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Samstag, 2. Juli 2016

Der Brexit verteilt die geopolitischen Karten neu - Eine Analyse

Thema: Brexit


Der Brexit verteilt die geopolitischen Karten neu!
von Thierry Meyssan

Während die internationale Presse nach den Mitteln einer europäischen Neukonstruktion sucht, immer noch ohne Russland und inzwischen ohne Großbritannien, ist Thierry Meyssan der Meinung, dass nichts mehr den Zusammenbruch des Systems verhindern kann. Indessen, so unterstreicht er, steht nicht die EU selbst auf dem Spiel, sondern die Gesamtheit ihrer Institutionen, welche die weltweite Dominanz der USA ermöglichen wie auch den Zusammenhalt der USA selbst.

Indem sie den Brexit begünstigt, wird Königin Elisabeth ihr Land neu ausrichten können auf den Yuan.
Foto: http://specials-images.forbesimg.com
Niemand scheint die Konsequenzen der britischen Entscheidung, die EU zu verlassen, zu verstehen. Die Kommentatoren, welche die Politik der Politiker interpretieren und seit langem ein Bewusstsein über internationale Herausforderungen verloren haben, haben ihre Aufmerksamkeit auf die Einzelheiten einer absurden Kampagne gerichtet. Einerseits die Gegner einer unkontrollierten Einwanderung und andererseits die "Knecht Ruprechte" welche Großbritannien mit den schlimmsten Heimsuchungen drohen.

Oder anders gesagt, die Herausforderungen dieser Entscheidung stehen in keinerlei Zusammenhang mit diesen Themen. Der Abstand zwischen Realität und politisch-mediatischer Diskussion verdeutlicht die Krankheit, an der die westlichen Eliten leiden: Ihre Inkompetenz.

Während also vor unseren Augen der Schleier zerreißt, verstehen unsere Eliten die Lage nicht besser, als die kommunistische Partei der Sowjetunion im November 1989, die die Konsequenzen des Falls der Mauer nicht berücksichtigte. Die Auflösung der UdSSR im Dezember 1991, des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW - auch _Council for Mutual Economic Assistance - , - Comecon -) schließlich des Warschauer Paktes sechs Monate später sowie anschließend die Versuche Russland selbst aufzulösen, das dabei fast Tschetschenien verloren hätte.

In einer nahen Zukunft werden wir einer identischen Auflösung der Europäischen Union und dann der NATO beiwohnen können und, wenn man sich dort nicht in Acht nimmt, auch einer Auflösung der USA.

Welche interessen Verstecken sich hinter dem Brexit ?

Ganz im Gegensatz zu den Prahlereien von Nigel Farage steht die UKIP nicht am Anfang des Referendums, welches sie gerade gewonnen hat. Diese Entscheidung wurde David Cameron von den Mitgliedern der konservativen Partei aufgezwungen.

Für sie muss die Politik Londons eine pragmatischen Anpassung an die Weltentwicklung sein. Diese "Krämer-Nation", wie sie Napoleon einst charakterisierte, beobachtet, dass die USA nicht mehr, weder die weltweit erste Wirtschaftsmacht, noch die größte Militärmacht sind. Sie hat somit nicht mehr den Anspruch privilegierter Partner zu sein.

Genausowenig, wie Margaret Thatcher gezögert hatte die britische Industrie zu zerstören um ihr Land in ein weltweites Finanzzentrum zu verwandeln, genausowenig haben dieselben Konservativen gezögert Schottland und Nord-Irland den Weg in die Unabhängigkeit zu öffnen. Damit haben sie den Verlust des Erdöls in der Nordsee in Kauf genommen um aus der City das erste Off-Shore Finanzzentrum des Yuan zu machen.

Die Brexit-Kampagne wurde daher auf breiter Basis von Gentry und Buckingham-Palast unterstützt, welche die Boulevard-Presse mobilisiert haben, um zur Unabhängigkeit zurück zu kehren.

Ganz im Gegensatz zu dem, was die europäische Presse erklärt, wird der Abschied der Briten aus der EU nicht langsam vor sich gehen, weil die EU schneller zusammenbrechen wird, als die Bürokratie für den Abschluß der Austrittsverhandlungen benötigen wird. Die Mitgliedstaaten des Comecon brauchten über ihren Austritt nicht verhandeln, weil Comecon, in dem Moment wo sich die zentrifugale Bewegung abzeichnete, aufgehört hat zu funktionieren. Die Mitglieds-Staaten der EU welche sich an ihren Teilbereichen festklammern und darauf bestehen, das von der Union zu retten, was übrig bleibt, werden ihre Anpassung an die neuen Gegebenheiten versäumen mit dem Risiko die schmerzhaften Krämpfe der ersten Jahre des neuen Russlands kennen zu lernen wie: Atemberaubender Absturz des Lebensstandards und der Lebenserwartung.

Für hunderttausende von Funktionären, Abgeordneten und europäischen Kollaborateuren, die unweigerlich ihren Job verlieren werden und für die nationalen Eliten, die ebenfalls von diesem System abhängig sind, ist es dringend geboten die Institutionen zu reformieren um sie zu retten. Alle irren in der Annahme, dass der Brexit eine Bresche schlägt in welcher sich die Euroskeptiker zu Tode stürzen werden. Dabei ist der Brexit nur eine Antwort auf den Niedergang der USA.

Das Pentagon, welches in Warschau den NATO-Gipfel vorbereitet, hat genausowenig begriffen, dass es nicht mehr in der Position ist seine Alliierten zu zwingen ihr Verteidigungsbudget aufzublähen und seine militärischen Abenteuer zu unterstützen. Die Dominanz Washingtons über den Rest der Welt ist beendet.

Wir wechseln in ein neues Zeitalter.

Was wird sich ändern

Der Sturz des sowjetischen Blocks hat zunächst den Tod einer Vision für die Welt nach sich gezogen. Die Sowjets und ihre Verbündeten wollten eine Solidargemeinschaft aufbauen, wo so viel Dinge wie möglich in die gemeinschaftliche Verantwortung übertragen wurden. Sie erhielten eine gigantische Bürokratie und sterbende Lenker.

Die Mauer wurde nicht von Anti-Kommunisten geschleift, sondern von einer Koalition der kommunistischen Jugend und der protestantischen Kirchen. Sie waren sich einig darin, befreit von der sowjetischen Vorherschaft, den politisierten Geheimdiensten und der Bürokratie, das kommunistische Ideal neu zu begründen. Sie wurden von ihren Eliten verraten, die, nachdem sie den Interessen der Sowjets gedient hatten, sich mit genau demselben Elan darauf gestürzt haben, denjenigen Washingtons zu dienen. Die engagiertesten Befürworter des Brexit suchen zunächst ihre nationale Souveränität wieder zu erlangen und den west-europäischen Lenkern ihre Arroganz heimzuzahlen, welche sie, nach der durch das Volk erfolgten Ablehnung der Europäischen Konsitution (2004-2007), mit dem Diktakt des Lissabonner Vertrag unter Beweis gestellt haben. Auch sie könnten enttäuscht sein von dem was folgen wird.

Der Brexit markiert das Ende der ideologischen Dominierung der USA, derjenigen der Demokratie mit Rabatt für die "Vier Freiheiten". In seiner Rede über den Zustand der Union von 1941 hatte sie Präsident Roosevelt definiert als
    1.) Freiheit des Wortes und sonstiger Ausdrucksformen.
    2.) Freiheit für jeden, Gott zu verehren wie er es für richtig hält
    3.) Freiheit der Bedürfnisse
    4.) Freiheit der Angst vor einer äußeren Bedrohung
Wenn die Engländer zu ihren Traditionen zu rückkehren werden, so werden die Kontinentaleuropäer die Fragen der französischen und russischen Revolution über die Legitimierung der Macht wiederfinden und ihre Institutionen auf den Kopf stellen mit dem Risiko, die Wiederauferstehung des deutsch-französischen Konfliktes zu erleben.

Der Brexit markiert auch das Ende der militärisch-wirtschaftlichen US-Dominanz; NATO und EU waren nur zwei Seiten derselben Medallie, selbst wenn die Konstruktion der Aussenpolitik und der gemeinsamen Sicherheit länger zu ihrer Umsetzung gebraucht hat, als diejenige des freien Handels. Kürzlich redigierte ich einen Bericht über diese Politik gegenüber Syrien. Ich prüfte alle internen Dokumente der EU, ob öffentlich oder nicht offentlich, um schließlich zu dem Schluß zu kommen, dass sie alle ohne jegliche Kenntnis der Realitäten vor Ort erstellt wurden, sondern ausgehend von Vermerken des deutschen Aussenministeriums, welches selbst wiederum die Instruktionen des US-State-Department abgeschrieben hatte. Ich hatte vor einigen Jahren für einen anderen Staat dieselbe Aufgabe durchzuführen und war zu einem ähnlichen Ergebnis gelangt. (nur dass in diesem anderen Fall der Vermittlungsagent nicht das deutsche, sondern das französische Aussenministerium war)

Erste Konsequenzen innerhalb der EU

Aktuell verweigern die französichen Gewerkschaften das Projekt zur Änderung des Arbeitsrechtes, welches von der Regierung Valls auf der Grundlage eines Berichtes der EU, der wiederum vom US-Staatsministerium inspiriert war, redigiert wurde. Wenn auch die Mobilisierung der CGT den Franzosen erlaubt hat die Rolle der EU in dieser Angelegenheit aufzudecken, so haben sie doch immer noch nicht die gelenkte Verbindung EU-USA nachvollzogen. Sie haben verstanden, dass in Umkehrung der Rechts-Normen und in der Vorrangigkeit der Unternehmensvereinbarungen über die Vereinbarungen der Branche, die Regierung in Wahrheit den Vorrang des Gesetzes über den Vertrag wieder in Frage stellte. Aber sie ignorieren die Strategie von Joseph Korbel und seinen beiden Kindern, seine natürliche Tochter die Demokratin Madeleine Albright und seine Adoptivtochter die Republikanerin Condoleezza Rice. Professor Korbel versicherte, dass um die Welt zu dominieren es genügen würde, wenn Washington lediglich eine Umschreibung der internationalen Beziehungen in die juristischen Termini des angeslächsischen Rechtes erzwingen würde. Indem der Vertrag über das Gesetz gestellt wird, privilegiert In der Tat das angelsächsische Recht langfristig die Reichen und Mächtigen gegenüber den Armen und Elenden.

Es ist warscheinlich, dass Franzosen, Niederländern, Dänen und noch weitere versuchen werden, sich von der EU abzukoppeln. Sie müssen dazu ihrer herrschende Klasse die Stirn bieten. Wenn die Dauer dieses Kampfes unvorhersehbar ist, so besteht über den Ausgang kein Zweifel mehr. Wie dem auch sei, in der Periode der Umwälzungen welche sich ankündigt, werden die französichen Arbeiter sich nur schwer manipulieren lassen, ganz im Gegensatz zu ihren, heute noch unorganisierten, Kollegen in England.

Erste Konsequenzen für Großbritannien

Premierminister David Camerion hat Sommerferien als Begründung vorgebracht, um seinen Rücktritt auf Oktober zu verschieben. Sein Nachfolger, im Prinzip Boris Johnson, kann dementsprechend den Wechsel vorbereiten um sich gleich nach seiner Ankunft in Downing Street ins Zeug zu legen. Großbritannien wird nicht den definitiven Austritt aus der EU abwarten um seine eigene Politik zu gestalten, angefangen von seiner Abwendung von den Sanktionen gegen Russland und Syrien.

Im Gegensatz zu den Äußerungen der europäischen Presse, ist die City of London nicht direkt vom Brexit betroffen. Angesichts ihres speziellen unabhängigen Status, der sie direkt unter die Hoheit der Krone stellt, war sie nie Bestandteil der EU. Sicherlich wird sie nicht mehr als Sitz bestimmter Firmen dienen können, welche jetzt in die EU abwandern werden, aber ganz im Gegensatz dazu wird sie die Souveränität Londons jetzt dazu nutzen können, um den Markt mit dem Yuan zu entwickeln. Bereits im April hat sie die dazu nötigen Privilegien erhalten, indem sie ein Abkommen mit der chinesischen Zentralbank abgeschlossen hat. Darüber hinaus dürfte sie ihre Aktiviäten als Steuerparadies für die Europäer ausbauen.

Wenn der Brexit die britische Wirtschaft, in der Erwartung neuer Regeln, vorübergehend durcheinander bringen wird, so ist es doch sehr wahrscheinlich, daß Großbritannien - oder zumindestens England - sich zu seinem größten Vorteil sehr schnell reorganisieren wird. Bleibt die Frage, ob die Drahtzieher dieses Erdbebens die Weisheit besitzen, das Volk daran teilhaben zu lassen: Der Brexit ist eine Rückkehr zur nationalen Souveränität, er garantiert nicht die Souveränität des Volkes!

Die internationale Landschaft kann auf sehr unterschiedliche Art und Weise sich entwickeln, je nach den Reaktionen, die folgen werden. Selbst wenn dies für manche Völker schlecht wäre, so ist es doch stets besser, sich an die Realität zu heften, wie es die Briten machen, als unbeirrt an einem Traum festzuhalten, bis er zerspringt.
Thierry Meyssan
Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle: Voltairenet.org Lizenz CC-BY-NC-ND
Danke Klaus für den Link

Mittwoch, 19. August 2015

Darum wurde Chinas kommende „Wallstreet“ samt Zukunftsplänen zerstört

Thema: Terror

Epoch Times
Exklusiv-Aussage zu Tianjin Explosion:
Tianjin Terrorakt: Darum wurde Chinas kommende „Wallstreet“ samt Zukunftsplänen zerstört

von Maria Zheng und Rosemarie Frühauf, Montag, 17. August 2015
Es war ein Terrorakt und Chinas terroristischer Ex-Staatschef hat ausgespielt. Das sagte ein Regierungs-Insider exklusiv zu EPOCH TIMES. Weil er Chinas künftige Wallstreet wegbombte, wurde der 89-jährige Jiang Zemin nun „festgesetzt“. Präsident Xi Jinping habe vor Wut gerast, als die Explosion den Zukunftsstandort Tianjin in eine chemisch-verseuchte Todeszone verwandelte.


Hier starben nicht nur hunderte Menschen, sondern auch große Zukunftspläne: Das Binhai New Area sollte "Chinas Wallstreet" werden. Foto: Weibo
Nach dem Inferno von Tianjin ist nichts mehr, wie es war. Die nächsten Wochen dürften nicht nur für China, sondern auch die Welt sehr spannend werden. Zu wichtig war der nun zerstörte Wirtschaftsschauplatz Binhai. Personell geht es um den Machtkampf zwischen Xi Jinping und Jiang Zemin. Und im größeren Kontext um die Frage: Wird China weiterhin eine KP-gesteuerte Planwirtschaft erleben, in der einige alte Kader die Strippen ziehen und mit der US-Finanzelite gemeinsame Sache machen – oder wird sich China politisch wandeln, aus dem Windschatten der USA und der Dollar-Hegemonie befreien, der Yuan eine (goldgedeckte) Weltwährung werden und etwas Neues beginnen …?

Was bisher enthüllt wurde:

Die Explosion von Tianjin am 12. August war ein Terrorakt. Laut chinesischen Medien sollte es ein Attentat auf Xi Jinping und sein Regierungsteam werden. Ein riesiger Vorrat an Waffen und Sprengstoff waren in den Binhai-Distrikt gebracht worden, um Xis Zug bei der Vorbeifahrt in die Luft zu jagen, doch das Komplott wurde vereitelt. Um Waffen und Beweise zu vernichten, lösten die Verschwörer ein Feuer aus, das in einer gigantischen Gasexplosion endete und den gesamten Bezirk zerstörte.

Es war nicht der erste Anschlag auf Xi: Chinas neuer Führer soll bereits sechs Attentate überlebt haben – alle gingen auf das Konto seines Vor-Vorgängers im Amt, des 89-jährigen Ex-Staatschefs Jiang Zemin.

EXKLUSIV ENTHÜLLUNG: Jiang und Söhne „festgesetzt“!

Nach der Explosion von Tianjin überschlagen sich nun die Ereignisse. Wie ein Insider aus Regierungskreisen EPOCH TIMES exklusiv mitteilte, sollen Jiang und seine Söhne bereits festgesetzt worden sein. „Sie können sich nicht mehr bewegen“, sagte er wörtlich. Dies kann eine Verhaftung genauso wie Hausarrest bedeuten. Auch Chinas Ex-Premier Zeng Qinghong, die zweitmächtigste politische Altlast nach Jiang, steht laut dem Insider „unter Hausarrest“.

Für Xi soll es eine schwere Entscheidung gewesen sein, denn er wollte die Verhaftung Jiangs langsam angehen – einen so mächtigen Ex-Staatsmann hinter Gitter zu bringen ist riskant und könnte ihn selbst aus dem Amt katapultieren. Auch wollte Xi erst Zeng den Prozess machen. Doch das Inferno von Tianjin erzwang die Entscheidung: Es sei ein Kampf um Leben und Tod geworden, so der Insider. Xi habe vor Wut so gerast, dass er zwei Nächte nicht schlafen konnte.

Jiang hat Chinas „zukünftige Wallstreet“ nicht nur in Schutt und Asche gelegt – er hat ihren blühenden Standort in eine auf Jahrzehnte unbenutzbare Todeszone verwandelt. Angesichts dieser Tatsache musste Xi davon ausgehen, dass noch größere Aktionen und Zerstörungen folgen, wenn er nicht sofort die Notbremse zieht.

Eine Festsetzung Jiangs ist noch immer riskant. Stück für Stück hatte Xi in den vergangenen Monaten das Netzwerk seines Vor-Vorgängers zerlegt. Es besteht aus zahllosen Leuten, die über Jahrzehnte Unmengen von Geld verdienten und keine Lust haben, ihre Macht und ihren Einfluss zu verlieren. Leute, die in Wirtschaft, Finanz, Telekommunikation, Medien, Militär und dem Polizeiapparat saßen und dort Schlüsselpositionen bekleideten. Aber nicht nur in China: Auch im Ausland hat sich Jiang reihenweise die Gunst von Diplomaten und Wirtschaftsbossen erkauft.

Die Verflechtungen Jiangs mit der US-Finanzelite sind ein offenes Geheimnis, wie wir bereits berichteten. Morgan Stanley, Goldman Sachs und Co. sollen zumindest als Planer beim Börsencrash der vergangenen Monate mitgespielt haben, bei dem umgerechnet 3,5 Billionen Euro an Aktienwerten verbrannten. Auch der Shanghaier Börsencrash war ein inszeniertes Ereignis, welches die Xi-Regierung in Bedrängnis bringen sollte.

Eigentlich wollte Xi das „Börsenproblem“ innerhalb des nächsten halben Jahres behutsam lösen. Doch aus kontrollierten Rettungsmaßnahmen wird nun nichts mehr. Jetzt ist an Chinas Märkten alles möglich.

Rückenwind für ein Vorgehen gegen Jiang hat Xi jedoch aus der Bevölkerung: Wegen Massenmord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gingen gegen Jiang beim Obersten Gerichtshof seit Mai 146.000 Anzeigen ein. (Stand 13. August)

Warum Wirtschaftsterror?

Der ganze Zweck von Xis „Anti-Korruptionskampagne“ war bislang gewesen, Jiangs Netzwerk zu entmachten, weil es eine positive Entwicklung Chinas massiv behindert. Da Xi schon viele „Tiger“ erfolgreich entmachtet hat, bleibt Jiangs Netzwerk „nur noch“ der Wirtschaftsterror übrig, um einen Machtwechsel zu erzwingen.

Sollte es gelingen, die sowieso angeschlagene Wirtschaft oder die Börse zum Kollabieren zu bringen, die Bevölkerung in Not und in Unruhe zu versetzen, dann könnten Jiang und Co. es so hindrehen, als habe die Xi-Regierung versagt und sich selbst zurück an die Macht putschen. (Natürlich mit einem Stellvertreter, denn Jiang ist schon 89 Jahre alt.) Die Wirtschaftsflaute wurde von der Jiang-Fraktion bereits benutzt, um Stimmung gegen Xi zu machen: Er hätte nicht so viele Manager entmachten dürfen, dies habe die Flaute erst erzeugt…

Fakten zu Tianjin:

Einige Fakten zum zerstörten Gebiet zeigen, warum die Explosion Xi Jinpings „chinesischen Traum“ ins Herz traf:

Der „Binhai New Area“ war aus verschiedenen Gründen Chinas Zukunftsstandort Nr. 1. Bis Ende des Jahres 2010 hatten sich dort 285 Unternehmen der „Fortune Global 500“ angesiedelt, darunter Rockefeller, Tishman Speyer, Motorola und Flugzeugbauer Airbus, der dort den A320 baut.

Mit dem Yujiapu Financial District, sollte das asiatische Gegenstück zur Wallstreet entstehen. Mehrere Wolkenkratzer für schlappe 200 Milliarden Yuan befanden sich gerade im Bau. Aber sie machen nur einen Teil des Gesamtbudgets aus: Insgesamt 1,5 Billionen Yuan kosteten die laufenden Infrastrukturprojekte, Investments vorhergehender Jahre gar nicht einberechnet. Jetzt ist das gesamte Gebiet verseuchte Todeszone.

Der Binhai-Distrikt erwirtschaftete rund 55 Prozent der Leistung der zirka eine Stunde von Peking entfernten Zehn-Millionen-Metropole Tianjin. Die Stadt am Bohai-Meer war Teil eines größeren Entwicklungsplans für die gesamte Region, und auch dieser Plan war ein Baby von Xi Jinping: Peking, Tianjin und die Provinz Hebei sollten gemeinsam als Ballungsraum gefördert werden und eine Wirtschaftszone vom Bohai-Meer bis ins nördliche Hinterland bilden. 100 Millionen Einwohner sollten davon profitieren.

Schon jetzt sind die Schäden für Wirtschaftstreibende in Binhai enorm: Da 40 Prozent aller importierten Autos China über den Hafen von Tianjin erreichen, verbrannten bei der Explosion tausende Neuwagen, unter anderem von Volkswagen und Renault. VW verlagerte seine Neuwageneinfuhr nach dem Unglück nach Shanghai und Guangzhou, wie Xinhua berichtete.

Interessant ist auch, dass das Inferno einen Tag nach der Yuan-Abwertung durch die chinesische Zentralbank kam, was es wie einen Racheakt aussehen lässt.

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de



China-Tianjin-Explosion-mindestens-3000tTNT(nuklear)-nicht-21t


Update: better aerial photo: crater lake= 92x100m, needs 4400 t-TNT(undergroundexplosion)

Wenn auch in China die Gesetze der Physik gelten (wovon ich ausgehe), dann ist der Explosionskrater der 2. Explosion nicht von 21 t TNT(Äquivalent) erzeugt worden wie offiziell dargestellt, sondern von mindestends ca. 4400 t TNT, und das dürfte dann keine chemische, sondern ein nukleare Explosion gewesen sei.
Die angeblichen 700 t Natriumcyanid sind vermutlich nur Vorwand, um Panik zu vermeiden Physic laws are also valid in China! Crater from 2. explosion (about 92x100m ) needs min. 4400 t TNT:

Für Explosionkrater gelten vereinfacht experimentell bestätigte Formeln für Durchmesser/Tiefe/Volumen in Abhängigkeit von der Explosions-Energie( in kg TNT):

Formula for D=diameter vs. W=energy

above ground-explosion : D1 [m] = 0.42W[Kg]^(1/3) oder W[t-TNT] = ( D[m] / 4.2 ) ^ 3
center at/below ground : D2 [m] = 0.61W[Kg]^(1/3) oder W[t-TNT] = ( D[m] / 6.1 ) ^ 3

Quelle: http://cimec.org.ar/ojs/index.php/mc/article/viewFile/713/675


Es ist offensichtlich, dass hier von offizieller Seite gelogen wird, aber warum?
Seltsam ist auch folgende Meldung: spiegel.de/panorama/tianjin-in-china-armee-schickt-atom-und-chemieexperten-a-1048108.html
-ChinasMilitär hat mehr als 200 Atom- undChemieexpertennach Tianjin entsandt. Sie testen die Luft auf giftige Gase und sollen klären, wie es ...
In der Artkelüberschrift ist aber nur von Chemieexperten die Rede:
  SPON-Artikel: Suche nach Unglücksursache: Chinas Armee schickt Chemieexperten nach Tianjin

Hilfreich ist auch, mal nach "nuke" oder "nuclear" im Zusammenhang mit 9/11, Bali-Bombing und Fukushima zu googeln:
More: Chinese Harbour Nuked.pdf (2MB),
https://anonfiles.com/file/511a852636aa4459039fcbc...
https://www.google.de/search?q=nuke+bali
https://www.google.de/search?q=nuke+911

https://www.google.de/search?q=nuke+fukushima
Quelle: http://homment.com/China-Tianjin-Explosion-mindestens-3000tTNT-nuklear-nicht-21t
Dort gibt es mehr Fotos