Diskussion


letzte Aktualisierung: 6.2.2019




Die bisherigen Diskussionsbeiträge sind jetzt im Archiv zu finden.

oder die von 2018 direkt über diese Links:
Auflösungserscheinungen
Energieversorgung


Hier können Kommentare wie gewohnt eingestellt werden
Sie erscheinen allerdings erst nach Freischaltung

Kommentare :

  1. Hallo Herr Nietzschmann und Mitlesende,
    Die hervorragenden Eigenschaften von Browns Gas nutzte auch der geniale Erfinder Paul Patone in seinem Plasmareaktor mit 80% Wasserzusatz.
    http://www.science-explorer.de/plasmareaktor.htm
    Leider sind diese Leistungen für eine saubere Umwelt bei uns weitgehend unbekannt.
    Freundliche Grüße
    Wolfgang Freitag

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Herr Nietzschmann und Mitlesende,
    zu der in Ihrem Link propagierten Phinergy-Batterie ist bei Wikipedia „Aluminium-Luft-Batterie“ zu lesen:
    „Da die Aluminium-Luft-Batterie elektrisch nicht aufladbar ist, muss bei Wiederverwendung die verbrauchte Anode aus Aluminium und der Elektrolyt physisch ersetzt werden. Außerdem weist die Batterie eine hohe Selbstentladung auf, weshalb in manchen Anwendungen das Elektrolyt erst kurz vor oder während des Betriebs in die Zelle eingesetzt wird. Die dafür notwendigen zusätzlichen technischen Einrichtungen sind der primäre Grund für die vergleichsweise geringe Verbreitung und die hohen Betriebskosten.“
    So kann man es auch sehen!

    Auch die von Ihnen favorisierte Brennstoffzelle hat große Nachteile:
    # Die erzeugte Spannung ist sehr klein -> Hintereinanderschaltung vieler Einzelzellen → großer Material- und Produktionsaufwand
    # Großer Platzbedarf
    # sicherheitstechnisch notwendige aufwendige Druckbehälter für den Wasserstoff
    # notwendiges Versorgungsnetz mit Wasserstofftankstellen → Vorratslager und Produktionsstätten
    # Kosten pro kWh um ein Vielfaches höher als bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren
    # „grüner“ Wasserstoff ist nicht ausreichend vorhanden, so dass „grauer“ aus fossilen Energieträgern noch unverzichtbar ist → Umweltbelastung
    # völlig andere Antriebstechnik → Ausmustern und Verschrotten bisheriger Fahrzeuge
    Sie schreiben, dass BMW die Entwicklung des Knallgasmotors aufgegeben hat und sie auch bei der Benutzung von Browns Gas skeptisch bleiben. Aber Knallgas (H) und Browns Gas (HHO) sind nun einmal 2 völlig verschiedene aus Wasser gewonnene Gase mit völlig unterschiedlichen Reaktionen bei der Verbrennung. Siehe:
    https://www.zeitenschrift.com/artikel/browns-gas-wasser-als-treibstoff
    Die nach Verschwörungstheorie klingende Erklärung zum Tod von Stan Meyer überlesen Sie bitte.
    Als Beimischung zu anderen Brennstoffen verbessert Browns Gas deren Verbrennung so entscheidend, dass höhere Leistungen und sauberere Abgase entstehen, die z.B. einen Katalysator für Automotoren überflüssig machen. Dafür gibt es genügend Beispiele mit den dazu benötigten Bauplänen im Internet. Man erreicht eine Sprit-Ersparnis von bis zu 40 Prozent. Im Gegensatz zur Brennstoffzelle ist dies in herkömmlichen Autos möglich. Reine „Wasserautos“ fahren z.Zt. nach dem Tode der Erfinder nicht mehr. Über die anderen nützlichen Möglichkeiten von Browns Gas hatte ich schon geschrieben. Sie sind auch im obigen Link nachzulesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Freitag

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Herr Freitag,
    mein physikalisches Verständnis lassen die Bedenken gegenüber Brown Gas eher wachsen, desto mehr ich mich mit der Sache beschäftige. Weder Sackstedt und auch nicht ihr Hinweis auf https://www.zeitenschrift.com/artikel/browns-gas-wasser-als-treibstoff
    können mich überzeugen.
    Ich möchte es auf folgenden Nenner bringen.
    Der Ausgangspunkt bleibt doch immer noch die Reihenfolge Primärenergie – Sekundärenergie – Endenergie.
    Bei Sekundärenergie sehe ich in den Theorien das entscheidende Manko.
    Dort gleitet Sackstedt und auch die Zeiten Schrift mir zu sehr in die Bereiche spirituelle esoterische Darstellung ab. Ein weiterer Punkt sind die Verschwörungstheorien, genau nämlich zu den ungeklärten Vorgängen bei der Sekundärenergie. Die Erfinder haben ihr Geheimnis mit ins Grab genommen, sind vergiftet worden oder Geheimdienste halten das Patent unter Verschluss.
    Ich jedenfalls zweifle zwar die Gewinnung von Energie in Form der Elektrolyse nicht an, aber die letztendlich die entscheidende Endenergie, welche die Theorie hervorbringen müsste.
    Interessant auch die Nutzung in Fahrzeugen. Dazu möchte ich u.a. auf
    https://www.motor-talk.de/forum/-esoterische-kraftstoffe-hho-gas-generatoren-t4911095.html
    hinweisen. Interessante Kommentare von Menschen, die keinen ökonomischen Hintergrund in der Breite sehen, aber privat s nutzen würden, sollten sie tatsächlich die Einsparungen bringen.
    GaryK. Schreibt dort:
    Rechne übrigens selbst nach: 12V, 20A Elektrolyseleistung sind 240 Watt. 70% Wirkungsgrad der Elektrolyse sind 170 Watt Brennleistung. Wenn du einen Leerlaufverbrauch von 1l/h hast und der Liter Benzin 8,2 kWh Brennleistung bringt, dann braucht der Motor nur um sich selbst am Leben zu halten 8200 Watt. Also ohne jede Belastung Faktor 50 mehr als der Elektrolysator liefern kann. Alleine aus diesem Grund kannste das knicken. Du brauchst nicht mal zu überlegen, ob diese Zudosierung den Wirkungsgrad um so viel verbessert, wie der H2-Generator über die Lichtmaschine an Leistung wieder frisst. Der Wirkungsgrad eines Ottomotors liegt irgendwo um 33% - unter optimalen Bedingungen.

    Mit der "HHO" Betrugsmasche sind ein paar Leute seit Jahren unterwegs. Früher wars mal Werbung für den grauen Kapitalmarkt, dort wurde "Wagniskapital" gesucht um den "Forschern" die "Weiterentwicklung" zu ermöglichen. Also nichts anderes als "Money for Nothing".
    Bestätigt meine o.g. Auffassung zu den drei Energiezuständen.
    Erinnert mich auch ein bisschen an TV Radius Antenne
    https://story.lightninggadget.com/articles/tvradius/de/bigblue-asb2118x2/
    Entworfen mit geheimer Militärtechnik, um 1080 HD-Signale zu empfangen.
    Sie hat auf keinen Fall eine Technologie, die den kostenlosen freien Empfang aller DVB-T2-Kanäle ohne Abo ermöglicht, aber einen stolzen Preis.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ralf Nietzschmann

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Herr Nietzschmann,
      Warum gehen Sie nicht auf meinen Beitrag ein? (Phinergy-Batterie , Brennstoffzelle)
      Man hat den Eindruck, dass Sie Sackstedts Buch überhaupt nicht gelesen haben. Die verschiedenen Möglichkeiten außer der Kfz-Technik von Browns Gas sind Ihnen fremd. Die sachlichen Rezensionen zum Buch sind jedenfalls alle positiv. Ihre 2 Links sind alles andere als überzeugend. Im 1. werden ganz im Sinne der etablierten Autofirmen negative Kommentare veröffentlicht, allerdings auch mal ein positiver (gordenshumway) – es kann also funktionieren. Der wird aber sofort niedergemacht. Ihr Kronzeuge Senior Chaos Engineer GaryK gibt auf Seite 1 der Kommentare sein „Wissen“ preis : „HHO, Brown-Gas und wie man den Rotz noch nennt ist chemisch das selbe, als ob einer Vodka als "1-Methyl-Methanol in Dihydrogenmonoxid gelöst" verkauft.“ und auf S.4 vor, wie eine „Diskussion“ auszusehen hat:
      “So, Nutzer ist entsorgt und der Werbe/Spambeitrag ebenfalls. Hier gibts keine Diskussion über "neue Energieformen" und anderen thermodynamischen Bullshit. Dazu gehört explizit "HHO", "Browngas" und wie sich der Scheiß sonst nennt …..“ Sie enttäuschen mich, dass dieses Niveau für Sie die „Wahrheit“ sein soll. Allein der Begriff „esoterische Kraftstoffe“ der Webseite zeigt die Arroganz, Voreingenommenheit und letztendlich Dummheit. Es ist ein Trugschluss, dass alles, was man nicht versteht, auch nicht existiert. GaryK motzt nur und hat offensichtlich selbst keine praktischen Erfahrungen. Seine errechnete Elektrolyseleistung von 240 Watt bei 12V, 20A vergisst die durch die Verbrennung von HHO-Gas im atomaren Bereich freiwerdende Energie. Ich hatte es mehrmals geschrieben: Es gibt außer fest, flüssig, gasförmig auch noch den Aggregatzustand Plasma. Wenn ein Stoff in diesen Zustand versetzt wird, wird im atomaren Bereich Energie frei wie bei Browns Gas und Paul Pantones GEET-Reaktor. Solange der Einbau der HHO-Kits nur von Bastlern und nichtqualifizierten Werkstätten gemacht wird und nicht konsequent eine staatliche Förderung und ein Einstieg großer Autofirmen erfolgt, wird es noch dauern, bis es sich durchsetzt. Die Autofirmen wollen vor allem neue Autos verkaufen. Nachrüstungen wie z.Zt. die Hardwaredieselnachrüstung zeigt, werden abgeblockt. Außerdem wird es sicher auch nicht einfach sein:
      http://www.browns-gas.de
      „Es ist aber eine Menge Arbeit notwendig, wenn Sie tatsächlich hohe Einsparungen erreichen wollen.Lassen Sie sich nicht von den "bis zu 50%" Werbungen täuschen.Wenn Sie nur ein Elektrolysegerät einbauen, werden Sie dies nicht erreichen.Moderne Autos haben eine Menge an Regeltechnik, die Sie nicht so einfach überwinden können. Die meisten Probleme bereiten Turbomotoren. Wir haben beobachtet, dass diese das Gas zurück drücken und Druck im Elektrolysegerät aufbauen..." Die Politik müsste endlich aktiv werden, weil mit den Möglichkeiten von Browns Gas das Potential vorhanden ist, einen wichtigen Beitrag für die Lösung unserer Umweltprobleme zu leisten. (Forschungsbericht E 5001-15 ) Das betrifft nicht nur die Kfz-Technik.(Zerstörung von Atommüll, Giftmüllbeseitigung, Antrieb von Implosionsmotoren, Entsalzung von Meerwasser, molekulares Schweißen, Speichersysteme mit BG-Generator , Heizung, Kühlung u.a.m.)
      In Ihrem 2.Link geht es gar um irgendwelche Antennen.(???) Nun können Sie Browns Gas meinetwegen weiter für spirituell, esoterisch und Verschwörungstheorie halten, es wird woanders praktiziert. Nur ein Beispiel: Die seit 30 Jahren von der Firma B.E.S.T Korea verkauften Produkte. Dazu auch das:
      https://de.euronews.com/2014/06/17/wasserstoff-als-brennstoffoptimierer-macht-fahren-billiger
      https://www.hhogas.at/de/
      Mit freundlichen Grüßen
      Wolfgang Freitag

      Löschen
  4. Es zählen doch die grundlegenden Erkenntnisse der Physik und demzufolge auch für Browngas der Energieerhaltungssatz.
    Er besagt, das Energie nicht verschwindet, aber auch nicht aus dem Nichts entstehen kann.
    Also müsste doch zum Beispiel Dingel eine Erkenntnis gewonnen haben, die man einfach so zusammenfassen kann.
    Die Suche nach neuer Physik, die unter Umständen auch ein Perpetuum Mobile erlauben könnte, ist nicht unbedingt abzulehnen oder unwissenschaftlich. Jedoch trifft man in diesem Bereich sehr häufig auf Pseudowissenschaft und hält seine Erkenntnisse, wie Dingel, mit verschiedenen Ausreden zurück.
    Dazu zu Dingel zwei vielsagende Links
    https://www.autobild.de/artikel/wasserauto-erfinder-verurteilt-941087.html
    https://www.autobild.de/artikel/dingels-wasserauto-34821.html
    Das sein Toyota mit Wasser gefahren ist, wird doch nicht abgestritten, aber was passiert bei einem Langzeittest, wenn eben die Batterie nicht mehr durch die eigene Lichtmaschine aufgeladen wird, also der Energieerhaltungssatz wirkt?
    Anders ausgedrückt
    Wie soll man Kräfte ausnutzen, die man gar nicht kennt? Spekulative Theorien kann man führen, aber ob es funktioniert, dafür braucht es Beweise.
    Da sind wir bei der Nullpunkttheorie , die wissenschaftlich begründet ist, aber von den esoterischen Kreisen gerne nur als Freie Energie benannt wird.Sie bezeichnet eine angeblich unerschöpfliche Energieform.
    Der notwendige physikalische Prozess, mit dem die Nullpunktenergie gewonnen werden soll, wird nicht erwähnt. Auch Nachweise erfährt man nicht.
    Es kommen dann die Verschwörungstheorien, wie bei Dingel,ins Spiel.
    Warum sollten Energiekonzerne zum Beispiel für die Stromerzeugung eine solche Technologie nicht nutzen wollen? Könnte man bei der Vermarktung damit kein Geld verdienen?
    Ein interessierter Leser

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo interessierter Leser,
      Um Ihre letzte Frage zuerst zu beantworten:
      Auf der Suche nach alternativen Energie-Trägern werden üblicherweise nur jene forciert, mit denen am meisten Umsatz zu machen ist und die die Kunden am stärksten abhängig machen. In frei verfügbare Energie-Quellen wie Wasser zu investieren, scheint nicht lohnenswert. Der Staat braucht schließlich auch Steuergelder. Sinngemäß schrieb dies auch schon Herr Nietzschmann in seinem Beitrag vom 31.10.18 12:02. Für Herrn Nietzschmann war das , was heute die „HHO-Betrugsmasche“ ist , damals „HHO, also Knallgas wäre perspektivisch, wenn technisch ausgereift, die kosten- und umwelt- günstigste Variante ...“ Genauso sehe ich es heute immer noch, allerdings HHO=Browns Gas.
      Es stehen heute viele innovative Konzepte in den Startlöchern, die das Potential haben, den Energie-Markt von Grund auf zu revolutionieren, uns allen zu helfen durch eine saubere Umwelt und niedrigere Energiepreise.
      Dass Sie nun Daniel Dingel (kriminell?) und auch noch 2 Artikel von der BILD (Autobild) dazu bemühen, um Ihre Skepsis zu belegen, finde ich nicht gerade zielführend. Solche Erfinder werden immer wieder gern hervorgeholt, um alles als Betrug abzustempeln. Das geht sogar soweit wie bei Paul Patone, der mehrere Schlaganfälle hatte, dass er für verrückt erklärt wurde und deshalb in einer Klapsmühle sei. Unvoreingenommen dieses Thema zu betrachten, ist durch gesteuerte Medien schlecht möglich. Einfach mal "browns gas mit gepulster elektrizität" googeln. Da gibt es einen reichen Fundus an Artikeln, die Ihnen auch erklären, weshalb bei Browns Gas der Energieerhaltungssatz nicht verletzt wird. Das habe ich übrigens schon 2x in dieser Runde getan ( siehe Anonym26.11.18, 13:22, Anonym01.12.18, 12:10) Eine detaillierte Erklärung findet man unter "Plasmatische Bahnexpansion von Elektronen im Wasser" von Chris Eckman, Idaho State University, übersetzt von Ulrich F.Sackstedt. Nachzulesen in "Browns Gas die unerschöpfliche Energiequelle" S.183 ff. Vielleicht findet man es auch im Internet. Das Schulwissen aus dem Chemieunterricht hilft da allerdings wenig.
      Freundliche Grüße
      Wolfgang Freitag

      Löschen
    2. Werter Herr Freitag, werte Mitlesende,
      ich bin kein Physiker auch kein Naturwissenschaftler, denke aber eine gute Allgemeinbildung zu besitzen, um mir eine Meinung zu solchen Dingen zu bilden.
      Ich räumte bereits ein, dass es gerechtfertigt ist in der Physik nach immer neuen Wegen zu suchen, um neue Energiequellen und auch Antriebsmöglichkeiten für Fahrzeuge zu finden.
      Zu Dingel bleibe ich bei meiner Meinung und möchte es weitergehend aus meiner Sicht begründen. Das Dingel verurteilt wurde, hat doch nicht nur bei Auto Bild gestanden.
      https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=en&u=https://en.wikipedia.org/wiki/Daniel_Dingel&prev=search
      Außerdem waren Redakteure der Auto Bild sehr aktiv tätig, um mit Dingel ins Gespräch zu kommen. Sie waren auf der einen Seite dabei sehr optimistisch zum Wasserauto, auf der anderen Seite jedoch auch wieder skeptisch.
      Lasse ich die Auto Bild und beziehe ich mich auf andere Quellen.
      Am 14. 10. 2004 legte Dingel sein Patent vor. Die Unterlagen waren wenig detailliert, enthielten keine Konstruktionsangaben, als Grundlage für die Erteilung eines Patentes. Deshalb erhielt Dingel kein Patent. Ein weiterer Fakt bleibt bei Dingel auch, dass er mehr als lukrative finanzielle Angebote immer wieder abgelehnt hatte, begründet durch fadenscheinige Argumente.
      Auch hier wieder bleibt noch ein Widerspruch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dingels Erfindung keine Interesse gefunden hätte, betrachtet man nur die Stromerzeugung in Kraftwerken als Antrieb für die Generatoren.
      Letztendlich nahm ja Dingel das Geheimnis seiner Erfindung mit ins Grab.
      Bei Paul Patone ist die Ausgangslage eine Andere. Er gab ja seine Erfindung frei.
      Umstritten bleibt allerdings auch er.
      https://www.psiram.com/de/index.php/Global_Environmental_Energy_Technology
      Warum sich seine Technik bisher nicht durchgesetzt hat, bleibt für mich spekulativ oder auch widersprüchlich.
      Dazu sind die Beurteilungen auch von Experten für mich zu vage.
      Nur ein Beispiel auch Befürworter seiner Erfindung, empfehlen ein Stromaggregat nur für Notstrom einzusetzen. Also keine Technik, wie sensible Technik Computer, medizinische Geräte damit zu betreiben. Damit fällt es, im Gegensatz zu anderen Techniken, Batteriespeicher zum Speichern von Photovoltaik, als Dauerlösung für eine Energiequelle weg.
      Ich bleibe dabei ein Befürworter neuer Energieformen zu sein. Sie müssen aber zuverlässlich erprobt sein und Serienreife haben. Außerdem finde ich gerade bei Fahrzeugen die gesetzlich vorgeschriebene Abnahme als unerlässlich an.
      Ich halte auch nichts davon die Bevölkerung zu verunsichern, bestes Beispiel jetzt die Vorgänge zum Diesel und die Auswirkungen für die Normalverbraucher.
      Ein interessierter Leser






      Löschen
    3. Werter interessierter Leser, werte Mitlesende,
      meine Meinung ist, weniger Gewicht auf die negativen Seiten dieser Erfinder zu legen, was oft genug genüsslich präsentiert wird. Man sollte immer im Auge behalten, dass Erfinder nicht aus dem Nichts ihre Erfolge vollbringen können, sondern immer Investoren benötigen, die ihre Arbeit ermöglichen. Da gibt es zwangsläufig Konflikte. Denn der Investor kann nicht unbegrenzt Geld zur Verfügung stellen und der Erfinder weiß im Vorhinein nicht, wann die Arbeit erfolgreich ist. Sonst wäre es ja keine Erfindung, etwas völlig Neues.Sie haben in Ihrem Beitrag Daniel Dingel und Paul Pantone erwähnt, natürlich als Negativbeispiele. Zu Pantone schreiben Sie „Umstritten bleibt allerdings auch er.“ Im Link dazu liest man nur Negatives zu GEET , aber auch “Pantone ließ sein Verfahren in den USA patentieren und meldete es auch in anderen Ländern zum Patent an“. Ja, sitzen in den Patentämtern lauter Idioten? Auch eine Diplomarbeit darüber wurde angefertigt vom französischen Ingenieur Christophe Martz. Dto. In der zuständigen Lehranstalt? Der Clou vom Ganzen:“ Im Dezember 2005 wurde Pantone wegen Anlagebetrugs ("securities fraud") verurteilt, nachdem er sich im Laufe des Prozesses selbst als schuldig bekannt hatte. Wegen einer bestehenden Unzurechnungsfähigkeit setzte der Richter die Strafe aus ...“ Das war eine Auseinandersetzung mit einem Investor, kein Gutachten über seine fachliche Arbeit.
      Ich kann Ihnen folgenden Link empfehlen:
      https://hydronica.blogspot.com/2008/
      Da liest man nun: „ Leider hat das Schicksal Paul Pantone schwer getroffen, denn er erlitt mehrere Schlaganfälle und ist seitdem in der Klappsmühle.“ Meinen Sie nicht, dass solche Menschen es verdient haben, fair behandelt zu werden? 2015 verstarb Pantone mit 65 Jahren und war Jahre vorher schon gesundheitlich gehandicapt. Er gab alle seine Erfindungen zum lizenzfreien Nachbau frei und hätte sicher noch mehr Nützliches erfinden können, nicht nur, wie Sie geschrieben haben, Notstromaggregate. Wollen wir nicht endlich mal die positiven Ergebnisse von Erfindungen uns ansehen z.B. von Browns Gas (BG):
      Dekontaminierung von Atommmüll
      http://www.slimlife.eu/wordpress/2013/07/atomkraft-die-endlagerluge-wir-brauchen-weder-castortransporte-noch-endlagerstatten/
      Nutzung in verschiedenen Branchen
      http://www.browns-gas.de/?topic=6
      erfolgreiche Experimente
      https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/experimente-und-selbstversuche-mit-browns-gas
      https://www.wasserstattsprit.info/kundenstimmen-fotos/georges-leuchtzelle/
      Firmen, die es nutzen z.B. B.E.S.T Korea
      https://browngas.en.ec21.com/
      In unseren Nachbarländern werden keinerlei Anstalten gemacht , AKW‘s abzuschalten. Bei uns sind noch 7 am Netz, die spätestens 2022 abgeschaltet werden. Vor der Katastrophe im Erdbebengebiet im fernen Japan war die Laufzeit der sicheren deutschen AKW‘s erst verlängert worden. Atommüll könnte in den AKW‘s vor Ort dekontaminiert werden durch BG. Warum tut man es nicht? Es funktioniert, seit 30 Jahren belegt! Siehe obigen Link! Stattdessen nehmen wir die ganzen Nachteile der konzeptlosen Energiewende nach Fukujima in Kauf. ("Verspargelung" der Landschaft und riesiger Platzverbrauch bei Windenergie; teure Stromtrassen; dadurch teure Energie, die noch teurer wird , wenn die Braunkohle nicht mehr genutzt wird usw).
      Das war nun mein letzter Beitrag.
      Mit freundlichen Grüßen
      Wolfgang Freitag

      Löschen
  5. Über das angezeigte Thema lohnt es sich in vielerlei Hinsicht zu diskutieren.
    Es ist nicht vergleichbar, wie eben Browngas in Richtung „Perpetuum Mobile“.
    Hier bleiben die Erkenntnisse doch viel zu undurchsichtig und intransparent.
    Ich empfehle erst einmal auf
    https://www.heion-diesel.com/media/
    zu lesen und da besonders
    https://www.heion-diesel.com/wp-content/uploads/2019/01/PODCAST_Andreas-Heine-Mitbegr%C3%BCnder-HAION-Heion-Diesel.mp3
    Geht man davon aus, dass der Journalist des NDR tatsächlich den Produktionsvorgang beobachten und anschließen den Abgastest überprüfen konnte, stellt das ein Ergebnis dar, welches stimmig erscheint. Das beide Erfinder ihr Patent nicht verraten wollen, ist nachvollziehbar.
    Sollten weitere Tests und das Prozedere bei den zuständigen Zulassungsstellen erfolgreich ausgehen, käme es dann zum nächsten Schritt, nämlich die Produktion in den Raffinerien und den Aufbau eines Vertriebsnetzes, das ja erst mal von der möglichen Kapazität der Raffinerien abhängen würde. Wie lange das dauert, ist schwer ein schätzbar.
    Kann man überhaupt Geräte bauen, die notwendige Mengen produzieren können, auch eine entscheidende Frage.
    Es ist auch nicht abzusehen, ob die Politik und auch die Autoindustrie mitspielt oder überhaupt Interesse bekundet. Geht es nach den Grünen, könnte ich mir vorstellen, dass sie ihren Wahn vom E-Auto weiter verfolgen.
    Wie Grüne ticken und was die „Spitzenpolitiker“ so gern für sich in Anspruch nehmen
    kann man bei https://www.rubikon.news/artikel/die-oko-heuchler
    nachlesen. Ich musste da sofort an Heinrich Heine denken. Würde er heute leben, wäre sein Spruch öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken bestimmt der gleiche für die Grünen.
    Ein interessierter Leser.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo interessierter Leser,
      Ihrer Meinung zu "Heion-Diesel" kann ich mich nur anschließen. Man muss nun die weitere Entwicklung abwarten und hoffen, dass es zügig vorwärts geht. In meinem Beitrag gestern ist mir leider ein Schreibfehler unterlaufen. Der Erfinder heißt natürlich Paul Pantone.
      Mit freundlichen Grüßen
      Wolfgang Freitag

      Löschen
  6. Werter Herr Freitag,werte Mitlesende,
    es ist gut so, dass die Wissenschaft sich Gedanken macht, ein Auto mit dem Ziel der Null Emissionen zur Serienreife zu entwickeln.
    Der Forschungsbericht E 5001-15 ist eine hervorragende Studie von 2005 mit klaren Aussagen.Sie stellt keine Bewertung der behandelten Technologien dar. Trotzdem gibt sie Aufschluss darüber, dass es sich lohnt politische Entscheidungen zu treffen, um staatliche Förderungen auszureichen, insofern haben sie das richtig beschrieben.
    Der ursprüngliche Ansatzpunkt war jedoch das Wasserauto.
    Und da bleiben meine Zweifel bezüglich Brown Gas bestehen. Das heißt nicht, dass Brown Gas die in der Studio dargestellten Eigenschaften nicht besitzt. Nur die Studio beschreibt aber auch, dass eine ständige Zufuhr von Wasser und Strom erforderlich ist, ohne das näher zu beschreiben.
    Richtig ist auch, dass politisch überhaupt kein Interesse besteht, bestimmte neue unbekannte Technologien zu fördern. Auch das bin ich bei ihnen.
    Deshalb auch immer wieder der Hinweis auf EL/TL Länder. Korea, Indien , China haben eben die Zeichen der Zeit erkannt und Deutschland verschläft, aus was für Gründen auch immer die Zeichen der Zeit.
    Zurück zum Wasserauto. Geldgeber und große Konzerne, blenden wir die Brennstoffzelle und reine Gasautos egal ob mit Erdgas oder synthetischen Methan aus, für das E Auto entschieden, vermutlich auch auf Druck der Umweltverbände und der Grünen.
    Lasse ich das, es ist eine andere Baustelle.
    Darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein.Ich persönlich sehe auch den vorschnellen Umstieg auf Elektroantrieb aus verschiedenen Gründen skeptisch, Ich sehe auch nicht die Lösung bei den Lithium-Ionen-Akkus , betrachtet man das Auto als Massenprodukt.
    Auch Laufzeitverlängerungen durch Weiterentwicklung dieser Akkus durch Einsatz von nanostrukturierten Material, werden den Bedarf nicht decken können, denn schließlich ist ja der Einsatz dieser Akkus nicht nur auf Autos beschränkt.
    Deshalb habe ich auf den Phinergy Akku hingewiesen. Auch diese Technologie ist keinesfalls ausgereift, bietet aber durchaus interessante Ansätze auch in Richtung notwendigen Aufwand, um diese Akkus zu nutzen.
    Auf
    https://www.juedische-allgemeine.de/israel/wasser-im-tank/
    fand ich u.a. dazu eine für mich doch sehr nachvollziehbare Erläuterung.
    Genauso, wie man technisch das vorhanden Problem der Selbstentladung durch Ölzugabe im Ruhezustand stark minimieren kann. Dazu gibt es ein Patent.
    https://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/news/2018/batterie-aus-luft-alu-und-oel/
    Sollte dieses System sich durchsetzen bis zur Serienreife, hätten wir das Wasserauto, allerdings mit der erforderlichen Notwendigkeit des Austausches bestimmter Teile, wie die Aluminium‐Elektrode in einem in Abhängigkeit von der Nutzung bestimmten Zyklus.
    Zweifelsohne wäre so ein Antrieb auch ökonomisch betrachtet ein Vorteil, wenn man den Preis für die Anschaffung kennen würde.
    Auch ein auf Basis Brown Gas betriebenes Auto käme ohne Wartungsarbeiten nicht aus.
    Vielleicht kommt auch alles ganz anders und der Diesel, siehe aktuelle Diskussion,erlebt eine Renaissance . Hätte natürlich für den Staat bezüglich der Steuereinnahmen einen nicht unerheblichen Vorteil und würde Arbeitsplätze in den Raffinerien, Tankstellen sichern.
    Außerdem sollte man nie die Folgen eines nicht mehr benötigten Energieträger, in diesem Fall Erdöl, vergessen. Da schließt sich wieder der Kreis technischer Fortschritt ist nur solange gut, wenn er die notwendigen Gewinne generiert und bleibt immer eine politische Entscheidung diktiert von Interessengruppen.Sieht man ganz deutlich jetzt wieder, wenn über den Kohleausstieg debattiert wird.
    Besonders Deutschland wird immer ein Land bleiben, dass „fifty-fifty“ orientiert bleibt, auch unter der Bevölkerung.
    Deshalb werde ich mir auch morgen die Will Sendung anschauen und das Gästebuch verfolgen, soweit es sich um sachliche Kommentare handelt, die es ja dort immer noch gibt.
    Siehe Thomas Ludwig schrieb am 25.01.2019 22:14 Uhr: Seite 4
    Mit freundlichen Grüßen
    Ralf Nietzschmann

    AntwortenLöschen
  7. Zum Kommentar vom 31.1. 2019 zur Energieversorgung auf der Startseite
    Was will uns denn der besorgte Bürger damit sagen?
    Erneuerbare Energiequellen erreichen über 40 Prozent der Stromerzeugung
    muss man sich doch regelrecht verarscht vorkommen.
    Muss man nicht, denn es stimmt.
    Siehe dazu: https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/daten-zu-erneuerbaren-energien/ISE_Stromerzeugung_2018_Halbjahr.pdf
    Interessant dazu auch
    https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/03.10.2018/06.10.2018/
    Dort kann man die Produktion der unterschiedlichsten Energieerzeugung tageweise erfahren.
    Zu den besagten 24.1. 2019
    Stimmt, keine Frage, war so. Sind deshalb die Lichter in Deutschland ausgegangen?
    Natürlich nicht, weil wir vom Strommix ausgehen müssen und das kann man so definieren:
    Das Stromnetz weist - für sich genommen - keine Speicherkapazität auf; deshalb muss zu jeder Zeit Strom in genau demselben Umfang erzeugt werden, wie er dem Netz entnommen wird. Dies bedeutet, dass Schwankungen bei der Stromerzeugung und bei der Stromnachfrage sofort ausgeglichen werden müssen, indem mithilfe von Kraftwerken, Speichern und Regelsystemen elektrische Energie in großem Umfang und flexibel erzeugt sowie ein- und aus gespeichert wird.
    Ich weise außerdem auf das Verbundnetz hin, verzichte aber da auf Braunkohlenstrom aus Polen oder Atomstrom aus Frankreich hinzuweisen.
    Im Moment und das ist politisch gewollt, lassen wir die trägen Braunkohlenwerke immer noch am Netz , um genau diese Ereignisse, wie am 24.1. 2019 geschehen zu kompensieren, dadurch wird auch immer das Szenario bemüht, was passiert, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.
    Das Ganze ist jedoch eher im Profitinteresse zu sehen und berücksichtigt nicht, die jetzt schon vorhandenen technischen Möglichkeiten der vorhandenen Speichermöglichkeiten von regenerativen Energien und die kurzfristig mögliche notwendige Erweiterung derselbigen.
    Ich kann hier nicht detailliert auf jede einzelne Speichermöglichkeit hinweisen, die bei der dezentralen Stromversorgung, übrigens nicht im Interesse der Großkonzerne, praxiserprobt genau diese Erscheinungen wie den 24.1. 2019 problemlos überbrückt und durchaus auch auf die zentrale Stromerzeugung übertragbar wäre. Ich erwähne nur abgespeichertes Windgas oder Überbrückungsstromentnahme aus Akkus.
    Übertragen auf die zentrale Stromproduktion.
    Eine Möglichkeit zur Speicherung von Überschussstrom aus erneuerbaren Energien und zur raschen Bereitstellung im Bedarfsfalle gilt die Erzeugung von gasförmigen Brennstoffen und die gleichzeitige Nutzung der vorhandenen Erdgasinfrastruktur in Deutschland. Gegenwärtig verfügen die Gasversorgungsunternehmen in Deutschland über unterirdische Speicher mit einem Speicherraum von knapp 25 Mrd. Norm Kubikmeter Erdgas, dies entspricht einer Speicherkapazität von etwa 230 Mrd. kWh. Weitere im Bau befindliche Speicher und angeschlossene Vorhaben könnten den Speicherraum auf mehr als rund 400 Mrd. kWh ausweiten. Diese Kapazität übersteigt den angenommenen Bedarf zur Pufferung der fluktuierenden(schwankenden) Stromerzeugung aus Sonnen- und Windenergie um ein Vielfaches. Rechnet man, das hoch könnten etwa 80 bis 90 Tagen im Jahr Gasturbinen zur Stromerzeugung solche Ausfälle kompensieren. Nur es ist politisch zum Schutz der Großkonzerne nicht gewollt. Im Gegenteil Gaskraftwerke werden demontiert und notwendige neue Gaskraftwerke für den Regelbedarf der Netze werden nicht gebaut.
    Warum wurde das Projekt NorGer verhindert, bzw. erst jetzt mit einer Verzögerung von mehr als neun Jahren in Angriff genommen? NorGer sieht vor, überschüssige Stromproduktion aus Offshore-Windparks nach Norwegen zu bringen, dort in den vorhandenen Pumpenspeicherwerken zu speichern und bei Bedarf in das Verbundnetz rückzuverstromen.
    Folgend

    AntwortenLöschen
  8. Wir begreifen in Deutschland nicht, dass Stromversorgung ein Bestandteil der Daseinsfürsorge ist und nicht Konzerninteressen dienen sollte. Deshalb werden technisch mögliche und in einem überschaubaren Zeitraum zu realisierende Vorhaben bewusst zurückgehalten und „Otto Normalverbraucher“ mit Horrorszenarien „versorgt“

    Zum Schluss noch ein Beispiel, was allerdings nie so hoch gespielt wird, wie der 24.1. 2019.
    Frankreich steht Jahr vor Jahr vor erheblichen Problemen mit AKWs.
    In der Hauptsache im Sommer. Diese Kraftwerke werden durch Flusskühlung betrieben. Abgesehen von der Umweltbelastung für den Fluss, treten erhebliche Probleme bei der Kühlung auf.
    Folgen sind:
    Es droht jeden Sommer bei längerer Hitzewelle die Abschaltung mehrerer Meiler. Wenn das Flusswasser knapp oder zu warm ist, kann eine Kühlung der AKWs nicht gewährleistet werden. Im Winter kann gefrorenes Flusswasser eine Kühlung der Reaktoren verhindern.
    In der Praxis durchaus bewiesen, dass diese AKWs gedrosselt oder abgeschaltet werden mussten. Woher bezog dann Frankreich seinen Strom?
    Aus dem Verbundnetz und dreimal kann man raten, welcher Strom aus Deutschland geliefert wurde. Entweder durch Überschussstrom der unnötig am Netz noch befindlichen Braunkohlekraftwerke bezogen auf Deutschlands Stromproduktion oder auch als Strommix aus regenerativer Energie.
    Ich bin bestimmt kein fanatischer Grüner, politisch mit dieser Gilde an der Spitze schon überhaupt nicht, sehe aber die Notwendigkeit der vollständigen Umstellung auf regenerative Energie aus verschiedenen Gründen als unausweichlich an.
    Ich weiß aus eigenen Erfahrungen auch, wie unterschiedlich die Menschen darüber denken.
    Gerade in meiner unmittelbaren Umgebung merke ich das. Ich sehe den Kampf der Dorfbewohner von Pödelwitz, das der Kohle weichen soll, analog Hambacher Forst.
    Vollkommen überflüssig noch weiter Natur zu zerstören, auch im Hinblick dessen, welche erhebliche Probleme gerade das viel gepriesene Leipziger Neuseenland in Richtung Renaturierung verursacht. Es gibt nämlich immer goldene Seiten die werden gepriesen, aber eben auch die dunkeln Seiten, die nicht so gerne erwähnt werden, vor allem wenn es um die Kosten der Renaturierung geht und die Gebiete, die noch lange keine Freizeit und Urlaubsparadiese werden können, weil die Natur nicht mitspielen will, gerade wichtig für die notwendige Wasserqualität der Seen, entstanden aus gefluteten Tagebauen.
    Es gibt aber auch mit der Kohle aufgewachsene Menschen, die Protest laufen, wenn Windräder und Fotovoltaik Anlagen auf der Abraumhalde entstehen sollen. Sie verschandeln das Bild und wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint…. siehe oben, also ist Kohle für sie besser.
    Wir erleben gerade eine spannende Zeit in Deutschland, was gerade regenerative Energien, aber auch aktuell den Diesel betrifft.
    Ich hoffe nur, dass sich Sachlichkeit durchsetzt. Hysterie und Polemik helfen da nicht weiter.
    Auch gestern Abend bei Illner wieder zu erleben. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einem CSU Minister in bestimmten Punkten zustimmen kann.
    Nicht unbedingt zum Thema, aber doch lesenswert und doch tangierend zu meinem Post.
    https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20191/die-systeme-chinas-und-russlands-sind-den-westlichen-demokratien-ueberlegen/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wieder eine sehr interessante Erläuterung. Ich verstehe im Moment die Diskussionen in Deutschland auch nicht mehr.
      Ein wichtiger Punkt ist und bleibt die Daseinsfürsorge, auch bei der Stromerzeugung und diese wird niemals durch Konzerninteressen im Sinne der Umwelt und für die Menschen realisiert werden.
      Das schlimmste Beispiel für mich war, als ich mich mit der Subventionierung von Atomkraft beschäftigt habe
      http://de.atomkraftwerkeplag.wikia.com/wiki/Subventionierung_von_Atomkraft
      Wie viel Menschen glauben aber immer noch, dass AKWs uns billigen Strom liefern?
      Ähnliche Berechnungen kann man auch mit der Kohle machen.
      Auch dazu habe ich mich intensiv beschäftigt.
      https://www.greenpeace-energy.de/fileadmin/docs/publikationen/Studien/2017-10-Was_Strom_wirklich_kostet_lang.pdf
      Aber es stimmt, derzeit funktioniert der Markt noch so, dass sich die neuen Strukturen nicht herausbilden könnten. Die Rahmenbedingungen begünstigen noch die alte Welt der fossilen
      Energieerzeugung.
      Wenn wir ehrlich sind müssen wir aber zur Kenntnis nehmen, dass derartige Studien in der Breite überhaupt keine Rolle bei den Menschen spielen. Sie glauben den ständigen Meldungen in den Systemmedien.
      Gerade ihr Beispiel mit der Erdgasinfrastruktur zur Nutzung für die Speicherung von von Überschussstrom aus erneuerbaren Energien, ist zwar technisch schon jetzt möglich, aber nicht im größeren Umfang politisch durchsetzbar. Hindernis bleibt das Erdgas aus Russland und auch bald das Fracking Gas aus den USA.
      Hier zählen knallharte Handelsinteressen und die Umwelt und das Klima interessiert überhaupt nicht. Hauptsache man kann den normalen AN seinen Diesel verbieten und damit mehrfach wieder Geld machen.
      Ihr Beispiel mit der Holzheizung wird in unserer Gegend schon Realität, noch freiwillig, aber wie lange noch?
      Hans W.

      Löschen
  9. Mir geht die ganze Diskussion, auch über die Stromerzeugung, gehörig gegen den Strich.
    Wir werden doch alle nur an der Nase herumgeführt.
    Wer nicht einsieht, dass nur die erneuerbaren Energien weltweit die Zukunft sind, ist nach meiner Auffassung nicht in der Lage selber darüber nachzudenken und lässt sich mehr oder weniger von interessierten Kreisen mit Unterstützung bestimmter Politiker beeinflussen.
    Bestes Beispiel der Eintrag des Users hier auf dem Blog. Kein Mensch will doch sofort auf fossile Kraftwerke verzichten, aber im angemessenen Zeitraum. Dazu gehört auch die Speichermöglichkeiten erneuerbarer Energien zügig auszubauen und nicht zu torpedieren. Dazu gehört auch die sofortige Abschaltung nicht mehr benötigter Kohlekraftwerke. Waren die „Jamaika Verhandler“nicht sofort bereit diese vom Netz zu nehmen?
    Wer da die Stromversorgung zusammen gebrochen?
    Wer spricht heute in dieser Regierung von Union und SPD noch über diese sofort realisierbare Angelegenheit?
    Kaum ist der sogenannte Kohlekompromiss angeblich gefunden, wird er schon wieder infrage gestellt. Brinkhaus CDU will nach 2038 eine „Ehrenrunde“ für die Kohle.
    @ Hans W. hat es mit dem Fracking Gas angesprochen.
    Dazu fand ich einen sehr guten Kommentar unter
    https://www.heise.de/tp/features/USA-Fracking-bis-zur-Klimakatastrophe-4282483.html
    Die ganze Verlogenheit der Politiker, egal ob in Regierungsverantwortung oder die Grünen, kann man ja sehen, wenn sie dieses Fracking Gas, angeblich zur Sicherheit gegenüber den Russen, von den USA kaufen. Hier zeigt sich die Abhängigkeit und auf das Klima und die Umwelt wird gepfiffen.
    Interessant auch, was Grüne, in diesem Fall der MP von BW Kretschmann so von sich geben, wenn sie unbeobachtet sich wähnen.
    https://www.facebook.com/DCT.KONTAKTBUERO/videos/236481363905471/
    Nach außen den Michel verklickern, seinen Diesel abzuschaffen, um ein E- Auto zu kaufen, aber intern zu wissen, dass das überhaupt nicht geht.
    Warum zwingt Kretschmann und andere Politiker, wie Scheuer und Co., die Hersteller nicht zur Hardware Nachrüstung?
    Wer profitiert mithilfe der Politiker beim Weiterbetrieb der Kohlekraftwerke?
    Wer ist im jedem Fall der Dumme?
    Nur wenn man sich intensiv mit diesen Fragen auseinandersetzt, merkt man, wie wir verarscht werden sollen.
    F. Köppel



    AntwortenLöschen
  10. Werte Mitlesende,
    wie können die drohenden Fahrverbote für Fahrer von Dieselautos vermieden werden?
    Aus Wasser, CO2 und Ökostrom können umweltfreundliche Öl-Ersatzstoffe erzeugt werden! Der Grundstoff dafür soll bald in der norwegischen Hafenstadt Porsgrunn entstehen. Das Unternehmen Nordic Blue Crude plant langfristig zehn gigantische Fabriken, in denen der „saubere Wunder-Diesel für Hunderttausende Autos“ produziert werden soll. Dazu plant das Unternehmen Investitionen von 70 bis 80 Millionen Euro.Es kommt ein Verfahren zum Einsatz, das vor fast 100 Jahren entwickelt und von der Dresdner Firma Sunfire weiterentwickelt wurde. Das Produkt – Blue Crude genannt – ähnelt Erdöl und ist so vielseitig verwendbar wie der fossile Rohstoff, hat aber einen erheblich höheren Reinheitsgrad.Das norwegische Projekt ist nur eines von vielen, die sich mit dieser Technologie befassen. Ein Wettlauf von Wissenschaftlern nimmt weltweit Fahrt auf. Der große Vorteil z.B. gegenüber E-Autos: Man kann auf eine komplette Infrastruktur zurückgreifen – von der Raffinerie bis zur Zapfsäule und herkömmliche Fahrzeuge können weiter Verwendung finden.Der Clou ist, dass so der "Klimakiller" CO2 gebunden und damit unschädlich gemacht wird, bis die Stoffe wieder verbrannt werden. Hinzu kommt, dass durch das Verfahren eine weitere Möglichkeit geschaffen wird, Ökostrom zu speichern.Weit vorne in der Entwicklung ist ein Unternehmen ganz oben im Norden: Die Firma Carbon Recycling International (CRI) stellt auf Island schon Methanol im industriellen Maßstab her, die Anlage kann fünf Millionen Liter pro Jahr erzeugen.
    EDL-Anlagenbau und Sunfire (Deutschland) machen die Planung für das Unternehmen Nordic Blue (NBC, Norwegen) seit 2017, die diese ,grünen‘ Raffinerieprodukte im Heroya-Industriepark herstellen will.
    Umweltfreund W.F.

    Fortsetzung folgt

    AntwortenLöschen
  11. Sunfire hatte 2017 mehr als drei Tonnen des synthetischen Erdöl-Substituts Blue Crude auf Basis von Ökostrom, CO2 und Wasser produziert. Hierzu lief die Power-to-Liquids Anlage von Sunfire in Dresden erstmalig im Dauerbetrieb über mehr als 1.500 Stunden. Der Dauertest auf Industrieniveau war Teil eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützten Projektes.Das vom BMWi geförderte Projekt wurde an der Universität Stuttgart auf seine Ökobilanz hin untersucht. „Die ersten Ergebnisse zeigen, dass ‚Blue Crude‘ gegenüber fossilen Kraftstoffen ein CO2-Einsparpotenzial von 35 bis über 85 Prozent aufweist und unter bestimmten Bedingungen erhebliche Vorteile für die Umwelt bringen kann“, sagt Aleksandar Lozanovski vom Lehrstuhl für Bauphysik, Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung.
    Was passiert nun in Deutschland? Praktisch nichts, außer es zur Kenntnis zu nehmen.
    https://www.bundestag.de/blob/544092/dab1b2ac5f0264e4b35ea370d197922e/wd-5-008-18-pdf-data.pdf
    Stand November 2018:
    https://oiger.de/2018/11/01/sunfire-dresden-plant-neue-fabrik-fuer-oekosprit-anlagen/169837
    Sunfire Dresden plant neue Fabrik für Ökosprit-Anlagen - Neue Fabrik soll Produktionsausstoß verzehnfachen
    Für Sunfire steht ein Fabrikneubau zur Debatte. Das neue Werk soll fünf- bis zehnmal soviel Kapazität haben wie die heutige Produktionsstätte in Dresden-Reick. Da das Unternehmen selbst immer noch Verluste schreibt, will die Geschäftsführung das fünf bis zehn Millionen Euro teure Werk durch Risikokapitalisten finanzieren lassen...Im Nachhinein hat das Unternehmen die Pläne stark relativiert und von zahlreichen Bedingungen abhängig gemacht. So will das Unternehmen nur bauen, wenn es genug Aufträge bekommt, das Risikokapital dafür erhält, sich der Markt für synthetischen Treibstoff verbessert und Gesetze so geändert werden, dass dieser Treibstoff ähnliche Privilegien wie Wasserstoff- oder batteriebetriebene Autos bekommt.
    Aus für die Braunkohle könnte Chance für Elektro-Treibstoff-Fabrik sein.
    Vor allem in der Lausitz sieht man gute Chancen für solch eine Fabrik: Dort dürften sich bald viele geschulte Kraftwerks- und Tagebau-Fachleute nach neuen Jobs im Anlagenbau umschauen, weil der Braunkohle-Ausstieg sichtlich naht. Zudem könne das Revier moderne Technologien für die Energiewende im großen Maßstab testen, meint der Sunfire-Finanzchef Aldag. Das müsse eben nicht zwingend nur eine Großfabrik für Autobatterien sein, um die sich Bund und Länder derzeit so sehr bemühen. Sunfire plädiert vielmehr dafür, in der Lausitz eine „Gigafabrik“ für Elektrolyse-Anlagen anzusiedeln. „Deutschland ist in der Elektrolyse-Technologie derzeit führend“, betonte er.
    Wann wacht der Bund endlich auf und unterstützt massiv diese Vorhaben und nicht nur Windräder, Solar und E-Autos???
    Mit freundlichen Grüßen
    Umweltfreund W.F.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Werter Umweltfreund W.F.
      für mich ist Ihr Beitrag schlüssig. So könnten die drohenden Fahrverbote wegen zu hoher NOx-Werte abgewendet werden. Blue Crude wird aus Wasser (Elektrolyse von H2O) und CO2 erzeugt. Bin zwar kein Chemiker, aber ich sehe in diesem Ersatzdiesel keinen Stickstoff N, der bei der Verbrennung NOx erzeugt. Wenn vorerst nur Tankstellen in den vom Fahrverbot bedrohten Städten entsprechend eingerichtet würden und man von staatlicher Seite Steuerentlastungen für dieses zweifellos teurere Produkt gegenüber Diesel beschließt,wäre es DIE Lösung! Von der Autoindustrie kann man keine Hilfe erwarten. Die Hardwarenachrüstung wird abgelehnt. Die müsste ja auch an jedem betroffenen Auto erst mal vorgenommen werden. Bei Blue Crude betrifft der Eingriff nur die Tankstellen. Sunfire Dresden muss endlich die Förderung erfahren, damit dieser Treibstoff ausreichend verfügbar wird.
      Freundliche Grüße
      G.Müller

      Löschen
    2. Werter Umweltfreund W.F., werte Mitlesende,
      beim Dieselgipfel im Dezember 2018 wurden für das "Sofortprogramm Saubere Luft" 1,5 Mrd.€ vorgesehen. Weshalb muss dann Sunfire Dresden mit einer bewährten Technologie, die man auch in Norwegen im großen Stil anwenden will, in Deutschland krampfhaft nach Investoren suchen? Minister Scheuer will Kameras in den Städten, denen Fahrverbote drohen, anbringen lassen, um die "Sünder" besser identifizieren zu können. Gleichzeitig hetzt er die Städte auf, gegen Fahrverbote gerichtlich vorzugehen. Aber wo sind konstruktive Vorschläge? Verbote und Klagen gegen Verbote sind es jedenfalls nicht.
      Das von Sunfire Dresden produzierte Blue Crude hat gegenüber den hier vorgestellten anderen Dieselmodifikationen eindeutige Vorteile:
      Heion-Diesel ist erst in der Entwicklung. Wasserdiesel, das schon im 2.Weltkrieg genutzt wurde (Wikipedia: Wassereinspritzung"), erfordert Umbauten im Fahrzeug, ebenso die Phinenergie-Batterie.
      Herr Nietzschmann brachte am 2.2.19, 9:18 einen Link. In diesem Beitrag von Peter Haisenko findet man die Gründe für das Diesel-Dilemma in Deutschland.
      Freundliche Grüße
      G.Müller

      Löschen
  12. Nur wenn man sich intensiv mit diesen Fragen auseinandersetzt, merkt man, wie wir verarscht werden sollen, stellt F. Köppel fest.
    Da stimme ich ihnen zu.
    Was ich bedaure, ist die Tatsache, dass es viel zu wenig Informationsquellen gibt und die, warum auch immer, viel zu wenig genutzt werden.
    Ich finde es sehr traurig, dass unsere Volksvertreter es so leicht haben, die Interessen der Lobbygruppen mit Unterstützung der Medien, durchzusetzen.
    Wir müssen unterscheiden, was ist technischer Fortschritt und wem nützt dieser oder warum wird er verhindert.
    Es ist doch unstrittig, dass AKW und Kohlekraftwerke keine Zukunft mehr haben und jede künstliche Verlängerung nur unnötige Kosten verursachen und dringend benötigte Gelder verschlingen, die bedeutend besser eingebracht werden könnten, nämlich in der Beschleunigung zum Beispiel beim Ausbau der Speichertechnik.
    R. Nietschmann zeigte Beispiele auf, wie mithilfe von Windgas Strom weiter bereitgestellt werden kann.
    Ich habe mich mit thermischen Wärmespeicherkraftwerken beschäftigt.
    Herkömmliche Kohlekraftwerke werden zu Wärmespeicherkraftwerken umgerüstet.
    Das benötigte Speichermedium ist Flüssigsalz, das zum thermischen Wärmespeicher wird.
    Vom Rohstoff Kohle wird zum Gas übergeleitet mit einer Zwischenstufe als Hybrid für den Antrieb der Turbinen.
    Die bestehende Kraftwerksinfrastruktur, wie beispielsweise Netzanschlüsse und Turbinen können weitergenutzt werden und auch Arbeitsplätze blieben erhalten.
    Die Frage ist, was ist für die Konzerne besser?
    Profit machen, selbst wenn die Kohlekraftwerke nur in Reserve bleiben oder Umbau.
    Thermische Speicher sind ideale Energiespeicher im Gigawattstunden Bereich, also auch geeignet für energieintensive Produktionsprozesse!
    Wenn aber die Politik immer nur die Interessen der Großkonzerne vertritt, wird die Energiewende bewusst blockiert und der unbedachte Michel verarscht.
    Ich erinnere dabei nur an S21 und wie die Notwendigkeit des Umbaus des Bahnhofs verkauft worden ist. Auch hier ging es nicht um den Bahnhof, sondern um Profite der Interessengruppen zulasten der Steuerzahler.
    Nicht alles ist schlecht im ÖRF, dazu – Die Anstalt – vom 29.1. 2019
    https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-29-januar-2019-100.html

    Günther K. Will Forum


    AntwortenLöschen
  13. Ich sehe auch hier wieder deutliche wirtschaftliche Interessen.
    Es ist doch immer schon so gewesen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse und ingenieurtechnisches Wissen es schwer haben, in Deutschland anerkannt zu werden.
    Mich erinnert das an die siebziger Jahre in der DDR. Ein guter Freund von mir war in der Kohleveredlung forschungsseitig wissenschaftlich tätig. Es ging, um die ständige Verbesserung des sogenannten Leuna Benzin zu erreichen, aber vor allem effektiver zu gestalten. Sinn und Zweck war die Unabhängigkeit vom Erdöl. Mit dem Verfall des Erdölpreises, verfügte die Sowjetunion, dass die DDR nun mehr ihr Erdöl abzunehmen hatte.
    Die Devise war nun Erdöl gegen hochwertige Produktionsgüter, zum Beispiel Rechentechnik. Damit glich die Sowjetunion den Preisverfall ihres Erdöls, dass in den
    Westen ging, aus.
    Und so ist das doch auch noch heute. Synthetischen Diesel gibt es doch, nur der Anteil am Gesamtvolumen war/, ist doch bescheiden, knapp 1 %. Dazu kommt der Preis, der etwa mit 30 Cent pro Liter höher zu Buche schlägt. Außerdem schlagen auch hier die Umweltverbände wieder zu, soweit dieser synthetischer Diesel auch aus Pflanzenfett gewonnen wird.
    Lassen wir mal Erdgas als Ausgangsstoff weg, da ja auch fossil, wäre ja die Variante Synfuel zu bevorzugen und sowohl für die Zukunft aber auch sofort für die Umwelt ideal.
    Schon kommen aber die nächsten Bedenkenträger und beklagen die hohen Produktionskosten. Es wird einfach negiert, dass es vom Nischenprodukt zum Massenprodukt Zeit braucht, um auch preislich mithalten zu können.
    Ich sehe ja das E-Auto als Massenprodukt nicht machbar, dazu habe ich mich ja auch schon geäußert. Ich sehe aber dem Verbrennungsmotor noch lange nicht am Ende. Er ist ausgereift und bietet als Massenprodukt für den notwendigen Individualverkehr immer noch die Lösung. Ich kann mir vorstellen, dass es auch in Deutschland zu Massenprotesten kommen kann, sollten die Fahrverbote zur Regel werden. Nicht für umsonst deutet nun auch Scheuer den synthetischen Diesel als Lösung an.
    Vermutlich werden nun doch die entsprechenden Gelder bereitgestellt, um eine schrittweise, schwerpunktmäßige Umstellung herbeizuführen.
    Interessant ist ja auch, dass die Motoren unbeschadet beide Treibstoffarten, auch gemischt vertragen. Was man keinesfalls vernachlässigen darf, berührt die Speichermöglichkeit, also egal was bei diesem Verfahren produziert wird, Diesel oder Gas, es wird regenerative Energie Wind und Sonne genutzt, wenn sie auch im Überfluss da ist.
    Es ist schon für einen Techniker faszinierend, was es so alles gibt. Es muss nur gewollt werden und Lobbyinteressen nicht im Vordergrund stehen. Erleben wir das in Deutschland noch?

    AntwortenLöschen
  14. Ich aktualisiere meinen Kommentar Anonym03.02.19, 11:14
    Ich denke, er passt zur Diskussion.
    Betrachte ich einmal Erdgas, zwar als fossilen Energieträger, bleibt er doch im Gegensatz zu Kohle und Erdöl ein relativ umweltfreundlicher Energieträger. Dabei beziehe ich mich nur auf die Nutzung.
    Problematischer wird Erdgas, wenn man die Umstände der Förderung, der Transportwege und der Verarbeitung mit einbezieht. Da möchte ich ansetzen und auf unsere Umwelt Partei die Grünen hinweisen.
    Den Grünen geht die Sorge um die Umwelt überhaupt nichts mehr an, wenn es um die Russen also Nordstream 2 geht. Da wird man politisch und spielt die feindliche „Russenkarte“aus. Man will, wie die USA, die osteuropäischen Staaten und auch Röttgen der besondere „Russenfreund“ Nordsream 2 verhindern.
    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_85222680/baerbock-zu-nord-stream-2-frankreich-rettet-die-bundesregierung-.html
    "Zudem widerspricht sie den europäischen Klimazielen“, meint Baerbock.
    Deshalb wird auch nicht mehr auf das umweltschädliche Fracking Gas hingewiesen, mit Abstand der größte Umweltschädling unter der Gasgewinnung.
    Politisch wird auch nicht mehr auf Iran, Katar, Saudi-Arabien, Turkmenistan und Usbekistan, von wo ja Deutschland auch noch Erdgas bezieht geschaut, Hauptsache man kann den Russen zum Staatsfeind und angeblichen unzuverlässigen Handelspartner erklären.
    Deshalb gebe ich auch zu Bedenken, dass solange nicht auf fossiles Erdgas verzichtet wird, bis die USA kein Fracking Gas mehr haben.
    Und die Grünen machen da mit. Da kann man schon mal die Umwelt und den Klimaschutz vergessen und die Menschen schlicht weg verarschen, wenn es um Pipeline Gas vs Fracking Gas geht. Schließlich ist ja der Transport des Fracking Gases viel „umweltfreundlicher“ als der Transport in einer Pipeline.
    F. Köppel

    AntwortenLöschen
  15. Ich lese hier im Blog mit großer Interesse, bin aber eher technisch unbegabt.
    Meine Stärken liegen in der Beurteilung der Realpolitik.
    Ich zweifle den technisch möglichen Fortschritt keinesfalls an, sonst gäbe es ja keine Weiterentwicklung der Menschheit. Ich kann aber nicht einschätzen, wann Kohlekraftwerke grundsätzlich abzuschalten sind oder wie die hier geschilderten Antriebsmöglichkeiten für Fahrzeuge als Massenprodukt herkömmlichen Benzin und Diesel ablösen könnten.
    Was ich aber beurteilen kann, ist die Tatsache, dass die Erdgas Versorgung der BRD, aktuell wo 40 %, durch die Sowjetunion jetzt Russland zu keiner Zeit gefährdet war, will sagen die Sowjetunion und jetzt Russland waren und sind verlässliche Handelspartner.
    Warum nun plötzlich teures Fracking Gas mit staatlicher Unterstützung aus dem USA zusätzlich unsere Erdgas Versorgung stabilisieren und unabhängiger machen soll, erschließt sich mir nicht. Könnte die USA, wenn sie ihre Interessen durchsetzen will, Deutschland nicht auch erpressen? Die Erpressung ist doch schon im vollen Gange, betrachten man die Vorgänge um Nordstream II. Das Dumme an der ganzen Sache ist nur, dass viele unserer Mitmenschen die Begründungen glauben, kein Wunder, wenn man nur auf die Systemmedien als Informationsquelle setzt.
    Wie gesagt, bin ich kein Experte in technischer Hinsicht, kann aber einschätzen, dass Windgas wie hier erklärt, niemals durchgängig eine Chance hat um flächendeckend in der Energieversorgung, egal ob zur Stromerzeugung, Heizzwecke, zum Kochen oder auch als Antriebe für Autos, das fossile Erdgas zu ersetzen, solange wie es dieses gibt.
    Es ist eine Illusion zu erwarten, dass Politiker und Konzerne jemals an die Umwelt oder das Klima denken, solange Gewinne und Profite ihre Maxime ist und bleiben.
    Auch deshalb bleiben technische Entwicklungen auf der Strecke und Illusionen, meine Meinung zu dieser interessanten Diskussion hier auf dem Blog.
    Ein aufmerksamer Leser

    AntwortenLöschen
  16. Ich stimme ihnen zur politischen und wirtschaftlichen Betrachtung nur eingeschränkt zu.
    Als Verfechter der erneuerbaren Energien, bleibe ich nicht ruhig und versuche die Notwendigkeit des Umstiegs immer wieder aus meiner Sicht zu erklären.
    Bleiben wir zum Beispiel beim Erdgas.
    Auf dem Weltmarkt haben wir ein Überangebot an Erdgas zu verzeichnen, darunter auch das umweltschädliche Fracking-Gas aus den VSA.
    Wir haben aber auch eine hervorragende Technologie, die es uns technisch ermöglicht, vor allem aus Offshore-Windenergie synthetisches Gas zu erzeugen.
    Das bedeutet, weg vom fossilen Energieträger Erdgas. Genau diese Tatsache wird eben dem deutschen Normalverbraucher vorenthalten, besser gesagt tot geschwiegen. In Insiderkreisen, wäre auch der zeitliche Ablauf klar, fossiles Erdgas zu 100 % abzulösen.

    Mir wird ja manchmal „Russennähe“ vorgeworfen. Im Bereich regenerative Energie weise ich das entschieden zurück. Ich möchte weder Erdgas aus Russland mehr als noch notwendig, aber erst recht nicht Fracking Gas aus dem VSA grundsätzlich. Dieser Umstand führt nämlich dazu, dass die Energiewende zur Farce wird, betrachtet man die Länge der Vertragslaufzeiten, auch zu Nordstream II, verbunden auch mit den Eigentumsverhältnissen des flächendeckenden Gasverbundnetzes.
    Was muss man denn einfach machen?
    Es muss die Bevölkerung aufgeklärt werden, wie und warum in Deutschland die regenerativen Energien ausgebremst werden und welche Interessen im Vordergrund stehen.
    Das beginnt auch für Preise, egal ob es sich um Stromerzeugung direkt über Wind oder Solar handelt, aber auch bei importierten fossilen Erdgas und da besonders eben der Kniefall in Richtung Fracking Gas aus dem VSA.
    Ich bin der Meinung, dass es sich lohnt dafür einzusetzen.
    Wer nicht kämpft, der kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
    Auch nach dieser Leitlinie verfahre ich, wenn es um regenerative Energien geht.

    AntwortenLöschen

Der Kommentar erscheint erst nach Freigabe