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Monday, January 2, 2017

Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte - eine öffentlich-rechtliche Verarschung?

Thema: Fakemeldungen

Was ist eigentlich die vielzitierte
Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte?

Tagesschau.de schreibt:
Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte
Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (Syrian Observatory for Human Rights, SOHR) sitzt in Großbritannien und will Menschenrechtsverletzungen in Syrien dokumentieren. Die Informationen der Beobachtungsstelle lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Auf was für eine windige Sache sich die Öffentlich-Rechtlichen als Quelle berufen, findet man u.A. hier bei Wikipadia


bei der Süddeutschen Zeitung liest man:
26. November 2012, 16:52 Uhr
Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte
Ominöse Protokollanten des Todes
Sie ist eine der wichtigsten Quellen für westliche Medien, wenn es um Berichte über den syrischen Bürgerkrieg geht: die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Oder genauer: die Beobachtungsstellen. Denn es gab zwischenzeitlich mehr als eine Organisation dieses Namens in Großbritannien. Eine Spurensuche.

und RT-Deutsch schreibt:
Interview verweigert:
„Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“
will sich selbst nicht beobachten lassen

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte gehört zu den primären Quellen von Mainstreammedien, wenn es um Informationen aus dem Bürgerkriegsgebiet in Syrien geht. Wer sich hinter dieser in Großbritannien ansässigen Einrichtung verbirgt und wer sie leitet, ist jedoch kaum geläufig. Der Journalist und Entertainer Nimrod Kamer ist diesem Phänomen nun nachgegangen.

Sehen Sie dieses Video und urteilen Sie selber:



Monday, April 18, 2016

Koalition lebt von der Hand in den Mund

Thema: Deutschland

Es ist nicht die Regierung, die die Dinge in Deutschland vorantreibt.
Sie treibt die Dinge nicht voran, sondern wird von den Dingen vorangetrieben. Das zeigt nicht nur das Integrationsgesetz.

Diesem Eindruck hat die Koalition nun gerade noch einmal entgegengewirkt, nicht schwungvoll und tatendurstig, eher getrieben und der Not gehorchend. Immerhin haben einige Minister im Schatten des Parteienstreits zielgerichtet und vergleichsweise geräuschlos gearbeitet.

Doch ändert das nichts daran, dass vor allem die Kraft der Verhältnisse die schwarz-roten Partner vor sich herschiebt - und nicht die Regierung aus sich heraus noch einen überzeugenden Gestaltungsanspruch erkennen lassen würde.

Auch in diesem Koalitionsausschuss wurden wieder mindestens so viele Themen vertagt wie entschieden. Natürlich hat das auch etwas mit der Komplexität mancher Materie zu tun. Bei der Lektüre der Ergebnisprotokolle findet der Leser nicht nur allerhand politische Willensbekundung, sondern auch ungelöste Fragen, die als "Prüfpunkt" gekennzeichnet sind.

Union und SPD sind mithin auf dem Konkretisierungsniveau angelangt wie CDU, CSU und FDP im Jahr 2009 in ihrem Koalitionsvertrag. Der war letztlich ein einziger Prüfauftrag und besiegelte ein Bündnis, dessen Zeit nicht gerade als glorreich in Erinnerung geblieben ist.

Die Koalition ist in iher Handlungsfähigkeit sichtlich erstarrt. Statt die dringenden Probleme derr Zeit wie Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, Altersarmut, Rentenreform, Integration von Flüchtlingen zu lösen, ist sie selbst zum Problemfall geworden. Auf der Habenseite dieser Regierung ist kaum etwas Positives zu verbuchen.

Weblink:  Die Koalition lebt von der Hand in den Mund - www.sueddeutsche.de/politik

Von Blogger am 4/17/2016 10:00:00 vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog eingestellt