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Tuesday, October 1, 2019

Was ist der Friedensnobelpreis noch wert?

Ist er wirklich noch eine ehrliche Auszeichnung?
oder kann er seit der Verleihung an Obama und die EU als politische Trophäe gelten, nicht viel mehr wert als ein Karnevalsorden?


Denn jetzt kommt auch das noch!

16-jährige Klimaschützerin
Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis nominiert
schreibt der Münchner Merkur

Kopenhagen (dpa) - Ihr Einsatz für das Klima hat der jungen schwedischen Aktivistin Greta Thunberg eine Nominierung für den Friedensnobelpreis eingebracht.

Laut norwegischer Zeitung "Verdens Gang" sprachen sich drei Abgeordnete der norwegischen Sozialistischen Linkspartei dafür aus, dass die 16-Jährigen die renommierte Auszeichnung erhalten sollte. Dem schwedischen "Aftonbladet" zufolge wurde sie auch von zwei Politikern aus Schweden nominiert. Thunberg selbst schrieb dazu am Donnerstag auf Twitter, sie fühle sich geehrt und sei sehr dankbar über die Nominierung.

"Wir haben Greta nominiert, weil die Klimabedrohung vielleicht einer der wichtigsten Beiträge zu Krieg und Konflikten ist", wurde Freddy André Øvstegård, einer der Abgeordneten, von der "VG" zitiert. "Die riesige Bewegung, die Greta in Gang gesetzt hat, ist ein enorm wichtiger Beitrag zum Frieden."

Das norwegische Nobelkomitee hatte Mitte Februar mitgeteilt, dass mehr als 300 Nominierungen für den diesjährigen Friedensnobelpreis eingegangen seien. Die Frist zur Nominierung war am 31. Januar abgelaufen.

Soll dieser Preis nicht Menschen oder Organisationen ehren, die sich in besonderer Weise um den Frieden in der Welt verdient gemacht haben?

Es gibt eine ganze Reihe die ohne jeden Zweifel in diese Kategorie gehören.

Nur einige Namen seien als Beispiele aufgeführt:
  • Martin Luther King (1964)
  • Willy Brandt (1971)
  • Mutter Teresa (1979)
  • Tenzin Gyatso (14. Dalai Lama)(1989)
  • Michail Gorbatschow (1990)
  • Nelson Mandela (1993)
  • Ärzte ohne Grenzen (1999)
  • Malala Yousafzai (2014)
Zumindest zweifelhaft erscheinen in der Auflistung:
  • Henry Kissinger (1973) (Kriegsplaner)
  • Jassir Arafat (1994) (Terroristenführer)
  • Al Gore (2007) (Klimaschwindler)
Aber solche Namen wie
  • Barack Obama (2009) (Drohnenkiller)
und
  • Europäische Union (2012)(Kriegstreiber)
stören die Reihenfolge nur.

Warum ? - Darum :

Friedensnobelpreis-Chef muss gehen
Er war für Obama und die EU.


"Seit der Auszeichnung Barack Obamas mit dem Friedensnobelpreis ist Thorbjørn Jagland umstritten, jetzt wurde der Vorsitzende des Komitees abgesetzt. Eine Frau übernimmt seinen Job"
schrieb die Frankfurter Allgemeine am 3.1.2015

Umstritten war, dass gleich zu Beginn seiner Amtszeit Obama, der gerade erst US-Präsident geworden und in zwei Kriege in Afghanistan und im Irak verstrickt war, mit dem Preis ausgezeichnet wurde.
Diese Entscheidung des Nobelkomitees unter seinem Vorsitz hatten sowohl bei Kommentatoren als auch bei früheren Nobelpreisträgern heftige Kritik ausgelöst.



Und bei Deutsche Wirtschafts Nachrichten konnte man damals lesen:

Friedensnobelpreis - Kritik wegen Obama-Auszeichnung
Nobelpreis-Komitee setzt Vorsitzenden Jagland ab


Das norwegische Nobelpreiskomitee hat seinen Vorsitzenden Thorbjörn Jagland abgesetzt. Seit 2009 stand Jagland aufgrund der Vergabe des Friedensnobelpreises an US-Präsident Obama in der Kritik. Seine Nachfolgerin wird die norwegische Ex-Politikerin Kaci Kullmann Five.

Saturday, June 13, 2015

Bilderberger: Wer steigt diesmal auf?

Thema: Bilderberger

www.macht-steuert-wissen.de
Bilderberger: Wer steigt diesmal auf?

Nachdem die „Glorreichen 7“ mit enormer Medienpräsenz ihren Gipfel beendet haben, steht nun das Treffen an, was von weltpolitischer Bedeutung ist. Die Rede ist vom Bilderberger-Treffen, was vom 10. – 14. Juni im österreichischen Telfs stattfindet.
Von Heiko Schrang

Man gibt sich mal wieder volksfern – so auch beim G-7- Gipfel – was an dem gewählten Austragungsort und den enormen Sicherheitsvorkehrungen (offiziell 132,5 Millionen Euro allein für den G-7-Gipfel ) ersichtlich ist. Volksnaher gaben sich die Politschauspieler am letzten Wochenende bei der „Brot-und-Spiele-Veranstaltung“ namens Champions League Finale in Berlin. Anwesend waren neben Bundespräsident Gauck auch diverse andere Politiker. Wirklich volksnah sind Personen, wie Mahatma Gandhi und der Dalai Lama, die sich nicht von dem Menschen getrennt fühlten.

Letztendlich sind die „Glorreichen 7“ nichts anderes als die Sprechpuppen und zeichnungsberechtigten Schriftführer der Konzern- und Finanz-„Aristokratie“. Durch ihr Treffen soll nur für das Wahlvolk der Eindruck erweckt werden, dass die wirklich Mächtigen der Welt dort zusammengekommen sind.

Anders sieht es bei der ab heute stattfindenden Bilderberger-Konferenz aus, über die inhaltlich so gut wie nichts in den Mainstreammedien berichtet wird. Dort treffen sich ca. 140 einflussreiche Personen, unter ihnen Regierungschefs und hochrangige Vertreter aus der Politik, die Chefs der größten Konzerne der Welt, Eigentümern von Verlagshäusern, hochrangige Militärs und Geheimdienstchefs sowie die Hochfinanz Westeuropas und der USA.

Erstaunlich ist nur, dass für die „Private Bilderberger-Veranstaltung“ die Sicherheitskosten vom Steuerzahler übernommen werden müssen und das in Millionenhöhe. Von Bilderberger Seite wird immer wieder behauptet, dass es sich nur um ein rein informelles Treffen handelt und aus diesen Gründen es keine Veranlassung gibt, über die Inhalte zu berichten. Tatsache ist, dass in den letzten Jahrzehnten, speziell nach den Bilderberger Treffen, spürbare Veränderungen stattgefunden haben (Ukraine-Krise, Lehman-Pleite, Euroeinführung u.v.m.). Der Bilderberger Ehrenpräsident und Ex-EU-Kommissar Etienne Davignon gab selbst zu, dass diese Gruppe den Euro erschaffen hat.

Die Gäste werden speziell danach eingeladen, welchen Plan der innere Zirkel der Bilderberger (z.B. Kissinger, Rockefeller) verfolgt. Die Punkte werden dieses Jahr u.a. sein:
  • Abschaffung des Bargelds
  • Ukraine-Krise
  • Griechenlands Finanzen
So wird im Hinblick auf die Finanzen Griechenlands hartnäckig von Seiten der Politik der Eindruck erweckt, dass die Schulden zurückgezahlt werden könnten, wenn die Sparmaßnahmen von der dortigen Politik umgesetzt würden. Brisant in diesem Zusammenhang ist, dass der Finanzminister Griechenlands Yanis Varoufakis dem Tagesspiegel sagte: „Die Deutschen haben schon viel zu viel Geld gegeben, aber es ist verloren, es ist in einem schwarzen Loch verschwunden, denn es ist niemals wirklich nach Griechenland geflossen, sondern es ist direkt an die Banken gegangen!“. Die Bankenrettung sei als Griechenlandrettung verkauft worden. Deswegen ist es auch weiterhin wichtig, dass die Bevölkerung über die Medien gegeneinander aufzuhetzen. In diesem Zusammenhang ist auch die Einladung zum Bilderberger-Treffen für den Chef des Axel-Springer-Konzerns, Mathias Döpfner, zu sehen.

Genauso verhält es sich bei den weiteren deutschen Gästen, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und deren Stellvertreterin, Katrin Suder. Sollen hier bezüglich des Ukraine Konflikts die deutschen Schoßhündchen im Interesse der Amerikaner auf Spur gebracht werden? Oder wird die schlechte Presse der letzten Zeit dazu führen, dass die Verteidigungsministerin zurücktreten soll und gleichzeitig deren Stellvertreterin die Marschroute vorgegeben bekommt?

Erstaunlich jedenfalls ist, dass nach den Bilderbergerveranstaltungen immer wieder enorme Karrieresprünge stattgefunden haben, die mehr als erwähnenswert sind:
  • Christine Lagarde, Teilnahme 2013, danach IWF-Chefin
  • Herman van Rompuy, Teilnahme 2009, danach Präsident des Europäischen Rates.
  • Barack Obama, Teilnahme 2008, danach US-Präsident;
  • Gerhard Schröder und Angela Merkel, Teilnahme 2005, danach Misstrauensvotum Schröder und neue deutsche Kanzlerin Merkel;
  • Jean-Claude Trichet, Teilnahme 2003, danach Präsident der Europäischen Zentralbank;
  • José Manuel Barroso, Teilnahme 2003, danach Präsident der Europäischen Kommission;
  • Jürgen Schrempp, Teilnahme 1994, danach Chef der Daimler Benz AG;
  • Tony Blair, Teilnahme 1993, danach Chef von Labour und britischer Premierminister;
  • Bill Clinton, Teilnahme 1991, danach US-Präsident;
  • Helmut Kohl, Teilnahme 1982, danach deutscher Bundeskanzler;
  • Margaret Thatcher, Teilnahme 1977, danach britische Premierministerin;
  • Helmut Schmidt, Teilnahme 1973, danach Bundeskanzler;
… die Liste ließe sich mühelos verlängern.

(Eine detaillierte Ausführung zu den Nutznießern der Bilderbergern finden Sie auch im Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ von Heiko Schrang http://shop.macht-steuert-wissen.de/) Deshalb passt der Spruch damals wie heute: Sag mir, wer Dich zum König gemacht hat und ich sage Dir, was Du für ein König bist.

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mit freundlicher Genehmigung von Heiko Schrang