damit.

    Gerd Dietrich, 08.04.2018, 11:47 Uhr:
    Was mir nicht ganz klar ist, ist der Vorwurf, "Russland etwa könne über das Netzwerk die Wahlentscheidungen der US-Bürger beeinflussen". Alle anderen können das nicht? Hinken die Amerikaner der Technologie soweit hinterher, dass sie das nicht unterbinden können? Mir scheint eher, dass es wieder mal ein heuchlerischer Aufschrei ist. Auf dem Altar des Kapitalismus und im Zuge der "New World Order" wird ein "Kolateralschaden" von 87 Mio. Facebook-Nutzern lächelnd in Kauf genommen, wenn es nur den "Richtigen" zur Profitgenerierung dient. Ganz anders sähe die Sache aus, würde es um einen Dienst unter chinesischer oder russischer Kontrolle handeln. Dann wären als erstes wohl wieder Sanktionen fällig. So wird es im Sande verlaufen wie die NSA-Spionageaffäre und in Kürze verschwindet es aus der Berichterstattung.

    MariA, 08.04.2018, 12:29 Uhr:
    (1/2) "Gerd Dietrich, 08.04.2018, 11:47 Uhr: Ihnen ist sicher, wie auch mir, bekannt, dass offizielle US-Stellen zugegeben haben (falscher Ausdruck: "zugeben" deutet immer darauf hin, dass man etwas verwerfliches oder gar verbotenes doch getan hat), US-Politiker haben also ganz stolz öffentlich und ohne etwas dabei als verwerflich zu empfinden, erklärt, dass sie vor Beginn der Wahlen in der Ukraine 5,9 Mio. (oder waren es Mrd.?) $ in die UKR. gepumpt haben, um die Opposition zu stärken und damit eine Ihnen genehme Regierung gewählt wird!! Das ist natürlich KEINE Wahlbeeinflussung, DAS ist legitimes Vorgehen westlicher Staaten zur Verbreitung "westlicher Werte", westlicher "Demokratie"... Diese Doppelzüngigkeit und Heuchelei in der Politik UND IN DEN HOFBERICHTSERSTATTUNGSMEDIEN widert mich dermaßen an! Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich k...en möchte! >>
    Anna, 08.04.2018, 11:40 Uhr:
    FB verdient doch sein Geld mit dem Datenverkauf an die Wirtschaft. Das auch Daten für Wahlkämpfe genutzt werden kann doch nicht neu sein. Es kommt immer nur darauf an wer die Daten, ob ein Hr. Trump, ein Hr. Putin oder eine Fr. Merkel oder ein Hr. Macron. Das die Deutsche Post Daten verkauft ist viel schwerer zu bewerten, weil sie Deutschland gehört als Haupteigentümer. Wo ist der Aufschrei der Politiker, oder hat die Post bisher ihre Daten hauptsächlich an CDU/CSU,SPD, FDP und Grüne verkauft. Wie sieht es in Zukunft aus wenn die AFD auch solche Daten kauft?

    Blum, 08.04.2018, 11:18 Uhr:
    Eine grundsätzliche Frage an die Runde: Wie verträgt sich die Kritik an FB, wenn in sämtlichen Presseorganen, ob gefruckt oder TV, ich einen F-Account haben muss, um evtl. einen Leserkommentar zu veröffentlichen? Heuchelei hoch zwo!

    Steffen Beier, 08.04.2018, 11:49 Uhr:
    +++ "Berlin: Regierung zahlte Millionen an Facebook" +++ Das konnte man gestern in der Bild lesen, es zahlte 2017 unsere Regierung 4,9 Mio. Euro an Facebook um mit gezielter Werbung die Bürger zu beeinflussen, da sieht man doch deutlich das die Strauchdiebe auch im eigenen Land sitzen, da fragt man sich auch wurden mit Facebook die Wahlen zugunsten einiger Parteien gewonnen ? Da scheint nicht nur Zuckerberg der Schuldige zu sein.

    Peter Gruber, 08.04.2018, 11:36 Uhr:
    „Ist Facebook gefährlich für die Demokratie?“ am Beispiel Puigdemont. Im FACEBOOK ist Puigdemont überwiegend positiv mit hunderttausenden „Likes“ besetzt. Ganz anders im Grimme –Preisträger 3SAT-Kulturzeit vom 03.04.2018. Hier durfte der Qualitätsjournalist Paul Igendaay, Eurokorrespondent im Feuilleton der FAZ, der lange in Spanien war, sich über den Separatisten Puigdemont in Begleitung der suggestiven Moderation äußern. Sein Kommentar war eine Ode an die Verwerflichkeit der Separatisten. Nur deckt sich diese Ode nicht mit der Meinung in der spanischen- und nicht-spanischen Gesellschaft. Und FACEBOOK gefährdet die Demokratie???? Daher stellt sich die Frage, wer definiert eigentlich was Demokratie zu sein hat?